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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Vekehrsunfalldienst

Wunstorf: Motorradfahrer (18) nach Unfall schwer verletzt

17. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 15.06.2021, ist ein 18-Jähriger Kradfahrer durch eine Kollision mit einem abbiegenden Pkw in der Dorfstraße in Wunstorf-Großenheidorn schwer verletzt worden. Der Verunfallte kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 52-Jähriger mit seinem Auto der Marke Ford gegen 18:20 Uhr die Dorfstraße in Großenheidorn aus Richtung Steinhude kommend. Der Wunstorfer bog nach links auf ein Grundstück ab. Im Gegenverkehr befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Motorrad der Marke Piaggio die Fahrbahn. Der Kradfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch dem Ford nicht mehr ausweichen. In der Folge kam es zu einer Kollision der Fahrzeuge, wobei der 18-Jährige auf die Fahrbahn stürzte und dabei schwere Verletzungen erlitt. Der Motorradfahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, der Autofahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7000 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover leitete gegen den 52-jährigen Wunstorfer ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles ein.

Streifenwagen mit Blaulicht

Räuberische Erpressung mittels Messer in Groß-Buchholz

16. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 16.06.2021, haben bislang zwei unbekannte Täter zwei 22-Jährige mit einem Messer bedroht und Bargeld erbeutet. Die Täter flüchteten im Anschluss unerkannt in Richtung Groß-Buchholzer-Kirchweg.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe saßen zwei 22-Jährige gegen 01:00 Uhr auf einer Parkbank an der Bussestraße. Im weiteren Verlauf nahmen zwei bislang unbekannten Täter Kontakt zu den jungen Männern auf. Unvermittelt zogen sie jeweils ein Messer und forderten die Männer auf, ihre Wertsachen auszuhändigen. Nachdem die Angreifer Bargeld erbeuteten, flüchteten diese gemeinsam auf einem Fahrrad in Richtung Groß-Buchholzer-Kirchweg. Eine eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief erfolglos. Die Ausgeraubten wurden durch die Angreifer nicht verletzt.

Der erste Täter war laut Angaben der Ausgeraubten etwa 1,75 Meter groß, circa 18 Jahre alt, hatte eine schlanke Statur und kurze, lockige Haare. Er hatte ein südosteuropäisches Erscheinungsbild und trug ein weißes Sweatshirt.

Sein Komplize war etwa 1,70 Meter groß, circa 17 Jahre alt, hatte ebenfalls eine schlanke Figur und kurze, blonde Haare. Er hatte ein osteuropäisches Erscheinungsbild und trug dunkle Kleidung. Beide Täter trugen eine medizinische Maske (sog. „OP-Maske“).

Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung. Zeugen, die die Tat gesehen haben, oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Streifenwagen von Innen

Radfahrerin (74) beim Überqueren der Straße von Auto erfasst

16. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In Garbsen ist am Mittwoch, 16.06.2021, eine Radfahrerin beim Überqueren der Straße von einem Pkw erfasst worden. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war die Radfahrerin gegen 10:45 Uhr auf dem Radweg an der Straße Auf der Horst in Fahrtrichtung Berenbosteler Straße unterwegs. An der Kreuzung Auf der Horst/ Ecke Neptunhof wollte die 74-Jährige die Fahrbahn „Auf der Horst“ mit Hilfe einer Verkehrsinsel die Straßenseite wechseln. Als sie auf die Fahrbahn fuhr, erfasste sie ein 32-jähriger Ford-Fahrer mit seinem Auto. Durch die Kollision stürzte die Radfahrerin zu Boden und erlitt schwere Verletzungen. Die Frau kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2500 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen, welche Hinweise zum Unfallgeschehen geben können. Insbesondere sucht die Polizei nach dem Zeugen, welcher direkt hinter dem beteiligten Ford-Fahrer mit einem hellen Transporter gefahren ist, und bittet ihn, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Blaulicht Aktuell

