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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 17-Jähriger durch Messer leicht verletzt

14. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Samstag, 12.06.201, sind zwei Gruppen Am Welfengarten in Streit geraten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wurde ein Jugendlicher mit einem Messer leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt, gerieten zwei Gruppen gegen 01:10 Uhr miteinander in Streitigkeiten im Parkbereich Prinzengarten. Eine 18-Jährige wurde von einer größeren männlichen Gruppe im Hinterhof der Mensa der Universität belästigt. In der Folge entwickelten sich handfeste Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen, an denen der 17-Jährige und eine 18-Jährige beteiligt waren. Eine bislang unbekannte männliche Person versuchte, auf den 17-Jährigen mit einem Messer einzustechen. Durch Abwehrbewegungen konnte er Schlimmeres verhindern und erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Die 18-Jährige zog sich durch die Auseinandersetzung ebenfalls leichte Verletzungen zu. Sie wurde von einem unbekannten Angreifer zuerst geschlagen und anschließend zu Boden geschubst.

Laut Angaben der Zeugen hatte der Täter mit dem Messer schwarze Haare, trug eine Brille und hatte ein südländisches Erscheinungsbild.

Der Angreifer der die 18-Jährige verletzt hat war etwa 1,80 Meter groß, hatte kurze dunkle Haare und ebenfalls ein südländisches Erscheinungsbild. Er trug ein grau-weißes T-Shirt und eine schwarze Brille.

Das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt kann derzeit nicht ausschließen, dass es sich bei den Personenbeschreibungen um den gleichen Täter handelt. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 zu melden.

Hannover-Anderten: Stark geschwächtes Rehkitz auf Feldweg gefunden – Rehkitz

Hannover-Anderten: Stark geschwächtes Rehkitz auf Feldweg gefunden

13. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Samstagmorgen, 12.06.2021, hat ein Jogger am Ohefeldweg ein liegendes Rehkitz gefunden. Das Tier war sehr geschwächt, sodass der Mann das Rehkitz vorsorglich in den Grünbereich legte. Die Polizei brachte das Rehkitz in ein neues Zuhause – den Tiergarten in Anderten.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Bemerode entdeckte ein Jogger bei seiner Laufrunde in dem Ohefeldweg ein geschwächtes Rehkitz mitten auf einem Feldweg liegend. Da das Kitz offen und nicht versteckt lag, legte der Jogger das Jungtier in den Grünbereich ab. Im Anschluss informierte er die Polizei über den Fund. Bereits im Vorfeld erhielt die Polizei einen Hinweis auf ein Rehkitz in diesem Bereich, konnte jedoch kein Jungtier entdecken. Nach Absprache mit dem zuständigen Jagdpächter wurde das Tier in den Forstbetrieb des Tiergartens gebracht. Dort wird das Kitz von einer Pflegerin aufgepäppelt. Alle zwei Stunden wird das Jungtier die Milchflasche von der Ersatzmama erhalten.

Ricken bekommen ihren Nachwuchs meist in den Monaten Mai und Juni. Ihre Jungtiere verstecken diese in waldnahen Feldern und Wiesen. Sollte man ein augenscheinlich verwaistes Wildjungtier sehen, oder entdecken, sollte man sich zunächst keine Sorgen machen oder auf irgendeine Art und Weise einschreiten. Das Muttertier befindet sich im Nahbereich und lässt das Kitz teilweise über mehrere Stunden am Tag alleine im Wiesenbereich liegen. Wenn die Jungtiere einmal durch Menschen angefasst werden, so kümmert sich die Ricke nicht mehr um den Nachwuchs und die Tiere werden verhungern.

Daher empfehlen sich bei aufgefunden Rehkitzen, bzw. Wildtieren, folgende Verhaltenshinweise: – Situation aus weiter Ferne beobachten und das Jungtier nicht anfassen – Im Zweifelsfall den örtlichen Jagdpächter oder die Polizei informieren – Hunde anleinen – Auf den öffentlichen Wegen bleiben und nicht querfeldein über Wiesen und Felder gehen

In Niedersachsen gilt ab dem 01. April bis zum 15. Juli Leinenpflicht für Hunde, das ist die Brut- und Setzzeit für Wildtiere. Daher müssen Hunde in Feld, Wald und Flurgebieten an der Leine geführt werden. Auch schon ein Hundegeruch im Feld- und Wiesenbereich kann dazu führen, dass die Muttertiere nicht mehr zum Nachwuchs zurückkehren.

