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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht – Polizei Corona Kontrollen

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht

5. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen hat die Polizei in Hannovers Innenstadt am Mittwoch, 04.11.2020, Passanten in der Fußgängerzone erneut an die Maskenpflicht in der Fußgängerzone erinnert. Die angesprochenen Personen reagierten überwiegend einsichtig. Dennoch wurden auch wieder Verfahren eingeleitet.

Die Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch wieder mit verstärkten Kontrollen die Einhaltung der Corona-Beschränkungen kontrolliert. Erneut haben mehr Menschen die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung befolgt. Dennoch führten die patrouillierenden Einsatzkräfte in der Fußgängerzone der hannoverschen Innenstadt auch viele sensibilisierende Gespräche und ahndeten einzelne Verstöße.

Angesichts des mäßigen bis hohen Aufkommens von Passanten in der Innenstadt setzte die Polizei an mehreren Stellen Lautsprecherdurchsagen ein, um an die Maskenpflicht zu erinnern. Allein im Bereich des Hauptbahnhofs wurden bis zum Mittag rund 130 persönliche Gespräche mit Passanten geführt, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen und damit der Eindämmung der Corona-Pandemie entgegenwirkten. Gegen zwei uneinsichtige Personen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet, weil sie mit dem Maskenverzicht eine Ordnungswidrigkeit begangen hatten.

Um 10.30 Uhr kontrollierte die Polizei zudem ein Friseurgeschäft an der Schillerstraße, dessen Betreiberin kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Sie erhielt die Auflage dieses bis zum Donnerstag, 05.11.2020, nachzureichen. Dem kam sie auch nach.

Am Nachmittag wurden am Marstall Dutzende Sensibilisierungsgespräche geführt, weil keine Masken getragen wurden. Fünf unkooperative Personen erhielten Ordnungswidrigkeitsverfahren. Eine Person erwartet wegen einer Beleidigung zudem ein Strafverfahren.

Bei der Kontrolle eines Ladens an der Kurt-Schumacher-Straße stießen die Beamten gegen 19:15 Uhr auf eine Angestellte und einen Kunden, die beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ebenso erging es zwei Personen aus einer Gruppe, die auf dem Ernst-August-Platz standen. Gegen sieben Personen wurde zudem ein Platzverweis ausgesprochen.

Im Bereich der Polizeiinspektion Garbsen wurden am Mittwoch im Rahmen der Corona-Kontrollen 63 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt und konsequent geahndet. Größtenteils handelte es sich um die fehlende Mund-Nase-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr und in Fußgängerzonen. Bei der Kontrolle eines Imbisses am Planetenring in Garbsen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den 28 Jahre alten Inhaber und seinen 50 Jahre alten Angestellten ein, weil beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen.

In Barsinghausen kam es in einer Lokalität an der Berliner Straße zur Beleidigung einer 33 Jahre alten Mitarbeiterin durch eine bislang unbekannte Frau. Diese hatte keine Mund-Nase-Bedeckung getragen und wurde durch die Mitarbeiterin auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. In einer Gaststätte an der Goethestraße ließ eine Betreiberin Kunden in die dortigen Räume. Einer der Kunden trug keine Maske, als er sich in dem Objekt aufhielt, um Essen abzuholen. Eine 80-Jährige weigerte sich zudem, in einem Lebensmittelmarkt am Reihekamp eine Maske zu tragen. Die Konsequenz: Neben der Anzeige von der Polizei erhielt sie vom Marktleiter zudem ein Hausverbot.

Polizei im Einsatz

Garbsen: betrunkener Autofahrer kollidiert mit Stadtbahn

5. November 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Planetenring in Garbsen ist am Mittwoch, 04.11.2020, gegen 20:40 Uhr ein 24 Jahre alter Mann trotz roter Ampel in einen Kreuzungsbereich gefahren. Es kam zu einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn, wodurch die drei Autoinsassen teils schwer verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 24-jährige Garbsener von der Straße Am Hasenberge in Richtung Planetenring. Aus ungeklärten Gründen steuerte er seinen Skoda Oktavia in den Kreuzungsbereich, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Dort stieß der Pkw mit einer von rechts aus Richtung der Haltestelle „Garbsen – Auf der Horst, Skorpiongasse“, kommenden Stadtbahn zusammen, trotz einer Gefahrenbremsung des 57-jährigen Stadtbahnfahrers.

