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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei mit Blaulicht

Fußgänger auf Straße gestoßen: Polizei sucht Zeugen in Hannover

11. Mai 2026/in Polizei

Nach einem Angriff am Königsworther Platz sucht die Polizei Hannover den gestoßenen Fußgänger und einen beteiligten Autofahrer.

HANNOVER (redu) – Am Königsworther Platz in Hannover soll ein 35-Jähriger einen Mann angegriffen und auf die Straße gestoßen haben. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nur durch Bremsen und Ausweichen verhindern. Die Polizei sucht nun den Fußgänger und weitere Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich mitten am Tag an einer stark frequentierten Kreuzung nahe der Schloßwender Straße. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise von Beteiligten und Passanten.

Nach Angaben der Polizeistation Schützenplatz ereignete sich der Vorfall bereits am Montag, 27. April 2026, gegen 12:00 Uhr an der Fußgängerampel am Königsworther Platz Ecke Schloßwender Straße. Der 35-Jährige soll dort einen bislang unbekannten Mann zunächst geschlagen und anschließend auf die Fahrbahn gestoßen haben.

Ein herannahender Autofahrer musste stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem am Boden liegenden Mann zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen offenbar niemand.

Ermittlungen am Königsworther Platz

Polizeikräfte waren bereits zuvor wegen des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen zum Königsworther Platz gerufen worden. Kurz nach dem Vorfall nahmen Einsatzkräfte den Mann vorläufig fest.

Der gestoßene Fußgänger sowie der beteiligte Autofahrer hatten den Bereich allerdings bereits verlassen, bevor die Polizei sie befragen konnte.

Polizei bittet um Hinweise

Wegen seines psychischen Zustands wurde der 35-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Polizei Hannover bittet insbesondere den unbekannten Fußgänger und den Autofahrer, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.

Polizei mit Blaulicht

Angriff auf Jugendliche in Hannover: Polizei sucht Täter nach Sexualdelikt

6. Mai 2026/in Polizei

Eine 16-Jährige wurde nahe der Rastanlage Wülferode-West angegriffen.

HANNOVER (redu) – Nach einem Angriff auf Jugendliche in einem Waldstück nahe der Rastanlage Wülferode-West an der A7 ermittelt die Polizei Hannover wegen eines versuchten Sexualdelikts. Eine 16-Jährige konnte sich am Sonntagabend durch massive Gegenwehr befreien. Der Täter flüchtete verletzt.

Die Tat ereignete sich in einem Waldgebiet nördlich der Rastanlage Wülferode-West. Ermittler hoffen nun insbesondere auf Hinweise zu einem Mann mit möglichen Bissverletzungen am Unterarm.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war die 16-Jährige am Sonntag gegen 18:20 Uhr mit ihrem Fahrrad auf einem Waldweg nahe der Autobahn 7 unterwegs. Dort bemerkte sie zunächst einen Mann auf einem Fahrrad, der sich ihr näherte.

Wenig später soll der Unbekannte die Jugendliche angegriffen und zu Boden gebracht haben. Nach Angaben der Polizei würgte der Mann das Mädchen über einen längeren Zeitraum. Trotz der Situation setzte sich die 16-Jährige massiv zur Wehr.

Dabei biss sie dem Angreifer kräftig in einen Unterarm. Der Täter ließ daraufhin von der Jugendlichen ab. Das Mädchen konnte flüchten und sich später Zeugen anvertrauen, die umgehend die Polizei verständigten.

Täterbeschreibung und Hinweise

Der mutmaßliche Täter soll zwischen 30 und 45 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß gewesen sein. Beschrieben wird er als sehr schlank mit auffallend dünnen Armen und schmalem Gesicht. Er trug einen Bart um den Mund sowie dunkles, leicht graumeliertes und welliges Haar bis zu den Ohren.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann ein dunkles T-Shirt und möglicherweise eine kurze Hose getragen haben. Unterwegs war er laut Polizei auf einem schwarzen Fahrrad mit nach unten gebogenem Lenker. Zudem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen und laut Musik gehört, vermutlich über eine mobile Musikbox.

