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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polnische Polizei bei Kontrolle

Schwerlastkontrolle bei Lehrte: Polizei untersagt 46 Fahrzeugen die Weiterfahrt

26. Juni 2026/in Polizei

Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion an der Rastanlage Lehrter See werden zahlreiche Mängel entdeckt. 46 Fahrzeuge müssen vorerst stehen bleiben.

HANNOVER (redu) – Bei einer Schwerlastkontrolle auf der Tank- und Rastanlage Lehrter See an der Autobahn 2 hat die Polizei Hannover am Donnerstag mehr als 200 Fahrzeuge überprüft. Wegen erheblicher Mängel oder Verstöße durfte rund jedes fünfte kontrollierte Fahrzeug seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Fachbehörden sollen die Verkehrssicherheit im gewerblichen Güterverkehr erhöhen und Verstöße frühzeitig aufdecken.

Zahlreiche Fahrzeuge mit Mängeln

Mehrere Stunden lang kontrollierten Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste gemeinsam mit dem Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Region Hannover den Schwerlastverkehr auf der Tank- und Rastanlage Lehrter See in Fahrtrichtung Dortmund. Im Mittelpunkt der Schwerlastkontrolle standen mehr als 200 Fahrzeuge des Güterverkehrs, darunter rund 180 Lastwagen.

Bei insgesamt 46 Fahrzeugen untersagten die Einsatzkräfte wegen erheblicher technischer Mängel oder festgestellter Verstöße die Weiterfahrt. Damit durfte etwa jedes fünfte kontrollierte Fahrzeug seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

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Über 150 Beamte von Polizei, Zoll, BALM und ausländischer Polizei kontrollieren an der A2 bei Lehrte Schwerlastverkehr.© Bernd Günther

Verstöße gegen Lenkzeiten im Fokus

Die meisten Beanstandungen entfielen auf Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte 48 entsprechende Verstöße. Weitere 30 Beanstandungen betrafen die Ladungssicherung. In 23 Fällen wurden technische Mängel festgestellt, darunter abgefahrene Reifen, mangelhafte Bremsen oder Schäden an den Fahrzeugaufbauten.

Hinzu kamen 25 Verstöße wegen zu geringer Sicherheitsabstände, der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder überhöhter Geschwindigkeit. Außerdem entdeckten die Kontrollteams acht manipulierte Abgasanlagen sowie sieben Verstöße beim Transport von Gefahrgut.

In 22 Fällen erhoben die Behörden Sicherheitsleistungen. Besonders schwer wog der Fall eines 46-jährigen Fahrers, bei dem über einen Kontrollzeitraum von rund zwei Monaten systematische Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt wurden. Gegen den Fahrer und das verantwortliche Unternehmen wurde deshalb eine Sicherheitsleistung von insgesamt 12.000 Euro erhoben.

Die Kontrollaktion war Teil eines mehrtägigen länder- und staatenübergreifenden Erfahrungsaustauschs spezialisierter Polizeikräfte. Daran beteiligten sich unter anderem Einsatzkräfte aus Dänemark, Österreich, Polen, den baltischen Staaten sowie aus nahezu allen Bundesländern.

Polizei mit Blaulicht

Motorraddiebstahl Hannover: BMW S 1000 RR aus Calenberger Neustadt gestohlen

25. Juni 2026/in Polizei

Das rund 36.000 Euro teure Motorrad verschwand am Montag im Bereich Wagenerstraße/Mittelstraße.

HANNOVER (redu) – Ein Motorraddiebstahl Hannover beschäftigt derzeit die Polizei. Unbekannte entwendeten am Montag im Stadtteil Calenberger Neustadt eine hochwertige BMW S 1000 RR im Wert von rund 36.000 Euro. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die bisherigen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes stellte der Besitzer seine BMW S 1000 RR am Montag gegen 14:30 Uhr am Straßenrand im Bereich Wagenerstraße/Mittelstraße ab. Als er gegen 16:45 Uhr zurückkehrte, war das Motorrad verschwunden.

