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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Lehrte: Mann erleidet nach Unfall lebensgefährliche Verletzungen

9. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 09.12.2020, ist es in Lehrte gegen 12:50 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem Auto gekommen. An der Berliner Allee, Bundesstraße (B) 443, in Höhe des Sedanplatzes trat demnach ein 62-jähriger Mann auf die Straße und wurde dort durch einen Opel Astra erfasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr der 22-jährige Fahrer des Opel auf der Berliner Allee (B 443) in Richtung Sehnde auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem benachbarten Rechtsabbiegestreifen warteten bereits einige Fahrzeuge vor der Ampelkreuzung an der Marktstraße. Zu Fuß aus Richtung Rathaus kommend betrat der Fußgänger zwischen den haltenden Autos die Berliner Allee, um zum gegenüberliegenden Sedanplatz zu gelangen. Dort wurde er von der rechten Front des Opels erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Der Senior erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Verletzungen, welche durch den alarmierten Rettungsdienst und einen Notfallmediziner erstversorgt wurden. Mit einem Rettungswagen wurde der Mann in Begleitung des Notarztes in ein hannoversches Krankenhaus gefahren.

Durch das Unfallgeschehen und die notwendigen Maßnahmen der Rettungskräfte und der Polizei wurde der Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt. Die B 443 in Richtung Sehnde wurde im Bereich der Unfallkreuzung bis etwa 14:25 Uhr teilweise gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro.

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht

8. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 07.12.2020, fand der bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Hannover unterstützten die Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr in der Landeshauptstadt und Region Hannover und ahndeten Verstöße.

Ähnlich zum Vorgehen des landesweiten gemeinsamen Kontrolltages im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft „Wir tragen Maske“ am 02.09.2020 und eines Aktionstages der PD Hannover am 11.11.2020, welche in der Landeshauptstadt Hannover und in der Region Hannover stattfanden, führten auch gestern die Nahverkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und die Regiobus Hannover GmbH mit Unterstützung der Landes- und Bundespolizei Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr durch.

Zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr überprüften die Beamtinnen und Beamten der PD Hannover bei den Schwerpunktkontrollen in Bussen und Bahnen als auch an Haltestellen, in Stationen sowie in Bahnhöfen in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Fahrgäste wurden für das Thema der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin sensibilisiert. Gleichwohl wurden festgestellte Verstöße gegen die Maskenpflicht konsequent geahndet.

Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt Hannover 179 Personen auf die Notwendigkeit des Tragens eines Mund-Nase-Schutzes hingewiesen und 110 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In der Region Hannover führten die Beamten 189 Ansprachen durch und veranlassten die Einleitung von fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei der Schwerpunktkontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nachkam. Grundsätzlich zeigte sich eine positive Resonanz der Bevölkerung bezüglich der polizeilichen Maßnahmen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung bzw. diejenigen, die sie falsch trugen, zeigten sich größtenteils einsichtig.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe

8. Dezember 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER / MÜNCHEN (ots). Das Polizeipräsidium München bittet bei der Suche nach einer vermissten 15-Jährigen die Bürgerinnen und Bürger im Raum Hannover um Mithilfe. Die Jugendliche verschwand bereits im August dieses Jahres spurlos aus einem Jugendhaus, in dem sie untergebracht war. Hinweise deuten auf einen Aufenthalt in Niedersachsen hin.

Bereits seit Freitag, 14.08.2020, fahndet die Münchner Polizei nach einem 15-jährigen Mädchen. Die Vermisste verließ in den Abendstunden ein Jugendhaus, in dem sie bis zu ihrem Verschwinden lebte. Intensive Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei führten bislang zu keinem konkreten Aufenthaltsort der 15-Jährigen. Es gibt allerdings Hinweise, dass sie sich in Niedersachsen, konkret im Raum Hannover, aufhalten könnte. Aufgrund der Gesamtumstände wird nun in Absprache mit dem Stadtjugendamt München von polizeilicher Seite aus eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet und auch mit einem Bild nach der Jugendlichen gesucht.

