Junge stößt mit Auto zusammen – Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
HANNOVER (redu). Ein siebenjähriger Junge ist am Donnerstagnachmittag in Hannover-Groß-Buchholz von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 16:15 Uhr an der Bushaltestelle „Karl-Wiechert-Allee“.
Nach Polizeiangaben verließ das Kind einen haltenden Linienbus und betrat unmittelbar danach die Fahrbahn. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem BMW X3, der von einer 53-jährigen Frau in Richtung Kirchröder Straße gesteuert wurde. Der Junge prallte gegen die Seite des Fahrzeugs und stürzte auf die Straße.
Er erlitt schwere Beinverletzungen und wurde nach erster medizinischer Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.
Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Einsatzkräfte begleiten rund 1.500 Veranstaltungen – Schwerpunkt lag auf Drohnenverstößen.
HANNOVER (redu). Die Polizeidirektion Hannover hat zum Abschluss des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags eine durchweg positive Bilanz gezogen. Die Großveranstaltung, die vom 30. April bis zum 4. Mai 2025 stattfand, wurde von zahlreichen Einsatzkräften begleitet. Insgesamt wurden rund 1.500 Einzelveranstaltungen in Hannover abgesichert. Zusätzlich fanden im gleichen Zeitraum weitere Versammlungen und Events im Innenstadtbereich sowie auf dem Messegelände statt.
Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief die Veranstaltung laut Polizei störungsfrei. Es kam zu keinen größeren Einsatzlagen. Insgesamt leitete die Polizei 90 Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Nach Einschätzung der Behörde ist dies – angesichts der intensiven Nutzung öffentlicher Plätze und Wege – eine vergleichsweise geringe Zahl.
Ein besonderer Kontrollschwerpunkt der Polizei lag während der Veranstaltung auf dem unerlaubten Einsatz von Drohnen. Zwischen dem 30. April und dem 4. Mai 2025 registrierten die Einsatzkräfte insgesamt 25 rechtswidrige Drohnenflüge. Diese Verstöße betrafen die eigens für den Veranstaltungszeitraum eingerichteten temporären Flugverbotszonen in Teilen Hannovers sowie Laatzens. Gegen die Verantwortlichen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.
Ferner ahnte die Polizei 35 Ordnungswidrigkeiten. Dabei handelte es sich unter anderem um 25 Verkehrsverstöße. Weitere registrierte Vorfälle umfassten zwei Fälle von Diebstahl, drei Körperverletzungen sowie 25 sonstige Delikte oder Regelverstöße.
Erstmals nutzte die Polizei Hannover ergänzend zu ihrem bestehenden Social-Media-Kanal auf der Plattform „X“ einen neu eingerichteten WhatsApp-Kanal. Über diesen neuen Kommunikationsweg wurden während des gesamten Kirchentags einsatzbezogene Informationen verbreitet. Bereits vor Veranstaltungsbeginn wurden Einsatzfahrzeuge mit sichtbaren QR-Codes ausgestattet, um Teilnehmende und Anwohnende direkt auf das neue Informationsangebot hinzuweisen.
Die Gesamteinsatzleiterin und Leiterin der Polizeiinspektion Hannover, Leitende Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, zog ein positives Fazit. Aus ihrer Sicht verlief der Kirchentag „äußerst ruhig und störungsfrei“. Sie dankte allen Beteiligten für das rücksichtsvolle Verhalten und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Sicherheits- und Hilfskräfte bei der Durchführung eines solchen Großereignisses.
Polizei Hannover sucht Zeugen nach schwerem Raub nahe Raschplatz.
HANNOVER (redu). Am Donnerstagmorgen wurde ein Mann in der Innenstadt von Hannover lebensgefährlich verletzt. Ein unbekannter Täter entriss ihm den Rucksack und flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise.
Am 1. Mai 2025 kam es gegen 08:45 Uhr in der Innenstadt von Hannover zu einem schweren Raub mit gravierenden Folgen. Nach Angaben des Fachkommissariats für Raubdelikte wurde ein 42-jähriger Mann am Ausgang der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade zum Raschplatz von einem bislang unbekannten Täter angegriffen.