Auffälliges Motorrad verschwunden

Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine BMW S 1000 RR in den markentypischen Farben Schwarz, Weiß und Blau. Auffällig sind zahlreiche Carbonteile an der Verkleidung. Der Neuwert des Motorrads wird auf rund 36.000 Euro geschätzt.

Bilder des entwendeten Motorrades: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6301662

Polizei bittet um Hinweise

Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden des Motorrads. Die Polizei Hannover hat ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Diebstahl, zu möglichen Tatverdächtigen oder zum Verbleib des Motorrads machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Festnahme

Raubserie in Hannover aufgeklärt: Fünf Tatverdächtige identifiziert

18. Juni 2026/in Polizei

Nach zehn schweren Raubstraftaten in Hannover und Laatzen hat die Polizei alle mutmaßlichen Beteiligten identifiziert.

HANNOVER (redu) – Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei eine Raubserie in Hannover und Laatzen weitgehend aufgeklärt. Fünf Tatverdächtige sollen zwischen September 2025 und Januar 2026 bei zehn schweren Raubstraftaten rund 50.000 Euro erbeutet haben.

Die Ermittlungen führten zu mehreren Durchsuchungen und Festnahmen. Nach Angaben der Polizei wurden inzwischen alle mutmaßlich Beteiligten identifiziert.

Die Raubserie in Hannover begann nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe mit fingierten Fahrzeugangeboten auf einem Online-Portal. Die Tatverdächtigen sollen verschiedene Pkw deutlich unter dem üblichen Marktwert angeboten haben, um Kaufinteressenten anzulocken.

Die potenziellen Käufer erschienen daraufhin mit hohen Bargeldbeträgen an vereinbarten Treffpunkten. Die Übergaben fanden überwiegend an abgelegenen Orten im Raum Hannover und Laatzen statt.

Lockangebote für Kaufinteressenten

Dort sollen die Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie durch den Einsatz von Pfefferspray bedroht worden sein. Anschließend raubten die Täter nach Angaben der Ermittler das mitgeführte Bargeld. Insgesamt beläuft sich die Beute auf rund 50.000 Euro.

Im Zuge der Ermittlungen konnten bereits mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden. Zwei Hannoveraner im Alter von 20 und 21 Jahren wurden festgenommen und befinden sich seit Januar beziehungsweise April 2026 in Untersuchungshaft.

Bei der Festnahme des 21-Jährigen fanden die Ermittler unter anderem eine Schreckschusspistole sowie Reizgas, die als Beweismittel sichergestellt wurden.

Weitere Durchsuchungen

Im weiteren Verlauf identifizierten die Ermittler drei weitere Tatverdächtige. Den drei jeweils 21 Jahre alten Männern wird eine Beteiligung an einzelnen Taten vorgeworfen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das Amtsgericht Hannover weitere Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte in Laatzen und Bad Münder. Die Durchsuchungen wurden am 17. Juni 2026 vollstreckt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Männer wieder entlassen. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert weiterhin an. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Blaulicht

Erneuter Radlader Diebstahl in Hannover: Polizei sucht Zeugen

16. Juni 2026/in Polizei

Innerhalb weniger Tage verschwinden zwei Radlader von Baustellen in Bothfeld und der Nordstadt.

HANNOVER (redu) – Innerhalb weniger Tage sind in Hannover zwei Radlader von Baustellen gestohlen worden. Der erste Diebstahl wurde in Bothfeld, der zweite in der Nordstadt festgestellt. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.

Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Beide Fahrzeuge verschwanden von Baustellen innerhalb weniger Tage.

Nach Angaben der Polizei steht der Erneuter Radlader Diebstahl auf zwei Baustellen in Hannover im Mittelpunkt laufender Ermittlungen. Betroffen sind die Stadtteile Bothfeld und Nordstadt.

Zwischen Freitagnachmittag, 12. Juni 2026, und Montagmorgen, 15. Juni 2026, entwendeten Unbekannte einen grau-gelben Radlader des Typs Wacker Neuson WL20 von einer Baustelle an der Prüßentrift in Hannover-Bothfeld.