Durch den Unfall erlitt der Skoda-Fahrer leichte Verletzungen. Sein Beifahrer (26 Jahre) und ein im links im Fond mitfahrender 24-Jähriger wurden durch den Unfall schwer verletzt. Der Stadtbahnfahrer blieb hingegen unverletzt. Alle Verletzten wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und in Krankenhäuser gefahren.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer alkoholisiert ist. Er pustete 1,2 Promille in ein tragbares Messgerät. Zur Beweissicherung entnahm ihm ein Arzt im Anschluss eine Blutprobe und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Durch den Unfall und die notwendigen Einsatzmaßnahmen musste für zwei Stunden ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 12.500 Euro.

Blaulicht Aktuell

Ronnenberg: Nach Krankheitsfall retten Ersthelfer, Polizei und Rettungsdienst einem Mann gemeinsam das Leben.

5. November 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Am vergangenen Freitag, 30.10.2020, ist es in der Landwehrstraße in Ronnenberg zu einem Rettungseinsatz gekommen, nachdem ein nicht ansprechbarer Mann auf dem Gehweg neben der Fahrbahn zwischen Linderte und Vörie gelegen hat. Durch Ersthelfer und die hinzugezogenen Polizeibeamten wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats (PK) Ronnenberg fanden ein Mann und seine Begleiterin den 56-Jährigen Hilfebedürftigen morgens gegen 06:40 Uhr auf einem Gehweg an der Landwehrstraße kurz vor dem Ortseingang Vörie. Zwei offenbar zu dem Mann aus Ronnenberg gehörende Hunde waren durch die Situation sehr aufgebracht und ließen die Helfer zunächst nicht an ihr Herrchen heran. Das Paar rief den Notruf, während andere Autofahrer ohne zu helfen weiterfuhren.

Die alarmierten Polizeibeamten des PK Ronnenberg lösten die beiden engagierten Ersthelfer sofort nach ihrem Eintreffen bei der Herz-Druckmassage ab. Mit Hilfe eines weiteren Streifenwagens konnten die Hunde zunächst von dem Mann separiert und gesichert werden. Der Straßenverkehr wurde durch die Polizei sicher am Einsatzort vorbeigeleitet.

Als der Rettungsdienst und der Notarzt nach etwa fünf Minuten eintrafen, übernahmen diese die weiteren Reanimationsmaßnahmen auch mit Hilfe einer mechanischen Reanimationshilfe (LUCAS). Nach etwa 20 bis 30 Minuten informierte der Notarzt die Polizeibeamten darüber, dass der Patient nunmehr Vitalzeichen aufwies. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gefahren.

Die Polizeibeamten kümmerten sich im weiteren Verlauf um die zwei Hunde des Mannes und lasen die Chips der Tiere mit Hilfe eines Lesegerätes aus. So konnte die Hundehalterin ermittelt und über den Krankheitsfall ihres Mannes sowie über den Verbleib ihrer Hunde benachrichtigt werden.

Inzwischen geht es dem Mann gesundheitlich besser. Ohne die Erste Hilfe des Paares und der Polizei wäre die Rettung des 56-Jährigen jedoch nicht möglich gewesen.

Der Leiter der Polizeiinspektion Garbsen, Herr Polizeidirektor Ulrich Knappe, sowie der Dienststellenleiter des PK Ronnenberg, EPHK Oliver Müller, würdigten den engagierten Einsatz aller Beteiligten und lobten ausdrücklich ihr vorbildliches Verhalten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Erneut brennt Pkw in Davenstedt

4. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im hannoverschen Stadtteil Davenstedt haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch, 04.11.2020, einen Pkw in Brand gesteckt. Anwohner hörten nachts gegen 02:00 Uhr ein lautes Knallen sowie eine Alarmanlage. Nachdem ein Anwohner das brennende Auto auf dem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus sah, wählte er unmittelbar den Notruf. Es sind keine Personen verletzt worden. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der Brand an einem abgestellten Honda Civic gelegt worden. Dieser wurde am Vortag durch den Eigentümer auf einem Parkplatz „In der Steinbreite“ in Höhe der Hausnummer 99 geparkt. Ein 26 Jahre alter Anwohner hatte gegen 02:00 Uhr Knallgeräusche und den Alarm eines Fahrzeugs vernommen und schaute draußen nach der Ursache. Dabei bemerkte er, dass ein Pkw in Flammen stand.