Der Täter stieß den Mann unvermittelt zu Boden. Der 42-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Nach dem Angriff nahm der Täter einen Rucksack an sich, der mutmaßlich dem Verletzten gehörte, und floh in Richtung Hamburger Allee.
Mehrere Personen hielten sich zum Tatzeitpunkt am Ort des Geschehens auf. Einige Zeugen alarmierten umgehend den Notruf. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Der flüchtige Täter wird als etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Er soll eine kräftige Statur und einen kurzen Vollbart gehabt haben.
Die Polizei bittet Personen, die Angaben zum Tatgeschehen oder zur Identität und dem Aufenthaltsort des Täters machen können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden. Die Telefonnummer lautet 0511 109-5555.
Polizei Hannover informiert über Maßnahmen zum Schutz der Besucher und Flugverbotszonen.
HANNOVER (redu). Zum 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover setzt die Polizei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen um. Neben verstärktem Personaleinsatz werden zusätzliche Kameras installiert und Flugbeschränkungsgebiete eingerichtet.
Am 30. April 2025 beginnt in Hannover der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag. Die Polizei Hannover ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der Besucher sowie der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Vom 30. April bis zum 4. Mai 2025 werden täglich bis zu 150.000 Teilnehmende erwartet. Neben Eröffnungs- und Schlussgottesdiensten mit je rund 40.000 Menschen auf dem Opernplatz und dem Platz der Menschenrechte sind etwa 1500 Einzelveranstaltungen in der Innenstadt und auf dem Messegelände geplant.
Zur Unterstützung der bereits vorhandenen Sicherheitsstrukturen hat die Polizei zusätzliche Kameras installiert. Neu sind drei Kameras am Opernplatz, am Platz der Menschenrechte und gegenüber dem Neuen Rathaus am Friedrichswall. Die Aufnahmen erfolgen per Live-Monitoring während der Veranstaltungszeiten sowie durchgängig per 24/7-Aufzeichnung ohne Ton. Die überwachten Bereiche sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet.
Details zu den Kamerastandorten und weiteren Informationen finden sich auf der Internetseite der Polizei Hannover.
Ergänzend hat die Polizei zwei Flugbeschränkungsgebiete eingerichtet. Vom 30. April, 12:00 Uhr, bis zum 4. Mai, 16:00 Uhr, sowie vom 1. Mai, 6:00 Uhr, bis zum 4. Mai, 0:00 Uhr, sind Flüge mit Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen in bestimmten Bereichen von Hannover und Laatzen untersagt. Auch hierzu stellt die Polizei auf ihrer Webseite weitere Informationen bereit.
Unfall auf der Haltenhoffstraße: Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
HANNOVER (redu). Bei einer Kollision zwischen einem VW Passat und einer Stadtbahn der Linie 5 in Hannover wurden am Sonntagvormittag drei Insassen des Autos verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Am Sonntagvormittag, dem 27. April 2025, kam es auf der Haltenhoffstraße in Hannover zu einem Verkehrsunfall zwischen einem VW Passat und einer Stadtbahn der Linie 5. Der mit drei Personen besetzte Pkw kollidierte gegen 9:00 Uhr im Kreuzungsbereich zur Herrenhäuser Straße mit der von rechts kommenden Bahn, die in Richtung Anderten unterwegs war.
Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erlitt ein 34-jähriger Mitfahrer schwere Verletzungen. Er wurde vor Ort versorgt und anschließend unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Der 34-jährige Fahrer sowie ein weiterer 28-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt. Die Insassen der Stadtbahn blieben unverletzt.
Durch den Aufprall wurde der VW Passat mehrere Meter über den Gehweg geschleudert, bevor er zum Stehen kam. Der Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Zufahrtsstraßen zum Kreuzungsbereich.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Reisebus-Insassen nach Auffahrunfall nahe Hannover medizinisch versorgt.
