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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Fußgänger auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Rehren von Lastwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt

3. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der BAB 2 nahe der Anschlussstelle Rehren ist am Samstagabend, 02.01.21, ein Fußgänger von einem Lastwagen erfasst worden. Der Mann, dessen Identität bislang unklar ist, erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der Mann am Samstagabend gegen 19:30 Uhr zu Fuß auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Ein 44 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs der Marke Volvo bemerkte den Fußgänger zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Rehren, als dieser auf dem Standstreifen lief. Fast im gleichen Moment wendete sich der Mann jedoch der Fahrbahn zu und lief in Richtung Mittelschutzplanke.

Der Lastwagenfahrer wich noch nach links aus, erfasste den Fußgänger jedoch mit der vorderen rechten Ecke der Zugmaschine. Infolge des Zusammenstoßes schleuderte der Fußgänger zurück in Richtung des Standstreifens, auf dem er mit lebensgefährlichen Verletzungen liegen blieb. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, um festzustellen, ob der Fußgänger Alkohol oder Drogen konsumiert hatte. Der Lkw-Fahrer überstand die Kollision unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Die Identität des lebensgefährlich Verletzten ist bislang unklar. Der Mann ist zwischen 30 und 50 Jahren alt und hat helles Haar. Zum Zeitpunkt des Unfalls war er mit einer braunen Steppjacke mit orangefarbenem Innenfutter, einem grau melierten Oberteil sowie mit einer dunkelblauen Jeanshose mit schwarzem Gürtel bekleidet. Zudem trug er schwarze Boots. Auf seinem linken Oberarm prangt darüber hinaus ein größeres schwarzes Tattoo asiatischer Art.

Zeugen, die Hinweise zu der Person sowie deren Aufenthalt an der BAB 2 geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden. /

Ruhiger Jahreswechsel in Hannover und Umland – Silvester Hauptbahnhof Hannover

Ruhiger Jahreswechsel in Hannover und Umland

1. Januar 2021/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover blickt auf einen verhältnismäßig ruhigen Einsatz in der Silvesternacht in der Stadt Hannover und im Umland zurück. Nur vereinzelt kam es zu Verstößen gegen die geltenden Corona-Verordnungen.

Beamte der Polizeiinspektion Besondere Dienste gingen in der Stadt Hannover und im Umland in den Präventionseinsatz, um die Einhaltung der derzeit gültigen Niedersächsischen Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu kontrollieren und durchzusetzen. Insbesondere in der hannoverschen Innenstadt zeigten sie mehr Präsenz: Im Fokus stand die Kontrolle der Einhaltung des Mindestabstandes und der Kontaktbeschränkung sowie des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung.

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover definierten in ihren ergänzenden Allgemeinverfügungen die Verbotszonen und beschränkten so das Mitführen und Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen. Das sogenannte Böllerverbot wurde von den Beamten kontrolliert und vereinzelte Verstöße wurden geahndet.

Zum Jahreswechsel kam es im Stadtgebiet Hannover im Bereich der Ihmebrücke, Spinnereistraße aufgrund der angekündigten Lightshow am Heizkraftwerk Linden zu einer Zusammenkunft von circa 80 bis 100 Personen. Die anwesenden Personen wurden von den Beamten per Lautsprecherdurchsagen auf das Abstandsgebot hingewiesen. Ebenso kamen mehrere Personen am Nordufer Maschsee, Arthur-Menge-Ufer zusammen. Die Mindestabstände wurden größtenteils eingehalten.

Gegen 00:35 Uhr kontrollierten die Beamten den Küchengartenplatz und die Limmerstraße, wo sich circa 300 bzw. 150 Personen befanden. Sie wurden von den Beamten per Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Abstandsgebots und das bestehende Ansammlungsverbot hingewiesen. Die Zusammenkunft löste sich nach etwa einer halben Stunde auf.

Gegen 01:00 Uhr rückten die Polizeibeamten zu einer Feierlichkeit in Garbsen aus. In einer Wohnung in der Straße auf der Horst wurde eine Schusswaffe gesichtet. Die Beamten nahmen zunächst Kontakt mit einer der vier anwesenden Personen auf und konnten im weiteren Verlauf die Wohnung eines 42 Jahre alten Mannes betreten. Bei der mutmaßlichen Schusswaffe handelte es sich um eine Softair-Pumpgun.

