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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Bundesautobahn (BAB) 2: Ein Schwerverletzter bei Kollision mehrerer Lastwagen nahe Kreuz Hannover-Ost

18. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision mehrerer Lastwagen auf der BAB 2 ist am Donnerstagnachmittag, 17.12.2020, ein Fahrer schwer verletzt worden. Nach einem vorausgegangenen Zusammenstoß zweier Lastwagen, war ein dritter Lkw aufgefahren. Dessen Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes war ein 62-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug der Marke DAF gegen 15:10 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hannover-Ost und Lehrte prallte der Sattelzug aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Lastwagen mit Kippmulde, an dessen Steuer ein 50-jähriger Fahrer saß. Der Lkw der Marke MAN war wiederum kurz zuvor aus ebenfalls ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug DAF geprallt, den ein 38-Jähriger steuerte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 62-Jährige im Führerhaus seines Lkw eingeklemmt. Die Feuerwehr musste den Mann befreien. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen kam er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die beiden anderen Beteiligten blieben unverletzt.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 60.000 Euro. Wegen der Rettungs- und anschließenden Bergungsarbeiten war die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin vorübergehend gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Ab dem späten Nachmittag wurde der Verkehr dann einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Bothfeld: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

15. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 14.12.20, ist es in Hannover zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person gekommen. Eine 21-Jährige Autofahrerin schnitt beim Rechts-Abbiegen den Weg eines Radfahrers. Dieser stürzte und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 21 Jahre alte Hannoveranerin gegen 18:45 Uhr mit ihrem Fiat die Straße Im Heidkampe in Richtung Süden. Beim Abbiegen nach rechts in die Adolf-Emmelmann-Straße kam es zum Unfall mit einem 34 Jahre alten Radfahrer, der auf dem parallel verlaufenden Radweg in die gleiche Richtung fuhr. Der Radfahrer bremste und konnte so eine Kollision vermeiden, stürzte jedoch und verletzte sich dadurch schwer am Bein. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Gegen die Fiat-Fahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Auch das Fahrrad des 34-Jährigen ist Gegenstand von Ermittlungen. Das Mountainbike wurde mit einem Motor offenbar zu einem Elektrokleinkraftrad umgebaut. Eine vorgeschriebene Zulassung liegt dafür nicht vor.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Zwei Verletzte und hoher Sachschaden bei Zusammenstoß zweier Lkw in Langenhagen

15. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision zweier Lastwagen sind am frühen Dienstagmorgen, 15.12.2020, in Langenhagen die beiden Fahrer verletzt worden. Nachdem einer der Laster verkehrsbedingt halten musste, fuhr der andere auf. Dessen Fahrer kam ins Krankenhaus. Es entstand hoher Schaden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 44 Jahre alte Fahrer eines Scania mit Auflieger am Dienstagmorgen gegen 05:45 Uhr auf der Flughafenstraße in Fahrtrichtung Langenhagen unterwegs. Im Bereich einer Ausfahrt musste der Fahrer jedoch verkehrsbedingt bremsen. Der Fahrer eines nachfolgenden Mercedes-Benz Actros fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 30 Jahre alte Fahrer so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Fahrer des vorausfahrenden Lkw kam mit leichten Blessuren davon.

Bei dem Auffahrunfall entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei bezifferte diesen mit 103.000 Euro. Gegen den 30 Jahre alten Mercedes-Fahrer leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Infolge des Unfalls und der anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Flughafenstraße bis zum Vormittag gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Blaulicht Aktuell

Lehrte: Schwerer Unfall im Kieswerk

15. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagnachmittag, 14.12.2020, ist es auf dem Gelände eines Kieswerks in Steinwedel zu einem Unglück gekommen. Beim Entladen kippte ein Sattelzug auf die Fahrerseite, der 56-jährige Fahrer wurde dadurch schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte der Mann aus Sehnde gegen 15 Uhr seine Sattelzugmaschine entladen. Der Muldenauflieger der Marke Mercedes aus der Region Hannover war mit Betonabbruch beladen. Der Fahrer rangierte den Sattelzug rückwärts auf eine Halde und betätigte die Hubvorrichtung zum Anheben der Mulde. Während sich die Mulde anhob, veränderte sich der Schwerpunkt des Sattelzuges und kippte aufgrund der schrägen Bodenneigung auf die linke Fahrzeugseite. Der 56-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und im Fahrerhaus eingeschlossen.

