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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: 60-jährige Frau aus Döhren vermisst

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover sucht seit Sonntagabend, 13.12.2020, nach einer vermissten Seniorin aus Döhren. Die 60-jährige Iris K. war freiwillig stationär in einem Klinikum in Sehnde, Ortsteil Ilten, untergebracht und kehrte am Sonntag nicht von ihrem Ausgang zurück. Da eine Gefahr für die Frau nicht auszuschließen war, informierte die Einrichtung die Polizei. Eine sofort eingeleitete Suche und weitere Ermittlungen blieben bislang erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen verließ die Vermisste am Sonntagmorgen gegen 08:00 Uhr eine Klinikeinrichtung an der Rudolf-Wahrendorff-Straße in Sehnde. Ein Ziel ihres Ausflugs nannte die Frau den Mitarbeitern nicht. Als Iris K. um 11:30 Uhr noch immer nicht in die Einrichtung zurückgekehrt war, kontaktierten die Mitarbeitenden die Polizei und Angehörige.

Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen im unmittelbaren Umfeld des Klinikums auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers sowie an möglichen Kontaktadressen in Hannover verliefen erfolglos. Auch sogenannte Personenspürhunde unterstützten die Suche bis in die Nacht hinein. Am Montag blieb Iris K. jedoch weiterhin verschwunden.

Die Seniorin ist aufgrund einer Erkrankung auf Medikamente angewiesen. Auch aufgrund der Wetterverhältnisse und einem möglichen Aufenthalt der Frau im Freien kann eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden.

Iris K. ist etwa 1,67 Meter groß und von kräftiger Statur. Sie hat etwa 10 Zentimeter kurze schwarze Haare mit grauem Ansatz. Sie weist eine leicht geduckte Körperhaltung auf und hat eine schleppende Gangart. Im Kontakt zu anderen Menschen wird sie als zurückhaltend beschrieben. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einer schwarzen Jacke bekleidet und trug keine Taschen bei sich.

Hinweise zum Aufenthalt der Frau nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter Telefon 0511 109-3617 entgegen.

NACHTRAG 17.12.2020

Hannover (ots) – Seit Sonntagabend, 13.12.2020, hat die Polizei Hannover nach der vermissten Iris K. gesucht. Die 60-Jährige kehrte nach einem Spaziergang nicht in die Einrichtung eines Klinikums in Sehnde zurück. Am Donnerstagvormittag, 17.12.2020, gegen 10:10 Uhr fanden Spaziergänger ihren leblosen Körper im Bereich Sehnde. Es ist nicht von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach der Frau beteiligt und der Polizei Hinweise gegeben haben.

Stop Polizei

Autodieb entwendet Dienstwagen aus Hotel-Tiefgarage in Lahe

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Autodieb hat am Sonntag, 13.12.2020, aus einer Tiefgarage eines Hotels an der Oldenburger Allee in Hannover-Lahe einen Pkw entwendet. Kurz darauf kam er nahe Großburgwedel mit dem Auto von der Fahrbahn ab, das sich daraufhin mehrfach überschlug und auf einem Acker landete.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Hannover hat sich ein zunächst unbekannter Mann bereits am späten Samstagabend, 12.12.2020, unbemerkt gewaltsam Zutritt zu einem pandemiebedingt geschlossenen Hotel an der Oldenburger Allee im hannoverschen Stadtteil Lahe verschafft. Am Sonntagnachmittag, 13.12.2020, stellte dann ein Mitarbeiter des Hotels gegen 14:00 Uhr fest, dass mehrere Türen in dem Gebäude aufgebrochen worden waren und verständigte die Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hielt sich der Einbrecher nicht mehr in dem Haus auf. Allerdings gab der Mitarbeiter an, dass mehrere Schlüssel fehlen. Unter anderem jener für einen in der Hotel-Tiefgarage abgestellten Dienstwagen.

