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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Deutschlandticket Vorverkauf

Vorverkauf zum Deutschlandticket startet

30. März 2023/in Hannover

Kundinnen und Kunden können ab 3. April beim GVH bestellen

HANNOVER (PM). Ab nächsten Montag, 3. April, können die Kunden im GVH (Großraum-Verkehr Hannover) ihr Deutschlandticket (auch D-Ticket genannt) im Vorverkauf bestellen. Gültig ist es erstmalig ab Montag, den 1. Mai.

Das Deutschlandticket ist von Bund und Ländern als digitales Abonnement-Tarifprodukt beschlossen worden und ist das Nachfolgeangebot des höchst erfolgreichen 9-Euro-Tickets (Juni bis August 2022). Das Deutschlandticket ist eine personalisierte Fahrkarte, gilt also lediglich für eine Person und ist nicht übertragbar.

Wo und wann gilt das Deutschlandticket?

Das Deutschlandticket gilt im gesamten GVH-Gebiet zeit- und zonenunabhängig. Es gilt darüber hinaus im gesamten Bereich des Nahverkehrs in Deutschland. Auch hier gibt es keine Begrenzung auf bestimmte Tarifzonen oder Zeiten. Das Deutschlandticket gilt nicht im Ausland.

Züge im Fernverkehr wie IC, ICE und Flixtrain sowie rein touristische Verkehrsmittel wie zum Beispiel Seilbahnen, sofern sie nicht Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs sind, können nicht mit dem Deutschlandticket genutzt werden.

Wo bestelle ich mein Deutschlandticket?

Sowohl Bestandsabonnenten des GVH als auch Neukunden können ihr Deutschlandticket bequem über die GVH Website bestellen. Beide Kundengruppen können sich per einfacher Menüführung auf gvh.de orientieren und ihre Vorbestellungen durchführen.

Wichtig: Wer sein Deutschlandticket ab dem 1. Mai nutzen möchte, muss dies bis zum 10. April beim GVH beantragt haben!

Diese Frist ist auch bei späterem Einstieg ins Abo zu beachten. Beispiel: Wer das Deutschlandticket ab dem 1. August nutzen möchte, muss es bis spätestens am 10. Juli bestellt bzw. beantragt haben. Die Umstellung bereits bestehender GVH Abonnements in das Deutschlandticket kann reibungslos von den Abonnentinnen und Abonnenten vorgenommen werden.

Wann und wie erhalte ich mein Deutschlandticket?

Je nach Bearbeitungsaufwand und Nachfrage erhalten Kundinnen und Kunden ihr Deutschlandticket wenige Tage nach der Bestellung. Das Ticket besteht aus einem QR-Code und ist mit dem Namen der Inhaberin bzw. des Inhabers und der Gültigkeitsdauer versehen. Um das Ticket zu erhalten, muss der Käufer die GVH App nutzen. Das bestellte Ticket wird dort bereitgestellt. Wer die GVH App noch nicht nutzt, erhält sie für iPhones im App Store und für Android Handys bei Google Play. Zwingend erforderlich: Bei der Bestellung des Tickets auf gvh.de und der Registrierung in der GVH App muss die identische Mailadresse verwendet werden. Eine korrekte Zuordnung kann ansonsten nicht erfolgen. Das Ticket ist nicht übertragbar und kann nur von der auf dem Ticket genannten Person genutzt werden. Die Mitführung eines Lichtbildausweises ist notwendig. Einen Verkauf des Deutschlandtickets als Papierfahrschein oder auf Chipkarte wird es zum Start am 1. Mai im GVH nicht geben. Zu den Möglichkeiten, dies perspektivisch anzubieten, laufen noch Gespräche.

Was kostet das Ticket und wie wird es bezahlt?

Der Preis für das Deutschlandticket beträgt 49 Euro monatlich. Die Bezahlung ist ausschließlich per SEPA-Lastschriftverfahren möglich. Die Abbuchung erfolgt in der Regel zwischen dem 10. und 15. eines Monats.

