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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum – Fliegenpilz

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum

5. September 2023/in Hannover

Unkenntnis kann gefährlich werden

HANNOVER (PM). Herbstzeit ist Pilzzeit. Damit der Verzehr der gesammelten Schätze nicht mit einer Vergiftung endet, bietet das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover allen Pilzsammler*innen pünktlich zum Herbstbeginn wieder Pilzberatungen durch die Pilzsachverständige Carina Süß von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. an. Die Beratungen finden im Bienenhaus im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, statt. Termine sind am 11. und 25. September sowie am 2., 9., 16., 23. und 30. Oktober jeweils von 16 bis 17.30 Uhr.

Die Besucher*innen können ihre gesammelten Pilze mitbringen und begutachten lassen. Um Pilzvergiftungen zu vermeiden, sollten von unbekannten Pilzen immer nur wenige Exemplare gesammelt und diese vor einem Verzehr unbedingt sachverständig begutachtet werden. Unbekannte Pilze sollten zudem getrennt von möglichen Speisepilzen gelagert werden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Hannover Hauptbahnhof wird zum XXL-Projekt – Bahnsteig HBF Hannover

Hannover Hauptbahnhof wird zum XXL-Projekt

5. September 2023/in Hannover

Neue Gleise, zusätzlicher Bahnsteig, neuer Zugang zu den Gleisen, und ein Digitales Stellwerk in Planung • Lückenschluss zum Deutschlandtakt

HANNOVER (PM). Die Deutsche Bahn (DB) plant einen umfassenden Ausbau des Hauptbahnhofs Hannover. Er ist die Mobilitätsdrehschreibe in Niedersachsen und seine Bedeutung wächst vor allem mit Blick auf den Deutschlandtakt nochmals deutlich. Ein zusätzlicher Bahnsteig, zwei neue Gleise und ein Digitales Stellwerk sollen die Betriebsqualität und Pünktlichkeit der Züge massiv verbessern.

Zudem werden die Gleise im Vorfeld des Bahnhofs neu verlegt, mit dem Ziel, dass künftig mehr Züge den Bahnhof erreichen und passieren können. Mit einem zweiten Zugang zu den Bahnsteigen sollen Reisende außerdem in Zukunft schneller und komfortabler zum Zug und von einem Gleis zum anderen gelangen. Auch den Bahnhofsvorplatz möchte die DB in enger Abstimmung mit der Stadt Hannover neu gestalten. Die bereits laufende Modernisierung des Bahnsteigs der Gleise 1 und 2 und der künftig geplante Ausbau werden nach aktuellen Schätzungen rund 2 Milliarden Euro kosten.

Die konkrete Ausgestaltung dieser Vorhaben befindet sich aktuell in der sogenannten Vorplanung. In enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und der Stadt Hannover untersuchen DB-Expert:innen anhand unterschiedlicher Varianten, wie die Fahrgäste im Bahnhofsgebäude ihre Anschluss-Züge bequemer und schneller erreichen können – auch dies ist Teil des Deutschlandtakt-Konzeptes. Heute stellten Vertreter:innen von DB, dem Land Niedersachsen und der Stadt Hannover die vorgesehenen Maßnahmen vor. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten in den frühen 2030er Jahren beginnen.

Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der DB für die Länder Niedersachsen und Bremen: „Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind täglich am Hauptbahnhof Hannover unterwegs und mit 750 Zügen pro Tag ist der Hauptbahnhof schon heute ein Nadelöhr im Bahnnetz, das es aufzulösen gilt. Reisende sollen künftig alle 30 Minuten zwischen den großen Metropolen pendeln können, dafür planen wir mehr Gleise, einen zusätzlichen Bahnsteig und ein digitales Stellwerk. Hannover Hauptbahnhof wird so zum XXL-Projekt für den Deutschlandtakt. Auch der Nahverkehr kann von neuen S-Bahnlinien, beispielsweise nach Steinhude und Lehrte profitieren.“

