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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Uetze: 41-Jähriger schießt auf Schwester seiner Ex-Partnerin und flüchtet

13. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmorgen, 13.12.20, ist es in einer Wohnung in Uetze zu Streitigkeiten gekommen. Dabei drang ein 41 Jahre alter Mann gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin ein und gab einen Schuss mit einer Handfeuerwaffe ab. Die 45-jährige Schwester der Bewohnerin wurde am Kopf getroffen und verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover handelt es sich beim Vorfall um Beziehungsstreitigkeiten. Der ehemalige Lebensgefährte aus Wolfsburg verschaffte sich gegen 05:20 Uhr gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner 35-jährigen Ex-Lebensgefährtin an der Kösliner Straße (Uetze). Die ebenfalls in der Wohnung anwesende Schwester stellte sich im Wohnzimmer dem Wolfsburger entgegen. Daraufhin schoss der 41-Jährige mit der Waffe auf die Frau. Diese wurde durch die Kugel am Kopf verletzt. Sie wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert. Ihr Zustand ist stabil. Die Ex-Partnerin des Mannes konnte sich in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.

Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Nach dem Schuss flüchtete der Mann aus der Wohnung. Die Polizei sucht nun nach dem Mann. Hinweise zum Sachverhalt nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Mann in Handschellen

Linden-Mitte: Polizei nimmt zwei mutmaßliche Autodiebe fest

11. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Unmittelbar nach einem versuchten Autodiebstahl hat die Polizei Hannover am Mittwoch, 09.12.2020, zwei Tatverdächtige gefasst. Die beiden Männer hatten beim Versuch, ein abgestelltes Fahrzeug aufzuknacken, die Alarmanlage aktiviert. Sie wurden durch die Polizei an der Flucht gehindert.

Dank des Hinweises eines aufmerksamen Zeugen wurde die Polizei schon frühzeitig über einen möglicherweise bevorstehenden Autodiebstahl informiert. Der Hinweisgeber hatte nämlich am Mittwoch, 09.12.2020, gegen 16:40 Uhr zwei verdächtige Personen in der Südfeldstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte beobachtet. Sie nahmen dort abgestellte Autos näher unter die Lupe. Sicherheitshalber verständigte der Zeuge daraufhin die Polizei.

Als ein Funkstreifenwagen vor Ort eintraf, löste die Alarmanlage eines abgestellten Audi A6 aus und ein Tatverdächtiger flüchtete von dem Auto zu einem wartenden Mercedes-Benz. Über die Beifahrertür stieg er ein, bevor der Fahrer kurz darauf anfuhr. Der Streifenwagen blockierte jedoch umgehend das Fahrzeug und verhinderte so die Flucht. Der 30 Jahre alte Fahrer und sein 35 Jahre alter Begleiter wurden vorläufig festgenommen.

Bei ihnen stieß die Polizei zudem auf allerhand Tatwerkzeug, das zum Aufbruch und Diebstahl von Fahrzeugen dient. Am Donnerstag wurden die beiden Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Für beide Beschuldigte ordnete dieser die Untersuchungshaft an.

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Fall wird geprüft, ob die beiden Männer für einen weiteren Autodiebstahl am 09.12.2020 im Bereich Hannover-Stöcken verantwortlich sind.

Polizei im Einsatz

Hannover-Wülfel: Pkw und Laube stehen in Flammen

10. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Mittwochnacht, 09.12.2020, sind die Feuerwehr und die Polizei zu einem brennenden Auto an der Hildesheimer Straße in Höhe Am Brabrinke im hannoverschen Wülfel gerufen worden. Dort im Bereich einer ehemaligen Kleingartenkolonie brannte auch eine Gartenlaube. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover bemerkte ein 46-jähriger Zeuge gegen 22:45 Uhr einen brennenden VW Passat und ein Feuer im Bereich der ehemaligen Gartenkolonie. Er wählte umgehend den Notruf. Auch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei nahm die Flammen wahr, während sie in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr stand eine Gartenlaube mit Anbauten und das davor abgestellte Auto in Vollbrand. Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen in der Laube befanden. Die Feuerwehr löschte die Brände, konnte jedoch ausschließen, dass noch Menschenleben in Gefahr waren.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei beschlagnahmten den Brandort. Die Gartenlaube und der VW Passat wurden gänzlich zerstört. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Brandursächlich war offenbar ein technischer Defekt am Auto, eine Brandstiftung wird eindeutig ausgeschlossen. Das Feuer breitete sich offenbar vom Pkw auf die daneben befindliche Laube und ihre Anbauten aus.

