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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeidirektion (PD) Hannover unterzeichnet Beitrittserklärung zu der Kinderschutzallianz – Unterzeichnung Kinderschutzallianz

Polizeidirektion (PD) Hannover unterzeichnet Beitrittserklärung zu der Kinderschutzallianz

27. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Unsere Kinder sind das Wertvollste, was wir haben. Es kommt aber immer wieder vor, dass sie sowohl in der analogen als auch in der digitalen Welt gefährdet oder sogar Opfer von Straftaten werden, wie zum Beispiel von sexualisierter Gewalt. Um Missbrauch zu verhindern, Täter aufzuspüren und so die Mädchen und Jungen vor Gewalt zu schützen, wurde im Februar 2020 die Kinderschutzallianz unter Federführung im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in Hannover ins Leben gerufen. In diesem weltweit einzigartigen Bündnis engagieren sich zahlreiche Menschen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bereits im Oktober 2020 hat die PD Hannover eine Beitrittserklärung zu der Kinderschutzallianz abgegeben. Mit der Unterzeichnung der Beitrittserklärung durch Dr. Horst Baier, CIO im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, und Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover, wurde am Donnerstag, 27.05.2021, nun die Kooperation formell besiegelt.

„Unsere Kinder brauchen unseren Schutz und Vertrauen. Gemeinsam mit den Bündnispartnern werden Projekte entwickelt, die im echten Leben und im virtuellen Raum zum Schutz unserer Kinder beitragen. Umso mehr freue ich mich, die Polizeidirektion Hannover als Bündnispartnerin gewonnen zu haben“, betonte Dr. Horst Baier.

„Kinder sind Teil der Gruppe, die zu den Schutzbedürftigsten unserer Gesellschaft gehören. Sie vor Gefahren zu bewahren ist unsere vornehmste Aufgabe. Wesentliche Voraussetzung für einen effektiven Kinderschutz ist aber, dass er als gemeinsame, übergreifende Aufgabe verstanden wird“, betonte Volker Kluwe, Präsident der PD Hannover. „Ich freue mich daher, dass wir unsere Kompetenzen zur Verhütung und Verfolgung von Straftaten als Partner in die Kinderschutzallianz einbringen dürfen.“

Der Projektleiter und Initiator Jürgen Henze stellte heute eine App, verschiedene Tools und moderne Konzepte zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor, die in den vergangenen Monaten im Rahmen der Kinderschutzallianz entwickelt wurden. Darunter auch das Projekt „Kinderschutzinseln“, bei dem eine Infrastruktur aus Geschäften, Behörden und Institutionen geschaffen werden soll, um den Kindern im Fall der Fälle schnellstmöglich und unkompliziert Hilfe leisten zu können.

Doch was bedeutet das ganz praktisch? Sollte sich ein Kind in einer Notsituation befinden und sich an die teilnehmenden Projektpartner wenden, so sind diese verpflichtet, ihm Schutz zu geben und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Seitens der Kinderschutzallianz werden die Netzwerkpartner fachmännisch beraten, geschult und durch einen Kinderschutzinseln-Aufkleber, der am Ladenfenster oder der Tür angebracht wird, kenntlich gemacht.

Mit dem Beitritt zu der Kinderschutzallianz übernimmt die Polizei Hannover in ihrem Zuständigkeitsgebiet als Koordinationsstelle eine Mittlerrolle. So können sich zum Beispiel interessierte Unternehmen an jede Polizeidienststelle oder direkt an die Kontaktbeamtinnen und -beamten der Polizeidirektion wenden. Diese vermitteln dann zwischen dem Unternehmen und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport.

Polizei im Einsatz

Oststadt: Mutmaßlicher Fahrraddieb auf frischer Tat erwischt

26. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Der Polizei ist am Montagabend, 24.05.2021, ein mutmaßlicher Fahrraddieb ins Netz gegangen. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige hatte zwei Räder geklaut und flüchtete, als die Polizei ihn kontrollieren wollte. Bei der Flucht stürzte der Mann und verletzte sich leicht. Nun wird wegen zweifachen Diebstahls gegen ihn ermittelt.