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay: „Die Verkehrswende kann ohne die Deutsche Bahn nicht gelingen. Deshalb begrüßt die Landeshauptstadt Hannover ausdrücklich die Pläne der Deutschen Bahn, den Hauptbahnhof für das 21. Jahrhundert fit zu machen. Ich muss sagen: Das ist der richtige Weg. Die DB-Pläne sind ein kraftvolles Bekenntnis der Bahn für diesen Standort und dessen eminent wichtige Rolle als einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die Stadt unterstützt die Pläne der Bahn aktiv. Und sie wird sehr konstruktiv, aber auch kritisch daran mitarbeiten, dass sie realisiert werden können. Der Hauptbahnhof ist nicht nur Herzkammer der Mobilität, sondern auch Aufenthaltsort in einer auch gesellschaftlich kritischen Zone. Wenn es also um bauliche Veränderungen und Erweiterungen in solchen Dimensionen geht, sind viele Menschen, Institutionen und Interessensgruppen betroffen. Unsere Stadtplaner:innen sind bereits im intensiven Austausch mit der Bahn sowie mit Land, Bund und Region. Ich sage ganz deutlich: Die Aufgaben sind komplex, aber sie sind gemeinsam lösbar. Zusammen mit der Bahn und weiteren Partner:innen werden wir das schaffen – da bin ich mir sicher.“

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies: „Der Hauptbahnhof Hannover wird fit gemacht für die Zukunft. Das ist zwar zunächst mit Belastungen für die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer verbunden, aber es wird sich lohnen. Denn der Ausbau ist ein bedeutender Schritt bei der Mobilitätswende und zeigt, dass sich spürbar etwas tut bei der Bahn. Anders als es vielleicht bei einer Streckensanierung der Fall ist zählt das zu den Projekten, die auch ganz konkret sichtbar und erlebbar sind für die Kundinnen und Kunden der Bahn. Insofern geht davon auch ein ganz wichtiges Signal aus. Die Bahn verharrt nicht in Stagnation, sondern es tut sich etwas, es wird investiert in die Zukunft der Schiene. Ein Bahnhof mit mehr Kapazität und mehr Komfort, an dem schnellere Umstiege möglich sind und wo man sich als Reisender gern aufhält – das alles steigert die Attraktivität der Bahn. Und es geht um noch mehr: Bahn und die Stadt Hannover haben die Chance, einen zentralen Platz neu zu gestalten und so die Innenstadt aufzuwerten. So nützt der Ausbau nicht nur den Reisenden, sondern auch den Bewohnern der Stadt.“

Die Baumaßnahmen zur Modernisierung des Hannoveraner Hauptbahnhofs sind für Reisende schon heute spürbar: Aktuell erneuert die DB alle Bahnsteige, Bahnsteigdächer, Aufzüge und Rolltreppen. Zudem baut sie einen neuen Treppenaufgang zum stark frequentierten Bahnsteig der Gleise 1 und 2. Alles mit dem Ziel: höherer Komfort und deutlich verbesserte Barrierefreiheit. Schritt für Schritt tauschen und sanieren Fachleute auch die Brücken, auf denen die Gleise und Bahnsteige in 4,50 Meter Höhe liegen. Um die Einschränkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten nacheinander statt.

Im Mai 2022 haben DB und die Stadt Hannover eine Smart City Partnerschaft geschlossen, um die Umgebung des Hauptbahnhofes freundlicher zu gestalten und gemeinsam weitere nachhaltige Mobilitätsangebote im Bahnhofsumfeld zu schaffen.

So stehen auf dem Ernst-August-Platz bereits begrünte Stadtmöbel und in der Lister Meile ist noch bis September eine Kunstinstallation des international renommierten Illustrators Christoph Niemann erlebbar. Im nächsten Schritt richtet die DB auf dem Bahnhofs-Vorplatz einen Mobility Hub ein. Es soll verschiedene Angebote zur Anschlussmobilität bündeln. Reisende können so z.B. einfach von Bus und Bahn auf Car- und Bike-Sharing oder Elektroroller umsteigen.