Die nach der Alarmierung zuerst eintreffenden Polizeibeamten handelten sofort und versuchten den Brand mit einem Handfeuerlöscher einzudämmen, damit nicht weitere Pkw durch das Feuer beschädigt werden. Die Feuerwehr Hannover löschte das brennende Fahrzeug abschließend.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden an dem Honda mit rund 15.000 Euro. Weitere Autos wurden nicht durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Es wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. In den vergangenen Monaten gab es im Nahbereich des Brandortes immer wieder brennende Autos, zuletzt am 24.10.2020 auf einem Parkplatz eines Supermarktes am Geveker Kamp. Dort wurden zwei Pkw in Brand gesetzt, wozu die Brandermittler einen Tatzusammenhang prüfen.

Zur Tataufklärung bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zu möglichen Tätern oder zum Tatgeschehen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Corona-Kontrollen: Weniger Verstöße gegen Maskenpflicht

4. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der nach wie vor hohen Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Polizei am Dienstag, 03.11.2020, ihre verstärkten Kontrollen in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover fortgesetzt. Die eingesetzten Beamten verzeichneten dabei deutlich weniger Verstöße gegen die Tragepflicht einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung, führten aber dennoch eine Vielzahl an sensibilisierenden Gesprächen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Kontrollen ist weiterhin hoch.

Mit dem einsetzenden Berufs- und Schülerverkehr haben am Dienstag in vielen Orten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover die Kontrollen bereits am Morgen begonnen. Ein Großteil der dabei verzeichneten Verstöße gegen die geltenden Corona-Beschränkungen betraf erneut fehlende Mund-Nase-Bedeckungen, die nicht nur im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sondern unter anderem auch in den Fußgängerzonen laut Corona-Verordnung vorgeschrieben sind.

Je nach Tageszeit war die Fußgängerzone in Hannovers Innenstadt auch am Dienstag mäßig bis stark frequentiert. Die Polizei schätzt, dass rund 90 Prozent der Passanten eine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Personen ohne geeignete Maske setzten diese nach Ansprache durch die Polizei unverzüglich auf. In den meisten Fällen erklärten sie die Verstöße mit Unwissenheit darüber, in welchen Bereichen die Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss.

Um 9:00 Uhr fiel eine größere Ansammlung von Personen am Raschplatz auf. Die Gruppe wurde von den Beamten angesprochen und sensibilisiert, auf die Einhaltung der Abstände zueinander zu achten. Dem wurde nach Ansprache Folge geleistet.

Im Verlauf des Einsatzes in der Innenstadt wurden erneut auch mehrere Geschäfte auf Einhaltung der Corona-Regelungen kontrolliert. Dabei konnten vier Friseurgeschäfte, die am Montag noch aufgrund des jeweils fehlenden Hygienekonzeptes beanstandet wurden, die erforderlichen Unterlagen am Dienstag vorlegen. Allerdings fielen vier weitere Friseurbetriebe an der Kramerstraße (2x), an der Karmarschstraße sowie im Bereich Rossmühle auf, weil ebenfalls kein Hygienekonzept vorhanden war. Zwar konnten keine Verstöße gegen Hygienevorschriften vor Ort festgestellt werden, dennoch wurde das fehlende Konzept jeweils nachgefordert. Sollte der Anordnung nicht nachgekommen werden, droht den Geschäften die Schließung.

Gleiches gilt für zwei Friseurbetriebe am Marstall und an der Andreaestraße. Der Inhaber des Betriebs am Marstall erschien am frühen Abend jedoch mit einem Hygienekonzept in der Polizeistation Raschplatz. Nach Prüfung wurde jedoch klar, dass dieses so nicht ausreicht. Der Betreiber wollte daraufhin am Mittwoch ein neues Konzept vorlegen. Bis dahin wurde ihm der Betrieb des Geschäfts untersagt. Gegen 20:35 Uhr kam der Mann dann ein zweites Mal zur Polizeistation, um das überarbeitete Konzept vorzulegen. Dieses erschien den Beamten nunmehr schlüssig, so dass die Schließungsverfügung für sein Geschäft aufgehoben wurde.

Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Südstadt beanstandeten um 15:00 Uhr an einem Kiosk an der Sallstraße, dass der 34 Jahre alte Verkäufer keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Um 17:20 Uhr wurde ein 36-Jähriger Kioskinhaber an der Krausenstraße aufgrund desselben Verstoßes von den Einsatzkräften kontrolliert. Ebenso erging es einem 61-Jährigen Kioskbetreiber an der Straße „Auf dem Hollen“, der gegen 18:50 Uhr durch die Polizei dabei erwischt wurde, wie er keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Gegen alle drei Männer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burgdorf stand am Dienstag bei den Kontrollen unter anderem der ÖPNV im Fokus. So wurden ab 9:00 Uhr beispielsweise an den S-Bahnhöfen in Bissendorf und in Mellendorf mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet. Im weiteren Verlauf der Kontrollen wurden insbesondere Schülerinnen und Schüler von den Beamten angesprochen und sensibilisiert.

Um 15:00 Uhr ahndeten die Beamten bei der Überprüfung eines Einkaufsmarktes in Langenhagen einen Verstoß gegen die Maskenpflicht durch zwei 41 und 46 Jahre alte Mitarbeiter. Bei einer erneuten Überprüfung gegen 18:00 Uhr trugen die Angestellten wieder keine Mund-Nase-Bedeckung. Die Personen zeigten sich zudem uneinsichtig bezüglich der Einhaltung der Corona-Beschränkungen. In Absprache mit der Stadt Langenhagen wurde der Einkaufsmarkt daraufhin geschlossen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: In Treppenhaus abgestellter Kinderwagen in der Südstadt in Brand gesteckt

3. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Mehrfamilienhaus in der hannoverschen Südstadt haben unbekannte Täter am Montag, 02.11.2020, einen Kinderwagen in Brand gesteckt. Mehrere Bewohner mussten sich infolge des Brandes in Sicherheit bringen. Zwei von ihnen mussten zur Behandlung ins Krankenhaus, darunter auch ein zwei Monate alter Säugling. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der Brand in einem Mehrfamilienhaus am Bertha-von-Suttner-Platz zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr gelegt worden. Ein 31 Jahre alter Bewohner hatte den Alarm eines Rauchmelders vernommen und schaute im Treppenhaus nach dem Rechten. Dabei bemerkte er, dass sein im Erdgeschoss abgestellter Kinderwagen in Flammen stand. Nachbarn und die Polizei konnten durch das Eingreifen mit mehreren Feuerlöschern den Brand eindämmen, bevor er durch die Feuerwehr abschließend gelöscht wurde. Durch Rauch wurden zwei Bewohner verletzt und das Treppenhaus erheblich beschädigt.

Der 31-Jährige kam zusammen mit seinem zum Zeitpunkt des Brandes zwei Monate alten Säugling wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus. Eine weitere Bewohnerin wurde vor Ort behandelt und anschließend entlassen. Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit rund 15.000 Euro.

Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zu Tätern geben können oder im besagten Zeitraum Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden. Aufgerufen dazu sind insbesondere Besucher eines zum Brandzeitpunkt stark frequentierten Spielplatzes gegenüber dem Hauseingang.

Stop Polizei

Corona-Kontrollen: Polizei führt Gefährderansprachen und ahndet Verstöße

3. November 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und verschärfter Beschränkungen hat die Polizei in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover auch am Montag, 02.11.2020, ihre verstärkten Kontrollen fortgesetzt. Allein im Innenstadtbereich Hannovers führten die Beamten zahlreiche Gefährderansprachen. Zugleich wurden Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet.

Vor allem aufgrund fehlender Mund-Nase-Bedeckungen mussten die Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz und des Polizeikommissariats Hannover-Mitte, die zudem Unterstützung aus verschiedenen Dezernaten der Polizeidirektion Hannover erhielte, bei den Kontrollen in der Innenstadt am Montag einschreiten. Der überwiegende Teil der darauf angesprochenen Passanten in der Fußgängerzone setzte die Mund-Nase-Bedeckungen nach Ansprache durch die Beamten unverzüglich auf. Auch war eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen festzustellen. In Einzelfällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Bereits in den Morgenstunden kontrollierte die Polizei in der Innenstadt die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. Dabei fiel den Beamten auf, das schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Passanten keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen. In der Folge wurden in den Bereichen Ernst-August-Platz, Bahnhofstraße, Kröpcke, Georgstraßen und Steintorplatz Lautsprecherdurchsagen zur Sensibilisierung durchgeführt, zudem wurde damit an die Tragepflicht in der Fußgängerzone erinnert. Mit dem steigenden Besucheraufkommen wurden die Durchsagen am Nachmittag wiederholt.

