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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Zoll

Hauptzollamt Hannover zieht Bilanz: Milliardenumsätze und Schmuggelware im Fokus

24. Juli 2024/in Polizei

Von Kokain auf Autobahnen bis zu Produktpiraterie: Der Zollbericht 2023 im Überblick

HANNOVER (redu). Das Hauptzollamt Hannover hat seine Bilanz für das Jahr 2023 vorgestellt und beeindruckende Zahlen präsentiert. Doris Schmidt, Leiterin des Hauptzollamts, betonte die Vielfalt und Bedeutung der Aufgaben, die von der Kontrolle auf Autobahnen bis hin zu komplexen Prüfungen in Unternehmen reichen.

Insgesamt erzielten die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hannover Einnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro. Diese Summe umfasst sowohl Verbrauch- und Verkehrsteuereinnahmen als auch Zolleinnahmen von über 600 Millionen Euro, die nun dem europäischen sowie dem Haushalt von Bund und Ländern zugutekommen.

Das Hauptzollamt wickelte zusammen mit den Zollämtern in Lüneburg, Soltau, Verden, Celle, Hannover und Hameln im Jahr 2023 mehr als 9,5 Millionen Zollverfahren im Bereich Einfuhr, Ausfuhr und Versand ab. Zu den auffälligsten Fällen gehörten die Beschlagnahmung von Arzneimitteln, deren Einfuhr untersagt wurde, und von präparierten Schmetterlingen, die nicht importiert werden durften. Zudem wurde ein Versuch, lebende Goldschwanz-Zuckerameisen einzuführen, unterbunden.

Ein bedeutender Anstieg wurde im Bereich der Produktpiraterie verzeichnet. Die Zahl der gestoppten Waren verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf über 11.000 Stück, obwohl der Warenwert nur leicht auf über zwei Millionen Euro anstieg. Diese Aufgriffe fanden hauptsächlich beim Zollamt Hannover-Nord statt.

Das Hauptzollamt Hannover bearbeitet zudem deutschlandweit alle Anfragen zur verbindlichen Zolltarifauskunft. Im vergangenen Jahr erteilten die Mitarbeiter über 25.000 solcher Auskünfte, was den Unternehmen eine verlässliche Planung ermöglicht.

Grenzüberschreitende Amtshilfe ist ein weiterer wesentlicher Aufgabenbereich. 2023 bearbeitete das Hauptzollamt rund 8.600 Ersuchen aus und an andere Länder. Dieser rege Austausch zeigt die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit.

Die Kontrolleinheiten des Hauptzollamts Hannover leiteten im vergangenen Jahr zahlreiche Steuerstrafverfahren ein. Die Kontrolleinheit Verkehrswege beschlagnahmte bundesweit die größte Menge an Wasserpfeifentabak mit über sieben Tonnen. Zudem stieg die Menge an beschlagnahmtem Kokain und Heroin auf fast 4,5 Kilogramm.

Hauptzollamt Hannover zieht Bilanz: Milliardenumsätze und Schmuggelware im Fokus – Zollbilanz 2023 hza H

Beschlagnahmung durch den Zoll © Hauptzollamt Hannover

Auch am Flughafen Hannover wurden bedeutende Mengen an Schmuggelware aufgegriffen. Fast drei Tonnen nicht einfuhrfähiger Lebensmittel, darunter eine Tonne Fleischprodukte und über 1.700 Kilogramm Milchprodukte, wurden beschlagnahmt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Verbreitung von Krankheiten wie der Maul- und Klauenseuche zu verhindern. Zusätzlich wurden Schmuggelversuche von Gold und Betäubungsmitteln sowie Fälle von Falschgeld und gefälschten Dokumenten aufgedeckt.

Die finanzielle Bedeutung der Kontrollen wird durch die Einnahmen von fast einer Million Euro an Einfuhrabgaben am Flughafen Hannover unterstrichen.

Verkehrsunfalldienst

Stadtbahnunfall in Hannover: 90-Jähriger schwer verletzt

23. Juli 2024/in Polizei

Polizei Hannover sucht Zeugen für Unfall mit Stadtbahn der Linie 7

HANNOVER (redu). Am Dienstagmorgen kam es an der Haltestelle „Klingerstraße“ in Hannover zu einem schweren Unfall. Ein 90-jähriger Mann kollidierte mit einer einfahrenden Stadtbahn und wurde schwer verletzt.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen, den 23. Juli 2024, an der Haltestelle „Klingerstraße“ in der Podbielskistraße in Hannover. Ein 90-jähriger Mann wurde gegen 10:40 Uhr von einer einfahrenden Stadtbahn der Linie 7 erfasst und dabei schwer am Kopf verletzt.