Polizei im Einsatz

Lehrte: Mann erleidet nach Unfall lebensgefährliche Verletzungen

9. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 09.12.2020, ist es in Lehrte gegen 12:50 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Auto gekommen. An der Berliner Allee, Bundesstraße (B) 443, in Höhe des Sedanplatzes trat demnach ein 62-jähriger Mann auf die Straße und wurde dort durch einen Opel Astra erfasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr der 22-jährige Fahrer des Opel auf der Berliner Allee (B 443) in Richtung Sehnde auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem benachbarten Rechtsabbiegestreifen warteten bereits einige Fahrzeuge vor der Ampelkreuzung an der Marktstraße. Zu Fuß aus Richtung Rathaus kommend betrat der Fußgänger zwischen den haltenden Autos die Berliner Allee, um zum gegenüberliegenden Sedanplatz zu gelangen. Dort wurde er von der rechten Front des Opels erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Der Senior erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Verletzungen, welche durch den alarmierten Rettungsdienst und einen Notfallmediziner erstversorgt wurden. Mit einem Rettungswagen wurde der Mann in Begleitung des Notarztes in ein hannoversches Krankenhaus gefahren.

Durch das Unfallgeschehen und die notwendigen Maßnahmen der Rettungskräfte und der Polizei wurde der Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt. Die B 443 in Richtung Sehnde wurde im Bereich der Unfallkreuzung bis etwa 14:25 Uhr teilweise gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro.

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht

8. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 07.12.2020, fand der bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Hannover unterstützten die Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr in der Landeshauptstadt und Region Hannover und ahndeten Verstöße.

Ähnlich zum Vorgehen des landesweiten gemeinsamen Kontrolltages im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft „Wir tragen Maske“ am 02.09.2020 und eines Aktionstages der PD Hannover am 11.11.2020, welche in der Landeshauptstadt Hannover und in der Region Hannover stattfanden, führten auch gestern die Nahverkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und die Regiobus Hannover GmbH mit Unterstützung der Landes- und Bundespolizei Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr durch.

Zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr überprüften die Beamtinnen und Beamten der PD Hannover bei den Schwerpunktkontrollen in Bussen und Bahnen als auch an Haltestellen, in Stationen sowie in Bahnhöfen in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Fahrgäste wurden für das Thema der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin sensibilisiert. Gleichwohl wurden festgestellte Verstöße gegen die Maskenpflicht konsequent geahndet.

Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt Hannover 179 Personen auf die Notwendigkeit des Tragens eines Mund-Nase-Schutzes hingewiesen und 110 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In der Region Hannover führten die Beamten 189 Ansprachen durch und veranlassten die Einleitung von fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei der Schwerpunktkontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nachkam. Grundsätzlich zeigte sich eine positive Resonanz der Bevölkerung bezüglich der polizeilichen Maßnahmen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung bzw. diejenigen, die sie falsch trugen, zeigten sich größtenteils einsichtig.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe

8. Dezember 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER / MÜNCHEN (ots). Das Polizeipräsidium München bittet bei der Suche nach einer vermissten 15-Jährigen die Bürgerinnen und Bürger im Raum Hannover um Mithilfe. Die Jugendliche verschwand bereits im August dieses Jahres spurlos aus einem Jugendhaus, in dem sie untergebracht war. Hinweise deuten auf einen Aufenthalt in Niedersachsen hin.

