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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Einsatzleitwagen

Saunabrand beim Sportverein SV Borussia von 1895

26. Juni 2023/in Hannover

Durch Brandrauch und Hitze entsteht erheblicher Sachschaden

HANNOVER (ots). Im Vereinshaus des SV Borussia von 1895 in Vahrenheide brannten Teile einer Sauna. Personen wurden nicht verletzt. Durch Hitze und Brandrauch entstand erheblicher Sachschaden.

Ein Vereinsmitglied hatte in einem Nebengebäude auf dem Gelände am Großen Kolonnenweg die Sauna eingeschaltet, um diese für eine Gruppe regelmäßiger Saunagänger vorzuheizen. Während er in der näheren Umgebung kleinere Arbeiten versah, bemerkte er zunächst Brandgeruch und entdeckte dann Feuerschein in der mit Holz verkleideten Sauna. Um 13:38 Uhr meldete er den Brand über den Notruf 112. Die Regionsleitstelle alarmierte sofort einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Vinnhorst.

Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Mann mit einem Wassereimer eigene Löschversuche unternommen und die Brandausweitung weitgehend verhindert. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute löschten den Brand im Bereich des Saunaofens vollständig mit Wasser. Den entstandenen Brandrauch bliesen sie mit einem speziellen Druckbelüftungsgerät aus dem Gebäude. Von einer Drehleiter kontrollierten die Brandbekämpfer das Flachdach abschließend mit einer Wärmebildkamera. Um 14:07 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht.

Zur Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Sauna ist erheblich beschädigt und vorerst nicht mehr nutzbar. Andere Gebäudeteile und die Sportanlagen können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10.000 Euro.

Die Feuerwehr Hannover setzte 30 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen ein.

Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand in Hannover-Waldheim

23. Juni 2023/in Hannover

Feuerwehr setzt zwei Drehleitern ein

HANNOVER (ots). Am heutigen Nachmittag ereignete sich im Stadtteil Waldheim ein Dachstuhlbrand. Verletzt wurde niemand.

Noch während die Einsatzkräfte durch die unwetterbedingten Einsätze im Stadtgebiet gefordert waren, ging gegen 13:54 Uhr der Notruf zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Wolfstraße in der Regionsleitstelle ein. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3 umgehend zur angegebenen Adresse alarmiert.

Als die ersten Fahrzeuge eintrafen, erkannten Sie Rauchaustritt aus dem Dach und erhöhten daraufhin sofort die Alarmstufe. Somit wurden weiter Einsatzkräfte, darunter auch eine zweite Drehleiter in Richtung der Einsatzstelle alarmiert. Noch während die ersten Einsatztrupps sich eine Zugangsmöglichkeit zu dem verschlossenen Einfamilienhaus suchten, ereignete sich im Spitzbodenbereich eine Rauchgasdurchzündung. Daraufhin brannte das Dach über die gesamte Gebäudebreite.

Durch den umgehenden Einsatz von mehreren Löschrohren, welche im Innenangriff und zwischenzeitlich auch über beide Drehleitern vorgenommen wurden, konnte der Brand zunächst eingedämmt und dann erfolgreich gelöscht werden. Um Brandnester zu bekämpfen, musste großflächig die Ziegeleindeckung des Gebäudes entfernt werden. Zur Kontrolle des Brandobjektes wurde eine Drohne genutzt, die das Brandobjekt überflog und durch ihre integrierte Wärmebildkamera Aufschlüsse über den einsetzenden Löscherfolg lieferte.

Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können durch die Feuerwehr Hannover derzeit keine Angaben gemacht werden. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit 42 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen bis 16:50 Uhr im Einsatz.

ZAP 2023

Zoo-Artenschutz-Preis ZAP! 2023: Jugend schützt Amphibien

23. Juni 2023/in Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover verleiht gemeinsam mit dem Niedersächsischen Kultusministerium neuen Schulpreis ZAP! 2023 für kreativen Artenschutz

HANNOVER (PM). Etwa 40 Prozent aller Amphibien sind vom Aussterben bedroht. Mit seinem neuen Erlebnis-Zoo-Artenschutzpreis „ZAP!“ – empfohlen vom Niedersächsischen Kultusministerium – hat der Erlebnis-Zoo Hannover als außerschulischer Lernort Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen dazu aufgerufen, kreativ zu Artenschützenden zu werden.

Über 1.000 Schülerinnen und Schüler haben sich in über 500 Unterrichtsstunden eingehend mit dem Thema „Amphibien“ beschäftigt – heute wurden die Gewinnerinnen und Gewinner unter tosendem Applaus aller Lernenden für ihre kreativen Ideen im Erlebnis-Zoo Hannover ausgezeichnet.

Im Rahmen eines großen Amphibientages im Erlebnis-Zoo erhielten die Klassen und Lerngruppen ihre (hochverdienten!) Preise. Moderiert von Schauspielerin Annika Preil – bekannt aus der Bildungsserie „Anna und die wilden Tiere“ –, erfuhren die über 350 eingeladenen Schülerinnen und Schüler, was sich die Teilnehmenden zum Schutz der Amphibien haben einfallen lassen: da wurde gerappt, getanzt, gefilmt, gemalt; es gab Ausstellungen, Exkursionen, Interviews, Umfragen – es wurde sogar gebuddelt. Kreativ, aktiv und inspirierend!

Mit dem Wettbewerb hat der Erlebnis-Zoo den Schülerinnen und Schülern einen Rahmen geboten, selbstwirksam für den Artenschutz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) tätig zu werden. Besonders im Hinblick auf den Aspekt der BNE wird der ZAP! vom Niedersächsischen Kultusministerium empfohlen.