Der vermisste VW Golf war am selben Tag bereits gegen 12:45 Uhr auf der Steller Straße nahe der Ortschaft Kirchhorst aufgetaucht, wo das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war. Aus bislang ungeklärter Ursache war das Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und anschließend nach mehreren Überschlägen auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand gekommen. Der 32 Jahre alte Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Polizei bezifferte den Schaden mit 25.000 Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der medizinischen Behandlung zeigte der Mann ein aggressives Verhalten. Auch der Aufforderung der Polizeibeamten, sich zu beruhigen, kam er nicht nach. Als er einem Polizeibeamten sogar Gewalt androhte, brachte dieser den 32-Jährigen zu Boden und legte ihm Handfesseln an.

Die weiteren Ermittlungen brachten dann die Verbindung zu dem Diebstahl in dem Hotel in Hannover-Lahe. Gegen den Mann wird nun nicht nur wegen Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, sondern auch wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Hotel in Lahe.

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch – Polizei Corona Kontrollen

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden zeigt die Polizei in der hannoverschen Innenstadt schon seit längerem erhöhte Präsenz. Bei erneuten Kontrollen sind in der Nacht zu Sonntag diverse Ordnungswidrigkeiten und Straftaten geahndet worden.

In der Nacht zu Sonntag, 13.12.2020, waren Beamte der Polizeistation Raschplatz in der hannoverschen Innenstadt unterwegs, um verstärkte Kontrollen durchzuführen. Kräfte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte und der Polizeiinspektion Besondere Dienste unterstützten den Präsenzeinsatz.

Trotz des einsetzenden Ladenschlusses stellten die Beamtinnen und Beamten ein eher geringes Besucheraufkommen in der Innenstadt fest. Grundsätzlich traf die Polizei kaum Personen an, die sich nicht an die geltenden Corona-Vorschriften hielten. Trugen Passanten keine Mund-Nase-Bedeckung oder hielten sich nicht genügend Abstand zu anderen, sprachen die Einsatzkräfte sie auf die Fehlverhalten an. Vereinzelt wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet beziehungsweise Platzverweise ausgesprochen.

Gegen 21:20 Uhr stellte die Polizei auf dem Steintorplatz eine Person fest, die gegen ein angrenzendes Gebäude urinierte. Die Polizei stellte deren Identität fest und sprach einen Platzverweis aus. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 23:00 Uhr kontrollierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten im Bereich Schmiedestraße/Am Marstall vier mutmaßliche Drogenhändler. Nachdem ihre Identitäten festgestellt und die Personen durchsucht worden waren, erhielten die Betroffenen Platzverweise.

Mehrere Anzeigen wegen begangener Ordnungswidrigkeiten erhielt eine 24 Jahre alte Autofahrerin. Diese war der Polizei gegen 23:10 Uhr am Steintor aufgefallen, weil sie kurzfristig in den Gegenverkehr gefahren war und dabei eine rote Ampel missachtete. Zudem konnte die Frau keine Fahrzeugpapiere vorzeigen.

Um 23:35 Uhr meldete sich ein 20-Jähriger leicht verletzt in der Polizeistation am Raschplatz und gab an, dass er kurz zuvor geschlagen worden sei. Noch bevor die Beamtinnen und Beamten sich um den Mann kümmern konnten, verschwand dieser jedoch wieder. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung stellten sie den Mann jedoch an der Lister Meile fest, als er mit einer Glasflasche und einem Metallaschenbecher versuchte, auf einen 42-Jährigen einzuschlagen. Bei den Schlagversuchen prallte die Glasflasche gegen die gläserne Außenfassade einer Diskothek, die beschädigt wurde. Der 20-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Dabei äußerte er sich rassistisch und volksverhetzend. Die Einsatzkräfte fanden bei ihm zudem Drogen. Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Drogenbesitzes wurden eingeleitet.