Weitere Verhaltenshinweise finden Sie unter folgendem Link: https://einfachtierisch.de/tierisch/rehkitz-gefunden-so-verhalten-sie-sich-richtig-102495

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw gerät in Gegenverkehr und flüchtet – Radfahrer (54) schwer verletzt

13. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 12.06.2021, hat ein bislang unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin in einer Linkskurve auf Höhe des Wülferoder Platzes die Kontrolle über das Auto verloren und ist in den Gegenverkehr geraten. Dort wich der Pkw einem 54 Jahre alten Radfahrer aus, welcher infolgedessen stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein bislang unbekannter Fahrer bzw. eine unbekannte Fahrerin mit seinem bzw. ihrem Auto gegen 19:30 Uhr an der Bockmerholzstraße in Richtung Hannover-Bemerode unterwegs. Beim Durchfahren der Linkskurve auf Höhe des Wülferoder Platzes kam das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache von seinem Fahrstreifen ab und geriet in den Gegenverkehr. Dadurch wurde ein dort befindlicher 54 Jahre alter Fahrradfahrer gefährdet. Der Fahrzeugführer erkannte die Situation und lenkte sein Auto zurück auf seinen ursprünglichen Fahrstreifen und konnte so eine Kollision verhindern. Der Radfahrer verlor in der Folge die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach links von der Fahrbahn ab und stürzte auf den angrenzenden Gehweg. Dabei wurde er schwer verletzt. Ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern, flüchtete der unbekannte Fahrer von der Unfallstelle.

Ein hinzugerufener Rettungsdienst brachte den 54-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte sich der Radfahrer nur vage an das Auto erinnern. Es soll grau gewesen sein. Zu der Marke oder dem Typ des Fahrzeugs liegen der Polizei aktuell keine Erkenntnisse vor. Die Beamten stellten beim 54-Jährigen Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde durchgeführt. Dieser zeigte 1,94 Promille. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei nicht vor.

Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder dem flüchtigen Auto geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Bundesautobahn (BAB) 2: Auffahrunfall mit drei Lkw und einem Pkw – BGPress 3986© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesautobahn (BAB) 2: Auffahrunfall mit drei Lkw und einem Pkw

11. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagvormittag, 11.06.2021, sind drei Personen durch einen Auffahrunfall leicht verletzt worden. Darüber hinaus erlitt ein Polizist eine Rauchgasvergiftung infolge von Löscharbeiten. Die BAB musste zeitweise voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover fuhr gegen 09:40 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld ein 55-jahre alter Lkw-Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine aus bislang ungeklärter Ursache auf einen stehenden Lkw eines 49-jährigen Fahrers auf. In der Folge wurde der Lkw nach vorne auf einen Pkw der Marke Ford einer 47-jährigen Fahrerin geschoben, dieser wurde wiederum auf einen weiteren Lkw eines 41 Jahre alten Fahrers geschoben. Aufgrund des Zusammenstoßes der Fahrzeuge kam es zu einer geringen Rauchentwicklung an einem der Fahrzeuge. Ein 30-jähriger Polizist erlitt im Zuge der ersten Löscharbeiten mit einem Handfeuerlöscher eine Rauchgasvergiftung. Auch ein Rettungshubschrauber war mit im Einsatz. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Berlin bis etwa 10:45 Uhr vollgesperrt, in der Folge kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch die Kollision erlitten drei Unfallbeteiligte leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden beziffert die Autobahnpolizei auf etwa 205 000 Euro.

Gegen den 55-jährigen Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Kreisstraße (K) 333: Radfahrer kollidieren in Rechtskurve frontal

9. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Dienstag, 08.06.2021, sind zwei 49 und 75 Jahre alte Fahrradfahrer in einer Rechtskurve der Poggenhagener Straße bei Neustadt am Rübenberge miteinander kollidiert. Dabei wurde der ältere Radfahrer schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 49 Jahre alte Fahrradfahrer aus Neustadt gegen 17:10 Uhr mit seinem Herrensportrad der Marke Pegasus Piazza auf dem rechtsseitigen Geh- bzw. Radweg (welcher für beide Fahrtrichtungen frei gegeben ist) an der Straße Am Fährhaus in Richtung Poggenhagener Straße unterwegs.

Aus der Gegenrichtung näherte sich der 75-Jährige aus Garbsen auf seinem Rennrad der Marke Merida. Unmittelbar an der Einmündung Am Fährhaus/ Poggenhagener Straße begegneten sich die beiden Fahrradfahrer im Kurvenverlauf des Weges. Es kam zum frontalen Zusammenstoß. Infolgedessen stürzten die Männer in ihrer Fahrtrichtung jeweils nach links. Der Garbsener war nach der Kollision nicht ansprechbar. Der 49-Jährige brachte ihn in die stabile Seitenlage, bis der Rettungsdienst eingetroffen war. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich im weiteren Verlauf und er musste vor Ort reanimiert werden. Mit schweren Verletzungen kam er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Sein Zustand ist stabil, eine akute Lebensgefahr besteht nicht. Der 49-Jährige wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt.

