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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Herrenhausen: Seniorin verursacht versehentlich einen Wohnungsbrand

15. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am gestrigen Donnerstagnachmittag, 14.01.2021, ist zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im hannoverschen Stadtteil Herrenhausen gekommen. Eine 77-jährige Bewohnerin verließ selbstständig mit leichten Verletzungen ihre Wohnung in der Spanuthstraße. Die Löscharbeiten der Feuerwehr zogen sich bis in den späten Abend hin.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover geriet gegen 16:20 Uhr der Adventskranz der Seniorin in Brand, kurz nachdem diese die Kerzen angezündet hatte. Die Flammen griffen schnell auf das Wohnzimmermobiliar über und breiteten sich später in der ganzen Erdgeschosswohnung aus. Die Bewohnerin konnte sich nach dem Versuch, den Brand selbst zu löschen, aus der verrauchten Wohnung ins Freie retten. Auch die Nachbarn verließen rechtzeitig das Haus, sie waren durch piepende Rauchmelder gewarnt worden. Mehrere Anwohner riefen die Feuerwehr und die Polizei zur Hilfe. Die leicht verletzte Frau wurde durch die alarmierten Rettungskräfte vor Ort betreut und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren.

Die Feuerwehr Hannover konnte durch ihren Löscheinsatz ein Ausbreiten der Flammen auf andere Wohnungen und Gebäudeteile verhindern. Die betroffene Wohnung brannte jedoch nahezu vollständig aus. Die Brandermittler der Polizei schätzen den Schaden in der Wohnung und an der Wärmedämmfassade des Gebäudes auf etwa 60.000 Euro. Sie leiteten Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen die 77-Jährige ein.

Präventionexperten der Polizei beraten am Telefon – Polizei Beratung

Präventionexperten der Polizei beraten am Telefon

14. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Egal ob Fragen zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr oder zum Schutz vor Einbrechern: „Die Bürgerinnen und Bürger haben unser Angebot eines Infotelefons bislang gut angenommen“, sagt Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach. „Deshalb werden wir jetzt bereits zum dritten Mal gerne für Fragen zur Verfügung stehen“, ergänzt der Beauftragte für Kriminalprävention.

Die Polizeidirektion Hannover schaltet am kommenden Donnerstag, 21. Januar 2021, von 10:00 bis 18:00 Uhr wieder das Infotelefon zu verschiedenen Präventionsthemen:

  • Sicherheit im Straßenverkehr/Nutzung von E-Scootern – Wohnungseinbruchschutz
  • Diebstahl/Trickdiebstahl/Betrug im Internet
  • Häusliche Gewalt und Stalking
  • Enkeltrick/Anrufe falscher Polizeibeamter
  • Kinder/Jugendliche und Gefahren im Internet

Haben Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen? Die Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen stehen an diesem Tag allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Region Hannover telefonisch für ihre Fragen zur Verfügung. Bei Fragen nutzen Sie bitte die Telefonnummer 0511 109-1120.

Polizei im Einsatz

Garbsen-Berenbostel: Streitigkeiten zwischen zwei Jugendgruppen

13. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 12.01.2021, ist bei der Polizei ein Hinweis auf eine größere Menschenansammlung in der Nähe eines Lebensmittelgeschäfts an der Wreschener Allee in Garbsen-Berenbostel und eine womöglich bevorstehende Auseinandersetzung eingegangen.

Bei der anschließenden Kontrolle wurden Personalien von 16 Jugendlichen festgestellt und eine Schreckschusspistole sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Gegen 18:30 Uhr rückte die Polizei in die Wreschener Allee in Garbsen-Berenbostel aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Personen, ein Teil davon versteckte sich in einem angrenzenden Lebensmittelgeschäft. Mit Zustimmung des Marktleiters wurde das Geschäft um 18:45 Uhr für den Publikumsverkehr gesperrt und durch die Polizei durchsucht. Die Beamten stellten hierbei die Personalien von insgesamt 16 Jugendlichen fest, die aus Langenhagen und Hannover sowie aus Garbsen und Berenbostel stammen. In einem Einkaufswagen fanden die Ermittler zudem eine Schreckschusspistole und stellten diese sicher. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Hinweise auf zuvor begangene Körperverletzungsdelikte liegen der Polizei bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4515 entgegen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte beschädigen Polizeifahrrad im Schwerpunkteinsatz

13. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Zur Bekämpfung der offenen Drogenszene in der hannoverschen Innenstadt hat die Polizeistation Raschplatz am Dienstag, 12.01.2021, erneut einen Schwerpunkteinsatz durchgeführt. In Uniform und in zivil kontrollierten sie mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei nicht nur Personen aus der Drogenszene, sondern auch zahlreiche Passanten im Hinblick auf die Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften.

