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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Kreisstraße (K) 333: Radfahrer kollidieren in Rechtskurve frontal

9. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Dienstag, 08.06.2021, sind zwei 49 und 75 Jahre alte Fahrradfahrer in einer Rechtskurve der Poggenhagener Straße bei Neustadt am Rübenberge miteinander kollidiert. Dabei wurde der ältere Radfahrer schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 49 Jahre alte Fahrradfahrer aus Neustadt gegen 17:10 Uhr mit seinem Herrensportrad der Marke Pegasus Piazza auf dem rechtsseitigen Geh- bzw. Radweg (welcher für beide Fahrtrichtungen frei gegeben ist) an der Straße Am Fährhaus in Richtung Poggenhagener Straße unterwegs.

Aus der Gegenrichtung näherte sich der 75-Jährige aus Garbsen auf seinem Rennrad der Marke Merida. Unmittelbar an der Einmündung Am Fährhaus/ Poggenhagener Straße begegneten sich die beiden Fahrradfahrer im Kurvenverlauf des Weges. Es kam zum frontalen Zusammenstoß. Infolgedessen stürzten die Männer in ihrer Fahrtrichtung jeweils nach links. Der Garbsener war nach der Kollision nicht ansprechbar. Der 49-Jährige brachte ihn in die stabile Seitenlage, bis der Rettungsdienst eingetroffen war. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich im weiteren Verlauf und er musste vor Ort reanimiert werden. Mit schweren Verletzungen kam er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Sein Zustand ist stabil, eine akute Lebensgefahr besteht nicht. Der 49-Jährige wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt.

Die Polizei hat gegen beide Verkehrsteilnehmer Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Landstraße (L) 392: Beifahrerin nach Unfall schwer verletzt

8. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Montagabend, 07.06.2021, ist eine 19-Jahre alte Beifahrerin in einem Mercedes durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Pkw schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhren ein 39-jähriger Golf-Fahrer und ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 17:30 Uhr die L 392 von Landringhausen aus kommend in Richtung Bundesstraße (B) 65. Der 20-Jährige setzte zum Überholen einer Fahrzeugkolonne an. Als der schwarze Mercedes bereits Fahrzeuge überholte, scherte rechts neben dem Mercedes ein weißer VW Golf, ebenfalls für einen Überholvorgang, aus der Kolonne aus. Nach einer Berührung der Fahrzeuge kamen beide Pkw von der Fahrbahn ab. Der Mercedes prallte dabei mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. In der Folge wurde die 19-jährige Beifahrerin vom Mercedes-Fahrer schwer verletzt. Für eine weitere medizinische Versorgung kam die Verletzte in ein Krankenhaus. Die beiden Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die L 392 zwischen der B65 und Landringhausen bis etwa 21:20 Uhr vollgesperrt. Die Schadenshöhe wird durch die Polizei auf etwa 51 500 Euro geschätzt.

Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

30-Jähriger am Mittellandkanal von Unbekannten ausgeraubt

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 06.06.2021, haben drei bislang unbekannte Täter einen 30 Jahre alten Mann am Mittellandkanal in Höhe der Brücke „General-Wever-Straße“ mit einem Messer bedroht und ihm seine Wertsachen entrissen. Anschließend flüchteten sie mit dem Raubgut in Richtung der Kleingartenkolonie Buchholz. Die Polizei sucht nach Zeugen des Raubes.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe war der 30-Jährige gegen 21:55 Uhr entlang des Mittellandkanals in Hannover-Bothfeld unterwegs. In Höhe der Brücke „General-Wever-Straße“ wurde er von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen und mit einem Messer bedroht. Von vorne näherten sich zwei weitere Personen. Einer der Täter nahm dem 30-Jährigen seine Wertsachen weg, der andere riss den 30-Jährigen zu Boden. Dabei wurde er leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten anschließend mit dem Raubgut zu Fuß in Richtung der Kleingartenkolonie Buchholz.

Der 30-Jährige verständigte die Polizei. Diese leitete sofort eine Fahndung ein. Die Suche verlief jedoch ohne Erfolg. Aus diesem Grund bittet die Polizei die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach den Tätern.