„Es ist einfach toll, wie die vielen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler an diese Aufgabe herangegangen sind“, stellte Staatssekretär Marco Hartrich stellvertretend für das Kultusministerium fest und fügte an: „Der noch junge ZAP! fördert nicht nur den Wissenserwerb um bedrohte Amphibien, er animiert die Schülerinnen und Schüler auch, sich aktiv umzuschauen, zu vernetzen und ihre Ergebnisse öffentlichkeitswirksam zu verbreiten. Am Schluss haben so alle irgendwie gewonnen, auch wenn sie keinen Preis erhalten haben. Ich danke dem Erlebnis-Zoo Hannover für sein besonderes Engagement und freue mich schon jetzt auf den nächsten Wettbewerb im kommenden Schuljahr.“

Für den ZAP! wurden neugierige Fürsprecherinnen und Fürsprecher gesucht, die sich mit den Besonderheiten von Amphibien auseinandersetzen und eigene Wege (er)finden, um an ihrer Schule, in ihrem Viertel, ihrer Stadt zum Sprachrohr dieser Tierklasse zu werden. Aus über 50 Einsendungen galt es dann, die besten Kommunikations-Projekte zum Schutz der Tiere auszusuchen. Eine schwere Entscheidung für die Jury, bestehend aus Zoo-Mitarbeitenden der Bereiche Umweltbildung, Zoologie, Artenschutz und Kommunikation, unterstützt von dem Amphibienexperten Björn Encke (Citizen Conservation).

„Die große Teilnehmerzahl von über 1.000 Schülerinnen und Schülern zeigt deutlich, welche wichtige gesellschaftliche Aufgabe Zoos als außerschulischer Lernort leisten“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Hier wünschte sich Casdorff künftig noch eine stärkere Integration in den Lehrplan.

„Die Schülerinnen und Schüler sind so kreativ an die Aufgabe herangegangen, dass wir am liebsten alle ausgezeichnet hätten“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Tatsächlich haben alle Teilnehmenden gewonnen, denn alle sind zu Retterinnen und Rettern geworden, die mit ihren Kommunikationsprojekten helfen, die Amphibien zu schützen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!“

Die Schülerinnen und Schüler nutzten die vielfältigsten Möglichkeiten, sich über Amphibien zu informieren, ihren Beitrag zu planen und schließlich zu kommunizieren. Sie erstellten Steckbriefe von einheimischen Amphibien, zeigten die Unterschiede zwischen Frosch und Kröte auf, stellten Schwanzlurche und Froschlurche vor, erklärten, welchen Schutz die Tiere bei der Wanderung benötigen. Sie malten Bilder, dachten sich Spiele zum Mitmachen und Mitdenken aus – zum Beispiel das Amphibien-Memory und „Angle den Müll aus dem Teich“. Sie führten selbstgeschriebene Theaterstücke auf, machten Exkursionen, befragten die Bevölkerung, informierten über einen eigenen Instagram-Account, legten einen Amphibienteich an, hielten ihre Forschung in Dokumentationsfilmen fest, nahmen Podcasts auf, wandten sich an die lokale Presse.

„Die Bandbreite der Kommunikationsideen war wirklich tierisch groß“, lobte der Zoo-Geschäftsführer die Arbeiten der Teilnehmenden.

Gewonnen haben in der jeweiligen Alterskategorie:

1. Platz (je 2.000 €)

  • Die 3. Klasse der Grundschule Salzmannstraße aus Hannover
  • Die 5. Klasse des Lessing-Gymnasiums Uelzen
  • Die 6. Klasse der Jeetzel- Oberschule Lüchow
  • Die Garten-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums Hameln

2. Platz (je 500 €)

  • Die 3. Klasse der Grundschule Beuthener Straße aus Hannover
  • Die AG „Naturgucken macht Spaß“ und „Faunistik“ des Sybilla-Merian-Gymnasiums Meinersen

3. Platz (250 €)

  • Die klassenübergreifende AG Artenschutz der Albert-Schweizer-Schule aus Hannover
  • Die 5. Klasse des Gymnasium Lemwerder
  • Die 10. Klasse der Oberschule Lachendorf

Sonderpreise (je 1.000 €) 

  • „Artenschutz aktiv“: Klasse 8. Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der IGS Bothfeld
  • Peer Learning: Klasse 8. Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der KGS Bad Münder

Auch der Zoo-Aufsichtsratsvorsitzende und Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, Jens Palandt, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgeren zum Artenschutz-Preis ZAP!:  „Es ist unsagbar wichtig, dass das Thema Artenvielfalt bereits im Schulalter auf der Agenda steht. Denn viele machen sich kein Bild davon, wie viele Amphibien vom Aussterben bedroht sind und wie wichtig diese Lebewesen aber sind. Deswegen ist es klasse, wie viel Kreativität alle Teilnehmenden des Wettbewerbs hier reingesteckt haben.“

Mit dem ZAP! möchte der Erlebnis-Zoo die junge Generation für das wichtige Thema Artenschutz sensibilisieren und gleichzeitig zeigen, dass wirklich jeder Mensch etwas zum Schutz der Biodiversität tun kann.  „Gemeinsam gestalten wir die Zukunft!“, so Zoo-Geschäftsführer Casdorff.

