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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: In Treppenhaus abgestellter Kinderwagen in der Südstadt in Brand gesteckt

3. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Mehrfamilienhaus in der hannoverschen Südstadt haben unbekannte Täter am Montag, 02.11.2020, einen Kinderwagen in Brand gesteckt. Mehrere Bewohner mussten sich infolge des Brandes in Sicherheit bringen. Zwei von ihnen mussten zur Behandlung ins Krankenhaus, darunter auch ein zwei Monate alter Säugling. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der Brand in einem Mehrfamilienhaus am Bertha-von-Suttner-Platz zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr gelegt worden. Ein 31 Jahre alter Bewohner hatte den Alarm eines Rauchmelders vernommen und schaute im Treppenhaus nach dem Rechten. Dabei bemerkte er, dass sein im Erdgeschoss abgestellter Kinderwagen in Flammen stand. Nachbarn und die Polizei konnten durch das Eingreifen mit mehreren Feuerlöschern den Brand eindämmen, bevor er durch die Feuerwehr abschließend gelöscht wurde. Durch Rauch wurden zwei Bewohner verletzt und das Treppenhaus erheblich beschädigt.

Der 31-Jährige kam zusammen mit seinem zum Zeitpunkt des Brandes zwei Monate alten Säugling wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus. Eine weitere Bewohnerin wurde vor Ort behandelt und anschließend entlassen. Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit rund 15.000 Euro.

Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zu Tätern geben können oder im besagten Zeitraum Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden. Aufgerufen dazu sind insbesondere Besucher eines zum Brandzeitpunkt stark frequentierten Spielplatzes gegenüber dem Hauseingang.

Stop Polizei

Corona-Kontrollen: Polizei führt Gefährderansprachen und ahndet Verstöße

3. November 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und verschärfter Beschränkungen hat die Polizei in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover auch am Montag, 02.11.2020, ihre verstärkten Kontrollen fortgesetzt. Allein im Innenstadtbereich Hannovers führten die Beamten zahlreiche Gefährderansprachen. Zugleich wurden Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet.

Vor allem aufgrund fehlender Mund-Nase-Bedeckungen mussten die Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz und des Polizeikommissariats Hannover-Mitte, die zudem Unterstützung aus verschiedenen Dezernaten der Polizeidirektion Hannover erhielte, bei den Kontrollen in der Innenstadt am Montag einschreiten. Der überwiegende Teil der darauf angesprochenen Passanten in der Fußgängerzone setzte die Mund-Nase-Bedeckungen nach Ansprache durch die Beamten unverzüglich auf. Auch war eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen festzustellen. In Einzelfällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Bereits in den Morgenstunden kontrollierte die Polizei in der Innenstadt die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. Dabei fiel den Beamten auf, das schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Passanten keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen. In der Folge wurden in den Bereichen Ernst-August-Platz, Bahnhofstraße, Kröpcke, Georgstraßen und Steintorplatz Lautsprecherdurchsagen zur Sensibilisierung durchgeführt, zudem wurde damit an die Tragepflicht in der Fußgängerzone erinnert. Mit dem steigenden Besucheraufkommen wurden die Durchsagen am Nachmittag wiederholt.

Im Bereich eines Einkaufszentrums am Ernst-August-Platz kam es am Vormittag und Nachmittag zu längeren Schlangen vor den dortigen Geschäften. Mindestabstände wurden dabei nicht unterschritten. Dennoch wurden 65 Gefährderansprachen zur Sensibilisierung geführt. Im Bereich des Steintors kontrollierten die Einsatzkräfte an den Straßen Lange Laube und Goethestraße insgesamt vier Friseurgeschäfte. In drei Fällen lag kein Hygienekonzept vor, die entsprechenden Maßnahmen wurden jedoch umgesetzt. Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Betriebe wurden zudem angewiesen, bis Dienstag, 03.11.2020, entsprechende Konzepte vorzulegen, da ansonsten die Schließung droht. Selbiges galt für drei weitere Friseurbetriebe im Bereich Lange Laube, an der Münzstraße und an der Goethestraße.

