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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung nach Bränden in der Südstadt

13. November 2020/in Polizei, Hannover

HANNOVER (PM). Die Polizei sucht mit Hilfe eines Phantombilds nach einem Tatverdächtigen. Der Gesuchte ist bei einem Brand in einer Tiefgarage in Waldhausen am 20.10.2020 aufgefallen. Dort wurde ein geparkter Oldtimer in Brand gesteckt. Der Sachschaden wurde auf rund 100.000 Euro beziffert. Bei den Ermittlungen erhofft sich die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach den Erkenntnissen der Polizei entfernte sich der gesuchte Mann kurz vor Entdeckung des Feuers aus der Tiefgarage an der Güntherstraße. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe zum Brand gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass es sich um den Täter handeln könnte. Darüber hinaus gibt es weitere gleichgelagerte Brände in Tiefgaragen im Bereich der Südstadt. Außerdem sind in den vergangenen Wochen auch Feuer in Gartenkolonien und in den Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern ausgebrochen. Die Brandexperten ermitteln derzeit in insgesamt 15 Fällen, die örtliche Zusammenhänge aufweisen. Für alle 15 Brände erhoffen sich die Ermittler, mit dem Phantombild neue Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Öffentlichkeitsfahndung nach Bränden in der Südstadt – Phantombild

Phantombild des Tatverdächtigen © Polizeidirektion Hannover

Der gesuchte Mann ist etwa 50 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat leicht gebräunte Haut, dunkle Augen und füllige Augenbrauen. Auffällig waren auch seine eingefallenen Wangen und die schmalen Lippen. Sein Gang wird als lässig beschrieben. Am Dienstagnachmittag, 20.10.2020, war er mit Cappy, grauer Jacke und heller Hose bekleidet.

Nun erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise zum Tatverdächtigen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover-Südstadt: Erneut Brand in einer Tiefgarage – BGPress 0746

Hannover-Südstadt: Erneut Brand in einer Tiefgarage

11. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 10.11.2020, hat es am Nachmittag in der Hildesheimer Straße in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Die Feuerwehr Hannover löschte einen SUV und ein Motorrad bereits nach kurzer Zeit. Die teils auf Rollstühle angewiesenen Bewohner konnten das Haus rechtzeitig unversehrt verlassen. Verletzte gab es nicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover meldeten am Dienstag gegen 16:15 Uhr mehrere Personen über den Notruf aufsteigenden Rauch aus dem Bereich einer Tiefgarage. Diese gehört zu einem Wohnkomplex an der Hildesheimer Straße Ecke Hilde-Schneider-Allee.

Tiefschwarzer Rauch umhüllte den dortigen Bereich der Hildesheimer Straße, sodass die Verkehrsteilnehmer in ihrer Sicht stark eingeschränkt waren. Der Brandort wurde umgehend weiträumig abgesperrt. Die Einsatzkräfte fanden in der Tiefgarage einen brennenden Geländewagen (Daimler ML 350) und ein Motorrad der Marke Buell vor und löschten beide Fahrzeuge. Alle Bewohner des Hauses über der Tiefgarage konnten sich dank eines Anwohners in Sicherheit bringen. Er warnte sie durch Klingeln und Rufen ins Treppenhaus vor dem Feuer. Der Brandrauch wurde mit technischer Unterstützung aus der Tiefgarage entfernt.

Die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersuchten den Brandort am Mittwoch auf die Brandursache, sie schließen einen technischen Defekt an den Kraftahrzeugen aus. Sie leiteten vielmehr ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung ein. Beide Fahrzeuge brannten vollständig aus, auch am Gebäude und an diversen weiteren Fahrzeugen entstand Sachschaden. Dieser wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Erst am 12.08.2020 gegen 20:10 Uhr brannten in der benachbarten Tiefgarage des Wohnkomplexes drei Autos und ein Kraftrad. Die Polizei ermittelt auch hier wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Sie prüft einen Zusammenhang beider Taten und sucht weiter nach Hinweisen auf den unbekannten Täter.