ZAP! 2023/24 – Thema „Schlüsselarten“

Der ZAP! stellt ab jetzt jedes Jahr eine weitere Tierart oder Tierklasse ins Rampenlicht, für deren Rettung sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Ideen kreativ einsetzen können. Beim ZAP! 2023/24 wird es darum gehen, „Schlüsselarten“ eines bestimmten Ökosystems zu finden – das können Wolf, Wildbiene, aber auch Elefant und Gorilla sein – und die biologischen Zusammenhänge aufzuzeigen: Welche Bedeutung haben diese Tiere für ihren Lebensraum? „Wir brauchen eure Ideen: Wie können wir diese Tierarten schützen und unterstützen? Werdet durch eure Aktionen und Projekte selbst zum Schlüssel für den Artenschutz“, forderte Zoo-Geschäftsführer Casdorff die Jugend auf.

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3, die Teilnahme von Förderschulen und inklusiven Klassen ist ausdrücklich erwünscht. Die eingereichten Projekte werden den Altersklassen entsprechend bewertet und prämiert. Zu gewinnen gibt es Geldpreise als Startkapital für weitere Artenschutzprojekte an den Schulen. Weitere Informationen unter www.erlebnis-zoo.de/zap

 

Smart-City_Days

Hannovers Zukunft auf dem Opernplatz

21. Juni 2023/in Hannover

Nächste Woche starten die Smart-City-Days Hannover 2023

HANNOVER (PM). Was haben eine digitale und nach Wünschen frei gestaltbare Nachbildung des Raschplatz im Computerspiel Minecraft, eine intelligente Bushaltestelle und eine Praktikumsfinder-App, die Unternehmen und potentielle Bewerber:innen passgenau zusammenbringt, gemeinsam?

Sie alle sind Antworten von Schüler:innen, auf die Frage, wie Technologien und Innovationen unser urbanes Zusammenleben zukünftig beeinflussen. Diese Ansätze und viele weitere Ideen und Projekte werden am 27. und 28. Juni bei den Smart-City-Days auf und um den Opernplatz präsentiert.

In welcher Weise transformiert die unaufhaltsame Digitalisierung unsere (Stadt-)Gesellschaft, Bildung und Demokratie? Wie können Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Augmented Realtiy unser Zusammenleben positiv mitgestalten? Die Smart-City-Days geben mögliche Antworten zu diesen und einer Vielzahl weiterer Fragen zur Stadt der Zukunft. Die Ausstellung auf dem Opernplatz kann von allen Interessierten kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Das begleitende Workshop-Programm, bei dem eine Vielzahl an Partner:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und weiteren Organisationen über 50 Themen anbieten, richtet sich an Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 9. Hier sind noch wenige Restplätze für Workshops durch Lehrkräfte buchbar.

ZUKUNFT ZUM ANFASSEN

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wo über zwei Tage knapp 1.000 Schüler:innen die Smart-City-Days besucht haben, konnte die Initiative Nachwuchskraft auch in diesem Jahr wieder rund 30 Institutionen, Unternehmen und Projekte für die Ausstellung auf dem Opernplatz gewinnen. Besucher:innen können sich an den unterschiedlichen Ständen über Ideen, Technologien und Innovationen der Zukunft informieren und ausprobieren, was die smarte City zu bieten hat. Mit dabei sind neben der Landeshauptstadt und der Region Hannover, die die Veranstaltung unterstützen, unter anderem auch die Üstra, Continental, Sparkasse Hannnover und das Laserzentrum. Ein besonderes Highlight ist der InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der auf zwei Etagen Innovation und Technologien wie Augmented und Virtual Reality erlebbar macht.

An beiden Tagen wird ein begleitendes Bühnenprogramm für die Besucher:innen geboten. Neben musikalischen Einlagen hannoverscher Künstler:innen wie „Me and Ms Jacobs“ und „John Winston Berta“, werden auch einige Ausstellende durch die Moderator:innen Jan Sedelies und Josina Kelz interviewt. Spannend wird es auch bei der Preisverleihung für die besten Projekte aus dem Programm „Bessermacher:in“, das von NachwuchsKraft bereits seit Februar an vier regionalen Schulen durchgeführt wird. In verschiedenen Workshops haben Schüler:innen eigene ausgewählte Fragestellungen und Lösungsansätze zur „Smart City“ erarbeitet, darunter neben den eingangs genannten beispielsweise Ideen wie die „Smart-City-Plays“, ein Urban Game, das spielerisch über die Smart-City-Days führt oder der „MeBox“, einer Ruhekapsel, die die Schüler:innen sich in allen Klassenzimmern vorstellen können.

Darüber hinaus werden die frisch gekürten E-Sports Uni-Weltmeister:innen im Spiel „Rocket League“ durch den Oberbürgermeister Belit Onay geehrt, die mit ihrem Gewinn als Team der Dr. Buhmann Schule eine kleine Sensation geschafft haben. Außerdem hat sich der Vizepräsident des niedersächsischen Landtags Marcus Bosse (SPD) am Dienstagvormittag für einen Besuch angekündigt.

Eine vollständige Übersicht über die Ausstellung und das Programm findet sich unter www.smart-city-days.de.

DIE BILDUNGSINITIATIVE NACHWUCHSKRAFT

Geplant und durchgeführt werden die Smart-City-Days Hannover durch die NachwuchsKraft GmbH. NachwuchsKraft ist ein vom Verein Digitales Hannover e.V. initiierter Zusammenschluss von regionalen Unternehmen und Institutionen. NachwuchsKraft bietet ein starkes Netzwerk an Expert:innen und Partner:innen. Sie hat das Ziel, Schulen und Lehrkräfte durch Workshops, vielfältigen Angeboten und Veranstaltungen praxisnah zu unterstützen und die Schüler:innen auf die Zukunft in einer sich immer schneller wandelnden Welt vorzubereiten.

