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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Messeschnellweg: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

12. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg sind am Dienstagmorgen, 12.01.2021, zwei Personen verletzt worden. An dem Unfall waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein Nissan und ein BMW waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover wurde am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen musste eine 35-jährige Nissan-Fahrerin gegen 07:30 Uhr kurz vor dem Seelhorster Kreuz in Richtung Norden verkehrsbedingt bremsen. Eine dahinterfahrende 57 Jahre alte Frau konnte ihren BMW nicht rechtzeitig stoppen und fuhr auf den abbremsenden Nissan auf. Auch ein nachfolgender 34-Jähriger konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und kollidierte mit seinem Audi trotz Ausweichmanöver mit dem BMW.

Die 57 Jahre alte BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Auch die 35-Jährige im Nissan trug leichte Verletzungen davon und kam in eine Klinik. Der 34-Jährige im Audi blieb unverletzt. Nissan und BMW wurden bei dem Zusammenstoß so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Im nachfolgenden Verkehr kam es darüber hinaus zu einem weiteren Auffahrunfall. Während ein auf den Unfall zukommender 46 Jahre alter Mercedes-Fahrer noch rechtzeitig bremste, konnte eine dahinterfahrende 34-Jährige in ihrem Opel ein Auffahren nicht verhindern. Beide blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Sahlkamp: Polizeifahrzeug im Einsatz durch illegalen Böller beschädigt

11. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 09.01.2021, haben bislang unbekannte Täter im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp ein Einsatzfahrzeug der Polizei mithilfe eines mutmaßlich illegalen Böllers so stark beschädigt, dass es nicht mehr einsatzbereit war. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen rückten gegen 22:30 Uhr ein 25 Jahre alter Polizeikommissar und eine 24-jährige Polizeikommissarin zu einem Diebstahl im Supermarkt an der Elmstraße aus. Während sie im Gebäude mit der Aufnahme des Falls beschäftigt waren, hörten sie von draußen gegen 22:50 Uhr einen lauten Knall. Auf dem Parkplatz stellten die Beamten fest, dass ihr Fahrzeug (VW-Bus, T5) mutmaßlich durch einen illegalen Kugelböller beschädigt und nicht mehr einsatzbereit war. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand Schaden, der von der Polizei mit circa 3.000 Euro beziffert wird.

Zeugen beobachteten eine Jugendgruppe, die sich nach dem Knall von dem Parkplatz entfernte. Ob diese mit der Straftat im Zusammenhang steht, werden die Ermittlungen der Polizei zeigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ein und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise zu Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Corona Kontrollen durch Polizei

Hannover-Mitte: Präventionseinsatz im Bereich Marstall-Steintor

10. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Aufgrund eigener Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden führt die Polizei Hannover bereits seit mehreren Wochen in der Innenstadt verstärkte Kontrollen durch. Auch von Freitag, 08.01.2021, bis Samstag, 09.01.2021, waren die Beamten des Polizeikommissariats Mitte im Einsatz und ahndeten Straftaten.

Die Beamten des Polizeikommissariats Mitte führten erneut in der Innenstadt und im Bereich Mastall-Steintor verstärkte Kontrollen durch und stellten mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Gegen 14:25 Uhr wurde durch Beamte der Polizeistation Raschplatz eine ca. 50-köpfige Personengruppe vor einem Supermarkt in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade festgestellt. Da sich die Gruppe augenscheinlich nicht an die Auflagen der aktuellen Corona-Verordnung hielt, führten die Beamten Gefährderansprachen durch und erteilten Platzverweise.

Gegen 16:55 Uhr wurde auf dem Raschplatz ein 25 Jahre alter Mann von der Polizei kontrolliert. Die Beamten fanden bei ihm ein Messer auf und beschlagnahmten es. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Der 25-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Gegen 18:30 Uhr wurde ein 27 Jahre alter Mann in der Straße An der Börse einer Personenkontrolle unterzogen. Auch bei ihm wurde ein Messer aufgefunden und beschlagnahmt. Zudem stellten die Beamten fest, dass sich der Mann unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhält. Es wurden Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Der 27-Jährige wurde einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Gegen 19:35 Uhr trafen die Beamten in der Georgstraße eine Personengruppe an, die sich nicht an die Niedersächsische Corona-Verordnung hielt. Die Beamten leiteten fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß Infektionsschutzgesetz ein. Zudem wurden fünf Platzverweise erteilt.

