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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Senior stirbt bei Verkehrsunfall auf regennasser Fahrbahn auf der L192

19. August 2024/in Polizei

Unfall bei Laderholz: Frau verliert Kontrolle über ihr Fahrzeug – 76-Jähriger verstirbt im Krankenhaus

Hannover (redu). Am Sonntagnachmittag kam es auf der L192 zwischen Laderholz und Bevensen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 76-Jähriger tödlich verletzt wurde. Eine 27-jährige Frau geriet mit ihrem Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Auto des Seniors. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Am 18. August 2024, ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der L192 zwischen Laderholz und Bevensen ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 27-jährige Frau aus Seelze war mit ihrem VW aus Richtung Schwarmstedt kommend unterwegs, als sie in einer langgezogenen Rechtskurve auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und in den Gegenverkehr geriet. Dabei prallte sie frontal mit dem Skoda eines 76-jährigen Mannes zusammen.

Der Senior wurde nach der Kollision schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, erlag jedoch dort seinen Verletzungen. Die Unfallverursacherin und ihre 29-jährige Beifahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 43.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und den anschließenden Aufräumarbeiten musste die Landesstraße vollständig gesperrt werden.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 bei der Polizei zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Fahrerflucht nach Unfall im Autobahndreieck Hannover-Nord

19. August 2024/in Polizei

Ein Sattelzug kollidierte mit der Leitplanke, nachdem ein roter Tesla ihn zum Ausweichen zwang

HANNOVER (redu). Am Wochenende verursachte ein unbekannter Fahrer eines roten Teslas im Autobahndreieck Hannover-Nord einen Unfall und flüchtete anschließend vom Ort des Geschehens. Der Vorfall ereignete sich, als der Tesla einen Sattelzug überholte und diesen zu einem Ausweichmanöver zwang. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Am Samstag, den 17. August 2024, ereignete sich gegen 13:45 Uhr im Autobahndreieck Hannover-Nord ein Verkehrsunfall, bei dem ein unbekannter Fahrer eines roten Teslas eine Kollision verursachte und anschließend Fahrerflucht beging. Nach Angaben der Autobahnpolizei Hannover befuhr ein 61-jähriger Fahrer eines Volvo-Sattelzugs die Strecke von der A 7 in Richtung A 352, als sich der Vorfall ereignete.

Der unbekannte Tesla-Fahrer überholte den Sattelzug in einer Kurve und geriet dabei ins Schleudern. Er scherte zu früh wieder ein, wodurch der 61-Jährige nach rechts ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern. Dabei kollidierte der Sattelzug mit der Leitplanke und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Verursacher flüchtete nach dem Unfall in seinem Tesla, an dem ein Fahrradträger montiert war.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 250.000 Euro und hat Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum roten Tesla geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße K 332

17. August 2024/in Polizei

Ein 40-jähriger Elzer erlag nach einem schweren Unfall auf der K 332 seinen Verletzungen

HANNOVER (redu). Am Freitagnachmittag kam es auf der Kreisstraße 332 bei Neustadt am Rübenberge zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 40-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückte. Der Mann kollidierte beim Überholen eines Busses frontal mit einem entgegenkommenden BMW.

Ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Elze verunglückte am Freitagnachmittag tödlich auf der Kreisstraße 332 bei Neustadt am Rübenberge. Laut Polizei Hannover ereignete sich der Unfall in einer langgezogenen Rechtskurve, als der Mann einen vor ihm fahrenden Linienbus überholte. Dabei stieß er frontal mit einem entgegenkommenden BMW zusammen.

Durch die Wucht der Kollision wurde der Motorradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert. Trümmerteile beschädigten einen nachfolgenden VW. Der schwerverletzte Mann wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag. Der 67-jährige Fahrer des BMW und der 32-jährige Fahrer des VW blieben unverletzt.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 22.500 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Kreisstraße zeitweise voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

250 Strohballen zerstört

Zeugen gesucht nach Zerstörung von 250 Strohballen

15. August 2024/in Polizei

250 Strohballen bei Brand in Langenhagen zerstört: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

HANNOVER (redu). Am Samstag, den 10. August 2024, wurden in Langenhagen-Engelbostel auf einem abgeernteten Feld rund 250 Strohballen durch ein Feuer zerstört. Wie die Polizei Hannover berichtet, wurde das Feuer gegen 04:00 Uhr von zwei Zeugen entdeckt, die sofort den Notruf wählten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das gesamte Strohballenlager bereits in Flammen. Die betroffenen Strohballen befanden sich unweit der Autobahn A352 im Bereich der Einmündung „Alterwiesen“. Die Feuerwehr konnte den Brand bis 05:20 Uhr unter Kontrolle bringen.