Einfache Verwaltung des Abos über das GVH Kundenportal

Kundinnen und Kunden können ihr Abo komfortabel über gvh.de verwalten. Adressänderungen oder Änderungen der Kontoverbindung können hier vorgenommen werden. Auch Kündigungen sind hier möglich. Das Deutschlandticket ist monatlich kündbar. Auch hier sind die gleichen Fristen wie bei der Bestellung zu beachten: Kündigungen können bis zum 10. eines Monats mit Wirksamkeit zum nächsten 1. durchgeführt werden.

Gelten Zusatznutzen wie die GVH Mitnahmeregelung für das Deutschlandticket?

Nicht automatisch, da es beim Deutschlandticket keine Mitnahmeregelung gibt! Der GVH plant allerdings, den Abonnentinnen und Abonnenten ein Zusatzpaket zum monatlichen Preis von 4,90 Euro im Einzelverkauf anzubieten. Darin enthalten ist die bekannte Mitnahmeregelung, die dann für das Deutschlandticket jedoch nur im GVH Tarifgebiet gilt. Ticketinhaber können werktags ab 19.00 Uhr, am Wochenende und feiertags ganztägig einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder kostenlos mitnehmen. Ebenfalls inkludiert: 30 Freiminuten für jeden Ausleihvorgang für das sprintRAD. Das Angebot soll schnellstmöglich eingeführt werden. Der GVH wird dazu in Kürze weitere Infos bekanntgeben.

Vorgesehen ist außerdem ein 1. Klasse-Ticket, das in Verbindung mit einem Deutschlandticket zur Nutzung der 1. Klasse im GVH berechtigt. Dieses Aufpreisticket soll zum im GVH unveränderten Preis in Höhe von 66,00 Euro erhältlich sein. Auch hierzu folgen weitere Infos im Laufe des Aprils.

Was gilt für Jobticket-Inhaber?

Zum 1. Mai führt der GVH drei neue Jobticket-Produkte ein. Alle drei basieren auf dem Deutschlandticket und sind ebenfalls deutschlandweit gültig.

Das D-Ticket Job kann beim GVH von Unternehmen aus ganz Deutschland für ihre Mitarbeitenden eingekauft werden. Das Unternehmen leistet einen Zuschuss in Höhe von 25% von 49 Euro. Die Mitarbeitenden zahlen monatlich maximal 34,30 Euro.

Das D-Ticket Job Hannover kann von Unternehmen mit Standort in der Region Hannover für ihre Mitarbeitenden an diesem Standort eingekauft werden.  Das Unternehmen leistet einen Zuschuss in Höhe von 25% von 49 Euro, die Mitarbeitenden zahlen monatlich maximal 30,40 Euro. Dies entspricht 365 Euro pro Jahr.

Ebenfalls nur für Unternehmen mit Standort in der Region Hannover gibt es das D-Ticket Job Hannover 100, bei dem die Mitarbeitenden des Standorts in der Region Hannover das Jobticket kostenlos erhalten. Möglich wird dies durch eine Zuzahlung des Arbeitgebers in Höhe von 60% von 49 Euro.

Für alle drei Produkte gilt, dass ein Vertrag zwischen Arbeitgeber und GVH bestehen muss. Mitarbeitende sollten sich bei Fragen somit an ihren Arbeitgeber wenden. Die Umstellung eines Jobticket-Vertrags benötigt etwas Zeit. Der GVH bittet Mitarbeitende deshalb um Geduld, wenn das D-Ticket Job im jeweiligen Unternehmen nicht umgehend angeboten wird. Es ist vorgesehen, den Preis des bisherigen GVH Jobtickets ab dem 1. Mai vorübergehend auf 49 Euro zu begrenzen.

Nutzung des Deutschlandtickets für Region-S-Karten-Berechtigte, Studierende und Ehrenamtskarteninhaber

Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover, die aktuell die Region-S-Karte erhalten, sollen das Deutschlandticket zu einem rabattierten Kaufbetrag nutzen können, der auf das Jahr gesehen einem 365-Euro-Ticket entspricht. Die S-Karten-Inhaber sind bereits per Schreiben von der Region Hannover über das neue Angebot informiert worden. Auch Ehrenamtskarteninhaber, die bereits über ein 365-Euro-Ticket im GVH verfügen, können dieses in ein Deutschlandticket überführen. Studierende wiederum können ihr GVH Semesterticket zum Deutschlandticket upgraden.  Auch dieses Angebot soll schnellstmöglich eingeführt werden. Der GVH wird dazu in Kürze weitere Infos bekanntgeben.