Laut den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover fuhr eine 41-jährige Fahrerin die Stadtbahn stadtauswärts, als der ältere Mann aus bisher ungeklärten Gründen gegen die einfahrende Bahn stürzte. Der Rettungsdienst versorgte den schwer verletzten Mann zunächst vor Ort und brachte ihn anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach der Unfallaufnahme und den Rettungsmaßnahmen konnte die Strecke nach etwa einer Stunde wieder freigegeben werden. Die Polizei Hannover sucht nun Zeugen des Unfalls. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Wohnungsbrand in Neustadt: Zwei Todesopfer identifiziert

12. Juli 2024/in Polizei

Polizei bestätigt Rauchgasintoxikation als Todesursache – Gesamtschaden von 500.000 Euro

HANNOVER (redu). Nach einem Wohnungsbrand in Neustadt am Rübenberge am 08.07.2024 wurden die beiden verstorbenen Personen als die 35-jährige Mieterin und der 44-jährige Mieter identifiziert. Ein technischer Defekt war die Ursache des Feuers.

Am Montag, den 08. Juli 2024, kam es in den frühen Morgenstunden zu einem verheerenden Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Landwehr in Neustadt am Rübenberge. Die Feuerwehr entdeckte während der Löscharbeiten zwei leblose Personen in der betroffenen Wohnung.

Am Donnerstagnachmittag, den 11. Juli 2024, bestätigte die Polizei, dass es sich bei den Verstorbenen um die 35-jährige Mieterin und den 44-jährigen Mieter der Wohnung handelt. Eine Obduktion ergab, dass beide Personen an Rauchgasintoxikationen gestorben sind.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Es wurde festgestellt, dass ein technischer Defekt an einem Elektrogerät den Brand auslöste. Der durch das Feuer entstandene Gesamtschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Unfall auf der A2: BMW kollidiert mit Gefahrguttransporter

11. Juli 2024/in Polizei

Gefahrgut tritt aus – Autobahn stundenlang gesperrt

HANNOVER (redu). In der Nacht zu Donnerstag ereignete sich auf der A2 zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen ein schwerer Unfall, bei dem ein BMW mit einem Gefahrguttransporter kollidierte. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt und die Polizei sucht nach Zeugen.

Ein schwerer Unfall auf der A2 führte in der Nacht zu Donnerstag, 11.07.2024, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Großeinsatz von Rettungs- und Einsatzkräften. Zwischen den Anschlussstellen Wunstorf-Luthe und Garbsen stieß ein 22-jähriger Mann mit seinem BMW seitlich gegen einen Gefahrguttransporter.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover war der 36-jährige Lkw-Fahrer gegen 00:00 Uhr mit seinem MAN-Gefahrguttransporter in Richtung Berlin unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe fuhr der BMW vom Beschleunigungsstreifen auf die A2 und kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Lkw. Durch den Aufprall geriet der Gefahrguttransporter ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und blieb auf der Seite liegen.

Der 36-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall aus dem Führerhaus geschleudert und schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der 22-jährige BMW-Fahrer und seine drei Mitfahrer im Alter zwischen 22 und 35 Jahren blieben unverletzt.

Bei dem Unfall trat geladene Farbe und Lauge aus dem Lkw aus und gelangte auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr konnte das auslaufende Gefahrgut eindämmen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 55.000 Euro geschätzt. Die A2 in Richtung Berlin war für die Unfallaufnahme, Rettungs- und Reinigungsarbeiten bis etwa 10:00 Uhr gesperrt.

Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfalls. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 mit dem Verkehrsunfalldienst Hannover in Verbindung zu setzen.

Einsatz in Groß Buchholz: Pferd bricht durch Brücke und befreit sich selbst – Polizeipferd steckt unter Bruecke pdh

Einsatz in Groß Buchholz: Pferd bricht durch Brücke und befreit sich selbst

11. Juli 2024/in Polizei

Feuerwehr und Spezialkräfte im Einsatz – Tierarzt vor Ort versorgt verletztes Pferd

HANNOVER (redu). Am Nachmittag brach ein Pferd der Polizeireiterstaffel in Groß Buchholz durch eine hölzerne Brücke und steckte fest. Das Tier konnte sich selbst befreien und wurde vor Ort von einem Tierarzt versorgt.

Am heutigen Nachmittag kam es in Groß Buchholz zu einem ungewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr Hannover und Spezialkräfte der Tier- und Technischen Rettung. Gegen 16:00 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover die Meldung, dass ein Pferd der Polizeireiterstaffel durch eine Brücke eingebrochen war und feststeckte.

Beim Verlassen der Eilenriede versuchte eine Polizeihauptkommissarin mit ihrem Pferd Quintus, eine hölzerne Brücke zu passieren. Mittig der Brücke gab die Beplankung nach, und der rund 880 kg schwere Quintus sank mit den Hufen ein und blieb mit dem Bauch auf der Brücke liegen.