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe – bilder vermissung2

© Polizeipräsidium München

Die Vermisste ist circa 1,75 Meter groß und 52 Kilogramm schwer. Ihr scheinbares Alter wird mit circa 20 Jahren angegeben. Das Mädchen trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens zudem dunkelbraune Haare.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens nimmt das zuständige Kommissariat 14 des Polizeipräsidiums München unter Telefon 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Streifenwagen mit Blaulicht

44-Jähriger mit gestohlenem und unbeleuchteten Fahrrad auf Messeschnellweg unterwegs

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 44 Jahre alter Mann hat sich in der Nacht zu Sonntag, 06.12.2020, in Hannover in eine lebensgefährliche Situation gebracht. Mit einem unbeleuchteten Fahrrad befuhr der Mann den Messeschnellweg in Richtung Süden. Auf der Kreuzung am Pferdeturm wurde er gestoppt. Die Überprüfung ergab zudem, dass das Fahrrad gestohlen war.

Nach ersten Erkenntnissen meldeten sich in der Nacht zu Sonntag gegen 01:45 Uhr Zeugen bei der Polizei, nachdem sie auf dem Messeschnellweg einen Radfahrer bemerkt hatten. Dieser war verbotenerweise und aus bislang ungeklärter Ursache auf die vierspurige Straße geraten. Dem noch nicht genug, war der Mann zudem ohne Licht sowie angetrunken unterwegs. Die sofort eingeleitete Suche nach dem Radfahrer führte schließlich auf der Kreuzung am Pferdeturm zum Erfolg. Zeugen hatten beobachtet, wie der Mann kurz zuvor über die dortige Rampe den Schnellweg verlassen hatte. Aufgrund von Schürfwunden wurde der Rettungsdienst hinzugerufen, um den Mann zu behandeln. Ein Transport ins Krankenhaus wurde nicht nötig. Unklar ist, wie sich der Mann die Verletzungen zugezogen hatte.

Bei der Überprüfung des 44-Jährigen stellten die Beamten fest, dass er betrunken in die Pedale getreten hatte: Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,15 Promille. In der Folge wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Darüber hinaus bemerkten die Einsatzkräfte, dass das Fahrrad als gestohlen gemeldet wurde. Die Beamten stellten das Gefährt sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann wieder gehen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Mann und zu seiner Fahrstrecke geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter Telefon 0511 109-3317 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Ermittlungen gegen pöbelnden Fahrgast in Stadtbahn

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat gegen einen 28 Jahre alten Hannoveraner Ermittlungen wegen mehrerer Beleidigungen eingeleitet. Der Mann war bereits am Donnerstag, 26.11.2020, in einer Stadtbahn unangenehm aufgefallen, weil er dort zunächst überwiegend jugendliche Mädchen belästigt und herumgeschrien haben soll. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen saß der 28 Jahre alte Tatverdächtige am 26.11.2020 in einer Stadtbahn der Linie 2 in Fahrtrichtung Rethen, als er unvermittelt im Waggon herumschrie sowie mehrere weibliche Fahrgäste, bei denen es sich überwiegend um Jugendliche handelte, belästigte. Als der 38 Jahre alte Fahrer der Stadtbahn dies mitbekam, sprach er den Pöbler auf sein Verhalten an. Dieser beleidigte daraufhin auch den Fahrer.

An der Haltestelle „Hauptbahnhof“ warteten gegen 18:30 Uhr bereits Sicherheitsmitarbeiter des Verkehrsunternehmens, um den 28-Jährigen aus der Stadtbahn zu begleiten. Da er sich auch gegenüber den Bediensteten unkooperativ verhielt, wurde die Polizei hinzugerufen. Im weiteren Verlauf beleidigte der 28-Jährige auch einen 19 Jahre alten Sicherheitsmann.

