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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeistreife Sicherheit

Polizei Hannover geht massiv gegen Drogenhandel vor

7. Juli 2025/in Polizei

Polizei zieht Bilanz nach fünftägigem Einsatz gegen Drogenhandel in der Innenstadt.

HANNOVER (redu). Mit gezielten Maßnahmen und sichtbarer Präsenz hat die Polizei Hannover dem offenen Drogenhandel in der Innenstadt den Kampf angesagt. In einem fünftägigen Schwerpunkteinsatz kontrollierten Einsatzkräfte bekannte Brennpunkte und beschlagnahmten Drogen, mutmaßliches Dealgeld sowie mutmaßlich gestohlenes Diebesgut.

Im Fokus des Einsatzes standen besonders die Andreaestraße und die Schillerstraße, wo es laut Polizei wiederholt zu Beschwerden von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Passanten gekommen war. Bereits am 30. Juni 2025 trafen die Beamtinnen und Beamten mehrere Männer im Alter von 19 bis 31 Jahren beim Verkauf von Drogen an. Sichergestellt wurden unter anderem Kokain, Marihuana und Amphetamine sowie Bargeld, das mutmaßlich aus Drogengeschäften stammt. Zudem deckten die Einsatzkräfte bei den Kontrollen auch Eigentumsdelikte auf. Ein offener Haftbefehl wurde vollstreckt.

Die Kontrollen wurden am 2. Juli fortgesetzt. Neben weiteren Feststellungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Marihuana und Kokain wurde ein 46-jähriger Mann beim mutmaßlichen Verkauf gestohlener Parfums angetroffen. Ein 27-Jähriger, gegen den ein Vollstreckungshaftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Cannabis vorlag, wurde festgenommen. Bei einem weiteren Verdächtigen beschlagnahmte die Polizei Marihuana und mutmaßliches Dealgeld in Höhe von 400 Euro. Gegen ihn bestand der Verdacht des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln.

Auch am 4. Juli führten die Einsatzkräfte gezielte Maßnahmen in der Innenstadt durch. Bei Kontrollen in der Andreaestraße, Schillerstraße, rund um die Georgstraße und an der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade wurden mehrere Männer beim Handel mit Drogen angetroffen. Bei einem 22-Jährigen stellte die Polizei über 125 Gramm Marihuana und mutmaßliches Dealgeld sicher.

Weitere Kontrollen fanden im Umfeld des Amtsgerichts Hannover statt. In der Augustenstraße wurde ein 22-jähriger Mann festgenommen, gegen den ein Haftbefehl wegen Diebstahls bestand. Darüber hinaus stellten die Beamten bei weiteren Personen Crack, ein Messer sowie einen Teleskopschlagstock sicher. Ein Rauschgiftspürhund entdeckte in der Andreaestraße ein Versteck mit mutmaßlichem Kokain. Neben Straftaten ahndeten die Einsatzkräfte auch Ordnungswidrigkeiten wie öffentliches Urinieren und führten ein verkehrserzieherisches Gespräch mit einem Autofahrer, der durch unnötigen Lärm auffiel.

Insgesamt wurden während der Einsatztage 102 Identitätsfeststellungen durchgeführt, 85 Personen durchsucht und 48 Platzverweise erteilt. Die Polizei beschlagnahmte mehr als 220 Gramm Marihuana, rund 20 Gramm Kokain, fünf Ecstasy-Tabletten, knapp drei Gramm Haschisch sowie mutmaßliches Dealgeld in Höhe von über 1.000 Euro. Darüber hinaus wurden 50 Kleidungsstücke, sechs Parfums und Modeschmuck als mutmaßlich gestohlen sichergestellt.

Kriminalhauptkommissar Philipp Schappert betonte die konsequente Linie der Polizei Hannover gegenüber dem offenen Drogenhandel und begleitender Kriminalität. Die erhöhte Präsenz und gezielte Kontrollen sollen auch künftig fortgeführt werden, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.

Tatort Arnum

Tötungsdelikt in Arnum: Frau stirbt trotz Rettungsversuch

4. Juli 2025/in Polizei

Polizei ermittelt nach tödlichem Angriff in Mehrfamilienhaus.

HANNOVER (redu). In einem Mehrfamilienhaus in Hemmingen-Arnum ist am Freitagvormittag eine Frau tödlich verletzt worden. Die Polizei nahm einen 31-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Ermittlungen dauern an.