Der Gesamtschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen. Hinweise auf mögliche Verdächtige liegen derzeit nicht vor.

Die Polizei bittet Personen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5222 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

 

Cold Case

Cold Case Ulla Lilienthal: Polizei stellt Fall in „Aktenzeichen XY…ungelöst“ vor

13. August 2024/in Polizei

39 Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Ulla Lilienthal setzt die Polizei auf Mithilfe der Bevölkerung

HANNOVER (redu). Nach 39 Jahren ist der Mord an der 15-jährigen Ulla Lilienthal aus Hannover weiterhin ungeklärt. Nun hofft die Polizei auf neue Hinweise durch die Vorstellung des Falls in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“.

Die Polizei Hannover gibt den Fall Ulla Lilienthal nicht auf. Auch 39 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod bleibt die Identität des Täters oder der Täterin ungeklärt. Um neue Hinweise zu gewinnen, wird der Fall am Mittwoch, den 21. August 2024, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ vorgestellt. Die Kriminalpolizei Hannover hofft, dass die Ausstrahlung der Sendung dazu beiträgt, den Cold Case endlich zu lösen.

Ulla Lilienthal, damals 15 Jahre alt, wurde zuletzt am 23. Januar 1985 lebend gesehen. Sie verschwand spurlos, bis ihr unbekleideter Leichnam am 10. Februar 1985 von zwei Spaziergängerinnen gefunden wurde. Trotz umfangreicher Ermittlungen und zahlreicher Maßnahmen, darunter auch eine Plakat- und Flyeraktion im Dezember 2023 in den Regionen Burgwedel und Isernhagen, fehlt den Ermittlern bislang der entscheidende Hinweis.

Die Ermittlungsgruppe Cold Case, die bei der Kriminalfachinspektion 1 des Zentralen Kriminaldienstes Hannover angesiedelt ist, wird durch Polizeikommissarin Anabel Vater in der Fernsehsendung vertreten. Sie ist auf schwerste Gewaltkriminalität spezialisiert und wird die Einzelheiten des Falls im ZDF erläutern.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, hat die Polizei eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Zeugen werden gebeten, sich direkt mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Gewaltsamer Überfall in Hannover-Ricklingen: Täter fordern Apothekenschlüssel

13. August 2024/in Polizei

Polizei ermittelt wegen Geiselnahme und schweren Raubes

HANNOVER (redu). In Hannover-Ricklingen ereignete sich am Sonntagabend ein schwerer Raubüberfall. Zwei unbekannte Täter drangen in die Wohnung einer Familie ein, verletzten den Vater und entwendeten Bargeld aus einer nahegelegenen Apotheke.

Am Sonntagabend, den 11. August 2024, drangen gegen 18:30 Uhr zwei unbekannte Täter gewaltsam in die Dachgeschosswohnung einer Familie in der Friedrich-Ebert-Straße in Hannover-Ricklingen ein. Ihr Ziel war der Schlüssel einer nahegelegenen Apotheke, in der der 36-jährige Familienvater angestellt ist.

Die Täter gingen dabei äußerst brutal vor. Der 36-Jährige wurde in Anwesenheit seiner Familie mit einem Schlagstock am Kopf verletzt. Unter dem Druck der Situation übergab der Mann den Tätern den geforderten Schlüssel. Einer der Täter begab sich daraufhin zur besagten Apotheke in der Wallensteinstraße, während der andere die Familie in der Küche festhielt. Aus der Apotheke entwendeten die Täter Bargeld, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Die Polizei Hannover ermittelt nun wegen Geiselnahme, schweren Raubes und Einbruchdiebstahls. Beide Täter hatten ihre Gesichter verdeckt und sind nur vage beschrieben. Einer der Männer soll etwa 1,80 Meter groß, hellhäutig und mit orangefarbener Oberbekleidung sowie schwarzer Jogginghose bekleidet gewesen sein. Der zweite Täter war etwas größer, schmächtiger und führte den Schlagstock mit sich.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover (ZKD) sucht dringend nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder deren Fluchtrichtung geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Großkontrolle in Hannover: Polizei zieht positive Bilanz nach mehrtägiger Aktion – BGPress 1175267

