Run4Respect Hannover bringt Spende für Weißen Ring
Gemeinsame Initiative setzt Zeichen gegen Gewalt und unterstützt Betroffene.
HANNOVER (redu) – Beim Run4Respect Hannover haben Blaulichtorganisationen rund 3.800 Euro an den Weißen Ring übergeben. Der Erlös stammt aus dem Aktionslauf im Oktober 2025 und unterstützt die Hilfe für Opfer von Gewalt.
Der Lauf steht für Solidarität mit Einsatzkräften und reagiert auf steigende Gewaltzahlen in Hannover.
Beim Run4Respect Hannover haben Vertreter von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten gemeinsam den Spendenerlös aus dem vergangenen Jahr übergeben. Insgesamt 3.788 Euro gingen an den Weißen Ring, der Opfer von Kriminalität unterstützt.
Mehrere hundert Läuferinnen und Läufer hatten im Oktober 2025 an der Premiere der Veranstaltung teilgenommen. Die Aktion verband sportliches Engagement mit einer klaren Botschaft gegen Gewalt gegenüber Einsatzkräften und für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Deutlich steigende Fallzahlen
Die aktuellen Zahlen aus der Region Hannover zeigen eine zunehmende Belastung für Einsatzkräfte. Im Jahr 2025 wurden 1.129 Gewalttaten gegen Polizeibeamtinnen und -beamte registriert. Damit setzt sich ein Anstieg fort, der bereits seit mehreren Jahren zu beobachten ist.
Auch bei Feuerwehr und Rettungsdiensten ist die Entwicklung deutlich. Die Fallzahlen stiegen innerhalb eines Jahres von 68 auf 98 Fälle. Dabei handelt es sich überwiegend um Widerstand, tätliche Angriffe, Körperverletzungen und Bedrohungen.
Vertreter der beteiligten Organisationen machten deutlich, dass diese Entwicklung nicht nur statistisch relevant ist, sondern konkrete Auswirkungen auf den Einsatzalltag hat. Gewalt erschwert Hilfeleistungen und gefährdet die Sicherheit der Einsatzkräfte.
Zeichen für Solidarität
Der Run4Respect Hannover soll genau hier ansetzen. Die Initiative will Aufmerksamkeit schaffen und gleichzeitig den Rückhalt aus der Bevölkerung sichtbar machen. Der Lauf steht für Respekt gegenüber denjenigen, die täglich im Einsatz sind.
Mit der Spende an den Weißen Ring wird zudem direkte Hilfe ermöglicht. Die Organisation unterstützt Betroffene unter anderem mit Beratung, Begleitung und finanzieller Soforthilfe.
Auch für die Zukunft ist das Projekt fest eingeplant. Eine Neuauflage des Laufs ist bereits angekündigt und soll erneut ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt und für Solidarität setzen.




