Bereits seit Freitag, 14.08.2020, fahndet die Münchner Polizei nach einem 15-jährigen Mädchen. Die Vermisste verließ in den Abendstunden ein Jugendhaus, in dem sie bis zu ihrem Verschwinden lebte. Intensive Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei führten bislang zu keinem konkreten Aufenthaltsort der 15-Jährigen. Es gibt allerdings Hinweise, dass sie sich in Niedersachsen, konkret im Raum Hannover, aufhalten könnte. Aufgrund der Gesamtumstände wird nun in Absprache mit dem Stadtjugendamt München von polizeilicher Seite aus eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet und auch mit einem Bild nach der Jugendlichen gesucht.

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe – bilder vermissung2

© Polizeipräsidium München

Die Vermisste ist circa 1,75 Meter groß und 52 Kilogramm schwer. Ihr scheinbares Alter wird mit circa 20 Jahren angegeben. Das Mädchen trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens zudem dunkelbraune Haare.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens nimmt das zuständige Kommissariat 14 des Polizeipräsidiums München unter Telefon 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Streifenwagen mit Blaulicht

44-Jähriger mit gestohlenem und unbeleuchteten Fahrrad auf Messeschnellweg unterwegs

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 44 Jahre alter Mann hat sich in der Nacht zu Sonntag, 06.12.2020, in Hannover in eine lebensgefährliche Situation gebracht. Mit einem unbeleuchteten Fahrrad befuhr der Mann den Messeschnellweg in Richtung Süden. Auf der Kreuzung am Pferdeturm wurde er gestoppt. Die Überprüfung ergab zudem, dass das Fahrrad gestohlen war.

Nach ersten Erkenntnissen meldeten sich in der Nacht zu Sonntag gegen 01:45 Uhr Zeugen bei der Polizei, nachdem sie auf dem Messeschnellweg einen Radfahrer bemerkt hatten. Dieser war verbotenerweise und aus bislang ungeklärter Ursache auf die vierspurige Straße geraten. Dem noch nicht genug, war der Mann zudem ohne Licht sowie angetrunken unterwegs. Die sofort eingeleitete Suche nach dem Radfahrer führte schließlich auf der Kreuzung am Pferdeturm zum Erfolg. Zeugen hatten beobachtet, wie der Mann kurz zuvor über die dortige Rampe den Schnellweg verlassen hatte. Aufgrund von Schürfwunden wurde der Rettungsdienst hinzugerufen, um den Mann zu behandeln. Ein Transport ins Krankenhaus wurde nicht nötig. Unklar ist, wie sich der Mann die Verletzungen zugezogen hatte.

Bei der Überprüfung des 44-Jährigen stellten die Beamten fest, dass er betrunken in die Pedale getreten hatte: Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,15 Promille. In der Folge wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Darüber hinaus bemerkten die Einsatzkräfte, dass das Fahrrad als gestohlen gemeldet wurde. Die Beamten stellten das Gefährt sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann wieder gehen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Mann und zu seiner Fahrstrecke geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter Telefon 0511 109-3317 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Ermittlungen gegen pöbelnden Fahrgast in Stadtbahn

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat gegen einen 28 Jahre alten Hannoveraner Ermittlungen wegen mehrerer Beleidigungen eingeleitet. Der Mann war bereits am Donnerstag, 26.11.2020, in einer Stadtbahn unangenehm aufgefallen, weil er dort zunächst überwiegend jugendliche Mädchen belästigt und herumgeschrien haben soll. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen saß der 28 Jahre alte Tatverdächtige am 26.11.2020 in einer Stadtbahn der Linie 2 in Fahrtrichtung Rethen, als er unvermittelt im Waggon herumschrie sowie mehrere weibliche Fahrgäste, bei denen es sich überwiegend um Jugendliche handelte, belästigte. Als der 38 Jahre alte Fahrer der Stadtbahn dies mitbekam, sprach er den Pöbler auf sein Verhalten an. Dieser beleidigte daraufhin auch den Fahrer.

An der Haltestelle „Hauptbahnhof“ warteten gegen 18:30 Uhr bereits Sicherheitsmitarbeiter des Verkehrsunternehmens, um den 28-Jährigen aus der Stadtbahn zu begleiten. Da er sich auch gegenüber den Bediensteten unkooperativ verhielt, wurde die Polizei hinzugerufen. Im weiteren Verlauf beleidigte der 28-Jährige auch einen 19 Jahre alten Sicherheitsmann.