In den vergangenen Wochen gab es weitere Brandstiftungen in der hannoverschen Südstadt, in Mitte, in Döhren und in Waldhausen. Die Brandermittler prüfen, ob es einen Tatzusammenhang auch zu Bränden in Treppenhäusern, Kellern und Lauben gibt.

Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover-Mitte: Technischer Defekt im Technikraum – BGPress 0605

Hannover-Mitte: Technischer Defekt im Technikraum

11. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 09.11.2020, ist es im Untergeschoss eines zweigeschossigen Restaurants an der Burgstraße in Hannover zu einem Brand gekommen. Dadurch wurde das Restaurant vollständig zerstört. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein 38 Jahre alter Zeuge gegen 18:40 Uhr einen starken Brandgeruch im Treppenhaus wahr und alarmierte die Feuerwehr und die Polizei. Es stellte sich heraus, dass es im Technikraum, der im Untergeschoss liegt, zu einem Feuerausbruch kam. Insbesondere das Mobiliar, die Zwischendecke und angrenzende hölzerne Verkleidungen wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Es kam zudem zu starken Verrußungen im gesamten Restaurant.

Da sich das Restaurant in einem Gebäudekomplex mit Wohnungen befindet, mussten sich alle Bewohner vorübergehend nach draußen begeben. Kurze Zeit später konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Da das Restaurant coronabedingt geschlossen hatte, wurde niemand verletzt. Gegen 20:20 Uhr wurde das Feuer durch die Feuerwehr gelöscht.

Die Brandermittler waren am Dienstag, 10.11.2020, vor Ort und untersuchten das Restaurant auf mögliche Brandursachen. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt im Technikraum aus. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit mehreren hunderttausend Euro beziffert.

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen – Corona Kontrollen Region© Bernd Günther

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen

10. November 2020/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER (PM). Auch am Montag, 09.11.2020, haben Beamtinnen und Beamte der Polizei Hannover behördenweit Fußgängerzonen, Haltestellen des Öffentlichen Personen- und Nahverkehrs und andere öffentliche Plätze auf die Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kontrolliert. Dabei wurden erneut viele Bürger auf ihre Maskentragepflicht hingewiesen. Insgesamt stießen die Kontrollen in der Region Hannover auf eine positive Resonanz in der Bevölkerung.

Aufgrund einer Bürgerbeschwerde kontrollierte die Polizei gegen 12:15 Uhr in Burgdorf am Schulzentrum Berliner Ring vorwiegend Schülerinnen und Schüler auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Sie trugen keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) und standen zu eng beieinander. Auch die Schulleitung wurde aufgefordert, auf die Einhaltung der Maßnahmen der aktuellen Corona-Verordnung zu achten.

In Friseurgeschäften im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf stellte die Polizei gegen 15:00 Uhr vereinzelt Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen musste die Polizei von 15:45 bis 17:00 Uhr insgesamt drei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Kiosk-Betreiber einleiten. Diese hatten jeweils an ihren Kioskständen in Barsinghausen (Ortsteil Kirchdorf), in Ronnenberg und in Ronnenberg (Empelde) eine Außenbewirtschaftung betrieben.

In einem Logistikzentrum in Laatzen weigerte sich ein Kunde, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sein Attest wollte er dem Mitarbeiter jedoch nicht vorzeigen. Als die hinzugerufene Polizei erschien, war der Mann jedoch nicht mehr vor Ort.

Wie bereits in den vergangenen Tagen hielten sich im Bereich des Stellwerks in der Innenstadt erneut viele Personen aus der Betäubungsmittelszene auf. Etwa 30-40 Personen hielten sich am Montag gegen 18:00 Uhr nicht an die erforderlichen Mindestabstände und an die Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung. Die Einsatzkräfte der Polizei hielten sensibilisierende Gespräche, worauf sich einige Personen entfernten und die anderen die Hygienemaßnahmen einhielten.