Gegen 13:20 Uhr verkaufte ein 34-jähriger Mann in der Lützowstraße eine geringe Menge Marihuana an einen 23-Jährigen. Es wurde ein Verfahren wegen des unerlaubten Betäubungsmittelhandels und eines wegen des Erwerbs eingeleitet. Beide Beschuldigte wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Während die teils mit Fahrrad eingesetzten Beamten gegen 14:20 Uhr einen 20-Jährigen in der U-Bahn-Station „Steintor“ überprüften, beschädigten Unbekannte ein zuvor abgestelltes und angeschlossenes Dienstfahrrad im Bereich des Stationsausgangs an der Georgstraße. Es ist nicht mehr fahrbereit. Zeugen, die Hinweise zu mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Raschplatz unter der Telefonnummer 0511 109-2920 zu melden.

Bei einem 22-jährigen mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler wurden fünf Gramm Marihuana und diverse Klemmleistenbeutel gefunden, nachdem er sich in der Glockseestraße mit einem unbekannten Radfahrer getroffen hatte. Ihn erwarten Strafverfahren wegen gemeinschaftlichen Handels mit Marihuana und dessen Erwerb. Um 17:25 Uhr handelte der Mann erneut mit Betäubungsmitteln in der Steintorstraße. Ein 25 Jahre alter Mann begleitete ihn dabei. Die beiden männlichen Käufer (32 und 43 Jahre alt) erwartet jeweils ein Strafverfahren wegen des Erwerbs von Betäubungsmitteln. Gegen die Händler wurden Ermittlungen wegen gemeinschaftlichen Drogenhandels aufgenommen.

An der Einmündung Georgstraße zur Steintorstraße wurden zivile Einsatzkräfte gegen 16:25 Uhr Zeugen eines weiteren Drogengeschäfts. Bei der darauffolgenden Kontrolle leistete der 30-jährige Verdächtige Widerstand, ohne dass es jedoch zu Verletzungen kam. Die Polizisten fanden bei ihm 40 Euro mutmaßliches Dealgeld und bei dem Käufer (22 Jahre alt) eine Konsumeinheit Marihuana. Gegen beide wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Pech hatte ein 21-Jähriger, als er gegen 18:50 Uhr in der Osterstraße beim Versuch Marihuana zu verkaufen, an einen zivilen Polizeibeamten geriet.

Den größten Erfolg hatte die Polizei Hannover kurz darauf um 18:55 Uhr in der Nordmannpassage. Nachdem die Beamten einen Handel beobachtet hatten, versuchten sie den Verkäufer zu kontrollieren. Den flüchtenden 24-Jährigen konnten sie kurz darauf stellen. Bei ihm wurden eine Konsumeinheit Marihuana, 22 Tabletten Ecstasy und 70 Euro gefunden und beschlagnahmt.

Im Rahmen des Einsatzes stellte die Polizei darüber hinaus vier Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Gegen die Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Durch den Lockdown und die Schließung der Geschäfte ist die Innenstadt jedoch deutlich weniger von normaler Laufkundschaft frequentiert.

Polizei im Einsatz

Messeschnellweg: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

12. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg sind am Dienstagmorgen, 12.01.2021, zwei Personen verletzt worden. An dem Unfall waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein Nissan und ein BMW waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover wurde am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen musste eine 35-jährige Nissan-Fahrerin gegen 07:30 Uhr kurz vor dem Seelhorster Kreuz in Richtung Norden verkehrsbedingt bremsen. Eine dahinterfahrende 57 Jahre alte Frau konnte ihren BMW nicht rechtzeitig stoppen und fuhr auf den abbremsenden Nissan auf. Auch ein nachfolgender 34-Jähriger konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und kollidierte mit seinem Audi trotz Ausweichmanöver mit dem BMW.

