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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahme durch die Polizei

Raubüberfall in Hannover: Vier Tatverdächtige festgenommen

4. September 2024/in Polizei

Angreifer rauben 43-Jährigen in Hannover aus – Fahndung nach zwei Flüchtigen

HANNOVER (redu). In Hannover-Davenstedt wurde am Montagabend ein 43-jähriger Mann in seiner Gartenlaube von mehreren Tätern überfallen. Die Polizei nahm vier Tatverdächtige fest, während zwei weitere flüchtig blieben.

Am späten Montagabend, dem 2. September 2024, kam es in Hannover-Davenstedt zu einem schweren Raubüberfall. Gegen 22:30 Uhr drangen mehrere Angreifer in eine Gartenlaube an der Davenstedter Straße ein. Dort bedrohten sie einen 43-jährigen Mann mit einer Schusswaffe, fesselten ihn und setzten ihn körperlicher Gewalt aus. Die Täter entwendeten Bargeld, das in einem nahegelegenen Auto des Opfers aufbewahrt wurde.

Die Polizei Hannover reagierte schnell, umstellte das Gelände und nahm vier Tatverdächtige auf frischer Tat fest. Bei den Festgenommenen handelt es sich um vier Männer im Alter von 24 bis 39 Jahren, die bereits polizeilich bekannt sind. Zwei weiteren Tätern, darunter eine Frau, gelang die Flucht. Die Fahndung nach den Flüchtigen läuft derzeit noch.

Die festgenommenen Tatverdächtigen wurden am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der für alle Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an.

 

Whatsapp LKA Nds.

LKA Niedersachsen startet WhatsApp-Kanal für Fahndungen

3. September 2024/in Polizei

Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort kriminalpolizeiliche Updates direkt auf WhatsApp abonnieren

HANNOVER (redu). Das Landeskriminalamt Niedersachsen erweitert sein Informationsangebot und nutzt seit kurzem die „Kanäle“-Funktion des Instant-Messaging-Dienstes WhatsApp. Dadurch erhalten Interessierte regelmäßig kriminalpolizeiliche Informationen und Fahndungsaufrufe direkt auf ihr Smartphone.

Seit letzter Woche bietet das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen einen neuen Informationskanal über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp an. Die Funktion „Kanäle“ ermöglicht es, kriminalpolizeiliche Themen sowie wichtige Öffentlichkeitsfahndungen nach Straftätern und vermissten Personen für das Bundesland Niedersachsen zu abonnieren.

Mit diesem Schritt erweitert das LKA Niedersachsen sein bereits bestehendes Angebot in den sozialen Medien. Ziel ist es, auch jene Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die bislang nicht über andere Social-Media-Plattformen erreicht wurden. Angesichts der Tatsache, dass zwei Drittel der deutschen Bevölkerung WhatsApp täglich nutzen, erhofft sich die Behörde eine verstärkte Verbreitung ihrer Inhalte.

Der Kanal des LKA Niedersachsen kann in der WhatsApp-App über den Reiter „Aktuelles“ unter dem Button „Entdecken“ gesucht werden. Mit der Aktivierung der Push-Benachrichtigungen über das Glocken-Symbol werden Nutzerinnen und Nutzer bei neuen Meldungen sofort informiert.

Besonders wichtig ist dem LKA Niedersachsen die Möglichkeit der Weiterleitung von Nachrichten innerhalb der WhatsApp-Kontaktlisten der Nutzer. Dadurch soll die Verbreitung von Fahndungsaufrufen und Präventionsthemen weiter erhöht werden. Bereits in der kommenden Woche plant die Behörde die Veröffentlichung einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei gesuchten Räubern über diesen Kanal.

LKA Niedersachsen startet WhatsApp-Kanal für Fahndungen – QR Code

QR-Code zum Whatsapp-Kanal des Landeskriminalamtes Niedersachsen © LKA Niedersachsen

Für weiterführende Informationen und zur Anmeldung wird der direkte Link zum WhatsApp-Kanal des LKA Niedersachsen bereitgestellt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass über diesen Kanal keine Strafanzeigen erstattet werden können. Dafür steht die Onlinewache der Polizei zur Verfügung.

Symbolbild Messerangriff

Tödliche Messerattacke in Sarstedt: Polizei sucht flüchtigen Täter

2. September 2024/in Polizei

Nach einem tödlichen Angriff in Sarstedt fahndet die Polizei intensiv nach einem flüchtigen Täter

SARSTEDT (redu). Ein 61-jähriger Mann aus der Region Hannover wurde am Vormittag in der Bahnhofstraße in Sarstedt durch eine mutmaßliche Messerattacke tödlich verletzt. Der Täter ist flüchtig, die Polizei fahndet intensiv.