Radlader Diebstahl

Zwei Radlader in Hannover gestohlen © Polizeidirektion Hannover

Zwei Baustellen betroffen

Ein weiterer Diebstahl wurde am Dienstagmorgen, 16. Juni 2026, auf einer Baustelle an der Straße An der Strangriede in der Nordstadt festgestellt. Dort verschwand ein grüner Radlader des Typs Volvo L30G.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersucht beide Fälle. Ob die Taten miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zeuginnen und Zeugen, die an der Prüßentrift oder an der Straße An der Strangriede verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Verladetätigkeiten beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib der Radlader geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei mit Blaulicht

Radlader Diebstahl in Hannover: Polizei fahndet nach Baumaschine

15. Juni 2026/in Polizei

Unbekannte Täter entwendeten einen Radlader von einer Baustelle in Hannover-Vahrenheide. Die Polizei sucht nun mit einem Fahndungsfoto nach der Baumaschine.

HANNOVER (redu) – Nach einem Radlader Diebstahl auf einer Baustelle im Stadtteil Vahrenheide fahndet die Polizei Hannover nach einer entwendeten Baumaschine. Die Täter schlugen zwischen dem 4. und 8. Juni zu und konnten bislang unerkannt entkommen.

Die Ermittler veröffentlichen ein Foto des gestohlenen Fahrzeugs und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung zum Verbleib der Baumaschine.

Der Radlader Diebstahl ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen Donnerstagnachmittag, 4. Juni, und Montagmorgen, 8. Juni, auf einer Baustelle an der Straße „Am Jagdstall“ in Höhe der Straße „Fliegerlust“ in Hannover-Vahrenheide.

Entwendet wurde ein Radlader des Herstellers Atlas Weycor. Die Baumaschine war am Straßenrand der Baustelle abgestellt. Wie die bislang unbekannten Täter das Fahrzeug abtransportierten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Diebstahl am Montag entdeckt

Zwei Mitarbeiter der betroffenen Tiefbaufirma bemerkten das Fehlen des Radladers am Montagmorgen und verständigten daraufhin die Polizei.

Die Ermittlungsgruppe für Kfz-Diebstähle des Zentralen Kriminaldienstes Hannover übernahm die weiteren Untersuchungen. Bislang liegen keine Informationen zu den Tätern oder zum Verbleib der Baumaschine vor.

Radlader Diebstahl in Hannover: Polizei fahndet nach Baumaschine – Diebstahl Radlader Jagdstall

Der gestohlene Radlader © Polizeidirektion Hannover

Polizei bittet um Hinweise

Im Rahmen der Fahndung veröffentlichte die Polizei ein Foto des entwendeten Radladers. Die Ermittler hoffen dadurch auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben oder Angaben zum Standort des Radladers machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Nach Auswertung öffentlich Polizeimeldungen wurden seit Frühjahr 2025 im Bereich der Polizeidirektion Hannover mindestens neun Radlader oder vergleichbare Baumaschinen gestohlen. Mehrere Fälle ereigneten sich dabei in Serie innerhalb weniger Wochen.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Zehnjähriger bei Unfall in Gehrden schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

11. Juni 2026/in Polizei

Ein zehnjähriger Junge wurde in Leveste von einem Pkw erfasst und mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen.

GEHRDEN (redu) – Ein zehnjähriger Junge ist am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall in Gehrden schwer verletzt worden. Der Junge wurde im Ortsteil Leveste beim Überqueren der Göxer Straße von einem Auto erfasst und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht.

Die Polizei Hannover ermittelt zum genauen Unfallhergang und sucht Zeugen, insbesondere Personen aus Fahrzeugen, die sich zum Unfallzeitpunkt im Kreuzungsbereich befanden.

Unfall an Fußgängerfurt

Der Verkehrsunfall ereignete sich nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover am Mittwoch, 10. Juni 2026, gegen 07:10 Uhr im Bereich der Ampelkreuzung Göxer Straße, Gehrdener Straße und Hauptstraße im Gehrdener Ortsteil Leveste.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der zehnjährige Junge auf dem westlichen Gehweg der Göxer Straße unterwegs. An einer Fußgängerfurt wollte er die Fahrbahn in Richtung Osten überqueren.