Bei der Kontrolle von drei Personen um 23:45 Uhr im Bereich „Am Marstall“ stellte sich heraus, dass gegen einen 30-Jährigen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Hannover wegen eines Diebstahls mit Waffen vorlag. Dieser wurde umgehend vollstreckt. Gegen 02:10 Uhr kontrollierten Polizisten zudem einen 44 Jahre alten Mann in der Kurt-Schumacher-Straße. Da bei ihm 20 Gramm Marihuana gefunden wurden, leiteten die Beamtinnen und Beamten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 04:00 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte in der Georgstraße/Ecke Steintorstraße einen 36-Jährigen, der dort seinen Audi A5 abstellte und sich zu Fuß entfernte. Dabei wirkte der Mann erheblich betrunken. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte er ab. Ein Arzt entnahm ihm anschließend eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt und der Führerschein beschlagnahmt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein – Bodycam

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine anhaltend hohe Anzahl von Gewaltdelikten gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten ist in den vergangenen Jahren bundesweit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Justiz geraten. Im Dezember 2016 wurden bei der PD Hannover im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals mobile Videoüberwachungsanlagen, die sogenannten Bodycams, zum Zwecke der Erprobung eingeführt.

Die Geräte sollten dazu beitragen, potenzielle Täter von Angriffen auf Polizeibeamtinnen und -beamte abzuhalten. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass die Bodycams ein sinnvolles Einsatzmittel zur polizeilichen Gefahrenabwehr darstellen können. Insbesondere im Hinblick auf die Eigensicherung bei Anhalte- und Kontrollsituationen im öffentlichen Raum tragen sie nach den bisherigen Erfahrungen zur Deeskalation bei. Sollte es trotz eines Einsatzes der Kameras zu Angriffen kommen, lässt eine gefertigte Videosequenz eine erheblich verbesserte Beweisführung im anschließenden Strafverfahren erwarten.

Nun wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover flächendeckend Bodycams eingeführt werden konnten.

Die Übergabe der Bodycams sowie weiterer Hardware- und Softwarekomponenten an die Dienststellen der PD Hannover fand im Herbst 2020 statt. Als Grundausstattung wurden 34 Bodycams an alle vier Polizeiinspektionen mit den insgesamt 24 Dienststellen ausgeliefert. Die Geräte werden nach der nunmehr abgeschlossenen Auslieferung und Softwareinstallation bereits im Einsatz- und Streifendienst der PD Hannover verwendet.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten wurden sowohl in der technischen und taktischen Anwendung der Kameras als auch über die rechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen umfassend aus- und fortgebildet.

Die Aufzeichnungen müssen offen erfolgen, also für den Betroffenen in der konkreten Einsatzsituation erkennbar sein. Deshalb tragen die mit einer Bodycam ausgerüsteten Einsatzkräfte ein gut sichtbares Schild mit der Aufschrift „Videoaufzeichnung“ an ihrer Uniform. Die Bildaufzeichnung erfolgt nicht permanent, sondern nur anlassbezogen bei Auslösen durch den kameraführenden Polizeibeamten oder der -beamtin. Dafür muss ein Verdacht bestehen, dass die Gesundheit oder das Leben von Menschen in Gefahr sind. Vor der Aktivierung der Aufzeichnung ist diese den betroffenen Personen grundsätzlich mündlich anzukündigen. An der oberen Seite der Bodycams zeigt eine rot leuchtende LED an, dass Bild- und Tonaufnahmen aufgezeichnet werden.

Die rechtlichen Grundlagen für die Datenerhebung durch den Einsatz der Bodycams im öffentlichen Raum sind im Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) verankert sowie bei der Feststellung von Straftaten der Strafprozessordnung (StPO) zu entnehmen.

Polizei im Einsatz

Kreisstraße (K) 252: 58-Jähriger wird bei Unfall tödlich verletzt

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 13.12.2020, ist es an der K252 zwischen Döteberg und Seelze zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 58 Jahre alter Fahrer eines Mercedes prallte gegen einen Baum und wurde tödlich verletzt.

Ein Zeuge entdeckte gegen 22:50 Uhr das verunfallte Fahrzeug und alarmierte Polizei und Rettungsdienst. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 58-Jährige die Kreisstraße von Döteberg kommend in Richtung Seelze. Er kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Auto gegen einen Straßenbaum. Beim Aufprall wurde der Mann aus Seelze im Auto eingeklemmt. Er wurde durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mercedesfahrers feststellen.