Gegen 13.15 Uhr sammelten sich zudem im Bereich des Stellwerks größere Personengruppen. Diese lösten sich nach Gefährderansprachen auf. Am späten Nachmittag beziehungsweise frühen Abend wurden bei Kontrollen vor Supermärkten in der Goethestraße fehlende Abstände in den Warteschlangen bemängelt. Nach Gefährderansprachen wurden diese eingehalten.

Insgesamt führten die Beamten allein im Innenstadtbereich mehr als 1.300 Gefährderansprachen. Zudem wurden mehrere Verfahren wegen begangener Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

Um 16.30 Uhr fiel Beamten des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen auf, dass eine Wettannahmestelle am Ricklinger Stadtweg unerlaubterweise geöffnet war. Kunden durften die Lokalität zwar nicht betreten, ihnen wurden an der Tür jedoch Gewinne ausgezahlt. Gegen zwei Mitarbeiter wurden in der Folge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, zudem wurde das Etablissement geschlossen.

Teil der Kontrollen war auch die Bestreifung von Bus- und Bahnhaltestellen, an denen ebenfalls eine Tragepflicht für Mund-Nase-Bedeckungen gilt. Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Döhren leiteten beispielsweise fünf entsprechende Verfahren ein, weil Fahrgäste keine Masken trugen und damit eine Ordnungswidrigkeit begingen. Allgemein stellten die Beamten bei den Gesprächen mit Fahrgästen aber auch hier eine relativ hohe Akzeptanz der Maßnahmen fest.

Auf ebenfalls großes Verständnis stießen die Einsatzkräfte der Polizei bei ihren Kontrollen in der Region. Dennoch wurden auch in Burgdorf Verstöße festgestellt. Gegen 17.30 Uhr ergab die Überprüfung einer Gaststätte in Ehlershausen jedoch, dass diese trotz Verbots geöffnet war und sich darin Gäste unter Missachtung der Hygienevorschriften befanden. Der Betrieb wurde geschlossen und es wurden Verfahren gegen Betreiber und Gäste eingeleitet.

Im Bereich Garbsen wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckungen festgestellt. Fast ausschließlich betraf dies Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr. In zwei Friseurgeschäften in Garbsen wurden wegen fehlender Dokumentation der Kundenkontakte Verfahren eingeleitet und in Wunstorf ein Wettbüro geschlossen.

Die Kontrollen werden sowohl in der Landeshauptstadt als auch in der Region Hannover fortgesetzt und Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen weiterhin konsequent geahndet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Vier Anhänger geraten in Brand – wer kann Hinweise geben?

2. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots/red.). In der Nacht von Sonntag auf Montag, 02.11.2020 sind vier Anhänger eines Schaustellerbetriebes auf dem Schützenplatz Hannover (Calenberger Neustadt) in Brand geraten. Auf den Anhängern befand sich eine abgebaute Geisterbahn, die durch das Feuer völlig zerstört wurde. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.

Gegen 03:50 Uhr wurde der Polizei ein Feuer auf dem Schützenplatz an der Bruchmeisterallee gemeldet. Vier Anhänger, beladen mit einer abgebauten Geisterbahn vom „Herbstvergnügen“, waren in Brand geraten. Die Feuerwehr Hannover löschte die Flammen. Der Gesamtschaden wird auf circa 750.000 Euro geschätzt.

