Autofahrer aus Hannover bei schwerem Unfall auf der A2 bei Garbsen eingeklemmt und von Ersthelfern gerettet
HANNOVER / GARBSEN (redu). Am Donnerstagabend, den 8. August 2024, kam es auf der Autobahn 2 zwischen Luthe und Garbsen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 34-jähriger Mann aus Hannover verlor gegen 18:00 Uhr die Kontrolle über seinen Audi, kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Unfallverlauf ist derzeit noch ungeklärt.
Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte jedoch von Ersthelfern befreit werden. Kurz darauf geriet der Wagen in Brand, der durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Der schwerverletzte Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 11.000 Euro und hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Zur Klärung des Unfalls sucht die Polizei nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Polizei bittet um Hinweise: Feuer zerstört leer stehendes Gebäude in Wunstorf
HANNOVER / WUNSTORF (redu). Nach dem Brand eines leer stehenden Gebäudes in Wunstorf ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf vorsätzliche Brandstiftung. Zeugen werden aufgerufen, verdächtige Beobachtungen zu melden.
Am 4. August 2024 wurde in der Langen Straße in Wunstorf ein Feuer gemeldet, das ein leer stehendes Gebäude vollständig zerstörte. Gegen 18:40 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, mussten Teile des etwa 800 Quadratmeter großen Gebäudes eingerissen werden. Der Sachschaden wird auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Zwei Anwohner wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Eine Rauchgasvergiftung konnte bei ihnen nicht festgestellt werden. Am Montagmorgen, dem 5. August, untersuchten Brandermittler das Gebäude und bestätigten den Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung.
Die Nachlöscharbeiten dauern auch am Montag noch an, da sich Glutnester im Gebäude befinden. Die Polizei Hannover bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die am Tatabend oder in den Tagen zuvor verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 melden.
Polizei ermittelt nach gefährlicher Flucht in Ricklingen – Zeugen dringend gesucht
HANNOVER (redu). Ein 26-jähriger Mann lieferte sich am frühen Sonntagmorgen eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei im hannoverschen Stadtteil Ricklingen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können.
Am Sonntag, den 21. Juli 2024, gegen 00:20 Uhr, wollte ein Streifenwagen der Polizei einen Volkswagen Passat in der Friedrich-Ebert-Straße im hannoverschen Stadtteil Ricklingen kontrollieren. Der Fahrer, ein 26-jähriger Mann, entzog sich jedoch der Kontrolle und floh mit hoher Geschwindigkeit.
Die anschließende Verfolgungsfahrt führte über die Göttinger Straße, Elfriede-Paul-Allee, Marianne-Bäcker-Allee und die Bornumer Straße, wo der Fahrer an einer Verkehrsinsel wendete und zurück in Richtung Deisterplatz fuhr. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer, indem er im Slalom mehrere Fahrzeuge überholte. Zeitweise erreichte er dabei eine Geschwindigkeit von 125 km/h.
Auf der Friedrich-Ebert-Straße wurde der Flüchtige in einer 40-km/h-Zone geblitzt, setzte seine Flucht jedoch in Richtung Konrad-Hänisch-Straße fort. Über den Weinschenkweg und Bangemannweg führte die Fahrt schließlich in die Pfarrstraße, wo das Fahrzeug zum Stehen kam und die Polizei den Mann festnahm.
Während der Verfolgungsfahrt wurde niemand verletzt, und es entstand kein Sachschaden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zur Verfolgungsfahrt machen können oder durch das Verhalten des Fahrzeugführers gefährdet wurden, sich beim Polizeikommissariat Ricklingen unter der Telefonnummer 0511109-3017 zu melden.
Polizei und Veranstalter gewährleisten Sicherheit und reibungslosen Ablauf
HANNOVER (redu). Am Mittwoch, den 31. Juli, beginnt das diesjährige Maschseefest in Hannover und lädt für zweieinhalb Wochen Besucher ein. Wie in den Vorjahren hat die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Landeshauptstadt Hannover ein umfangreiches Konzept erstellt, um die Sicherheit auf einem der größten Volksfeste Norddeutschlands zu gewährleisten.