Zeitgleich befuhr ein 21 Jahre alter Autofahrer aus Barsinghausen mit einem BMW die Hauptstraße aus Richtung Langreder kommend. Er wollte die Kreuzung geradeaus in Richtung Bundesstraße 65 passieren.

Nach Angaben der Polizei trat das Kind zwischen verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn. Dort wurde der Junge von der linken Frontseite des herannahenden Fahrzeugs erfasst. Durch die anschließende Bremsung stürzte das Kind auf die Fahrbahn und blieb in der Straßenmitte liegen.

Polizei bittet um Hinweise

Der Zehnjährige erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Hannover.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

Die Ermittler leiteten ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Für die Klärung des Unfallhergangs suchen die Beamten Zeugen, die Angaben zum Ablauf des Unfalls oder zur Ampelschaltung machen können. Besonders gesucht werden Personen aus den Fahrzeugen, zwischen denen der Junge auf die Fahrbahn gelaufen sein soll.

Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.

Lagerhallenbrand

Lagerhallenbrand in Wunstorf: Polizei bittet um Hinweise

9. Juni 2026/in Polizei

Nach dem Brand auf einem ehemaligen Betriebsgelände sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.

WUNSTORF (redu) – Nach einem Feuer in einer leerstehenden Lagerhalle an der Bahnhofstraße bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Brand in der Nacht zu Montag zerstörte das Gebäude weitgehend und verursachte nach ersten Schätzungen einen Schaden im sechsstelligen Bereich.

Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte menschliches Handeln das Feuer ausgelöst haben.

Der Brand wurde nach Angaben der Polizei gegen 23 Uhr von einem Lokführer bemerkt. Das Feuer brach auf einem ehemaligen Betriebsgelände an der Bahnhofstraße aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Teil der zweigeschossigen Lagerhalle bereits in Vollbrand.

Auswirkungen auf Bahnverkehr

Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen über mehrere Stunden mit einem Großaufgebot. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner per Warnmeldung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Darüber hinaus kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen im angrenzenden Bahnverkehr. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Ermittlungen zur Brandursache

Die Lagerhalle wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte nach ersten Schätzungen jedoch deutlich im sechsstelligen Bereich liegen.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass menschliches Handeln für die Entstehung des Feuers verantwortlich sein könnte. Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde oder fahrlässig entstand, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Zeugen für Lagerhallenbrand gesucht: Wer im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zur Brandentstehung geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizeiwagen im Einsatz

Autoraser in Linden: Polizei sucht Zeugen nach Fahrt durch Fußgängerzone

31. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Passanten mussten in Hannover-Linden zur Seite springen, um nicht von einem Auto erfasst zu werden.

HANNOVER (redu) – Nach einer mutmaßlich gefährlichen Fahrt eines BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße ermittelt die Polizei gegen einen 18-Jährigen. Bei dem Vorfall in Hannover-Linden mussten mehrere Passanten ausweichen. Das Fokuswort Autoraser in Linden steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche Videoaufnahmen. Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Gefährliche Fahrten auf der Limmerstraße

Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Limmer fuhr ein 18 Jahre alter Mann in der Nacht zu Sonntag zweimal unerlaubt mit einem BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße. Der Vorfall sorgt für Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs. Das Thema Autoraser in Linden beschäftigt nun die Polizei.

Bei der ersten Fahrt gegen 01:30 Uhr beobachteten Mitarbeitende des Städtischen Ordnungsdienstes mehrere Passanten, die sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen mussten. Die Limmerstraße war zu diesem Zeitpunkt mit mehreren hundert Menschen stark besucht.

Nach Angaben der Polizei saß oder hing ein Mitfahrer auf der rechten Rückbank bei geöffnetem Fenster mit dem Oberkörper nach draußen und gestikulierte in Richtung der Menschenmenge.

Gegen 01:50 Uhr fuhr der BMW erneut durch die Fußgängerzone. Während der Fahrt soll derselbe Mitfahrer mit einem Mobiltelefon aus dem Fenster heraus gefilmt haben.