Die 57 Jahre alte BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Auch die 35-Jährige im Nissan trug leichte Verletzungen davon und kam in eine Klinik. Der 34-Jährige im Audi blieb unverletzt. Nissan und BMW wurden bei dem Zusammenstoß so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Im nachfolgenden Verkehr kam es darüber hinaus zu einem weiteren Auffahrunfall. Während ein auf den Unfall zukommender 46 Jahre alter Mercedes-Fahrer noch rechtzeitig bremste, konnte eine dahinterfahrende 34-Jährige in ihrem Opel ein Auffahren nicht verhindern. Beide blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Sahlkamp: Polizeifahrzeug im Einsatz durch illegalen Böller beschädigt

11. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 09.01.2021, haben bislang unbekannte Täter im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp ein Einsatzfahrzeug der Polizei mithilfe eines mutmaßlich illegalen Böllers so stark beschädigt, dass es nicht mehr einsatzbereit war. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen rückten gegen 22:30 Uhr ein 25 Jahre alter Polizeikommissar und eine 24-jährige Polizeikommissarin zu einem Diebstahl im Supermarkt an der Elmstraße aus. Während sie im Gebäude mit der Aufnahme des Falls beschäftigt waren, hörten sie von draußen gegen 22:50 Uhr einen lauten Knall. Auf dem Parkplatz stellten die Beamten fest, dass ihr Fahrzeug (VW-Bus, T5) mutmaßlich durch einen illegalen Kugelböller beschädigt und nicht mehr einsatzbereit war. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand Schaden, der von der Polizei mit circa 3.000 Euro beziffert wird.

Zeugen beobachteten eine Jugendgruppe, die sich nach dem Knall von dem Parkplatz entfernte. Ob diese mit der Straftat im Zusammenhang steht, werden die Ermittlungen der Polizei zeigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ein und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise zu Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Corona Kontrollen durch Polizei

Hannover-Mitte: Präventionseinsatz im Bereich Marstall-Steintor

10. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Aufgrund eigener Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden führt die Polizei Hannover bereits seit mehreren Wochen in der Innenstadt verstärkte Kontrollen durch. Auch von Freitag, 08.01.2021, bis Samstag, 09.01.2021, waren die Beamten des Polizeikommissariats Mitte im Einsatz und ahndeten Straftaten.

Die Beamten des Polizeikommissariats Mitte führten erneut in der Innenstadt und im Bereich Mastall-Steintor verstärkte Kontrollen durch und stellten mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Gegen 14:25 Uhr wurde durch Beamte der Polizeistation Raschplatz eine ca. 50-köpfige Personengruppe vor einem Supermarkt in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade festgestellt. Da sich die Gruppe augenscheinlich nicht an die Auflagen der aktuellen Corona-Verordnung hielt, führten die Beamten Gefährderansprachen durch und erteilten Platzverweise.

Gegen 16:55 Uhr wurde auf dem Raschplatz ein 25 Jahre alter Mann von der Polizei kontrolliert. Die Beamten fanden bei ihm ein Messer auf und beschlagnahmten es. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Der 25-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Gegen 18:30 Uhr wurde ein 27 Jahre alter Mann in der Straße An der Börse einer Personenkontrolle unterzogen. Auch bei ihm wurde ein Messer aufgefunden und beschlagnahmt. Zudem stellten die Beamten fest, dass sich der Mann unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhält. Es wurden Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Der 27-Jährige wurde einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Gegen 19:35 Uhr trafen die Beamten in der Georgstraße eine Personengruppe an, die sich nicht an die Niedersächsische Corona-Verordnung hielt. Die Beamten leiteten fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß Infektionsschutzgesetz ein. Zudem wurden fünf Platzverweise erteilt.

Polizei im Einsatz

50-jährige Frau in Wohnung getötet

8. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover ermittelt nach einem Gewaltverbrechen gegen einen 50 Jahre alten Mann. Der Hannoveraner steht im Verdacht, am Donnerstagabend, 07.01.21, seiner Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Linden-Süd mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt zu haben. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Am späten Donnerstagabend gegen 22:10 Uhr meldete sich der 50-Jährige telefonisch bei der Polizei und gab an, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Mehrere Streifenwagen und der Rettungsdienst eilten daraufhin zu einem Mehrfamilienhaus an der Tonstraße in Linden-Süd. In einer dortigen Wohnung öffnete der Tatverdächtige den Einsatzkräften die Tür.

Während der Mann vorläufig festgenommen wurde, entdeckten die Beamten in der Wohnung den leblosen Körper einer 50-Jährigen. Für sie kam jede Hilfe zu spät. In der Wohnung wurde zudem ein Messer gefunden, womit der Frau womöglich die tödlichen Verletzungen zugefügt wurden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme kam der Tatverdächtige unter polizeilicher Bewachung in ein Krankenhaus, wo er die Nacht verbrachte. Im Laufe des Freitags, 08.01.21, wird die Staatsanwaltschaft Hannover entscheiden, ob der 50-Jährige dem Haftrichter vorgeführt wird, um einen Untersuchungshaftbefehl zu erwirken. Die Polizei hat gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags eingeleitet. Eine Alkoholbeeinflussung kann bei dem Tatverdächtigen nicht ausgeschlossen werden, entsprechende Untersuchungen sind veranlasst worden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Hallenbrand in Langenhagen: Über 500.000 Euro Schaden nach technischem Defekt – BGPress 3461© Bernd Günther

