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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Aktionswoche "Sicherheit im Radverkehr" beendet – Radfahrer

Aktionswoche „Sicherheit im Radverkehr“ beendet

8. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Rahmen einer Verkehrssicherheitskonzeption wurde von den Dienststellen der Polizeidirektion Hannover vom 31.08.2020 bis 06.09.2020 eine Aktionswoche „Sicherheit im Radverkehr“ durchgeführt. Nun zieht die Polizei Bilanz.

Ziel war es, Verstöße von und gegenüber Radfahrenden festzustellen und zu ahnden. Die Kontrollen wurden an verschiedenen Örtlichkeiten in der Region Hannover durchgeführt.

Insgesamt haben die Polizeibeamten bei Fahrradfahrenden 994 Verstöße und bei anderen Verkehrsteilnehmern 257 Verstöße zum Nachteil von Radfahrenden festgestellt.

Mehr als jeder dritte kontrollierte Radfahrende hat den Radweg in falscher Richtung benutzt. Etwa 170 Verstöße stellte die Polizei jeweils bei Vorfahrtsverletzungen und bei Befahren unzulässiger Verkehrsbereiche (Fußwege etc.) fest. Beim Radverkehr ist die steigende Handynutzung wie auch beim Autofahren immer häufiger eine vermeidbare Unfallgefahr. In der Kontrollwoche wurden 132 Handyverstöße bei Radfahrenden geahndet. Neben diversen weiteren Ordnungswidrigkeiten verfolgte die Polizei 115 Fälle, bei denen ein vorhandener Radweg nicht genutzt worden ist.

Die Ordnungswidrigkeiten zum Nachteil von Radfahrenden durch andere Verkehrsteilnehmer sind unterschiedlicher Art. Die meisten (74) sind Vorfahrtsverletzungen und das Vorbeifahren mit zu geringem Seitenabstand (37). Autofahrer müssen seit dem 28.04.2020 mit der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung innerorts einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu Radfahrenden und Fußgängern einhalten, wenn sie an ihnen vorbeifahren. Sollte der Abstand nicht einzuhalten sein, muss gegebenenfalls auf das Vorbeifahren verzichtet werden.

Im Zuge der Kontrollmaßnahmen wurde am Dienstag, 01.09.2020, gegen 17:50 Uhr an der Vahrenwalder Straße Ecke Arndtstraße ein 34-jähriger E-Bike-Fahrer angehalten. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass für ihn ein Haftbefehl bestand. Die Beamten fanden bei der Festnahme 111,5 Gramm Amphetamine, die sie beschlagnahmten. Des Weiteren leiteten sie gegen ihn Ermittlungen wegen Fahrraddiebstahls und wegen des Handels mit nicht geringen Mengen von Betäubungsmitteln ein.

Einblicke in den Polizeialltag: Polizei Hannover begrüßt zwei neue "Instacops" – Instacops

Einblicke in den Polizeialltag: Polizei Hannover begrüßt zwei neue „Instacops“

7. September 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Fundtiere, Sicherung von Spuren und Todesermittlungen – die Bandbreite der Fälle, die die Beamtinnen und Beamten der Polizei in Hannover nahezu täglich beschäftigen, ist groß. Einen regelmäßigen Einblick in ihren Alltag gibt die Polizei seit Mai 2019 in Form sogenannter Instacops im sozialen Netzwerk Instagram. Aufgrund des Erfolgs wird das Angebot nun ausgeweitet. Künftig können Interessierte auch einem Vierbeiner folgen.

Seit Mai 2019 zeigt die Polizeidirektion Hannover auch im sozialen Netzwerk Instagram im wahrsten Sinne des Wortes Gesicht: Ergänzend zum bereits länger existierenden Account der Behörde repräsentieren seit dem vergangenen Jahr die beiden Kommissare Sylvan Bormann und Marius Beernink auf der vor allem bei einem jungen Publikum beliebten Internetplattform die Behörde.

