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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei ermittelt

Polizei sichert CSD-Aufzüge in Hannovers Innenstadt ab

6. Juni 2025/in Polizei

Zwei CSD-Versammlungen am 6. und 7. Juni: Polizei kündigt Sperrungen und Umleitungen an.

HANNOVER (redu). Am 6. und 7. Juni 2025 finden in der Innenstadt Hannovers zwei Versammlungen im Rahmen des Christopher Street Day statt. Die Polizei kündigt Verkehrsbeeinträchtigungen an und bittet Verkehrsteilnehmende um erhöhte Aufmerksamkeit.

Versammlungen zum Christopher Street Day führen zu Sperrungen in Hannover

An diesem Wochenende kommt es in der hannoverschen Innenstadt zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Anlass sind zwei Demonstrationen im Rahmen des Christopher Street Day (CSD), die am Freitagabend und Samstagmittag stattfinden. Die Polizei begleitet die Veranstaltungen mit Einsatzkräften und warnt vor zeitweiligen Sperrungen.

Dyke March am Freitagabend*

Die erste Versammlung ist der sogenannte „Dyke* March“ am Freitag, 6. Juni. Die Demonstration beginnt am frühen Abend am Steintor. Von dort aus ziehen die Teilnehmenden durch die Innenstadt. Die Strecke führt nach Angaben der Polizei über zentrale Innenstadtbereiche. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist nach rund vier Stunden vorgesehen. Die Zahl der Teilnehmenden wird im unteren zweistelligen Bereich erwartet.

Großer Aufzug am Samstag

Am Samstag, 7. Juni, findet die zentrale Demonstration zum CSD 2025 statt. Veranstalter ist der Verein „Andersraum e. V.“. Der Aufzug startet und endet in der Innenstadt und verläuft über mehrere Abschnitte des sogenannten Cityrings. Der Beginn ist für den frühen Nachmittag geplant, die Dauer beträgt voraussichtlich drei Stunden. Erwartet werden laut Veranstalter mehrere tausend Menschen.

Polizeibegleitung und Verkehrsmaßnahmen

Die Polizei Hannover wird beide Veranstaltungen begleiten und die Sicherheit der Teilnehmenden gewährleisten. Zusätzlich sind Einsatzkräfte als Ansprechpersonen im Einsatz. Während der Demonstrationen kann es im Bereich der Streckenführungen zu temporären Sperrungen kommen. Betroffen sind auch der öffentliche Nahverkehr sowie zentrale Verkehrsachsen innerhalb der Stadt.

Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Innenstadtbereich an beiden Tagen nach Möglichkeit zu meiden. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte mit Verzögerungen rechnen und mehr Zeit einplanen. Die Polizei bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

Verkehrsunfalldienst

Zwei Verletzte bei Unfall auf A2 bei Lehrte in der Nacht

4. Juni 2025/in Polizei

Aufprall auf A2 bei Lehrte: Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.

HANNOVER (redu). In der Nacht zum Mittwoch kam es auf der A2 bei Lehrte zu einem Verkehrsunfall. Zwei Männer wurden verletzt, einer davon schwer. Die Autobahn war mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwoch, 4. Juni 2025, gegen 0 Uhr, ist auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund ein 39-jähriger Fahrer aus Bochum mit seinem Mercedes auf der linken Spur mit einem vorausfahrenden Transporter eines 50-jährigen polnischen Fahrers kollidiert. Der Transporter hatte zuvor ein anderes Fahrzeug überholt.

Nach Angaben der Polizei sind die genauen Umstände der Kollision noch unklar. Der Mercedes fuhr dem Transporter aus bislang ungeklärter Ursache auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und die Fahrer verletzt. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt, der Fahrer des Transporters leicht.

Beide Verletzten wurden durch Rettungsdienste in Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 40.500 Euro geschätzt.

Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt, und zwar bis 07:20 Uhr. Der Kriminal- und Verkehrsermittlungsdienst Hannover untersucht nun den genauen Unfallhergang.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, sich beim Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Polizeibeamtin

Polizeiliche Bilanz: Relegationsspiel in Havelse bleibt ruhig

2. Juni 2025/in Polizei

Polizei meldet ruhigen Einsatzverlauf beim Aufstiegsrückspiel zur 3. Liga in Garbsen.