Der Betroffene kann sich nur vage an den ersten Täter mit dem Messer erinnern. Er soll schlank und muskulös sein. Er hatte eine Glatze. Bei der Tat trug er dunkle Kleidung. Der zweite Angreifer ist circa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und schlank. Der Gesuchte hatte dunkle kurze Haare, eine dunkle (schwarze oder blaue) Hose und ebenfalls dunkle Oberbekleidung an. Der dritte Täter soll circa 1,80 Meter bis 1,85 Meter und schlank sein. Er hatte eine dunkle (blaue oder schwarze) Hose und ein dunkles Langarmshirt an. Im Gesicht soll der Mann Flaum haben. Er sprach Hochdeutsch. Beide Männer hatten nach Angaben des Betroffenen ein südasiatisches Erscheinungsbild.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines schweren Raubes eingeleitet. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Garbsen (OT Berenbostel): Zwei Verletzte nach missglücktem Überholversuch

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 05.06.2021, hat ein 56-jähriger Fahrer eines Motorrads versucht, dem Auto einer 55 Jahre alten Frau an der Heinkelstraße in Garbsen (OT Berenbostel), die während seines Überholvorganges nach links abbog, auszuweichen, und ist mit seiner Maschine gestürzt. Dabei wurde er schwer verletzt. Sein 13-jähriger Sohn, der ebenfalls auf dem Motorrad saß, zog sich leichte Verletzungen zu. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war eine 55-jährige Fahrerin eines BWM gegen 10:00 Uhr an der Straße „Am Hechtkamp“ aus Richtung Dorfstraße kommend unterwegs. Nachfolgend fuhr ein 56-Jähriger mit seinem 13-jährigen Sohn mit dem Krad der Marke Harley-Davidson in dieselbe Richtung. Beide Fahrzeugführer bogen zunächst nach links in die Heinkelstraße ab. Anschließend setzte der Motorradfahrer zum Überholen des Pkw an. Zeitgleich wollte die 55-Jährige nach links auf den Parkplatz eines Geschäftes einfahren. Als der Motorradfahrer das Einlenken der BMW-Fahrerin nach links bemerkt hatte, führte er eine Gefahrenbremsung durch und versuchte, dem Pkw auszuweichen. Hierbei kippte er mit seiner Maschine nach links und rutschte weiter in Fahrtrichtung über die Fahrbahn. Es kam zur leichten Berührung des bereits gekippten Krads und der linken Fahrzeugseite der 55-Jährigen.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der 56-Jährige schwer verletzt. Sein Sohn zog sich leichte Verletzungen zu. Mit einem hinzugerufenen Rettungsdienst kamen die beiden zur weiteren Behandlung in ein Klinikum nach Hannover. Die BWM-Fahrerin wurde beim Unfall nicht verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf circa 1.000 Euro.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme mussten die Heinkelstraße gesperrt werden. Der Individualverkehr wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen beide Fahrzeugführer wegen der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei ermittelt Drohnenpiloten anhand Videos – Drohne Symbolfoto

Polizei ermittelt Drohnenpiloten anhand Videos

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Misburg hat am Sonntag, 06.06.2021, einen 32 Jahre alten Mann ermittelt, der mit seiner Drohne gegen geltende Bestimmungen des Luftverkehrs verstoßen hat. Nun kommt ein Bußgeld auf den Piloten zu.

Der Betrieb von Flugdrohnen ist genau geregelt. Dabei sind die Fluggeräte in verschiedene Klassen eingeteilt, die unterschiedliche Vorrausetzungen und Pflichten mit sich bringen. Maßgeblich sind dabei gleich mehrere Rechtsvorschriften: das Luftverkehrsgesetz, die Luftverkehrsordnung und die Drohnenverordnung. Daraus ergeben sich Regeln, die der Pilot kennen sollte – auch um Dritte nicht zu gefährden und selbst kein Bußgeld zu riskieren. Der Betrieb über 100 Meter Flughöhe oder außerhalb der Sichtweite ist nicht erlaubt. Auch oberhalb von – Wohngebieten, – Naturschutzgebieten, – Einsatzorten – Bundesverkehrsstraßen und Wasserstraßen – Menschenansammlungen, – Verfassungsorganen oder Behörden und – in Kontrollzonen von Flugplätzen ist der Einsatz grundsätzlich verboten.

Beamte des Polizeikommissariats Misburg wurden am Sonntag auf mehrere Videos bei der Videoplattform „youtube“ aufmerksam. Inhalt der Videos waren Aufnahmen eines Drohnenfluges, die neben Luftbildern jedoch auch mehrere Verstöße gegen die geltenden Flugbestimmungen dokumentierten. So wurde die Drohne u.a. über einem Wohngebiet und den Mittellandkanal gesteuert und außerhalb der Sichtweite geflogen. Über Ermittlungen im Internet stießen die Polizeibeamten auf den 32-jährigen mutmaßlichen Piloten aus Hannover. Bei einer Kontrolle an der Wohnanschrift überprüften die Beamten die erforderliche Haftpflichtversicherung und Registrierpflicht. Hier gab es nichts zu beanstanden.