Gegen 21:00 meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, der beobachtete wie ein Mann in der Rambergstraße (Oststadt) augenscheinlich im Müll nach Wertgegenständen suchte. Noch vor Eintreffen der Polizei fuhr der Mann mit zwei Rädern in Richtung Weißekreuzplatz davon. Aufgrund der guten Personenbeschreibung erkannten ihn die alarmierten Polizeibeamten wenige Minuten später am Andreas-Hermes-Platz. Als der Tatverdächtige die sich nähernden Beamten als Polizei erkannte, trat er in die Pedale und floh auf einem der geklauten Räder Richtung Raschplatz. Dort entledigte er sich des Diebesgutes und rannte die Treppen in die U-Bahn-Station hinunter. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte die letzten Stufen bis auf den Bahnsteig. Die nacheilenden Polizeibeamten leisteten Erste Hilfe und nahmen den Mann anschließend fest. Er wurde zur Klärung des Sachverhalts zunächst auf das Revier gebracht.

Beide Fahrräder wurden sichergestellt (das zweite entwendete Fahrrad wurde am Andreas-Hermes-Platz gefunden). Die Eigentümer waren schnell ermittelt und erhielten ihre Fahrräder zurück. Der 40-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen des zweifachen Fahrraddiebstahls verantworten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Raub auf Tankstelle

25. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 22.05.2021, haben zwei bislang unbekannte Täter eine Tankstelle in der List überfallen. Sie entkamen mit Zigaretten und Bargeld. Nun sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu Tat und Tätern geben können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes betraten zwei maskierte Männer gegen 03:55 Uhr den geöffneten Verkaufsraum der Tankstelle an der Podbielskistraße. Die bisher unbekannten Täter gingen hinter den Verkaufstresen und bedrohten dort einen 41-jährigen Angestellten. Dabei hielt einer der Täter ein Küchenmesser und der Komplize einen Schraubendreher in der Hand. Sie forderten den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen. Dann steckten sie das Bargeld aus der Kasse und Zigaretten aus den Auslagen in einen schwarzen Rucksack und flüchteten in Richtung der Podbielskistraße. Der Angestellte blieb unverletzt.

Beide Täter waren etwa 25 Jahre alt und circa 1,75 Meter groß.

Der erste Täter trug eine schwarze Hose, einen weißen Pullover, schwarze Handschuhe, eine schwarze Sturmhaube und schwarze Schuhe mit weißen Sohlen. Außerdem hatte er den schwarzen Rucksack mit dem Raubgut.

Der zweite Mann war von hagerer Statur. Er trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose mit weißen Streifen. Auffällig war ein gelbes Cappi mit Adidas-Emblem und ein weißes Tuch um den Kopf. Außerdem hatte er schwarze Handschuhe mit einem weißen Motiv an.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines schweren Raubes. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Pkw und Pedelec kollidieren

23. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 21.05.2021, sind ein Mazda und ein Pedelec an der Bückeburger Allee zusammengestoßen. Der Pedelec-Fahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.

Am Freitagnachmittag wurde der Polizei ein Verkehrsunfall zwischen einem Mazda CX 3 und einem Pedelec der Marke VanMoof gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes (VUD) wollte die 42 Jahre alte Fahrerin des Mazda von der Mercedesstraße auf die Bückeburger Allee einbiegen und übersah dabei einen von rechts kommenden vorfahrtberechtigen 33-Jährigen auf seinem Pedelec. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen und der Pedelec-Fahrer stürzte zu Boden. Dabei wurde er schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden.

Am Mazda und am Pedelec entstanden Schäden. Die Schadenssumme beider Fahrzeuge beläuft sich auf etwa 600 Euro.