Die durch den Kieswerkinhaber alarmierten Rettungskräfte wurden durch einen Rettungshubschrauber unterstützt. Die Feuerwehren aus Lehrte und Steinwedel ermöglichten den Rettungskräften die Erstversorgung und die Befreiung des Verunfallten aus dem Fahrzeug. In Begleitung des Notarztes wurde der schwer Verletzte mit dem Rettungswagen in ein hannoversches Krankenhaus gefahren.

Der Sattelzug war aufgrund des Unfalls nicht mehr fahrbereit. Er wurde durch einen Kran aufgerichtet und abgeschleppt. Die Polizei schätzt den Schaden am Fahrzeuggespann auf etwa 120.000 Euro.

Polizeidirektor (PD) Ulrich Knappe verabschiedet sich in den Ruhestand – PD a.D. Ulrich Knappe

Polizeidirektor (PD) Ulrich Knappe verabschiedet sich in den Ruhestand

15. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach 45 Jahren verabschiedet sich Ulrich Knappe, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Garbsen, in den wohlverdienten Ruhestand. Ein bisschen anders hatte sich der 61-Jährige das Ende seiner langen Karriere, die am 01.10.1975 als Polizeiwachtmeister begann, eigentlich schon vorgestellt. Aufgrund von strengen Hygienevorschriften sind jedoch feierliche Zusammenkünfte auch bei der PD Hannover in Zeiten von Corona nicht angezeigt.

So gab es am Donnerstag, den 10.11.2020, an seinem letzten Arbeitstag, statt einer großen Abschiedsfeier im Kreise von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen sowie beruflichen und privaten Wegbegleitern, eine persönliche Einladung der Behördenleitung zu einer beschaulichen Verabschiedungsrunde im Büro des Polizeipräsidenten.

Neben der feierlich überreichten Urkunde und den herzlichsten Wünschen für den Ruhestand, ließ der PP die überaus ereignisreiche Karriere des unter Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzten Polizeidirektors noch einmal Revue passieren: Ulrich Knappe hat die Expo 2000 polizeilich begleitet, mehrere Castor-Transporte und die Fußballweltmeisterschaft.

Nach Verwendungen in Braunschweig und Barsinghausen wurde er nach Absolvierung der Aufstiegsausbildung zum höheren Dienst im Jahre 1993 als Leiter des damaligen Polizeiabschnitts Nienburg eingesetzt. Seit 1994 schlossen sich weitere Verwendungen an. Unter anderem war Ulrich Knappe stellvertretender Inspektionsleiter in Schaumburg, Dezernent Verkehr in der ehemaligen Bezirksregierung Hannover, Leiter Einsatz der Inspektion Hannover-Land, des Polizeikommissariats Lehrte und des Zentralen Verkehrsdienstes Hannover. Darüber hinaus war er Dozent an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und vor seiner letzten Funktion auch Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.

Garbsen ist die längste berufliche Station des scheidenden PI-Leiters. Auf die Frage eines Journalisten, ob es in seiner 45-jährigen Karriere bei der Polizei einen Einsatz gab, den er nie vergessen wird, antwortete der scheidende PI Leiter: „Ja, ich habe mehrere persönliche Highlights. Das Jüngste war der Besuch des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Hannover im Jahr 2016.

Ich war für die Sicherheit seiner Unterbringung verantwortlich. Er übernachtete auf dem Gelände des Seefugiums in Isernhagen. Daneben war ich für die Tagungsörtlichkeiten rund um das Schloss Herrenhauses während des Treffens mit Kanzlerin Angela Merkel und anderen Staatschefs zuständig. Das war eine gewaltige Herausforderung für Hunderte Beteiligte. Allein die Planung hat mehr als ein Vierteljahr gedauert. Wir mussten uns auf alle Bedrohungsszenarien vorbereiten – bis hin zu einem möglichen Terroranschlag.“ Auf die Nachfrage des Redakteurs, ob der PI-Leiter über die Abreise des damaligen US-Präsidenten froh war, antwortet PD Knappe nach kurzer Überlegung in seiner für ihn typischen Manier: „Nein, das kann ich so nicht sagen. Ich war froh, dass alles so gut geklappt hat und unsere Planung aufgegangen ist.“

