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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei mit Blaulicht

Frontalzusammenstoß auf L383 bei Hannover – Senior lebensgefährlich verletzt

21. Mai 2026/in Polizei

Ein 82-jähriger Autofahrer musste nach dem Unfall von der Feuerwehr befreit werden.

HANNOVER (redu) – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 383 zwischen Oldhorst und Schillerslage sind am Donnerstag zwei Menschen verletzt worden. Ein 82-jähriger Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Die Landesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 82-jährige Fahrer eines Nissan Juke gegen 10:25 Uhr auf der L383 aus Oldhorst kommend in Richtung Schillerslage unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz eines 40-jährigen Mannes.

Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der Mercedes zurückgeschleudert und prallte mit dem Heck gegen eine Birke neben der Fahrbahn.

Rettungseinsatz auf der Landesstraße

Der Senior wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Auch der 40-jährige Fahrer des Mercedes wurde verletzt und medizinisch versorgt.

Neben Kräften des Verkehrsunfalldienstes Hannover und umliegender Polizeikommissariate waren zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Rettungshubschrauber die Rettungsmaßnahmen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 45.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten war die Landesstraße zeitweise voll gesperrt.

Die Ermittlungen zur Ursache des Frontalzusammenstoßes dauern derzeit an.

CSD Demo in Hannover

CSD Hannover sorgt für Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt

21. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Sperrungen und ein Demonstrationszug mit über 12.000 Teilnehmenden prägen das Pfingstwochenende in Hannover.

HANNOVER (redu) – Wegen des CSD Hannover rechnet die Polizei am Pfingstwochenende mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt. Besonders am Samstag werden rund um den Opernplatz und entlang der Demonstrationsstrecke zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt.

Die Polizei erwartet mehr als 12.000 Teilnehmende beim Demonstrationszug. Betroffen sind Straßenverkehr, Parkhäuser und Teile des Nahverkehrs.

Der Christopher Street Day prägt am Pfingstwochenende große Teile der hannoverschen Innenstadt. Bereits am Samstag, 23. Mai 2026, findet von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine Veranstaltung auf dem Opernplatz statt. Für diesen Zeitraum werden die Georgstraße und die Ständehausstraße rund um den Platz gesperrt.

Zusätzlich startet um 14:00 Uhr ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Nach Angaben der Polizei werden mehr als 12.000 Teilnehmende erwartet. Der Aufzug beginnt und endet am Opernplatz. Wegen der hohen Teilnehmerzahl rechnet die Polizeidirektion Hannover mit langen Durchlaufzeiten und umfangreichen Sperrmaßnahmen auf dem Cityring.

Sperrungen in mehreren Straßen

Besonders betroffen sind die Bereiche Mehlstraße, Kanalstraße, Andreaestraße, Schillerstraße und Rosenstraße. Dort kann es zeitweise zu vollständigen Sperrungen kommen. Auch mehrere Parkhäuser innerhalb des Veranstaltungsbereichs sind davon betroffen.

Die Polizei empfiehlt Verkehrsteilnehmenden, die Innenstadt weiträumig zu umfahren. Wer kann, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel außerhalb des direkten Veranstaltungsbereichs ausweichen.

Weitere Maßnahmen am Sonntag

Auch am Sonntag, 24. Mai 2026, wird der Christopher Street Day auf dem Opernplatz fortgesetzt. Nach derzeitiger Einschätzung beschränken sich die Verkehrsmaßnahmen vor allem auf die Straßen rund um den Veranstaltungsort. Der tatsächliche Umfang hängt laut Polizei von der Zahl der Besucherinnen und Besucher ab.

Parallel stattfindende Sportveranstaltungen und weitere Versammlungen im Stadtgebiet werden ebenfalls in die polizeiliche Einsatzplanung einbezogen. Dadurch kann es auch rund um den Maschsee und in Teilen der Innenstadt kurzfristig zu Verkehrsmaßnahmen kommen.

Rettungshubschrauber

Frontalunfall B3 bei Oerie – Sechs Menschen verletzt

19. Mai 2026/in Polizei

Zwei Rettungshubschrauber und zahlreiche Rettungskräfte waren am Dienstagmorgen im Einsatz.

