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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahmen durch Bundespolizei

Acht Festnahmen bei Einsatz gegen Bandendiebstahl in Hannover

25. Juni 2025/in Polizei

Ermittlungen führten zu Zugriff auf acht Tatverdächtige in Hannover.

HANNOVER (redu). Bei einem großangelegten Zugriff in Hannover hat die Bundespolizei acht Tatverdächtige wegen des Verdachts auf schweren Bandendiebstahl festgenommen. Umfangreiche Durchsuchungen förderten mutmaßliches Diebesgut zutage. Der Einsatz stützt sich auf monatelange Ermittlungen.

Die Bundespolizei hat am Wochenende im Raum Hannover acht mutmaßliche Mitglieder einer organisierten Diebesbande festgenommen. Der Zugriff erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim und richtete sich gegen Personen, denen schwerer Bandendiebstahl nach § 244a StGB vorgeworfen wird. Gegen vier der Festgenommenen lagen bereits Haftbefehle des Amtsgerichts Hildesheim vor, die nun vollstreckt wurden.

Die Beamten durchsuchten zudem fünf Wohnobjekte nach richterlicher Anordnung. Dabei stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher. Darunter befanden sich unter anderem mutmaßlich gestohlene Buntmetalle, hochwertige Markenwerkzeuge, Spirituosen und Fahrräder. Darüber hinaus wurden typische Tatwerkzeuge wie Bolzenschneider sowie zahlreiche Mobiltelefone beschlagnahmt. Auch sieben Fahrzeuge, die mit den Diebstählen in Verbindung stehen sollen, wurden sichergestellt.

Die Ermittlungen hatten im September 2024 begonnen, nachdem es zu einer Serie von Einbrüchen in eine Liegenschaft der Deutschen Bahn AG in der Eichsfelder Straße in Hannover gekommen war. Dabei entwendeten die Täter mehrfach Buntmetall und andere Wertstoffe. Die Täter verschafften sich zum Teil gewaltsam Zugang zum Gelände und zu den Lagerhallen. Die Ermittlungen führten zur Identifizierung einer mutmaßlichen Gruppierung, die sich offenbar regelmäßig an Wochenenden für gemeinschaftliche Einbruchstaten verabredete.

Die Beschuldigten sollen in Norddeutschland vor allem in gewerblich genutzte Lager- und Betriebsstätten eingebrochen sein. Neben Buntmetallen wurden vermutlich auch hochwertige Arbeitsgeräte entwendet. Die Beute wurde laut Ermittlungen in vielen Fällen an Wertstoffhändler weiterverkauft. Der bisher geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf rund eine Million Euro.

Am frühen Morgen des 22. Juni 2025 konnten fünf Tatverdächtige im Stadtgebiet von Hannover nach einem mutmaßlich gemeinschaftlich begangenen Diebstahl durch Einsatzkräfte gestellt werden. Sie versuchten zunächst zu fliehen, wurden jedoch nach kurzer Verfolgung festgenommen. Weitere drei Verdächtige wurden anschließend an ihren Wohnadressen verhaftet.

Im Rahmen der Durchsuchungen trafen Einsatzkräfte zudem auf einen gambischen Staatsangehörigen, der vom Landgericht Hildesheim bereits wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden war. Er hatte sich dem Strafantritt entzogen und wurde nun in die Justizvollzugsanstalt Sehnde eingeliefert.

Insgesamt waren 150 Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Hamburg an der Aktion beteiligt. Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, hob die Bedeutung der intensiven Ermittlungsarbeit hervor. Der Zugriff sei ein entscheidender Schritt zur Beendigung der Taten und zur Sicherstellung zentraler Beweise gewesen.

Festnahme durch die Polizei

Fahrer flieht bei Kontrolle – Polizist leicht verletzt

24. Juni 2025/in Polizei

Pkw-Fahrer schleift Polizist mit – Flucht endet mit Festnahme.

