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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Fahndung

Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Raub in Hannover-Linden

13. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei sucht mit Hilfe eines Phantombilds nach einem Straftäter. Der Gesuchte hat am Samstagabend, 01.08.2020, in Hannover-Linden versucht, einem Mann eine Tasche zu entreißen. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung ist der Angreifer ohne die erhoffte Beute geflüchtet. Die Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg. Bei den Ermittlungen erhofft sich die Polizei nun Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hielt sich ein 51-Jähriger am frühen Samstagabend gegen 17 Uhr auf einer Wiese im Bereich der Rampenstraße auf, als sich plötzlich der Gesuchte näherte. Mit erheblicher Gewalt versuchte dieser dem 51-Jährigen eine Tasche zu entreißen, die er bei sich trug. Dabei ließ sich der Täter auch nicht von der Gegenwehr des Mannes beeindrucken. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Mann den Angreifer wegschubste.

Ein bislang unbekannter Zeuge beobachtete das Handgemenge und begab sich zu den beiden Männern auf die Wiese. Als er den Täter fragte, ob er die Polizei benachrichtigen solle, ließ dieser die Tasche los und ergriff ohne die erhoffte Beute in Richtung Küchengarten. Der 51-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubs und hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Gesuchte ist laut Angaben des Angegriffenen zwischen 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß. Zudem hat er ein südeuropäisches Aussehen. Er hat mit einem leichten Akzent gesprochen und war zum Tatzeitpunkt mit einer schwarzen Stoffmütze ohne Schirm, einem schwarzen T-Shirt ohne Aufdruck, einer schwarzen Trainingshose sowie schwarzen Schuhen bekleidet.

Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Raub in Hannover-Linden – Phantombild vers.Raub

Phantombild des Täters © Polizeidirektion Hannover

Die Polizei sucht zudem nach dem bislang unbekannten Zeugen, der sich in die Auseinandersetzung einmischte. Von ihm erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise zum Täter. Der Passant sowie weitere Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Polizei im Einsatz

Schwerpunkteinsatz gegen Drogenhandel in hannoverscher Innenstadt: fünf vorläufige Festnahmen

12. August 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Seit geraumer Zeit geht die hannoversche Polizei mit verstärkten Kontrollen in der Innenstadt gegen Drogenhandel vor. Bei neuerlichen Maßnahmen haben Beamte am Dienstag, 11.08.2020, fünf Verdächtige vorläufig festgenommen. Zudem hat die Polizei diverse Drogen beschlagnahmt.

Um einer Ausbreitung des unerlaubten Drogenhandels entgegenzuwirken, haben Beamte der Polizeistation Raschplatz am Dienstag in den Bereichen Stellwerk und Am Marstall im Steintorviertel mehrstündige Kontrollen durchgeführt. Dabei kam auch ein Rauchgiftspürhund zum Einsatz. Fünf mutmaßliche Drogenhändler wurden vorläufig festgenommen. Zudem wurden Kokain, Marihuana und Amphetamin sowie mutmaßliches Dealgeld durch die Polizei beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 15 Personen überprüft und durchsucht. In Folge des Einsatzes wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes und Handels mit Drogen eingeleitet.

Gegen 10:40 Uhr kontrollierten Beamte im Bereich Kröpcke einen 42-Jährigen. Bei der Durchsuchung wurden bei ihm geringe Mengen Amphetamin und Marihuana entdeckt und beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß. Um 13:20 Uhr stieß die Polizei bei der Kontrolle eines 20-Jährigen im Bereich des Hauptbahnhofs auf Marihuana. Die Drogen wurden beschlagnahmt, der Mann konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen.

Gegen 14:45 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte dann einen 19-jährigen Mann, der auf dem Vorplatz des Stellwerks Kokain an einen 40-Jährigen verkaufte. Sowohl dieser als auch der Tatverdächtige wurden kontrolliert. Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Bei seiner Überprüfung wurden bei dem Mann 250 Euro mutmaßliches Dealgeld gefunden und beschlagnahmt. Zwecks Vorführung zum beschleunigten Verfahren kam er ins Polizeigewahrsam.