HANNOVER (redu) – Bei einem Frontalunfall auf der B3 bei Oerie sind am Dienstagmorgen, 19. Mai 2026, sechs Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erlitten mehrere Beteiligte schwere Verletzungen. Die Bundesstraße blieb während der Rettungsarbeiten voll gesperrt.

Der Unfall ereignete sich im Berufsverkehr zwischen Pattensen und Oerie. Zwei Rettungshubschrauber kamen zur Versorgung der Verletzten zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 23 Jahre alter Fahrer gegen 07:30 Uhr mit einem Skoda auf der B3 aus Pattensen kommend in Richtung Oerie unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Mitfahrer.

Zeitgleich fuhr ein 42-jähriger Fahrer mit einem Mercedes-Benz Kleinlaster und zwei Mitfahrern in entgegengesetzter Richtung auf der Bundesstraße.

Kollision im Gegenverkehr

In Höhe des Ortsteils Oerie geriet der Skoda aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Mercedes-Kleinlaster.

Alle sechs Insassen wurden verletzt. Zwei Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen brachten die teils Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser.

Vollsperrung auf der B3

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Zusätzlich wurde die Leitplanke erheblich beschädigt. Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die B3 in beide Richtungen voll gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511-1091888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Bewaffnete Polizeibeamte

Großes Polizeiaufgebot nach Notruf in Hannovers Innenstadt

16. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Streifenwagen und Spezialkräfte rückten zu einem Motel in der Innenstadt aus.

HANNOVER (redu) – Ein Großes Polizeiaufgebot hat am Freitagmittag einen Einsatz in der Innenstadt von Hannover ausgelöst. Zeugen beobachteten, wie ein Mensch aus einem Fenster des Motel One nahe des Opernplatzes sprang und anschließend davonlief. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab.

Der Polizeieinsatz sorgte zeitweise für Einschränkungen und Verwirrung unter den Besuchern am Rand der Innenstadt. Vorsorglich wurde auch ein Fahrgeschäft der City-Kirmes kurzzeitig geschlossen.

Sperrung nahe Opernplatz

Gleich mehrere Streifenwagen rückten unmittelbar nach dem Notruf zu dem Motel nahe des Opernplatzes aus. Über die Georgstraße trafen zudem kurz danach schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei ein. Wegen der unklaren Lage sperrten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich weiträumig ab.

Großes Polizeiaufgebot nach Notruf in Hannovers Innenstadt – Grossaufgebot an Streifenwagen mf

Ein Großaufgebot an Streifenwagen vor dem Motel One. © Matthias Falk

Nach bisherigen unbestätigten Informationen hatten Zeugen beobachtet, wie ein Mensch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss sprang und anschließend davonlief. Die Beamten durchsuchten daraufhin das betroffene Hotelzimmer, fanden dort jedoch nichts Verdächtiges.

Auch ein Fahrgeschäft der am Rand der Innenstadt betriebenen City-Kirmes wurde vorsorglich für kurze Zeit geschlossen. Nach rund zwei Stunden hob die Polizei die Sperrungen am Nachmittag wieder auf.

Ermittlungen zum Bewohner

Die Ermittler suchen nun nach dem Bewohner des betroffenen Zimmers. Weitere Hintergründe zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

Polizei mit Blaulicht

Fußgänger auf Straße gestoßen: Polizei sucht Zeugen in Hannover

11. Mai 2026/in Polizei

Nach einem Angriff am Königsworther Platz sucht die Polizei Hannover den gestoßenen Fußgänger und einen beteiligten Autofahrer.

HANNOVER (redu) – Am Königsworther Platz in Hannover soll ein 35-Jähriger einen Mann angegriffen und auf die Straße gestoßen haben. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nur durch Bremsen und Ausweichen verhindern. Die Polizei sucht nun den Fußgänger und weitere Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich mitten am Tag an einer stark frequentierten Kreuzung nahe der Schloßwender Straße. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise von Beteiligten und Passanten.

Nach Angaben der Polizeistation Schützenplatz ereignete sich der Vorfall bereits am Montag, 27. April 2026, gegen 12:00 Uhr an der Fußgängerampel am Königsworther Platz Ecke Schloßwender Straße. Der 35-Jährige soll dort einen bislang unbekannten Mann zunächst geschlagen und anschließend auf die Fahrbahn gestoßen haben.