Polizei im Einsatz

50-jährige Frau in Wohnung getötet

8. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover ermittelt nach einem Gewaltverbrechen gegen einen 50 Jahre alten Mann. Der Hannoveraner steht im Verdacht, am Donnerstagabend, 07.01.21, seiner Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Linden-Süd mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt zu haben. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Am späten Donnerstagabend gegen 22:10 Uhr meldete sich der 50-Jährige telefonisch bei der Polizei und gab an, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Mehrere Streifenwagen und der Rettungsdienst eilten daraufhin zu einem Mehrfamilienhaus an der Tonstraße in Linden-Süd. In einer dortigen Wohnung öffnete der Tatverdächtige den Einsatzkräften die Tür.

Während der Mann vorläufig festgenommen wurde, entdeckten die Beamten in der Wohnung den leblosen Körper einer 50-Jährigen. Für sie kam jede Hilfe zu spät. In der Wohnung wurde zudem ein Messer gefunden, womit der Frau womöglich die tödlichen Verletzungen zugefügt wurden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme kam der Tatverdächtige unter polizeilicher Bewachung in ein Krankenhaus, wo er die Nacht verbrachte. Im Laufe des Freitags, 08.01.21, wird die Staatsanwaltschaft Hannover entscheiden, ob der 50-Jährige dem Haftrichter vorgeführt wird, um einen Untersuchungshaftbefehl zu erwirken. Die Polizei hat gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags eingeleitet. Eine Alkoholbeeinflussung kann bei dem Tatverdächtigen nicht ausgeschlossen werden, entsprechende Untersuchungen sind veranlasst worden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Hallenbrand in Langenhagen: Über 500.000 Euro Schaden nach technischem Defekt – BGPress 3461© Bernd Günther

Hallenbrand in Langenhagen: Über 500.000 Euro Schaden nach technischem Defekt

8. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER / LANGENHAGEN (ots). Am Mittwoch, 06.01.2021, ist es an der Hanseatenstraße in Langenhagen zu einem Brand in einer dreiteiligen Lagerhalle eines Reifenhandels gekommen. Dabei wurde die Halle vollständig zerstört. Auch wurden ein angrenzendes Wohnhaus und eine weitere Lagerhalle von dem Brand betroffen. Ein Feuerwehrmann und ein Polizist wurden bei den Einsatzmaßnahmen verletzt.

Gegen 09:10 Uhr wurde die Lage- und Führungszentrale von einem Zeugen über einen Brand in einer Lagerhalle an der Hanseatenstraße in Langenhagen informiert. Im hinteren Teil des Gebäudes, in dem Reifen und Schmierstoffe gelagert waren, brach ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei rückten aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich insgesamt aufwendig und langwierig. Die Lagerhalle wurde beim Brand komplett zerstört. Ein angrenzendes Wohnhaus und die Fassade sowie das Dach einer weiteren Lagerhalle trugen ebenfalls Schäden davon. Bei den Einsatzmaßnahmen wurden ein Feuerwehrmann und ein Polizist verletzt.

Die Brandermittler waren am Donnerstag, 07.01.2021, vor Ort und untersuchten die Halle auf mögliche Brandursachen. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt an der Stromleitung in einer Zwischendecke aus. Der entstandene Schaden wird auf über 500.000 Euro geschätzt.

Präsenzeinsatz gegen unerlaubten Drogenhandel – Drogenmfahndung

Präsenzeinsatz gegen unerlaubten Drogenhandel

6. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund eigener Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden führt die Polizei Hannover bereits seit längerem in der Innenstadt verstärkte Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen ist es, den unerlaubten Handel mit Drogen zurückzudrängen und Straftaten zu ahnden. Bei einer Kontrolle am Dienstag, 05.01.21, wurde ein Polizeibeamter verletzt.

Zur Bekämpfung des Drogenhandels in der hannoverschen Innenstadt haben am Dienstag, 05.01.21, zivile und uniformierte Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz sowie Beamtinnen und Beamte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen wieder verstärkt kontrolliert. Dabei stellten sie gleich mehrere Straftaten fest.

