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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Mann in Handschellen

Steinwürfe auf Passanten und Autos

11. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 27 Jahre alter Mann soll am Samstag, 10.04.2021, im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt einen Pflasterstein in Richtung zweier Passanten geworfen haben. Zudem schleuderte er weitere Steine auf die Fahrbahn am Friederikenplatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Eingriffs in den Straßenverkehr.

Am Samstagmorgen gegen 09:30 Uhr meldeten Passanten, dass kurz zuvor eine ihnen unbekannte Person einen Pflasterstein nach Ihnen geworfen haben soll. Dem vorausgegangen waren verbale Aggressionen. Nach dem Vorfall, der sich im Bereich der Fußgängerunterführung am Friederikenplatz in Richtung Hanna-Arendt-Weg ereignet hatte, schleuderte der Verdächtige zudem weitere Steine auf die Fahrbahn. Laut Zeugen fuhren zu diesem Zeitpunkt mindestens zwei Pkw an der Stelle vorbei. Einer von diesen habe aufgrund des Steinwurfs gehupt.

Wenig später lief der Täter in Richtung Markthalle. Die Passanten folgten ihm, um der alarmierten Polizei dessen Standort mitzuteilen. In der Markthalle wurde eine Streifenwagenbesatzung fündig und stellte einen 27 Jahre alten Verdächtigen. Ein Atemalkoholtest ergab 0,97 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahm ihn die Polizei in Gewahrsam.

Die Polizei sucht weitere Zeugen der Steinwürfe. Besonderes Interesse besteht an den Fahrern der Autos, die ebenfalls mit Steinen beworfen wurden. Hinweise zu der Tat nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter Telefon 0511 109-3920 entgegen.

Braunschweig: Spielende Kinder an Bahnstrecke verursachen Hubschraubereinsatz – bpol phs cockpit

Braunschweig: Spielende Kinder an Bahnstrecke verursachen Hubschraubereinsatz

11. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Freitagabend lösten vier Kinder (13, 14, 14, 17) den Einsatz eines Hubschraubers aus. Die Bundespolizei wurde von der Notfallleitstelle der Bahn über spielende Kinder im Gleis zwischen Groß Gleidingen und Timmerlah alarmiert. Die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt.

Als die Kinder den Hubschrauber und den Streifenwagen bemerkten, flohen drei von ihnen über die Gleise. Ein Junge wurde von der Streife gestellt, zwei weitere von der Hubschrauberbesetzung. Die landete kurzentschlossen auf dem Feld und übergab die beiden Jungs der Streife. Dann ging es wieder in die Luft und der vierte Junge wurde nach erneuter Landung ebenfalls gestellt.

Der Hubschraubereinsatz lockte zahlreiche Zuschauer an, die das ungewöhnliche Spektakel aus der Ferne beobachteten.

Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem Aufenthalt im Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Schnell kann auch ein Polizeieinsatz zusätzlich unangenehm werden, weil er gegebenenfalls in Rechnung gestellt wird. Eingesetzt war ein Eurocopter 135 aus Gifhorn. Die Flugstunde kostet 588 Euro. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 257 km/h. Pilot und Bordtechniker sind ausgebildete Polizisten, die durchaus auch einmal landen und selbst Maßnahmen treffen.

Stop Polizei

Polizei nimmt Raser den Führerschein ab

9. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 08.04.2021, hat die Polizei Hannover einen BMW am Steintor kontrolliert. Der Fahrer war im Stadtgebiet deutlich zu schnell gefahren. Die Polizei nahm ihm den Führerschein weg und leitete Strafverfahren ein.

Der schwarze 7er-BMW war einer Zivilstreife des Zentralen Verkehrsdienstes kurz vor 22:00 Uhr auf der Vahrenwalder Straße (Höhe Vahrenwalder Platz) stadteinwärts aufgefallen. Der 35-jährige Hannoveraner nutzte bei einer Geschwindigkeit von über 100 km/h mehrere Fahrspuren und schlängelte sich rücksichtslos durch den Verkehr. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten das Fahrzeug am Steintor anhalten und kontrollieren. Dort wurde ihm seine verkehrswidrige und riskante Fahrweise vorgehalten.

Weiterfahren durfte der Mann anschließend nicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des 35-Jährigen beschlagnahmt. Der Fahrer muss sich nun aufgrund seiner Fahrweise wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotenem Kraftfahrzeugrennen verantworten.