Wir hoffen, dass seine Planungen bezüglich der bevorstehenden Pension mindestens ebenso erfolgreich aufgehen wie die des unvergessenen Einsatzes und wünschen Ulrich Knappe mit dem folgenden Zitat des berühmten Schauspielers Heinz Rühmann für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute:

„Erst wenn ein Anzug abgetragen ist, beginnt seine Glanzzeit“

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: 60-jährige Frau aus Döhren vermisst

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover sucht seit Sonntagabend, 13.12.2020, nach einer vermissten Seniorin aus Döhren. Die 60-jährige Iris K. war freiwillig stationär in einem Klinikum in Sehnde, Ortsteil Ilten, untergebracht und kehrte am Sonntag nicht von ihrem Ausgang zurück. Da eine Gefahr für die Frau nicht auszuschließen war, informierte die Einrichtung die Polizei. Eine sofort eingeleitete Suche und weitere Ermittlungen blieben bislang erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen verließ die Vermisste am Sonntagmorgen gegen 08:00 Uhr eine Klinikeinrichtung an der Rudolf-Wahrendorff-Straße in Sehnde. Ein Ziel ihres Ausflugs nannte die Frau den Mitarbeitern nicht. Als Iris K. um 11:30 Uhr noch immer nicht in die Einrichtung zurückgekehrt war, kontaktierten die Mitarbeitenden die Polizei und Angehörige.

Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen im unmittelbaren Umfeld des Klinikums auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers sowie an möglichen Kontaktadressen in Hannover verliefen erfolglos. Auch sogenannte Personenspürhunde unterstützten die Suche bis in die Nacht hinein. Am Montag blieb Iris K. jedoch weiterhin verschwunden.

Die Seniorin ist aufgrund einer Erkrankung auf Medikamente angewiesen. Auch aufgrund der Wetterverhältnisse und einem möglichen Aufenthalt der Frau im Freien kann eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden.

Iris K. ist etwa 1,67 Meter groß und von kräftiger Statur. Sie hat etwa 10 Zentimeter kurze schwarze Haare mit grauem Ansatz. Sie weist eine leicht geduckte Körperhaltung auf und hat eine schleppende Gangart. Im Kontakt zu anderen Menschen wird sie als zurückhaltend beschrieben. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einer schwarzen Jacke bekleidet und trug keine Taschen bei sich.

Hinweise zum Aufenthalt der Frau nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter Telefon 0511 109-3617 entgegen.

NACHTRAG 17.12.2020

Hannover (ots) – Seit Sonntagabend, 13.12.2020, hat die Polizei Hannover nach der vermissten Iris K. gesucht. Die 60-Jährige kehrte nach einem Spaziergang nicht in die Einrichtung eines Klinikums in Sehnde zurück. Am Donnerstagvormittag, 17.12.2020, gegen 10:10 Uhr fanden Spaziergänger ihren leblosen Körper im Bereich Sehnde. Es ist nicht von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach der Frau beteiligt und der Polizei Hinweise gegeben haben.

Stop Polizei

Autodieb entwendet Dienstwagen aus Hotel-Tiefgarage in Lahe

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Autodieb hat am Sonntag, 13.12.2020, aus einer Tiefgarage eines Hotels an der Oldenburger Allee in Hannover-Lahe einen Pkw entwendet. Kurz darauf kam er nahe Großburgwedel mit dem Auto von der Fahrbahn ab, das sich daraufhin mehrfach überschlug und auf einem Acker landete.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Hannover hat sich ein zunächst unbekannter Mann bereits am späten Samstagabend, 12.12.2020, unbemerkt gewaltsam Zutritt zu einem pandemiebedingt geschlossenen Hotel an der Oldenburger Allee im hannoverschen Stadtteil Lahe verschafft. Am Sonntagnachmittag, 13.12.2020, stellte dann ein Mitarbeiter des Hotels gegen 14:00 Uhr fest, dass mehrere Türen in dem Gebäude aufgebrochen worden waren und verständigte die Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hielt sich der Einbrecher nicht mehr in dem Haus auf. Allerdings gab der Mitarbeiter an, dass mehrere Schlüssel fehlen. Unter anderem jener für einen in der Hotel-Tiefgarage abgestellten Dienstwagen.