Am Freitagvormittag, dem 4. Juli 2025, kam es in einem Mehrparteienhaus im Hemminger Ortsteil Arnum zu einem Tötungsdelikt. Gegen 10:30 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, nachdem eine Frau im Treppenhaus des Hauses um Hilfe gerufen hatte. Die Frau war schwer verletzt und wurde noch vor Ort medizinisch versorgt. Sie erlag trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ihren Verletzungen.

Im Zuge des Einsatzes trafen Polizeikräfte in einer Wohnung des Hauses auf einen 31 Jahre alten Mann. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen ihn. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann fest.

Die weiteren Ermittlungen führt der Zentrale Kriminaldienst Hannover. Dieser hat ein Verfahren wegen eines Tötungsdelikts eingeleitet. Die Spurensicherung am Tatort sowie die genaue Klärung der Abläufe und Hintergründe dauern derzeit an. Auch die zweifelsfreie Identifizierung der getöteten Frau ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Nachtrag 07.07.2025 (ots): Nach einem Tötungsdelikt am Freitagvormittag, 04.07.2025, in einem Mehrparteienhaus in Hemmingen-Arnum hat das Amtsgericht Hannover für den 31 Jahre alten Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet. Darüber hinaus steht mittlerweile die zweifelsfreie Identität der Getöteten fest. Es handelt es sich um eine 26 Jahre alte Frau, die im selben Haus wie der Tatverdächtige wohnte. Beide bewohnten jedoch unterschiedliche Wohnungen innerhalb des Mehrfamilienhauses. Die Ermittlungen des Fachkommissariats für Tötungsdelikte des Zentralen Kriminaldienstes Hannover zu den Hintergründen der Tat sowie weiteren Umständen dauern an.

Parkautomat Betrugsfalle

Polizei warnt vor QR-Code-Betrug an Parkautomaten

4. Juli 2025/in Polizei

Betrüger manipulieren Parkapps durch falsche QR-Codes in Hannover.

HANNOVER (redu). In Hannover sind an mehreren Parkautomaten gefälschte QR-Codes entdeckt worden, die Nutzer auf betrügerische Webseiten leiten sollen. Polizei und Stadt warnen vor der Masche und rufen zur Vorsicht auf.

Unbekannte Täter haben in Hannover Parkautomaten manipuliert, um an persönliche Daten zu gelangen. Dabei wurden gefälschte QR-Codes über die Originale geklebt. Diese führen beim Scannen auf täuschend echt gestaltete Internetseiten. Auf diesen Seiten werden unter anderem Zahlungsdaten abgefragt.

Die Polizei weist darauf hin, dass bisher keine konkreten Schadensfälle bekannt sind. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass weitere Parkautomaten im Stadtgebiet betroffen sind. Die Aufkleber wurden bereits an mehreren Standorten entdeckt.

Polizei und Landeshauptstadt empfehlen, beim Scannen von QR-Codes besonders aufmerksam zu sein. Nutzer sollten die angezeigte Internetadresse genau prüfen und im Zweifel die Parkgebühr bar oder mit Karte bezahlen. Das Herunterladen der offiziellen Parkapp sollte ausschließlich über bekannte Appstores erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger, die vermuten, von dem Betrug betroffen zu sein, werden gebeten, sich an eine örtliche Polizeidienststelle zu wenden.

Neuer Chef der Reiter- und Hundestaffel der Polizei Hannover

Neuer Chef für Tierstaffel der Polizei Hannover

1. Juli 2025/in Polizei

Führungswechsel bei Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizeidirektion Hannover.

HANNOVER (redu). Polizeihauptkommissar Benedikt Borzichowski ist seit dem 1. Juli 2025 neuer Leiter der Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizei Hannover. Er tritt die Nachfolge von Olaf Schanz an, der die Einheit über viele Jahre geführt hat und nun die Leitung des Kommissariats Lehrte übernommen hat.

Nach dem Wechsel von Olaf Schanz an die Spitze des Polizeikommissariats in Lehrte hat die Polizei Hannover einen erfahrenen Nachfolger für die Leitung der Reiter- und Diensthundführerstaffel gefunden: Benedikt Borzichowski, Jahrgang 1979, wurde am 1. Juli offiziell mit dieser Funktion betraut.

Der gebürtige Recklinghäuser begann seine polizeiliche Ausbildung mit dem Studium an der Polizeiakademie in Hann. Münden. Erste praktische Erfahrungen sammelte er bei der Bereitschaftspolizei in Hannover, wo er als Einsatzbeamter und Gruppenführer tätig war. Sein beruflicher Weg führte ihn früh zur Reiter- und Diensthundführerstaffel, mit der er seit 2006 eng verbunden ist. In dieser spezialisierten Einheit durchlief Borzichowski alle dienstlichen Stationen – vom Sachbearbeiter über den aktiven Hundeführer bis hin zu verschiedenen Führungsfunktionen.