Jens Künnmann, Leiter der Polizeiinspektion Besondere Dienste, zieht positive Einsatzbilanz: „Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen ist die Silvesternacht deutlich ruhiger verlaufen als in früheren Jahren. Dies spiegelt sich auch in den polizeilichen Einsätzen wider. Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang der weit überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die sich angesichts der Pandemie auch an Silvester in Zurückhaltung geübt und das neue Jahr vergleichsweise leise und besonnen begrüßt hat.“

Sehr ruhige Silvesternacht für Feuerwehr und Rettungsdienst

HANNOVER (PM). Die zurückliegende Silvesternacht verlief für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sehr ruhig. Zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr rückten die hannoverschen Brandschützer zu insgesamt 11 Brandeinsätzen aus. Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt wurde zu 103 Notfalleinsätzen gerufen. Im Vergleich zur Silvesternacht 2020 waren damit nur ein Zehntel der Brand- und nur rund die Hälfte der Notfalleinsätze im Rettungsdienst abzuarbeiten.

Bei den 11 Brandeinsätzen handelte es sich um ein angebranntes Essen, einen Entstehungsbrand an einem PKW, den Brand einer Streusandkiste sowie mehrere Müllbehälter und Containerbrände.

Das Einsatzaufkommen mit 103 Notfalleinsätzen im Rettungsdienst entsprach in etwa dem einer Samstagnacht vor Beginn der Corona-Pandemie. Es war lediglich eine Handverletzung zu verzeichnen, die auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen war.

Die Regionsleitstelle disponierte in der Silvesternacht von 18:00 bis 06:00 Uhr in der Landeshauptstadt Hannover sowie den umgebenden 20 Städten und Gemeinden insgesamt 428 Einsätze im Bereich des Brandschutzes, des Rettungsdienstes und der Hilfeleistungen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Wunstorf: Polizei sucht Tankstellenräuber

30. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Mann hat am Dienstagabend, 29.12.2020, eine Tankstelle an der Kolenfelder Straße in Wunstorf überfallen. Mit einer Schusswaffe bedrohte er den Tankstellenmitarbeiter kurz vor dessen Feierabend und flüchtete mit dem so erbeuteten Geld zu Fuß in eine unbekannte Richtung. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover ereignete sich der Raubüberfall an einer Tankstelle an der Kolenfelder Straße zwischen der König-Ludwig-Straße und dem Kreisverkehr zur Industriestraße. Der 19 Jahre alte Mitarbeiter der Tankstelle war gegen 20:15 Uhr gerade dabei, sich auf den bevorstehenden Feierabend vorzubereiten, als ein bewaffneter Mann an das Kassenfenster trat. Er schob das unverschlossene Schiebefenster auf, richtete eine Pistole auf den 19-Jährigen und forderte die Herausgabe des Kasseninhaltes. Mit der Beute flüchtete der Täter anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die sofortige Fahndung nach dem Flüchtigen verlief zunächst ergebnislos. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hilfe.

Der mutmaßliche Täter soll etwa 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß und schlank sein. Er sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent, auch soll der Mann russische Worte benutzt haben. Er trug zur Tatzeit ein schwarzes Halstuch über Mund und Nase, ein schwarzes Basecap sowie eine schwarze Bekleidung und schwarze Schuhe mit weißer Sohle.

Zeugen, die Hinweise zum Raubgeschehen oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 76 Jahre alter Autofahrer bei Kollision mit Baum schwer verletzt

29. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 76 Jahre alter Autofahrer ist am Montag, 28.12.2020, bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Pkw auf der Landesstraße (L) 403 gegen einen Baum geprallt. Laut eigenen Angaben wollte er zuvor einem Tier ausweichen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Unfalls.

Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 76-Jährige am Montag gegen 12:55 Uhr auf der L 403 zwischen Haste und Kolenfeld unterwegs. Nach eigenen Angaben musste er einem kleinen Tier ausweichen und kam in der Folge nach links von der Fahrbahn ab. Der Porsche Cayenne prallte mit der vorderen linken Fahrzeugecke gegen einen Baum und schleuderte daraufhin zurück auf die Fahrbahn. Zwei Ersthelfer kümmerten sich um den schwer verletzten Autofahrer, bis der Rettungsdienst eintraf. Dieser brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei beziffert den Schaden mit 13.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden. Insbesondere werden die beiden Ersthelfer gebeten, sich nochmals mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

NACHTRAG 11.01.2021

Zwei Wochen nach einem Unfall auf der Landesstraße 403 in der Nähe von Wunstorf ist der schwer verletzte Autofahrer seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Der 76-Jährige war am Montag, 28.12.2020, zwischen Haste und Kolenfeld von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war er zuvor einem Tier ausgewichen, das die Fahrbahn überquerte.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Mehrere Täter attackieren Jugendlichen und rauben Handy

29. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Nach einem gemeinschaftlichen schweren Raub auf einen Jugendlichen im hannoverschen Stadtteil Döhren hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der 15-Jährige war am Samstag, 19.12.2020, zunächst von zwei Angreifern geschlagen worden. Später kamen weitere Täter hinzu. Der Jugendliche wurde leicht verletzt.