HANNOVER (redu). Ein Auffahrunfall mit einem Sattelzug auf der A 2 bei Hannover hat am Mittwochmittag 22 Verletzte gefordert. Ein Reisebus mit 36 Personen an Bord war betroffen.
Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 nahe dem Kreuz Hannover-Buchholz sind am 23. April 2025 insgesamt 22 Personen leicht verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund.
Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Sattelzug auf dem mittleren Fahrstreifen hinter einem Reisebus. Der Bus wurde von einem 64-jährigen Fahrer aus Berlin gesteuert und musste verkehrsbedingt anhalten. Der Lkw-Fahrer reagierte zu spät und prallte auf das Heck des Busses.
Im Bus befanden sich 36 Personen. 22 Insassen im Alter zwischen 49 und 83 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Sieben davon wurden zur weiteren Versorgung in umliegende Kliniken gebracht.
Beide Fahrer blieben unverletzt. Die Polizei hat gegen den Fahrer des Sattelzuges ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Der geschätzte Sachschaden beträgt rund 50.000 Euro. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme musste die Fahrbahn Richtung Dortmund ab dem Kreuz Hannover-Ost voll gesperrt werden. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Die Feuerwehr sprach gestern noch von 6 Verletzten. Die Verletztenanzahl wurde durch die Polizei nach oben korrigiert.
Über 900 Verstöße bei Kontrollen zu Geschwindigkeit und Lkw-Fahrverboten.
HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover hat im Rahmen mehrerer Schwerpunkteinsätze rund um den sogenannten Car-Friday und eine Aktionswoche zur Geschwindigkeitsüberwachung zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt. Ziel war die Erhöhung des Kontrolldrucks auf Temposünder und Rücksichtslosfahrende.
Im Zeitraum vom 7. bis 20. April 2025 führte die Polizei Hannover verstärkte Verkehrskontrollen durch. Die Maßnahmen konzentrierten sich auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, verkehrswidriges Verhalten am sogenannten Car-Friday sowie auf Verstöße gegen das Feiertags- und Sonntagsfahrverbot für Lastkraftwagen.
Der Car-Friday, besonders in der Tuning- und Poserszene beliebt, wurde am 18. April 2025 zum Anlass für einen Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet. Obwohl witterungsbedingt keine größeren Szenetreffen festgestellt wurden, kontrollierte die Polizei zahlreiche Fahrzeuge. Insgesamt 98 Verkehrsteilnehmende mussten wegen überhöhter Geschwindigkeit überprüft werden. Ein Fahrer durchfuhr eine Tempo-30-Zone mit 74 km/h. Zudem wurden bei drei Fahrzeugen erloschene Betriebserlaubnisse festgestellt. In drei weiteren Fällen lagen nicht genehmigte bauliche Veränderungen vor. Die Polizei sprach 19 Gefährderansprachen aus und untersagte in drei Fällen die Weiterfahrt.
Bereits in der Woche vom 7. bis 13. April war eine gezielte Aktionswoche zur Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt worden. Dabei wurden im Stadtgebiet sowie im Umland insgesamt 834 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Besonders auffällig war ein 20-jähriger Fahrer, der mit seinem Fahrzeug bei erlaubten 50 km/h mit 124 km/h unterwegs war. Ihn erwarten 800 Euro Bußgeld, drei Punkte im Fahreignungsregister und ein zweimonatiges Fahrverbot. Bei solchen Verstößen kann die Bußgeldstelle bei Vorsatzverdacht die Strafe verdoppeln.
Ein weiterer Kontrollschwerpunkt betraf den Schutz von Radfahrenden. In der Beneckeallee in Hannover sowie in der Mielestraße in Lehrte überprüften Beamtinnen und Beamte das Abbiegeverhalten und die Geschwindigkeit von Lkw. Ziel war es, Unfallrisiken im Begegnungsverkehr zu reduzieren und Lkw-Fahrende zu sensibilisieren.