Führerschein

Umtausch von alten Führerscheinen jetzt online möglich

2. September 2023/in Hannover

Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet weiteren Online-Service an

HANNOVER (PM). Die Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet ab heute (1. September) einen weiteren Online Service an. Einwohner*innen mit Erstwohnsitz im Gebiet der Landeshauptstadt haben die Möglichkeit, den Umtausch Ihres alten grauen oder rosafarbenen Führerscheines gegen den EU-Kartenführerschein online zu beantragen.

Über die Website http://www.fahrerlaubnisbehörde-hannover.de (Teil des Angebotes von Hannover.de) oder über das Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover, https://www.serviceportal.hannover-stadt.de/Fahrerlaubnis gelangen Einwohner*innen zum Online Antragsverfahren. Daran angeschlossen ist auch ein E-Payment-System zum Begleichen der Antragsgebühr in Höhe von 25,30 Euro.

Zur Begleichung der Antragsgebühr stehen die Zahlungsarten giropay, PayPal und Kreditkartensysteme zur Auswahl. Für die Beantragung des EU-Kartenführerschein online ist wie bei der persönlichen Beantragung im Bürgeramt oder der Fahrerlaubnisbehörde ein aktuelles biometrisches Lichtbild erforderlich.

Beim Hochladen des biometrischen Lichtbildes sind folgende Vorgaben zu beachten: Höhe mindestens 466px, Breite mindestens 361px, im Hochformat, mit einer maximalen Dateigröße 5 MB im Format JPEG (JPG).

Außerdem ist das Abfotografieren oder Scannen der Unterschrift für den neuen EU-Kartenführerschein erforderlich. Hier sind ebenfalls Vorgaben (Höhe mindestens 152px, Breite mindestens 628px, im Querformat, mit einer maximalen Dateigröße 5 MB im Format JPEG (JPG)) zu beachten.

Sofern der bisherige graue oder rosafarbene Führerschein von einer anderen Behörde außerhalb der Landeshauptstadt Hannover ausgestellt worden ist, wird zusätzlich eine Karteikartenabschrift von der ausstellenden Behörde des bisherigen Führerscheins benötigt. Informationen dazu finden sich ebenfalls im Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover unter Fahrerlaubnis-Karteikartenabschrift.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Eingaben sowie erfolgter Zahlung wird eine Bestätigung an die Antragsteller*in per Mail übersandt.

Sobald der EU-Kartenführerschein zur Abholung bereit ist, werden die Antragsteller*innen per Mail oder SMS benachrichtigt. Die Abholung des EU-Kartenführerscheins erfolgt bei der Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover während der Öffnungszeiten. Dafür ist kein Termin erforderlich. Bei Abholung des EU-Kartenführerscheins ist der bisherige Führerschein sowie ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen.

Dieser Service steht ausschließlich Einwohner*innen mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover zur Verfügung.

Der Umtausch des grauen oder rosafarbenen Führerscheins ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei gibt es Fristen bis wann ein Umtausch auf den EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. Die Fristen richten sich nach dem Geburtsjahr der*s Führerscheininhaber*in und sind gestaffelt. Geburtsjahrgänge vor 1953 müssen bis 19. Januar 2033 den Umtausch beantragen. Die Jahrgänge 1953 bis 1958 mussten bereits bis 19. Juli 2022, die Jahrgänge 1959 bis 1964 bis 19. Januar 2023 auf den EU-Kartenführerschein umstellen. Die Jahrgänge 1965 bis 1970 sind bis 19. Januar 2024 und die Jahrgänge von 1971 sowie später sind bis 19. Januar 2025 aufgefordert, die Umstellung ihres grauen oder rosafarbenen Führerscheins zu beantragen.

Im ersten Halbjahr 2023 haben in der Landeshauptstadt Hannover 5276 Einwohner*innen ihren grauen oder rosafarbenen Führerschein umgetauscht.

