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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Verkettung unglücklicher Umstände führt zum Lagerhallenbrand mit Millionenschaden

28. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 27.04.2021, ist eine Lagerhalle für Entsorgungen am Lohweg im hannoverschen Stadtteil Misburg in Brand geraten. Das Feuer zerstörte die circa 2.000 Quadratmeter große Halle vollständig. Die Löschung dauert voraussichtlich noch bis Donnerstag an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover meldete ein 43 Jahre alter Zeuge gegen 20:00 Uhr über den Notruf einen Brand in der Lagerhalle. Bereits beim Eintreffen nahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Inneren der Lagerhalle wahr. Während die Polizei großräumig den Bereich absperrte, fingen die Feuerwehrkräfte an, die Halle zu löschen. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis Donnerstagmittag andauern, weil die Kunststoffabfälle immer wieder entflammen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufgenommen. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ein nicht verschuldbarer Unglücksfall im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Kunststoffabfälle führte zum Vollbrand in der Lagerhalle. Der Schaden wird von der Polizei vorläufig auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zahlreiche Farbschmierereien

28. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In den vergangenen 30 Tagen sind beim Polizeikommissariat (PK) Hannover-Döhren insgesamt zehn Sachbeschädigungen an Wohnhäusern und abgestellten Fahrzeugen angezeigt worden. Bei fast allen Taten wurden die Häuser bzw. Fahrzeuge mit schwarzer Farbe beschmiert. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Im Zeitraum vom 29.03.2021 bis zum 24.04.2021 verübten der oder die unbekannten Täter die Sachbeschädigungen allesamt im Stadtteil Döhren. Acht Mal betraf es die Fassade oder Teile eines Wohnhauses, zwei Mal wurden abgestellte Fahrzeuge mit Farbe beschmiert. Fünf Taten wurden in der Cäcilienstraße vollendet, zwei in der Fiedelerstraße, eine am Fiedelerplatz, eine in der Willmerstraße und eine in der Straße „Am Tüv“.

Bei der Tat am Fiedelerplatz am 24.04.2021 beobachteten zwei Zeugen gegen 03:00 Uhr einen Täter, welcher die Fassade eines Modegeschäfts mittels einer sog. „Pool-Kanone“ aus Schaumstoff mit Farbe bespritzt haben soll. Die Zeugen beschrieben den Täter als circa 1,80 Meter groß, circa 20 Jahre alt und von schlanker Statur. Er trug eine dunkle Sturmhaube, eine marineblaue Jacke mit drei Streifen der Marke „Adidas“, eine khaki-graue Hose und eine Plastiktüte mit der Aufschrift „Wellensteyn“. Nach der Tat sprachen die Zeugen den Täter an. Dieser sagte, dass es „doch nur Farbe“ sei. Laut den Zeugen habe er dies in akzentfreiem Hochdeutsch gesagt. Anschließend sei er weggerannt.

Die Zeugen riefen darauf die Polizei. Bei der darauf eingeleiteten Fahndung konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden.

Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 22.000 Euro.

Das PK Hannover-Döhren ermittelt wegen zehn Sachbeschädigungen und sieht einen Zusammenhang zwischen den Taten. Zeugen, die Angaben zu den Taten oder zu möglichen Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0511 109-3620 zu melden.

Stop Polizei

47 km/h zu schnell – Polizei ahndet Geschwindigkeitsverstöße

27. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Woche vom 19.04.2021 bis zum 25.04.2021 hat die Polizei Hannover Verkehrskontrollen in der Region und der Landeshauptstadt Hannover durchgeführt. Als Schwerpunkt wurde dabei das Einhalten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an den verschiedenen Messpunkten gesetzt.

Im genannten Zeitraum kontrollierten die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Hannover insgesamt 1.496 Fahrzeuge. Dabei wurden 729 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Darüber hinaus leitete die Polizei 189 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen anderer Verstöße ein. Darunter das Unterschreiten des Mindestabstandes und fehlerhaftes Überholen sowie eine Trunkenheitsfahrt.