In Pattensen ist um 16:45 Uhr ein Friseurgeschäft in der Johann-Koch-Straße geschlossen worden, da der Inhaber zum wiederholten Male kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Es wurde ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Beamte des Polizeikommissariats Nordstadt überwachten gegen 19:20 Uhr die Einhaltung der Corona-Regeln an der Haltestelle ‚An der Strangriede‘ auf dem Engelbosteler Damm. Im Rahmen der Kontrolle wurden sie von einer 50-jährigen Frau angeschrien und beleidigt. Sie muss sich nun nicht nur wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sondern auch wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

Der Großteil der durch die Einsatzkräfte angetroffenen Personen reagierte umgehend auf die Ansprachen der Polizei und zeigte sich einsichtig. Zum Teil herrschte in der Bevölkerung immer noch Unsicherheit über die Rechtslage und die Örtlichkeiten, an denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist.

Polizei im Einsatz

Eine Verletzte und hoher Sachschaden nach Autounfall in Waschstraße in Laatzen

9. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Unfall in einer Waschstraße in Laatzen ist am Montag, 09.11.2020, eine Autofahrerin leicht verletzt worden. Vermutlich ein Bedienfehler am Auto löste dabei eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus: Nachdem das Auto zunächst in der Waschstraße rückwärts fuhr, beschleunigte es danach unkontrolliert nach vorn und durchbrach mehrere Zäune. Erst an der Hauswand eines angrenzenden Betriebs endete die Fahrt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 88 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Mitsubishi Space Star kurz vor 10:00 Uhr in die Waschstraße einer Waschanlage an der Straße „Am Wehrbusch“. Aus bislang ungeklärter Ursache schaltete die Seniorin das automatikbetriebene Fahrzeug in den Rückwärtsgang. Das Fahrzeug stieß zurück und kollidierte mit Teilen der Waschanlage.

Die Frau erschreckte sich und schaltete erneut um. In der Folge beschleunigte das Fahrzeug unkontrolliert nach vorn, verließ die Waschstraße und durchbrach insgesamt drei Zäune. Nachdem das Fahrzeug die Straße „Am Wehrbusch“ überquert hatte, touchierte es zwei auf einem benachbarten Betriebsgelände abgestellte Pkw und kam schließlich an der Ecke eines Gebäudes zum Stillstand.

Die Seniorin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit rund 65.000 Euro.

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch

9. November 2020/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen hat die Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste am Sonntag, 08.11.2020, in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet. Unter anderem wurden die beliebtesten Ausflugsziele und Naherholungsgebiete wie der Maschsee oder das Steinhuder Meer von den Beamten kontrolliert.

Das schöne Herbstwetter und milde Temperaturen lockten am Sonntag zahlreiche Besucher in die Innenstadt und ins Grüne. Unterstützt von Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen achteten die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste insbesondere auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und der damit zusammenhängenden Auflagen. Bei den mehrstündigen Kontrollen in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen wurden bei größerem Personenaufkommen Lautsprecherdurchsagen eingesetzt und die Besucher auf die Regelungen hingewiesen.

Gegen 12:30 Uhr stellten die Polizei-Einsatzkräfte im Bereich einer Outdoor-Sportanlage eines Sportleistungszentrums am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg in Hannover ein erhöhtes Aufkommen fest. Die Beamten erinnerten die Besucher an die Zwei-Haushalt-Regel und forderten sie auf, die Abstände zu wahren.

Gegen 14:00 Uhr wurden größere Personengruppen im Bereich des Stellwerks (30 Personen) und des Raschplatzes (40-50 Personen) festgestellt. Die angetroffenen Menschen wurden von den Polizeikräften belehrt.