Gegen 10:10 Uhr durchsuchten Einsatzkräfte auf dem Raschplatz einen 32-Jährigen, der ihnen verdächtig vorkam. Dabei stießen die Polizisten auf mehrere verkaufsfertige Päckchen Heroin. Insgesamt handelte es sich um 2,59 Gramm der Droge. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß.

Um 10:25 Uhr beobachteten Beamte dann an der Zuwegung zum Stellwerk einen 43-Jährigen, der nacheinander an zwei 31 und 35 Jahre alte Männer Kokain und Heroin verkaufte. Bei Kontrollen der beiden Abnehmer stießen die Einsatzkräfte auf die jeweiligen Drogen und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Der Drogenhändler wurde zudem bei zwei weiteren mutmaßlichen Drogenverkäufen beobachtet und in Höhe der Fernroder Straße kurz darauf selbst einer Kontrolle unterzogen. Drogen entdeckten die Beamten bei ihm zwar nicht, dafür wurden jedoch 1.890 Euro beschlagnahmt. Auch ein mitgeführtes Fahrrad durfte der Mann nicht behalten. Eine Überprüfung ergab, dass dieses zuvor als gestohlen gemeldet worden war. Der 43-Jährige wurde einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Als um 11:20 Uhr im Umfeld des Stellwerks ein verdächtiger Mann kontrolliert werden sollte, ergriff der 24-Jährige die Flucht. Er konnte jedoch wenig später gestellt werden. Dabei schlug er einem 31 Jahre alten Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der Polizist trug zwar nur leichte Verletzungen davon, konnte seinen Dienst aber dennoch nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und leistete dabei fortwährend Widerstand. Dabei wurde auch der Mann selbst leicht verletzt.

Gegen 13:40 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines 41-Jährigen auf dem Raschplatz geringe Mengen Heroin und Crack. Beide Drogen wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige wieder gehen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover – Drogenfestnahme

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover

5. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Festnahme eines mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mannes in der hannoverschen Südstadt ist die Polizei am Dienstag, 05.01.21, auf vier Kilogramm Marihuana sowie 200 Ecstasy-Tabletten und Amphetamine gestoßen. Der 30 Jahre alte Gesuchte war zuvor bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden, dann aber untergetaucht.

Nach längeren Ermittlungen sind Zielfahnder der Polizei einem mit zwei Haftbefehlen gesuchten Hannoveraner auf die Spur gekommen. In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 05.01.21, überraschten die Einsatzkräfte gegen 6:30 Uhr den 30-Jährigen in einem von ihm angemieteten Apartment an der Höltystraße in der Südstadt und nahmen ihn fest.

Bei der von der Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Durchsuchung der Räume stießen die Beamten zudem auf eine größere Menge Drogen: Insgesamt stellte die Polizei vier Kilogramm Marihuana sowie 200 Tabletten Ecstasy und Amphetamine sicher. Den Wert der Drogen bezifferten die Ermittler mit rund 20.000 Euro. Erneut wurde wegen des Fundes ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 30-Jährige kam in die Justizvollzugsanstalt Sehnde.

Der einschlägig bekannte Mann war in der jüngeren Vergangenheit wegen Drogenhandels zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Da er vor Haftantritt jedoch untergetaucht war, suchte ihn die Staatsanwaltschaft Hannover mit Haftbefehlen, die nun vollstreckt wurden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Polizei sucht nach folgenschwerem Unfall flüchtigen Pkw

5. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision mit einem Baum ist am Montagabend, 04.01.21, in Hannover-Mitte eine Autoinsassin verletzt worden. Der Fahrer eines Toyota Lexus war vorher vermutlich einem anderen Pkw ausgewichen. Während der Toyota gegen einen Baum schleuderte, fuhr das andere Fahrzeug davon. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war ein 20-Jähriger gegen 18:15 Uhr mit einem Toyota Lexus auf dem Friedrichswall in Richtung Friederikenplatz unterwegs. Zwischen dem Aegidientorplatz und dem Abzweig Osterstraße bemerkte der Fahrer, wie ein parallel neben ihm fahrendes Autos aus seiner Sicht gefährlich nahe kam. Um eine Kollision zu verhindern, wollte der 20-Jährige ausweichen. In der Folge geriet der Toyota aber ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Der Wagen kollidierte daraufhin mit einem Baum im begrünten Mittelstreifen des Friedrichwalls.