Bei den Messungen des Polizeikommissariats Hannover-Stöcken am 25.04.2021 fielen zwei Fahrzeugführende durch ihr überhöhtes Tempo besonders auf. Sowohl eine 32 Jahre alte BMW-Fahrerin als auch ein 40 Jahre alter VW-Fahrer wurden mit 97 km/h in einer Tempo-50-Zone gemessen. Neben den beiden müssen zwei weitere Personen mit einem Bußgeld und einem anstehenden Fahrverbot rechnen. Bei der Messstelle an der Bundesstraße 6 (Straßenteil „Am Leineufer“) sammelten 29 Verkehrsteilnehmer insgesamt 33 Punkte im zentralen Fahrerlaubnisregister.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Linden: Trio versucht, einen Mann auszurauben

26. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 24.04.2021, hat ein männliches Trio versucht, einen Mann am Maschsee in der Höhe vom Sportleistungszentrum auszurauben. Er wurde bedroht und aufgefordert, seine Wertgegenstände herauszugeben. Der 38-Jährige konnte vor seinen Angreifern flüchten.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizeidirektion Hannover war ein 38-Jähriger mit seinem Fahrrad unterwegs und machte gegen 21:20 Uhr an einer Parkbank am Karl-Thiele-Weg in der Höhe des Sportleistungszentrums Pause. Ein männliches Trio kam aus Richtung der Papageienbrücke auf den Mann zu und sprach den 38-Jährigen bereits in einer aggressiven Grundstimmung an. Im weiteren Verlauf bedrohte einer der unbekannten Täter den Hannoveraner mit Schlägen, wenn er nicht seine Wertgegenstände herausgibt. Der Angegriffene konnte mit seinem Fahrrad, ohne die Herausgabe seiner Wertgegenstände, vor dem Trio flüchten.

Laut dem 38-Jährigen war der Haupttäter etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß, hatte eine schlanke Figur, ein dünnes Gesicht und war dunkelhäutig. Das Alter wird auf etwa Anfang 20 Jahre geschätzt. Er sprach gebrochenes Deutsch. Zur Tatzeit trug er einen weißen Kapuzenpullover, wobei die Kapuze über den Kopf gezogen war. Er hielt zwei Flaschen, u.a. eine Wodka-Glasflasche, in der Hand. Zu den beiden anderen Personen liegt der Polizei keine Beschreibungen vor.

Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer ermittelt nun wegen versuchten Raubes. Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Wedemark: Auto überschlägt sich und landet im Graben

23. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 23.04.2021, ist ein Auto gegen 11:50 Uhr auf der Kreisstraße (K) 104 zwischen Brelingen und Bennemühlen von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem der Pkw in einer Linkskurve gegen zwei Bäume prallte und sich im Anschluss überschlug, landete das Auto im Graben auf dem Dach. Der leicht verletzte Fahrer kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr der 22-Jährige mit seinem Mazda die K 104 von Brelingen kommend in Richtung Bennemühlen. In einer lang gezogenen Linkskurve kam der Mazda aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab, schleuderte nach links, prallte gegen zwei Bäume und schleuderte zurück auf die rechte Straßenseite. Im Anschluss überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach im Grabenbereich zum Liegen. Durch den Aufprall wurde der Motorblock des Mazdas auf ein anliegendes Feld geschleudert. Der 22-jährige Wedemärker war im Pkw eingeklemmt und konnte durch Ersthelfer befreit werden. Anschließend kam der Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Nach einer kurzzeitigen Sperrung für die Unfallaufnahme wurde die Kreisstraße gegen 15:00 Uhr wieder freigegeben.

Der 22-Jährige wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Streifenwagen mit Blaulicht

E-Bikes im Wert von 50.000 Euro gestohlen

23. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am vergangenen Wochenende, vom 17.04.2021 bis 19.04.2021, sind bislang unbekannte Täter in das Zentrallager eines Fahrradhändlers im Industriegebiet in Hannover-Anderten eingedrungen und haben mehrere E-Bikes gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Misburg verschafften sich mehrere Unbekannte im Tatzeitraum vom 17.04.2021, 01:20 Uhr, bis 19.04.2021, 10:00 Uhr, Zutritt zu dem Gelände des Zentrallagers eines Fahrradhändlers an der Hägenstraße, indem sie den Zaun beschädigten. Im weiteren Verlauf demolierten sie den Verschlussmechanismus eines Oberlichtes auf dem Flachdach und drangen in das Lagerinnere ein. Die Täter entwendeten eine hohe Stückzahl an E-Bikes im Wert von circa 50.000 Euro.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter einen größeren Lkw zum Abtransport von E-Bikes benutzt haben sollen.