Gegen 14:30 Uhr wurden die Polizisten auf eine Zusammenkunft (30 Personen) in einem Gemeindezentrum eines Kirchenvereins in der Badenstedter Straße in Hannover aufmerksam. Die Gäste hielten sich an Mindestabstände, alle trugen ausnahmslos eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch ein Hygienekonzept legte der Veranstalter vor.

Gegen 15:10 Uhr waren die Beamten am Maschsee im Einsatz. Mehrere hundert Menschen nutzten das schöne Wetter und verbrachten ihren Nachmittag am größten Gewässer Hannovers. Beim Eintreffen stellten die Polizisten fest, dass die Mindestabstände unterschritten wurden. Mithilfe von Lautsprecherdurchsagen wiesen die Beamten auf die geltenden Regeln hin. Auch im Bereich des Spielplatzes an der Auestraße und dem dortigen Skater- und Basketballplatz führten die Beamten Sensibilisierungsgespräche mit Erwachsenen bezüglich der Abstandsregeln.

Gegen 19:10 Uhr wurden die Beamten zu einem Lebensmittelgeschäft in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gerufen, weil sich einer der Kunden weigerte, eine Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen. Er muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Auch im Bereich Garbsen wurden diverse Kontrollen durchgeführt. Sowohl im Bereich der Haltestellen als auch in den Fußgängerzonen in der Stadt wurden vereinzelt Verstöße festgestellt und konsequent geahndet. Die Beamten waren zudem verstärkt im Bereich Steinhude im Einsatz.

In Burgdorf griffen die Einsatzkräfte insbesondere am Irenensee bei mehreren Verstößen gegen vorgeschriebene Abstände und die Maskenpflicht ein.

Den Beamten der PI Besondere Dienste fiel erneut auf, dass der Großteil der angetroffenen Personen umgehend auf die Ansprachen der eingesetzten Kräfte reagierte und sich einsichtig zeigte. In der Bevölkerung herrscht nach wie vor eine Unsicherheit über die Rechtslage und die Örtlichkeiten, an denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist.

Streifenwagen mit Blaulicht

Döhren: Zeugenaufruf nach Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses

9. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 07.11.2020, haben unbekannte Täter in einem Mehrfamilienhaus im hannoverschen Stadtteil Döhren einen Fahrradanhänger in Brand gesetzt. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung gegen 15:20 Uhr befanden sich mehrere Anwohner im Wohnhaus, weshalb die Feuerwehr die Bewohner evakuierte. Eine Frau und ihr dreijähriges Kind mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war der Brand in der Fiedelerstraße kurz vor 15:20 Uhr gelegt worden. Ein aufmerksamer 36-jähriger Passant aus der Nachbarschaft reagierte nach Hilferufen einer Frau aus dem Haus sofort und entdeckte das Feuer an der hinteren Haustür. Unten im Treppenhaus vor einer Kellertür brannte ein abgestellter Fahrradanhänger zum Transport von Kindern. Mit zwei Feuerlöschern eines nahegelegenen Geschäfts löschte der Mann erfolgreich den Brand und verhinderte so eine Ausbreitung des Feuers. Unterstützung erhielt er durch eine 33-jährige Zeugin. Durch eine starke Rauchausbreitung im ganzen Treppenhaus, war den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten. Die Feuerwehr evakuierte gemeinsam mit der Polizei das Haus.

Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurden ein dreijähriger Junge und seine Mutter (43 Jahre) vorsorglich ins Krankenhaus gefahren. Ihren Hund rettete die Feuerwehr aus der Wohnung.

Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. Die Brandermittler gehen davon aus, dass es einen Tatzusammenhang zum Brandgeschehen vom 03.11.2020 in einem Mehrfamilienhaus am Bertha-von-Suttner-Platz zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr gibt. (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4752453)

Zur Aufklärung beider Taten bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zu Tätern geben können oder in besagten Zeiträumen Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auch am Wochenende hat die Polizei ihre verstärkten Kontrollen bezüglich der geltenden Corona-Beschränkungen aufrechterhalten. Bei entsprechenden Verstößen gegen vorgeschriebene Abstände und die Maskenpflicht griffen die Einsatzkräfte ein. Unter anderem wurde mehrere Ansammlungen von Menschen und Feiern aufgelöst, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Unterstützt von Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen haben die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste am Samstag, 07.11.2020, auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und der damit zusammenhängenden Auflagen geachtet. Bei den mehrstündigen Kontrollen in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen wurden im Falle größerer Personenaufkommen auch Lautsprecherdurchsagen eingesetzt, um auf die Regelungen hinzuweisen. So unter anderem im Bereich der Limmerstraße in Hannover oder in Steinhude.

Gegen 13:35 Uhr suchten die Einsatzkräfte ein Lokal im Bereich der Justus-Garten-Brücke im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt auf. Ein Zeuge hatte zuvor den Hinweis gegeben, dass das Lokal geöffnet sein soll. Dieses war bei der Kontrolle jedoch geschlossen. Allerdings stellten die Beamten vor Ort mehrere Personen fest, die gegen die Corona-Bestimmungen verstießen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Unter anderem wurde bei der Kontrolle auch ein Fahrrad sichergestellt, bei dem es sich womöglich um Diebesgut handelt.

Rund um einen Skaterparcours und einen Basketballplatz an der Auestraße in Hannover-Linden wurde gegen 15:25 Uhr eine hohe Frequentierung festgestellt. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Personen an die Corona-Regelungen erinnert. 40 Personen wurden gezielt angesprochen und ermahnt.

Um 16:00 Uhr stießen die Beamten im Bereich des Sportleistungszentrums in Hannover auf eine 20-köpfige Personengruppe. Auch sie wurden aufgefordert, die Abstände zu wahren, und es wurde darauf hingewiesen, dass hier maximal zwei Personen zeitgleich trainieren dürfen. Eine gute halbe Stunde später ging die Polizei einem Hinweis zu Verstößen in einem Friseursalon am Marstall in Hannover nach. Bei Eintreffen der Kräfte entfernte sich eine unbestimmte Anzahl an Personen. Der Inhaber des Geschäfts wurde ermahnt.

Fast zeitgleich schritt die Polizei im Bereich des Schillerdenkmals in der Georgstraße ein: Eine größere Personengruppe hatte sich dort um einen Straßenmusiker herum versammelt. Rund 80 Zuschauer wurden angetroffen und angesprochen. Zudem wurden mehrere Verfahren eingeleitet.

Kurz nach 18:30 Uhr wurden der Polizei in Laatzen etwa 20 Jugendliche gemeldet, die sich im Bereich einer Schule an der Wülferoder Straße aufhalten sollen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte noch auf acht Personen. Alle erhielten Platzverweise und es wurden zudem Verfahren eingeleitet, weil sie sich nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten hatten.

Um 22:35 Uhr stand die Polizei bei einer privaten Feier in Räumen an der Schulenburger Landstraße in Hannover-Vinnhorst in der Tür. Sieben Personen wurden festgestellt, gegen die Verfahren eingeleitet wurden.

Auch im Bereich Garbsen und Burgdorf wurden diverse Kontrollen durchgeführt: Gegen 16:10 Uhr trafen die Beamten im Bereich des Bahnhofs Bissendorf auf drei Personen, die sich nicht an die geltenden Corona-Beschränkungen hielten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 16:40 Uhr versuchte sich eine Person mithilfe eines Fahrrads einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Flüchtende konnte jedoch durch Beamte gestoppt werden. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt, konnte aber weiter seinen Dienst verrichten. Gegen die Person wurde ein Verfahren eingeleitet.