Umfangreiche Sperrmaßnahmen um den ehemaligen Fernmeldeturm aufgrund von herabfallenden Steinen – Fernsehturm Hannover

Umfangreiche Sperrmaßnahmen um den ehemaligen Fernmeldeturm aufgrund von herabfallenden Steinen

11. August 2020/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 11.08.2020, haben Zeugen gegen 00:45 Uhr die Polizei alarmiert. Offensichtlich sind vom ehemaligen Fernmeldeturm an der Hamburger Allee mehrere Steine auf die Straße gefallen und haben zwei Personen nur knapp verfehlt. Die Polizei und die Berufsfeuerwehr Hannover haben die Gefahrenstelle weiträumig gesperrt und die Ursachenforschung angestoßen.

Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierten Zeugen gegen 00:45 Uhr die Polizei und die Feuerwehr, nachdem sie von mehreren 20 bis 30 Zentimeter großen Steinen, die offensichtlich von dem Fernmeldeturm an der Hamburger Allee, als „VW-Turm“ oder „Telemoritz“ bekannt, auf die Straße herabfielen, nur knapp verfehlt wurden. Sie blieben unverletzt. Daraufhin leiteten die Polizei und Berufsfeuerwehr Hannover umfangreiche Sperrmaßnahmen ein.

Zur Ursachenforschung wurde ein Höhenkletterer und TÜV-Gutachter mit einer Drohne hinzugezogen. Dabei stellte er fest, dass ein Backstein in etwa 80 Meter Höhe aus einer der Plattformen herausgebrochen war. Der Gutachter wird nun die Sicherheit des restlichen Gesteins überprüfen.

Die Sperrmaßnahmen dauern weiterhin an und betreffen folgende Straßen:

Celler Straße, Linksabbieger in Richtung Hauptbahnhof; Hamburger Allee, zwei von drei Fahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof; Berliner Allee/Heinrichstraße, Auffahrt Hamburger-Allee-Hochstraße; Hamburger-Allee/Rundestraße, Ableiten des Verkehrs in die Rundestraße; Zugang zum Kaufland an der Karl-Heinrichs-Ulrichs-Straße (unterhalb des „Telemoritz“); Vahrenwalder Str./ Hamburger-Allee, Abhängen eines Linksabbiegerfahrstreifens

Der überörtliche Verkehr wird von Vahrenwalder Straße über Niedersachsenring und Ferdinand-Wallbrecht-Straße umgeleitet. Durch die Sperrmaßnahmen kommt es aktuell zu massiven Behinderungen für den Öffentlicher Personennah- und Individualverkehr.

Polizei im Einsatz

34-Jähriger stirbt bei Baumunfall

10. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Morgen, 10.08.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße (B) 6 gekommen. Dabei wurde ein 34 Jahre alter Mann tödlich verletzt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnisse befuhr der Mann aus Neustadt gegen 05:50 Uhr die B6 mit seinem Ford von Neustadt kommend in Richtung Hannover. Zwischen Dammkrug und Frielingen kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen einen Straßenbaum, der Fahrer wurde eingeklemmt. Er konnte durch alarmierte Rettungskräfte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrbahn in Richtung Hannover war für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Schaden wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt.

Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom Sonntag, 9. August 2020 für die Region Hannover

9. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nachfolgend die Polizeimeldungen aus der Region Hannover vom 09.08.2020.

Uetze: 49-Jähriger im Irenensee leblos gefunden

Seit Samstag, 08.08.2020, hat die Polizei auf Hochtouren nach einem 49-jährigen Mann aus Hildesheim gesucht. Zuletzt ist er in der Nähe von Irenensee in Uetze gesehen worden. Am Sonntag, 09.08.2020, haben die Einsatzkräfte den Vermissten im Irenensee leblos gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Freund des mittlerweile verstorbenen Mannes am 08.08.2020 gegen 21:25 Uhr ihn bei der Polizeiinspektion Burgdorf als vermisst. Zuletzt hatte er ihn gegen 15:00 Uhr am Irenensee in Uetze gesehen. Gegenüber dem Freund äußerte der Hildesheimer die Absicht, baden gehen zu wollen. Als er zum verabredeten Zeitpunkt nicht beim Freund erschien, alarmierte dieser die Einsatzkräfte.