Für alle drei genannten Gruppen gilt: Die Nutzbarkeit wird schnellstmöglich, aber noch nicht zum 1. Mai erfolgen können.

Alle Informationen zum Deutschlandticket gibt es unter gvh.de. Interessierte sollten sich hier informieren. Eine FAQ-Liste gibt Antworten auf die meistgestellten Fragen.

Wertstoffhof Hansastraße

Wertstoffhof Hansastraße von aha öffnet seine Tore

30. März 2023/in Hannover

6.300 qm großes Gelände mit modernem Verkehrsleitsystem

HANNOVER (PM). Kurze Wege und eine sichere Entsorgung von Wertstoffen – diesen Service bietet die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) seit heute auf dem Wertstoffhof an der Hansastraße.

Der Wertstoffhof an der Hansastraße 7 in Herrenhausen-Stöcken ist heute nach umfangreichen Bauarbeiten eröffnet worden. Um 11 Uhr zerschnitten Umweltdezernent und Erster Regionsrat Jens Palandt, aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz sowie Frank Bier, stellvertretender Leiter Abfall- und Wertstoffsammlung, das Eröffnungsband.

Jens Palandt freute sich, dass es nun in Herrenhausen-Stöcken wieder einen Wertstoffhof für Anwohnerinnen und Anwohner gibt: „Der Wertstoffhof soll es vor allem den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, Wertstoffe an zentral eingerichteten Plätzen abzugeben. Die Wertstoffhöfe zählen zu den kostenlosen Serviceangeboten von aha und sind wichtiger Bestandteil für eine ökologisch-nachhaltige Abfallwirtschaft in der Region Hannover. Umso einfacher und wohnortnaher die Entsorgung für die Bevölkerung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Wertstoffe nicht wild entsorgt werden und das trägt zur Nachhaltigkeit bei.“

Der Wertstoffhof an der Hansastraße ersetzt den ehemaligen Wertstoffhof an der Mecklenheidestraße. Für die Modernisierung waren umfangreiche Baumaßnahmen auf dem 6.300 Quadratmeter großen Gelände erforderlich.

„Der Wertstoffhof befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik. Wir haben hier eine große Rückstaufläche, ein Kundenleitsystem, ausgewiesene Halteflächen und einen über-dachten Bereich für Gefahrstoffe. Auch haben wir mehr Behältervolumen, um ein hohes Kundenaufkommen besser abfangen zu können. Das Beleuchtungssystem ist auf LED um-gestellt und auch das Sozialgebäude entspricht aktuellen Energiestandards.“, sagte aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. Der Anlieferverkehr findet getrennt von den Fahrten der aha-Lkws statt. Somit werden gefährliche Situationen vermieden und Wartezeiten wegen eines Containerwechsels entfallen.

„aha bietet mit dem Wertstoffhof Hansastraße wieder einen wohnortnahen Service für alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner. aha-Kundinnen und Kunden können auf dem Wertstoffhof unter anderem Sperr- und Grünabfälle sowie Bauschutt, Elektrokleingeräte, Metalle, Pappe und Papier, Hartkunststoffe, Holz und Textilien von bis zu einem Kubikmeter pro Tag kostenfrei entsorgen.“, erklärt Frank Bier, stellvertretender Leiter Abfall- und Wertstoffsammlung.

Die PKW-Zu- und Abfahrten liegen an der Hansastraße 7. Für die einfahrenden PKW ist auf dem Grundstück eine Stau-Spur für zwölf Fahrzeuge vorhanden, damit bei hohem Kundenaufkommen zu Spitzenzeiten kein Rückstau entsteht.

Immer häufiger werden Anlieferungen auch mit dem Rad vorgenommen. Dafür wurde ein Fuß- und Radweg auf dem Hof angelegt, der vom PKW-Verkehr getrennt ist.