In seiner aktiven Zeit führte er zwei Diensthunde selbst und sammelte umfangreiche Kenntnisse in der praktischen Einsatztaktik. Später übernahm er unter anderem die Schichtleitung im Hundezug sowie Aufgaben in der Einsatzkoordination und im Stabsdienst.

Sein Führungsverständnis basiert auf einer klaren Werteorientierung. Borzichowski möchte einerseits den operativen Nutzen der tiergestützten Polizeiarbeit weiter ausbauen, zugleich aber auch das Wohl der Mitarbeitenden im Blick behalten. Dazu zählt für ihn insbesondere die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Die Arbeit mit Tieren verlangt ein hohes Maß an Professionalität und Respekt“, erklärt er. „Zugleich darf man die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier nicht unterschätzen. Sie ist entscheidend für den Erfolg im Einsatz.“

Auch das Thema Personalentwicklung spielt für den neuen Staffelleiter eine wichtige Rolle. Als Ansprechpartner für Kompetenzmessungen innerhalb der Polizei Hannover beschäftigt er sich intensiv mit den Bereichen Leadership, Kommunikation und Softskills. Diese Schwerpunkte möchte er künftig noch stärker in die Arbeit der Staffel einbringen.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten würdigte bei der offiziellen Übergabe die Leistungen von Olaf Schanz, der die Reiter- und Diensthundführerstaffel über viele Jahre hinweg mit Fachkompetenz und Engagement geleitet habe. Zugleich äußerte sie Vertrauen in die Führungsqualitäten von Borzichowski: Seine umfassende Erfahrung und tiefe Verbundenheit zur Einheit seien beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung.

Privat lebt Borzichowski mit seiner Familie in Lehrte. Er ist verheiratet und Vater zweier kleiner Töchter. In seiner Freizeit reist er gerne – bevorzugt nach Skandinavien – und findet Ausgleich bei der Gartenarbeit.

Die Reiter- und Diensthundführerstaffel ist eine Sonderdienststelle innerhalb der Polizeidirektion Hannover. Ihr Sitz befindet sich am Welfenplatz. Sie gehört organisatorisch zur Polizeiinspektion Besondere Dienste. Die Reiterstaffel umfasst bis zu 32 Dienstpferde, darunter schwere Warmblüter und Kaltblüter, sowie etwa 40 Reiterinnen und Reiter. Ergänzt wird das Team durch sechs ausgebildete Pferdewirtinnen, die für Pflege und Stallorganisation zuständig sind. Neben dem Streifendienst wird die Reiterstaffel auch bei Demonstrationen und Großereignissen – teilweise auch überregional – eingesetzt.

Die Diensthundführerstaffel besteht aus bis zu 40 Hundeführerinnen und -führern. Sie arbeiten mit speziell ausgebildeten Hunden wie Deutschen Schäferhunden, Belgischen Schäferhunden und Holländischen Herdern. Die Tiere kommen als Schutz-, Spür- und Spezialhunde zum Einsatz, etwa bei der Suche nach Rauschgift, Sprengstoff oder vermissten Personen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hundeführerinnen und Hunden erstreckt sich häufig auch auf das private Umfeld. Viele Beamtinnen und Beamte leben mit ihren Diensthunden zusammen, was die Bindung stärkt und die Einsatzbereitschaft verbessert.

Mit dem Wechsel an der Spitze der Einheit setzt die Polizei Hannover auf Kontinuität und Fachkenntnis. Benedikt Borzichowski übernimmt eine eingespielte Organisationseinheit, die im Zusammenspiel von Mensch und Tier eine wichtige Rolle im Polizeialltag spielt.

Festnahme durch die Polizei

Messerangriff in Hannovers Innenstadt: Zwei Festnahmen

30. Juni 2025/in Polizei

57-Jähriger nach Streit mit Messer schwer verletzt.

HANNOVER (redu). Am späten Vormittag des 30. Juni 2025 ist in der Bahnhofstraße in Hannover ein 57-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest. Die Hintergründe sind noch unklar.

Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Mitte kam es gegen 10:50 Uhr zwischen Kröpcke und Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen zwei Männern. Dabei stach ein 56-Jähriger mit einem Messer auf einen 57-Jährigen ein. Der 57-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Ein 62-jähriger Mann, der sich der Situation näherte, zog nach bisherigen Erkenntnissen das Messer aus dem Oberkörper des Verletzten und warf es in der Umgebung weg. Auch er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten das Messer in Tatortnähe sicher.