Verkehrslage und Verkehrssperren
Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, wird der Schützenplatz als Parkmöglichkeit angeboten. Um Verkehrsprobleme in der westlichen Südstadt zu reduzieren, wird eine Umleitung eingerichtet, die nur Anwohnern mit Durchfahrtschein die Einfahrt erlaubt. Ein Ordnungsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regelungen.
Jeweils am Freitag- und Samstagabend ab 18 Uhr werden mehrere Verkehrssperren rund um den Maschsee eingerichtet. Betroffen sind die Culemannstraße, die Willy-Brandt-Allee und das Rudolf-von Bennigsen Ufer. Das Arthur-Menge-Ufer bleibt unabhängig vom Fest aufgrund einer Brückensanierung gesperrt. Linienbusse haben jedoch Zugang zum Veranstaltungsgelände. Die Buslinie 267 wird speziell für das Maschseefest eingerichtet und verstärkt verkehren, während die Linien 100 und 200 aufgrund einer Baustelle nicht zum Maschsee fahren.
Veranstaltungswache und Videoüberwachung
Die Mobile Wache der Polizei wird täglich ab 18 Uhr am Kurt-Schwitters-Platz vor dem Sprengelmuseum geöffnet sein und bietet Besuchern die Möglichkeit, Anzeigen zu erstatten oder Hinweise zu geben. Zusätzlich überwacht die Polizei das Fest mit Kameras im Bereich des Nordufers, die durch Hinweisschilder gekennzeichnet sind. Genauere Informationen dazu sind auf der Homepage der Polizei Hannover verfügbar.
Prävention und Awareness
Die Polizei rät zur Wachsamkeit gegenüber Taschendiebstahl und gibt folgende Tipps:
Nur notwendiges Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen
Wertsachen in verschiedenen verschlossenen Innentaschen dicht am Körper tragen
Handtaschen verschlossen an der Körpervorderseite tragen oder unter den Arm klemmen
Handtaschen nicht an Stuhllehnen hängen oder unbeaufsichtigt abstellen
Ein neues Awareness-Konzept soll während des gesamten Maschseefestes Menschen in Notsituationen unterstützen und Diskriminierungen entgegenwirken. Erstmals wird die „Saferspaces App“ eingesetzt, und geschulte Mitarbeiter der Johanniter stehen vor Ort zur Verfügung.
Anreiseempfehlung
Die Polizei empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder zu nutzen. Park-and-Ride Parkplätze an den Stadtgrenzen stehen zur Verfügung, um auf den ÖPNV umzusteigen.
Am 31. Juli findet zeitgleich zur Eröffnung des Maschseefestes ein Konzert der Gruppe AC/DC auf dem Messegelände statt, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führen wird. Polizei und Stadtverwaltung raten daher, den Bereich Maschsee und Stadion weiträumig zu umfahren.
Am 31. Juli drohen erhebliche Staus rund um das Messegelände – Behörden empfehlen alternative Verkehrsmittel
HANNOVER (redu). Am Mittwoch, den 31. Juli 2024, wird es im Bereich des Messegeländes Hannover zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Anlass sind das Konzert der Rockband AC/DC und der Beginn des Maschseefestes. Die Landeshauptstadt Hannover und die Polizei raten daher dringend zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Zum AC/DC-Konzert werden ab Mittag etwa 75.000 Besucher erwartet. Der Einlass beginnt um 14:00 Uhr, sodass ab diesem Zeitpunkt mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Auch nach dem Konzert, gegen 23:00 Uhr, werden erhebliche Staus erwartet.
Zusätzlich ist der Messeschnellweg in Richtung Norden wegen Bauarbeiten derzeit nur einspurig befahrbar. Lange Wartezeiten und Staus sind unvermeidlich. Polizei und Stadt raten daher dringend von der Anreise mit dem Auto ab und empfehlen, öffentliche Verkehrsmittel oder P+R-Parkplätze zu nutzen. Alle anderen Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren.
Besuchern, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, wird geraten, auf Navigationsgeräte zu verzichten und den Anfahrbeschilderungen zu folgen. Die Nutzung der „NUNAV“-App wird ebenfalls empfohlen.
Auch das am selben Tag beginnende Maschseefest wird viele Besucher anziehen. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, Kreuzungsbereiche und Rettungswege freizuhalten.
HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover führte am Mittwochnachmittag, dem 24. Juli 2024, eine Geschwindigkeitsmessung im Stadtteil Mittelfeld durch. Dabei wurden mehrere Dutzend Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Besonders auffällig war ein Mann, der mit 135 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war.
Die Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste führte die Messung auf der Hermesallee durch. Während der dreistündigen Kontrolle ertappten die Beamten zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten.
Fünf Personen fuhren so schnell, dass sie nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der traurige Spitzenreiter des Tages war ein Mann aus Hannover, der mit einem Porsche 911 mit 135 km/h gemessen wurde. Dies bedeutet eine Überschreitung von 85 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Insgesamt wurden 43 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer während der Kontrolle wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Alle müssen jetzt mit entsprechenden Bußgeldern rechnen.
Von Kokain auf Autobahnen bis zu Produktpiraterie: Der Zollbericht 2023 im Überblick
HANNOVER (redu). Das Hauptzollamt Hannover hat seine Bilanz für das Jahr 2023 vorgestellt und beeindruckende Zahlen präsentiert. Doris Schmidt, Leiterin des Hauptzollamts, betonte die Vielfalt und Bedeutung der Aufgaben, die von der Kontrolle auf Autobahnen bis hin zu komplexen Prüfungen in Unternehmen reichen.
Insgesamt erzielten die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hannover Einnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro. Diese Summe umfasst sowohl Verbrauch- und Verkehrsteuereinnahmen als auch Zolleinnahmen von über 600 Millionen Euro, die nun dem europäischen sowie dem Haushalt von Bund und Ländern zugutekommen.
Das Hauptzollamt wickelte zusammen mit den Zollämtern in Lüneburg, Soltau, Verden, Celle, Hannover und Hameln im Jahr 2023 mehr als 9,5 Millionen Zollverfahren im Bereich Einfuhr, Ausfuhr und Versand ab. Zu den auffälligsten Fällen gehörten die Beschlagnahmung von Arzneimitteln, deren Einfuhr untersagt wurde, und von präparierten Schmetterlingen, die nicht importiert werden durften. Zudem wurde ein Versuch, lebende Goldschwanz-Zuckerameisen einzuführen, unterbunden.
Ein bedeutender Anstieg wurde im Bereich der Produktpiraterie verzeichnet. Die Zahl der gestoppten Waren verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf über 11.000 Stück, obwohl der Warenwert nur leicht auf über zwei Millionen Euro anstieg. Diese Aufgriffe fanden hauptsächlich beim Zollamt Hannover-Nord statt.
Das Hauptzollamt Hannover bearbeitet zudem deutschlandweit alle Anfragen zur verbindlichen Zolltarifauskunft. Im vergangenen Jahr erteilten die Mitarbeiter über 25.000 solcher Auskünfte, was den Unternehmen eine verlässliche Planung ermöglicht.
Grenzüberschreitende Amtshilfe ist ein weiterer wesentlicher Aufgabenbereich. 2023 bearbeitete das Hauptzollamt rund 8.600 Ersuchen aus und an andere Länder. Dieser rege Austausch zeigt die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit.
Die Kontrolleinheiten des Hauptzollamts Hannover leiteten im vergangenen Jahr zahlreiche Steuerstrafverfahren ein. Die Kontrolleinheit Verkehrswege beschlagnahmte bundesweit die größte Menge an Wasserpfeifentabak mit über sieben Tonnen. Zudem stieg die Menge an beschlagnahmtem Kokain und Heroin auf fast 4,5 Kilogramm.
Auch am Flughafen Hannover wurden bedeutende Mengen an Schmuggelware aufgegriffen. Fast drei Tonnen nicht einfuhrfähiger Lebensmittel, darunter eine Tonne Fleischprodukte und über 1.700 Kilogramm Milchprodukte, wurden beschlagnahmt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Verbreitung von Krankheiten wie der Maul- und Klauenseuche zu verhindern. Zusätzlich wurden Schmuggelversuche von Gold und Betäubungsmitteln sowie Fälle von Falschgeld und gefälschten Dokumenten aufgedeckt.