Indem die Beamten aus dem Kriminaldauerdienst beziehungsweise dem Einsatz- und Streifendienst in regelmäßigen Abständen Fotos oder kurze Videos posten, ermöglichen sie ihren Followerinnen und Followern Einblicke in den Polizeialltag. Auch ist hier Platz für Themen aus dem Bereich Prävention oder Infos für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber. Zugleich verfügt die Polizei Hannover dank ihrer Instagram-Angebote über einen zusätzlichen Kommunikationskanal, der von den Nutzerinnen und Nutzern bislang sehr gut angenommen wurde.

Aufgrund des erfolgreichen Angebots – mittlerweile folgen den beiden bisherigen „Instacops“ insgesamt 12.000 Menschen – soll die Präsenz der Polizei Hannover bei Instagram ausgeweitet werden. Dazu werden die beiden Polizeikommissarinnen Alina Kausch und Anna Jendrny ab sofort auf eigenen Kanälen von ihrer Arbeit berichten. Während die 28-jährige Alina Kausch Einblicke in die Arbeit des Verkehrsunfalldienstes geben wird, erklärt ihre 27 Jahre alte Kollegin Anna Jendrny ihre Arbeit als Diensthundführerin. Dazu wird sie auch ihren vier Jahre alten Malinois-Rüden „Kenai“, der als Personenschutzhund eingesetzt wird, näher vorstellen.

„Die Arbeit bei der Polizei ist vielfältig und spannend und im Zusammenwirken mit einem Tier zusätzlich interessant“, sagt Diensthundführerin Anna Jendrny. „Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen mit den Nutzerinnen und Nutzern auf meinem Instagram-Kanal künftig regelmäßig zu teilen.“ Auch Alina Kausch ist gespannt auf die Interaktion im Internet: „Meine Erfahrung zeigt, dass viele Menschen Fragen zu unserer Arbeit haben, die ich bei Instagram gern direkt beantworten möchte.“

Neben dem zentralen Account der Polizeidirektion Hannover, der unter @polizei.hannover im sozialen Netzwerk Instagram zu finden ist, geben ab sofort die folgenden vier Kanäle einen persönlichen Einblick in den Polizeialltag:

Marius Beernink: @polizei.hannover.mb, Sylvan Bormann: @polizei.hannover.sb, Anna Jendrny: @polizei.hannover.aj, Alina Kausch: @polizei.hannover.ak,

Hintergrund: Die Präsenz der Polizei im Internet ist Teil der sogenannten Community-Policing-Strategie. Im ursprünglichen Sinn soll diese der polizeilichen Prävention und Problemlösung auf kommunaler Ebene dienen, um so nicht nur Kriminalität zu reduzieren und das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zum Beispiel durch verstärkte Präsenz vor Ort und enge Austausche zu erhöhen, sondern auch die Beziehungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Polizei zu verbessern. Analog dazu wurde diese Strategie vor einigen Jahren schon auf das Internet übertragen. Die Polizei Niedersachsen war deutschlandweit die erste und zunächst einzige Polizei, die Community Policing aktiv betrieben hat. Inzwischen verfolgen auch andere Polizeien ähnliche Ansätze. In Europa sind die Niederlande mit mehr als 2.400 Instagram-Accounts Vorbild. In Niedersachsen werden derzeit 20 solcher Accounts angeboten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 30-Jähriger im Wunstorfer Bahnhof von vier Männern geschlagen und getreten

7. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Wunstorf haben am frühen Sonntagmorgen, 06.09.2020, vier Männer versucht einen 30-Jährigen auszurauben. Als dieser ihnen kein Geld gegeben hat, haben die Angreifer im Bahnhof auf den Mann eingeschlagen und getreten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Nach ersten Erkenntnissen der Kripo wurde die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Sonntag gegen 04:40 Uhr in Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofs von mehreren Personen angesprochen. Diese machten die Beamten auf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren aufmerksam. Vor Ort stießen die Polizisten auf einen 30-Jährigen, der augenscheinlich unverletzt war und angab, soeben von vier jungen Männern überfallen worden zu sein. Der Mann selbst war zuvor mit dem Zug aus Hannover auf dem Bahnsteig 7 angekommen, als er von den vier Tätern angesprochen wurde. Diese verlangten von ihm Geld. Als er ihnen kein Geld geben konnte, haben die Männer gemeinschaftlich auf ihn eingeschlagen und getreten und versucht, ihm eine Umhängetasche zu entreißen, was jedoch misslang.