Eine Überprüfung der Person durch die alarmierten Einsatzkräfte ergab zudem, dass der Mann ohne gültigen Fahrschein in der Stadtbahn saß. Verfahren wegen Beleidigung sowie Beförderungserschleichung wurden eingeleitet. Nachdem die Beamten den Pöbler aus der Station begleitet hatten, erteilten sie ihm einen Platzverweis.

Zeugen, die Hinweise zum Verhalten des Mannes in der Bahn geben können oder selbst von diesem bedrängt wurden, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter Telefon 0511 109-2820 zu melden.

Hannover-Bothfeld: Polizei beschlagnahmt Cannabisplantagen – Canabis beschlagnahmt

Hannover-Bothfeld: Polizei beschlagnahmt Cannabisplantagen

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots.) Am Freitag, 04.12.2020, ist die Polizei Hannover Hinweisen auf den Konsum von Marihuana in einem Mehrfamilienhaus in Bothfeld nachgegangen. Im Treppenhaus soll es bereits häufiger verdächtig nach Marihuana gerochen haben. Auf richterliche Anordnung wurde die Wohnung eines 34-Jährigen durchsucht, in der die Polizei anschließend zwei große Zelte mit insgesamt 30 Cannabispflanzen fand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe für Betäubungsmittelkriminalität der Polizeiinspektion Hannover meldeten Hinweisgeber gegen 19:40 Uhr verdächtigen Geruch im Treppenhaus eines Hauses in der Straße Meierwiesen. Dort sollte es aus einer Wohnung im Souterrain bereits häufiger Hinweise auf Marihuana-Geruch gegeben haben.

Der 34-jährige Bewohner der betroffenen Wohnung räumte gegenüber der Polizei zunächst ein, dass er einen Joint geraucht habe. Weitere geringe Mengen Betäubungsmittel würden sich in seinem Auto befinden. Bereitwillig suchte er gemeinsam mit den Polizeibeamten seinen Pkw auf und händigte ihnen eine Plastikdose mit 21,6 Gramm Marihuana aus. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Sein Auto und seine Wohnung wurden mit einem richterlichen Beschluss und mit Unterstützung der Kriminalpolizei durchsucht. In zwei Zimmern fanden die Beamten zwei Plantagen in Form von großen Pflanzzelten. Eines maß vier Meter mal drei Meter und wies eine Höhe von zwei Metern auf, es nahm damit nahezu den ganzen Platz im Zimmer ein. In dem Zelt befanden sich 25 Pflanzen in voller Blüte. Es war mit professioneller Abluftanlage, Beleuchtungseinrichtung für Pflanzen sowie mit einem Bewässerungssystem ausgestattet. Weitere fünf jüngere Marihuana-Pflanzen waren in einem zweiten Zelt in dem zweiten Zimmer der Wohnung.

Die insgesamt 30 Pflanzen wurden neben anderen Beweismitteln, wie zum Beispiel Lektüre über Marihuana-Aufzucht und eine Feinwaage, durch die Ermittler beschlagnahmt. Den Mann erwarten nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen.

Friedlicher Verlauf von Versammlung durch Hannovers Nordstadt – Pol Symbolbild© Bernd Günther

Friedlicher Verlauf von Versammlung durch Hannovers Nordstadt

6. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine angezeigte Versammlung unter dem Motto „Wohnen ist Menschenrecht“ ist am Samstag, 05.12.2020, in Hannover friedlich verlaufen. In der Spitze zogen bis zu 500 Teilnehmende von der Innenstadt in Richtung Nordstadt. Nach Beendigung der Versammlung besetzten mehrere Personen ein Haus im Stadtteil Hainholz. Nach Rücksprache mit der Eigentümerin der Immobilie wurde das Objekt am Abend geräumt.