HANNOVER (redu). Am Dienstagmorgen ist in Hannover ein 24-jähriger Autofahrer vor der Polizei geflüchtet. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Der Mann wurde wenig später festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Am 24. Juni 2025 kam es in der Augustenstraße in Hannover gegen 8:00 Uhr zu einem Vorfall im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Eine Polizeistreife hatte einen parkenden Pkw angehalten, um eine Kontrolle durchzuführen.

Der 24-jährige Fahrer zeigte zunächst seine Dokumente und kooperierte scheinbar mit den Beamten. Kurz darauf startete er jedoch plötzlich den Motor und fuhr los. Ein Polizist befand sich in diesem Moment zwischen der offenen Fahrertür und der B-Säule des Wagens. Er wurde mehrere Meter mitgeschleift, konnte sich während der Fahrt befreien und stürzte. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. Der verletzte Beamte wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Während seiner Flucht mit dem Pkw beschädigte der Fahrer mehrere Begrenzungspfosten sowie einen Mast eines Verkehrszeichens. Durch die entstandenen Schäden kam das Fahrzeug zum Stehen. Der Fahrer verließ das Fahrzeug und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann von weiteren Polizeikräften festgenommen werden.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Flucht und dem genauen Tathergang dauern an. Der Verkehrsunfalldienst Hannover unterstützt die Aufklärung des Falls.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Angriff auf Spaziergängerin – Täter flüchtet auf E-Scooter

23. Juni 2025/in Polizei

Polizei Hannover bittet um Hinweise zum flüchtigen Täter mit auffälligen Tattoos.

HANNOVER (redu). Am Sonntagabend wurde eine Spaziergängerin in Hämelerwald von einem unbekannten Mann angegriffen und vergewaltigt. Der Täter flüchtete nach der Tat auf einem E-Scooter. Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise.

In Hämelerwald ist am Sonntag, dem 22. Juni 2025, eine Frau Opfer eines Sexualdelikts geworden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen 19:30 Uhr im Bereich der Hubertusstraße.

Die Frau war dort zu Fuß unterwegs, als sie einem bislang unbekannten Mann auf einem E-Scooter begegnete. Zunächst fuhr der Mann an der Frau vorbei, kehrte jedoch um und sprach sie an. Kurz darauf überwältigte er die Spaziergängerin und zwang sie in ein Gebüsch.

Durch ihre massive Gegenwehr konnte sich die Frau zunächst befreien. Der Angreifer verfolgte sie jedoch und drängte sie erneut in das Dickicht. Dort kam es zur Vergewaltigung. Nach der Tat flüchtete der Täter in Richtung der Bahngleise. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, bislang jedoch ohne Erfolg. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei beschreibt den Täter wie folgt: etwa 40 bis 50 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß, schlanke Statur, dunkle Augen und eine Glatze mit Stoppeln. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes Tanktop mit weißer Beschriftung, eine kurze Hose und eine silberfarbene Sportsonnenbrille. Auffällig sind mehrere Tattoos, darunter ein großflächiges Gesichtstattoo von der Stirn zum Kinn sowie eine tätowierte Uhr mit römischen Zahlen am linken Arm. Der Mann war mit einem E-Scooter unterwegs.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden. Personen, die den Täter sehen, sollen ihn nicht ansprechen, sondern umgehend die Polizei kontaktieren.

NACHTRAG PM vom 25.06.2025:

In den frühen Morgenstunden des 24.06.2025 stellte sich ein 40-jähriger Tatverdächtiger aus Hämelerwald im Polizeikommissariat Lehrte. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat den Erlass eines Haftbefehls wegen Fluchtgefahr aufgrund der zu erwartenden erheblichen Strafe beantragt. Der Tatverdächtige, der die Tat in Abrede nimmt, soll daher am heutigen Tag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Hundewelpen

Polizei stoppt Welpentransport bei Verkehrskontrolle

23. Juni 2025/in Polizei

Verkehrskontrollen decken Drogenfahrten und Tierschutzvergehen auf.