Fête de la Musique 2023

Hannover feiert Fête de la Musique 2023

20. Juni 2023/in Kultur, Hannover

Am 21. Juni ist es wieder so weit: Auf 40 Bühnen – indoor und outdoor –  von 15 bis 23 Uhr in der Innenstadt

HANNOVER (PM). „Hannover feiert wieder eine Fête de la Musique – mit guter Musik, feierlicher Stimmung, einer unvergleichlichen Atmosphäre zusammen mit fast 1000 Musiker*innen an 40 Standorten, unterstützt von Dutzenden Organisationen. Das Fest ist zweifellos eine der beliebtesten Veranstaltungen Hannovers,“ betont die Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Konstanze Beckedorf. „Seien Sie dabei, wenn dieses weltweite Musikfest Menschen zusammenbringt und Hannover als UNESCO City of Music alle Ehre macht!“

Jährlich unterstützen langjährige und neue Bühnenpartner*innen die Fête de la Musique Hannover und tragen so ihren Teil zur Gestaltung bei. „Ohne die vielen Mitwirkenden und der breiten Beteiligung auch ehrenamtlicher Natur könnten wir die Fête de la Musique in dieser Größe gar nicht durchführen. Darauf kann Hannover stolz sein und ich bedanke mich von Herzen dafür“, sagt Sabine Busmann, Produktionsleitung der Fête de la Musique und Geschäftsführerin des MusikZentrum.

Die fahrende und musikalische Bahn der üstra ist auch in diesem Jahr ein Highlight. Die Dance Community, die alle Tanzschulen Hannovers vereint, ist ebenfalls wieder mit dabei und wird viel Bewegung auf den Goseriede-Platz bringen. Mit der Rollschuhdisco auf dem Klagesmarkt setzt sich die „Bewegungsmeile“ bei cooler Discomusik fort. Die Skate by Night wird an diesem Tag hier enden und mit der Féte de la Musique fusionieren.

Erstmalig wird die Leinewelle als elektronsicher Standort ein Teil der diesjährigen Fête de la Musique sein. Bespielt wird die Bühne von dem Qenem-Netzwerk, das sich für mehr queerfeministisches Empowerment in der elektronischen Musikszene einsetzt. Im „Aufhof“ wird in Kooperation mit dem Landesmusikrat das Jahr der Mandoline gefeiert.

Einige internationale Musiker*innen aus dem UNESCO-City-of-Music-Netzwerk bespielen die Bühne am Kröpcke, mitten in der Innenstadt, mit ihren unterschiedlichen Klängen. Für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz von Frauen* auf der Fête de la Musique gibt es die Women* in Music-Bühne am Schillerdenkmal, die an die gleichnamige Initiative der UCOM Hannover und des MusikZentrum Hannover anknüpft.

Der abschließende Nachtgesang der Fête de la Musique findet dieses Jahr zusammen mit der Chorszene seinen Platz auf der Bühne des Hauptbahnhofes.

Das komplette Programm auf den hannoverschen Bühnen der diesjährigen „Fête des la Musique“ ist unter www.fete-hannover.de zu finden. Der Eintritt ist frei.

Wasserkunst

Wasserkunst Herrenhausen: Sanierung abgeschlossen

19. Juni 2023/in Hannover

Nachhaltigkeit pur: Pumpe läuft seit 160 Jahren mit 140 PS direkter Wasserkraft

HANNOVER (PM). Hannover hat ein einzigartiges technisches Denkmal, das nach aufwändiger Sanierung nun wieder ansehnlich ist: die Wasserkunst Herrenhausen. Sie wurde vor mehr als 300 Jahren gebaut, um die Wasserspiele im Großen Garten zu betreiben. Die eigens entwickelte Technik funktioniert immer noch tadellos mit purer Wasserkraft.

Zehn Jahre hat die nun abgeschlossene Sanierung gedauert, immer mehr Schäden kamen zu Tage, Hochwasser warf die Arbeiten zurück und zu guter Letzt verzögerte der Neubau der angrenzenden Fahrradrampe den Zugang.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf betonte bei der Einweihung am Montag (19. Juni): „Der Kraftakt hat sich gelohnt. Dank der Förderung aus Bundesmitteln, durch die Klosterkammer Hannover und die VGH-Stiftung und dank Tatkraft und Sachverstand aller Beteiligten können wir und künftige Generationen die historische Technik wieder bewundern“.

Wer hat die höchste Fontäne? Die Wasserkunst Herrenhausen verhalf Hannover zu Rang und Namen in Europa

Die Wasserkunst verhalf Hannover zu Rang und Namen in Europa, denn insbesondere die Große Fontäne war ein Statussymbol der hannoverschen Kurfürsten und Könige. Im Wettstreit „Wer hat die höchste Fontäne?“ errang Hannover 1720 den Sieg – mit Hilfe der Wasserkunst erreichte die Fontäne damals eine Höhe von 35 Metern.

Inzwischen werden die Wasserspiele mit elektrischen Pumpen betrieben und die Fontäne springt bis zu 72 Meter hoch. Die Wasserkunst dient aber nach wie vor der Regulierung des Wasserstands der Graft. Sie umgibt den Großen Garten und speist die Brunnen und Fontänen sowie die Bewässerungsanlagen der Herrenhäuser Gärten.