Zusammen mit einem anderen Jugendlichen war der 15-Jährige am Abend des 19.12.2020 auf dem Gehweg an der Peiner Straße aus Richtung der Hildesheimer Straße kommend unterwegs. In Höhe eines Durchgangs zur Wolfenbütteler Straße griffen ihn gegen 19:25 Uhr plötzlich ein 17-Jähriger sowie ein gleichaltriger Begleiter an und zogen den 15-Jährigen in den Durchgang. Während die beiden den Jugendlichen zu Boden rissen und schlugen, konnte dessen Begleiter flüchten.

Wenig später kamen aus Richtung der Wolfenbütteler Straße und der Peiner Straße mehrere weitere Personen hinzu, die ebenfalls auf den 15-Jährigen einschlugen und ihn traten. Einer der beiden 17-Jährigen, die den Jugendlichen als erste angegriffen hatten, zog zudem ein Messer und bedrohte den 15-Jährigen damit. Als ein Busfahrer auf die Auseinandersetzung aufmerksam wurde und die Täter ansprach, ergriffen diese noch vor Eintreffen der Polizei die Flucht. Zuvor schnappten sich die Täter noch das Handy des 15-Jährigen sowie Geld. Ein Rettungswagen brachte den leicht Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Eine sofort eingeleitete Fahndung in der Nähe des Tatorts verlief negativ. Allerdings konnten inzwischen die beiden zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alten Tatverdächtigen aus Hannover und Bad Nenndorf ermittelt werden. Bei der Suche nach weiteren Beteiligten hofft die Polizei nun auf Zeugenhinweise.

Die Ermittlungen zu dem Fall führt die Polizei in Bad Nenndorf. Zeugen, die Hinweise zu dem Raub geben können, werden deshalb gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bad Nenndorf unter Telefon 05723 9461-0 zu melden.

Polizei mahnt zur Vorsicht in der Silvesternacht – Feuerwerk Gefahren

Polizei mahnt zur Vorsicht in der Silvesternacht

28. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Rund um Silvester kam es in den vergangenen Jahren zu schweren Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Insbesondere beim Abbrennen von illegalen, sogenannten Polenböllern verletzen sich immer wieder Personen teils schwer. Neben Knalltraumata, Verbrennungen und Schnittwunden kann der Umgang mit solchen Böllern sogar eine Lebensgefahr nach sich ziehen.

Unbenommen der gültigen Bestimmungen der Corona-Verordnung in Niedersachsen zu Silvester 2020/2021 gelten in Deutschland für den Umgang mit Feuerwerkskörpern folgende Regeln:

  • Nur Erwachsene (ab 18 Jahre) dürfen zum Jahreswechsel (nur vom 31.12. bis zum 01.01.) Silvesterfeuerwerk nutzen
  • In Deutschland darf nur mit amtlich zugelassenem Feuerwerk gehandelt und die Pyrotechnik abgebrannt werden (CE-Kennzeichnung mit vierstelliger Ziffer)
  • Nicht zugelassene Feuerwerkskörper sind verboten, dazu gehören auch selbst gebastelte Knaller. Bastler machen sich somit strafbar.

Silvesterfeuerwerk durfte in den Geschäften nur an den letzten drei Tagen des Jahres und nur an Erwachsene verkauft werden. In diesem Jahr wurde die entsprechende Verordnung zum Sprengstoffgesetz am 17.12.2020 geändert, sodass für das Jahr 2020 ein generelles Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk an Verbraucher eingeführt wurde. Dies ist gemäß der Verordnung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat eine „notwendige weitere Maßnahme zur Bewältigung der Auswirkungen auf das Gesundheitswesen im Zusammenhang mit der fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus (…)“. Davon ausgenommen ist nur Kleinstfeuerwerk der Kategorie F1, wie zum Beispiel Wunderkerzen oder Knallbonbons.

Die Polizei rät aus Gründen des Gesundheitsschutzes dazu, bei dem bevorstehenden Jahreswechsel gänzlich auf das Feuerwerken zu verzichten.