Schimpanse Schika

Schimpansen-Weibchen Schika gestorben

30. März 2023/in Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover trauert um 50-jährige Primatin

HANNOVER (PM). Der Erlebnis-Zoo Hannover trauert um Schika. Das über 50-jährige Schimpansen-Weibchen starb gestern nach kurzer Krankheit. „Schika hat uns über viele Jahre hier im Zoo begleitet, sie war bis zuletzt eine drahtige alte Dame, vor der alle in der Schimpansen-Gruppe Respekt hatten“, so die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, „wir sind sehr traurig und vermissen Schika.“

In der vergangenen Woche fraß das betagte Schimpansen-Weibchen plötzlich nicht mehr. Die sofortige Behandlung durch die Zootierärzte zeigte keine Wirkung. Eine Untersuchung unter Narkose ergab einen Atemwegsinfekt, der noch in der Narkose behandelt wurde. Die genaue Todesursache wird jetzt im Institut für Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule ermittelt.

Schika kam 1981 aus einem Zirkus in den Zoo Hannover. Sie zog mit der Schimpansengruppe 1982 in das neu gebaute Urwaldhaus und brachte dort im Laufe der Jahre fünf Jungtiere zur Welt – unter anderem Tochter Chunya und Sohn Toto, die heute noch in der Familie leben. „Schika war sehr intelligent und eine Supermutter, die immer zu ihrem Nachwuchs gehalten hat, egal, welche Dummheit der gerade angestellt hatte“, beschreiben die Tierpfleger die Seniorin.

Einzimmerappartment brannte vollständig aus© Matthias Falk

Einzimmerappartment in Altstadt ausgebrannt

30. März 2023/in Hannover

Keine Verletzten – Feuerwehr musste tote Katze bergen

HANNOVER (PM/red). Heute Morgen kam es in der Altstadt von Hannover in der Kramerstraße zu einem Wohnungsbrand.  Zum Glück wurde niemand verletzt.

Um 07:10 Uhr wurde der Regionsleitstelle Rauch aus einer Wohnung in der Kramerstraße durch Passanten gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss zum Innenhof des mehrgeschossigen Wohngebäudes. Daraufhin wurde ein zweiter Löschzug hinzu alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Um 07:40 Uhr wurde bereits „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss des Löscheinsatzes fanden Lüftungsmaßnahmen statt.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen in dem Einzimmerappartement. Eine Katze konnte allerdings nur noch tot geborgen werden. Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000.– Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit acht Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war um 08:45 Uhr beendet.

Besonders problematisch können Brandeinsätze in eng bebauten Altstädten werden, da dort häufig auch noch alte Fachwerkbauten dicht an dicht stehen. Dieses könnte auch in der alten Kramerstraße hinter der Marktkirche passieren.

Anleinpflicht

Generelle Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit ab Sonnabend

29. März 2023/in Hannover

Anleinpflicht gilt vom 1. April bis 15. Juli

HANNOVER (PM). Nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) beginnt am 1. April wieder die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit. Damit gilt ab kommendem Sonnabend auch in Hannovers Wäldern und freien Landschaften eine generelle Anleinpflicht für Hunde.

Die Anleinpflicht dient dem Schutz freilebender Tiere. „In besonderem Maße sollen dadurch Jungwild sowie am Boden und bodennah brütende Vögel geschützt werden“, erläutert Beate Butsch, Leiterin des Bereichs Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz (im Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover). Dazu gehören Vogelarten wie Feldlerche, Wachtel, Rebhuhn oder Wiesenpieper in der freien Landschaft sowie Zilpzalp, Nachtigallen, Rotkehlchen oder Zaunkönig in den Wäldern.

Selbst wenn nicht alle Hunde ihrem Instinkt als Beutegreifer folgen und Jungtiere erlegen, so stören frei laufende Hunde die Tiere in den Erholungsräumen durch ihr natürliches Aufspürverhalten und ihren Bewegungsdrang. Damit scheuchen sie die brütenden Vögel auf, deren Gelege dann erkalten oder auch zerstört werden. Wenn bereits Jungvögel im Nest sind, werden die Altvögel bei der Fütterung oder beim Wärmen des Nachwuchses gestört. „Solche Verluste durch die Missachtung der Anleinpflicht gefährden die Bestände besonders bei seltenen Vogelarten oder bei solchen mit stark zurückgehender Anzahl, wie Feldlerchen, Rebhühnern oder Nachtigallen. Erholungssuchende warten dann in den Folgejahren immer öfter vergeblich auf den Gesang der Vögel“, sagt Beate Butsch. „Wir bitten deshalb alle Hundehalter*innen um Verständnis für die Notwendigkeit, sich an die Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli zu halten und damit ihren Beitrag zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt zu leisten. Durch die große und in der Zeit der Pandemie noch gestiegene Zahl der in Hannover gehaltenen Hunde ist dies besonders wichtig.“