Ein herannahender Autofahrer musste stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem am Boden liegenden Mann zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen offenbar niemand.

Ermittlungen am Königsworther Platz

Polizeikräfte waren bereits zuvor wegen des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen zum Königsworther Platz gerufen worden. Kurz nach dem Vorfall nahmen Einsatzkräfte den Mann vorläufig fest.

Der gestoßene Fußgänger sowie der beteiligte Autofahrer hatten den Bereich allerdings bereits verlassen, bevor die Polizei sie befragen konnte.

Polizei bittet um Hinweise

Wegen seines psychischen Zustands wurde der 35-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Polizei Hannover bittet insbesondere den unbekannten Fußgänger und den Autofahrer, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.

Polizei mit Blaulicht

Angriff auf Jugendliche in Hannover: Polizei sucht Täter nach Sexualdelikt

6. Mai 2026/in Polizei

Eine 16-Jährige wurde nahe der Rastanlage Wülferode-West angegriffen.

HANNOVER (redu) – Nach einem Angriff auf Jugendliche in einem Waldstück nahe der Rastanlage Wülferode-West an der A7 ermittelt die Polizei Hannover wegen eines versuchten Sexualdelikts. Eine 16-Jährige konnte sich am Sonntagabend durch massive Gegenwehr befreien. Der Täter flüchtete verletzt.

Die Tat ereignete sich in einem Waldgebiet nördlich der Rastanlage Wülferode-West. Ermittler hoffen nun insbesondere auf Hinweise zu einem Mann mit möglichen Bissverletzungen am Unterarm.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war die 16-Jährige am Sonntag gegen 18:20 Uhr mit ihrem Fahrrad auf einem Waldweg nahe der Autobahn 7 unterwegs. Dort bemerkte sie zunächst einen Mann auf einem Fahrrad, der sich ihr näherte.

Wenig später soll der Unbekannte die Jugendliche angegriffen und zu Boden gebracht haben. Nach Angaben der Polizei würgte der Mann das Mädchen über einen längeren Zeitraum. Trotz der Situation setzte sich die 16-Jährige massiv zur Wehr.

Dabei biss sie dem Angreifer kräftig in einen Unterarm. Der Täter ließ daraufhin von der Jugendlichen ab. Das Mädchen konnte flüchten und sich später Zeugen anvertrauen, die umgehend die Polizei verständigten.

Täterbeschreibung und Hinweise

Der mutmaßliche Täter soll zwischen 30 und 45 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß gewesen sein. Beschrieben wird er als sehr schlank mit auffallend dünnen Armen und schmalem Gesicht. Er trug einen Bart um den Mund sowie dunkles, leicht graumeliertes und welliges Haar bis zu den Ohren.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann ein dunkles T-Shirt und möglicherweise eine kurze Hose getragen haben. Unterwegs war er laut Polizei auf einem schwarzen Fahrrad mit nach unten gebogenem Lenker. Zudem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen und laut Musik gehört, vermutlich über eine mobile Musikbox.

Ermittlungen der Polizei

Die Polizei geht davon aus, dass der Täter durch den Biss sichtbare Verletzungen am Unterarm davongetragen haben könnte. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 zu melden.

Unfallspuren aufgenehmen

Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst: 83-Jähriger schwer verletzt

4. Mai 2026/in Polizei

Zusammenstoß an der Beneckeallee – Polizei sucht dringend Zeugen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst ist am Freitagnachmittag, 01.05.2026, ein 83-jähriger Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei bittet dringend um Hinweise zum Unfallhergang.

Der Unfall im Stadtteil Vinnhorst sorgt für Verkehrsbehinderungen und wirft Fragen zum genauen Ablauf auf. Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise zur Klärung der Fahrtrichtung des Radfahrers.

Beim Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst wurde ein 83-jähriger Radfahrer gegen 14:20 Uhr im Einmündungsbereich Beneckeallee/Eggewiese von einem Auto erfasst. Laut Polizei war ein 61-jähriger Fahrer mit seinem VW Up auf der Beneckeallee unterwegs, als es zur Kollision kam.

Der Senior wollte nach bisherigen Erkenntnissen die Fahrbahn überqueren. Unklar ist jedoch, ob er den linken Radweg nutzte oder aus der Straße Eggewiese kam.