Polizei im Einsatz

Gefälschter Paketbenachrichtigungslink per SMS installiert Schadsoftware

8. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Unter dem Phänomen „Smishing“ ist seit Beginn des Jahres ein Betrugsphänomen bekannt geworden, bei dem SMS-Nachrichten mit einem gefälschten Link zu fiktiven Paketlieferungen versendet werden. Hinter dem Link verbirgt sich eine Schadsoftware, die unzählige weitere SMS-Nachrichten versendet.

Seit Beginn des Jahres wurden der Polizei Niedersachsen vermehrt sogenannte Smishing-Fälle bekannt, bei denen Smartphone-Nutzer per SMS gefälschte Links zu fiktiven Paketbestellungen erhielten. Nutzer, die dem Link folgten, erhielten anschließend hunderte SMS von unterschiedlichen Telefonnummern, welche ebenfalls die Aufforderung enthielten, einen angehängten Link anzuklicken.

Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass die Schadsoftware unbemerkt durch das Anklicken des Links installiert wird und neben dem Senden/Empfangen von SMS auch die Fernsteuerung und Ausspähung des Smartphones zulässt. Betroffen sind vor allem Android-Nutzer, iOS-Nutzer wird zu einem iOS-Update geraten, um sich optimal zu schützen. Das BKA rät, unbekannte Links nicht anzuklicken und erkannte Fälle bei der Polizei anzuzeigen.

Mit folgenden Verhaltenstipps kann Smishing verhindert werden:

  • unbekannte Links nicht anklicken und Quellen verifizieren
  • keine „App-Store-fremden“ Apps installieren
  • in den Android-Einstellungen die Funktion „unbekannte Apps installieren“ deaktivieren
  • Zugriffsberechtigungen der installierten Apps überprüfen
  • kostenlose Drittanbietersperre bei Ihrem Mobilfunkprovider einrichten, um weitere Kosten zu vermeiden
Stop Polizei

Bundesautobahn (BAB) 2: Verfolgungsfahrt von Herford bis nach Sehnde

6. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Ostermontag, 05.04.2021, hat ein 55-Jähriger Fahrer in den Abendstunden auf der BAB 2 die mehrfachen Anhaltesignale der Polizei ignoriert. In Sehnde hielt der Mann an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Am Montagabend fiel der VW- Passatfahrer anderen Verkehrsteilnehmern aufgrund einer merkwürdigen Fahrweise und augenscheinlich frischen Unfallspuren am Auto bereits in Nordrhein-Westfalen auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin auf. Die Autobahnpolizei wollte das Auto an der Anschlussstelle Herford kontrollieren. Kurz vor der Ausfahrt gab der 55-jährige Fahrer jedoch wieder Gas und beschleunigte weiter in Fahrtrichtung Hannover und entzog sich der Verkehrskontrolle. Der Passatfahrer ignorierte weiterhin die deutlichen Anhaltesignale der Funkstreifenwagen und fuhr unbeirrt mit hoher Geschwindigkeit weiter. Im Bereich der Anschlussstelle Hannover- Buchholz kam es darüber hinaus zu einer leichten Berührung zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Funkstreifenwagen, bei dem Unfall wurde keiner verletzt. Es entstand leichter Sachschaden am Polizeiauto. Letztendlich fuhr der 55-Jährige über die BAB 7 und die Bundesstraße 65 nach Sehnde. Auch innerorts düste der 55-Jährige mit bis zu 100 km/h durch die Ortschaft, obwohl die Straßen teilweise schneebedeckt waren und die Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt lagen. Im Anschluss hielt der Mann aus der Region Hannover nach einer 90 Kilometer langen Verfolgungsfahrt an und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Gegen den 55-jährigen Fahrer wird ein Strafverfahren aufgrund eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen konnten während der Kontrolle nicht erlangt werden. Der Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Polizei Mannschaftswagen

Polizei setzt Versammlungsverbot durch

5. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover hat am Abend des Ostersonntags, 04.04.2021, das Verbot der verfristet angezeigten Versammlung der Initiative Querdenken-511 durchgesetzt.

Am Karfreitag hatte die Versammlungsbehörde die Versammlung mit dem Thema „Mündige Bürger lassen sich nicht wegsperren“ verboten (wir haben berichtet). Dennoch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Information alle potentiellen Versammlungsteilnehmenden erreicht hatte. Daher ging die Polizei davon aus, dass trotz des Verbotes Personen zum Versammlungsort erscheinen werden.

Zur Verhinderung der verbotenen Versammlung hat die Polizei mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften am Sonntagabend Personenkontrollen an den umliegenden Straßen zum angezeigten Versammlungsort durchgeführt. Es wurden am gesamten Abend lediglich eine kleine zweistellige Zahl an Personen festgestellt, die nach Auffassung der Einsatzkräfte vor dem Privatwohnsitz des Ministerpräsidenten demonstrieren wollten. Die Personen wurden an den Kontrollstellen abgewiesen – zu einer Versammlung kam es nicht.