Die Brandermittler der Polizeidirektion Hannover gehen von Brandstiftung aus und haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Vier Anhänger geraten in Brand - wer kann Hinweise geben? – BGPress 0022

In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Anhänger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther

Corona-Pandemie: Polizei Hannover intensiviert Kontrollen am Wochenende – Kontrolle durch Polizei© Bernd Günther

Corona-Pandemie: Polizei Hannover intensiviert Kontrollen am Wochenende

1. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der traditionell hohen Frequentierung der hannoverschen Innenstadt am Wochenende (30.10. bis 01.11.2020) sowie der ab Montag, 02.11.2020, verschärften Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Polizei ab Freitagabend wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen stand dabei das Verhalten der Besucher sowie die Einhaltung der Corona-Regelungen durch Betriebe und Lokalitäten im Fokus.

In der hannoverschen Innenstadt vernahm die Polizei eine hohe Besucherfrequenz auf den bekannten Vergnügungsmeilen und appellierte in zahlreichen Bürgergesprächen an die Einhaltung der AHA-Regeln („Abstand halten!“, „Hygiene-Maßnahmen beachten!“, „Alltagsmaske tragen!“).

In der Nacht von Freitag auf Samstag traf die Polizei Hannover insgesamt zumeist auf kooperative Gaststättenbetreiber und Gäste. Nur vereinzelt kam es zu Verstößen gegen die gültige Corona-Verordnung. Am Freitag, 30.10.2020, gegen 23 Uhr drohten Polizeibeamte dem Inhaber einer Shisha-Bar in der Vahrenwalder Straße aufgrund von Verstößen gegen die Hygienevorschriften eine Schließung an. Der Betreiber setzte erst dann die erforderlichen Maßnahmen um. Gegen 02:40 Uhr überprüfte die Polizei eine Bar am Raschplatz, nachdem eine lautstarke Feier wahrgenommen wurde. In dem überfüllten Lokal wurden keinerlei Abstandsregelungen eingehalten, zudem tanzten diverse Gäste und niemand trug die vorgeschriebene Alltagsmaske. Umgehend sprachen die Polizeibeamten dem Betreiber eine Schließungsverfügung aus, der lediglich noch seine Bewirtung bei den Gästen abrechnen durfte. Um 03:00 Uhr schloss das Lokal.

Nachdem die Betreiber der DAX-Bierbörse öffentlichkeitswirksam insbesondere in den sozialen Medien zu einer Öffnung unter dem Motto „Vorher lassen wir es noch einmal richtig krachen“ kurz vor Schließung aller Gaststätten am Montag geworben haben, forderte das Gesundheitsamt der Region Hannover den Betreiber bereits am Freitag zur Einhaltung des Hygiene-Konzepts auf. Die Polizeiinspektion Hannover kontrollierte im Rahmen ihres Präventionseinsatzes am Samstag gegen 01:15 Uhr ca. 120 Personen im Innenraum des Lokals, wobei die Abstandsregeln durch die Gäste nicht konsequent eingehalten wurden. Es folgten zahlreiche Gefährderansprachen, die Gäste zeigten sich aber kooperativ und setzten die erforderlichen Maßnahmen der Corona-Verordnung um.

Gravierende Verstöße gab es jedoch in der Folgenacht, als die Polizei von 00:30 bis 02:00 Uhr die Lokalität erneut überprüfte. Nunmehr waren etwa 400 bis 500 Personen auf den Veranstaltungsflächen, es wurde teils auf den Tischen getanzt und die Besucher waren alkoholbedingt enthemmt. Grundsätzlich trugen viele Menschen abseits der Sitzplätze keine Alltagsmasken und hielten sich mit mehr als zwei Haushalten an je einem Tisch auf. Das Abstandsgebot wurde auch in der etwa 30 Meter langen Wartereihe vor der Tür nicht eingehalten. Dem Geschäftsführer wurden in einem Gespräch die zahlreichen Verstöße eröffnet, weshalb er sich zu einer sofortigen einvernehmlichen Schließung bereiterklärte. Diese überwachte die Polizei vor Ort, die Besucher verließen die Diskothek ohne besondere Vorkommnisse. Dem Geschäftsführer erwartet ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz.