Für die Bergungsarbeiten war die K252 voll gesperrt. Der Schaden wird auf circa 6.000 Euro geschätzt. Zur Zeit ist unklar, wann und wie sich der Unfall ereignete. Zeugen, die Hinweise zum Unfallzeitpunkt und -hergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Uetze: 41-Jähriger schießt auf Schwester seiner Ex-Partnerin und flüchtet

13. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmorgen, 13.12.20, ist es in einer Wohnung in Uetze zu Streitigkeiten gekommen. Dabei drang ein 41 Jahre alter Mann gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin ein und gab einen Schuss mit einer Handfeuerwaffe ab. Die 45-jährige Schwester der Bewohnerin wurde am Kopf getroffen und verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover handelt es sich beim Vorfall um Beziehungsstreitigkeiten. Der ehemalige Lebensgefährte aus Wolfsburg verschaffte sich gegen 05:20 Uhr gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner 35-jährigen Ex-Lebensgefährtin an der Kösliner Straße (Uetze). Die ebenfalls in der Wohnung anwesende Schwester stellte sich im Wohnzimmer dem Wolfsburger entgegen. Daraufhin schoss der 41-Jährige mit der Waffe auf die Frau. Diese wurde durch die Kugel am Kopf verletzt. Sie wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert. Ihr Zustand ist stabil. Die Ex-Partnerin des Mannes konnte sich in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.

Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Nach dem Schuss flüchtete der Mann aus der Wohnung. Die Polizei sucht nun nach dem Mann. Hinweise zum Sachverhalt nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Mann in Handschellen

Linden-Mitte: Polizei nimmt zwei mutmaßliche Autodiebe fest

11. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Unmittelbar nach einem versuchten Autodiebstahl hat die Polizei Hannover am Mittwoch, 09.12.2020, zwei Tatverdächtige gefasst. Die beiden Männer hatten beim Versuch, ein abgestelltes Fahrzeug aufzuknacken, die Alarmanlage aktiviert. Sie wurden durch die Polizei an der Flucht gehindert.

Dank des Hinweises eines aufmerksamen Zeugen wurde die Polizei schon frühzeitig über einen möglicherweise bevorstehenden Autodiebstahl informiert. Der Hinweisgeber hatte nämlich am Mittwoch, 09.12.2020, gegen 16:40 Uhr zwei verdächtige Personen in der Südfeldstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte beobachtet. Sie nahmen dort abgestellte Autos näher unter die Lupe. Sicherheitshalber verständigte der Zeuge daraufhin die Polizei.

Als ein Funkstreifenwagen vor Ort eintraf, löste die Alarmanlage eines abgestellten Audi A6 aus und ein Tatverdächtiger flüchtete von dem Auto zu einem wartenden Mercedes-Benz. Über die Beifahrertür stieg er ein, bevor der Fahrer kurz darauf anfuhr. Der Streifenwagen blockierte jedoch umgehend das Fahrzeug und verhinderte so die Flucht. Der 30 Jahre alte Fahrer und sein 35 Jahre alter Begleiter wurden vorläufig festgenommen.

Bei ihnen stieß die Polizei zudem auf allerhand Tatwerkzeug, das zum Aufbruch und Diebstahl von Fahrzeugen dient. Am Donnerstag wurden die beiden Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Für beide Beschuldigte ordnete dieser die Untersuchungshaft an.

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Fall wird geprüft, ob die beiden Männer für einen weiteren Autodiebstahl am 09.12.2020 im Bereich Hannover-Stöcken verantwortlich sind.