Die Anleinpflicht gilt nicht auf den im Stadtgebiet eingerichteten Hundeauslaufflächen und –wegen. Dort dürfen die Hunde auch während der Brut- und Setzzeit frei laufen. Allerdings muss auf den Hundeauslaufwegen im Landschaftsraum Kronsberg und auf der Hundeauslauffläche im Bornumer Holz die temporäre Anleinpflicht eingehalten werden.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Laubenbrand in Hainholz fordert ein Todesopfer

29. März 2023/in Hannover

Feuerwehr kann das Übergreifen auf weitere Gartenlauben verhindern

HANNOVER (PM). Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Gelände des Kleingärtnervereins Hainholz e.V. zum Brand zweier Gartenlauben. Im Rahmen der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte eine leblose Person in den Trümmern, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung des Feuers auf eine weitere benachbarte Laube verhindern.

Um 15:28 Uhr gingen bei der Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe ein, die in der Laubenkolonie des KGV Hainholz e.V. östlich der Voltmerstraße den Brand einer Gartenlaube meldeten. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Vinnhorst eine starke Rauchentwicklung ausmachen.

Beim Eintreffen stellte sich die Lage so dar, dass eine ca. 25 m2 große Gartenlaube im Vollbrand stand und die Flammen sich bereits auf das benachbarte Gebäude ausgebreitet hatten. Da auch eine dritte Laube stark gefährdet war und die Anwohnenden den Verdacht äußerten, dass noch eine Person im Brandobjekt vermisst sein könnte, erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde zur Einsatzstelle entsandt.

Zeitgleich begannen mehrere Atemschutztrupps mit der Personensuche und der Brandbekämpfung. Hierzu nahmen sie insgesamt drei Strahlrohre vor und konnten den Brand beider Lauben schnell unter Kontrolle bringen. Auch die Ausbreitung auf die dritte Laube konnte verhindert werden. Problematisch für die Einsatzkräfte war hierbei, dass während der Löscharbeiten verschiedene Druckgasbehälter für Propangas und einer für Acetylengas gefunden wurden. Diese waren während des Brandes teilweise zerknallt. Die brandbeaufschlagten Behälter mussten durch die Feuerwehr geborgen und anschließend gekühlt werden.

Die Befürchtungen der Anwohnenden bestätigten sich kurz darauf, als die Einsatzkräfte in den Trümmern des zu großen Teilen eingestürzten Brandobjekts die Leiche einer Person fanden. Weitere Menschen kamen aber nicht zu Schaden. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr dauerten noch bis ca. 17:30 Uhr an. Zur Brandursache sowie zu Alter oder Geschlecht des Brandopfers können keine Angaben gemacht werden. Hierzu hat die Kriminalpolizei noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 20 Fahrzeugen und
53 Einsatzkräften vor Ort.

Osterspaziergang

9. April: Osterspaziergang im Großen Garten in Herrenhausen

27. März 2023/in Hannover

Da kommt im Großen Garten etwas gehoppelt

HANNOVER (PM). Der mit tausenden Frühlingsblumen geschmückte Große Garten lädt am Ostersonntag, den 9. April, zum traditionellen Osterspaziergang ein. Von 10 bis 17 Uhr wird ein abwechslungsreiches Familien-Programm angeboten.

Osterhasen verteilen im Großen Parterre Schokolade an die Kinder. Lili & Claudius und die Frühlingsfee fordern mit barocken Spielen Geschicklichkeit und Kreativität heraus. Märchenerzähler*innen tragen interessanten Geschichten vor. Plüschig und nicht immer gelb: Es gibt frisch geschlüpfte Osterküken zu sehen und solange der Vorrat reicht, gibt es Baumscheiben mit einem Oster-Motiv als Souvenir.