Gegen 13:45 Uhr setzte sich am Samstagnachmittag der Aufzug der von einer privaten Initiative angezeigten Versammlung „Wohnen ist Menschenrecht“ am Opernplatz in Bewegung. In der Spitze zogen 500 Teilnehmende auf der geplanten Route in Richtung Nordstadt. Es wurden mehrere Zwischenkundgebungen abgehalten.

Nach einer Kundgebung im Bereich „An der Lutherkirche“ erklärte die Versammlungsleiterin gegen 15:35 Uhr die Versammlung vorzeitig für beendet. Die Versammlung verlief weitestgehend friedlich, zudem hielten sich die Teilnehmendem an die Hygienevorschriften der Corona-Verordnung. Unmittelbar mit Beendigung der Versammlung wurde ein Polizeibeamter tätlich angegriffen und leicht verletzt.

Parallel zu dieser Versammlung wurden im Vorfeld zwei weitere Versammlungen angezeigt. Weder bei der Versammlung unter dem Motto „Gegen Gentrifizierung und Verdrängung“ im Bereich Davenstedter Straße/Brauhofstraße noch am Lichtenbergplatz, wo unter dem Motto „Leerstand und Verfall statt menschenwürdiges Wohnen“ demonstriert werden sollte, wurden im Einsatzverlauf Teilnehmende festgestellt.

Nach Beendigung der ersten Versammlung wurde im Bereich „An der Lutherkirche“ eine vierte, spontane Versammlung angezeigt. Innerhalb einer Stunde reduzierte sich die Zahl der Teilnehmendem auf etwa 25 Personen. Gegen 17:55 Uhr wurde auch diese Versammlung beendet. Sie blieb friedlich.

Gegen 15:35 Uhr erhielt die Polizei zudem Kenntnis, dass an der Schulenburger Landstraße ein leer stehendes Haus durch eine zunächst unbekannte Zahl von Personen besetzt worden war. Im Innenhof wurden vier Personen angesprochen, die einen Platzverweis erhielten, nachdem ihre Identitäten festgestellt worden waren. Nach Rücksprache mit der Eigentümerin der Immobilie machte diese von ihrem Hausrecht Gebrauch, stellte Strafantrag gegen die Hausbesetzer und bat die Polizei um Räumung des Objektes.

Acht Personen kamen der Aufforderung der Polizei nach, das Haus umgehend zu verlassen. Da sich drei weitere Personen weigerten, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Mehrere Hauseingänge wurden zudem im Verlauf nach weiteren Personen abgesucht. Nachdem die Identitäten der insgesamt elf Hausbesetzer festgestellt worden waren, konnten auch sie den Einsatzort verlassen. Die Räumung des Gebäudes verlief ohne gewaltsame Zwischenfälle.

Parallel zur Besetzung des Hauses wurden zwei weitere Spontanversammlungen durchgeführt: Eine Versammlung im Bereich der Schulenburger Landstraße sorgte ab 16:15 Uhr für mehrstündige Einschränkungen im Straßenverkehr, weil die Fahrbahn aufgrund einer Sitzblockade zeitweise blockiert war. Auch der Öffentliche Personennahverkehr war im weiteren Verlauf beeinträchtigt. In der Spitze wurden 250 Teilnehmende festgestellt. Nach gut drei Stunden hatten fast alle Teilnehmenden den Versammlungsort verlassen. Im Verlauf dieser Versammlung verzeichnete die Polizei zwei tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte, die unverletzt blieben. Zudem gab es zwei vorläufige Festnahmen. Mehrfach musste die Polizei einfache körperliche Gewalt anwenden, zum Beispiel als sie daran gehindert wurden, zu ihren Fahrzeugen zu gelangen.

Eine zweite Spontanversammlung gab es ab 16:30 Uhr im Bereich Rehagen/Vinnhorster Weg. Rund 40 Personen hatten hier zunächst versucht, das besetzte Gebäude zu erreichen. Die Polizei verhinderte dies jedoch. Im weiteren Verlauf wurde Pyrotechnik abgebrannt. Verletzte gab es nicht. Gegen 18:50 Uhr löste sich auch diese Versammlung auf.

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