Polizei im Einsatz

Hannover-Wülfel: Pkw und Laube stehen in Flammen

10. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Mittwochnacht, 09.12.2020, sind die Feuerwehr und die Polizei zu einem brennenden Auto an der Hildesheimer Straße in Höhe Am Brabrinke im hannoverschen Wülfel gerufen worden. Dort im Bereich einer ehemaligen Kleingartenkolonie brannte auch eine Gartenlaube. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover bemerkte ein 46-jähriger Zeuge gegen 22:45 Uhr einen brennenden VW Passat und ein Feuer im Bereich der ehemaligen Gartenkolonie. Er wählte umgehend den Notruf. Auch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei nahm die Flammen wahr, während sie in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr stand eine Gartenlaube mit Anbauten und das davor abgestellte Auto in Vollbrand. Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen in der Laube befanden. Die Feuerwehr löschte die Brände, konnte jedoch ausschließen, dass noch Menschenleben in Gefahr waren.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei beschlagnahmten den Brandort. Die Gartenlaube und der VW Passat wurden gänzlich zerstört. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Brandursächlich war offenbar ein technischer Defekt am Auto, eine Brandstiftung wird eindeutig ausgeschlossen. Das Feuer breitete sich offenbar vom Pkw auf die daneben befindliche Laube und ihre Anbauten aus.

Polizei im Einsatz

Lehrte: Mann erleidet nach Unfall lebensgefährliche Verletzungen

9. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 09.12.2020, ist es in Lehrte gegen 12:50 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Auto gekommen. An der Berliner Allee, Bundesstraße (B) 443, in Höhe des Sedanplatzes trat demnach ein 62-jähriger Mann auf die Straße und wurde dort durch einen Opel Astra erfasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr der 22-jährige Fahrer des Opel auf der Berliner Allee (B 443) in Richtung Sehnde auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem benachbarten Rechtsabbiegestreifen warteten bereits einige Fahrzeuge vor der Ampelkreuzung an der Marktstraße. Zu Fuß aus Richtung Rathaus kommend betrat der Fußgänger zwischen den haltenden Autos die Berliner Allee, um zum gegenüberliegenden Sedanplatz zu gelangen. Dort wurde er von der rechten Front des Opels erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Der Senior erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Verletzungen, welche durch den alarmierten Rettungsdienst und einen Notfallmediziner erstversorgt wurden. Mit einem Rettungswagen wurde der Mann in Begleitung des Notarztes in ein hannoversches Krankenhaus gefahren.

Durch das Unfallgeschehen und die notwendigen Maßnahmen der Rettungskräfte und der Polizei wurde der Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt. Die B 443 in Richtung Sehnde wurde im Bereich der Unfallkreuzung bis etwa 14:25 Uhr teilweise gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro.

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht

8. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 07.12.2020, fand der bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Hannover unterstützten die Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr in der Landeshauptstadt und Region Hannover und ahndeten Verstöße.

Ähnlich zum Vorgehen des landesweiten gemeinsamen Kontrolltages im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft „Wir tragen Maske“ am 02.09.2020 und eines Aktionstages der PD Hannover am 11.11.2020, welche in der Landeshauptstadt Hannover und in der Region Hannover stattfanden, führten auch gestern die Nahverkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und die Regiobus Hannover GmbH mit Unterstützung der Landes- und Bundespolizei Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr durch.

Zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr überprüften die Beamtinnen und Beamten der PD Hannover bei den Schwerpunktkontrollen in Bussen und Bahnen als auch an Haltestellen, in Stationen sowie in Bahnhöfen in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Fahrgäste wurden für das Thema der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin sensibilisiert. Gleichwohl wurden festgestellte Verstöße gegen die Maskenpflicht konsequent geahndet.

Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt Hannover 179 Personen auf die Notwendigkeit des Tragens eines Mund-Nase-Schutzes hingewiesen und 110 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In der Region Hannover führten die Beamten 189 Ansprachen durch und veranlassten die Einleitung von fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei der Schwerpunktkontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nachkam. Grundsätzlich zeigte sich eine positive Resonanz der Bevölkerung bezüglich der polizeilichen Maßnahmen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung bzw. diejenigen, die sie falsch trugen, zeigten sich größtenteils einsichtig.

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