Die Polizei leitete unverzüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Ein Rettungshubschrauber und ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) wurden noch am gleichen Abend bei der Absuche des Ufers und Sees unter anderem eingesetzt. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ohne Erfolg. Am Sonntag, gegen 09:20 Uhr, wurde der Vermisste von dem Polizeihubschrauber leblos im Irenensee gefunden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell liegen keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor, die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Hergang des Badeunfalls geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Neustadt am Rübenberge: Kradfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Am Freitag, 07.08.2020, ist es gegen 17:15 Uhr zu einem Kradunfall auf der Landstraße (L) 193 zwischen Averhoy und Luttmersen (Neustadt am Rübenberge) gekommen. Aus bisher ungeklärter Ursache hat eine 40-Jährige nach einer Linkskurve die Kontrolle über ihre Maschine verloren, ist von der Fahrbahn nach rechts abgekommen und in einem Graben zu Fall gekommen. Dabei hat sie sich schwere Verletzungen zugezogen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 40-Jährige mit ihrem Motorrad der Marke Honda auf der L 193 aus Richtung Averhoy kommend in Richtung der Ortschaft Luttmersen. Nach dem Durchfahren einer Linkskurve kam sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den angrenzenden Graben und kam dort zu Fall. Das Krad wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert.

Bei dem Unfall zog sich die Fahrerin schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Er brachte die 40-Jährige in eine Klinik zur weiteren Behandlung.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme wurde die Landstraße 193 bis circa 19:00 Uhr voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Gesamtschaden an dem Krad wird von der Polizei auf 3.000 Euro geschätzt.

Hannover-Mitte: Betrunkener E-Scooter-Fahrer begeht Fahrerflucht – Wer kann Hinweise zur verletzten Mitfahrerin geben?

Am Samstag, 08.08.2020, hat ein alkoholisierter 26 Jahre alter Fahrer die Kontrolle über einen E-Scooter verloren. Infolgedessen ist seine weibliche Begleitung runtergefallen und hat sich offensichtlich verletzt. Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, hat der Fahrer seine Fahrt unbeirrt fortgesetzt. Die bislang unbekannte Frau hat sich ebenfalls von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfall und insbesondere der unbekannten Frau geben können.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 26-Jährige gegen 04:30 Uhr mit einer weiblichen Begleitung auf einem E-Scooter auf der Luisenstraße in Hannover unterwegs. Bei einem misslungenen Fahrmanöver fiel die bislang unbekannte Frau vom E-Scooter runter und verletzte sich offensichtlich. Der Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Die Frau flüchtete anschließend zu Fuß in eine unbekannte Richtung.

Nach einer kurzen Verfolgung konnte der 26-Jährige von den Einsatzkräften der Polizei gestellt werden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer offensichtlich Alkohol konsumiert hatte. Der junge Mann verweigerte jedoch einen freiwilligen Atemalkoholtest. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde der 26-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Während der Blutentnahme zeigte sich der 26-Jährige aus Celle aggressiv und leistete erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Verkehr sowie Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Ergebnisse der Blutprobe liegen der Polizei noch nicht vor.

Zur weiteren Aufklärung des Verkehrsunfalls bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise. Personen, die insbesondere Hinweise zur weiblichen Begleitung des Fahrers machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2820 zu melden.

Ronnenberg: Zwei Verletzte nach Kollision zwischen Pkw und Krad

Am Samstag, 08.08.2020, ist es gegen 15:30 Uhr an der Holtenser Straße in Linderte (Ronnenberg) zu einer Kollision zwischen einem Pkw und Motorrad gekommen. Ein 61 Jahre alter BMW-Fahrer hat den vorfahrtsberechtigten Yamaha-Fahrer übersehen. Bei der Kollision ist der Motorradfahrer schwer verletzt worden. Seine Mitfahrerin hat leichte Verletzungen davongetragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 26-jährige Yamaha-Fahrer (aus Wennigsen) mit seiner gleichaltrigen Begleiterin (aus Springe) an der Holtenser Straße in Linderte aus Holtensen kommend unterwegs. Zeitgleich beabsichtigte der 61 Jahre alte Mann mit seinem BMW aus einer Grundstücksausfahrt nach links in den fließenden Verkehr der Holtenser Straße einzufahren. Aufgrund der eingeschränkten Sicht übersah er den vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer.