Ermittlungen der Polizei

Die Polizei geht davon aus, dass der Täter durch den Biss sichtbare Verletzungen am Unterarm davongetragen haben könnte. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 zu melden.

Unfallspuren aufgenehmen

Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst: 83-Jähriger schwer verletzt

4. Mai 2026/in Polizei

Zusammenstoß an der Beneckeallee – Polizei sucht dringend Zeugen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst ist am Freitagnachmittag, 01.05.2026, ein 83-jähriger Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei bittet dringend um Hinweise zum Unfallhergang.

Der Unfall im Stadtteil Vinnhorst sorgt für Verkehrsbehinderungen und wirft Fragen zum genauen Ablauf auf. Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise zur Klärung der Fahrtrichtung des Radfahrers.

Beim Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst wurde ein 83-jähriger Radfahrer gegen 14:20 Uhr im Einmündungsbereich Beneckeallee/Eggewiese von einem Auto erfasst. Laut Polizei war ein 61-jähriger Fahrer mit seinem VW Up auf der Beneckeallee unterwegs, als es zur Kollision kam.

Der Senior wollte nach bisherigen Erkenntnissen die Fahrbahn überqueren. Unklar ist jedoch, ob er den linken Radweg nutzte oder aus der Straße Eggewiese kam.

Beim Zusammenstoß wurde der Radfahrer auf die Motorhaube geladen und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Anschließend prallte er gegen die Dachkante des Fahrzeugs und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Sein Fahrrad stieß gegen einen geparkten Mercedes.

Schwere Verletzungen und Sperrung
Der 83-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und blieb am Fahrbahnrand liegen. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Die Beneckeallee war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis etwa 18:00 Uhr vollständig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Ermittlungen laufen
Die Polizei Hannover bittet Zeugen, insbesondere zur Fahrtrichtung des Radfahrers vor dem Unfall, sich beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

Verkehrskontrolle

Polizei Hannover Kontrolle deckt zahlreiche Verstöße bei Fahrtüchtigkeit auf

28. April 2026/in Polizei

Großkontrollen rund um Frühlingsfest zeigen hohe Zahl an Alkohol- und Drogenfahrten.

HANNOVER (redu) – Bei umfangreichen Schwerpunktkontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Rund um das Frühlingsfest und die Innenstadt registrierten Einsatzkräfte vergangene Woche mehrere Drogen- und Alkoholfahrten mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen, da insbesondere Alkohol- und Drogenkonsum weiterhin ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr darstellen.

Bei den Maßnahmen der Polizei Hannover Kontrolle überprüften Einsatzkräfte insgesamt 84 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 16 Verstöße wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums fest, darunter zwölf Straftaten im Zusammenhang mit Trunkenheit im Verkehr.

In vier weiteren Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt wurden 14 Blutproben angeordnet. Der höchste gemessene Atemalkoholwert lag bei 2,29 Promille. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte sechs Fahrer mit Alkoholkonsum unterhalb der 0,5-Promille-Grenze.

Auffällig war die Verteilung der Verstöße: Etwa die Hälfte der Trunkenheitsfahrten entfiel auf Pkw, die andere auf E-Scooter. Die Polizei weist darauf hin, dass gerade diese Fahrzeuge oft unterschätzt werden und bei Unfällen ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.

Zwischenfall mit jugendlichem Fahrer

Während einer Kontrolle auf der Hamburger Allee stoppten Beamte einen 16-Jährigen in einem VW Golf. An dem Fahrzeug waren zuvor entwendete Kennzeichen angebracht. Der Jugendliche besaß keine Fahrerlaubnis, das Auto war nicht versichert, zudem bestand der Verdacht auf THC-Einfluss.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial.

Weitere Verstöße und Mängel

In einem weiteren Fall stand ein Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss eines starken Beruhigungsmittels. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe entnommen.