HANNOVER (redu). Das Aufstiegsrückspiel zwischen dem TSV Havelse und dem 1. FC Lok Leipzig verlief am Sonntag ohne sicherheitsrelevante Zwischenfälle. Auch eine begleitende Versammlung blieb störungsfrei.

Beim Relegationsrückspiel zur 3. Liga zwischen dem TSV Havelse und dem 1. FC Lok Leipzig am 1. Juni 2025 blieb die Lage aus Sicht der Polizei ruhig. Die Polizeidirektion Hannover war mit zahlreichen Einsatzkräften im Bereich rund um das Wilhelm-Langrehr-Stadion im Einsatz. Das polizeiliche Sicherheitskonzept wurde erfolgreich umgesetzt.

Neben dem Fußballspiel fand in Garbsen eine Versammlung mit Fußballbezug statt. Die Veranstaltung begann gegen 12:45 Uhr mit rund 100 Teilnehmenden am Planeten-Center und endete gegen 14:20 Uhr an der Garbsener Landstraße im Ortsteil Havelse. Die Versammlung verlief laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse.

Im Anschluss an die Versammlung zeigte ein ehemaliger Teilnehmer mehrfach den verbotenen Hitlergruß. Die Polizei griff unmittelbar ein und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Im Umfeld des Stadions kam es ab dem Vormittag zu temporären Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Die Polizei bat die Bevölkerung um Verständnis und dankte für die Rücksichtnahme.

Polizeidirektor Markus Kiel, Einsatzleiter vor Ort, hob die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor. Besonders betonte er das friedliche Verhalten der angereisten Fans des 1. FC Lok Leipzig.

Polizei beobachtet Demo

Hannover: Vier Demos und Spontanproteste am 31. Mai

1. Juni 2025/in Polizei

Polizei begleitet mehrere Versammlungen und verhindert größere Auseinandersetzungen.

HANNOVER (redu). Am Samstag fanden in Hannover mehrere Versammlungen mit insgesamt mehreren hundert Teilnehmenden statt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Aktionen zu sichern. Es kam zu Zwischenfällen, Ermittlungen und zwei Verletzten.

In Hannover hat die Polizei am Samstag, dem 31. Mai 2025, vier angemeldete Versammlungen und mehrere spontane Proteste begleitet. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an den Aktionen im gesamten Stadtgebiet.

Um 12:00 Uhr begann eine Kundgebung der Initiative „Es Reicht Hannover“ mit zehn Teilnehmenden auf dem Ernst-August-Platz. Diese verlief ohne Zwischenfälle und endete gegen 19:00 Uhr.

Gegen 13:00 Uhr startete eine Versammlung unter dem Motto „Schluss mit der Spaltung der Gesellschaft“ am Platz der Göttinger Sieben. Rund 170 Personen folgten dem Aufruf einer Privatperson und zogen über eine festgelegte Route durch die Innenstadt. Bereits zum Auftakt formierte sich eine Gegendemonstration mit etwa 100 Personen. Diese wurde von der Polizei als eigene Versammlung eingestuft und örtlich beschränkt. Die Durchsetzung der Beschränkung erfolgte unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt.

Begleitet wurde der Demonstrationszug durch weitere Gegendemonstrierende. Entlang der Route kam es zu mehreren Spontanversammlungen. Die Polizei musste wiederholt eingreifen, um die Strecke freizuhalten.

Im Verlauf kam es zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte in einem niedrigen zweistelligen Bereich. Gegen mindestens 57 Personen wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Auch geparkte Fahrzeuge wurden beschädigt. Ob ein Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen besteht, wird geprüft. Die Versammlung wurde gegen 17:00 Uhr von den Veranstaltern beendet.

Zeitgleich fand auf dem Hannah-Arendt-Platz eine Gegendemonstration des Bündnisses „Omas gegen Rechts“ statt. Rund 250 Personen protestierten gegen rechte Ideologien und Verschwörungstheorien. Auch sie äußerten lautstarken Widerspruch gegen die andere Versammlung. Diese Aktion endete um 15:00 Uhr.

Eine weitere Kundgebung unter dem Titel „Solidarität gegen den Rechtsruck!“ fand ab 13:30 Uhr an der Ecke Limburgstraße/Heiligerstraße statt. Dort beteiligten sich in der Spitze 50 Personen. Die Veranstaltung verlief ohne besondere Vorkommnisse und wurde gegen 15:20 Uhr beendet.