Im Bereich eines Einkaufszentrums am Ernst-August-Platz kam es am Vormittag und Nachmittag zu längeren Schlangen vor den dortigen Geschäften. Mindestabstände wurden dabei nicht unterschritten. Dennoch wurden 65 Gefährderansprachen zur Sensibilisierung geführt. Im Bereich des Steintors kontrollierten die Einsatzkräfte an den Straßen Lange Laube und Goethestraße insgesamt vier Friseurgeschäfte. In drei Fällen lag kein Hygienekonzept vor, die entsprechenden Maßnahmen wurden jedoch umgesetzt. Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Betriebe wurden zudem angewiesen, bis Dienstag, 03.11.2020, entsprechende Konzepte vorzulegen, da ansonsten die Schließung droht. Selbiges galt für drei weitere Friseurbetriebe im Bereich Lange Laube, an der Münzstraße und an der Goethestraße.

Gegen 13.15 Uhr sammelten sich zudem im Bereich des Stellwerks größere Personengruppen. Diese lösten sich nach Gefährderansprachen auf. Am späten Nachmittag beziehungsweise frühen Abend wurden bei Kontrollen vor Supermärkten in der Goethestraße fehlende Abstände in den Warteschlangen bemängelt. Nach Gefährderansprachen wurden diese eingehalten.

Insgesamt führten die Beamten allein im Innenstadtbereich mehr als 1.300 Gefährderansprachen. Zudem wurden mehrere Verfahren wegen begangener Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

Um 16.30 Uhr fiel Beamten des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen auf, dass eine Wettannahmestelle am Ricklinger Stadtweg unerlaubterweise geöffnet war. Kunden durften die Lokalität zwar nicht betreten, ihnen wurden an der Tür jedoch Gewinne ausgezahlt. Gegen zwei Mitarbeiter wurden in der Folge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, zudem wurde das Etablissement geschlossen.

Teil der Kontrollen war auch die Bestreifung von Bus- und Bahnhaltestellen, an denen ebenfalls eine Tragepflicht für Mund-Nase-Bedeckungen gilt. Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Döhren leiteten beispielsweise fünf entsprechende Verfahren ein, weil Fahrgäste keine Masken trugen und damit eine Ordnungswidrigkeit begingen. Allgemein stellten die Beamten bei den Gesprächen mit Fahrgästen aber auch hier eine relativ hohe Akzeptanz der Maßnahmen fest.

Auf ebenfalls großes Verständnis stießen die Einsatzkräfte der Polizei bei ihren Kontrollen in der Region. Dennoch wurden auch in Burgdorf Verstöße festgestellt. Gegen 17.30 Uhr ergab die Überprüfung einer Gaststätte in Ehlershausen jedoch, dass diese trotz Verbots geöffnet war und sich darin Gäste unter Missachtung der Hygienevorschriften befanden. Der Betrieb wurde geschlossen und es wurden Verfahren gegen Betreiber und Gäste eingeleitet.

Im Bereich Garbsen wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckungen festgestellt. Fast ausschließlich betraf dies Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr. In zwei Friseurgeschäften in Garbsen wurden wegen fehlender Dokumentation der Kundenkontakte Verfahren eingeleitet und in Wunstorf ein Wettbüro geschlossen.

Die Kontrollen werden sowohl in der Landeshauptstadt als auch in der Region Hannover fortgesetzt und Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen weiterhin konsequent geahndet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Vier Anhänger geraten in Brand – wer kann Hinweise geben?

2. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots/red.). In der Nacht von Sonntag auf Montag, 02.11.2020 sind vier Anhänger eines Schaustellerbetriebes auf dem Schützenplatz Hannover (Calenberger Neustadt) in Brand geraten. Auf den Anhängern befand sich eine abgebaute Geisterbahn, die durch das Feuer völlig zerstört wurde. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.