HANNOVER (redu). Bei einer Verkehrskontrolle auf der A2 bei Wunstorf entdeckte die Polizei neun Hundewelpen ohne Wasser in kleinen Boxen. Der Vorfall war Teil einer groß angelegten Kontrollaktion der Polizei Hannover im Rahmen der ROADPOL-Kampagne.

Die Polizeidirektion Hannover hat sich am 20. und 21. Juni 2025 an der europaweiten ROADPOL-Kampagne „Alcohol and Drugs“ beteiligt. Die zweitägige Kontrollaktion zielte darauf ab, Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen frühzeitig zu erkennen und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Im Rahmen der Maßnahme kontrollierten Einsatzkräfte 176 Fahrzeuge auf Autobahnen und in mehreren Städten der Region, darunter Garbsen, Langenhagen, Lehrte, Sehnde und Laatzen. Die Polizei setzte sowohl mobile Streifen als auch stationäre Kontrollstellen ein. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt, einige mit strafrechtlicher Relevanz.

Ein besonderer Fall wurde auf dem Parkplatz bei der „Neuen Bult“ in Langenhagen festgestellt: Ein Fahrer eines Lkw mit Anhänger zeigte deutliche Ausfallerscheinungen. Nach eigenen Angaben nahm er regelmäßig starke Antidepressiva und Schmerzmittel ein. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete ein Strafverfahren ein.

Auf der Autobahn 2 bei Wunstorf fiel ein polnisches Fahrzeug mit zwei jungen Männern auf. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten neun Hundewelpen in drei kleinen Boxen auf der Ladefläche. Die Tiere stammten aus Moldawien und sollten nach Dortmund gebracht werden. Die Transportbedingungen – ohne Wasser und bei sommerlicher Hitze – verstießen gegen Tierschutzbestimmungen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die Tiere in ein Tierheim gebracht. Die beiden Männer wurden nach Feststellung ihrer Identität entlassen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Langenhagen am Silbersee. Dort störten fünf Heranwachsende wiederholt eine laufende Verkehrskontrolle. Als die Polizei das Fahrzeug der Gruppe überprüfen wollte, weigerten sich die Insassen, ihre Personalien anzugeben und verdeckten ihre Gesichter. Das Fahrzeug musste gewaltsam geöffnet werden. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, auch eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Die Polizei Hannover bewertet die Aktion als wirksam. Die gezielte Kontrolle habe dazu beigetragen, potenzielle Gefährdungen im Straßenverkehr frühzeitig zu unterbinden.

Symbolbild Messerangriff

Messerangriff in Laatzen: 31-Jähriger lebensgefährlich verletzt

18. Juni 2025/in Polizei

Polizei nimmt 41-jährigen Tatverdächtigen nach schwerem Messerangriff in Gleidingen fest.

LAATZEN (redu). In einer Kleingartenanlage in Laatzen-Gleidingen ist ein 31-jähriger Mann durch Messerstiche schwer verletzt worden. Ein 41-Jähriger wurde als Tatverdächtiger festgenommen.

Am Dienstagmittag ist es in der Kleingartenkolonie am Osterbrink in Laatzen-Gleidingen zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes Hannover kam es gegen 13:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Im Verlauf des Streits soll ein 41-jähriger Mann ein Messer gezogen und mehrfach auf einen 31-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde der Mann notoperiert. Inzwischen befindet er sich außer Lebensgefahr.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und nahm den Tatverdächtigen kurze Zeit später fest. Der Mann soll noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft Hannover bewertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittlungen zum Ablauf und zu den Hintergründen des Vorfalls führt der Zentrale Kriminaldienst Hannover.

Festnahme durch die Polizei

Festnahme bei Geldübergabe in Hannover wegen Love-Scamming

13. Juni 2025/in Polizei

66-jährige Hannoveranerin um sechsstellige Summe betrogen.