Der VUD ermittelt nun wegen der fahrlässigen Körperverletzung gegen die 42-Jährige.

Polizei Mannschaftswagen

Versammlungen in Hannover: Versammlungsrechtliche Aktionen verlaufen absolut friedlich

22. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Innenstadt sowie in der Nordstadt von Hannover sind am Samstag, 22.05.2021 mehrere Versammlungen nahezu störungsfrei und friedlich verlaufen. Nur vereinzelt wurden Verstöße gegen Corona-Beschränkungen festgestellt. Die Polizei lobt das kooperative und umsichtige Verhalten der Versammlungsleitungen sowie der Teilnehmenden.

Den Auftakt machte gegen 14:30 Uhr ein Aufzug zum Thema „Wir bleiben alle – Gegen den Ausverkauf der Nordstadt“ im Bereich der hannoverschen Nordstadt. In der Spitze haben durch die Polizei geschätzte 300 Teilnehmende an dieser Versammlung teilgenommen. Gegen 16:00 Uhr endete der friedlich verlaufende Aufzug planmäßig und nahezu störungsfrei an der Lutherkirche, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Gegen 15:45 Uhr zündete jedoch ein Versammlungsteilnehmer (25 Jahre) einen Bengalo und flüchtete. Einsatzkräfte stellten ihn jedoch im Bereich der Heisenstraße und leiteten Ermittlungen wegen einer Straftat gegen das Versammlungsgesetz ein.

Gegen 14:30 Uhr startete ein Autokorso mit dem Motto „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ am Schützenplatz und bewegte sich auf einer zuvor festgelegten Route durch einige Stadtteile. Gegen 15:25 Uhr endete der Autokorso mit einer Anzahl von etwa 45 Fahrzeugen und etwa 65 teilnehmenden Personen am Schützenplatz.

Gegen 16:20 Uhr startete eine Versammlung unter dem Thema „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel“. Der stationären Kundgebung auf den Opernplatz wohnten in der Spitze 170 Teilnehmende bei. Gegen 17:30 Uhr ging diese ohne besondere Vorkommnisse zu Ende.

Parallel dazu demonstrierten ab 16:20 Uhr Versammlungsteilnehmende „Gegen jede Menschenrechtsverletzung – Aufmerksamkeit und Solidarität für Palästina“. Entgegen vergangener Versammlungen verhielten sich die bis zu 360 Versammlungsteilnehmenden bei der heutigen Kundgebung am Trammplatz vor dem Neuen Rathaus sehr kooperativ. Die Hygienebeschränkungen der Versammlung, wie zum Beispiel die Abstandsregelung und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wurden nahezu durchgängig eingehalten.

Gegen 17:00 Uhr verließen fünf Teilnehmer nach einem ermahnenden Gespräch mit den Ordnern freiwillig die Versammlung, da sie keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Wegen des Verdachts einer antisemitischen Äußerung einer 27-jährigen Rednerin mit Ordnerweste ermittelt die Polizei. Kurz vor dem Versammlungsende stellten die Einsatzkräfte drei Personen fest, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Die Beamten fertigten jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und schlossen sie von der Versammlung aus. Nach dem Versammlungsende gegen 18:00 Uhr verließen die Teilnehmenden in kleinen Gruppen den Trammplatz.

Seelze: Tödlicher Unfall bei Brückenbau – BGPress 2565© Bernd Günther

Seelze: Tödlicher Unfall bei Brückenbau

18. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 18.05.2021, hat sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Bauteil beim Brückenbau an der Uferstraße im Ortsteil Letter bei Seelze gelöst. Dabei wurde ein Bauarbeiter tödlich und ein weiterer schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde die Polizei gegen 15:30 Uhr von einem Zeugen über einen Unfall bei Brückenarbeiten informiert. Eine neue Fußgängerbrücke sollte über die Leine im Ortsteil Letter bei Seelze errichtet werden. Ein bereits aufgestelltes Element (Stützpfeiler) löste sich aus bisher unbekannter Ursache und begrub einen Bauarbeiter unter sich. Dieser erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort. Ein weiterer Bauarbeiter erlitt schwere Verletzungen und wurde von einem hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zum Heben des beschädigten Brückenteils und für die Bergung des tödlich verunglückten Bauarbeiters musste ein Kran eingesetzt werden. Die Bergungsmaßnahmen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Zu den Personalien des verunglückten Männer liegen der Polizei aktuell noch keine Informationen vor. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Polizei im Einsatz