Weitere Hinweise und Informationen sind hier zu finden: https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/silvesterboeller/

Streifenwagen mit Blaulicht

Groß Buchholz: Duo raubt Taxifahrer aus

27. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag, 26.12.2020, ist es zu einem Angriff auf einen Taxifahrer gekommen. Zwei junge Männer ließen sich zunächst nach Groß-Buchholz fahren und nahmen dort dem 61-Jährigen gewaltsam das Portmonee ab.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover stiegen die beiden Täter am Taxistand des Friederikenstifts in das Taxi des 61 Jahre alten Fahrers. Dieser fuhr die zwei Männer bis in den Kosselhof (Groß Buchholz). Als die Fahrgäste dort gegen 01:50 Uhr bezahlen sollten, würgte einer der beiden den Fahrer plötzlich von hinten. Der andere entriss ihm das Portmonee. Beide flüchteten fußläufig. Alarmierte Polizeikräfte suchten im Nahbereich nach den Tätern – erfolglos.

Beide Täter waren etwa 25 Jahre alt und 1,75 Meter – 1,80 Meter groß. Ihr Aussehen wurde als schlank mit südländischem bzw. arabischen Erscheinungsbild beschrieben. Die zwei Männer trugen dunkle Mund-Nase-Bedeckungen. Ein Täter war mit roter Kapuzenjacke und Jeans bekleidet. Der andere trug eine braune Kapuzenjacke und eine blaue Jeans.

Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Sahlkamp: Container brennen

27. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 27.12.2020, ist es fast zeitgleich zu mehreren Containerbränden im Stadtteil Sahlkamp gekommen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die die Täter möglicherweise gesehen haben.

Gegen 23:30 Uhr meldeten sich Anwohner aus dem Bereich General-Wever-Straße und berichteten über brennende Müllcontainer. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Lahe brannte es nahezu gleichzeitig an fünf verschiedenen Örtlichkeiten. Neben der General-Wever-Straße (drei Brandorte) wurden auch Feuer an der Vogelsbergstraße und an der Schwarzwaldstraße Höhe Rhönweg festgestellt. Tatverdächtig sind derzeit drei männliche Personen, die von einem Zeugen beobachtet wurden. Das Trio hatte sich zunächst an einem Müllcontainer an der General-Wever-Straße in Höhe des Rhönwegs zu schaffen gemacht. Als dieser zu brennen begann, flüchteten die Personen in Richtung der Straße Sahlkamp. Alle drei waren dunkel gekleidet und werden auf circa 15-18 Jahre geschätzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer und sucht Zeugen, die Hinweise geben können. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Lahe unter der Rufnummer 0511 109-3317 zu melden.

Polizei im Einsatz

Messerangriff am Steintor – drei Männer bei Auseinandersetzung verletzt

27. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Streit mit etwa 10-15 Beteiligten sind am Sonntagmorgen, 27.12.2020, drei Männer durch Stiche verletzt worden. Mehrere Tatverdächtige wurden vor Ort festgenommen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und sucht nach Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes kam es an der Steintorstraße (Hannover-Mitte) gegen 00:25 Uhr zu Streitigkeiten zwischen etwa 10-15 Personen. Dabei erlitten zwei Männer (38,34) lebensbedrohliche Stichverletzungen im Oberkörper. Ein 43-Jähriger wurde durch einen Stich am Bein verletzt. Der Zustand der drei Männer ist aktuell stabil.

Eine Präsenzstreife der Polizei wurde auf die Auseinandersetzung aufmerksam, forderte Verstärkung an und griff in den Streit ein. Insgesamt neun Tatverdächtige konnten durch die alarmierten Einsatzkräfte vorläufig festgenommen werden. Ein Messer, dass als Tatwerkzeug infrage kommt, wurde sichergestellt.

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung. Um den Hintergrund und Verlauf der Streitigkeiten aufzuklären, sucht die Polizei Zeugen. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Helstorf: Schmuck aus Tresor erbeutet

25. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 24.12.2020, ist es zu einem Raubüberfall in Neustadt (OT Helstorf) gekommen. Zwei Täter fesselten einen 17-Jährigen und raubten Schmuck und Geld aus einem Tresor. Der 17-Jährige blieb unverletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hebelten die Täter gegen Mitternacht die Terrassentür eines Zweifamilienhauses am Tannenweg auf. In der Wohnung trafen sie auf den 17-Jährigen, der allein zu Haus war. Die Räuber bedrohten ihn mit einer Handfeuerwaffe. Der 17-Jährige musste das Versteck des Tresorschlüssels preiszugeben. Anschließend wurde er gefesselt. Die Räuber öffneten den Tresor und erbeuteten Geld und Schmuck. Anschließend flüchteten sie und ließen den 17-Jährigen gefesselt zurück. Dieser konnte an sein Handy gelangen und Hilfe rufen. Die alarmierten Polizeibeamten fahndeten sofort nach den Tätern, konnten aber keine Tatverdächtigen antreffen. Die Hintergründe des Tatgeschehens sind derzeit noch unklar. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

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