In der Nacht zu Sonntag wurde eine Bar in der Georgstraße gegen 01:30 Uhr zwangsweise durch Einsatzkräfte der Polizei geschlossen. Zuvor gab es Hinweise auf Absprachen für Störmaßnahmen gegen die polizeilichen Kontrollmaßnahmen und zu einer fehlenden Kooperation des Barbetreibers. Bereits am Samstag gegen 23:10 Uhr erhielt der Betreiber bei einer Überprüfung durch die Polizei die Auflage, die Gästeauslastung zu reduzieren und die Abstandsregeln der Gäste einzuhalten. Dem wurde jedoch bis 00:30 Uhr nicht nachgekommen, weshalb letztlich die Zwangsschließung verfügt wurde. Auch hier wurde ein Bußgeldverfahren gegen den Betreiber eingeleitet.

Bei Kontrollen im Bereich der Innenstadt konnten in der vergangenen Nacht insgesamt 327 Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen werden. Die Personen, die teils in Gruppen auftraten, wurden auf die Tragepflicht hingewiesen, wobei der Großteil der kontrollierten Personen kooperativ und einsichtig war. Aufgrund mangelnder Hygienekonzepte wurden am Samstag, 31.10.2020, gegen 18:35 Uhr zwei Bordellbetriebe im Steintorviertel geschlossen. Immer wieder kontrollierte die Polizei auch Prostituierte, hielt Gefährderansprachen und erteilte Platzverweise.

Auch außerhalb der hannoverschen Innenstadt kontrollierte die Polizeidirektion Hannover am Wochenende an stärker frequentierten Orten die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. So wurden beispielsweise am Freitag, 30.10.2020, am S-Bahnhof Empelde sowie der Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 9 sowie an diversen Bushaltestellen diverse Personen angetroffen, die auf die vorgeschriebene Tragepficht der Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden mussten.

In Garbsen leiteten Polizeibeamte am Freitag neun Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Betreiber von Gastronomiebetriebe ein, weil Mängel hinsichtlich der Einhaltung der Niedersächsischen Corona-Verordnung (Mund- und Nasenbedeckung der Angestellten, fehlendes schriftliches Hygienekonzept, mangelhafte Erfassung von Kontaktdaten der Gäste) vorlagen. Eine Schließung von Betrieben erfolgte im Rahmen der Kontrollmaßnahmen nicht.

Hinsichtlich des Schwerpunkteinsatzes des Polizeikommissariats Limmer im Bereich Linden-Nord und Welfengarten wurden am Samstagabend auch einigen Menschen in der Limmerstraße auf die bestehende Maskentragepflicht hingewiesen. Aufgrund des Wetters traf die Polizei jedoch nur vereinzelt Fußgänger und keine größeren Personengruppen an. Neben vereinzelten Ruhestörungen stellte die Polizei gegen 01:30 Uhr bei einer Barüberprüfung fest, dass das Hygienekonzept nicht umgesetzt worden ist, selbst der Betreiber trug keine Alltagsmaske. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn ein, er selbst schloss umittelbar die Gaststätte.

Blaulicht Aktuell

PKW-Fahrer auf der B 217 tödlich verunglückt

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 217 zwischen Hannover Wettbergen und Ronnenberg ist am Donnerstagabend der Fahrer eines PKW tödlich verunglückt.

Gegen 17:40 Uhr war der allein fahrende Fahrer mit seinem PKW frontal in einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen. Andere Verkehrsteilnehmer verständigten über Notruf die Feuerwehr Hannover und versuchten sich um das Unfallopfer kümmern.