Hallenbrand in Langenhagen: Über 500.000 Euro Schaden nach technischem Defekt

8. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER / LANGENHAGEN (ots). Am Mittwoch, 06.01.2021, ist es an der Hanseatenstraße in Langenhagen zu einem Brand in einer dreiteiligen Lagerhalle eines Reifenhandels gekommen. Dabei wurde die Halle vollständig zerstört. Auch wurden ein angrenzendes Wohnhaus und eine weitere Lagerhalle von dem Brand betroffen. Ein Feuerwehrmann und ein Polizist wurden bei den Einsatzmaßnahmen verletzt.

Gegen 09:10 Uhr wurde die Lage- und Führungszentrale von einem Zeugen über einen Brand in einer Lagerhalle an der Hanseatenstraße in Langenhagen informiert. Im hinteren Teil des Gebäudes, in dem Reifen und Schmierstoffe gelagert waren, brach ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei rückten aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich insgesamt aufwendig und langwierig. Die Lagerhalle wurde beim Brand komplett zerstört. Ein angrenzendes Wohnhaus und die Fassade sowie das Dach einer weiteren Lagerhalle trugen ebenfalls Schäden davon. Bei den Einsatzmaßnahmen wurden ein Feuerwehrmann und ein Polizist verletzt.

Die Brandermittler waren am Donnerstag, 07.01.2021, vor Ort und untersuchten die Halle auf mögliche Brandursachen. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt an der Stromleitung in einer Zwischendecke aus. Der entstandene Schaden wird auf über 500.000 Euro geschätzt.

Präsenzeinsatz gegen unerlaubten Drogenhandel – Drogenmfahndung

Präsenzeinsatz gegen unerlaubten Drogenhandel

6. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund eigener Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden führt die Polizei Hannover bereits seit längerem in der Innenstadt verstärkte Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen ist es, den unerlaubten Handel mit Drogen zurückzudrängen und Straftaten zu ahnden. Bei einer Kontrolle am Dienstag, 05.01.21, wurde ein Polizeibeamter verletzt.

Zur Bekämpfung des Drogenhandels in der hannoverschen Innenstadt haben am Dienstag, 05.01.21, zivile und uniformierte Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz sowie Beamtinnen und Beamte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen wieder verstärkt kontrolliert. Dabei stellten sie gleich mehrere Straftaten fest.

Gegen 10:10 Uhr durchsuchten Einsatzkräfte auf dem Raschplatz einen 32-Jährigen, der ihnen verdächtig vorkam. Dabei stießen die Polizisten auf mehrere verkaufsfertige Päckchen Heroin. Insgesamt handelte es sich um 2,59 Gramm der Droge. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß.

Um 10:25 Uhr beobachteten Beamte dann an der Zuwegung zum Stellwerk einen 43-Jährigen, der nacheinander an zwei 31 und 35 Jahre alte Männer Kokain und Heroin verkaufte. Bei Kontrollen der beiden Abnehmer stießen die Einsatzkräfte auf die jeweiligen Drogen und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Der Drogenhändler wurde zudem bei zwei weiteren mutmaßlichen Drogenverkäufen beobachtet und in Höhe der Fernroder Straße kurz darauf selbst einer Kontrolle unterzogen. Drogen entdeckten die Beamten bei ihm zwar nicht, dafür wurden jedoch 1.890 Euro beschlagnahmt. Auch ein mitgeführtes Fahrrad durfte der Mann nicht behalten. Eine Überprüfung ergab, dass dieses zuvor als gestohlen gemeldet worden war. Der 43-Jährige wurde einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Als um 11:20 Uhr im Umfeld des Stellwerks ein verdächtiger Mann kontrolliert werden sollte, ergriff der 24-Jährige die Flucht. Er konnte jedoch wenig später gestellt werden. Dabei schlug er einem 31 Jahre alten Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der Polizist trug zwar nur leichte Verletzungen davon, konnte seinen Dienst aber dennoch nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und leistete dabei fortwährend Widerstand. Dabei wurde auch der Mann selbst leicht verletzt.

Gegen 13:40 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines 41-Jährigen auf dem Raschplatz geringe Mengen Heroin und Crack. Beide Drogen wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige wieder gehen.

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