HANNOVER (redu). Am 12. Juni 2025 hat die Polizei Hannover einen 34-jährigen Mann aus Hamburg bei einer Geldübergabe in der Innenstadt festgenommen. Er steht im Verdacht, in einen Fall von sogenanntem Love-Scamming verwickelt zu sein. Die Geschädigte ist eine 66-jährige Frau aus Hannover, die zuvor um eine sechsstellige Summe betrogen wurde.

Nach bisherigen Ermittlungen der Abteilung Wirtschaftskriminalität des zentralen Kriminaldienstes Hannover hatte die Frau auf einer Internetplattform Kontakt zu einem Unbekannten aufgenommen. Im Verlauf der Online-Kommunikation wurde ihr eine Liebesbeziehung vorgetäuscht. Unter dem Vorwand verschiedener Notlagen übergab die Frau Bargeld und tätigte Überweisungen.

Als die versprochenen Gegenleistungen ausblieben, erkannte die Frau den Betrug und wandte sich an die Polizei. Diese nutzte eine geplante Geldübergabe am Donnerstagmittag für einen Zugriff in der Innenstadt. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Hannover beantragte Untersuchungshaft. Der Mann soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Festgenommenen vermutlich um einen Geldboten. Ob er auch derjenige war, der mit der Geschädigten den schriftlichen Kontakt führte, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Love-Scamming ist eine Betrugsmasche, bei der Opfer über vermeintliche romantische Beziehungen im Internet zur Geldzahlung verleitet werden. Die Polizei weist auf entsprechende Präventions- und Verhaltenstipps unter www.polizei-beratung.de hin. Betroffene finden außerdem Unterstützung bei Organisationen wie dem Weißen Ring e.V.

Polizeiwagen mit Frontblitzer

Konzert-Sommer in Hannover: Polizei gibt Verhaltenstipps

10. Juni 2025/in Polizei

Polizei erwartet bis zu 43.000 Gäste pro Konzert und warnt vor Taschendiebstählen.

HANNOVER (redu). In Hannover finden ab dem 16. Juni mehrere Großkonzerte in der Heinz-von-Heiden-Arena statt. Bis zu 43.000 Menschen werden je Veranstaltung erwartet. Die Polizei gibt Hinweise zur Anreise und empfiehlt Maßnahmen für mehr Sicherheit.

Im Zeitraum vom 16. Juni bis 5. Juli 2025 treten in der Heinz-von-Heiden-Arena in Hannover vier international bekannte Künstler und Gruppen auf: Linkin Park, 50 Cent und Mary J. Blige, Robbie Williams sowie die Scorpions mit Gästen. Die Polizei Hannover rechnet an jedem Veranstaltungstag mit bis zu 43.000 Besucherinnen und Besuchern.

Wegen Aufbauarbeiten für das parallel stattfindende Schützenfest steht im Umfeld der Arena kein Parkraum zur Verfügung. Insbesondere der Schützenplatz ist gesperrt. Die Polizei rät daher eindringlich davon ab, mit dem Auto anzureisen. Besucherinnen und Besucher aus dem Umland sollen stattdessen den öffentlichen Nahverkehr oder die Park-and-Ride-Plätze nutzen. Die Eintrittskarten beinhalten die kostenfreie Nutzung des GVH-ÖPNV zur An- und Abreise.

Zur besseren Verkehrslenkung empfiehlt der Veranstalter die Nutzung der Navigations-App NUNAV. Zusätzlich geben LED-Tafeln, Schilder und Verkehrsdurchsagen Orientierung. Rund um das Stadion kommt es zu umfangreichen Straßensperrungen. Betroffen sind u. a. das Arthur-Menge-Ufer, die Robert-Enke-Straße und die Stadionbrücke. Zufahrten sind nur für Berechtigte geöffnet. Reisebusse können nach Bedarf im Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg parken.