Die bereits kurz nach der Alarmierung eintreffenden ersten Feuerwehrleute zogen den leblosen Fahrer aus dem Unfallfahrzeug und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte setzten diese fort, blieben aber mit ihren Bemühungen aufgrund der Schwere der Verletzungen erfolglos, so dass vom Notarzt wenig später nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die B 217 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit insgesamt 20 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen waren bis 19:00 Uhr im Einsatz. Zur Unfallursache und zum genauen Hergang hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Stop Polizei

Kontrollen auf der Bundesautobahn (BAB) 2

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 Schwerpunktkontrollen im Hinblick auf Verstöße gegen Tempolimits und Überholverbote durchgeführt. Dabei stellten die Beamten eine Vielzahl von Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ein Lkw fiel auf, weil er im Baustellenbereich mit 33 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war.

Am Mittwoch haben Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizeiinspektion Besondere Dienste auf der BAB 2 sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in entgegengesetzter Fahrtrichtung den Verkehr überwacht. Bei den Kontrollen registrierten die Beamten eine Reihe von Verstößen. Unter anderem fiel ihnen gegen 10:50 Uhr ein Lastwagen auf. Das Fahrzeug der Marke DAF war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs.

In Höhe Rinteln beobachtete die Polizei, wie der 51 Jahre alte Fahrer trotz Überholverbots ausscherte und ein anderes Fahrzeug überholte. Zudem war er in einem Baustellenbereich mit 93 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Erlaubt ist an dieser Stelle jedoch nur Tempo 60. Die Sicherheitsleistung in Höhe von 220 Euro, die aufgrund der Verstöße von dem Polen gefordert wurden, konnte dieser vor Ort nicht hinterlegen. Grund: Aufgrund vorheriger Verkehrsverstöße an anderer Stelle hatte er sein Bargeld bereits aufgebraucht. Der Mann durfte weiterfahren und erhält demnächst einen Bußgeldbescheid.

Ebenfalls gestoppt und kontrolliert wurde ein Mercedes E 220, der die Autobahn in Richtung Dortmund befuhr. Der Pkw mit Anhänger fiel gegen 10:40 Uhr einer Krad-Streife durch seine Fahrweise auf. Trotz des mitgeführten Anhängers und des im Baustellenbereich geltenden Überholverbots, befuhr der Pkw den linken Fahrstreifen. Andere Fahrzeuge überholte der Pkw zunächst nicht. Stattdessen wechselte er – womöglich weil er das Polizeikrad bemerkt hatte – auf die rechte Spur.

Nachdem das Motorrad das Gespann überholt hatte, beobachtete der Beamte jedoch, wie der 23 Jahre alte Pole erneut zum Überholen ansetzte und mehrere Fahrzeuge passierte. Auf dem Rastplatz Auetal wurde er schließlich gestoppt. Erst nachdem er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 95 Euro gezahlt hatte, durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Bei den mehrstündigen Kontrollen registrierten die Beamten insgesamt 49 Verstöße gegen das Überholverbot, sechs Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie drei Fälle der unerlaubten Handynutzung am Steuer. Hinzu kamen mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften. Insgesamt 20 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stellten die Beamten fest. Darüber hinaus fiel bei der Kontrolle eines Pkw auf, dass an der Abgasanlage unerlaubterweise manipuliert wurde.

Polizei im Einsatz

Wunstorf: Schwer verletzt nach Ausweichmanöver für Wild

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der Bundesstraße (B) 441 ist es am frühen Donnerstagmorgen nach einem Wildwechsel zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Skoda Octavia verlor aufgrund seines Ausweichmanövers zwischen Altenhagen und Wunstorf die Kontrolle über den Pkw. Es kam zu einem frontalen Aufprall an einem Baum.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Wunstorf fuhr der 39-Jährige gegen 05:00 Uhr von Altenhagen kommend auf der B 441 in Richtung Wunstorf. Kurz hinter dem rechtsseitigen Parkplatz kam es zum Zusammenstoß mit einem Baum auf der rechten Straßenseite. Nach Angaben des Fahrers gab es zuvor einen Wildwechsel auf der Straße, woraufhin er dem Tier ausgewichen sei. Offenbar geriet sein Pkw dann außer Kontrolle und kollidierte mit dem Baum.