Eine Überprüfung der Person durch die alarmierten Einsatzkräfte ergab zudem, dass der Mann ohne gültigen Fahrschein in der Stadtbahn saß. Verfahren wegen Beleidigung sowie Beförderungserschleichung wurden eingeleitet. Nachdem die Beamten den Pöbler aus der Station begleitet hatten, erteilten sie ihm einen Platzverweis.

Zeugen, die Hinweise zum Verhalten des Mannes in der Bahn geben können oder selbst von diesem bedrängt wurden, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter Telefon 0511 109-2820 zu melden.

Hannover-Bothfeld: Polizei beschlagnahmt Cannabisplantagen – Canabis beschlagnahmt

Hannover-Bothfeld: Polizei beschlagnahmt Cannabisplantagen

7. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots.) Am Freitag, 04.12.2020, ist die Polizei Hannover Hinweisen auf den Konsum von Marihuana in einem Mehrfamilienhaus in Bothfeld nachgegangen. Im Treppenhaus soll es bereits häufiger verdächtig nach Marihuana gerochen haben. Auf richterliche Anordnung wurde die Wohnung eines 34-Jährigen durchsucht, in der die Polizei anschließend zwei große Zelte mit insgesamt 30 Cannabispflanzen fand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe für Betäubungsmittelkriminalität der Polizeiinspektion Hannover meldeten Hinweisgeber gegen 19:40 Uhr verdächtigen Geruch im Treppenhaus eines Hauses in der Straße Meierwiesen. Dort sollte es aus einer Wohnung im Souterrain bereits häufiger Hinweise auf Marihuana-Geruch gegeben haben.

Der 34-jährige Bewohner der betroffenen Wohnung räumte gegenüber der Polizei zunächst ein, dass er einen Joint geraucht habe. Weitere geringe Mengen Betäubungsmittel würden sich in seinem Auto befinden. Bereitwillig suchte er gemeinsam mit den Polizeibeamten seinen Pkw auf und händigte ihnen eine Plastikdose mit 21,6 Gramm Marihuana aus. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Sein Auto und seine Wohnung wurden mit einem richterlichen Beschluss und mit Unterstützung der Kriminalpolizei durchsucht. In zwei Zimmern fanden die Beamten zwei Plantagen in Form von großen Pflanzzelten. Eines maß vier Meter mal drei Meter und wies eine Höhe von zwei Metern auf, es nahm damit nahezu den ganzen Platz im Zimmer ein. In dem Zelt befanden sich 25 Pflanzen in voller Blüte. Es war mit professioneller Abluftanlage, Beleuchtungseinrichtung für Pflanzen sowie mit einem Bewässerungssystem ausgestattet. Weitere fünf jüngere Marihuana-Pflanzen waren in einem zweiten Zelt in dem zweiten Zimmer der Wohnung.

Die insgesamt 30 Pflanzen wurden neben anderen Beweismitteln, wie zum Beispiel Lektüre über Marihuana-Aufzucht und eine Feinwaage, durch die Ermittler beschlagnahmt. Den Mann erwarten nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen.

Friedlicher Verlauf von Versammlung durch Hannovers Nordstadt – Pol Symbolbild© Bernd Günther

Friedlicher Verlauf von Versammlung durch Hannovers Nordstadt

6. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine angezeigte Versammlung unter dem Motto „Wohnen ist Menschenrecht“ ist am Samstag, 05.12.2020, in Hannover friedlich verlaufen. In der Spitze zogen bis zu 500 Teilnehmende von der Innenstadt in Richtung Nordstadt. Nach Beendigung der Versammlung besetzten mehrere Personen ein Haus im Stadtteil Hainholz. Nach Rücksprache mit der Eigentümerin der Immobilie wurde das Objekt am Abend geräumt.

Gegen 13:45 Uhr setzte sich am Samstagnachmittag der Aufzug der von einer privaten Initiative angezeigten Versammlung „Wohnen ist Menschenrecht“ am Opernplatz in Bewegung. In der Spitze zogen 500 Teilnehmende auf der geplanten Route in Richtung Nordstadt. Es wurden mehrere Zwischenkundgebungen abgehalten.