Da bisherige Ermittlungen zu keinem Erfolg führten, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Bei Hinweisen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die sich in dem Tatzeitraum in der Hägenstraße oder auf dem Verbindungsweg zwischen dem Gelände der Firma und dem Südschnellweg aufgehalten haben, werden Zeugen gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Misburg unter der Telefonnummer 0511 109-3517 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Ledeburg: Polizei sucht nach Unfall Zeugenhinweise zum flüchtigen Autofahrer

21. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 12.04.2021, sind zwei Pkw an der Stöckener Straße in Höhe der Einmündung Hasenberg zusammengestoßen. Der Unfallverursacher bot der anderen Beteiligten (21 Jahre) unmittelbar Geld an. Nachdem sie die Polizei anrief, flüchtete der unbekannte Fahrer und seine Beifahrerin zu Fuß. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Stöcken fuhr die 21-Jährige am Montag gegen 20:05 Uhr mit ihrem Ford Fiesta auf der Stöckener Straße stadteinwärts. Gleichzeitig bog ein weiterer Ford Fiesta aus der Einmündung Hasenberg nach rechts auf die Stöckener Straße ein, wo beide Pkw miteinander kollidierten. Beide Unfallbeteiligten fuhren ihre Fahrzeuge auf den Gehweg um die Straße frei zu machen und stiegen aus. Der unbekannte Fahrer bot der jungen Frau an, den Schaden in bar vor Ort zu begleichen. Nach ihren Angaben zückte er sogleich einen Bündel Geldscheine. Sie rief jedoch die Polizei zur Unfallaufnahme. Der Unbekannte und seine Beifahrerin gingen sodann zu Fuß in den Hasenberg in Richtung Heimatweg, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Im Rahmen der sofortigen Fahndung trafen Polizeikräfte die 24-jährige Beifahrerin an und identifizierten sie. Sie untersuchten den Pkw des Flüchtigen auf Spuren und ließen ihn abschleppen. Laut der Ermittler ist der 59-jährige Halter aus Bielefeld eindeutig nicht der gesuchte Fahrer. Beide Personen kennen den Fahrer offenbar nur flüchtig und können ihn nicht identifizieren.

Der etwa 30 Jahre alte Gesuchte ist etwa 1,85 Meter groß. Der südländisch aussehende Mann verfügt über eine normale Statur mit leichtem Bauchansatz. Er hat dunkles, leicht gelocktes Haar sowie einen dunklen Vollbart. Zur Unfallzeit trug er einen grauen Pullover und eine blaue Latzhose.

Das Polizeikommissariat Hannover-Stöcken ermittelt nun wegen Unfallflucht gegen den Unbekannten. Die Ermittler schätzen den Gesamtschaden auf 10.000 Euro und erhoffen sich Hinweise von Zeugen, die bei der Tätersuche helfen könnten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3815 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Großburgwedel und Altwarmbüchen

20. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 20.04.2021, hat ein 65-jähriger Fahrer die Kontrolle über seinen BMW und einen mit einem Ferrari beladenen Anhänger auf der Bundesautobahn (BAB) 7 in Höhe der Anschlussstelle Großburgwedel verloren und ist gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Ein 67 Jahre alter Fahrer fuhr daraufhin mit seinem Porsche ins Auto des 65-Jährigen. Dieser wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag am Dienstagnachmittag in einer Klinik seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 65 Jahre alter Fahrer gegen 10:30 Uhr mit seinem Pkw der Marke BMW Alpina D5 an der Anschlussstelle Großburgwedel auf die BAB 7 in Fahrtrichtung Kassel auf. Der Pkw zog einen Anhänger mit einem Ferrari GTB drauf. Beim Beschleunigen geriet der Anhänger ins Schleudern und das Gespann brach aus. Es überquerte die drei Fahrstreifen, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam schlussendlich auf dem linken Fahrstreifen quer zum Stehen.

Zeitgleich fuhr ein 67 Jahre alter Fahrer mit seinem Porsche Macan auf dem linken Fahrstreifen. Der Fahrer fuhr trotz Bremsung in das querstehende Gespann. Dabei wurde der 65-Jährige aus Burgwedel im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde der BMW-Fahrer in eine Klinik gebracht, wo er am Nachmittag seinen Verletzungen erlag. Der Porsche-Fahrer wurde beim Aufprall nicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 124.000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt werden.