Der Mann war nach dem Unfall bei Bewusstsein, er konnte aufgrund seines Schockzustands die Fahrertür nicht öffnen. Ein auf den Unfallort zu kommender Ersthelfer hielt an und befreite den Unfallfahrer aus dem Fahrzeug. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer Verletzten umgehend in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B 441 beidseitig. Durch den Unfall entstand am Pkw ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Die Polizei rät Autofahrern zu dieser Jahreszeit insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden besonders vorrausschauend zu fahren und eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen, um Wildunfälle zu vermeiden. Sobald ein Tier vor dem Auto auftaucht, wird empfohlen das Fernlicht auszuschalten, damit das Tier nicht geblendet wird und zu hupen, um es zu vertreiben. Das Tempo sollte reduziert werden, weil mit weiteren Tieren gerechnet werden muss. Wenn sich ein Zusammenstoß nicht vermeiden lässt, sollte eine Gefahrenbremsung eingeleitet werden, ohne auszuweichen.

Polizei im Einsatz

Hannover-Bothfeld: Stadtbahn schleift Passagier mit

28. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 28.10.2020, hat eine Stadtbahn einen 40 Jahre alten Mann einhundert Meter mitgeschleift. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 40-Jährige gegen 11:55 Uhr mit der Stadtbahn der Linie 9 in Fahrtrichtung Empelde. An der Haltestelle Bothfeld stieg er zunächst aus der Stadtbahn aus, griff aber in den Waggon, um noch etwas aufzuheben. Die Türen gingen zu und der Arm des Mannes wurde eingeklemmt. Der 45 Jahre alte Stadtbahnfahrer bekam augenscheinlich davon nichts mit und setzte seine Fahrt fort. Der 40-Jährige wurde circa einhundert Meter von der Stadtbahn mitgeschleift, bevor sich sein Arm aus der Tür löste und er neben den Gleisen auf die Straße fiel. Die Stadtbahn fuhr weiter.

Zeugen alarmierten den Rettungsdienst und leisteten dem Verletzten Erste Hilfe. Die Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Mann medizinisch und brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Rettungsmaßnahmen kam es zeitweise zu Behinderungen im Öffentlichen Personennahverkehr.

Über die Leitstelle wurde der Stadtbahnfahrer über den Unfall informiert. Er brachte umgehend die Stadtbahn zum Betriebshof Glocksee. Dort wurde der Waggon von den Beamten des Verkehrsunfalldienstes Hannover untersucht.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Corona-Kontrollen in Hannovers Innenstadt

28. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der anhaltend hohen Zahl von Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und den damit verbundenen Beschränkungen hat die Polizei Hannover ihre Kontrollen verstärkt. Am Dienstag, 27.10.2020, wurden bei den Kontrollen von Geschäften, Friseursalons und Bordellen in der Innenstadt diverse Verstöße festgestellt. Elf Betriebe mussten vorzeitig schließen.

Über mehrere Stunden hinweg haben Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz im Verlauf des Dienstags in der hannoverschen Innenstadt zahlreiche Betriebe, darunter Geschäfte, Restaurants, Friseure, aber auch Bordelle auf die Einhaltung der Corona-Regelungen überprüft. Unterstützung fanden sie dabei in Kräften des Polizeikommissariats Hannover-Mitte sowie in Beamten der Polizeiinspektion Besondere Dienste.

Deutlich sichtbar bestreiften Polizeibeamte während der Kontrollmaßnahmen die Fußgängerzone der Stadt. Gruppen und Einzelpersonen wurden hinsichtlich der seit Mittwoch, 28.10.2020, geltenden Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung aktiv angesprochen und sensibilisiert. Kontrolliert wurde auch im Bereich der Markthalle. Dort wurden ab 14:00 Uhr insgesamt 19 Betriebe überprüft. In 15 Fällen mussten Gefährderansprachen wegen einzelnen, nicht schwerwiegenden Mängeln geführt werden, die erforderlichen Maßnahmen wurden dort aber grundsätzlich umgesetzt. In drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen wurde.