Neben dem Umtausch des grauen und rosafarbenen Führerscheins müssen auch ab 1999 ausgestellte EU-Kartenführerscheine getauscht werden. Auch hierfür gibt es Fristen für die Umstellung. Hier ist das Ausstellungsjahr des EU-Kartenführerscheins entscheidend bis wann ein Umtausch in einen neuen aktuellen EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. 1999 bis einschließlich 2001 ausgestellte EU-Kartenführerscheine sind bis zum 19. Januar 2026 umzutauschen. 2002 bis 2004 ausgestellte Exemplare sind spätestens zum 19. Januar 2027, 2005 bis 2007 ausgestellte sind spätestens zum 19. Januar 2028 zu tauschen. 2008 ausgestellte bis zum 19. Januar 2029, 2009 ausgestellte bis zum 19. Januar 2030, 2010 ausgestellte bis zum 19. Januar 2031, 2011 ausgestellte bis zum 19. Januar 2032 sowie 2012 ausgestellte bis 19. Januar 2033 umzutauschen. Dieser Umtausch kann auch über den neuen Online Service beantragt werden.

Lagerhaus Feuer

Feuer in einem Lagerhaus in Hainholz

29. August 2023/in Hannover

Brandgut muss zum Ablöschen nach Außen gebracht werden

HANNOVER (PM). Ein Feuer in Hannover Hainholz sorgte am heutigen Vormittag für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover. In einem Lagerhaus kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand im Kellerbereich des Gebäudes. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch dauerten die Lösch- und Aufräummaßnahmen an. Verletzt wurde niemand.

Um 09:20 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf aus dem Hannoverschen Stadtteil Hainholz. Ein Hinweisgeber meldete in einem Lagerhaus in der Mogelkenstrasse eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller einer Logistikfirma. Die Regionsleitstelle löste daraufhin einen Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, sowie den Rettungsdienst Hannover aus.

Vor Ort erkannten die Hannoverschen Brandschützer sofort eine starke Verrauchung, die sich inzwischen auf das gesamte Bürogebäude ausgebreitet hat. Die Mitarbeitenden hatten beim Eintreffen der Kräfte das Gebäude bereits eigenständig verlassen. Sofort wurde im Keller des Gebäudes eine Brandbekämpfung durch drei Trupps unter Atemschutzgeräten mit einem handgeführten Rohr und Löschwasser eingeleitet. Schnell konnte das Feuer so unter Kontrolle gebracht werden, denn die Löschmaßnahmen zeigten Wirkung. Einzig die massive Rauchentwicklung erforderte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Drucklüftern, denn mehrere Etagen des Gebäudes waren stark verrraucht. Die Einsatzkräfte mussten abschließend das Brandgut aus dem Keller ins Freie tragen, um dort wieder aufglimmende Lagerstücke abzulöschen.

Nach zwei Stunden konnte die Einsatzstelle zur Aufnahme der Ermittlungen an die Polizei Hannover übergeben werden. Die Ursache des Brandausbruches ist ungeklärt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 50.000EUR. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

SETRA

Die Sonne als Antrieb: „BussaNova“ wirbt für den Klimaschutz

28. August 2023/in Hannover

Oldtimer-Bus für Stadtrundfahrten ist jetzt elektrisch unterwegs

HANNOVER (PM). Egal, wo er in Hannover durch das Stadtbild fährt: Der cremefarbene Bus der Marke Setra mit der Typbezeichnung S 9 ist ein echter Hingucker. Fast 60 Jahre war der Oldtimer als Verbrenner unterwegs, in den letzten vier Jahren wurde er restauriert und technisch auf Vordermann gebracht.

Wenn der Oldtimer ab dem 3. September 2023 wieder auf Rundfahrten in Hannover geht, dann mit einem klimafreundlichen Antrieb. Statt eines Dieselmotors schnurrt nun ein Elektromotor unter seiner formschönen Haube. Auf dem Busdach montierte Photovoltaik-Panels machen ihn in Verbindung mit einer stationären 40 Kilowatt-Solaranlage als Tankstelle sogar zum „SolarBUS“.