Der 26-Jährige versuchte noch die Kollision zu vermeiden und bremste. Infolgedessen kam die Maschine zu Fall und rutschte anschließend gegen den Pkw. Der Motorradfahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine Mitfahrerin trug leichte Verletzungen davon. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der BMW-Fahrer wurde nicht verletzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Polizei liegen keine Hinweise auf den Alkoholkonsum des BMW-Fahrers vor. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird von der Polizei auf 6.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme war die Holtenser Straße bis 16:30 Uhr gesperrt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf nach Kollision in Calenberger Neustadt: Radfahrerin schwer verletzt

7. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision zweier Fahrräder in der Calenberger Neustadt ist am Donnerstagnachmittag, 06.08.2020, eine Frau schwer verletzt worden. Die 77-Jährige ist in der Gerberstraße infolge des Zusammenstoßes gestürzt und danach ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 29-Jähriger mit seinem Fahrrad am Donnerstag gegen 16:20 Uhr die Oeltzenstraße in südliche Richtung, als er an der Ecke Gerberstraße aus bislang ungeklärter Ursache mit der von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten 77 Jahre alten Radfahrerin zusammenstieß. Die Seniorin kam zu Fall und verletzte sich dabei so schwer, dass sie mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden musste. Der 29-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Stop Polizei

Illegales Autorennen und anschließende Verfolgungsfahrt enden mit Verkehrsunfall

5. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 04.08.2020, ist es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen in der hannoverschen Innenstadt gekommen. Bei der späteren Verfolgungsfahrt hat es einen Verkehrsunfall gegeben, wobei zwei Unbeteiligte leicht verletzt worden sind. Die beiden mutmaßlichen Täter sind vorläufig festgenommen worden. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen stellten Polizisten gegen 20:25 Uhr an der Berliner Allee Ecke Lavesstraße in der hannoverschen Innenstadt zwei Autos fest, welche nebeneinander mit augenscheinlich stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Königsstraße fuhren. Aus dem Grund nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Sie beabsichtigten eine Kontrolle durchzuführen. Ein Audi A3 mit einem 24-Jährigen als Fahrzeugführer konnte direkt angehalten werden. Der zweite Fahrzeugführer flüchtete mit einem Seat Leon weiter vor der Polizei in Richtung Oststadt. Währenddessen missachtete er mehrere rote Ampeln, sodass die Beamten ihn aus den Augen verloren.

Zeugen meldeten der Polizei daraufhin gegen 20:30 Uhr einen Verkehrsunfall an der Yorkstraße in der Oststadt. Offensichtlich kollidierte hier der flüchtende Seat Leon beim Abbiegen mit einem im Gegenverkehr wartenden Renault Twingo einer 20-Jährigen. Durch den Aufprall wurden sie und der 18-jährige Beifahrer leicht verletzt, ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Seat Leon setzte seine Fahrt dennoch fort und floh in Richtung der Eilenriede.

Bei der weiter laufenden Fahndung nach dem Seat konnte der abgestellte Wagen ohne den Fahrzeugführer durch die eingesetzten Kräfte an der Walderseestraße Höhe der Rubensstraße an der Eilenriede entdeckt werden. Aufgrund von Zeugenaussagen und anschließenden Ermittlungen konnte der 27-jährige Fahrer an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Entnahme einer Blutprobe und die Durchsuchung der Wohnung nach Beweismitteln angeordnet.

Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden mutmaßlichen Täter wieder entlassen.

Zur weiteren Aufklärung der Tat bitte die Polizei nun um Zeugenhinweise. Personen, welche Angaben zu dem illegalen Fahrzeugrennen oder auch der Verfolgungsfahrt machen können werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Ronnenberg-Empelde: Radfahrer erliegt seinen Verletzungen bei Verkehrsunfall

4. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagmorgen, 04.08.2020, ist ein bislang nicht identifizierter Radfahrer bei einem Verkehrsunfall an der Bundesstraße (B) 65 bei der Einmündung Nenndorfer Straße lebensgefährlich verletzt worden. Hier ist es zu einem Zusammenstoß mit einem Auto gekommen. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfallhergang und zur Identität des Radfahrers.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr die 43-Jährige Fahrerin mit einem VW Caddy die B 65 aus Hannover kommend in Richtung Minden. Hierbei kam es gegen 08:10 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer. Dieser fuhr auf der Nenndorfer Straße aus Richtung Empelde auf die B 65 zu und querte die Bundesstraße an einer Ampel. Durch den Zusammenstoß wurde der unbekannte Mann auf die Fahrbahn geschleudert.