Bundesautobahn (BAB) 37: Motorradfahrer schwer verletzt nach Auffahrunfall

18. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 17.05.2021, ist auf der BAB 37 ein Pkw von hinten auf das abbremsende Motorrad eines 40-Jährigen geprallt. Der Mann stürzte und wurde vom Auto mitgeschleift und schließlich überrollt. Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die 26-jährige Fahrerin des Nissan erlitt einen Schock.

Nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei ereignete sich der Verkehrsunfall am Montag gegen 14:40 Uhr auf der BAB 37 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Buchholz und der Anschlussstelle Misburg in Richtung Hildesheim. Der Motorradfahrer befuhr zunächst die Einfädelungsspur des Autobahnkreuzes Hannover-Buchholz und wechselte dann auf den linken der vier Fahrstreifen. Die Nissan-Fahrerin fuhr hinter der Kawasaki. Aufgrund einer Baustelle und einer Fahrstreifensperrung staute sich der Verkehr. Als der 40-Jährige deshalb abbremste, fuhr die Frau mit ihrem Geländewagen auf das Motorrad auf, das in der Folge stürzte. Der Fahrer wurde samt Motorrad mehrere Meter auf der nassen Fahrbahn mitgeschleift, bevor er schließlich von dem Nissan Juke überfahren wurde. Schwer verletzt blieb er auf der Straße liegen, bevor ihn Ersthelfer und alarmierte Rettungskräfte versorgten. Mit einem Rettungswagen transportierten sie ihn in ein Krankenhaus. Die Nissan-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei schätzt den Unfallschaden auf etwa 14.500 Euro. Für die Reinigungsarbeiten musste die Autobahn nach Abschluss der Unfallaufnahme kurzzeitig voll gesperrt werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Unfall zwischen Radfahrer und Longboardfahrer mit Flucht

17. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 11.05.2021, hat ein Radfahrer eine Longboardfahrerin an der Berliner Straße in Hemmingen überholt und sie dabei vom Board gestoßen. Der Radfahrer fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Am Dienstagnachmittag befuhr eine 16-Jährige mit ihrem Longboard gegen 15:00 Uhr den Geh- und Radweg der Berliner Straße in Hemmingen aus Richtung einer Schule kurz vor der Döhrener Straße. Dabei überholte ein Radfahrer sie und touchierte mit seinem Fahrrad das Longboard, woraufhin das Mädchen stürzte. Der Radfahrer fuhr ohne anzuhalten weiter. Ein alarmierter Rettungswagen brachte die leicht verletzte Longboard-Fahrerin in ein Krankenhaus.

Der Radfahrer war mit einer blauen Jeans bekleidet und hatte kurze, an den Seiten kurz rasierte Haare. Er war mit einem schwarzen Citybike mit Korb auf dem Gepäckträger unterwegs.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und einer Unfallflucht gegen den Radfahrer. Zeugen, die den Unfall gesehen haben oder Angaben zum Radfahrer machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05109 517-115 zu melden.

Landespolizei im Einsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover

15. Mai 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). Im Stadtgebiet von Hannover sind am Samstag, 15.05.2021, mehrere Versammlungen weitgehend friedlich verlaufen. Bei einzelnen Aufzügen wurden massive Verstöße gegen Corona-Beschränkungen festgestellt. Zudem verhinderte die Polizei ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lager hinsichtlich des aktuellen Nahost-Konflikts.