Der technisch anspruchsvolle Umbau des Fahrzeugs wurde auch durch eine finanzielle Beteiligung der Region Hannover im Rahmen ihrer ausgelaufenen „Leuchtturmrichtlinie zur Förderung bedeutsamer Vorhaben im Bereich Klimaschutz“ ermöglicht. „Im Förderzeitraum 2013 bis 2022 hat die Region Hannover über 2,5 Millionen Euro für außergewöhnliche, wegweisende Klimaschutz-Projekte zur Verfügung gestellt. Die Richtlinie hat ihren Zweck erfüllt und wir können nun einen besonderen Endpunkt setzen“, so Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, bei einer Probefahrt entlang des Maschsees. „Dass ein Oldtimer wie der Setra-Bus auf seine alten Tage noch einen Beitrag zur Vermeidung von Emissionen im Verkehr leistet, ist nicht nur technisch ein Meisterstück. Es zeigt, dass man in allen Bereichen einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und der Umwelt leisten kann. Der BussaNova-SolarBUS ist hier ein ganz besonderes und vor allem sichtbares Vorzeigevorhaben – eine rollende Werbe-Plattform für eine klimaneutrale Region Hannover im Jahr 2035.“

SETRA

Der umgebaute SETRA nun mit elektrischem Antrieb © Matthias Falk

Der Setra S 9, Baujahr 1964, vormals mit einem Diesel-Durst von 30 Litern auf 100 gefahrene Kilometer unterwegs, bezieht jetzt seinen Fahrstrom von der Sonne. Auf dem Busdach werden demnächst 5,4 Quadratmeter Solarzellen glitzern. Noch mehr erneuerbare Energie wird nachts auf dem BussaNova-Betriebsgelände „getankt“.

„Mit der Umrüstung des Oldtimers auf umweltfreundlichen Elektroantrieb bekennen wir uns zum Klimaschutz. Auf unseren jährlich rund 200 Touren wollen wir etwa 8.500 mitfahrenden Fahrgäste für die Verkehrswende begeistern. Wenn dadurch nicht nur nebenbei die Attraktivität der Marke ‚Stadtbekannt & Co.‘ gesteigert werden kann, sind wir als Betreiber natürlich hocherfreut“, so die BussaNova Classic Tours-Inhaber Torsten Krüger und Thorsten Stahl. Etwa 100.000 Euro haben sie in den Umbau des Setra zum E-Bus investiert. Rund 78.000 Euro kamen von der Region Hannover.

Per Mertesacker Erlebnis-Zoo Hannover

Riesige Freundschaft

26. August 2023/in Hannover

Giraffen-Ehrenpatenschaft für Per Mertesacker Stiftung

HANNOVER (PM). Sie gehören zu den Größten: Giraffen überragen mit ihrer Höhe von bis zu sechs Metern alle anderen Landtiere. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hatte mit seinen 1,98 Metern jedes Spielfeld bestens im Blick.

Jetzt haben die Größten eine riesige Freundschaft geschlossen: Der Erlebnis-Zoo verlieh der „Per Mertesacker Stiftung“ heute die Ehrenpatenschaft für die Rothschild-Giraffen im Zoo. Denn Per Mertesacker und seine Stiftung zeigen auch privat Größe: für die soziale Integration von Kindern in der Region Hannover.

Die Per Mertesacker Stiftung hat sich die Förderung sozial benachteiligter Kinder durch den Sport in der Region Hannover zum Ziel gesetzt. Die Aufmerksamkeit gilt Kindern mit sozial schwächerer Herkunft, mit einer Lernschwäche oder mit Migrationshintergrund. „Durch das Mannschaftsspiel Fußball lernen die Kinder Teamgeist und wichtige persönliche Kompetenzen fürs Leben“, erklärte Per Mertesacker. Dazu erhalten die Kinder eine individuelle Lernförderung sowie Sprachunterricht. Hausaufgaben werden gemeinsam gemacht, die Kinder machen Fahrten und Ausflüge – zum Beispiel in den Zoo.  „Durch den individuellen Sprachunterricht und die Gemeinschaft in den Projektgruppen trägt die Stiftung zur sozialen Integration der Kinder bei“, so Mertesacker, „wir bereiten die Kinder auch auf den Einstieg ins Berufsleben vor.“