Großkontrolle in Hannover: Polizei zieht positive Bilanz nach mehrtägiger Aktion

11. August 2024/in Polizei

Polizei Hannover überprüft hunderte Fahrzeuge – zahlreiche Verstöße festgestellt und Haftbefehle vollstreckt

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover führte vom 09. bis 11. August 2024 umfassende Verkehrskontrollen im Rahmen eines internationalen Erfahrungsaustauschs durch. Die mehrtägige Aktion, an der auch Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern, den Niederlanden und der Schweiz beteiligt waren, führte zu zahlreichen Festnahmen und einer Vielzahl von Strafanzeigen.

Im Rahmen eines internationalen Erfahrungsaustauschs führte die Polizei Hannover vom 09. bis 11. August 2024 großangelegte Verkehrskontrollen durch. Unterstützt von Einsatzkräften aus anderen Bundesländern, den Niederlanden und der Schweiz, wurden im gesamten Stadtgebiet hunderte Fahrzeuge und deren Fahrer überprüft. Die Polizei zog nach Abschluss der mehrtägigen Schwerpunktkontrollen eine positive Bilanz: Es wurden zahlreiche Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, offene Haftbefehle vollstreckt und mehrere schwere Delikte aufgedeckt.

Die Aktion begann am Freitagmittag mit Kontrollen auf dem Schützenplatz. Hier wurden fast 500 Fahrzeuge überprüft, wobei 25 Blutproben entnommen und 40 Verkehrsteilnehmenden die Weiterfahrt untersagt wurde. Besonders auffällig war die hohe Zahl an Fahrern, die unter dem Einfluss von Drogen standen. 17 Personen wurden wegen des Konsums von Cannabis oder Kokain aus dem Verkehr gezogen, weitere acht erhielten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit am Steuer. Zudem wurde bei der Durchsuchung eines Fahrzeugs eine scharfe Schusswaffe mit Munition sowie eine größere Menge Bargeld gefunden. Die Insassen des Wagens, drei Männer im Alter von 28, 35 und 42 Jahren, wurden festgenommen.

Großkontrolle in Hannover: Polizei zieht positive Bilanz nach mehrtägiger Aktion – BGPress 1175220

Beamte mehrerer Bundesländer waren an den Kontrollen beteiligt. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Parallel zu den Kontrollen auf dem Schützenplatz führte die Polizei auch mobile Kontrollen im Stadtgebiet durch. In Ricklingen entdeckten die Beamten in einem Fahrzeug 650 Gramm Cannabis. Der Fahrer, der sich unerlaubt in Deutschland aufhielt, wurde festgenommen und soll nun abgeschoben werden. Weitere Haftbefehle wurden am Rande der Kontrollen vollstreckt, unter anderem wegen offener Geldstrafen und einer bevorstehenden Abschiebung.

Großkontrolle in Hannover: Polizei zieht positive Bilanz nach mehrtägiger Aktion – BGPress 1175247

Ein Zollbeamter setzt seinen Drogenspürhund zum Durchsuchen eines verdächtigen Gepäckstückes ein © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Am Samstagabend setzte die Polizei die Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet fort. Hierbei wurden erneut zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter Geschwindigkeitsüberschreitungen, Verstöße gegen die Anschnallpflicht und das Führen von Fahrzeugen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Ein 13-jähriger Junge wurde auf einem E-Scooter mit Drogen erwischt, ein weiterer E-Scooter-Fahrer hatte fast 3 Promille Alkohol im Blut. Ein Raser, der nahe dem Pferdeturm mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, musste seinen Führerschein abgeben.