Beim Zusammenstoß wurde der Radfahrer auf die Motorhaube geladen und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Anschließend prallte er gegen die Dachkante des Fahrzeugs und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Sein Fahrrad stieß gegen einen geparkten Mercedes.

Schwere Verletzungen und Sperrung
Der 83-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und blieb am Fahrbahnrand liegen. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Die Beneckeallee war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis etwa 18:00 Uhr vollständig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Ermittlungen laufen
Die Polizei Hannover bittet Zeugen, insbesondere zur Fahrtrichtung des Radfahrers vor dem Unfall, sich beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

Verkehrskontrolle

Polizei Hannover Kontrolle deckt zahlreiche Verstöße bei Fahrtüchtigkeit auf

28. April 2026/in Polizei

Großkontrollen rund um Frühlingsfest zeigen hohe Zahl an Alkohol- und Drogenfahrten.

HANNOVER (redu) – Bei umfangreichen Schwerpunktkontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Rund um das Frühlingsfest und die Innenstadt registrierten Einsatzkräfte vergangene Woche mehrere Drogen- und Alkoholfahrten mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen, da insbesondere Alkohol- und Drogenkonsum weiterhin ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr darstellen.

Bei den Maßnahmen der Polizei Hannover Kontrolle überprüften Einsatzkräfte insgesamt 84 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 16 Verstöße wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums fest, darunter zwölf Straftaten im Zusammenhang mit Trunkenheit im Verkehr.

In vier weiteren Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt wurden 14 Blutproben angeordnet. Der höchste gemessene Atemalkoholwert lag bei 2,29 Promille. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte sechs Fahrer mit Alkoholkonsum unterhalb der 0,5-Promille-Grenze.

Auffällig war die Verteilung der Verstöße: Etwa die Hälfte der Trunkenheitsfahrten entfiel auf Pkw, die andere auf E-Scooter. Die Polizei weist darauf hin, dass gerade diese Fahrzeuge oft unterschätzt werden und bei Unfällen ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.

Zwischenfall mit jugendlichem Fahrer

Während einer Kontrolle auf der Hamburger Allee stoppten Beamte einen 16-Jährigen in einem VW Golf. An dem Fahrzeug waren zuvor entwendete Kennzeichen angebracht. Der Jugendliche besaß keine Fahrerlaubnis, das Auto war nicht versichert, zudem bestand der Verdacht auf THC-Einfluss.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial.

Weitere Verstöße und Mängel

In einem weiteren Fall stand ein Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss eines starken Beruhigungsmittels. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe entnommen.

Auch ein historischer VW Golf mit H-Kennzeichen fiel bei den Kontrollen auf. Massive und unsachgemäße Umbauten führten dazu, dass die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Polizei untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Darüber hinaus erhoben die Einsatzkräfte bei zwei Verkehrsteilnehmern ohne festen Wohnsitz in Deutschland Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 750 Euro. Zudem registrierten sie zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie 23 weitere Ordnungswidrigkeiten, darunter Tuning- und Poserverstöße.

Die Polizei kündigte an, auch künftig regelmäßig vergleichbare Kontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchzuführen.

Bundespolizei

Bundespolizei Einsatz Hannover bringt Waffenfunde und Festnahme

26. April 2026/in Polizei

Polizei, Ordnungsdienst und DB-Sicherheit erhöhen Präsenz im Bahnhofsumfeld deutlich.

HANNOVER (redu) – Beim Bundespolizei Einsatz Hannover am Hauptbahnhof kontrollierten Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Personen. Dabei stellten sie Waffen, Drogen sowie gesuchte Personen fest und nahmen einen Tatverdächtigen nach einer Flucht fest.

Der koordinierte Einsatz mehrerer Sicherheitsbehörden zielte auf die Eindämmung von Gewaltkriminalität und die konsequente Durchsetzung der Waffenverbotszone im Bereich des Hauptbahnhofs.

Beim Bundespolizei Einsatz Hannover waren Bundespolizei, städtischer Ordnungsdienst und DB-Sicherheit gemeinsam im Hauptbahnhof im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch spezialisierte Einheiten, Zivilkräfte und Diensthunde. Die verstärkte Präsenz sollte insbesondere Verstöße gegen die Waffenverbotszone verhindern.