Eine 20 Jahre alte Insassin erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Zwei weitere Insassen, ein 19 Jahre alter Mann und eine 21 Jahre alte Frau, blieben unversehrt.

Das andere Fahrzeug fuhr ohne anzuhalten in unbekannte Richtung davon. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen VW Golf handeln. Zum Unfallzeitpunkt war das Auto mit vier bis fünf Personen besetzt. Aus dem Inneren soll zudem laute Musik zu hören gewesen sein. Weitere Details zu dem Fahrzeug sind nicht bekannt. Die Polizei leitete gegen den unbekannten Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Zudem beziffert sie den bei dem Unfall entstandenen Schaden mit rund 7.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und dem flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter Telefon 0511 109-3920 zu melden.

Stop Polizei

Zeugenaufruf: Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit endet in Verfahren wegen Widerstands

4. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Ein 22 Jahre alter Autofahrer ist am Neujahrsmorgen einer Polizeistreife aufgefallen. Als diese den Mann in Stöcken kontrollieren wollte, gab er weiter Gas und flüchtete. Nachdem er gestellt werden konnte, versuchte er eine Polizeibeamtin im Fenster des Autos einzuklemmen. Die Polizei sucht nun Zeugen der gefährlichen Spritztour.

Gleich in den ersten Stunden des neuen Jahres hat sich ein 22 Jahre alter Hannoveraner Ärger mit der Polizei eingehandelt. Am Freitag, 01.01.21, war er gegen 01:40 Uhr mit einem VW Golf im Bereich der Herrenhäuser Straße in Hannover-Stöcken unterwegs. Aufgrund einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit fiel das Auto der Besatzung eines Streifenwagens auf, die das Fahrzeug daraufhin kontrollieren wollte und deshalb verfolgte. Als der Fahrer das eingeschaltete Blaulicht erblickte, trat er jedoch weiter aufs Gas. Mit stellenweise bis zu 100 Kilometern pro Stunde fuhr er mit seinem Auto durch die Herrenhäuser Straße.

Die Einsatzkräfte verloren das Fahrzeug kurz vor der Auffahrt zum Westschnellweg aus den Augen. Ein Hinweisgeber auf dem Westschnellweg half den Polizeibeamten jedoch dabei, das gesuchte Fahrzeug wiederzufinden, indem er in Richtung Bremer Damm zeigte. In der Folge wurde der Bereich Bremer Damm/Königsworther Platz durch weitere Einsatzkräfte gesperrt. In der Folge musste der VW Golf stoppen.

Anweisungen, die Fahrertür zu öffnen und auszusteigen, ignorierte der Fahrer mehrfach. Stattdessen öffnete er die Fensterscheibe einen Spalt breit. Als eine Beamtin versuchte, hindurchzugreifen und die Tür von innen zu öffnen, beabsichtigte der Fahrer, ihren Arm im Fenster einzuklemmen. Fast zeitgleich verschafften sich weitere Einsatzkräfte über den Fond Zutritt zu dem Auto und zogen den Mann heraus.

Einen Atemalkohol- und Urintest verweigerte der 22-Jährige vor Ort. Um trotzdem feststellen zu können, ob er zuvor Alkohol oder Drogen konsumiert hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Zeugen, die Hinweise zu der rasanten Fahrt des VW Golf geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Stöcken unter Telefon 0511 109-3815 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Nordstadt: Fahrkartenautomat aufgesprengt

4. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben in der Silvesternacht einen Fahrkartenautomaten in der Haltenhoffstraße in der hannoverschen Nordstadt aufgesprengt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Die Polizei wurde gegen 01:30 Uhr alarmiert, weil es kurz nach Mitternacht zu einer Zerstörung eines Fahrkartenautomaten an der Stadtbahnhaltestelle Haltenhoffstraße kam. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde von einem oder mehreren unbekannten Tätern ein offenbar nicht zugelassener Silvesterknallkörper in dem Fahrkartenauswurf platziert und gezündet. Durch die Wucht der Explosion wurde die Fronttür des Automaten vollständig zerstört. An dem Automaten entstand Sachschaden, der von der Polizei mit circa 30.000 Euro beziffert wird. Der Automat musste vollständig abgebaut werden. Das im Automaten vorhandene Bargeld wurde nicht entwendet. Der oder die unbekannten Täter flüchteten in eine unbekannte Richtung.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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