Der vermisste VW Golf war am selben Tag bereits gegen 12:45 Uhr auf der Steller Straße nahe der Ortschaft Kirchhorst aufgetaucht, wo das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war. Aus bislang ungeklärter Ursache war das Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und anschließend nach mehreren Überschlägen auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand gekommen. Der 32 Jahre alte Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Polizei bezifferte den Schaden mit 25.000 Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der medizinischen Behandlung zeigte der Mann ein aggressives Verhalten. Auch der Aufforderung der Polizeibeamten, sich zu beruhigen, kam er nicht nach. Als er einem Polizeibeamten sogar Gewalt androhte, brachte dieser den 32-Jährigen zu Boden und legte ihm Handfesseln an.

Die weiteren Ermittlungen brachten dann die Verbindung zu dem Diebstahl in dem Hotel in Hannover-Lahe. Gegen den Mann wird nun nicht nur wegen Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, sondern auch wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Hotel in Lahe.

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch – Polizei Corona Kontrollen

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden zeigt die Polizei in der hannoverschen Innenstadt schon seit längerem erhöhte Präsenz. Bei erneuten Kontrollen sind in der Nacht zu Sonntag diverse Ordnungswidrigkeiten und Straftaten geahndet worden.

In der Nacht zu Sonntag, 13.12.2020, waren Beamte der Polizeistation Raschplatz in der hannoverschen Innenstadt unterwegs, um verstärkte Kontrollen durchzuführen. Kräfte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte und der Polizeiinspektion Besondere Dienste unterstützten den Präsenzeinsatz.

Trotz des einsetzenden Ladenschlusses stellten die Beamtinnen und Beamten ein eher geringes Besucheraufkommen in der Innenstadt fest. Grundsätzlich traf die Polizei kaum Personen an, die sich nicht an die geltenden Corona-Vorschriften hielten. Trugen Passanten keine Mund-Nase-Bedeckung oder hielten sich nicht genügend Abstand zu anderen, sprachen die Einsatzkräfte sie auf die Fehlverhalten an. Vereinzelt wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet beziehungsweise Platzverweise ausgesprochen.

Gegen 21:20 Uhr stellte die Polizei auf dem Steintorplatz eine Person fest, die gegen ein angrenzendes Gebäude urinierte. Die Polizei stellte deren Identität fest und sprach einen Platzverweis aus. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 23:00 Uhr kontrollierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten im Bereich Schmiedestraße/Am Marstall vier mutmaßliche Drogenhändler. Nachdem ihre Identitäten festgestellt und die Personen durchsucht worden waren, erhielten die Betroffenen Platzverweise.

Mehrere Anzeigen wegen begangener Ordnungswidrigkeiten erhielt eine 24 Jahre alte Autofahrerin. Diese war der Polizei gegen 23:10 Uhr am Steintor aufgefallen, weil sie kurzfristig in den Gegenverkehr gefahren war und dabei eine rote Ampel missachtete. Zudem konnte die Frau keine Fahrzeugpapiere vorzeigen.

Um 23:35 Uhr meldete sich ein 20-Jähriger leicht verletzt in der Polizeistation am Raschplatz und gab an, dass er kurz zuvor geschlagen worden sei. Noch bevor die Beamtinnen und Beamten sich um den Mann kümmern konnten, verschwand dieser jedoch wieder. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung stellten sie den Mann jedoch an der Lister Meile fest, als er mit einer Glasflasche und einem Metallaschenbecher versuchte, auf einen 42-Jährigen einzuschlagen. Bei den Schlagversuchen prallte die Glasflasche gegen die gläserne Außenfassade einer Diskothek, die beschädigt wurde. Der 20-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Dabei äußerte er sich rassistisch und volksverhetzend. Die Einsatzkräfte fanden bei ihm zudem Drogen. Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Drogenbesitzes wurden eingeleitet.