Neben Verkehrsmaßnahmen liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Sicherheit der Konzertgäste. Die Polizei Hannover gibt Verhaltenstipps: Besucherinnen und Besucher sollen aufmerksam bleiben, sich in Gruppen bewegen und bei Belästigungen klar kommunizieren. In Notfällen ist der Polizei-Notruf 110 erreichbar. Wer sich unwohl fühlt, soll belebte Orte wie Verkaufsstände oder Gastronomie aufsuchen. Straftaten können auch online angezeigt werden.

Darüber hinaus warnt die Polizei vor Taschendiebstählen, die bei Großveranstaltungen häufig auftreten. Wertsachen sollten körpernah in verschlossenen Innentaschen getragen und unnötige Gegenstände möglichst zu Hause gelassen werden. Empfohlen werden Brustbeutel oder Geldbörsen mit Sicherungen.

Weitere Hinweise sind auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention verfügbar.

Ausgebranntes Fahrzeug

Polizei stoppt mutmaßlichen Gewalttäter an Tankstelle

8. Juni 2025/in Polizei

34-Jähriger verschanzt sich mit Axt – Festnahme durch Spezialeinheiten der Polizei.

HANNOVER (redu). Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann hat am Samstagabend in Hannover einen Großeinsatz ausgelöst. Nach einer Flucht wegen häuslicher Gewalt verschanzt er sich mit einer Axt in einer Tankstelle. Die Polizei beendet die Situation mit Spezialkräften.

Am Samstagabend, 7. Juni 2025, kam es im hannoverschen Stadtteil Anderten zu einem groß angelegten Polizei- und Feuerwehreinsatz. Hintergrund war ein Vorfall an einer Tankstelle an der Bundesstraße 65, bei dem ein 34-jähriger Mann für eine gefährliche Bedrohungslage sorgte.

Nach Angaben des Kriminaldauerdienstes der Polizeidirektion Hannover fuhr der Mann gegen 21:35 Uhr mit einem bereits brennenden Mercedes auf das Tankstellengelände in Fahrtrichtung Hannover. Er stoppte das Fahrzeug neben einer Zapfsäule, verließ den Wagen und begab sich in den Verkaufsraum. Dort verschanzte er sich im Eingangsbereich, ausgerüstet mit einer Axt.

Ein Mitarbeiter der Tankstelle hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Als erste Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, schlug der Mann mit der Axt eine Scheibe eines Streifenwagens ein. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Polizei riegelte die Umgebung großräumig ab. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden zusammengezogen, darunter auch Spezialkräfte sowie ein Polizeihubschrauber. Ziel war es, eine Eskalation zu verhindern und den Tatverdächtigen an der Flucht zu hindern. Nach kurzer Zeit gelang es den Spezialeinheiten, den Mann unter Einsatz eines Tasers zu überwältigen. Er wurde festgenommen und in polizeilichen Gewahrsam gebracht.

Kriminaldauerdienst

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen © Bernd Günther

Wie die Ermittler mitteilten, handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 34-Jährigen, gegen den bereits seit Donnerstag, 5. Juni 2025, ein Haftbefehl bestand. Der Mann war zuvor von seiner ehemaligen Lebensgefährtin wegen häuslicher Gewalt angezeigt worden. Er soll diese und eine weitere Familienangehörige körperlich angegriffen haben. Nach dem Vorfall war er mit dem Mercedes der früheren Lebensgefährtin auf der Flucht. Die Polizei leitete intensive Fahndungsmaßnahmen ein, konnte den Gesuchten zunächst aber nicht aufspüren. Erst mit dem Vorfall an der Tankstelle am Samstagabend konnte der Mann eindeutig identifiziert und festgenommen werden.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat sowie zum Zustand des Fahrzeugs dauern an. Warum das Auto in Brand geriet, ist bislang unklar. Hinweise auf weitere Verletzte liegen laut Polizei derzeit nicht vor.