Einem Hinweis auf eine Gartenparty in Barsinghausen gingen die Einsatzkräfte gegen 18:15 Uhr nach. Bei einer ersten Überprüfung konnten keine Personen festgestellt werden. Bei einer zweiten Kontrolle gegen 19:40 Uhr stießen die Beamten jedoch auf vier Personen aus verschiedenen Haushalten. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet.

Gegen 20:25 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Personengruppe, die sich auf einem Parkplatz in Barsinghausen getroffen hatte. Vor Ort stellten die Beamten drei Personen aus drei verschiedenen Haushalten fest. Verfahren wurden eingeleitet.

Gegen 21:15 Uhr sah eine Zeugin, wie eine Gruppe Jugendlicher mit einem mit Alkoholika gefüllten Einkaufswagen auf einem Waldweg in Richtung eines Wasserwerks rollten. Im Bereich der „Köhlerhütte“ stießen die Beamten auf mehrere Personen. Weitere Anwesende flüchteten beim Erblicken der Streifenwagen in den angrenzenden Wald. Diverse Flaschen mit hochprozentigem Inhalt wurden sichergestellt.

In Burgdorf erhielt die Polizei ebenfalls einen Hinweis auf eine Feier mit einer größeren Teilnehmerzahl. Vor Ort wurden mehrere Personen angetroffen und kontrolliert. Weitere Beteiligte flüchteten, als die Polizei eintraf. In der Folge wurden 40 Platzverweise ausgesprochen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannter überfällt Tankstelle in Hannover-Stöcken und erbeutet Geld

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zu Sonntag, 08.11.2020, eine Tankstelle im hannoverschen Stadtteil Stöcken überfallen und Geld erbeutet. Der Räuber bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes. Anschließend ergriff er mit der Beute die Flucht. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Täter am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr die Tankstelle am Jädekamp in Stöcken. Der Mann ging zum Kassenbereich und bedrohte die 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer. Zugleich forderte er die Herausgabe von Geld aus der Kasse. Mit der erlangten Beute ergriff der Mann schließlich die Flucht in Richtung Garbsener Landstraße. Die Angestellte überstand den Überfall unverletzt.

Die Zeugin beschrieb den Täter als etwa 1,65 Meter groß und circa 17 bis 18 Jahren alt. Laut ihren Angaben soll er ein südländisches Aussehen haben. Der Mann sprach ohne Akzent. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Räuber eine helle blaue Jeanshose und eine dunkle Jacke mit Kapuze. Unter der Kapuze trug er ein weißes Käppi. Er war mit weißen Turnschuhen bekleidet und nutzte ein Halstuch als Mund-Nase-Bedeckung.

Zeugen, die Hinweise zum Täter oder der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Corona-Kontrollen: Passanten ohne Mund-Nase-Bedeckung müssen Atteste nachreichen – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Passanten ohne Mund-Nase-Bedeckung müssen Atteste nachreichen

6. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen haben die Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen am Donnerstag, 05.11.2020, den vierten Tag in Folge Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet. Zwei in Hannover ohne Mund-Nase-Bedeckung kontrollierte Personen müssen angeblich vorhandene Atteste nachliefern, in Langenhagen gab es einen Polizeieinsatz in einer Kindertagesstätte.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der vor gut einer Woche verschärften Corona-Regelungen rückten bei den Einsatzkräften der Polizei bei ihren ganztägigen Kontrollen auch am Donnerstag vor allem die Fußgängerzonen in den Fokus. Je nach Tageszeit war dieser Bereich in der hannoverschen Innenstadt mäßig bis stark frequentiert. Die Polizei musste zahlreiche Sensibilisierungsgespräche führen und eine Reihe von Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten.