Zusätzlich wurde auf der A2 das Feiertagsfahrverbot für Lkw kontrolliert. Am Karfreitag wurden zwölf Sattelzüge überprüft. In vier Fällen waren die beförderten Güter – unter anderem Textilien und Motorenöle – nicht vom Fahrverbot ausgenommen. Auch am darauffolgenden Sonntag stellte die Polizei zwei weitere Verstöße gegen das Fahrverbot fest.
Trotz eines Rückgangs der Unfallzahlen setzt die Polizei auf erhöhte Präsenz und Kontrolle im Straßenverkehr, insbesondere bei vermehrt risikobehaftetem Verhalten wie Rasen, Posieren und Missachtung von Verkehrsregeln.
Polizei, Bundespolizei und Stadt setzen vor Großveranstaltungen auf Sprühhinweise.
HANNOVER (redu). Mit Sprühkreide auf Gehwegen will Hannover Passanten vor Taschendiebstahl warnen. Die Maßnahme ist Teil einer gemeinsamen Sicherheitsaktion von Polizei, Bundespolizei und Stadt anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentags.
Vor dem Hintergrund des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hannover haben die Polizeiinspektion Hannover, die Bundespolizeiinspektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover eine gemeinsame Präventionsmaßnahme gegen Taschendiebstähle vorgestellt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Gefahren aufmerksam zu machen, die in Menschenansammlungen durch Taschendiebe entstehen.
Kern der Aktion ist die Einführung sichtbarer Warnhinweise auf Gehwegen. Mithilfe von Sprühkreide werden im gesamten Stadtgebiet auffällige Markierungen aufgebracht. Diese bestehen aus einem Warndreieck mit einem stilisierten Diebstahlsymbol und den Aufschriften „Taschendiebe!“, „Pickpockets!“ sowie dem Hinweis „Polizei Hannover“. Die Markierungen sollen vor allem an belebten Orten wie Veranstaltungsplätzen, Wochenmärkten und Bahnhöfen sichtbar sein.
Anlass für die Maßnahme ist unter anderem der Deutsche Evangelische Kirchentag, der vom 30. April bis 4. Mai 2025 in Hannover stattfindet und mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Bereits in der Vergangenheit waren Großveranstaltungen bevorzugte Einsatzorte für Taschendiebe. Die Polizei verzeichnete in den letzten beiden Jahren jeweils eine vierstellige Zahl an Taschendiebstählen. Im Jahr 2024 wurden in diesem Deliktsbereich 1.823 Ermittlungsverfahren geführt.
Polizeioberrat Christian Eckhardt vom Polizeikommissariat Hannover-Mitte betonte bei der Vorstellung der Maßnahme die Bedeutung öffentlicher Wachsamkeit. Laut Eckhardt sei besondere Aufmerksamkeit in Zeiten großer Menschenansammlungen erforderlich. Ziel sei es, durch sichtbare Zeichen präventiv zu wirken und langfristig für mehr Bewusstsein zu sorgen.
Auch die Bundespolizei Hannover beteiligt sich aktiv an der Aktion. Polizeioberrat Marco von Rautenberg-Garczynski, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Hannover, verweist insbesondere auf den Hauptbahnhof als Risikobereich. Mit täglich über 250.000 Reisenden sei dieser ein möglicher Zielort für Taschendiebe. Die Bundespolizei setzt deshalb auf kombinierte Maßnahmen: eine sichtbare Präsenz durch gemeinsame Streifen mit der Landespolizei, präventive Lautsprecherdurchsagen der Deutschen Bahn sowie die neue Bodenmarkierung. Zusätzlich komme die Videoüberwachung zum Einsatz.
Auch städtische Behörden sehen die Maßnahme als wichtigen Baustein ihrer Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei. Zuhal Karakas, Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Ordnung der Stadt Hannover, betont die Wirkung der sichtbaren Hinweise. Der Ordnungsdienst sei regelmäßig im Stadtgebiet präsent und solle mit den Bodenmarkierungen nicht nur sensibilisieren, sondern auch ein Zeichen für soziale Kontrolle setzen. Jeder habe das Recht auf Sicherheit im öffentlichen Raum, so Karakas.