Laut Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, ist die Wasserkunst daher auch für die Zukunft der Gärten enorm wichtig: „Natürlich sind die Wasserspiele eine Attraktion im barocken Garten. Unverzichtbar ist die Wasserkunst aber vor allem für die Bewässerung der Pflanzen.“ Seit dem 18. Jahrhundert sind die Herrenhäuser Gärten dazu berechtigt, der Leine Wasser zu entnehmen – ein unschätzbarer Vorteil, wenn es an Regen- und Grundwasser mangelt.

Die Wasserkunst ist ein herausragendes Denkmal,hat aber auch ihre Tücken. Als Magnet für Besucher*innen ist sie aufgrund von hohen Sicherheitsauflagen nur bedingt geeignet. In dem zum Wasser hin offenen Gebäude ist ein Aufenthalt von nur wenige Personen gleichzeitig möglich, zudem sind keine kleinen Kinder zugelassen. Vorerst einmal im Monat kann die Wasserkunst besichtigt werden, Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei den Herrenhäuser Gärten erhältlich. Für Schulklassen ist ein Besichtigungsangebot ab 2024 in Planung.

Wasserkunst Herrenhausen: Sanierung abgeschlossen – Wasserkunst Pumpen cmm

Die Pumpen der Wasserkunst © Carl-Marcus Müller

Die Wasserkunst heute

Allein von außen ist das gemauerte Gebäude mit der auffälligen Dreiturmfassade schon sehenswert. Der mittlere Hauptturm hatte die Funktion, die Große Fontäne im Blick zu behalten. Wie in alten Zeiten: Die historische Uhr ist noch vorhanden und läutet alle halbe Stunde. Das Bauwerk zeigt den Zustand ab 1860. Damals reichte ein zusätzlicher Fachwerkbau bis an den Schleusenkanal. Er wurde allerdings im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Mit Liebe zum Detail ist der Originalzustand erarbeitet worden, bis hin zur Farbe der Fugen, die längs und quer jeweils andersfarbig sind.

Im Inneren beeindrucken vor allem die in der Egestorffschen Maschinenfabrik, der späteren Hanomag, entwickelten Pumpmaschinen. Sie werden von zwei riesigen Wasserrädern angetrieben. Sind die Maschinen in Betrieb, kann man sein eigenes Wort kaum noch verstehen. Da kann man sich gut vorstellen, dass das ursprüngliche Fachwerkgebäude von den damals fünf großen Rädern mit 40 Pumpen regelrecht „durchschüttelt“ wurde, was allerlei Verschleiß mit sich brachte. So lebte auch nicht nur der Maschinenwart, sondern auch der Schmied direkt an der Wasserkunst in 24 Stunden-Bereitschaft, da ständig etwas zu reparieren und zu warten war.

Da die Technik nicht selbst erklärend ist, präsentiert eine Ausstellung die Geschichte und Funktionsweise der Wasserkunst. Die pfiffige Kehrschlosstechnik, die bei der alten Wassermaschine die Kraftübertragung von den Rädern auf die Pumpen bewerkstelligte, ist besonders kompliziert. Ein kurzweiliger Animationsfilm macht die Technik jedoch verständlich. Zusätzlich gibt es ein Modell zu besichtigen und einen Film, der dieses Modell in Aktion zeigt – alles zu sehen in der Alten Schmiede, in der der Gang durch die Ausstellung sinnvollerweise beginnt. Die verschiedenen Etappen der Wasserkunst von 1720 bis heute sind auf großen Wandtafeln mit historischen Fotos und Zeichnungen nachzuvollziehen. Im Maschinensaal kann man sich auf einer langen Bank niederlassen, um die Maschine in Aktion zu erleben. Ein weiterer Raum ist dem Fontänen-Wettstreit und den wichtigsten Protagonisten in der Geschichte der Wasserkunst gewidmet. Der Weg durch die Wasserkunst führt weiter hinaus auf die Insel, wo die alte Schiffsschleuse, das Leine-Wehr und Relikte der historischen Pumpenkammern zu entdecken sind.

Die Sanierung der Wasserkunst

2007 wurde die marode Wasserkunst für die Öffentlichkeit gesperrt und 2011 ganz außer Betrieb genommen. Erste Voruntersuchungen ergaben Schäden an der Wehranlage und an den Mauern der nicht mehr genutzten Pumpenkammern. An der Wasserkunst selbst zeigten sich Schäden sowohl über als auch unter Wasser, vor allem an der Tragkonstruktion des Daches, an der Fassade, am Mauerwerk, an Fenstern, Holzböden und Fachwerk.

Auch das Herzstück der Wasserkunst mit Pumpen, Wasserrädern, Kurbelgestänge, Sperrtore und Schotts, aber auch teils tragende Mauern waren betroffen. Der Einfluss des in den Jahrhunderten zeitweise sehr salzreichen Wassers der Leine zeigte sich am Sandstein deutlich.

Die Sanierung der Wasserkunst erfolgte in drei Bauphasen, bei denen überwiegend im Frühjahr und Sommer gearbeitet und im Herbst wieder geflutet wurde. Mit Hilfe einer Spundwand und eines Erdwalls wurde die Baustelle trockengelegt. Umfangreiche Arbeiten zur Entschlammung – im Bereich von Wasserkunst und Schleuse, aber auch im Inneren des Gebäudes folgten. Durch die Lage im Überschwemmungsbereich haben die zahlreichen Hochwasser und die daraus resultierenden Verschlammungen immer wieder zu Bauverzögerungen geführt. Ausgeführt wurden vor allem Metall- und Schlosserarbeiten an den Wasserrädern und Pumpen, Sanierungsarbeiten an Fassade, Fenster und Türen sowie Stein- und Erdarbeiten im Unter- und Oberwasser. Auch die angrenzende Wehranlage wurde saniert. Das Dach auf dem Hauptgebäude ist neu mit Schiefer eingedeckt worden. An der Fassade wurde der weiße Anstrich entfernt, so dass nun nach historischem Vorbild eine Gliederung von Naturstein- und Putzfassade zu sehen ist. Auch die Insel wurde neu gestaltet, von hier aus ist ein barrierefreier Zugang zum Gebäude geschaffen worden.