Polizei im Einsatz

48-Jähriger bei Messerstecherei in Idensen schwer verletzt

4. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Ostersonntag, 04.04.2021, hat ein 48 Jahre alter Mann bei einer körperlichen Auseinandersetzung an der Straße „An der Sigwardskirche“ in Idensen bei Wunstorf mehrere Stichverletzungen mit einem Messer erlitten. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 13:30 Uhr an der Straße „An der Sigwardskirche“ im Wunstorfer Ortsteil Idensen zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei 44 und 48 Jahre alten Männern, wobei ein dritter Mann (46) versucht hatte, zu schlichten. Während der darauffolgenden körperlichen Auseinandersetzung wurde der 48 Jahre alte Mann mit einem Messer verletzt. Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper musste der schwer verletzte Mann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover gebracht werden. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 44 Jahre alte mutmaßliche Täter wurde von der Polizei in der Nähe des Tatortes festgenommen. Die Frage zum Tatmotiv und zu den Hintergründen der Streitigkeiten ist noch offen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Bundesautobahn (BAB) 7: Lkw-Ladung gestohlen

4. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Donnerstag, 01.04.2021, zu Freitag, 02.04.2021, haben ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf einer Tank- und Rastanlage auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Anderten und Laatzen in Fahrtrichtung Kassel 16 Paletten mit Pflegeprodukten aus einem Sattelauflieger gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei stellte am Donnerstag, 01.04.2021, ein 41 Jahre alter Fahrer seinen Sattelzug (Sattelzugmaschine der Marke Mercedes Actros und Sattelauflieger der Marke Kögel) gegen 17:40 Uhr auf der Rastanlage ab, um die Ruhezeit einzuhalten. Als er am Folgetag gegen 02:55 Uhr seine Fahrt fortsetzen wollte, stellte er bei der Abfahrtkontrolle fest, dass eine Plombe am Heckportal fehle und mehrere Paletten im Innenraum des Aufliegers entwendet worden waren. Insgesamt wurden von einem oder mehreren Unbekannten 16 Paletten mit Pflegeprodukten im Gesamtwert von circa 1.000 Euro gestohlen.

Der 41-Jährige verständigte die Polizei, die den Tatort auf Spuren untersuchte. Vermutlich wurde die Plombe am Heckportal abgerissen, sodass ein Öffnen die unverschlossenen Heckportale möglich war. Eine Suche nach Tätern wurde veranlasst. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Aus diesem Grund bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, die im Bereich der Tank- und Rastanlage in der Nacht vom 01.04.21 auf den 02.04.21 in der Zeit von 17:40 Uhr bis 02:55 Uhr etwas Verdächtiges gesehen haben oder Hinweise zu möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Stop Polizei

Car-Friday: Polizei ahndet rund 600 Verkehrsverstöße in Hannover und der Region

3. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover hat am vergangenen Karfreitag, 02.04.2021, mobile Verkehrskontrollen im gesamten Einsatzgebiet durchgeführt. Mit einer Vielzahl an Beamten stellte sich die Behörde auf einen Verkehrseinsatz anlässlich des alljährlich stattfindenden sogenannten Car-Friday ein. Die Polizei registrierte erfreulicherweise kaum Vergehen im Bereich der Poser- bzw. Tuningszene, musste aber eine Vielzahl von Geschwindigkeitsverstößen von Verkehrsteilnehmern ahnden.

Bei den mobilen Verkehrskontrollen im gesamten Einsatzgebiet der Polizeidirektion Hannover, die am Vormittag begannen und bis in die Abendstunden des Karfreitags andauerten, stellten die Beamten der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste Verstöße im mittleren dreistelligen Bereich fest.

Die Verkehrspolizisten überprüften vorrangig die Ritter-Brüning-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, den Westschnellweg, den Bremer Damm sowie die Raschplatzhochstraße. Auch die beliebten Anlaufpunkte der Poser- bzw. Tuning-Szene, insbesondere die Vahrenwalder Straße, das ehemalige Expo-Gelände sowie das Parkhaus Wissenschaftspark in Stöcken, wurden von den Einsatzkräften intensiv bestreift.

Die meisten Vergehen der Verkehrsteilnehmer bildeten an diesem Karfreitag die Geschwindigkeitsverstöße (423 Fälle) ab, gefolgt von Mängelmeldungen (44 Fälle) und anderen Verstößen wie Handynutzung am Steuer oder Verstöße gegen Gurtpflicht (37 Fälle).