Sahlkamp: Vier Kinder durch Schulbusunfall mit einer Stadtbahn leicht verletzt

16. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 16.06.2021, ist ein Schülertransport mit einer Stadtbahn kollidiert. Im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp bog der 72-jährige Schulbusfahrer nach rechts in die Hägewiesen ab und stieß dort mit einer in Richtung Endhaltestelle fahrenden Straßenbahn zusammen. Alle vier Schulkinder erlitten leichte Verletzungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 72-Jährige mit den Schulkindern auf der Kugelfangtrift in Richtung Alte Heide. An der Kreuzung Hägewiesen / Bahnstrift bog der Schulbus nach rechts in die Hägewiesen ab. Dort fuhr der Senior trotz gelb leuchtender Wechsellichtanlage und Andreaskreuz am Stadtbahnübergang in den Gleisbereich. Ein 38 Jahre alter Stadtbahnfahrer konnte einen Zusammenstoß mit dem Schulbus nicht verhindern.

Diverse Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei eilten zum Unfallort und versorgten die Unfallbeteiligten. Neben dem Schulbusfahrer waren vier Erst- und Zweitklässler (7, 9, 9 und 9 Jahre alt) im Fahrzeug. Alle Kinder erlitten leichte Verletzungen, wobei drei Kinder mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren wurden. Die Polizei sperrte den Bereich ab und nahm den Unfall auf. Sie schätzt den entstandenen Schaden auf 20.000 Euro.

Gegen den 72-Jährigen ermittelt die Polizei unter anderen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Streifenwagen mit Blaulicht

Lkw fährt in Langenhagen auf Pkw auf und flüchtet

16. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine 37-jährige Pkw-Fahrerin ist am Dienstag, 15.06.2021, durch einen Auffahrunfall an der Bothfelder Straße in Langenhagen leicht verletzt worden. Ein 40-Jähriger schob mit seinem Sattelzug ihren Opel über die Kreuzung Kurt-Schumacher-Allee und flüchtete. Die Polizei konnte den Lkw-Fahrer zwar ermitteln, benötigt jedoch noch Zeugenhinweise zum Unfallhergang.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die Opel-Fahrerin gegen 15:20 Uhr die Bothfelder Straße aus Richtung der Walsroder Straße kommend. An der Kreuzung zur Kurt-Schumacher-Allee hielt sie auf der rechten Geradeausspur hinter einem anderen Pkw an der roten Ampel.

Der erste Pkw setzte sich in Bewegung, als die Ampel auf „Grün“ umschaltete. Noch bevor die 37-Jährige aus Langenhagen losfuhr, prallte der hinter ihr fahrende Sattelzug auf das Heck des Opels und schob den Pkw mit mehreren Anstößen über den Kreuzungsbereich hinweg. Nachdem die Frau ihren Pkw nach rechts an die Kurt-Schumacher-Allee lenkte und anhielt, setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt auf der Bothfelder Straße in Richtung Theodor-Heuss-Straße fort. Die Langenhagenerin erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen.

Über das Kennzeichen und die Spedition ermittelte die Polizei schnell den 40-jährigen Fahrer der Sattelzugmaschine mit Auflieger. Gegen den Mann aus Bad Harzburg wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, um Mithilfe. Der Verkehrsunfalldienst Hannover nimmt Zeugenhinweise telefonisch unter 0511 109-1888 entgegen.

Vekehrsunfalldienst

Neustadt am Rübenberge: 24-Jähriger bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

14. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Morgen des 14.06.2021 ist ein VW Golf von der Fahrbahn der Bundesstraße (B) 6 abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 24-jährige Fahrer des VW wurde tödlich verletzt und verstarb trotz alarmierter Rettungskräfte am Unfallort.

Gegen 07:30 Uhr wurde der Polizei durch andere Autofahrer gemeldet, dass ein VW Golf kurz hinter der Abfahrt Bordenau von der Fahrbahn der B6 in Richtung Hannover abgekommen und gegen einen Baum geprallt sei. Für die umgehend alarmierten und wenig später eintreffenden Einsatz- und Rettungskräfte bestätigte sich dies vor Ort. Im Golf befand sich dabei noch der 24-jährige Fahrer des Pkw. Dieser verletzte sich durch den Aufprall so schwer, dass er am Unfallort verstarb.