Am heutigen Vormittag gegen 10:00 Uhr kam es in der Bahnhofstraße in Sarstedt zu einem schweren Angriff, bei dem ein 61-jähriger Mann aus der Region Hannover tödlich verletzt wurde. Nach ersten Ermittlungen wurde das Opfer mutmaßlich mit einer Stichwaffe attackiert und erlag kurz darauf seinen Verletzungen.

Der Tatverdächtige ist nach der Tat flüchtig. Hinweise auf seine Identität gibt es zwar, sie sind jedoch noch nicht bestätigt. Die Polizeiinspektion Hildesheim hat eine Großfahndung eingeleitet, die durch den stellvertretenden Leiter, Polizeidirektor Cord Stünkel, koordiniert wird. Alle verfügbaren Kräfte sind im Einsatz, um den flüchtigen Täter zu finden.

Die Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim übernommen. Aufgrund der Schwere der Tat wurde eine Mordkommission eingerichtet, die wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Der Tatverdächtige wird als etwa 180 cm groß mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er trug zum Zeitpunkt der Tat ein schwarzes T-Shirt, vermutlich eine Jeanshose, und möglicherweise eine beigefarbene Jacke. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe und warnt davor, den Verdächtigen anzusprechen. Hinweise können jederzeit über den Notruf bei der Polizei gemeldet werden.

Nachtrag vom 02.09.2024 21:50: Die Polizei hat gegen 21:15 Uhr einen Tatverdächtigen gefasst und festgenommen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Unbekannte Täter setzen Regenbogenflagge in Brand

1. September 2024/in Polizei

Vorfall vor Christopher-Street-Day in Burgdorf: Polizei sucht Zeugen nach Angriff auf Regenbogenflagge

HANNOVER (redu). In Burgdorf kam es in der Nacht vor dem Christopher-Street-Day zu einem mutmaßlichen Hassverbrechen. Zwei unbekannte Männer haben eine am Rathaus gehisste Regenbogenflagge heruntergerissen und verbrannt. Die Polizei Hannover hat Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet.

Am frühen Samstagmorgen, den 31. August 2024, erschienen gegen 01:15 Uhr zwei Tatverdächtige auf dem Spittaplatz in Burgdorf, wo das Veranstaltungsteam bereits Vorbereitungen für den Christopher-Street-Day traf. Die Täter äußerten zunächst queerfeindliche Kommentare, bevor sie die Flagge abnahmen und vor dem Rathaus in Brand setzten. Ein 44-jähriges Mitglied des Veranstaltungsteams stellte die Angreifer zur Rede und bedrohte sie, woraufhin die Täter flohen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen die beiden unbekannten Täter, die auf etwa 25 bis 30 Jahre geschätzt werden. Einer der Männer hat dunkle kurze Haare und einen dunklen Teint, der andere kurze blonde Haare und blaue Augen. Beide waren in Jogginganzügen gekleidet. Gegen den 44-Jährigen, der die Täter bedrohte, wird ebenfalls ermittelt.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden, wenn sie Hinweise zu den Tätern geben können.

Bundespolizei

Verbotenes Pfefferspray am Flughafen Hannover entdeckt

29. August 2024/in Polizei

Bundespolizei stellt illegales Pfefferspray bei Kontrolle in Hannover sicher

HANNOVER (redu). Bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen Hannover wurde im Handgepäck eines 55-jährigen Reisenden ein verbotenes Pfefferspray entdeckt. Die Bundespolizei erteilte eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Am Mittwoch gegen 10:00 Uhr versuchte ein 55-jähriger deutscher Staatsangehöriger, von Hannover nach Amsterdam zu fliegen, als bei der Luftsicherheitskontrolle etwas Verdächtiges in seinem Handgepäck festgestellt wurde. Die Luftsicherheitsassistenten alarmierten daraufhin die Bundespolizei, die den Inhalt des Gepäckstücks genauer unter die Lupe nahm.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass es sich um ein Pfefferspray handelte, das jedoch keine erforderlichen Prüfzeichen aufwies und auch nicht als Tierabwehrmittel gekennzeichnet war. Nach dem deutschen Waffengesetz ist ein solcher Gegenstand verboten. Der Mann erklärte, das Spray zur Selbstverteidigung zu nutzen und es in Polen gekauft zu haben, ohne auf die notwendigen Kennzeichnungen zu achten.