Polizei ermittelt

Polizei sichert CSD-Aufzüge in Hannovers Innenstadt ab

6. Juni 2025/in Polizei

Zwei CSD-Versammlungen am 6. und 7. Juni: Polizei kündigt Sperrungen und Umleitungen an.

HANNOVER (redu). Am 6. und 7. Juni 2025 finden in der Innenstadt Hannovers zwei Versammlungen im Rahmen des Christopher Street Day statt. Die Polizei kündigt Verkehrsbeeinträchtigungen an und bittet Verkehrsteilnehmende um erhöhte Aufmerksamkeit.

Versammlungen zum Christopher Street Day führen zu Sperrungen in Hannover

An diesem Wochenende kommt es in der hannoverschen Innenstadt zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Anlass sind zwei Demonstrationen im Rahmen des Christopher Street Day (CSD), die am Freitagabend und Samstagmittag stattfinden. Die Polizei begleitet die Veranstaltungen mit Einsatzkräften und warnt vor zeitweiligen Sperrungen.

Dyke March am Freitagabend*

Die erste Versammlung ist der sogenannte „Dyke* March“ am Freitag, 6. Juni. Die Demonstration beginnt am frühen Abend am Steintor. Von dort aus ziehen die Teilnehmenden durch die Innenstadt. Die Strecke führt nach Angaben der Polizei über zentrale Innenstadtbereiche. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist nach rund vier Stunden vorgesehen. Die Zahl der Teilnehmenden wird im unteren zweistelligen Bereich erwartet.

Großer Aufzug am Samstag

Am Samstag, 7. Juni, findet die zentrale Demonstration zum CSD 2025 statt. Veranstalter ist der Verein „Andersraum e. V.“. Der Aufzug startet und endet in der Innenstadt und verläuft über mehrere Abschnitte des sogenannten Cityrings. Der Beginn ist für den frühen Nachmittag geplant, die Dauer beträgt voraussichtlich drei Stunden. Erwartet werden laut Veranstalter mehrere tausend Menschen.

Polizeibegleitung und Verkehrsmaßnahmen

Die Polizei Hannover wird beide Veranstaltungen begleiten und die Sicherheit der Teilnehmenden gewährleisten. Zusätzlich sind Einsatzkräfte als Ansprechpersonen im Einsatz. Während der Demonstrationen kann es im Bereich der Streckenführungen zu temporären Sperrungen kommen. Betroffen sind auch der öffentliche Nahverkehr sowie zentrale Verkehrsachsen innerhalb der Stadt.

Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Innenstadtbereich an beiden Tagen nach Möglichkeit zu meiden. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte mit Verzögerungen rechnen und mehr Zeit einplanen. Die Polizei bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

Verkehrsunfalldienst

Zwei Verletzte bei Unfall auf A2 bei Lehrte in der Nacht

4. Juni 2025/in Polizei

Aufprall auf A2 bei Lehrte: Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.

HANNOVER (redu). In der Nacht zum Mittwoch kam es auf der A2 bei Lehrte zu einem Verkehrsunfall. Zwei Männer wurden verletzt, einer davon schwer. Die Autobahn war mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwoch, 4. Juni 2025, gegen 0 Uhr, ist auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund ein 39-jähriger Fahrer aus Bochum mit seinem Mercedes auf der linken Spur mit einem vorausfahrenden Transporter eines 50-jährigen polnischen Fahrers kollidiert. Der Transporter hatte zuvor ein anderes Fahrzeug überholt.

Nach Angaben der Polizei sind die genauen Umstände der Kollision noch unklar. Der Mercedes fuhr dem Transporter aus bislang ungeklärter Ursache auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und die Fahrer verletzt. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt, der Fahrer des Transporters leicht.

Beide Verletzten wurden durch Rettungsdienste in Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 40.500 Euro geschätzt.

Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt, und zwar bis 07:20 Uhr. Der Kriminal- und Verkehrsermittlungsdienst Hannover untersucht nun den genauen Unfallhergang.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, sich beim Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

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Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 24.10.2026 11:30 Uhr
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