Ein 43 Jahre alter Motorradfahrer, der hinter dem VW Golf fuhr, wollte anhalten, um Erste Hilfe zu leisten. Dabei fuhr ihm ein 62-Jähriger mit seinem Opel von hinten auf. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden und wurde leicht verletzt. Der Opelfahrer verletzte sich ebenfalls leicht. Beide wurden jeweils mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die Bundesstraße für mehrere Stunden gesperrt.

Weshalb der VW Golf von der Fahrbahn abkam ist derzeit noch unklar. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 17-Jähriger durch Messer leicht verletzt

14. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Samstag, 12.06.201, sind zwei Gruppen Am Welfengarten in Streit geraten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wurde ein Jugendlicher mit einem Messer leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt, gerieten zwei Gruppen gegen 01:10 Uhr miteinander in Streitigkeiten im Parkbereich Prinzengarten. Eine 18-Jährige wurde von einer größeren männlichen Gruppe im Hinterhof der Mensa der Universität belästigt. In der Folge entwickelten sich handfeste Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen, an denen der 17-Jährige und eine 18-Jährige beteiligt waren. Eine bislang unbekannte männliche Person versuchte, auf den 17-Jährigen mit einem Messer einzustechen. Durch Abwehrbewegungen konnte er Schlimmeres verhindern und erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Die 18-Jährige zog sich durch die Auseinandersetzung ebenfalls leichte Verletzungen zu. Sie wurde von einem unbekannten Angreifer zuerst geschlagen und anschließend zu Boden geschubst.

Laut Angaben der Zeugen hatte der Täter mit dem Messer schwarze Haare, trug eine Brille und hatte ein südländisches Erscheinungsbild.

Der Angreifer der die 18-Jährige verletzt hat war etwa 1,80 Meter groß, hatte kurze dunkle Haare und ebenfalls ein südländisches Erscheinungsbild. Er trug ein grau-weißes T-Shirt und eine schwarze Brille.

Das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt kann derzeit nicht ausschließen, dass es sich bei den Personenbeschreibungen um den gleichen Täter handelt. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 zu melden.

Hannover-Anderten: Stark geschwächtes Rehkitz auf Feldweg gefunden – Rehkitz

Hannover-Anderten: Stark geschwächtes Rehkitz auf Feldweg gefunden

13. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Samstagmorgen, 12.06.2021, hat ein Jogger am Ohefeldweg ein liegendes Rehkitz gefunden. Das Tier war sehr geschwächt, sodass der Mann das Rehkitz vorsorglich in den Grünbereich legte. Die Polizei brachte das Rehkitz in ein neues Zuhause – den Tiergarten in Anderten.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Bemerode entdeckte ein Jogger bei seiner Laufrunde in dem Ohefeldweg ein geschwächtes Rehkitz mitten auf einem Feldweg liegend. Da das Kitz offen und nicht versteckt lag, legte der Jogger das Jungtier in den Grünbereich ab. Im Anschluss informierte er die Polizei über den Fund. Bereits im Vorfeld erhielt die Polizei einen Hinweis auf ein Rehkitz in diesem Bereich, konnte jedoch kein Jungtier entdecken. Nach Absprache mit dem zuständigen Jagdpächter wurde das Tier in den Forstbetrieb des Tiergartens gebracht. Dort wird das Kitz von einer Pflegerin aufgepäppelt. Alle zwei Stunden wird das Jungtier die Milchflasche von der Ersatzmama erhalten.

Ricken bekommen ihren Nachwuchs meist in den Monaten Mai und Juni. Ihre Jungtiere verstecken diese in waldnahen Feldern und Wiesen. Sollte man ein augenscheinlich verwaistes Wildjungtier sehen, oder entdecken, sollte man sich zunächst keine Sorgen machen oder auf irgendeine Art und Weise einschreiten. Das Muttertier befindet sich im Nahbereich und lässt das Kitz teilweise über mehrere Stunden am Tag alleine im Wiesenbereich liegen. Wenn die Jungtiere einmal durch Menschen angefasst werden, so kümmert sich die Ricke nicht mehr um den Nachwuchs und die Tiere werden verhungern.