Die Bundespolizei leitete gegen den Reisenden eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Trotz des Vorfalls durfte der Mann nach der Kontrolle seine Reise fortsetzen.

Verkehrsunfalldienst

Sattelzug prallt auf A2 gegen Betonpfeiler: Zwei Tote

26. August 2024/in Polizei

Sattelzug-Unfall bei Rehren: Autobahn Richtung Berlin gesperrt, Zeugen gesucht

HANNOVER (redu). Am frühen Montagmorgen, den 26. August 2024, ereignete sich auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Ein Sattelzug, gelenkt von einem 59-jährigen Fahrer, kam aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen durchbrach die Mittelschutzplanke und prallte gegen einen Betonpfeiler eines Verkehrsleitsystems.

Der Fahrer und sein Beifahrer erlitten dabei tödliche Verletzungen. Rettungskräfte sperrten die Autobahn in Richtung Berlin für die Bergungsarbeiten vollständig ab. In Richtung Dortmund sind weiterhin der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wird über den Hauptfahrstreifen und den Seitenstreifen geleitet. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 115.000 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Wer sachdienliche Informationen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Verfolgungsjagd in Hannover endet mit Festnahmen

25. August 2024/in Polizei

Zwei Männer nach riskanter Verfolgungsjagd von Polizei gestellt

HANNOVER (redu). Eine Verfolgungsjagd in Hannover endete am Donnerstagabend mit einem Unfall und mehreren Festnahmen. Der Fahrer eines VW Passat versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen und verlor auf der Flucht die Kontrolle über das Fahrzeug. Die Polizei ermittelt nun wegen mehrerer Straftaten gegen den 33-jährigen Fahrer.

Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr wollte eine zivile Streifenwagenbesatzung der spezialisierten Verfügungseinheit in Hannover den VW Passat auf der Vahrenwalder Straße kontrollieren. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltezeichen und beschleunigte das Fahrzeug. Die anschließende Verfolgungsfahrt führte über die Kriegerstraße in Richtung Hannover-List und endete in der Steinmetzstraße, wo der Wagen gegen eine Straßenlaterne und einen Begrenzungspfosten prallte.

Unmittelbar nach dem Unfall flüchteten vier Männer aus dem Fahrzeug in unterschiedliche Richtungen. Dank Hinweisen von Anwohnern konnte die Polizei zwei der Männer festnehmen. Der 33-jährige Fahrer, der keinen Führerschein besitzt, wurde als Hauptverdächtiger identifiziert. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,57 Promille. Weiterhin stellte die Polizei fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Der Mann muss sich nun wegen mehrfacher Straftaten, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht und Urkundenfälschung, verantworten. Ein ebenfalls vorläufig festgenommener 17-Jähriger gilt derzeit als Zeuge, da ihm bislang keine aktive Beteiligung an den Straftaten nachgewiesen werden konnte.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Taxifahrer in Langenhagen mit Reizgas überfallen – Polizei sucht Zeugen

21. August 2024/in Polizei

Polizei Hannover ermittelt nach Angriff auf Taxifahrer und bittet um Hinweise

HANNOVER (redu). Ein 63-jähriger Taxifahrer wurde am Freitagabend in Langenhagen Opfer eines Überfalls. Der Täter, dessen Identität bislang unbekannt ist, griff den Mann gegen 20:30 Uhr am Straßburger Platz mit Reizgas an und entwendete die Geldbörse des Opfers. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach Informationen des Kriminaldienstes Hannover wurde der Fahrer von dem Täter an einer Ampel angesprochen. Der Unbekannte erkundigte sich nach dem Weg und begleitete den Taxifahrer vor einen nahegelegenen Friseursalon. Dort sprühte er dem 63-Jährigen plötzlich Reizgas ins Gesicht, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Anschließend entwendete der Täter die Geldbörse und flüchtete.