Zwischen 18 Uhr und 3 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Bahnhof und im direkten Umfeld. Insgesamt wurden 220 Identitäten festgestellt und 214 Durchsuchungen durchgeführt. Ziel war es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten zu verhindern.

Im Rahmen der Kontrollen stellten die Beamten bei einer 20-jährigen Deutschen eine Rasierklinge und bei einem 49-jährigen Mann ein Steakmesser sicher. Gegen beide wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem lag gegen den Mann eine Fahndung durch mehrere Staatsanwaltschaften vor.

Festnahme nach Flucht im Stadtgebiet

Darüber hinaus konnten Einsatzkräfte einen 24-jährigen Deutschen nach einer Flucht im Stadtgebiet stellen. Er steht im Verdacht, zuvor in einer S-Bahn eine Person körperlich angegriffen zu haben. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand.

Während der weiteren Maßnahmen fanden die Beamten mehrere Konsumeinheiten Kokain bei dem Mann. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Weitere Fahndungstreffer und Sicherstellungen

Die Einsatzbilanz umfasst neben den Sicherstellungen von Messern auch mehrere Beschlagnahmungen von Betäubungsmitteln. Zudem wurde eine per Haftbefehl gesuchte Person festgenommen sowie zehn Fahndungstreffer erzielt.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weitere vergleichbare Einsätze sind geplant, um die Sicherheit im Bereich des Hauptbahnhofs nachhaltig zu stärken.

Polizeikontrollen in der Innenstadt

Polizeieinsatz in Hannover: Kontrollen gegen Jugend- und Gewaltkriminalität

26. April 2026/in Polizei

Umfangreiche Kontrollen in Bars, Straßen und Diskotheken.

HANNOVER (redu) – Bei einem umfassenden Einsatz zur Gewaltprävention hat die Polizei in der Nacht zu Samstag zahlreiche Kontrollen in der Innenstadt durchgeführt. Dabei wurden Waffen, Drogen und unverzollter Tabak sichergestellt sowie mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Der Einsatz richtete sich gezielt gegen Jugend- und Gewaltkriminalität sowie Verstöße in der Waffenverbotszone und im Gewerbebereich.

Im Rahmen der Gewaltprävention kontrollierten Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte mehrere Bereiche der Innenstadt, darunter Opernplatz, Kröpcke und das Bahnhofsumfeld. Bereits am frühen Abend trafen die Beamten auf größere Gruppen Jugendlicher, von denen 31 Personen überprüft wurden. Dabei stellten sie bei einem 19-Jährigen eine Anscheinswaffe sicher.

Parallel dazu kam es in der Andreaestraße zu weiteren Kontrollen. Zwei polizeibekannte Männer verhielten sich aggressiv, sodass Platzverweise ausgesprochen wurden. Einer der Beteiligten wurde später in Gewahrsam genommen. Zudem fanden die Einsatzkräfte mehrere Einheiten Marihuana.

Waffen und Drogen im Fokus

Am Kröpcke stellten die Beamten ein Messer sowie ein Tierabwehrspray sicher. Beide Fälle führten zu Anzeigen wegen Verstößen gegen die Waffenverbotszone.

Im Bahnhofsumfeld wurden weitere Straftaten festgestellt, darunter Drogenbesitz, Unterschlagung sowie die Vollstreckung eines Haftbefehls. Auch eine 20-jährige Frau wurde mit Kokain angetroffen.

Kontrollen in Betrieben und Lokalen

Ein Schwerpunkt lag auf Gewerbekontrollen. In einer Bar in der Goethestraße beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund zwölf Kilogramm unverzollten Shishatabak. Zudem stellten sie Verstöße gegen das Waffenverbot sowie Hinweise auf Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug fest.

In der Scholvinstraße kontrollierten die Beamten unter anderem ein Laufhaus sowie später eine Diskothek mit bis zu 160 Gästen. Dabei wurden weitere Verstöße gegen die Waffenverbotszone sowie Mängel beim Brandschutz festgestellt.

Auch im Bereich Limburgstraße griff die Polizei ein und stellte bei mutmaßlichen Dealern größere Mengen Betäubungsmittel sowie Bargeld sicher.

Die Polizei bewertet den Einsatz als konsequentes Signal zur Aufrechterhaltung der Sicherheit. Durch die Kontrollen seien mögliche Straftaten frühzeitig unterbunden worden.

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