Die Polizei untersucht derzeit, in welchem Verhältnis die drei Männer zueinander stehen. Ebenso wird geprüft, welche Rolle der 62-Jährige bei dem Geschehen spielte. Gegen die beiden Festgenommenen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen alarmierten unmittelbar nach der Tat Polizei und Rettungskräfte. Mehrere Passanten waren vor Ort und konnten erste Hinweise liefern. Die Beamten bitten weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511-109 2815 beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte zu melden.

Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Ob sich die Beteiligten kannten oder ob es einen konkreten Anlass für den Streit gab, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte. Die Bahnhofstraße war nach dem Vorfall kurzzeitig gesperrt, um Spuren zu sichern und Zeugen zu befragen. Die Polizei weist darauf hin, dass Spekulationen über Motiv oder Beziehung der Beteiligten derzeit nicht bestätigt sind. Erst mit Abschluss der Ermittlungen können weitere Details bekanntgegeben werden.

Verkehrsunfalldienst

81-Jährige bei Unfall in Barsinghausen lebensgefährlich verletzt

28. Juni 2025/in Polizei

Seniorin prallt gegen Baum – Fahrzeug überschlägt sich.

HANNOVER (redu). Bei einem schweren Unfall am Freitagmorgen in Barsinghausen ist eine 81-jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

In den frühen Morgenstunden kam eine 81-jährige Frau aus Barsinghausen aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Opel Corsa auf der L392 von der Fahrbahn ab. Gegen 04:30 Uhr prallte sie gegen einen Baum. Ihr Wagen überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.

Ein vorbeifahrender Autofahrer verständigte die Einsatzkräfte. Die 81-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von rund 8.000 Euro. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L392 bis 07:45 Uhr voll gesperrt.

Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf einen unbekannten SUV-Fahrer, der sich vor dem Eintreffen der Rettungskräfte am Unfallort befand, diesen jedoch in unbekannte Richtung verließ. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise an den Verkehrsunfalldienst Hannover unter 0511 109-1888.

Nachtrag vom 29.06.2025: Die 81 Jahre alte Autofahrerin ist am Samstag, 28.06.2025, im Krankenhaus aufgrund ihrer schweren Verletzungen verstorben.

Verkehrslenkung Polizeimotorräder

300 Taxis rollen am 2. Juli durch Hannovers Innenstadt

26. Juni 2025/in Polizei

Taxiverband organisiert Demonstration mit Kundgebung am Platz der Menschenrechte.

HANNOVER (redu). Am 2. Juli 2025 wird in Hannover ein Taxikorso mit bis zu 300 Fahrzeugen durchgeführt. Die Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und empfiehlt, den Innenstadtbereich während der Aktion zu umfahren.

Für Mittwochmittag, den 2. Juli 2025, ist in Hannover ein Taxikorso angemeldet worden. Die versammlungsrechtliche Aktion wurde von einem Taxiverband angezeigt und führt durch zentrale Bereiche der Stadt. Nach Angaben der Polizei ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Die Aktion beginnt gegen 13:00 Uhr mit einer rund 30-minütigen Sammelphase auf dem Lodemannparkplatz gegenüber der Fachhochschule am Lodemannweg. Von dort startet der Korso mit bis zu 300 teilnehmenden Taxis. Die Route verläuft über mehrere zentrale Straßen, darunter Ritter-Brüning-Straße, Lavesallee, Gustav-Bratke-Allee, Humboldtstraße, Goetheplatz, Goethestraße, Brühlstraße in beide Richtungen sowie über den Königsworther Platz, das Leibnizufer, den Friederikenplatz und den Friedrichswall.

Der Taxikorso endet voraussichtlich gegen 14:30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung am Platz der Menschenrechte. Für die Dauer der Veranstaltung sind Verkehrsmaßnahmen der Polizei vorgesehen. Diese begleiten den Korso, regeln den Verkehr und sichern die Strecke ab.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmenden, den Veranstaltungsbereich möglichst weiträumig zu umfahren und mehr Zeit für Fahrten durch die Innenstadt einzuplanen. Ziel sei es, die Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Beeinträchtigungen im Stadtverkehr so gering wie möglich zu halten.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Tötungsdelikt in Hannover: Vier Personen festgenommen

26. Juni 2025/in Polizei

Verdacht auf Gewalttat – Kriminaltechniker und Rechtsmedizin im Einsatz.