Für einen umfangreicheren Blick hinter die Kulissen ist die prächtige Galerie geöffnet. Führungen gibt es um 13, 14 und 15 Uhr, Treffpunkt ist am Eingang im Orangenparterre. Unterhaltsame, informative und vor allem knifflige Erkundungstouren durch den Großen Garten sind jederzeit auf eigene Faust mit den digitalen Schnitzeljagden, den sogenannten Actionbounds, möglich. Während der gesamten Osterferien gibt es extra eine spezielle Oster-Tour.

Im Georgengarten klappern mit Saisonstart wieder die Pferdehufe: Mit Kutschen können sich bis zu vier Personen für 30 Minuten chauffieren lassen (25 Euro). Hoch hinaus geht es im GOP-Ballon, der an einem Kran hochgezogen wird. Diese Vogelperspektive über die Herrenhäuser Gärten ist mit dem Gartenticket kostenlos.

Während des Osterspaziergangs erklingen über die Lautsprecher österliche Gedichte, die Wasserspiele springen durchgehend.

Kosten: Garteneintritt: 8 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Jugendliche von 12-17 Jahren, Kinder unter 12 Jahre zahlen keinen Eintritt.

 

EVG-Warnstreik Hannover© Bernd Günther

Warnstreiks der EVG sind angelaufen

27. März 2023/in Hannover

Rund 350 EVG-Mitglieder streiken in Hannover für bessere Bezahlung – Bahnverkehr steht bundesweit still

FRANKFURT AM MAIN / HANNOVER (ots/red). Der Warnstreik der EVG hat bereits Sonntagabend, den 26.3.2023, begonnen. Mit Schichtbeginn um 20 Uhr legten zahlreiche EVG-Mitglieder in den Werken Hamburg-Langenfelde und Eidelstedt die Arbeit nieder.

Um 0:00 Uhr schlossen sich am Montag, den 27.3.2023, in einer ersten Welle, zahlreiche Beschäftigte unter anderem an den Standorten Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Wangerooge, Düsseldorf, Kempten und Magdeburg dem Warnstreik an.

Weitere Warnstreikwellen werden sich im Laufe des frühen Morgens aufbauen. Insbesondere um 3:00 Uhr, um 4:00 und um 6:00 Uhr werden viele Beschäftigten in den Arbeitskampf eintreten, um ihrer berechtigten Forderung nach einer besseren Bezahlung Nachdruck zu verleihen.

An dem eintägigen Warnstreik werden sich EVG-Mitglieder aller 50 Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen beteiligen, für die die EVG derzeit Tarifverhandlungen führt. Dazu gehören unter anderem Abellio Rail Mitteldeutschland, Westfalenbahn, die Transdev, Die Länderbahn, die Erfurter Bahn und die Süd-Thüringen-Bahn, die Nordeutsche Eisenbahngesellschaft, eurobahn, Nordwestbahn sowie die Osthannoverschen Eisenbahnen.

Bahnsteig

Am Hauptbahnhof Hannover sind die Bahnsteige wegen des Warnstreiks der EVG verwaist. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Mit dem Arbeitskampf soll Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden, endlich verhandlungsfähige Angebote vorzulegen. „Die Streikbereitschaft ist sehr hoch, die Wut der Beschäftigten von den Arbeitgebern hingehalten zu werden, riesig“, machte EVG-Tarifvorstand Kristian Loroch deutlich.

Zudem finden in ganz Deutschland mehr als 50 Kundgebungen statt, auf denen wütende Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sowie Busfahrerinnen und Busfahrer ihrem Ärger über die unverständliche Verweigerungshaltung der Arbeitgeber Luft machen. In Berlin wird EVG-Tarifvorstand Cosima Ingenschay an der Demonstration am Ostbahnhof teilnehmen, in Frankfurt wird EVG-Tarifvorstand Kristian Loroch am Hauptbahnhof vor Ort sein. EVG-Vorstand Frank Hauenstein nimmt an einer Kundgebung in Duisburg teil, der EVG-Vorsitzende Martin Burkert ist in Potsdam.

Da sich zahlreiche Beschäftigte noch im Homeoffice befinden, hat die EVG erstmals ein virtuelles Streiklokal eingerichtet, als Anlaufstelle für alle, die nicht im Betrieb sind, sich aber dennoch am Warnstreik beteiligen.