Daher empfehlen sich bei aufgefunden Rehkitzen, bzw. Wildtieren, folgende Verhaltenshinweise: – Situation aus weiter Ferne beobachten und das Jungtier nicht anfassen – Im Zweifelsfall den örtlichen Jagdpächter oder die Polizei informieren – Hunde anleinen – Auf den öffentlichen Wegen bleiben und nicht querfeldein über Wiesen und Felder gehen

In Niedersachsen gilt ab dem 01. April bis zum 15. Juli Leinenpflicht für Hunde, das ist die Brut- und Setzzeit für Wildtiere. Daher müssen Hunde in Feld, Wald und Flurgebieten an der Leine geführt werden. Auch schon ein Hundegeruch im Feld- und Wiesenbereich kann dazu führen, dass die Muttertiere nicht mehr zum Nachwuchs zurückkehren.

Weitere Verhaltenshinweise finden Sie unter folgendem Link: https://einfachtierisch.de/tierisch/rehkitz-gefunden-so-verhalten-sie-sich-richtig-102495

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw gerät in Gegenverkehr und flüchtet – Radfahrer (54) schwer verletzt

13. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 12.06.2021, hat ein bislang unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin in einer Linkskurve auf Höhe des Wülferoder Platzes die Kontrolle über das Auto verloren und ist in den Gegenverkehr geraten. Dort wich der Pkw einem 54 Jahre alten Radfahrer aus, welcher infolgedessen stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein bislang unbekannter Fahrer bzw. eine unbekannte Fahrerin mit seinem bzw. ihrem Auto gegen 19:30 Uhr an der Bockmerholzstraße in Richtung Hannover-Bemerode unterwegs. Beim Durchfahren der Linkskurve auf Höhe des Wülferoder Platzes kam das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache von seinem Fahrstreifen ab und geriet in den Gegenverkehr. Dadurch wurde ein dort befindlicher 54 Jahre alter Fahrradfahrer gefährdet. Der Fahrzeugführer erkannte die Situation und lenkte sein Auto zurück auf seinen ursprünglichen Fahrstreifen und konnte so eine Kollision verhindern. Der Radfahrer verlor in der Folge die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach links von der Fahrbahn ab und stürzte auf den angrenzenden Gehweg. Dabei wurde er schwer verletzt. Ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern, flüchtete der unbekannte Fahrer von der Unfallstelle.

Ein hinzugerufener Rettungsdienst brachte den 54-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte sich der Radfahrer nur vage an das Auto erinnern. Es soll grau gewesen sein. Zu der Marke oder dem Typ des Fahrzeugs liegen der Polizei aktuell keine Erkenntnisse vor. Die Beamten stellten beim 54-Jährigen Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde durchgeführt. Dieser zeigte 1,94 Promille. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei nicht vor.

Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder dem flüchtigen Auto geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Bundesautobahn (BAB) 2: Auffahrunfall mit drei Lkw und einem Pkw – BGPress 3986© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesautobahn (BAB) 2: Auffahrunfall mit drei Lkw und einem Pkw

11. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagvormittag, 11.06.2021, sind drei Personen durch einen Auffahrunfall leicht verletzt worden. Darüber hinaus erlitt ein Polizist eine Rauchgasvergiftung infolge von Löscharbeiten. Die BAB musste zeitweise voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover fuhr gegen 09:40 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld ein 55-jahre alter Lkw-Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine aus bislang ungeklärter Ursache auf einen stehenden Lkw eines 49-jährigen Fahrers auf. In der Folge wurde der Lkw nach vorne auf einen Pkw der Marke Ford einer 47-jährigen Fahrerin geschoben, dieser wurde wiederum auf einen weiteren Lkw eines 41 Jahre alten Fahrers geschoben. Aufgrund des Zusammenstoßes der Fahrzeuge kam es zu einer geringen Rauchentwicklung an einem der Fahrzeuge. Ein 30-jähriger Polizist erlitt im Zuge der ersten Löscharbeiten mit einem Handfeuerlöscher eine Rauchgasvergiftung. Auch ein Rettungshubschrauber war mit im Einsatz. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Berlin bis etwa 10:45 Uhr vollgesperrt, in der Folge kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch die Kollision erlitten drei Unfallbeteiligte leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden beziffert die Autobahnpolizei auf etwa 205 000 Euro.

Gegen den 55-jährigen Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

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