Der Radfahrer wurde durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, seine Identität ist noch unklar. Er wird auf ca. 50 Jahre geschätzt, er hat helle weißgraue Haare und er ist etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß. Er trug zum Unfallzeitpunkt eine knielange beige Cargohose, ein schwarz-hellblaues Funktionsshirt, schwarze Sportschuhe mit rotem Logo, ein graues Basecap sowie am rechten Knie eine medizinische Manschette. Bei seinem Fahrrad handelt es sich um ein blau-weißes Herren-Trekkingrad der Marke Morrison.

Der Fahrerin des Autos aus Pattensen erlitt einen Schock und musste ebenfalls medizinisch betreut werden. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 3.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die Unfallörtlichkeit bis ca. 11:25 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu Beeinträchtigungen des Verkehrs.

Durch den Verkehrsunfalldienst wurde ein Gutachter für die Ermittlungen hinzugezogen. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang, insbesondere zur Ampelschaltung oder zur Identität des Radfahrers, machen können. Sie werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

NACHTRAG 04.08.2020:

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover teilt mit, dass der am Dienstagmorgen, 04.08.2020, in einen Verkehrsunfall nahe Ronnenberg-Empelde verwickelte Radfahrer seinen Verletzungen erlegen ist. Die Identität des Mannes konnte bisher nicht ermittelt werden.

Wie berichtet, war der Radfahrer am Dienstagmorgen gegen 08:10 Uhr auf der Bundesstraße (B) 65 in Höhe der Einmündung Nenndorfer Straße aus ungeklärter Ursache mit einem VW Caddy kollidiert. Der Radfahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen, wo er seinen Verletzungen jedoch später erlag.

Streifenwagen mit Blaulicht

Garbsen-Auf der Horst: E-Bike-Fahrer schwer verletzt nach Verkehrsunfall

3. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). An einem Fußgängerüberweg am Planetenring in Höhe des Einkaufzentrums ist es am Montag, 03.08.2020, um 11:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Daran beteiligt gewesen sind ein blauer VW Tiguan und ein E-Bike. Der Pedelec-Fahrer (61 Jahre) aus Garbsen wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung!

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall auf dem Planetenring an einem Fußgängerweg südlich der Einmündung Leonidengasse. Dort befuhr der 61-jährige Radfahrer aus der Breiten Riede (Stichweg) kommend den Fußgängerüberweg, um die Fahrbahn zu überqueren. Es kam dann zu einer Kollision mit dem aus seiner Sicht von links kommenden VW Tiguan eines 64-Jährigen, der auf dem Planetenring in Richtung Norden fuhr. In Folge des Zusammenstoßes stürzte der Radfahrer. Aufgrund seiner schweren Verletzungen musste er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Der 64-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt.

Die eingesetzten Polizeibeamten schätzen den Sachschaden auf insgesamt 6200 Euro. Sie suchen nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Diese werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Zeugenaufruf: Maskierter überfällt Geldboten in Hannover-Mitte

3. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Mann hat am heutigen Montag, 03.08.2020, gegen 11:00 Uhr einen Geldboten in Hannovers Stadtteil Mitte überfallen. Mit der Beute ist der maskierte Mann unerkannt geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen zu dem Vorfall, der sich an der Breiten Straße im Wendehammer ereignet hat. Dort befindet sich das Kassencenter einer Bank am Aegidientorplatz.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des Zentralen Kriminaldienstes Hannover stand der 36-jährige Geldbote an der Beifahrertür seines VW-Transporters, als er von hinten angegriffen und niedergeschlagen wurde. Der mutmaßliche Täter entriss ihm dann Behältnisse mit Geld und schlug den Geldboten erneut. Mit der Beute flüchtete er sodann zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen erfolglos. Zur Behandlung der leichten Verletzungen des Geldboten musste dieser mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der mutmaßliche Täter wurde vom Zeugen auf etwa 25 Jahre geschätzt, er soll eine schlanke Statur mit westeuropäischem Aussehen haben. Zur Tatzeit soll er mit einer schwarzen Jeans, einem schwarzen Pullover mit aufgesetzter Kapuze sowie mit einem dunklen Mund-Nasen-Schutz aus Stoff bekleidet gewesen sein.

Zeugen, die etwas zum Tatgeschehen oder zum mutmaßlichen Täter sagen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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