Insgesamt wurden an beiden Tagen rund 900 Fahrzeuge kontrolliert, 40 Blutproben entnommen und zahlreiche Verkehrsteilnehmer aufgrund verschiedener Delikte aus dem Verkehr gezogen. Polizeioberkommissar Pierre Fourmont zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Kontrollen: „Unser Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, haben wir erreicht. Die zahlreichen Feststellungen zeigen, wie wichtig solche Aktionen sind, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten.“

Auch Polizeivizepräsident Thorsten Massinger lobte den behörden- und länderübergreifenden Einsatz: „Diese Großkontrolle hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit über Länder- und Behördengrenzen hinweg funktioniert. Alle Beteiligten konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihren Wissenshorizont erweitern.“

Großkontrolle in Hannover: Polizei zieht positive Bilanz nach mehrtägiger Aktion – BGPress 1175215

Gemeinsam mit seinem Kollegen aus den Niederlanden wird ein Fahrzeug kontrolliert © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Unfall auf Discounter-Parkplatz in Hannover: Kind von Auto erfasst

11. August 2024/in Polizei

Fünfjährige in Hannover von Auto überrollt – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung

HANNOVER (redu). Am Samstagnachmittag ereignete sich auf einem Parkplatz in Hannover-List ein schwerer Unfall, bei dem ein fünfjähriges Mädchen von einem Auto erfasst und schwer verletzt wurde. Die Polizei Hannover sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können.

Auf einem Parkplatz in Hannover-List kam es am Samstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein fünf Jahre altes Mädchen von einem VW Passat erfasst und überrollt wurde. Nach Angaben der Polizei Hannover ereignete sich der Unfall gegen 16:40 Uhr, als eine 20-jährige Autofahrerin auf den Parkplatz eines Discounters am Hinrichsring einbog.

Zeitgleich befand sich das Kind mit seinen Eltern auf dem Parkplatz. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde das Mädchen von dem Fahrzeug erfasst. Zeugen, die den Unfall beobachteten, reagierten schnell, zogen das Kind unter dem Auto hervor und alarmierten den Rettungsdienst. Die Fünfjährige erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen die Autofahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover zu melden.

Würdigung

Ehrung für Courage: Polizei Hannover zeichnet couragierte Bürger aus

9. August 2024/in Polizei

Polizei Hannover würdigt Zivilcourage gegen fremdenfeindliche Parolen

HANNOVER (redu). Am Donnerstag, den 8. August 2024, wurden in Hannover eine 21-jährige Frau und ein 46-jähriger Stadtbahnfahrer für ihr couragiertes Verhalten geehrt. Die Ehrung fand in der Polizeiinspektion Hannover statt und wurde von der Leiterin der Polizeiinspektion, Nurhan Özdemir, und dem Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Harry Blome, durchgeführt. Beide erhielten eine Urkunde als Anerkennung für ihr mutiges Eingreifen bei einer politisch motivierten Straftat.

Der Vorfall ereignete sich am 5. März 2024 in einer Stadtbahn in Hannover-Herrenhausen. Die junge Frau beobachtete, wie zwei Männer fremdenfeindliche Parolen äußerten und den Hitlergruß zeigten. Sie informierte den Stadtbahnfahrer, der daraufhin eine klare Durchsage machte und die beiden Männer aufforderte, die Bahn zu verlassen. Die Täter kamen dieser Aufforderung nach und verließen die Bahn.

Die Polizei betonte die Bedeutung der Zivilcourage und hob das vorbildliche Verhalten der beiden Geehrten hervor. „Zivilcourage bedeutet, gemeinsam gegen rassistisches und demokratiefeindliches Verhalten aufzustehen“, sagte Nurhan Özdemir.

Stop Polizei

Polizei Hannover: BMW-Fahrer mit 136 km/h in 50er-Zone erwischt

9. August 2024/in Polizei

Polizei Hannover ahndet mehrere Dutzend Geschwindigkeitsverstöße in kurzer Zeit

HANNOVER (redu). Am Donnerstag, den 8. August 2024, führte die Polizei Hannover im Stadtteil Mittelfeld eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Während der vierstündigen Messung auf der Hermesallee wurden zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein BMW-Fahrer stellte dabei den negativen Rekord des Tages auf: Er wurde mit 136 km/h in einer Zone mit erlaubten 50 km/h gemessen.

Die Kontrolle wurde von der Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste durchgeführt. Insgesamt wurden 25 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit belangt. Zwei von ihnen müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Der BMW-Fahrer, der mit 136 km/h unterwegs war, erwartet ein Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

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