Der Gesuchte wird als etwa 45 Jahre alt beschrieben und trug eine dunkle Cap. Er war in einem weißen Caddy mit Braunschweiger Kennzeichen unterwegs. Die Polizei ermittelt wegen eines räuberischen Angriffs auf einen Kraftfahrer und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Bundespolizei

S-Bahn stoppte rechtzeitig: Lebensrettung am Bahnhaltepunkt Kirchdorf

20. August 2024/in Polizei

Durch eine Notbremsung der S-Bahn und das Eingreifen eines Passanten wurde ein schwerer Unfall verhindert

HANNOVER (redu). Am frühen Abend des gestrigen Tages ereignete sich am Bahnhaltepunkt Kirchdorf (Deister) ein gefährlicher Vorfall, bei dem ein 86-jähriger Rentner stürzte und nur knapp einem schweren Unglück entkam. Der Mann, der alkoholisiert war, fiel ohne Fremdeinwirkung gegen 18:30 Uhr von der Bahnsteigkante in das Gleisbett. Ein 62-jähriger Spaziergänger, der die Situation zufällig beobachtete, reagierte sofort und begab sich in den Gleisbereich, um dem Verunglückten zu helfen.

Währenddessen näherte sich eine S-Bahn, die von Hannover Hauptbahnhof in Richtung Haste unterwegs war. Der Triebfahrzeugführer erkannte die beiden Männer im Gleis, gab sofort ein Warnsignal und leitete eine Notbremsung ein. Der Zug kam rechtzeitig zum Stillstand, während es dem Zeugen gelang, den Rentner aus dem Gleisbett zu ziehen. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Die Strecke wurde umgehend gesperrt, was zu Verzögerungen im Bahnverkehr führte. Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hannover laufen nun wegen eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der 86-Jährige wies einen Atemalkoholwert von 1,35 Promille auf, was Gegenstand weiterer Untersuchungen ist.

Gegen 19:30 Uhr konnte der Zugverkehr wieder freigegeben werden.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

„Rote Karte für Einbrecher“: Schutz vor Diebstahl in Vereinsheimen

19. August 2024/in Polizei

Zahlreiche Diebstähle in Umkleiden während laufender Spiele – Präventionsmaßnahmen empfohlen

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover verzeichnet weiterhin zahlreiche Diebstähle in Sportlerheimen und Umkleiden. Mit der Kampagne „Rote Karte für Einbrecher“ will sie Vereine nun verstärkt dazu anregen, ihre Anlagen besser zu sichern und gezielte Präventionsmaßnahmen umzusetzen.

Die Zahl der Einbrüche und Diebstähle in Sportlerheimen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover bleibt besorgniserregend hoch. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Dutzend solcher Fälle registriert, bei denen insbesondere in Vereinsheimen und Umkleiden Wertgegenstände entwendet wurden. Besonders dreist agieren die Täter während laufender Spiele, wenn sie unbeaufsichtigte Umkleideräume aufsuchen. Oft bemerken die Sportler erst in der Halbzeitpause den Verlust von Geld oder Mobiltelefonen.

Auch in diesem Jahr setzt sich dieser Trend fort. Seit Jahresbeginn wurden bereits zahlreiche ähnliche Vorfälle verzeichnet. „Die hohe Zahl der verzeichneten Taten ist alarmierend“, erklärt Silke Gottschalk, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeidirektion Hannover. Die Schäden summierten sich im vergangenen Jahr auf über 61.000 Euro.

Um diese Entwicklung zu stoppen, hat die Polizei Hannover die Kampagne „Rote Karte für Einbrecher“ gestartet. Vereine erhalten im Rahmen dieser Aktion praktische Tipps und Kontaktinformationen in einem kompakten Kartenformat. Die „roten Karten“ sollen die Verantwortlichen auf die Risiken hinweisen und einfache Maßnahmen vermitteln, um Diebstähle zu verhindern. Silke Gottschalk betont: „Viele Diebstähle ließen sich vermeiden, wenn grundlegende Ratschläge befolgt würden.“

Ein wesentlicher Hinweis der Präventionsexpertin lautet, Wertsachen, die während des Sports nicht benötigt werden, am besten erst gar nicht in die Umkleide mitzunehmen. Insbesondere unbeaufsichtigte Räume sind häufig ein leichtes Ziel für Täter. Darüber hinaus empfiehlt die Polizei, das gesamte Team für das Problem zu sensibilisieren. Eine Lösung könnte sein, Wertsachen zu sammeln und während des Spiels von einer namentlich bekannten Person am Spielfeldrand beaufsichtigen zu lassen.

Zusätzlich können Vereine auch ihre Einrichtungen technisch aufrüsten, um Einbrecher abzuschrecken. Die Technische Prävention der Polizeidirektion Hannover bietet hierzu Beratung und Unterstützung an, um geeignete Maßnahmen umzusetzen.

Weitere Informationen und Beratungsmöglichkeiten bietet die Polizei online an. Interessierte Vereine können sich über technische Präventionsmaßnahmen informieren und Beratungstermine vereinbaren.

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