Die finanzielle Bedeutung der Kontrollen wird durch die Einnahmen von fast einer Million Euro an Einfuhrabgaben am Flughafen Hannover unterstrichen.
Polizei Hannover sucht Zeugen für Unfall mit Stadtbahn der Linie 7
HANNOVER (redu). Am Dienstagmorgen kam es an der Haltestelle „Klingerstraße“ in Hannover zu einem schweren Unfall. Ein 90-jähriger Mann kollidierte mit einer einfahrenden Stadtbahn und wurde schwer verletzt.
Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen, den 23. Juli 2024, an der Haltestelle „Klingerstraße“ in der Podbielskistraße in Hannover. Ein 90-jähriger Mann wurde gegen 10:40 Uhr von einer einfahrenden Stadtbahn der Linie 7 erfasst und dabei schwer am Kopf verletzt.
Laut den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover fuhr eine 41-jährige Fahrerin die Stadtbahn stadtauswärts, als der ältere Mann aus bisher ungeklärten Gründen gegen die einfahrende Bahn stürzte. Der Rettungsdienst versorgte den schwer verletzten Mann zunächst vor Ort und brachte ihn anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Nach der Unfallaufnahme und den Rettungsmaßnahmen konnte die Strecke nach etwa einer Stunde wieder freigegeben werden. Die Polizei Hannover sucht nun Zeugen des Unfalls. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.
Polizei bestätigt Rauchgasintoxikation als Todesursache – Gesamtschaden von 500.000 Euro
HANNOVER (redu). Nach einem Wohnungsbrand in Neustadt am Rübenberge am 08.07.2024 wurden die beiden verstorbenen Personen als die 35-jährige Mieterin und der 44-jährige Mieter identifiziert. Ein technischer Defekt war die Ursache des Feuers.
Am Montag, den 08. Juli 2024, kam es in den frühen Morgenstunden zu einem verheerenden Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Landwehr in Neustadt am Rübenberge. Die Feuerwehr entdeckte während der Löscharbeiten zwei leblose Personen in der betroffenen Wohnung.
Am Donnerstagnachmittag, den 11. Juli 2024, bestätigte die Polizei, dass es sich bei den Verstorbenen um die 35-jährige Mieterin und den 44-jährigen Mieter der Wohnung handelt. Eine Obduktion ergab, dass beide Personen an Rauchgasintoxikationen gestorben sind.
Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Es wurde festgestellt, dass ein technischer Defekt an einem Elektrogerät den Brand auslöste. Der durch das Feuer entstandene Gesamtschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Gefahrgut tritt aus – Autobahn stundenlang gesperrt
HANNOVER (redu). In der Nacht zu Donnerstag ereignete sich auf der A2 zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen ein schwerer Unfall, bei dem ein BMW mit einem Gefahrguttransporter kollidierte. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt und die Polizei sucht nach Zeugen.
Ein schwerer Unfall auf der A2 führte in der Nacht zu Donnerstag, 11.07.2024, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Großeinsatz von Rettungs- und Einsatzkräften. Zwischen den Anschlussstellen Wunstorf-Luthe und Garbsen stieß ein 22-jähriger Mann mit seinem BMW seitlich gegen einen Gefahrguttransporter.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover war der 36-jährige Lkw-Fahrer gegen 00:00 Uhr mit seinem MAN-Gefahrguttransporter in Richtung Berlin unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe fuhr der BMW vom Beschleunigungsstreifen auf die A2 und kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Lkw. Durch den Aufprall geriet der Gefahrguttransporter ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und blieb auf der Seite liegen.
Der 36-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall aus dem Führerhaus geschleudert und schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der 22-jährige BMW-Fahrer und seine drei Mitfahrer im Alter zwischen 22 und 35 Jahren blieben unverletzt.
Bei dem Unfall trat geladene Farbe und Lauge aus dem Lkw aus und gelangte auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr konnte das auslaufende Gefahrgut eindämmen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 55.000 Euro geschätzt. Die A2 in Richtung Berlin war für die Unfallaufnahme, Rettungs- und Reinigungsarbeiten bis etwa 10:00 Uhr gesperrt.
Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfalls. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 mit dem Verkehrsunfalldienst Hannover in Verbindung zu setzen.
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