Gleich nach dem Warnstreik startet die EVG in die zweite Runde der Tarifverhandlungen. „Wir erwarten, dass uns dann von allen Arbeitgebern ernstzunehmende Angebote vorgelegt werden, die auf unsere berechtigten Forderungen eingehen“, so die EVG-Tarifvorstände Cosima Ingenschay und Kristian Loroch.

Arbeitsniederlegungen an mehr als 800 Standorten

EVG-Tarifvorstand Cosima Ingenschay hat den Verlauf des heutigen Warnstreiks der EVG als „großartig“ bezeichnet. „Es macht uns sehr stolz zu sehen, wie viele Kolleginnen und Kollegen unserem Aufruf gefolgt sind, heute die Arbeit niederzulegen. Vielerorts brauchten wir zum Warnstreik kaum mehr aufrufen, unsere Mitglieder haben sich häufig aus Eigeninitiative streikbereit gemeldet. Das macht deutlich, wie wütend alle angesichts der Verweigerungshaltung der Arbeitgeber sind“, erklärte sie.

Bis zum frühen Vormittag haben sich EVG-Mitglieder an mehr als 800 Standorten am Ausstand beteiligt. In der Folge ist der Fernverkehr vollständig zum Erliegen gekommen. Da sich EVG-Mitglieder bei allen Wettbewerbsbahnen, mit denen derzeit Tarifverhandlungen geführt werden, ebenfalls erfolgreich am Warnstreik beteiligen, ist auch der Regionalverkehr auf der Schiene, ebenso wie der Busverkehr, massiv beeinträchtigt. „Wir gehen davon aus, dass die Arbeitgeber dieses deutliche Signal verstanden haben und jetzt endlich Angebote vorlegen, über die man verhandeln kann“, sagte Cosima Ingenschay.

Für EVG-Tarifvorstand Kristian Loroch hat der heutige Warnstreik deutlich gemacht, wie wichtig ein funktionierender Bus und Bahnverkehr für die Menschen ist. „Wenn es nicht gelingt, die Berufe bei Bus und Bahn auch finanziell wieder attraktiv zu machen, wird Stillstand nicht die Ausnahme, sondern die Regel werden. Schon heute fallen immer wieder Züge und Busse aus, weil es an ausreichendem Personal fehlt. Diese Situation wird sich weiter verschärfen, wenn es nicht gelingt, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Auch dafür kämpfen wir in dieser Tarifrunde“, so Kristian Loroch.

In Hannover trafen sich rund 350 EVG-Mitglieder vor dem Hauptbahnhof Hannover, um ab 10:00 Uhr mit ihrem Demonstrationszug durch die Innenstadt zu bewegen. Gemeinsam werden sie dann mit ver.di-Migliedern geschlossen zur Abschlusskundgebung an der Goseriede marschieren. Mit Trillerpfeifen und Sprechchören machten die EVG-Mitglieder ihrem Unmut zu den schleppenden Verhandlungen um eine gerechte Lohnerhöhung Luft.

Warnstreiks der EVG sind angelaufen – BGPress 1023715

Die EVG-Mitglieder protestieren lautstark und verkünden ihren Unmut über die bisherigen Tarifgespräche © Bernd Günther / BG-PRESS.de

ADAC-Marathon, Amanal Petros, 2023© Carina Günther

Turbostart für den ADAC-Marathon Hannover 2023

26. März 2023/in Hannover

Neue Streckenrekorde beim ADAC-Marathon durch Petros und Parlow – knapp 20.000 Aktive

HANNOVER (PM). Beste Bedingungen und gleich zwei neue Streckenrekorde – mit einem echten Paukenschlag eröffnete der 31. ADAC Marathon in Hannover die neue Saison der großen deutschen Stadtmarathonläufe.

Während der deutsche Rekordhalter Amanal Petros (Berlin) die 10 Jahre alte Bestmarke von Lusapho April (Südafrika) pulverisierte und die Bestmarke auf 2:07:02 Std. schraubte, und somit die zweitschnellste jemals von einem deutschen Läufer erzielte Zeit erreichte, verbesserte Vize-Europameisterin Matea Parlov aus Kroatien den Rekord der Damen auf 2:25:45 Std. und blieb somit 30 Sekunden unter dem alten Bestwert von Rachael Jemutai Mutgaa (Kenia) aus dem Jahr 2019 um glatte 30 Sekunden.