Als weitere Personen, die ebenfalls aus dem Zug ausgestiegen waren, dem 30-Jährigen zur Hilfe eilten, ergriffen die Täter die Flucht durch den Tunnel in Richtung der Südseite des Bahnhofs. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, die zunächst ohne Erfolg blieb.

Die vier Angreifer waren laut Aussage des 30-Jährigen vom Bahnhof um die 20 Jahre alt. Eine eher kleine Person war mit einer schwarzen Weste bekleidet. Die zweite Person trug demnach eine schwarz-weiß karierte Jacke, die dritte eine braune Jacke mit Fell. Zu dem vierten Beteiligten lag bislang keine nähere Beschreibung vor.

Zeugen, die Hinweise zu dem versuchten Raub und zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Stop Polizei

Polizei nimmt bei Kontrollen im Stadtgebiet Hannover Autoposer genauer unter die Lupe

7. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei Schwerpunktkontrollen sind Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes am vergangenen Wochenende, 05.09.2020 bis 06.09.2020, verstärkt gegen sogenannte Auto-Poser vorgegangen. Bei den Kontrollen in der Innenstadt haben sie zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet. Bei insgesamt neun Fahrzeugen ist die Betriebserlaubnis erloschen gewesen.

Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse sowie Hinweisen aus der Bevölkerung zu hochmotorisierten Pkw, die zu laut und zu schnell unterwegs sind, haben die Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag, 06.09.2020, Fahrzeuge an mehreren Stellen im Stadtgebiet kontrolliert. Im Fokus standen vor allem die Fernroder Straße und die Joachimstraße, da dort aufgrund der baulichen Gegebenheiten bei Poserverhalten eine erhöhte Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht.

Gegen 21:25 Uhr fiel den Beamten in der Theaterstraße/Ecke Thielenplatz ein Kradfahrer durch Poserverhalten auf. Bei der anschließenden Kontrolle wollte der Kradfahrer zunächst seinen Schutzhelm nicht abnehmen. Nach mehrfacher Aufforderung setzte der 25-Jährige männliche Fahrzeugführer diesen dann doch ab. Die kontrollierenden Beamten stellten dabei deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde abgelehnt. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Das Ergebnis lag zunächst nicht vor.

Kurz vor 22:00 Uhr stoppten die Beamten dann einen 31-jährigen Fahrer eines Mercedes-Benz CLS 500, der keine Dokumente vorzeigen konnte. In der Folge gab er die Daten des Fahrzeughalters als seine eigenen an. Durch Lichtbilder aus der durchgeführten elektronischen Abfrage konnte jedoch ausgeschlossen werden, dass er der Fahrzeughalter ist. Nach einer Belehrung gab er an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Ein entsprechendes Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Da der 31-Jährige zudem falsche Personalien angab, erwartet ihn auch noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Wenige Minuten später zogen in der Bahnunterführung der Fernroder Straße vier Kräder aufgrund Poserverhaltens die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass ein 17-jähriger Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist Des Weiteren wurden an zwei Krafträdern unzulässige bauliche Veränderungen im Bereich der Spiegel festgestellt. Diverse Anzeigen wurden geschrieben und zudem Gefährderansprachen hinsichtlich des Lautstärkepegels durchgeführt.