Nach einer Kundgebung im Bereich „An der Lutherkirche“ erklärte die Versammlungsleiterin gegen 15:35 Uhr die Versammlung vorzeitig für beendet. Die Versammlung verlief weitestgehend friedlich, zudem hielten sich die Teilnehmendem an die Hygienevorschriften der Corona-Verordnung. Unmittelbar mit Beendigung der Versammlung wurde ein Polizeibeamter tätlich angegriffen und leicht verletzt.

Parallel zu dieser Versammlung wurden im Vorfeld zwei weitere Versammlungen angezeigt. Weder bei der Versammlung unter dem Motto „Gegen Gentrifizierung und Verdrängung“ im Bereich Davenstedter Straße/Brauhofstraße noch am Lichtenbergplatz, wo unter dem Motto „Leerstand und Verfall statt menschenwürdiges Wohnen“ demonstriert werden sollte, wurden im Einsatzverlauf Teilnehmende festgestellt.

Nach Beendigung der ersten Versammlung wurde im Bereich „An der Lutherkirche“ eine vierte, spontane Versammlung angezeigt. Innerhalb einer Stunde reduzierte sich die Zahl der Teilnehmendem auf etwa 25 Personen. Gegen 17:55 Uhr wurde auch diese Versammlung beendet. Sie blieb friedlich.

Gegen 15:35 Uhr erhielt die Polizei zudem Kenntnis, dass an der Schulenburger Landstraße ein leer stehendes Haus durch eine zunächst unbekannte Zahl von Personen besetzt worden war. Im Innenhof wurden vier Personen angesprochen, die einen Platzverweis erhielten, nachdem ihre Identitäten festgestellt worden waren. Nach Rücksprache mit der Eigentümerin der Immobilie machte diese von ihrem Hausrecht Gebrauch, stellte Strafantrag gegen die Hausbesetzer und bat die Polizei um Räumung des Objektes.

Acht Personen kamen der Aufforderung der Polizei nach, das Haus umgehend zu verlassen. Da sich drei weitere Personen weigerten, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Mehrere Hauseingänge wurden zudem im Verlauf nach weiteren Personen abgesucht. Nachdem die Identitäten der insgesamt elf Hausbesetzer festgestellt worden waren, konnten auch sie den Einsatzort verlassen. Die Räumung des Gebäudes verlief ohne gewaltsame Zwischenfälle.

Parallel zur Besetzung des Hauses wurden zwei weitere Spontanversammlungen durchgeführt: Eine Versammlung im Bereich der Schulenburger Landstraße sorgte ab 16:15 Uhr für mehrstündige Einschränkungen im Straßenverkehr, weil die Fahrbahn aufgrund einer Sitzblockade zeitweise blockiert war. Auch der Öffentliche Personennahverkehr war im weiteren Verlauf beeinträchtigt. In der Spitze wurden 250 Teilnehmende festgestellt. Nach gut drei Stunden hatten fast alle Teilnehmenden den Versammlungsort verlassen. Im Verlauf dieser Versammlung verzeichnete die Polizei zwei tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte, die unverletzt blieben. Zudem gab es zwei vorläufige Festnahmen. Mehrfach musste die Polizei einfache körperliche Gewalt anwenden, zum Beispiel als sie daran gehindert wurden, zu ihren Fahrzeugen zu gelangen.

Eine zweite Spontanversammlung gab es ab 16:30 Uhr im Bereich Rehagen/Vinnhorster Weg. Rund 40 Personen hatten hier zunächst versucht, das besetzte Gebäude zu erreichen. Die Polizei verhinderte dies jedoch. Im weiteren Verlauf wurde Pyrotechnik abgebrannt. Verletzte gab es nicht. Gegen 18:50 Uhr löste sich auch diese Versammlung auf.