Bei der Kontrolle von drei Personen um 23:45 Uhr im Bereich „Am Marstall“ stellte sich heraus, dass gegen einen 30-Jährigen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Hannover wegen eines Diebstahls mit Waffen vorlag. Dieser wurde umgehend vollstreckt. Gegen 02:10 Uhr kontrollierten Polizisten zudem einen 44 Jahre alten Mann in der Kurt-Schumacher-Straße. Da bei ihm 20 Gramm Marihuana gefunden wurden, leiteten die Beamtinnen und Beamten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 04:00 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte in der Georgstraße/Ecke Steintorstraße einen 36-Jährigen, der dort seinen Audi A5 abstellte und sich zu Fuß entfernte. Dabei wirkte der Mann erheblich betrunken. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte er ab. Ein Arzt entnahm ihm anschließend eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt und der Führerschein beschlagnahmt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein – Bodycam

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine anhaltend hohe Anzahl von Gewaltdelikten gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten ist in den vergangenen Jahren bundesweit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Justiz geraten. Im Dezember 2016 wurden bei der PD Hannover im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals mobile Videoüberwachungsanlagen, die sogenannten Bodycams, zum Zwecke der Erprobung eingeführt.

Die Geräte sollten dazu beitragen, potenzielle Täter von Angriffen auf Polizeibeamtinnen und -beamte abzuhalten. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass die Bodycams ein sinnvolles Einsatzmittel zur polizeilichen Gefahrenabwehr darstellen können. Insbesondere im Hinblick auf die Eigensicherung bei Anhalte- und Kontrollsituationen im öffentlichen Raum tragen sie nach den bisherigen Erfahrungen zur Deeskalation bei. Sollte es trotz eines Einsatzes der Kameras zu Angriffen kommen, lässt eine gefertigte Videosequenz eine erheblich verbesserte Beweisführung im anschließenden Strafverfahren erwarten.

Nun wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover flächendeckend Bodycams eingeführt werden konnten.

Die Übergabe der Bodycams sowie weiterer Hardware- und Softwarekomponenten an die Dienststellen der PD Hannover fand im Herbst 2020 statt. Als Grundausstattung wurden 34 Bodycams an alle vier Polizeiinspektionen mit den insgesamt 24 Dienststellen ausgeliefert. Die Geräte werden nach der nunmehr abgeschlossenen Auslieferung und Softwareinstallation bereits im Einsatz- und Streifendienst der PD Hannover verwendet.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten wurden sowohl in der technischen und taktischen Anwendung der Kameras als auch über die rechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen umfassend aus- und fortgebildet.

Die Aufzeichnungen müssen offen erfolgen, also für den Betroffenen in der konkreten Einsatzsituation erkennbar sein. Deshalb tragen die mit einer Bodycam ausgerüsteten Einsatzkräfte ein gut sichtbares Schild mit der Aufschrift „Videoaufzeichnung“ an ihrer Uniform. Die Bildaufzeichnung erfolgt nicht permanent, sondern nur anlassbezogen bei Auslösen durch den kameraführenden Polizeibeamten oder der -beamtin. Dafür muss ein Verdacht bestehen, dass die Gesundheit oder das Leben von Menschen in Gefahr sind. Vor der Aktivierung der Aufzeichnung ist diese den betroffenen Personen grundsätzlich mündlich anzukündigen. An der oberen Seite der Bodycams zeigt eine rot leuchtende LED an, dass Bild- und Tonaufnahmen aufgezeichnet werden.

Die rechtlichen Grundlagen für die Datenerhebung durch den Einsatz der Bodycams im öffentlichen Raum sind im Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) verankert sowie bei der Feststellung von Straftaten der Strafprozessordnung (StPO) zu entnehmen.

Polizei im Einsatz

Kreisstraße (K) 252: 58-Jähriger wird bei Unfall tödlich verletzt

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 13.12.2020, ist es an der K252 zwischen Döteberg und Seelze zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 58 Jahre alter Fahrer eines Mercedes prallte gegen einen Baum und wurde tödlich verletzt.

Ein Zeuge entdeckte gegen 22:50 Uhr das verunfallte Fahrzeug und alarmierte Polizei und Rettungsdienst. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 58-Jährige die Kreisstraße von Döteberg kommend in Richtung Seelze. Er kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Auto gegen einen Straßenbaum. Beim Aufprall wurde der Mann aus Seelze im Auto eingeklemmt. Er wurde durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mercedesfahrers feststellen.

Für die Bergungsarbeiten war die K252 voll gesperrt. Der Schaden wird auf circa 6.000 Euro geschätzt. Zur Zeit ist unklar, wann und wie sich der Unfall ereignete. Zeugen, die Hinweise zum Unfallzeitpunkt und -hergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

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