Im Zusammenhang mit den Versammlungen wurden ein Demonstrationsteilnehmender und ein Polizeibeamter verletzt. Insgesamt hat die Polizei 30 Strafverfahren eingeleitet. Eine größere Eskalation zwischen den unterschiedlichen Gruppen konnte durch Polizeipräsenz und frühzeitiges Eingreifen verhindert werden.

Symbolbild Messerangriff

Messerangriff in Garbsen: 44-Jähriger schwer verletzt

24. Mai 2025/in Polizei

Nach Halsstich in Garbsen: Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikt.

HANNOVER (redu). Am Samstagmorgen kam es in einem Garbsener Mehrfamilienhaus zu einer schweren Gewalttat. Ein 44-jähriger Mann wurde durch einen Stich in den Hals verletzt. Der mutmaßliche Täter stellte sich kurz darauf selbst bei der Polizei.

Am Samstag, den 24. Mai 2025, wurde ein 44-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Garbsen durch einen Stich in den Hals schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 5:00 Uhr morgens in der Straße „Auf der Horst“.

Ein bislang polizeibekannter Mann hatte sich auf bislang ungeklärte Weise Zugang zu dem Wohnhaus verschafft. Im Gebäude klopfte er an mehrere Wohnungstüren. Als ein 44-jähriger Hausbewohner auf das Klopfen reagierte und seine Wohnungstür öffnete, griff ihn der Mann ohne Vorwarnung an und stach ihm mit einem messerähnlichen Gegenstand in den Hals.

Der Täter flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Ein Notruf wurde abgesetzt, woraufhin Rettungskräfte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus brachten. Nach Auskunft der Polizei bestand für das Opfer zeitweise Lebensgefahr, diese konnte jedoch durch ärztliche Behandlung abgewendet werden.

Während die Fahndung nach dem Täter noch lief, erschien ein 41-jähriger Mann selbstständig bei der Polizeiinspektion in Garbsen und stellte sich den Behörden. Er wurde vorläufig festgenommen und soll zeitnah einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizeiinspektion Hannover führt die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag. Der genaue Ablauf der Tat sowie das mögliche Motiv sind derzeit noch unklar.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Samstagmorgen Beobachtungen in der Straße „Auf der Horst“ gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Personensuche

1336 Menschen in Niedersachsen als vermisst gemeldet

23. Mai 2025/in Polizei

541 vermisste Minderjährige – Polizei setzt auf schnelle Aufklärung.

HANNOVER (redu/ots). Zum Tag der vermissten Kinder am 25. Mai erinnert das LKA Niedersachsen daran, dass hinter jeder Vermisstenmeldung ein Schicksal steht. Derzeit gelten landesweit 1.336 Personen als vermisst – darunter über 500 Kinder und Jugendliche.

Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen hat anlässlich des bundesweiten Tages der vermissten Kinder auf die Bedeutung jeder einzelnen Vermisstenmeldung aufmerksam gemacht. Mit Stand 1. Mai 2025 gelten in Niedersachsen 1.336 Personen offiziell als vermisst. 541 davon sind minderjährig: 215 Kinder unter 13 Jahren sowie 326 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Die Polizei geht bei vermissten Minderjährigen grundsätzlich von einer akuten Gefahr aus, sobald sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen und ihr Aufenthaltsort unbekannt ist. Im Gegensatz zu Erwachsenen müssen bei Kindern und Jugendlichen nicht alle üblichen Kriterien erfüllt sein, um eine Vermisstenmeldung einzuleiten. Entsprechende Ermittlungen starten sofort nach Eingang der Anzeige.

Grundsätzlich werden durch die Polizei insbesondere folgende Kriterien betrachtet, um eine Person als vermisst zu bewerten:

  •   Person hat ihren gewohnten Lebenskreis verlassen
  •   Person ist unbekannten Aufenthalts
  •   Person befindet sich in einer ernsthaften Gefahr (z. B. Opfer einer Straftat, Unglücksfall, Hilflosigkeit, Selbsttötungsabsicht).

Die Polizei bewertet Vermisstenfälle nach festen Kriterien. Dazu gehört unter anderem, ob sich die betroffene Person in einer ernsthaften Gefahrensituation befindet oder Hinweise auf ein Verbrechen vorliegen. Zeugenhinweise, digitale Spuren oder andere Indizien werden sofort überprüft. Bei Hinweisen auf eine mögliche Straftat beginnt die Polizei ein entsprechendes Ermittlungsverfahren – unabhängig vom Alter der vermissten Person.