Um 23:00 Uhr stoppte die Polizei in der Bahnunterführung Lister Meile zwei offensichtlich angetrunkene E-Scooter-Fahrerinnen, als diese laut grölend Schlangenlinien fuhren. Atemalkoholtests ergaben bei den beiden 20-Jährigen Werte von 1,84 Promille beziehungsweise 0,41 Promille. In beiden Fällen wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem wurde jeweils die Weiterfahrt untersagt. Die Frauen erhielten Strafanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Im Bereich der Nikolaistraße wurde eine Gruppe von mehreren baulich veränderten Fahrzeugen festgestellt, welche vereinzelt durch Poserverhalten auffielen. Zwei Fahrzeuge VW Golf R und VW Golf GTD konnten anschließend angehalten und kontrolliert werden. Bei dem VW Golf R wurde ein Ansaugsystem festgestellt, für das keine Zulassung vorlag. Durch diese Änderung war die Betriebserlaubnis für das gesamte Fahrzeug erloschen. Die Umwelt war durch das negative Geräuschverhalten wesentlich beeinträchtigt. Des Weiteren ergab die Überprüfung, dass die Kennzeichen aufgrund einer fehlenden Haftpflichtversicherung zur Entstempelung ausgeschrieben waren.

Insgesamt wurden bei den Schwerpunktkontrollen 44 Fahrzeuge überprüft. 13 Gefährderansprachen hinsichtlich Poserverhalten wurden geführt. In jeweils acht Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt beziehungsweise ein Mängelbericht geschrieben. Bei neun Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis durch bauliche Veränderungen erloschen. Drei Fahrerinnen und Fahrer standen unter Alkoholeinfluss, zwei waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs.

Polizei im Einsatz

Wohnungsbrand in der Wedemark: Polizei ermittelt gegen Mieter wegen schwerer Brandstiftung

7. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 06.09.2020, ist es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Auf dem Kiel in der Wedemark (OT Abbensen) zu einem Brand gekommen. Ein 54 Jahre alter Mieter steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Die Polizei hat ihn festgenommen. Heute, im Laufe des Tages, soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Einwohner gegen 13:45 Uhr bei der Polizei eine verletzte männliche Person auf seinem Grundstück am Rawers Hof in der Wedemark. Zeitgleich ging bei der Feuerwehr ein Alarm ein wegen des Brandes in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in unmittelbarer Nähe – an der Straße Auf dem Kiel.

Am ersten Einsatzort wurden die Polizisten von dem Zeugen informiert, dass die Person, die sich auf seinem Grundstück aufhielt, ein Messer bei sich hatte. Die Beamten trafen den Mann jedoch nicht im Garten an, sondern in einem Rettungswagen, der vor dem Haus am Rawers Hof stand. Bei dem Mann handelte es sich um einen 54 Jahre alten Mieter der Wohnung, die von dem Brand betroffen war. Er machte auf die Einsatzkräfte einen verwirrten Eindruck. Augenscheinlich war der Mann leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung war laut Rettungskräften aber nicht nötig. Der 54-Jährige gab an, das Feuer gelegt zu haben. Die Polizisten durchsuchten das Nachbargrundstück und fanden ein Messer.

Noch vor Ort wurde der Mieter widerstandslos festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor. Gegen den Mann wird nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Im Laufe des heutigen Tages findet eine psychologische Untersuchung des 54-Jährigen statt. Zudem wird er einem Haftrichter vorgeführt.

Die Feuerwehrkräfte konnten den Brand um 14:10 Uhr löschen. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro geschätzt.

Polizei im Einsatz

Calenberger Neustadt: 26-jähriger Randalierer widersetzt sich Polizei und verletzt drei Beamte

6. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 26 Jahre alter Hannoveraner hat in der Nacht zu Samstag, 05.09.2020, erst einen Fahrkartenautomaten an einem Bahnsteig in der Calenberger Neustadt und wenig später auch mehrere Polizeibeamte attackiert. Der Mann ist ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Ein Atemalkoholtest hat bei ihm einen Wert von 2,11 Promille ergeben.

Ein Bürger machte am Samstag gegen 02:20 Uhr die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Goethekreisel darauf aufmerksam, dass ein Mann auf dem dortigen Hochbahnsteig der Stadtbahn randaliert. Als die Beamten dort eintrafen, trat der Randalierer gerade mit voller Kraft gegen einen Fahrkartenautomaten, der beschädigt wurde. Als der 26-Jährige den Hochbahnsteig verlassen wollte, forderten ihn die Beamten auf, stehenzubleiben. Der Mann ergriff jedoch die Flucht, sprang dazu auf die Gleise und versuchte die Goethestraße zu überqueren.