Sofort wurden ein Löschzug sowie Spezialkräfte alarmiert, die kurze Zeit später in der Habichtshorststraße eintrafen. Während die Feuerwehrkräfte ein spezielles Tierrettungsgeschirr vorbereiteten, gelang es Quintus, sich aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Bis zum Eintreffen eines Tierarztes wurde das Pferd durch die Polizei- und Feuerwehrkräfte betreut. Dank der Unterstützung durch Anwohner konnte Quintus mit einem Eimer Wasser erfrischt werden. Die Reiterin blieb bei dem Unfall unverletzt. Angaben zum Verletzungsgrad des Pferdes konnte die Feuerwehr nicht machen.

Die Feuerwehr Hannover war mit 17 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen bis 16:45 Uhr vor Ort im Einsatz.

E-Scooter

Schwerer Sturz: E-Scooter-Fahrer in Hannover lebensgefährlich verletzt

3. Juli 2024/in Polizei

37-Jähriger verliert Kontrolle und prallt mit Kopf auf den Asphalt

HANNOVER (redu). Ein 37-jähriger E-Scooter-Fahrer hat sich am Mittwoch, den 03. Juli 2024, bei einem Sturz in Hannover lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Mann verlor im Stadtteil Vahrenwald aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und schlug mit dem Kopf auf den Asphalt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr der 37-Jährige gegen 10:00 Uhr die Straße „Auf dem Dorn“ in Richtung Engelbosteler Damm. Kurz vor der Kreuzung Helmholtzstraße überholte er eine unbekannte Radfahrerin. Unmittelbar danach verlor er die Kontrolle über seinen E-Scooter und stürzte. Beim Aufprall erlitt der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls, insbesondere die bislang unbekannte Radfahrerin, die der Mann überholt hatte. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Mehrfamilienhaus in Flammen: Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand in Vahrenwald – BGPress 1154306

Mehrfamilienhaus in Flammen: Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand in Vahrenwald

1. Juli 2024/in Polizei

Zwei Millionen Euro Schaden – Ermittlungen zur Brandursache laufen

HANNOVER (redu). Nach dem verheerenden Brand eines Mehrfamilienhauses im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache des Feuers, das am Freitag immensen Schaden anrichtete, bleibt zunächst unklar.

Am Freitagnachmittag, den 28. Juni 2024, brach gegen 15:00 Uhr ein verheerendes Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Grabbestraße im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald aus. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr entstand ein hoher Sachschaden, der auch angrenzende Gebäude betraf. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf rund zwei Millionen Euro.

Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass niemand von ihnen verletzt wurde. Ein Feuerwehrmann erlitt jedoch während der Löscharbeiten leichte Verletzungen. Aufgrund der schweren Beschädigungen ist das betroffene Haus derzeit unbewohnbar.

Noch am Freitag musste das Technische Hilfswerk eingreifen, um die Giebelfront des Gebäudes zu stabilisieren und einen möglichen Einsturz der Fassade zu verhindern. Am Montag, dem 1. Juli 2024, führten Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Hannover eine Untersuchung des Brandortes durch, die jedoch keine eindeutige Ursache des Feuers zutage brachte.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten.

Symbolbild Messerangriff

Messerangriff in Hannover: 31-Jähriger flieht und wird von Stadtbahn erfasst

1. Juli 2024/in Polizei

61-Jähriger schwer verletzt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

HANNOVER (redu). Ein 31-Jähriger hat am Montagmorgen in Hannover einen 61-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Auf der Flucht wurde der Tatverdächtige von einer Stadtbahn erfasst, konnte jedoch weiter fliehen, bis ein Zeuge ihn festhielt.

Am Montagmorgen, den 1. Juli 2024, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Comeniusstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord zu einem Messerangriff. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer griff ein 31-jähriger Mann gegen 07:30 Uhr einen 61-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand an, wobei das Opfer im Gesicht und Oberkörper verletzt wurde. Vorausgegangen waren familiäre Streitigkeiten zwischen den beiden.

Der 61-Jährige konnte die Wohnung verlassen und suchte Hilfe in einem nahegelegenen Kiosk, wo ein Zeuge Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Währenddessen flüchtete der Tatverdächtige und überquerte die Gleise in der Limmerstraße. Dabei wurde er von einer in Richtung Wunstorfer Straße fahrenden Stadtbahn erfasst. Trotz der Kollision setzte der 31-Jährige seine Flucht fort, bis er von einem weiteren Zeugen festgehalten und der Polizei übergeben wurde.

Beide Beteiligten, die sich als verwandt herausstellten, wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der 61-Jährige wird dort weiter behandelt. Beim Tatverdächtigen wird zudem aufgrund psychischer Auffälligkeiten eine Zwangseinweisung geprüft.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 31-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar und Bestandteil weiterer Untersuchungen.