Die Zentrale Vermisstenstelle im LKA unterstützt die lokalen Polizeidienststellen bei der Suche. Dazu gehört der Abgleich mit der Vermisstendatei sowie die Koordination landesweiter oder überregionaler Fahndungsmaßnahmen, auch über soziale Netzwerke wie Facebook. Die Stelle steht zudem im regelmäßigen Austausch mit dem Bundeskriminalamt.

Statistisch gesehen wird ein Großteil der vermissten Personen, insbesondere Minderjährige, relativ schnell wiedergefunden. Genaue Zahlen hierzu liegen jedoch nicht vor.

Das LKA gibt auch Hinweise, wie Angehörige bei einem Vermisstenfall vorgehen sollten. Wichtig ist es, rasch eine Anzeige zu erstatten und die Polizei mit allen verfügbaren Informationen zu unterstützen. Dazu gehören etwa Kleidung, Ort und Zeitpunkt des Verschwindens, Kontaktpersonen oder ein aktuelles Foto. Außerdem rät die Polizei zur ruhigen, konzentrierten Reaktion und enger Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden.

Was Sie tun können, wenn Ihr Kind verschwindet:

  •    Bleiben Sie ruhig und konzentriert
  •    Erstatten Sie unverzüglich eine Vermisstenanzeige bei der Polizei
  •    Tragen Sie alle wichtigen Informationen zusammen: Beschreibung der Bekleidung zum Verschwindezeitpunkt, wann/wo durch wen zuletzt gesehen, Foto
  •    Erkundigen Sie sich bei Freundinnen und Freunde des Kindes sowie deren Eltern
  •    Sorgen Sie dafür, dass Sie für Rückrufe erreichbar sind bzw. jemand zuhause ist, falls Ihr Kind zwischenzeitlich gefunden wird oder heimkommt
  •    Suchen Sie an vertrauten Orten und besprechen Sie dies ggf. mit der Polizei

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Vermisstenfällen sowie zur Prävention und Kommunikation mit Kindern sind auf den Internetseiten des LKA Niedersachsen und des Bundeskriminalamts abrufbar.

Auffahrunfall Reiesebus

Unfall auf A2 fordert ersten Todesopfer nach Wochen

23. Mai 2025/in Polizei

Verletzter Buspassagier erliegt knapp einen Monat später seinen Verletzungen.

HANNOVER (redu). Nach dem Auffahrunfall zwischen einem Reisebus und einem Sattelzug auf der A2 bei Hannover ist ein 81-jähriger Passagier am 21. Mai 2025 an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Am Mittwochabend, 21. Mai 2025, ist ein 81 Jahre alter Mann an den Spätfolgen eines schweren Verkehrsunfalls gestorben, der sich am 23. April 2025 auf der A2 bei Hannover-Buchholz ereignet hatte. Der Mann war einer von 22 Passagieren, die bei dem Auffahrunfall leicht verletzt worden waren.

Nach Angaben der Polizei Hannover war der Senior zunächst ambulant in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. In den Wochen danach verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Mit akuten Beschwerden wurde er schließlich in ein Krankenhaus nach Berlin gebracht. Dort verstarb er am Mittwochabend gegen 21:40 Uhr.

Der Auffahrunfall hatte sich ereignet, als ein 39-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf einen verkehrsbedingt stehenden Reisebus auffuhr. Der Bus war mit 36 Personen besetzt. Damals blieben die beiden Fahrer unverletzt, 22 Fahrgäste wurden als leicht verletzt eingestuft.

Die Polizei hat nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang und möglichen Ursachen dauern an.

Unfallaufnahme

Tragischer Unfall: Kleinkind stirbt bei Lkw-Unfall in Gailhof

21. Mai 2025/in Polizei

Eineinhalbjähriges Mädchen stirbt nach Zusammenstoß mit Lkw – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu). Ein eineinhalbjähriges Mädchen ist am Mittwoch, 21. Mai 2025, im Wedemärker Ortsteil Gailhof bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.