Auf der Fahrbahn konnte er jedoch von den Einsatzkräften festgehalten werden. Da er sich mit Hilfe von Schlägen loszureißen versuchte, wurden ihm schließlich Handfesseln angelegt. Dabei trat er mehrfach gezielt in Richtung der Beamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten kam der 26-Jährige ins Polizeigewahrsam. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,11 Promille. Aufgrund des heftigen Widerstands erlitten drei Polizeibeamte (21, 25, 37 Jahre) leichte Verletzungen. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.

Polizei im Einsatz

Auffahrunfall mit drei beteiligten Lkw – Ladung mit schwach radioaktiven Restabfällen wurde nicht beschädigt

4. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagnachmittag, 03.09.2020, ist es auf der Bundesautobahn (BAB) 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte Ost in Fahrtrichtung Berlin zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Lkw gekommen, darunter einem Sattelzug mit schwach radioaktiven medizinischen Restabfällen.

Nach bisherigen Erkenntnissen musste ein 40-jähriger Fahrer eines Sattelzuges der Marke Mercedes-Benz Actros gegen 14:55 Uhr verkehrsbedingt bei zähflüssigem Verkehr bremsen. Ein 50-Jähriger, der ebenfalls mit einem Mercedes-Benz Actros hinter ihm fuhr, kam rechtzeitig zum Stehen. Ein 23 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges der Marke Volvo bemerkte den Stau zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Infolgedessen fuhr er mit seinem Fahrzeug auf den Sattelzug des 50-Jährigen und schob diesen auf den Vordermann.

Der 40- sowie der 23-jährige Fahrer wurden beim Unfall leicht verletzt. Der eingesetzte Rettungsdienst brachte sie in umliegende Krankenhäuser.

Da der zweite Lkw eine Ladung mit hundert Fässern schwach radioaktiver Restabfälle (Verbrauchsmaterial aus der Medizin und Forschung) hatte, mussten die Freiwillige Feuerwehr Lehrte und der Strahlenschutz der Berufsfeuerwehr Hannover zur Prüfung der Strahlenwerte hinzugezogen werden. Für die Dauer der Messung musste die BAB 2 in Richtung Berlin voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über BAB 7 umgeleitet. Gegen 18:20 Uhr gab es eine Entwarnung: Die Strahlenmessung zeigte keine erhöhten Werte. Die Begutachtung der Ladung war ebenfalls ohne besondere Feststellungen.

Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf circa 140.000 Euro geschätzt.

Um 19:20 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben, der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin ist aber für die Dauer der Abschlepp- und Bergungsmaßahmen bis auf Weiteres gesperrt.

Polizei im Einsatz

Polizei unterstützt Schwerpunktkontrollen der Tragepflicht von Mund-Nase-Schutz im ÖPNV – rund 5.000 Verstöße

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Rund 5.000 Verstöße haben die Beamten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen am Mittwoch, 02.09.2020, bei der Kontrolle des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) festgestellt. In einem etwa sechsstündigen Einsatz haben die Polizisten das Personal der ÜSTRA und ProTec unterstützt.

Die gemeinsame Schwerpunktkontrolle fußt auf der Sicherheitspartnerschaft „Wir tragen Maske“, die jüngst von Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen unterzeichnet wurde.

Mit dem übergeordneten Ziel, die Corona-Pandemie einzudämmen und Fahrgäste und Fahrpersonal im ÖPNV vor dem Virus zu schützen, wurde das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung insbesondere beim Einstieg in Bus und Bahn, aber auch während der gesamten Fahrt durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Ein hohes Aufkommen an Verstößen gegen die sogenannte Maskenpflicht wurde insbesondere an Haltestellen des ÖPNV sowie im Bereich von Bahnhöfen und Bahnsteigen festgestellt. Diese Tatsache ist offensichtlich auf die Unwissenheit über die Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen an diesen Örtlichkeiten zurückzuführen.