Den Auftakt machte gegen 12:00 Uhr eine Versammlung zum Thema „Friedlicher Protest gegen die Unterdrückung des Palästinensischen Volkes“ am Küchengarten. In der Spitze waren bei der Aktion knapp 30 Teilnehmende vor Ort. Um 13:20 Uhr wurde die Versammlung vorzeitig durch die Versammlungsleitung beendet.

Um 14:00 Uhr startete ein Aufzug zum Thema „Es reicht, Hannover geht neue positive Wege“ im Bereich des Maschsees. Nach der geplanten Route durch die Innenstadt endete die Versammlung störungsfrei gegen 16:15 Uhr am Maschsee.

Ebenfalls um 14:00 Uhr begann ein Aufzug im Bereich der Lister Meile zum Thema „Massive Angriffe der Türkei auf die Gebiete in Süd-Kurdistan“. 70 Teilnehmende bewegten sich auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt. Circa 16:25 Uhr endete die Versammlung am Pfarrlandplatz. Am Rande kam es zu vereinzelten Störungen, die durch Polizeikräfte schnell unterbunden werden konnten.

Um 14:30 Uhr startete ein Autokorso mit dem Motto „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“. Dieser startete am Schützenplatz und bewegte sich auf einer festgelegten Route durch weite Teile des Stadtgebiets. Gegen 16:05 Uhr kehrte der Autokorso zum Schützenplatz zurück. Im Bereich der Brabeckstraße kam gegen 15:10 Uhr ein Polizeikrad aus zunächst ungeklärter Ursache zu Fall. Der Beamte überstand den Unfall unverletzt.

Um 15:05 Uhr startete eine Versammlung unter dem Thema „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel“. Die Versammlung zog in der Spitze 300 Teilnehmende zu einer stationären Kundgebung auf den Opernplatz. Gegen 17:50 Uhr ging diese friedlich zu Ende.

Ab circa 15:50 Uhr zog ein Aufzug mit rund 470 Teilnehmenden vom Ernst-August-Platz über die Kurt-Schumacher-Straße zum Steintor. Das Thema der Versammlung lautete „Über die Unterdrückung und die ethnische Säuberung der Palästinenser“. Bereits vor Beginn des Aufzugs wurden die Teilnehmenden durch die Versammlungsleitung und mittels polizeilicher Durchsagen wiederholt auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen. Da es im Rahmen des Aufzugs wiederholt zu Verstößen gegen die Hygieneauflagen kam, wurden die Hinweise mehrfach wiederholt und bei Zuwiderhandlung die Auflösung der Versammlung angedroht. Dabei kamen auch zwei Lautsprecherfahrzeuge der Polizei zum Einsatz.

Auf Wunsch der Versammlungsleitung wurde kurzfristig entschieden, dass die Versammlung am Steintor verbleibt. Ursprünglich war eine Rückkehr der Teilnehmenden zum Ernst-August-Platz angezeigt worden. Um den Beschränkungen hinsichtlich einzuhaltender Abstände nachzukommen, wurde den Teilnehmenden eine größere Versammlungsfläche im Bereich des Steintors zugewiesen. In der Folge kam es zu kurzzeitigen Behinderungen im individuellen und öffentlichen Personennahverkehr. Um 16:50 Uhr wurde die Versammlung durch die Versammlungsleitung beendet.

In der Folge bewegte sich eine größere Zahl ehemaliger Teilnehmender der beendeten Versammlung in Richtung Kröpcke. Um eine Störung der zeitgleichen Versammlung auf dem Opernplatz zu verhindern, stoppte die Polizei die Personen und deklarierte sie zu einer weiteren Versammlung, die unter Beachtung der Corona-Beschränkungen zeitlich bis 18:00 Uhr und örtlich auf den Bereich des Steintorplatzes beschränkt wurde. Die Beschränkungen wurden den rund 100 Versammlungsteilnehmenden sowohl in deutscher als auch in arabischer Sprache über polizeiliche Lautsprecherdurchsagen mitgeteilt.