Fahrradstaffel der Polizei

Rad-Aktionswoche: „Sicherheit im Radverkehr“

20. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover führte in der vergangenen Woche vom 12.04.2021 bis 16.04.2021 die Rad-Aktionswoche „Sicherheit im Radverkehr“ in der Stadt und Region Hannover durch. Insgesamt wurden 1423 Radfahrende und 57 Personen auf einem Pedelec kontrolliert. 146 Verstöße gab es zum Nachteil von Radfahrenden und wurden geahndet.

Die Polizei führte in der 15. Kalenderwoche die Aktion unter Einbindung aller Polizeidienststellen, inklusive der neu eingerichteten Fahrradstaffel, im Stadtgebiet und in der Region Hannover an Schwerpunktstellen durch. Die Mobilität mit dem Fahrrad nimmt, insbesondere seit Pandemiebeginn, im Stadt- sowie Regionsbereich stetig zu. Radfahrende gehören jedoch zur Risikogruppe im Straßenverkehr. Trotz der kühlen Witterung wurden insgesamt 1423 Radfahrende und 57 Pedelecfahrende überprüft. Die Polizei ahndete 912 (Radverkehr) und 30 (Pedelecverkehr) Verstöße. Darunter befinden sich 371 Verstöße durch sog. „Geisterradfahrer“. Die Radfahrenden haben den Radweg in die falsche Richtung benutzt. Dieser Verstoß ist laut der Verkehrsunfallstatistik, welche am 16.04.2020 durch die Polizei veröffentlicht wurde, für das Jahr 2020 die zweithäufigste Unfallursache (Verkehrssicherheitsbericht 2020 der Polizeidirektion Hannover: https://www.pd-h.polizei.nds.de/verkehr/statistik). Des Weiteren wurden u.a. ebenfalls Rotlichtverstöße, verbotswidrige Nutzung des Handys, Kopfhörer im Ohr und Befahren unzulässiger Bereiche geahndet. Dem gegenüber stehen 146 festgestellte Ordnungswidrigkeiten zum Nachteil der Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge. Den Radfahrenden wurde im Kontrollzeitraum 54 Mal die Vorfahrt genommen. 14 Verstöße gab es aufgrund zu geringem Seitenabstand beim Überholen.

Insgesamt waren die kontrollierten Verkehrsteilnehmenden während der Überprüfungen einsichtig und begrüßten die Verkehrskontrollen. Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie können präventive Aktionen und Veranstaltungen durch die Polizei nicht stattfinden. Sobald es möglich ist, werden die Aktionen nachgeholt.

Blaulicht Aktuell

Springe – Seniorin von eigenem Pkw angefahren und schwer verletzt

19. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 19.04.2021, ist eine 78-jährige Frau bei einem Unfall im Springer Ortsteil Altenhagen schwer verletzt worden. Am Hülsebrink parkte sie zunächst in Hanglage ein. Nachdem sie das Auto verließ, setzte es sich in Bewegung. Die Seniorin wurde im weiteren Verlauf zwischen dem Pkw und einem Zaunpfeiler eingeklemmt. Sie kam in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover stellte die 78-Jährige ihren Chevrolet auf einer Grundstücksauffahrt in Altenhagen ab. Die Einfahrt befindet sich in der Straße „Am Hülsebrink“ in einer Hanglage. Die Fahrerin stieg aus dem Fahrzeug aus und bemerkte plötzlich, dass es sich in Bewegung setzte. Das Auto rollte die Einfahrt hinunter, während die Seniorin daneben herlief und versuchte, ihn zu stoppen. Schließlich kollidierte der Pkw gegen 12:40 Uhr mit einem Zaunpfeiler, wobei die Frau da zwischen geriet und schwer verletzt wurde.

Alarmierte Rettungskräfte und Polizei fuhren sofort zum Unfallort. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Verletzte wurde durch einen Krankenwagen in ein Krankenhaus gefahren.

Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort aufgenommen. Offenbar setzte sich der Pkw aufgrund einer fehlenden Sicherung gegen Wegrollen und des Gefälles in der Auffahrt in Bewegung. Die Polizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Frau eingeleitet. Der Gesamtschaden wird mit 2750 Euro beziffert.

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