Gegen 03:50 Uhr wurde der Polizei ein Feuer auf dem Schützenplatz an der Bruchmeisterallee gemeldet. Vier Anhänger, beladen mit einer abgebauten Geisterbahn vom „Herbstvergnügen“, waren in Brand geraten. Die Feuerwehr Hannover löschte die Flammen. Der Gesamtschaden wird auf circa 750.000 Euro geschätzt.

Die Brandermittler der Polizeidirektion Hannover gehen von Brandstiftung aus und haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Vier Anhänger geraten in Brand - wer kann Hinweise geben? – BGPress 0022

In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Anhänger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther

Corona-Pandemie: Polizei Hannover intensiviert Kontrollen am Wochenende – Kontrolle durch Polizei© Bernd Günther

Corona-Pandemie: Polizei Hannover intensiviert Kontrollen am Wochenende

1. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der traditionell hohen Frequentierung der hannoverschen Innenstadt am Wochenende (30.10. bis 01.11.2020) sowie der ab Montag, 02.11.2020, verschärften Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Polizei ab Freitagabend wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen stand dabei das Verhalten der Besucher sowie die Einhaltung der Corona-Regelungen durch Betriebe und Lokalitäten im Fokus.

In der hannoverschen Innenstadt vernahm die Polizei eine hohe Besucherfrequenz auf den bekannten Vergnügungsmeilen und appellierte in zahlreichen Bürgergesprächen an die Einhaltung der AHA-Regeln („Abstand halten!“, „Hygiene-Maßnahmen beachten!“, „Alltagsmaske tragen!“).

In der Nacht von Freitag auf Samstag traf die Polizei Hannover insgesamt zumeist auf kooperative Gaststättenbetreiber und Gäste. Nur vereinzelt kam es zu Verstößen gegen die gültige Corona-Verordnung. Am Freitag, 30.10.2020, gegen 23 Uhr drohten Polizeibeamte dem Inhaber einer Shisha-Bar in der Vahrenwalder Straße aufgrund von Verstößen gegen die Hygienevorschriften eine Schließung an. Der Betreiber setzte erst dann die erforderlichen Maßnahmen um. Gegen 02:40 Uhr überprüfte die Polizei eine Bar am Raschplatz, nachdem eine lautstarke Feier wahrgenommen wurde. In dem überfüllten Lokal wurden keinerlei Abstandsregelungen eingehalten, zudem tanzten diverse Gäste und niemand trug die vorgeschriebene Alltagsmaske. Umgehend sprachen die Polizeibeamten dem Betreiber eine Schließungsverfügung aus, der lediglich noch seine Bewirtung bei den Gästen abrechnen durfte. Um 03:00 Uhr schloss das Lokal.

Nachdem die Betreiber der DAX-Bierbörse öffentlichkeitswirksam insbesondere in den sozialen Medien zu einer Öffnung unter dem Motto „Vorher lassen wir es noch einmal richtig krachen“ kurz vor Schließung aller Gaststätten am Montag geworben haben, forderte das Gesundheitsamt der Region Hannover den Betreiber bereits am Freitag zur Einhaltung des Hygiene-Konzepts auf. Die Polizeiinspektion Hannover kontrollierte im Rahmen ihres Präventionseinsatzes am Samstag gegen 01:15 Uhr ca. 120 Personen im Innenraum des Lokals, wobei die Abstandsregeln durch die Gäste nicht konsequent eingehalten wurden. Es folgten zahlreiche Gefährderansprachen, die Gäste zeigten sich aber kooperativ und setzten die erforderlichen Maßnahmen der Corona-Verordnung um.

Gravierende Verstöße gab es jedoch in der Folgenacht, als die Polizei von 00:30 bis 02:00 Uhr die Lokalität erneut überprüfte. Nunmehr waren etwa 400 bis 500 Personen auf den Veranstaltungsflächen, es wurde teils auf den Tischen getanzt und die Besucher waren alkoholbedingt enthemmt. Grundsätzlich trugen viele Menschen abseits der Sitzplätze keine Alltagsmasken und hielten sich mit mehr als zwei Haushalten an je einem Tisch auf. Das Abstandsgebot wurde auch in der etwa 30 Meter langen Wartereihe vor der Tür nicht eingehalten. Dem Geschäftsführer wurden in einem Gespräch die zahlreichen Verstöße eröffnet, weshalb er sich zu einer sofortigen einvernehmlichen Schließung bereiterklärte. Diese überwachte die Polizei vor Ort, die Besucher verließen die Diskothek ohne besondere Vorkommnisse. Dem Geschäftsführer erwartet ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz.