Am Mittwochmittag ist es in Gailhof, einem Ortsteil der Gemeinde Wedemark, zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein eineinhalbjähriges Mädchen wurde auf der Celler Straße von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 69-jähriger Lkw-Fahrer die Celler Straße in Richtung Autobahn. Das Kleinkind fuhr zeitgleich auf einem Laufrad aus einer Grundstückseinfahrt auf die Straße und wurde vom Lkw überrollt. Das Mädchen verstarb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.

Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die Celler Straße bis etwa 18:30 Uhr vollständig gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Blaulicht

Polizei sucht Täter nach bewaffneten Kiosküberfällen

21. Mai 2025/in Polizei

Zwei Überfälle auf Kioske in Hannover an einem Wochenende.

HANNOVER (redu). An zwei aufeinanderfolgenden Tagen kam es in Hannover zu bewaffneten Überfällen auf Kioske. In beiden Fällen wurde das Personal mit einer Schusswaffe bedroht. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am Samstagabend, 10. Mai 2025, sowie am Sonntagabend, 11. Mai 2025, wurden in Hannover zwei Kioske überfallen. In beiden Fällen bedrohte ein unbekannter Täter Mitarbeitende mit einer Schusswaffe.

Nach Angaben der Polizei betrat der Täter am Samstag gegen 23:15 Uhr einen Kiosk in der Eichstraße im Stadtteil Oststadt. Er bedrohte eine 46-jährige Angestellte mit einer Waffe und forderte Bargeld. Die Mitarbeiterin verweigerte die Herausgabe. Der Täter flüchtete daraufhin ohne Beute.

Am Sonntag gegen 21:50 Uhr betrat vermutlich derselbe Täter einen Kiosk in der Seelhorststraße im Stadtteil Zoo. Dort bedrohte er einen 37-jährigen Mitarbeiter ebenfalls mit einer Schusswaffe. Dieser händigte eine mittlere dreistellige Summe Bargeld aus. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

In beiden Fällen blieb das Personal unverletzt. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, bislang jedoch ohne Erfolg.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt. Er wird als etwa 17 bis 18 Jahre alt, 1,67 bis 1,75 Meter groß, schlank und mit braun-grünen Augen und braunen, gelockten Haaren beschrieben.

Am Samstag trug er einen dunkelblauen Jogginganzug mit Kapuze, schwarze Gartenhandschuhe, weiße Sneakers und eine schwarze Gesichtsbedeckung. Am Sonntag trug er eine blaue Kapuzenjacke, eine dunkelblaue Jeans, schwarze Handschuhe und erneut eine schwarze Maskierung. In beiden Fällen führte er eine schwarze Schusswaffe mit sich.

Die Polizei hat Verfahren wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Blaulicht auf Zivilfahrzeug

Polizei durchsucht vier Objekte im Fall Garweg und Staub

15. Mai 2025/in Polizei

Fahndung nach Garweg und Staub: Durchsuchungen und neue Verdächtige in Berlin.

BERLIN (redu). Im Rahmen der Ermittlungen gegen zwei flüchtige Tatverdächtige wurden in Berlin vier Objekte durchsucht. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einer Serie schwerer Raubdelikte.

Am 14. Mai 2025 haben die Staatsanwaltschaft Verden und das Landeskriminalamt Niedersachsen vier Objekte in Berlin durchsucht. Die Maßnahmen fanden in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Schöneberg, Reinickendorf und Westend statt und wurden gegen Mittag abgeschlossen.

Hintergrund sind laufende Ermittlungen wegen versuchten sowie schweren Raubes in 13 Fällen. Im Zentrum steht die Suche nach den weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub.

Eine der Durchsuchungen richtete sich gegen eine 38-jährige Frau. Gegen sie wird nun wegen Beihilfe zum schweren Raub ermittelt. Ein Haftbefehl liegt derzeit nicht vor. Eine weitere Durchsuchung betraf eine unverdächtige Frau. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden keine weiteren Angaben gemacht.

Die Einsatzkräfte stellten mehrere Mobiltelefone, Laptops und andere Datenträger sicher. Diese Beweismittel werden nun ausgewertet.

Die Fahndung nach Garweg und Staub dauert an. Das LKA Niedersachsen bittet weiterhin um Hinweise zum Aufenthaltsort der beiden Männer. Diese können telefonisch oder anonym über das Hinweisportal BKMS® abgegeben werden. Die Polizei warnt davor, die Gesuchten selbst anzusprechen, da sie möglicherweise bewaffnet sind.

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