Die zuständige Denkmalpflege war intensiv eingebunden, aber auch der Naturschutz war stets ein wichtiger Aspekt. Die Wasserkunst liegt direkt an einem Landschaftsschutzgebiet inmitten wertvoller Gewässerbereiche mit zum Beispiel dort lebenden Muscheln, die umgesetzt wurden. Im größeren Umkreis hat auch Biber einen Lebensraum gefunden. Umfangreiche Gutachten und Genehmigungen gingen allen Maßnahmen voraus, um die Sanierungsmaßnahmen so schonend wie möglich durchzuführen.

Die 2015 baulich begonnene und im Sommer 2022 abgeschlossene umfangreiche Komplettsanierung von Gebäude, Technik und Umfeld hat die Wasserkunst wieder in einen dem einzigartigen, denkmalwürdigen Zustand versetzt.

Insgesamt waren bei der Planung und Ausführung für Hochbau, Tiefbau, Wasserbau, Steinmetz-, Metall- und Holzbau sowie Außenanlagen, Konzeption und Einrichtung der Ausstellung sowie aus den Bereichen Denkmalschutz, Umweltschutz, Gewässer- und Bodenschutz über 90 Personen mit weiteren Mitarbeiter*innen aus 42 Büros und Firmen, vier Behörden sowie sechs Fachbereichen der Landeshauptstadt beteiligt. Der städtische Fachbereich Gebäudemanagement hat dabei die gesamte Sanierung betreut.

Die Geschichte der Wasserkunst

Die Herrschenden des 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts wetteiferten miteinander in der Errichtung kunstvoller Springbrunnen, Kaskaden und Fontänen. So auch die Welfen unter Herzog Johann Friedrich, der ab 1676, direkt nach dem Bau des Schlosses, die ersten Wasserspiele errichten ließ. Mit aufwändigen Methoden und vielen Reichstalern versuchten die folgenden Generationen des Herrscherhauses, die Wasserkünste repräsentativer zu gestalten. 1700 legte der neue Fontänen-Meister Pierre La Croix ein Brunnenbecken mit 50 Meter Durchmesser für die Fontäne an und umgab den Garten mit einem Wassergraben, der Graft, die von Soldaten ausgehoben wurde. Georg Ludwig, Kurfürst von Hannover und ab 1714 auch König von Großbritannien, hatte das ehrgeizige Ziel, im Großen Garten den höchsten Springstrahl Europas steigen zu lassen – als Symbol der Macht.  Es dauerte noch 20 Jahre, bis dieses Ziel endlich in erreichbare Nähe rückte. Ab 1719 wurde dafür die Leine südlich des Großen Gartens aufgestaut. Es folgte der Bau des auf Pfählen gegründeten 40 Meter langen Maschinenhauses. Fünf Wasserräder mit je 9,35 Meter Durchmesser trieben darin 20 Druckpumpen an. Sie wurden mit Kehrschlössern ausgestattet. Diese neuartige Technik sollte endlich zum Durchbruch verhelfen: 1720 sprang die Große Fontäne 35 Meter hoch – die Fontäne im berühmten Versailles erreichte nur eine Höhe von 27 Metern – somit war der jahrelange Wettkampf gewonnen und Herrenhausen hatte die höchste Fontäne der Welt.

1860 bis 1863 wurde die Wassermaschine komplett umgebaut und seither „Neue Wasserkunst“ genannt. Statt ursprünglich fünf kamen nur noch zwei Wasserräder zum Einsatz, ergänzt um eine Egestorffsche Maschinenanlage mit höherer Leistung. Die Höhe der Großen Fontäne wuchs dadurch auf fast 64 Meter an.

Seit dem Umbau als „Neue Wasserkunst“ hat es zahlreiche Sanierungen und Renovierungen des technisch anspruchsvollen Maschinengebäudes gegeben, unter anderem nach den im Zweiten Weltkrieg entstandenen Schäden. 1978 erfolgte die letzte Komplettsanierung des Gebäudes.

Zusammen mit dem Ernst-August-Kanal und einer dazugehörigen Schleuse ist die Wasserkunst ein in Deutschland und vielleicht auch in Europa einmaliges Technikdenkmal. Sie steht wie die gesamten Herrenhäuser Gärten unter Denkmalschutz.

Fördermittel

An der Finanzierung der über 6,4 Millionen Euro, die hier von der Landeshauptstadt investiert wurden, beteiligten sich der Bund über das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, die Klosterkammer Hannover und die VGH-Stiftung.

Informationen für Besucher*innen

Die Herrenhäuser Gärten bieten einige öffentliche Besichtigungstermine in den Sommermonaten an. Dabei sind auch die Wasserräder in Aktion zu erleben (nicht am Tag des Offenen Denkmals):

Sonntag, 25. Juni, um 11 Uhr und um 13 Uhr

Sonntag, 9. Juli, um 11 Uhr und um 13 Uhr

Sonntag, 13. August, um 11 Uhr und um 13 Uhr

Sonntag, 10. September, Tag des Offenen Denkmals, Eintritt frei

Sonntag, 17. September, um 11 Uhr und um 13 Uhr

Je nach Wetterlage folgt ein Termin im Oktober. In den Wintermonaten kann die Wasserkunst nicht besichtigt werden. Das von Feuchtigkeit durchdrungene Gebäude kann nicht geheizt werden und empfindliche Ausstellungsstücke werden in diesen Monaten geschützt.