HANNOVER (redu). In Hannover-Hainholz hat die Polizei am Donnerstagmorgen einen 71-jährigen Mann tot in seiner Wohnung gefunden. Es gibt Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Vier Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen laufen.

Am frühen Morgen des 26. Juni 2025 wurden Polizeikräfte nach einem Hinweis zu einer Wohnung im Knoevenagelweg im hannoverschen Stadtteil Hainholz gerufen. In der betreffenden Wohnung entdeckten sie einen 71-jährigen Mann leblos. Der sofort alarmierte Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ist von einem gewaltsamen Tod des Mannes auszugehen. Der genaue Hergang ist bislang unklar. Noch im Verlauf des Vormittags wurden vier Personen vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Alle vier wurden in das Polizeigewahrsam gebracht.

Derzeit sichern Kriminaltechniker des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover zusammen mit Rechtsmedizinern Spuren am Tatort. Auch eine Obduktion des Leichnams wird vorbereitet. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Tatbeteiligungen, mögliche Tatmotive sowie den Ablauf der Geschehnisse.

Die Polizei macht derzeit keine weiteren Angaben zur Identität der Tatverdächtigen oder zum möglichen Verhältnis zum Opfer. Weitere Informationen sollen folgen, sobald der Stand der Ermittlungen dies zulässt. Die Beamten bitten mögliche Zeugen, sich mit Hinweisen an die Polizei Hannover zu wenden.

Verkehrsunfalldienst

Tödlicher Fahrradunfall an Kreuzung in Langenhagen

26. Juni 2025/in Polizei

Polizei bittet nach tödlichem Unfall um Zeugenhinweise zum weißen SUV.

LANGENHAGEN (redu). Eine Seniorin ist nach einem Verkehrsunfall in Langenhagen ihren Verletzungen erlegen. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Am Mittwochabend, dem 25. Juni 2025, kam es in Langenhagen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 88-jährige Fahrradfahrerin tödlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte die Frau gegen 19:30 Uhr die Bothfelder Straße auf einer Fahrradfurt. Dabei kam es zur Kollision mit einem VW Passat, der von einem 38-jährigen Mann aus Hameln gesteuert wurde.

Der Fahrer befuhr die Bothfelder Straße in Fahrtrichtung Langenhagen-Zentrum. Kurz vor dem Unfall war ein bislang unbekannter Fahrer oder eine Fahrerin eines weißen SUV aus der Schönefelder Straße kommend in die Kreuzung eingefahren. Dieser SUV kreuzte den Fahrweg des Passat-Fahrers bei grünem Ampellicht und setzte seine Fahrt fort. Nachdem der SUV die Kreuzung passiert hatte, fuhr der 38-Jährige weiter und kollidierte mit der Radfahrerin.

Die Frau stürzte und erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie umgehend in ein Krankenhaus. Trotz medizinischer Versorgung verstarb sie kurze Zeit später an den Folgen des Unfalls. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 5.250 Euro beziffert. Die Bothfelder Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 22:40 Uhr voll gesperrt.

Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise, um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können. Besonders gesucht wird der Fahrer oder die Fahrerin des weißen SUV, der oder die zur fraglichen Zeit die Kreuzung passierte. Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Unbekannte sprengen Getränkeautomat in Hannover-Sahlkamp

26. Juni 2025/in Polizei

Trümmer beschädigen Fahrzeuge und Gebäude – 70.000 Euro Schaden.

HANNOVER (redu). In der Nacht zum Samstag haben Unbekannte im Stadtteil Sahlkamp einen Getränkeautomaten gesprengt. Dabei entstand erheblicher Sachschaden.

Am frühen Samstagmorgen, dem 21. Juni 2025, kam es im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp zu einer Sprengstoffexplosion. Gegen 01:20 Uhr wurde laut Polizei ein Getränkeautomat in der Straße „In den Holzwiesen“ mutwillig gesprengt. Die Detonation zerstörte nicht nur den Automaten vollständig, sondern verursachte auch erhebliche Schäden an mehreren geparkten Autos und an umliegenden Hausfassaden.

Die Polizei beziffert den entstandenen Gesamtschaden auf etwa 70.000 Euro. Nach Angaben der Ermittler flüchteten die Täter nach der Tat in unbekannte Richtung.

Die Polizei Hannover hat ein Strafverfahren wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet. Die Ermittlungen laufen. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminalermittlungsdienst Hannover zu melden.

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Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 24.10.2026 04:00–24.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 24.10.2026 10:41 Uhr
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