Die Tuning-Szene hatte sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen nicht zu einem üblichen Treffen zusammengefunden. Die Beamten stellten am Karfreitag wenige szenentypische Verstöße fest, wie zum Beispiel die an den Felgen veränderten Radschrauben oder lackierte Scheinwerfer, und leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Bei den Kontrollen wurden an diesem Tag zwei illegale Straßenrennen festgestellt. Gegen 15:15 Uhr fiel einer zivilen Polizeistreife im Rahmen des Sondereinsatzes in Höhe der Kreuzung Willmerstraße ein stark motorisierter Mercedes Benz auf, dessen TÜV-Plakette augenscheinlich abgelaufen war. Im Bereich Neckarstraße musste der 25 Jahre alte Mercedes-Fahrer an einer roten Ampel auf dem rechten der zwei geradeaus führenden Fahrspuren halten. Zeitgleich fuhr ein 40 Jahre alter Hannoveraner mit seinem Volkswagen Polo an die Ampel heran und wechselte auf den Linksabbieger-Fahrstreifen in Richtung der Straße „An der Wollebahn“. Nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, beschleunigte der 40-Jährige sein Fahrzeug stark und setzte seinen Fahrweg jedoch geradeaus in Richtung Laatzen fort. Der Mercedes-Führer wurde augenscheinlich durch das Auftreten des VW Polo provoziert und beschleunigte sein Fahrzeug ebenfalls stark. Der zivile Streifenwagen nahm die Verfolgung auf. Nur wenige Hundert Meter weiter konnten die Beamten zunächst den Mercedes-Fahrer im Bereich Hildesheimer Straße feststellen. Auch sein Kontrahent konnte von der Polizei im weiteren Verlauf kontrolliert werden. Nun ermittelt die Polizei gegen beide Fahrer wegen illegalen Straßenrennens.

Gegen 16:45 Uhr stellten die zivilen Beamten ein weiteres illegales Straßenrennen an der Straße Schützenplatz (Calenberger Neustadt) fest. Ein 26-Jähriger lieferte sich mit seinem Pkw der Marke Seat Ibiza ein Rennen mit einem 22 Jahre alten Fahrer eines Audi A6. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover stellten die Beamten beide Führerscheine sicher und untersagten den jungen Männern aus Seelze die Weiterfahrt.

Polizei Mannschaftswagen

Stellungnahme der Polizeidirektion Hannover zur Versammlung in der Nordstadt am Donnerstagabend, 01.04.2021

3. April 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am 01.04.2021, um 22:06 Uhr, stellten die Einsatzkräfte der Polizei Hannover im Rahmen der Kontrollen der Ausgangsbeschränkung im Bereich der Lutherkirche in Hannover-Nordstadt circa 50-60 Personen fest, die gegen die Ausgangssperre und staatliche Willkür demonstrierten. Die Gruppe wurde aufgrund der öffentlichen Meinungskundgabe als Spontanversammlung eingestuft und unterlag deshalb nicht der Ausgangsbeschränkung. Auch trugen die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer Mund-Nase-Bedeckungen, sodass die Polizei versammlungsfreundlich das Abhalten der Demo ermöglichte.

Die feststellende Streifenwagenbesatzung suchte unverzüglich den Kontakt zur Versammlung. Dabei nahmen sie eine aggressive Stimmung gegenüber der Polizei wahr. Daher wurden weitere Einsatzkräfte angefordert, die sich zu diesem Zeitpunkt an verschiedenen Orten im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes (Ausgangsbeschränkung) eingesetzt waren. Daher konnten die Demonstrierenden nicht wie eine im Vorfeld angezeigte Versammlung begleitet werden, sodass in nachträglicher Betrachtung von Beginn an nicht ausreichend Kräfte im unmittelbaren Einsatzraum präsent waren.

Gleichwohl wurden Einsatzkräfte in der Nähe zusammengeführt, waren jedoch für die Teilnehmer nicht sichtbar. Noch vor Eintreffen der angeforderten Einsatzkräfte in der Nordstadt setzte sich die Versammlung gegen 22:25 Uhr in Bewegung und verteilte sich im weiteren Verlauf in Kleingruppen in den umliegenden Straßenzügen. Im weiteren Verlauf löste sich die Versammlung selbstständig auf. Die infrage kommenden Straßenzüge wurden anschließend bestreift -Demonstrierende wurden nach 23:00 Uhr nicht mehr festgestellt.

Der Einsatz wurde am Folgetag nachbereitet und die Erkenntnisse fließen in zukünftige Einsatzplanungen mit ein.

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