Der 32-Jährige muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Die Strafen reichen dabei von 500 bis 50.000 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Betrunkener Autofahrer schiebt fünf Autos zusammen

7. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 05.06.2021, ist es auf der Vahrenwalder Straße zu einem Verkehrsunfall mit sechs beschädigten Autos gekommen. Ein 58-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Zur Ermittlung der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei Hannover befuhr der 58-Jährige mit seinem Mercedes samt Anhänger die Vahrenwalder Straße in Richtung Innenstadt. Gegen 19:00 Uhr passierte er die Kreuzung am Vahrenwalder Platz und kam aus bislang ungeklärter Ursache hinter dem Kreuzungsbereich nach rechts von seinem Fahrstreifen ab. Er prallte mit seinem Gespann auf rechtsseitig abgestellte Autos und schob insgesamt fünf geparkte Pkw zusammen.

Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Der Mercedes-Fahrer wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Drei der sechs beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Autos wurde die Vahrenwalder Straße stadteinwärts temporär gesperrt. Dadurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 55.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (infolge Alkoholbeeinflussung). Auch der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlung. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Rufnummer 0511 109-3117 zu melden.

Geldautomaten aufgebohrt - Polizei sucht nach den Tätern – 1 2

Geldautomaten aufgebohrt – Polizei sucht nach den Tätern

4. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Innerhalb einer Woche sind zwei Geldautomaten in der Region Hannover angegangen worden. Die Täter versuchten sich dabei hohe Summen Bargeld auszahlen zu lassen. Die Polizei fahndet nun mit Fotos nach zwei Tatverdächtigen.

Zwei Männer bohrten in zwei Bankfilialen Geldautomaten auf und versuchten durch eigens mitgebrachte Technik an das Bargeld im Inneren des Automaten zu gelangen. Die erste Tat begingen sie zwischen 22:00 Uhr des 17.05.2021 und 04:45 Uhr des 18.05.2021 in einer Bankfiliale am Mühlenweg in Wunstorf-Kolenfeld. Bei der zweiten Tat schlugen sie zwischen 01:45 Uhr und 02:45 Uhr des 21.05.2021 in einer Bankfiliale in der Straße Zum Großen Freien in Lehrte-Ahlten zu. In Wunstorf erbeuteten die Täter Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich. In Lehrte kam es zu keiner Bargeldauszahlung.

Die Männer wurden bei der Tat durch die Überwachungskameras der Banken gefilmt.

Auf den Aufnahmen sind zwei schlanke Männer zu sehen. Beide hatten während der Tat dunkle Kleidung und ebenso dunkle Skimasken an. Auffällig war, dass beide Täter rote Handschuhe mit hellen Handinnenseiten trugen.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt nun wegen banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Ermittlungen nach Tötungsdelikt – Täter flüchtig

3. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 03.06.2021, ist ein 30 Jahre alter Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung mit mindestens einer weiteren Person ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes. Der Täter ist flüchtig.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover informierten Zeugen die Polizei am frühen Donnerstagnachmittag gegen 13:30 Uhr über eine Auseinandersetzung im Kreuzungsbereich Arndtstraße/Ecke Weidendamm. Aus bislang ungeklärter Ursache waren die Insassen zweier Fahrzeuge, einem Porsche Cayenne und einem Mercedes-Benz S500, in Streit geraten. Dabei wurden zunächst lediglich beide Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt beide an der Ampelkreuzung auf dem Weidendamm in Fahrtrichtung Herschelstraße standen, beschädigt.

Im weiteren Verlauf eskalierte die Auseinandersetzung derart, dass aus dem Mercedes-Benz heraus mindestens ein Schuss abgegeben wurde. Kurz darauf beschleunigte der Porsche, überquerte die Kreuzung und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite frontal gegen den Mast eines Verkehrsschildes. Wenig später brach ein 30 Jahre alter Insasse des Porsche zusammen. Trotz Reanimationsversuchen durch den alarmierten Rettungsdienst verstarb der Mann noch am Tatort. Die genaue Todesursache war zunächst unklar.

Laut Zeugen ergriff ein Insasse aus dem Mercedes-Benz kurz nach dem Vorfall zu Fuß die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bis zum frühen Abend ohne Erfolg. Um Spuren zu sichern und Zeugen zu befragen, sperrte die Polizei den Tatort weiträumig ab. Aufgrund der Maßnahmen kam es für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

Aktuell liegen der Polizei keine Erkenntnisse zu den Hintergründen der Auseinandersetzung vor. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.

Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und/oder beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Garbsen: Zoll und Polizei decken gemeinsam Parfümschmuggel auf – Hehlerware

Garbsen: Zoll und Polizei decken gemeinsam Parfümschmuggel auf

2. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 01.06.2021, hat der Zoll einen BMW an der Autobahnraststätte Garbsen-Süd kontrolliert. Der 39-jährige Fahrer transportierte ohne eine gültige Fahrerlaubnis diverse originalverpackte Parfümflaschen im fünfstelligen Wert. Die hinzugezogene Polizei beschlagnahmte die mutmaßliche Hehlerware und untersagte dem Mann seine Weiterfahrt.

Eine Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Hannover hielt am Dienstag gegen 21:15 Uhr auf dem Rasthof Garbsen-Süd einen BMW der 5er-Reihe an und kontrollierte den 39-jährigen Fahrer. In dem Kofferraum des Pkw mit Berliner Kennzeichen fanden die Beamten diverse hochwertige und neuverpackte Parfümflaschen. Aufgrund des bestehenden Verdachts der Hehlerei zog der Zoll die Autobahnpolizei Hannover zur Strafverfolgung hinzu. Der Berliner gab an, ihm seien die Parfümflaschen von einem unbekannten Mann übergeben worden. Die Herkunft der Ware konnte die Polizei zunächst nicht verifizieren, belegen konnte der Mann sein Eigentum ebenso wenig. Die etwa 170 Parfümflaschen im Wert von geschätzten 11.360 Euro beschlagnahmten die Polizeibeamten daher. Die Echtheit der Parfüms wird im Rahmen weiterer Ermittlungen überprüft.

Die hannoversche Autobahnpolizei ermittelt gegen den Mann aus Berlin neben der Hehlerei nun auch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, da er keine in Deutschland gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Seine Fahrt durfte er als Fahrer nicht fortsetzen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Männer greifen 26-Jährigen in der Straßenbahn an

2. Juni 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In Misburg-Nord haben am Dienstag, 01.06.2021, abends zwei Unbekannte einen Hannoveraner in der Stadtbahnlinie 7 angegriffen. Die mutmaßlichen Täter beleidigten und schlugen den Mann, sie verfolgten ihn auch nach dem Aussteigen weiter. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Misburg wurde der 26-Jährige gegen 20:10 Uhr bereits ab der Haltestelle „Noltemeyerbrücke“ auf die späteren mutmaßlichen Täter aufmerksam. In der Stadtbahnlinie 3 in Richtung Altwarmbüchen haben die beiden Männer abfällig über ihn gesprochen, bevor sie gemeinsam mit ihm am „Paracelsusweg“ in die Bahn nach Misburg (Linie 7) umstiegen.

Im weiteren Verlauf provozierten die beiden ihn auf verbale Art und Weise, bevor sie ihn gegen 20:30 Uhr mit Fäusten schlugen und ihm sein Handy wegnahmen. Der 26-Jährige ging dabei zu Boden und landete vor einem älteren unbeteiligten Paar. Kurz darauf stoppte die Stadtbahn an der Haltestelle „Kafkastraße“ und der alarmierte Bahnfahrer kam dazu. Die beiden mutmaßlichen Täter und flüchteten jedoch. Zwei weitere männliche Begleiter, deren Tatbeteiligung noch nicht ganz klar ist, verblieben in der Straßenbahn.

Auf seinem weiteren Weg von der Buchholzer Straße in Richtung Lannerweg hinter einem Einkaufsmarkt stieß der leicht Verletzte erneut auf die Angreifer. Das anfängliche Streitgespräch wurde immer aggressiver und mündete in der Folge erneut in körperlicher Gewalt. Schließlich flüchteten die beiden Männer und ließen den leicht Verletzten auf dem Boden liegend zurück.

Der Haupttäter soll etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und etwa 17 Jahre alt sein. Er hatte einen ausgeprägt großen Kopf, braune Augen, kurz rasiertes braunes Haar und trug einen Bart am Kinn. Sein Aussehen wurde als südosteuropäisch beschrieben. Bekleidet war er mit einem dunkelgrauen Sweatshirt, einer schwarzen Jogginghose und einer grauen Bauchtasche. Sein mitteleuropäisch aussehender, etwa 17-jähriger Komplize wurde als genauso groß beschrieben. Er hingegen hat blond bis braunes Haar und blaue Augen. Zur Tatzeit trug er eine Basecap, eine Jeanshose und helle Sneaker.

Das Polizeikommissariat Hannover-Misburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Tätersuche. Zeugen, die Hinweise zu den beiden mutmaßlichen Tätern, zu ihren beiden südländischen Begleitern in der Stadtbahn oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3517 zu melden.

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