Aus Sicherheitsgründen darf sich zeitgleich nur eine begrenzte Personenzahl in der Wasserkunst aufhalten. Besucher*innen müssen daher vorab ein termingebundenes Ticket an den Kassen oder im Online-Ticketshop der Herrenhäuser Gärten erwerben. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder unter 12 Jahren und Haustiere dürfen nicht in die Wasserkunst mitgenommen werden.

Weitere Informationen sind telefonisch unter der Rufnummer 0511/168-34000 oder im Internet unter www.herrenhausen.de erhältlich.

Schmalstieg Bank

Die „Schmalstieg-Bank“ steht jetzt im Berggarten

19. Juni 2023/in Hannover

Eigene Bank für den ehemaligen Oberbürgermeister

Hannover (PM). Als Geschenk zu seinem 80. Geburtstag am 8. Juni bekam Herbert Schmalstieg, Hannovers ehemaliger Oberbürgermeister und jetziger Ehrenbürger, von der Landeshauptstadt Hannover eine Sitzbank. Seit heute (19. Juni) steht die Holzbank an Schmalstiegs Wunschort im Subtropenhof des Berggartens in Herrenhausen.

Der Garten zählt zu den Lieblingsorten Schmalstiegs und seiner Frau Heidi Merk. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, bedankte sich für die Standortwahl mit einem Orchideenstrauß.

PKW-Brand mit Gastank auf der BAB 7 – PKW Brand Gastank 190623 bf

PKW-Brand mit Gastank auf der BAB 7

19. Juni 2023/in Hannover

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW schon großflächig

HANNOVER (ots). Am Montagmittag ging die Meldung zu einem PKW-Brand mit Gastank auf der BAB 7 stadtauswärts in Richtung Laatzen – auf Höhe der Raststätte Wülferode West – in der Regionsleitstelle ein. Als die Brandschützer nach wenigen Minuten eintrafen, brannte der PKW bereits großflächig.

Nach rund dreißig Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, bei Eintreffen der Brandschützer hatten die Insassen das Fahrzeug verlassen.

Gegen 12:50 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle einen Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Wülferode zu einem PKW-Brand mit Gastank. Bei Eintreffen brannte ein zwanzig Jahre alter PKW bereits großflächig. Umgehend wurde ein Löschangriff aus sicherer Entfernung eingeleitet, da die Einsatzkräfte zunächst von einer Explosionsgefahr ausgehen mussten; diese wurde aufgrund einer erfolgten Druckentlastung des Gastanks nicht bestätigt. Aufgrund der andauernden Trockenheit brannten zudem angrenzende Böschungsbereiche, welche ebenfalls gelöscht wurden. Nach etwa dreißig Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle und leiteten einen Schaumangriff ein.

Um eine weitere Brandausbreitung auf die Böschung auszuschließen, kontrollierten die Einsatzkräfte das Umfeld mittels Drohne. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr waren nach ca. eineinhalb Stunden abgeschlossen. Die BAB 7 wurde während der Einsatzmaßnahmen gesperrt, was zu Verkehrsbeeinträchtigung führte.

Die Feuerwehr der Landeshauptstadt war mit 7 Fahrzeugen und rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Kampfmittelbeseitigung

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen

18. Juni 2023/in Hannover

Rund 8.100 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Evakuierung dauerte fast 9 Stunden.

HANNOVER (PM). Der im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp identifizierte Verdachtspunkt auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Sonntag erfolgreich beseitigt. Mehr als 520 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Im Zuge von Sondierungen auf einer Fläche am Segelflugplatz Hannover-Sahlkamp wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) zunächst vier Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert. Im Rahmen fortschreitender Erkundungen der Verdachtspunkte bis Freitagnachmittag stellte sich jedoch heraus, dass nur in einem Fall eine Anomalie vorliegt. In zwei Fällen wurden sogenannte „Zerscheller“, also beim Aufschlag aufgerissene Kampfmittel, von denen keine Gefahr mehr ausgeht, vorgefunden. Eine weitere Erkundung durch die Spezialisten des KBD war erst nach Herstellung eines Sicherheitsbereiches mit einem Radius von 1.000 Metern um den Verdachtspunkt möglich. Der erforderliche Evakuierungsbereich konnte durch den Wegfall dreier Verdachtspunkte gegenüber der ursprünglichen Planung nochmals reduziert werden. Anstelle von knapp 11.000 waren so nur noch etwa 8.100 Bürger*innen von der Evakuierungsmaßnahme im hannoverschen Norden und einem Teilgebiet von Langenhagen betroffen. Ab 09:00 Uhr mussten sie ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Neben dem Kampfmittelverdachtspunkt waren im Rahmen einer laufenden Volumenräumung im Bereich der Stadtgärtnerei zudem mehrere Weltkriegsgranaten gefunden worden.

Insgesamt suchten mehr als 80 Bürger*innen die Betreuungsstelle in der Sporthalle des Gymnasiums Herschelschule auf. 23 Personen mussten mit Krankentransportwagen in eine speziell dafür vorgesehene Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld gebracht werden. Um 13:39 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Das Team der Kampfmittelbeseitigung konnte mit ihren Arbeiten an dem Kampfmittelverdachtspunkt auf dem Segelflugplatz beginnen. Der Verdachtspunkt bestätigte sich als 500 kg britische Fliegerbombe mit einem Langzeitzünder. Eine Entschärfung war aus Sicherheitsgründen nicht möglich, sodass eine Sprengung vor Ort erforderlich war. Auch die im Bereich der Stadtgärtnerei aufgefundenen Weltkriegsgranaten wurden kontrolliert gesprengt.