Führerschein beschlagnahmt

Die zweite Fahrt endete, als ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes den Fahrer zum Anhalten aufforderten. Trotz deutlicher Haltesignale kam das Fahrzeug erst wenige Meter vor den Einsatzkräften zum Stehen.

Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Fahrers.

Gesucht werden nun Passanten, die ausweichen mussten, sowie Personen, die die Fahrten gefilmt haben. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 entgegen.

Woche der Sicherheit

Woche der Sicherheit: Mehr als 2.000 Kontrollen in Hannover

30. Mai 2026/in Polizei

Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.

HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.

Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.

Verstöße im Straßenverkehr dominieren

Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.

Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.

Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.

Personenüberprüfung

Polizeibeamter bei der Überprüfung von Personalien © Matthias Falk

Kontrollen in Gewerbe und Freizeitbereichen

Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.

Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.

Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.

Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof

Zum Abschluss der Aktionswoche führten die Polizeidirektion Hannover, die Bundespolizei, der Städtische Ordnungsdienst und die DB Sicherheit umfangreiche Schwerpunktkontrollen im und rund um den Hauptbahnhof durch. Über mehrere Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Personen und durchsuchten mehr als 500 Menschen gezielt nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen.

Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt acht Gegenstände beziehungsweise Betäubungsmittelfunde sicher. Darunter befanden sich sechs Messer sowie Drogen in zwei Fällen. Besonders auffällig waren zwei Jugendliche, die jeweils größere Mengen Marihuana mit sich führten. Gegen mehrere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Kontrollen auf die gesamte Innenstadt ausgeweitet. Dabei registrierten die Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten. Zudem wurden weitere Drogen, Messer und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Fast 30 Platzverweise wurden ausgesprochen. Gegen eine Person lag ein offener Haftbefehl vor, der nach Zahlung eines haftbefreienden Geldbetrags erledigt werden konnte.

Die Kontrollen rund um den Hauptbahnhof bildeten den Abschluss der Woche der Sicherheit, die Polizei und Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit weiteren Sicherheitspartnern durchgeführt hatten.

Polizei sichert Unfallspuren

Stadtbahn-Unfall in Hannover: Weichenfehler wohl Ursache für ÜSTRA-Kollision

28. Mai 2026/in Polizei

Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Weichenfehlstellung den Unfall zweier ÜSTRA-Bahnen in Ricklingen ausgelöst haben. Der Schaden liegt bei rund einer Million Euro.

HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Ricklingen sind am Donnerstagmittag sieben Menschen leicht verletzt worden. Zwei Stadtbahnen der ÜSTRA kollidierten im Bereich der Haltestelle Allerweg und entgleisten anschließend. Die Polizei geht derzeit von einer möglichen Weichenfehlstellung als Unfallursache aus.

Der Unfall sorgte für erhebliche Einschränkungen im Stadtbahn- und Straßenverkehr rund um die Ritter-Brüning-Straße. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

Kollision im Bereich Allerweg

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen 11:45 Uhr im Bereich der Haltestelle Allerweg. Mutmaßlich infolge einer Weichenfehlstellung wurde eine Stadtbahn auf einen abbiegenden Fahrweg geleitet und kollidierte anschließend mit den hinteren Wagen einer entgegenkommenden Bahn.

Beteiligt waren eine Stadtbahn der Linie 13 in Richtung Hemmingen sowie eine Bahn der Linie 3 in Richtung Altwarmbüchen. Durch den Zusammenstoß entgleisten beide Fahrzeuge. Die Bahn der Linie 13 wurde zudem gegen den Hochbahnsteig gedrückt, der hierbei ebenfalls beschädigt wurde.

Millionenschaden nach Entgleisung

Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Fahrgäste im Alter von 15 bis 87 Jahren leicht verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Bereich rund um die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.

Neben den erheblichen Verkehrsbehinderungen entstand auch hoher Sachschaden. Beide Stadtbahnen wurden massiv beschädigt. Zusätzlich wurden Teile des Hochbahnsteigs an der Haltestelle Allerweg zerstört. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund eine Million Euro geschätzt.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen.

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