Die Polizei hat gegen beide Verkehrsteilnehmer Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Landstraße (L) 392: Beifahrerin nach Unfall schwer verletzt

8. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Montagabend, 07.06.2021, ist eine 19-Jahre alte Beifahrerin in einem Mercedes durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Pkw schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhren ein 39-jähriger Golf-Fahrer und ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 17:30 Uhr die L 392 von Landringhausen aus kommend in Richtung Bundesstraße (B) 65. Der 20-Jährige setzte zum Überholen einer Fahrzeugkolonne an. Als der schwarze Mercedes bereits Fahrzeuge überholte, scherte rechts neben dem Mercedes ein weißer VW Golf, ebenfalls für einen Überholvorgang, aus der Kolonne aus. Nach einer Berührung der Fahrzeuge kamen beide Pkw von der Fahrbahn ab. Der Mercedes prallte dabei mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. In der Folge wurde die 19-jährige Beifahrerin vom Mercedes-Fahrer schwer verletzt. Für eine weitere medizinische Versorgung kam die Verletzte in ein Krankenhaus. Die beiden Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die L 392 zwischen der B65 und Landringhausen bis etwa 21:20 Uhr vollgesperrt. Die Schadenshöhe wird durch die Polizei auf etwa 51 500 Euro geschätzt.

Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

30-Jähriger am Mittellandkanal von Unbekannten ausgeraubt

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 06.06.2021, haben drei bislang unbekannte Täter einen 30 Jahre alten Mann am Mittellandkanal in Höhe der Brücke „General-Wever-Straße“ mit einem Messer bedroht und ihm seine Wertsachen entrissen. Anschließend flüchteten sie mit dem Raubgut in Richtung der Kleingartenkolonie Buchholz. Die Polizei sucht nach Zeugen des Raubes.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe war der 30-Jährige gegen 21:55 Uhr entlang des Mittellandkanals in Hannover-Bothfeld unterwegs. In Höhe der Brücke „General-Wever-Straße“ wurde er von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen und mit einem Messer bedroht. Von vorne näherten sich zwei weitere Personen. Einer der Täter nahm dem 30-Jährigen seine Wertsachen weg, der andere riss den 30-Jährigen zu Boden. Dabei wurde er leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten anschließend mit dem Raubgut zu Fuß in Richtung der Kleingartenkolonie Buchholz.

Der 30-Jährige verständigte die Polizei. Diese leitete sofort eine Fahndung ein. Die Suche verlief jedoch ohne Erfolg. Aus diesem Grund bittet die Polizei die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach den Tätern.

Der Betroffene kann sich nur vage an den ersten Täter mit dem Messer erinnern. Er soll schlank und muskulös sein. Er hatte eine Glatze. Bei der Tat trug er dunkle Kleidung. Der zweite Angreifer ist circa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und schlank. Der Gesuchte hatte dunkle kurze Haare, eine dunkle (schwarze oder blaue) Hose und ebenfalls dunkle Oberbekleidung an. Der dritte Täter soll circa 1,80 Meter bis 1,85 Meter und schlank sein. Er hatte eine dunkle (blaue oder schwarze) Hose und ein dunkles Langarmshirt an. Im Gesicht soll der Mann Flaum haben. Er sprach Hochdeutsch. Beide Männer hatten nach Angaben des Betroffenen ein südasiatisches Erscheinungsbild.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines schweren Raubes eingeleitet. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Garbsen (OT Berenbostel): Zwei Verletzte nach missglücktem Überholversuch