Streifenwagen mit Blaulicht

Ahlem: 50-Jährige von Stadtbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt

4. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 04.12.2020, ist es an der Heisterbergallee im hannoverschen Stadtteil Ahlem zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine Stadtbahn hat eine 50 Jahre alte Frau erfasst. Dadurch erlitt die Hannoveranerin lebensgefährliche Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Gegen 06:55 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einer 50-jährigen Fußgängerin und einer Stadtbahn der Linie 10 mit der Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover betrat die Frau einen schienengleichen Wegübergang aus Richtung An der Gartenbauschule kommend. Die Stadtbahn erfasste die Frau, die durch die Wucht des Aufpralls auf die Heisterbergallee geschleudert wurde. Bei dem Unfall zog sich die Frau lebensgefährliche Verletzungen zu. Der 34 Jahre alte Fahrer der Stadtbahn stoppte das Fahrzeug nach wenigen Metern.

Der hinzugerufene Rettungsdienst brachte die 50-Jährige in eine Klinik. Der Fahrer der Stadtbahn und die Fahrgäste, darunter Schulkinder, wurden beim Unfall nicht verletzt. Sie wurden in elterliche beziehungsweise schulische Obhut übergeben.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen musste die Heisterbergallee stadtauswärts teilweise gesperrt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Corona Kontrollen durch Polizei

Corona-Kontrollen: Polizei überprüft neue Hygieneregeln

2. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Rahmen weiterer Schwerpunktkontrollen in der gesamten Region Hannover hat die Polizeiinspektion Besondere Dienste nur wenige Verstöße gegen die seit dem 01.12.2020 gültige neue Corona-Verordnung geahndet.

Von 12:00 bis 20:00 Uhr bestreifte die Polizei insbesondere die hannoversche Innenstadt. Sie überprüfte bei den Passanten die Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung und das Abstandsgebot. Auch die Hygienekonzepte der Geschäfte wurden durch die Beamten in den Blick genommen.

In der Landeshauptstadt waren die Fußgängerzonen in den Nachmittagsstunden trotz der nasskalten Witterungsverhältnisse gut besucht. Der Großteil der durch die Polizei angesprochenen Personen reagierte umgehend und zeigte sich einsichtig. An zwei Elektronikgeschäften bildeten sich Warteschlangen an den Eingängen, die Abstände wurden jedoch durch das eingesetzte Personal überwacht. Die Geschäfte setzten ihre Hygienekonzepte konsequent um, so dass die Polizei keine Beanstandungen hatte.

In den Fußgängerzonen in den Städten der Region registrierte die Polizei kaum Personenverkehr, weshalb auch kaum Verstöße festgestellt wurden.

Die Polizei ging regionsweit auch Hinweisen aus der Bevölkerung nach, die sich auf mögliche Verstöße gegen die aktuelle Corona-Verordnung bezogen. Oft zeigte sich, dass sich die Menschen bei Präsenz der Polizei an die geltenden Hygienevorschriften hielten. Gelegentlich kam es jedoch auch dazu, dass Personen aus verschiedenen Haushalten vor Kiosken gemeinsam Alkohol konsumierten. Gegen sie leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Auch die örtlichen Dienststellen der Polizei Hannover überwachen in ihrem täglichen Dienst die Einhaltung der Hygieneregeln nach der neuen Corona-Verordnung. Es werden immer wieder Personen angesprochen, die sich nicht an die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung z.B. in Fußgängerzonen, auf öffentlichen Plätzen und an Haltestellen sowie an Bahnhöfen des öffentlichen Personennahverkehrs halten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 25-Jähriger beim Verkehrsunfall mit Baum tödlich verletzt

1. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagmorgen, 01.12.2020, ist es an der Alten Celler Heerstaße bei Steimbke zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 25 Jahre alter Fahrer kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte mit seinem BMW gegen einen Baum. Dabei wurde der Mann tödlich verletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Verkehrsunfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 25-Jährige gegen 07:45 Uhr auf der Alten Celler Heerstaße aus Steimbke kommend in Richtung Laderholz unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Bei der Kollision wurde der 25-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Von einem Rettungswagen wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er jedoch kurze Zeit später.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Alte Celler Heerstraße zeitweise voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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