Seit Jahren unterstützen sich der Erlebnis-Zoo und die „Per Mertesacker Stiftung“ gegenseitig in den wichtigen Themen Integration und Lernförderung, Umwelt- und Artenschutz – für die Zukunft der Kinder. Im Rahmen eines Zoo-Besuchs mit sechs Projektgruppen der Per Mertesacker Stiftung überreichte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff dem engagierten Abwehr-Riesen heute die Urkunde für die Ehrenpatenschaft. Natürlich bei den Giraffen, die ihrem neuen Paten quasi über die Schulter schauten.

„Ich freue mich wirklich sehr über diese Ehrenpatenschaft für unsere Stiftung“, sagte Per Mertesacker, „Giraffen sind mir schon durch ihre Größe natürlich sehr sympathisch. Aber sie sind auch gefährdet – und mit der Ehrenpatenschaft können wir dazu beitragen, auf diese Bedrohung aufmerksam zu machen.“

Bei den Besuchen im Erlebnis-Zoo geht es für die Kinder der Stiftung auf eine knifflige Zoo-Rallye, bei der sie spielerisch Spannendes über die Tierwelt, über den Umwelt-, Natur- und Artenschutz erfahren. „Als außerschulischer Lernort liegt es uns sehr am Herzen, hier im Zoo auf unvergessliche Art Bildung zu vermitteln, die zum zukunftsfähigen Denken und Handeln anregt“, erklärte Zoogeschäftsführer Casdorff. Genau deshalb unterstütze der Zoo auch die Arbeit der Per Mertesacker Stiftung, die mit ihrer besonderen Kombination aus Sport und individuellen Förderung dazu beitrage, Kindern und Jugendliche Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft und ein „Wir“ in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Bei der Rallye der Kinder und Jugendlichen durch den Zoo ging es natürlich auch zu den Patentieren der Stiftung, den Rothschild-Giraffen. Hier erfuhren sie, dass Giraffen genau wie die Menschen nur sieben Halswirbel haben (nur sehr viel größere), dass ihre Zunge bis zu 50 cm lang ist und dass Giraffen ein echtes „Sportlerherz“ haben, das 12 kg wiegt und gut 60 Liter Blut in der Minute durch den Körper pumpt!

„Wir haben aber auch erfahren, dass Giraffen dringend Hilfe brauchen, weil die Bestände seit den 1985er-Jahren um rund 40 Prozent zurückgegangen sind“, erzählte Per Mertesacker. „Und dass der Zoo ein neues Haus für die Giraffen hier am Sambesi plant – auf das sind wir schon sehr gespannt.“

Rettungswagen auf Einsatzfahrt

Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall

25. August 2023/in Hannover

Feuerwehrkräfte kamen nicht mehr zum Einsatz

HANNOVER (ots). In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereignete sich an der Kreuzung Liebigstraße / Wittekamp im Stadtteil List ein Verkehrsunfall bei dem ein junger Mann schwere Verletzungen davontrug. Ein Lieferwagen prallte seitlich gegen einen PKW.

Der Unfall ereignete sich gegen 03:10 Uhr auf der Liebigstraße Ecke Wittekamp. Aus bisher noch ungeklärter Ursache war ein Lieferwagen mit solcher Wucht fahrerseitig in einen PKW geprallt, dass der Fahrer des PKW zunächst als eingeklemmt gemeldet wurde.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich die Lage so dar, dass der Fahrer des PKW entgegen der ersten Notrufe nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und umgehend durch die Besatzung des ersteintreffenden Rettungswagens aus seinem Fahrzeug gerettet werden konnte. Er hatte jedoch erhebliche Verletzungen davongetragen und musste vor Ort durch einen Notarzt stabilisiert und anschließend durch den Rettungsdienst in ein hannoversches Krankenhaus gebracht werden. Für den Fahrer des Lieferwagens war keine rettungsdienstliche Versorgung erforderlich. Die alarmierten Feuerwehrkräfte kamen nicht zum Einsatz und verließen die Einsatzstelle nach kurzer Zeit.