Die Einsatzkräfte gingen im weiteren Verlauf entschlossen vor und drängten die Personen in Richtung Steintor ab. Ein Teilnehmer wurde aus der Versammlung ausgeschlossen, da er keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Zudem wurde ihm ein Platzverweis erteilt, dem die Person jedoch nicht nachkam. Daraufhin wurde sie in Gewahrsam genommen. Die Versammlung wurde wie vorgesehen um 18:00 Uhr für beendet erklärt.

Darüber hinaus wurde gegen 15:00 Uhr eine Aktion der Initiative „Extinction Rebellion“ als Versammlung deklariert. Zwei Personen hatten sich im Bereich Küchengarten auf die Fahrbahn gesetzt und zum Thema Klimaschutz demonstriert. Gegen 15:25 Uhr hatten die Personen die Fahrbahn bereits wieder verlassen. Die Versammlung war damit beendet. Eine ehemalige Teilnehmerin der Versammlung wurde durch die Polizei bis zum Abend in Gewahrsam genommen, da sie mehrfach einem erteilten Platzverweis nicht nachgekommen war. Dieser war ausgesprochen worden, da die Frau mehrmals in den fließenden Verkehr gelaufen war.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mädchentrio raubt Handtasche und sticht mit einem Messer zu

15. Mai 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 14.05.2021, haben drei Jugendliche Mädchen am Opernplatz eine Handtasche einer 17-Jährigen geraubt und die Flucht ergriffen. Anschließend konnte diese das Trio wiederfinden. Bei dem Versuch ihre Tasche wieder zu erlangen stach ein Mädchen mit einem Messer auf die 17-Jährige ein.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte wartete die 17-Jährige gegen 17:30 Uhr in der U-Bahn-Haltestelle am Kröpcke auf ihre Straßenbahn in Richtung Langenhagen. Auf dem Bahnsteig wurde sie von einer unbekannten Mädchengruppe angepöbelt. Im weiteren Verlauf schlug die Gruppe auf die 17-Jährige ein und das Trio raubte ihre Handtasche. Als die Jugendliche die Verfolgung aufnahm verlor sie die Gruppe kurzzeitig aus den Augen. Da das Mädchen weinte und aufgelöst war, half ihr eine Gleichaltrige die Gruppe wiederzufinden. Die Ausgeraubte konnte die Mädchengruppe und einen weiteren Mann in der Tiefgarage des Opernplatzes feststellen und forderte ihre Handtasche zurück. Die 17-jährige Helferin wollte den Streit schlichten, wurde aber von dem Mann davon abgehalten und zurückgerissen. Im Zuge der Diskussion zückte eine der Täterinnen ein Messer und stach auf die 17-jährige Beraubte ein. Die Mädchengruppe und der unbekannte Mann flüchteten erneut zu Fuß. Durch die Messereinstiche erlitt die Jugendliche schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Tätergruppe bestand laut Zeugenangaben aus drei Mädchen in einem jugendlichen Alter von geschätzten 16 bis 18 Jahren. Auffällig war dabei, dass eine einen roten Jogginganzug der Marke Adidas trug, darüber eine helle Jacke (mutmaßlich Lederjacke) anhatte. Sie hat blaue Augen, ist etwa 1,65 Meter groß und wird auf etwa 16 Jahre geschätzt. Der Mann wird auf etwa 18 Jahre geschätzt, ist etwa 1,65 Meter groß und hat dunkle Augen und schwarze Haare. Er trug eine schwarze Cap mit dem Schirm nach hinten. Des Weiteren trug er eine schwarze Brille mit Rahmen und hatte eine helle Oberbekleidung an. Zu den anderen Täterinnen liegt keine Beschreibung vor.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder zu den Täterinnen und dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.

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