In der Nacht zu Sonntag wurde eine Bar in der Georgstraße gegen 01:30 Uhr zwangsweise durch Einsatzkräfte der Polizei geschlossen. Zuvor gab es Hinweise auf Absprachen für Störmaßnahmen gegen die polizeilichen Kontrollmaßnahmen und zu einer fehlenden Kooperation des Barbetreibers. Bereits am Samstag gegen 23:10 Uhr erhielt der Betreiber bei einer Überprüfung durch die Polizei die Auflage, die Gästeauslastung zu reduzieren und die Abstandsregeln der Gäste einzuhalten. Dem wurde jedoch bis 00:30 Uhr nicht nachgekommen, weshalb letztlich die Zwangsschließung verfügt wurde. Auch hier wurde ein Bußgeldverfahren gegen den Betreiber eingeleitet.

Bei Kontrollen im Bereich der Innenstadt konnten in der vergangenen Nacht insgesamt 327 Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen werden. Die Personen, die teils in Gruppen auftraten, wurden auf die Tragepflicht hingewiesen, wobei der Großteil der kontrollierten Personen kooperativ und einsichtig war. Aufgrund mangelnder Hygienekonzepte wurden am Samstag, 31.10.2020, gegen 18:35 Uhr zwei Bordellbetriebe im Steintorviertel geschlossen. Immer wieder kontrollierte die Polizei auch Prostituierte, hielt Gefährderansprachen und erteilte Platzverweise.

Auch außerhalb der hannoverschen Innenstadt kontrollierte die Polizeidirektion Hannover am Wochenende an stärker frequentierten Orten die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. So wurden beispielsweise am Freitag, 30.10.2020, am S-Bahnhof Empelde sowie der Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 9 sowie an diversen Bushaltestellen diverse Personen angetroffen, die auf die vorgeschriebene Tragepficht der Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden mussten.

In Garbsen leiteten Polizeibeamte am Freitag neun Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Betreiber von Gastronomiebetriebe ein, weil Mängel hinsichtlich der Einhaltung der Niedersächsischen Corona-Verordnung (Mund- und Nasenbedeckung der Angestellten, fehlendes schriftliches Hygienekonzept, mangelhafte Erfassung von Kontaktdaten der Gäste) vorlagen. Eine Schließung von Betrieben erfolgte im Rahmen der Kontrollmaßnahmen nicht.

Hinsichtlich des Schwerpunkteinsatzes des Polizeikommissariats Limmer im Bereich Linden-Nord und Welfengarten wurden am Samstagabend auch einigen Menschen in der Limmerstraße auf die bestehende Maskentragepflicht hingewiesen. Aufgrund des Wetters traf die Polizei jedoch nur vereinzelt Fußgänger und keine größeren Personengruppen an. Neben vereinzelten Ruhestörungen stellte die Polizei gegen 01:30 Uhr bei einer Barüberprüfung fest, dass das Hygienekonzept nicht umgesetzt worden ist, selbst der Betreiber trug keine Alltagsmaske. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn ein, er selbst schloss umittelbar die Gaststätte.

Blaulicht Aktuell

PKW-Fahrer auf der B 217 tödlich verunglückt

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217 zwischen Hannover Wettbergen und Ronnenberg ist am Donnerstagabend der Fahrer eines PKW tödlich verunglückt.

Gegen 17:40 Uhr war der allein fahrende Fahrer mit seinem PKW frontal in einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen. Andere Verkehrsteilnehmer verständigten über Notruf die Feuerwehr Hannover und versuchten sich um das Unfallopfer kümmern.

Die bereits kurz nach der Alarmierung eintreffenden ersten Feuerwehrleute zogen den leblosen Fahrer aus dem Unfallfahrzeug und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte setzten diese fort, blieben aber mit ihren Bemühungen aufgrund der Schwere der Verletzungen erfolglos, so dass vom Notarzt wenig später nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die B 217 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit insgesamt 20 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen waren bis 19:00 Uhr im Einsatz. Zur Unfallursache und zum genauen Hergang hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

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