Gegen 09:05 Uhr wurden die Beamten in der Fernroder Straße auf einen 17-Jährigen aufmerksam, der keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Als ihn die Beamten darauf ansprachen, ergriff er die Flucht. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn die Polizisten stellen. Bei der näheren Kontrolle der Person entdeckten die Einsatzkräfte bei ihm 5,83 Gramm Kokain und ein Messer. Die Drogen wurden beschlagnahmt und das Messer sichergestellt. Gegen den vorläufig Festgenommenen wurde neben Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels und Verstoßes gegen das Waffengesetz auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der Missachtung der Maskenpflicht eingeleitet.

Stellenweise konnten die Beamten in der Innenstadt Gruppen antreffen. Diese wurden bei zu geringem Abstand auf die Corona-Bestimmungen hingewiesen. Zeigten sich Personen uneinsichtig, wurden Verfahren eingeleitet. Auffällig war zudem die Unwissenheit vieler Bürger darüber, dass aufgrund der Maskenpflicht in Fußgängerzonen die Bedeckungen dort auch nicht mehr für die Zeit des Essens, Trinkens oder Rauchens abgenommen werden dürfen. Betreffenden Personen wurden diese Regelungen erläutert.

Am Vormittag und am Nachmittag wurden zwei Personen in der Fußgängerzone und am Hauptbahnhof angesprochen, weil sie keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen. Die 22 und 23 Jahre alten Männer gaben an, über ein entsprechendes Attest zu verfügen, konnten dieses jedoch zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht vorlegen. Ihnen wurde zur Auflage gemacht, die Dokumente am Freitag nachzureichen. Der 23-Jährige erschien am Freitagvormittag auch direkt mit einem Attest in der Polizeistation Raschplatz. Das Papier war jedoch auch erst am Freitag ausgestellt worden.

Gegen 14:45 Uhr wurde am Hauptbahnhof ein 70-Jähriger angesprochen, der ebenfalls keine Maske trug. Der Aufforderung, diese aufzusetzen, kam der Mann nicht nach und ging einfach weiter. Beim Versuch den Senior aufzuhalten, schlug und trat er nach den eingesetzten Beamten. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Verletzt wurde niemand. Neben der Ordnungswidrigkeit bezüglich der fehlenden Mund-Nase-Bedeckung wird dem Mann nun auch ein tätlicher Angriff auf Polizeibeamte zur Last gelegt.

In Burgdorf stellten Einsatzkräfte in einem Friseurgeschäft an der Braunschweiger Straße fest, dass dort zwar Personendaten der Kunden erhoben wurden. Nicht dokumentiert wurden jedoch wie in der Corona-Verordnung vorgesehen die Kontaktadressen. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung wurde der Betreiber auf diese Pflicht hingewiesen.

Nachdem die Polizei einen Hinweis darauf erhielt, dass ein Kind eine Kindertagesstätte in Langenhagen besucht, das eigentlich in Quarantäne sein müsste, überprüften Beamte gegen 14:10 Uhr die Einrichtung. Die Kontrolle ergab, dass in der Kita ein Erzieher positiv getestet wurde, so dass eine ganze Gruppe unter Quarantäne gestellt wurde. Die betreffenden Eltern wurden über die Maßnahme über eine Messenger-Gruppe informiert, der die Familie des aufgefallenen Kindes jedoch nicht angehört. Die Stadtverwaltung hat die weitere Bearbeitung übernommen und die Eltern zum Umgang mit dieser Quarantäne unterrichtet.

In Barsinghausen stießen Polizeibeamte gegen 20:40 Uhr auf sieben Personen, die aus mehr als zwei Haushalten stammten und sich in einer größeren Gruppe vor einer Sparkasse an der Marktstraße aufhielten. Alle verstießen dabei derartig gegen die geltenden Abstandsregelungen, dass gegen sie jeweils Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden.

Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Springe stellten in einem Friseurgeschäft in Pattensen fest, dass die Dokumente zur Erhebung der Kundendaten mangelhaft war. So fehlten beispielsweise Anschriften oder Vor- und Familiennamen von Kunden. Zudem konnte kein Hygienekonzept vorgelegt werden.

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