Zur genauen Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, hierzu und zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 7 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort.

550 Aktive beim 1. „VGH Urban Run“ in Hannover – Urban Run

550 Aktive beim 1. „VGH Urban Run“ in Hannover

25. August 2023/in Hannover

5.000 Euro für Integrationsprojekt „Move2Gether“

HANNOVER (PM).Für Steve Kehl war es schlichtweg ein „mega super Lauf“ und „tolles neues Laufformat“!

Der Sieger des ersten VGH Urban Run strahlte nach zehn urbanen Kilometern mit den anderen 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des City Trails um die Wette. „Wir wollten ein Lauferlebnis mit Streckenabschnitten bieten, die man noch nie laufend absolviert hatte“, zog Projektleiter Gilbert Aust vom Veranstalter eichels zufrieden Bilanz: „Ich denke, dieser Perspektivwechsel ist absolut gelungen.“
So ging es über den ansonsten unzugänglichen ÜSTRA-Betriebshof, entlang der Ihme und durch U-Bahn Stationen, treppauf und treppab zum Ziel in der Culemannstraße neben dem Neuen Rathaus.

Dabei standen das Erleben und das laufende Erkunden des Großstadt-Dschungels der Stadt und nicht die sportliche Spitzenleistung im Vordergrund. Ein Konzept, das aufgegangen ist, wie die vielen glücklichen Gesichter im Zielbereich widerspiegelten.

Mit von der Partie waren unter anderem die niedersächsische Behindertensportlerin des Jahres, Tina Deeken, und der blinde Läufer Hans-Reinhard Hupe, die begleitet von Guides unter dem Motto #gemeinsammehrbewegen die Herausforderungen der ungewöhnlichen Strecke bewältigen konnten.

Positiver Nebeneffekt: Der Urban RUN Namensgeber VGH überreichte im Rahmen der Premiere dem Integrationsprojekt zahlreicher hannoverscher Sportvereine „Move2Gether“, dem Sozial-und Charity-Partner des Events, einen Scheck über 5.000 Euro. „Das rundet das überaus zufriedene Resumee der Veranstaltungspremiere noch einmal ab“, so Aust: „Für uns ist klar, dass es 2024 eine Wiederholung geben
wird.“

Verkehrsunfall Marienwerder fünftes Todesopfer

Verkehrsunfall von Marienwerder fordert fünftes Todesopfer

24. August 2023/in Polizei, Hannover

17-Jähriger nach Verkehrsunfall in Marienwerder verstorben

HANNOVER (ots). Nach einem schweren Verkehrsunfall in Hannover-Marienwerder vom 21.08.2023 ist nun ein 17-Jähriger im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover verstarb der junge Mann am Donnerstagvormittag, 24.08.2023, gegen 10:30 Uhr in einem hannoverschen Krankenhaus. Am Montagabend war er an einem schweren Verkehrsunfall in Marienwerder beteiligt gewesen, als er in dem betroffenen BMW saß (wir berichteten: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten).

Innenministerin Daniela Behrens© Carl-Marcus Müller

Empfang der Landesregierung für die Polizei Niedersachsen 2023

23. August 2023/in Hannover

Ministerin Behrens würdigt die herausfordernde und belastende Arbeit der Polizei Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die Niedersächsische Landesregierung hat sich bei einem Empfang am heutigen Mittwoch (23.08.2023) bei allen Mitarbeitenden für den täglichen Einsatz und das großartige Engagement im Dienst der Landespolizei bedankt.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, würdigt in Ihrer Rede den besonderen Einsatz und die Verdienste der Polizistinnen und Polizisten. Für die Veranstaltung wurden repräsentativ mehr als hundert Mitarbeitende der insgesamt 26.000 Bediensteten der niedersächsischen Landespolizei von ihren jeweiligen Dienststellen ausgewählt, die in der zurückliegenden Zeit Besonderes geleistet haben.