4.936 präventive Ansprachen führten die Beamten wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht durch. Rund 70 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden an dem Tag eingeleitet. Der überwiegende Teil der Bevölkerung zeigte Verständnis für die Schwerpunktkontrolle. Es gab jedoch Fahrgäste, die ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen wurden und sich nicht einsichtig zeigten. In zehn Fällen mussten die Beamten ihnen deswegen einen Platzverweis aussprechen. Ein Fahrgast (18) in Hannover leistete bei der Durchsetzung des Platzverweises Widerstand und wurde festgenommen.

Stop Polizei

Bothfeld: Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer auf Bundesautobahn (BAB) 2 mit 3,53 Promille

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund von Schlangenlinien hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, den Fahrer eines Sattelzugs auf der BAB 2 bei Hannover-Bothfeld gestoppt. Ein Atemalkoholtest hat bei dem Mann einen Wert von 3,53 Promille ergeben. Die Weiterfahrt ist ihm untersagt worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der 55-Jährige aus Brandenburg einer Streifenwagenbesatzung gegen 07:30 Uhr in Fahrtrichtung Berlin aufgefallen, weil er in Höhe Hannover-Bothfeld mit seinem Sattelzug Schlangenlinien fuhr. Auf dem Parkplatz Varrelheide wurde er wenig später kontrolliert. Bereits zu Beginn der Kontrolle war für die Beamten trotz der getragenen Mund-Nase-Bedeckung deutlicher Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnehmbar. Ein Atemalkoholtest zeigte schließlich einen Wert von 3,53 Promille.

Der Fahrer wurde mit zur Dienststelle genommen, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Des Weiteren wurde sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Arbeitgeber des Mannes konnte erreicht werden und entsandte für die Abholung des Sattelzugs einen Ersatzfahrer. Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurde der Fahrer entlassen.

Polizei im Einsatz

Bult: Sperrung der Hans-Böckler-Allee aufgrund Verkehrsunfall

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mitten im Berufsverkehr ist es am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, gegen 08:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der hannoverschen Hans-Böckler-Allee in Richtung stadteinwärts gekommen. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die Straße komplett gesperrt werden. In der Folge hat es lange Rückstaus auf dem Messeschnellweg sowie in Kleefeld gegeben.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Geländefahrzeug vom Hersteller Mercedes GLC in Höhe der Pferdeturmkreuzung auf die Hans-Böckler-Allee in Fahrtrichtung Innenstadt. Vor ihm befand sich auf dem rechten Fahrstreifen im fließenden Verkehr ein Audi SQ5, ebenfalls ein Geländefahrzeug, der von einem 61-jährigen Mann gesteuert wurde. Während der Fahrt hatte der Mercedes-Fahrer offenbar gesundheitliche Probleme, weshalb er das automatikbetriebene Fahrzeug nicht mehr steuern konnte. Sein Fahrzeug prallte daraufhin mehrfach auf das Heck des Audi, bis beide Fahrzeuge nach etwa 100 m in Höhe des Conti-Neubaus zwischen der Pferdeturm-Kreuzung und der Clausewitzstraße zum Stehen kamen. Durch den Unfall alarmierte das automatische Notrufsystem des Audi die Feuerwehr. Der Fahrer des Mercedes war bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Er musste vor Ort bis zur unmittelbaren Einlieferung in ein Krankenhaus in Begleitung eines Notarztes reanimiert werden.

Durch den Verkehrsunfall erlitt der Audi-Fahrer leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 10.000 Euro.

Die Hans-Böckler-Allee musste stadteinwärts ab der Pferdeturm-Kreuzung voll gesperrt werden. Der Berufsverkehr staute sich in Kleefeld und auf dem Messeschnellweg in beiden Richtungen. Es mussten teilweise Verzögerungen von etwa 45 Minuten in Kauf genommen werden.

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