Um 14:50 Uhr fiel den Beamten ein Backwarengeschäft mit Café in der Georgstraße auf, weil dort keine Kundendaten erfasst wurden. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Um 15:15 Uhr bemängelten Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines Friseurbetriebs in der Nordmannpassage diverse Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Der Salon wurde bis zur Behebung der Missstände geschlossen, Verfahren wurden eingeleitet. Dasselbe gilt für ein Restaurant in der Schillerstraße, das fast zeitgleich kontrolliert wurde. Die Betreiber konnten kein Hygienekonzept vorlegen.

Um 18:20 Uhr stellten die Einsatzkräfte in einem Restaurant in der Reuterstraße schwerwiegende Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Der Betrieb wurde vorläufig untersagt. Da sich der Betreiber uneinsichtig zeigte, wurde die Gaststätte versiegelt. Wenig später wurden wegen diverser Verstöße auch zwei Friseursalons in der Schmiede- und in der Goethestraße durch die Beamten geschlossen.

Um 19:05 Uhr fiel den Einsatzkräften ein Bordell in der Scholvinstraße auf, gegen das bereits in den vergangenen Tagen eine Schließungsverfügung ausgesprochen worden war. Dort wurden auch am Mittwoch keine Einlasskontrollen durchgeführt und damit gegen die vorherige Schließungsverfügung verstoßen. Das Bordell wurde erneut geschlossen und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Ebenfalls schließen musste um 19:15 Uhr nach einer Kontrolle durch die Polizei eine sogenannte Shisha-Bar in der Straße „Am Marstall“. Es konnte kein Hygienekonzept vorlegt werden, zudem wurde eine unzureichende Reinigung der Wasserpfeifen festgestellt. Darüber hinaus wurde bemerkt, dass Tabak unversteuert abgegeben wurde.

Bei den Kontrollen mussten insgesamt 31 Gefährderansprachen geführt werden sowie elf Betriebe aufgrund einer entsprechenden Verfügung sofort schließen.

Polizei im Einsatz

Ronnenberg: Radfahrer schwer verletzt nach Unfall am Benther Berg

27. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (otts). Am Benther Berg ist es heute, Dienstag, 27.10.2020, gegen 15:30 Uhr zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer gekommen. Vermutlich aus Unachtsamkeit gerieten die jeweiligen Radlenker der aufeinander zu fahrenden Männer aneinander und verhakten sich ineinander. Ein 66-Jähriger stürzte dadurch und verletzte sich schwer.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall auf einem geschotterten Weg am nordöstlichen Rand des Waldes am Benther Berg in Ronnenberg. Ein 59-jähriger Radfahrer kam aus Richtung des Jägerheims an der Lenther Chaussee und fuhr bergauf am Waldrand entlang in Richtung Benthe. Nach etwa 400 m begegnete ihm der 66-Jährige mit einem S-Pedelec (siehe unten). Aus nicht abschließend geklärten Umständen berührten sich beide Lenker und verhakten sich. Der Pedelec-Fahrer stürzte unmittelbar und verletzte sich schwer, der andere Mann hingegen kam nicht zu Fall und verletzte sich lediglich leicht.

Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Durch den Unfall entstand ein geringer Sachschaden.

S-Pedelecs („Schnelle Pedelecs“) ermöglichen mit Treten eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h bei max. 500 Watt. Ohne Treten erreichen sie bis zu 20 km/h. Sie sind mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet und dürfen nur mit einem Helm gefahren werden. Radfahrer eines S-Pedelecs benötigen eine Fahrerlaubnis der Klasse AM (Mindestalter 16 Jahre) und dürfen keinen Radweg nutzen, da sie als Kraftfahrzeug gelten.

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