Um 18:14 Uhr konnten die Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Hannovers Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Direktor der Feuerwehr Christoph Bahlmann zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme. Feuerwehrdezernent Von der Ohe betonte: „Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte konnte die umfangreiche und komplexe Kampfmittelbeseitigung erfolgreich abgeschlossen werden. Hierfür möchte ich den von der Evakuierung betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern, den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ausdrücklich danken“. Auch Christoph Bahlmann bedankte sich bei den Helfer*innen: „Solch ein Einsatz zeigt, dass wir insbesondere im Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr sowie der Polizei und dem Kampmittelbeseitigungsdienst gut aufgestellt sind.

Auch wenn Kampfmittelbeseitigungen in Hannover wiederkehrendes Geschäft sind, bedarf es für eine solche Maßnahme einer akribischen und professionellen Vorbereitung. Hierfür bedanke ich mich sehr herzlich“. Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen war ein Großteil der Einsatzkräfte etwas mehr als 12 Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren insgesamt 526 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Beim Bürgertelefon gingen am heutigen Tag bis um 19:15 Uhr über 1000 Anrufe ein.

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    Rund 8.100 Anwohner mussten am Sonntag wegen einer Kampfmittelbeseitigung ihre Wohnung verlassen. in der Herschelschule gab es eine Betreuungsstelle für die Bevölkerung, die vom Roten Kreuz betrieben wurde. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Feuerwehr koordinierte den fast neunstündigen Einsatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr hannover klingelten an jeder Tür im Evakuierungsraum und forderten die Bewohner auf, dass Gebiet zu verlassen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Polizei sperrte den Zugang zum Evakuierungsgebiet weiträumig ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Auch am Silbersee in Langenhagen forderte die Feuerwehr durch Lautsprecherdurchsagen auf, den See umgehend zu verlassen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Evakuierungsbusse brachten Anwohner in die Betreuungsstelle in der Herschelschule, die vom DRK betrieben wurde. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 8.100 Anwohner mussten am Sonntag wegen einer Kampfmittelbeseitigung ihre Wohnung verlassen. in der Herschelschule gab es eine Betreuungsstelle für die Bevölkerung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Löschzug steht für die Sprengung vorsorglich in Bereitschaft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Symbolbild Kampfmittelbeseitigung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057413
    An einer der Verdachtspunkte wurde ein Zerscheller gefunden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die 10 Zentner Weltkriegsbombe mit Langzeitzünder hinterließ nach der Sprengung einen beachtlichen Krater. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057421
    Einige der Bombensplitter wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelverdacht in Hannover-Sahlkamp erhärtet sich nur teilweise

16. Juni 2023/in Hannover

Geänderter Evakuierungsbereich steht fest

HANNOVER (PM). Von den vier im Vorfeld identifizierten Verdachtspunkten hat sich durch weitere Erkundungen nur einer erhärtet. Nun steht der geänderte Evakuierungsbereich zur Verfügung.

Die vorangeschrittene Erkundung der Verdachtspunkte zeigte, dass nur noch eine Anomalie bestätigt ist. Um den verbleibenden Verdachtspunkt final zu erkunden und das vermutete Kampfmittel entschärfen zu können, ist wie bereits vor drei Wochen angekündigt, ein Evakuierungsradius von 1.000 m erforderlich. Der lageangepasste Evakuierungsbereich betrifft nun nur noch rund 8.100 Personen. Neben dem Verdachtspunkt wurden im Rahmen einer laufenden Volumenräumung im Bereich der Stadtgärtnerei mehrere Weltkriegsgranaten gefunden. Diese Granaten müssen im Zuge der bereits geplanten Evakuierungsmaßnahme am kommenden Sonntag vor Ort gesprengt werden. Der Evakuierungsbereich wird durch diesen zusätzlichen Fund nicht beeinflusst. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

Die Evakuierung ist für kommenden Sonntag, den 18.06.2023, ab 09:00 Uhr vorgesehen. Die grafische Darstellung des Evakuierungsradius, eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen und weiterführende Informationen erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

Für die Bevölkerung wird eine Betreuungsstelle in den Sporthallen des Gymnasiums Herschelschule (Großer Kolonnenweg 37, 30179 Hannover) eingerichtet. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Personen, die bereits einen Krankentransport bestellt haben und durch den verkleinerten Evakuierungsbereich nicht mehr von der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme betroffen sind, werden aktiv von der Feuerwehr Hannover kontaktiert. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst im Verlauf des späteren Tages in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B. Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung, mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Für Fragen aus der Bevölkerung steht am Samstag, den 17.06.2023, zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr und am Sonntag, den 18.06.23, von 07:00 Uhr bis zum Abschluss der Einsatzmaßnahmen ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenlos Busse bereit. Auch die Buslinie wurde an den geänderten Evakuierungsbereich angepasst. Die Busse fahren nun nur noch die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig ab:

Endpunkt Herschelschule, Meierwiesen, Langenforther Str., Kiefernpfad, Bahnstrift, Tempelhofweg, Endpunkt Herschelschule.

In den Sozialen Medien wird über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_h mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite der Landeshauptstadt Hannover Facebook.com/lhhannover informiert.

Neuer Evakuierungsbereich

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Neuer, betroffener Straßenbereich

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