Die Polizei weist darauf hin, dass präventive Maßnahmen durch Bürgerinnen und Bürger selbst wesentlich zur Verhinderung von Diebstählen beitragen können. Dazu zählen das konsequente Schließen von Taschen, das Tragen von Wertgegenständen in Innentaschen sowie das bewusste Mitführen persönlicher Gegenstände.
Während des Kirchentags wird die Polizeipräsenz in der Innenstadt deutlich erhöht. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Beobachtungen machen oder selbst betroffen sind, können sich jederzeit an Polizeikräfte vor Ort oder an eine Dienststelle wenden.
Die Aktion versteht sich als Teil eines umfassenden Ansatzes zur Vorbeugung von Straftaten im öffentlichen Raum – mit dem Ziel, potenzielle Täter frühzeitig abzuschrecken und die Bevölkerung zu mehr Achtsamkeit im Alltag zu bewegen.
Tatverdächtige griffen 19-Jährigen mit Kette an – Waffen bei Kontrolle gefunden.
HANNOVER (redu). Nach einem Angriff auf einen 19-Jährigen in einer Stadtbahn hat eine gemeinsame Streife vier Tatverdächtige im Hauptbahnhof Hannover festgenommen. Bei der Kontrolle wurden mehrere Waffen sichergestellt.
Am Montagabend, 14. April 2025, nahm eine gemeinsame Kooperationsstreife von Polizei Hannover, Ordnungsamt der Stadt Hannover und Bundespolizei vier Männer im Hauptbahnhof Hannover fest. Die Festnahmen erfolgten im Zusammenhang mit einem körperlichen Angriff auf einen 19-Jährigen in einer Stadtbahn.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die vier Tatverdächtigen im Alter von 24, 24, 29 und 42 Jahren den jungen Mann während der Fahrt gemeinschaftlich angegriffen und unter anderem mit einer Eisenkette geschlagen. Die alarmierte Kooperationsstreife lokalisierte die mutmaßlichen Täter im Rahmen einer Fahndung im Hauptbahnhof.
Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Einsatzkräfte eine Eisenkette, fünf Messer, einen Dolch sowie zwei Brecheisen. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen die vier Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Verstößen gegen die Waffenverbotszone eingeleitet.
Die Festnahmen erfolgten im Geltungsbereich der seit 2024 erweiterten Waffenverbotszone, die auch den Hauptbahnhof umfasst. Die Sicherheitsbehörden führen dort regelmäßig gemeinsame Streifen an sechs Tagen in der Woche durch. Nach Angaben der beteiligten Behörden zeigt der Einsatz die Wirksamkeit der erhöhten Präsenz und die Bedeutung der erweiterten Kontrollmöglichkeiten im Bereich des Hauptbahnhofs Hannover.
Mercedes-Benz im Wert von 150.000 Euro in der Nacht zu Samstag entwendet.
BARSINGHAUSEN (redu). In Barsinghausen-Kirchdorf wurde in der Nacht auf Samstag ein Mercedes-Benz AMG GT S gestohlen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
In der Nacht vom 11. auf den 12. April 2025 haben bislang unbekannte Täter ein hochwertiges Fahrzeug aus Barsinghausen-Kirchdorf entwendet. Nach Angaben der Polizei Hannover handelt es sich um ein schwarzes AMG GT S Coupé der Marke Mercedes-Benz.
Das Auto wurde laut bisherigen Ermittlungen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kraftfahrzeug am Freitagabend gegen 22:00 Uhr vor einem Wohnhaus in der Landstraße abgestellt. Am Samstagvormittag bemerkte der Eigentümer den Diebstahl und informierte die Polizei.
Der Schaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu verdächtigen Personen oder zum Verbleib des Fahrzeugs geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.
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