„Mir war im Vorfeld so Einiges über den Kurs in Hannover berichtet worden“, zog der 27-jährige Petros nach seiner Premiere bei einem deutschen Stadtmarathon zufrieden Resümee: „Aber dass die Strecke so schnell und flach sein würde, hat mich dann doch überrascht. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.“

Während Parlov am Ende souverän vor Pauline Thitu (Kenia; 2:29:25) und der Mexikanerin Risper Gesabwa (2:29:49) siegte, blieben bei den Herren mit Denis Chichrir (2:07:17) und Fredrick Kibii (2:08:09, beide Kenia) gleich die ersten drei unter dem alten Streckenrekord. Über die Halbmarathondistanz dominierten die Lokalmatadoren. Der amtierende Deutsche Marathonmeister, Vorjahressieger und jetzt für den TK Hannover startende Hendrik Pfeiffer setzte sich am Ende in 1:02:57 nach hartem Kampf gegen den Tunesier Alef Saad (1:03:25) durch und sicherte sich gleichzeitig den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. „Die Zeit war mir heute nicht so wichtig“, erklärte Team-Vizeeuropameister Pfeiffer, der das Rennen in seiner neuen Heimat als wichtigen Aufbauwettbewerb für seinen Frühjahrsmarathon im April in Boston nutzte: „Es war ein taktisches Rennen, bei dem nur der Sieg zählte.“ Bei den Damen triumphierte Jasmina Stahl von Hannover 96 in 1:15:27 vor Katharina Saathoff (Braunschweig, 1:16:49) und Julia Morlok (Idstein; 1:17:22).

„Ein ganz besonderer Tag mit großartigen Ergebnissen“, zog Veranstalterin Stefanie Eichel ein erstes Fazit nach Niedersachsens größtem Laufspektakel: „Es war ein großartiger Restart und ich denke, wir sind dafür belohnt worden, all in gegangen zu sein und einige Risiken auf uns genommen zu haben. Ab sofort gehen unsere Blicke auf die Neuauflage am 14. April 2024, wenn wir auch wieder Ausrichter der Deutschen Marathonmeisterschaften sein dürfen.“ Insgesamt waren in Hannover knapp 20.000 Aktive auf den unterschiedlichen Distanzen am
Start.

Person tödlich verletzt

Person von Stadtbahn überrollt und tödlich verletzt

26. März 2023/in Hannover

Stadtbahn leitete Notbremsung ein und konnte Unfall nicht mehr verhindern

HANNOVER (PM). Ein Stadtbahnzug überrollte an der Heisterbergallee im Stadtteil Davenstedt einen Mann. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb das schwer verletzte Unfallopfer kurz danach in einem Krankenhaus. Der Stadtbahnfahrer und etwa 15 Fahrgäste blieben unverletzt.

Kurz nach Mitternacht erkannte der Fahrer eines Stadtbahnzuges der Linie 10 auf der Fahrt von Ahlem zum Hauptbahnhof eine Person im Gleisbereich und leitete sofort eine Notbremsung ein. Die fahrende Stadtbahn erfasste diese und rollte bis zum Stillstand noch etwa 30 Meter weiter.

Als die um 00:09 Uhr alarmierten Rettungskräfte am Unfallort zwischen den Haltepunkten Ahlem und Erhartstraße eintrafen, lag das Unfallopfer unter dem zweiten Wagen des Zuges. Feuerwehrleute entfernten Seitenverkleidungen des Schienenfahrzeuges und konnten den schwer verletzten Mann schnell befreien. Sofort versorgten Mitarbeitende des Rettungsdienstes den 42-Jährigen in einem Rettungswagen und transportierten ihn, in notärztlicher Begleitung, in ein Krankenhaus. Hier verstarb er noch in der Nacht an seinen schweren Verletzungen.

Etwa 15 Fahrgäste und der Stadtbahnfahrer blieben körperlich unverletzt. Einsatzkräfte betreuten diese Personen unmittelbar nach dem Unfall vor Ort. Zur Unfallursache nahm die Polizei entsprechende Ermittlungen auf.

Alarmierte Spezialkräfte für die schwere technische Hilfeleistung, denen auch das Anheben von Stadtbahnzügen möglich ist, mussten vor Ort nicht eingesetzt werden.

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