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 05.06.2021, hat ein 56-jähriger Fahrer eines Motorrads versucht, dem Auto einer 55 Jahre alten Frau an der Heinkelstraße in Garbsen (OT Berenbostel), die während seines Überholvorganges nach links abbog, auszuweichen, und ist mit seiner Maschine gestürzt. Dabei wurde er schwer verletzt. Sein 13-jähriger Sohn, der ebenfalls auf dem Motorrad saß, zog sich leichte Verletzungen zu. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war eine 55-jährige Fahrerin eines BWM gegen 10:00 Uhr an der Straße „Am Hechtkamp“ aus Richtung Dorfstraße kommend unterwegs. Nachfolgend fuhr ein 56-Jähriger mit seinem 13-jährigen Sohn mit dem Krad der Marke Harley-Davidson in dieselbe Richtung. Beide Fahrzeugführer bogen zunächst nach links in die Heinkelstraße ab. Anschließend setzte der Motorradfahrer zum Überholen des Pkw an. Zeitgleich wollte die 55-Jährige nach links auf den Parkplatz eines Geschäftes einfahren. Als der Motorradfahrer das Einlenken der BMW-Fahrerin nach links bemerkt hatte, führte er eine Gefahrenbremsung durch und versuchte, dem Pkw auszuweichen. Hierbei kippte er mit seiner Maschine nach links und rutschte weiter in Fahrtrichtung über die Fahrbahn. Es kam zur leichten Berührung des bereits gekippten Krads und der linken Fahrzeugseite der 55-Jährigen.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der 56-Jährige schwer verletzt. Sein Sohn zog sich leichte Verletzungen zu. Mit einem hinzugerufenen Rettungsdienst kamen die beiden zur weiteren Behandlung in ein Klinikum nach Hannover. Die BWM-Fahrerin wurde beim Unfall nicht verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf circa 1.000 Euro.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme mussten die Heinkelstraße gesperrt werden. Der Individualverkehr wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen beide Fahrzeugführer wegen der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei ermittelt Drohnenpiloten anhand Videos – Drohne Symbolfoto

Polizei ermittelt Drohnenpiloten anhand Videos

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Misburg hat am Sonntag, 06.06.2021, einen 32 Jahre alten Mann ermittelt, der mit seiner Drohne gegen geltende Bestimmungen des Luftverkehrs verstoßen hat. Nun kommt ein Bußgeld auf den Piloten zu.

Der Betrieb von Flugdrohnen ist genau geregelt. Dabei sind die Fluggeräte in verschiedene Klassen eingeteilt, die unterschiedliche Vorrausetzungen und Pflichten mit sich bringen. Maßgeblich sind dabei gleich mehrere Rechtsvorschriften: das Luftverkehrsgesetz, die Luftverkehrsordnung und die Drohnenverordnung. Daraus ergeben sich Regeln, die der Pilot kennen sollte – auch um Dritte nicht zu gefährden und selbst kein Bußgeld zu riskieren. Der Betrieb über 100 Meter Flughöhe oder außerhalb der Sichtweite ist nicht erlaubt. Auch oberhalb von – Wohngebieten, – Naturschutzgebieten, – Einsatzorten – Bundesverkehrsstraßen und Wasserstraßen – Menschenansammlungen, – Verfassungsorganen oder Behörden und – in Kontrollzonen von Flugplätzen ist der Einsatz grundsätzlich verboten.

Beamte des Polizeikommissariats Misburg wurden am Sonntag auf mehrere Videos bei der Videoplattform „youtube“ aufmerksam. Inhalt der Videos waren Aufnahmen eines Drohnenfluges, die neben Luftbildern jedoch auch mehrere Verstöße gegen die geltenden Flugbestimmungen dokumentierten. So wurde die Drohne u.a. über einem Wohngebiet und den Mittellandkanal gesteuert und außerhalb der Sichtweite geflogen. Über Ermittlungen im Internet stießen die Polizeibeamten auf den 32-jährigen mutmaßlichen Piloten aus Hannover. Bei einer Kontrolle an der Wohnanschrift überprüften die Beamten die erforderliche Haftpflichtversicherung und Registrierpflicht. Hier gab es nichts zu beanstanden.

Der 32-Jährige muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Die Strafen reichen dabei von 500 bis 50.000 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Betrunkener Autofahrer schiebt fünf Autos zusammen

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 05.06.2021, ist es auf der Vahrenwalder Straße zu einem Verkehrsunfall mit sechs beschädigten Autos gekommen. Ein 58-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Zur Ermittlung der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei Hannover befuhr der 58-Jährige mit seinem Mercedes samt Anhänger die Vahrenwalder Straße in Richtung Innenstadt. Gegen 19:00 Uhr passierte er die Kreuzung am Vahrenwalder Platz und kam aus bislang ungeklärter Ursache hinter dem Kreuzungsbereich nach rechts von seinem Fahrstreifen ab. Er prallte mit seinem Gespann auf rechtsseitig abgestellte Autos und schob insgesamt fünf geparkte Pkw zusammen.

Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Der Mercedes-Fahrer wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Drei der sechs beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Autos wurde die Vahrenwalder Straße stadteinwärts temporär gesperrt. Dadurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 55.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (infolge Alkoholbeeinflussung). Auch der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlung. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Rufnummer 0511 109-3117 zu melden.

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