Ministerin Behrens sagt: „Das Engagement, das Sie täglich weit über das geforderte Maß hinaus zeigen, ist nicht selbstverständlich und verdient Dank, Lob und Anerkennung. Sie zeigen ganz deutlich: Die Arbeit bei der Polizei ist kein Nine-to-Five-Job! Es ist eine Berufung und mehr als bloßer Broterwerb. Deshalb stehen Sie und Ihre Arbeit heute vollkommen zu Recht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Die Niedersächsinnen und Niedersachsen können sich auf Sie verlassen und sie vertrauen Ihnen. Dieses Vertrauen verdienen Sie sich tagtäglich mit Ihrer Zuverlässigkeit und Ihrer hervorragenden Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen.“

Bei dem diesjährigen Empfang für die Polizei Niedersachsen wurden rund 300 Gäste inklusive ihrer Angehörigen von der Niedersächsischen Landesregierung eingeladen. Unter den Geladenen sind unter anderem Bedienstete aus der Polizeiverwaltung und dem Vollzugsbereich, die in der zurückliegenden Zeit Besonderes geleistet haben.

So wurden unter anderem zwei Polizeibeamte aus der Polizeidirektion Oldenburg geehrt, die einen Mann Anfang des Jahres aus dem kalten Fluss Hunte gerettet haben und ihm so das Leben retten konnten. Ebenso war eine Sachbearbeiterin aus dem Landeskriminalamt Niedersachsen unter den geladenen Gästen, die bei ihren Ermittlungen einen Kindesmissbrauch erkannt und durch ihr schnelles Handeln beendet hat. Auch wurden die Leistungen einer Polizeibeamtin aus der Polizeidirektion Braunschweig gewürdigt, die in einen fahrenden Lkw stieg, das Fahrzeug stoppte, um dem bewusstlos gewordenen Fahrer Erste Hilfe zu leisten.

Diese drei Ereignisse stehen beispielhaft für die herausragenden Leistungen der Bediensteten der niedersächsischen Landespolizei, die beim diesjährigen Empfang der Landesregierung gewürdigt werden. Sie alle setzen sich rund um die Uhr für die Bevölkerung in Niedersachsen ein.

Ministerin Daniela Behrens stellt heraus, wie wichtig jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter für die niedersächsische Polizei ist. Diese leisten alle einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit in Niedersachsen, wofür sie sich ausdrücklich bedankte. Ein besonderer Dank ging auch an die Familien der Bediensteten, die ihren Angehörigen in schwierigen Situationen den Rücken stärken.

Behrens: „Die Angehörigen erleben den Schichtdienst, die Bereitschaftszeiten und auch die häufig unregelmäßigen Arbeitszeiten. Mit Verständnis und Geduld halten Sie Ihren Partnerinnen und Partnern, Eltern und Kindern den Rücken frei. Anders als die Uniform können Emotionen und Gedanken nach Dienstende nicht so schnell abgelegt werden. Bei den tagtäglichen Einsätzen erfährt man mehr über menschliche Schattenseiten als man es sich wünscht. Dies ist nicht immer einfach, gehört aber zum Job dazu. Daher ist es wichtig, dass Sie als Gesprächspartnerinnen und -partner da sind und zuhören.“

Die Polizei Niedersachsen muss sich mit stetig verändernden Kriminalitätsphänomenen und neuen Entwicklungen auseinandersetzen, damit Niedersachsen weiter ein sicheres Bundesland bleibt. Diesen Anspruch hat die Bevölkerung an die Polizei, aber diesen hat die Polizei Niedersachsen auch an sich selbst.

Der diesjährige Empfang der Landesregierung wird vom Landeskriminalamt Niedersachsen organisiert. Der Festakt findet im Schloss Herrenhausen in Hannover statt. Den Gästen wird mit einem feierlichen Rahmenprogramm, einem Kinderprogramm sowie musikalischer Begleitung durch die Jazz-Combo des niedersächsischen Polizeiorchesters ein kurzweiliger Empfang geboten.

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