Bundespolizei zieht gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover ein – Waffen beschlagnahmt BPOL

Bundespolizei zieht gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover ein

23. Juni 2024/in Polizei

Präventive Maßnahmen während der UEFA Euro 2024 zeigen Wirkung

HANNOVER (redu). Die Bundespolizeidirektion Hannover hat eine Allgemeinverfügung erlassen, um die Sicherheit während der UEFA Euro 2024 zu erhöhen. Bereits am ersten Tag konnten zahlreiche Messer und gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover sichergestellt werden.

Am 19. Juni 2024 erließ die Bundespolizeidirektion Hannover eine Allgemeinverfügung, die für die Hauptbahnhöfe Bremen, Hannover und im S-Bahnverkehr der Freien und Hansestadt Hamburg einschließlich der S-Bahnhöfe und dem Bahnhof Hamburg gilt. Diese Maßnahme, die im Rahmen der UEFA Fußballeuropameisterschaft 2024 umgesetzt wurde, zeigte bereits am ersten Tag am Hauptbahnhof Hannover Wirkung.

Gestern konnte die Bundespolizeiinspektion Hannover, verstärkt durch die Bundespolizeiabteilung Duderstadt, zahlreiche gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr ziehen. Innerhalb der ersten Stunden stellten die Einsatzkräfte bei 152 Personenkontrollen zwölf Verstöße gegen die Allgemeinverfügung fest. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich Einhand-, Taschen- und Springmesser sowie ein Pfefferspray und ein Multitool. Die kontrollierten Personen, allesamt Männer unterschiedlicher Nationalitäten im Alter von 15 bis 41 Jahren, hatten diese Gegenstände bei sich. Vier junge Männer im Alter von 15 bis 25 Jahren verstießen gegen das im Waffengesetz enthaltene Mitführverbot von Einhand- und Springmessern und müssen nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Bei den restlichen Verstößen wurden Zwangsgeldandrohungen ausgesprochen und die Messer sichergestellt.

Die hohe Anzahl der festgestellten gefährlichen Gegenstände am ersten Tag zeigt einen besorgniserregenden Trend, den die Bundespolizei mit der Durchsetzung der Allgemeinverfügung bekämpfen möchte. Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, betonte die Wichtigkeit dieser Maßnahmen: „Wieder zeigt sich, wie erfolgreich unsere immer wiederkehrenden und unberechenbaren Kontrollen sind. Dadurch tragen wir deutlich zur Erhöhung der Sicherheit bei und leisten unseren Beitrag. Auch in den kommenden Tagen der UEFA Euro 2024 werden wir unser hohes Engagement beibehalten und verstärkt Präsenz zeigen. Die Bundespolizei wird dabei mit all den zur Verfügung stehenden Mitteln konsequent für die Erhaltung eines sicheren Reiseverkehrs eintreten.“

Die Allgemeinverfügung wird während der UEFA Fußballeuropameisterschaft noch für mehrere Zeiträume gelten und soll die Sicherheit der Reisenden und Bahnhofsbesucher gewährleisten.

Verkehrsunfalldienst

Radfahrer flüchtet nach Unfall auf Lister Meile: Seniorin schwer verletzt

23. Juni 2024/in Polizei

68-jährige Fußgängerin schwer verletzt – Polizei bittet um Hinweise

HANNOVER (redu). Am Donnerstagabend wurde eine 68-jährige Fußgängerin auf der Lister Meile in Hannover-Mitte von einem unbekannten Radfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Radfahrer flüchtete vom Unfallort. Die Polizei Hannover sucht Zeugen.

Am Donnerstag, dem 20. Juni 2024, ereignete sich gegen 17:45 Uhr auf der Lister Meile in Hannover-Mitte ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 68-jährige Frau, die vom Bahnhofsvorplatz in Richtung Ernst-August-Galerie unterwegs war, wurde von einem unbekannten Fahrradfahrer erfasst und schwer verletzt.

Laut den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte die Frau die Lister Meile bei Grünlicht an einer Ampel überqueren. Aus ihrer Sicht von links näherte sich ein Radfahrer, wodurch die Seniorin zurückwich, stolperte und stürzte. Als sie am Boden lag, fuhr der Radfahrer vermutlich über ihren linken Fuß bzw. das linke Bein. Der Mann setzte seine Fahrt in Richtung Hamburger/Berliner Allee fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der flüchtige Radfahrer wird als etwa 45 Jahre alt, mit Dreitagebart, beschrieben. Er trug eine Basecap, ein T-Shirt, eine kurze blaue Hose und weiße Schuhe. Das Mountainbike des Mannes hatte auffallend dicke Reifen.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum beschriebenen Radfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

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