Auch ein historischer VW Golf mit H-Kennzeichen fiel bei den Kontrollen auf. Massive und unsachgemäße Umbauten führten dazu, dass die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Polizei untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Darüber hinaus erhoben die Einsatzkräfte bei zwei Verkehrsteilnehmern ohne festen Wohnsitz in Deutschland Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 750 Euro. Zudem registrierten sie zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie 23 weitere Ordnungswidrigkeiten, darunter Tuning- und Poserverstöße.

Die Polizei kündigte an, auch künftig regelmäßig vergleichbare Kontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchzuführen.

Bundespolizei

Bundespolizei Einsatz Hannover bringt Waffenfunde und Festnahme

26. April 2026/in Polizei

Polizei, Ordnungsdienst und DB-Sicherheit erhöhen Präsenz im Bahnhofsumfeld deutlich.

HANNOVER (redu) – Beim Bundespolizei Einsatz Hannover am Hauptbahnhof kontrollierten Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Personen. Dabei stellten sie Waffen, Drogen sowie gesuchte Personen fest und nahmen einen Tatverdächtigen nach einer Flucht fest.

Der koordinierte Einsatz mehrerer Sicherheitsbehörden zielte auf die Eindämmung von Gewaltkriminalität und die konsequente Durchsetzung der Waffenverbotszone im Bereich des Hauptbahnhofs.

Beim Bundespolizei Einsatz Hannover waren Bundespolizei, städtischer Ordnungsdienst und DB-Sicherheit gemeinsam im Hauptbahnhof im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch spezialisierte Einheiten, Zivilkräfte und Diensthunde. Die verstärkte Präsenz sollte insbesondere Verstöße gegen die Waffenverbotszone verhindern.

Zwischen 18 Uhr und 3 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Bahnhof und im direkten Umfeld. Insgesamt wurden 220 Identitäten festgestellt und 214 Durchsuchungen durchgeführt. Ziel war es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten zu verhindern.

Im Rahmen der Kontrollen stellten die Beamten bei einer 20-jährigen Deutschen eine Rasierklinge und bei einem 49-jährigen Mann ein Steakmesser sicher. Gegen beide wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem lag gegen den Mann eine Fahndung durch mehrere Staatsanwaltschaften vor.

Festnahme nach Flucht im Stadtgebiet

Darüber hinaus konnten Einsatzkräfte einen 24-jährigen Deutschen nach einer Flucht im Stadtgebiet stellen. Er steht im Verdacht, zuvor in einer S-Bahn eine Person körperlich angegriffen zu haben. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand.

Während der weiteren Maßnahmen fanden die Beamten mehrere Konsumeinheiten Kokain bei dem Mann. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Weitere Fahndungstreffer und Sicherstellungen

Die Einsatzbilanz umfasst neben den Sicherstellungen von Messern auch mehrere Beschlagnahmungen von Betäubungsmitteln. Zudem wurde eine per Haftbefehl gesuchte Person festgenommen sowie zehn Fahndungstreffer erzielt.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weitere vergleichbare Einsätze sind geplant, um die Sicherheit im Bereich des Hauptbahnhofs nachhaltig zu stärken.

Polizeikontrollen in der Innenstadt

Polizeieinsatz in Hannover: Kontrollen gegen Jugend- und Gewaltkriminalität

26. April 2026/in Polizei

Umfangreiche Kontrollen in Bars, Straßen und Diskotheken.

HANNOVER (redu) – Bei einem umfassenden Einsatz zur Gewaltprävention hat die Polizei in der Nacht zu Samstag zahlreiche Kontrollen in der Innenstadt durchgeführt. Dabei wurden Waffen, Drogen und unverzollter Tabak sichergestellt sowie mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Der Einsatz richtete sich gezielt gegen Jugend- und Gewaltkriminalität sowie Verstöße in der Waffenverbotszone und im Gewerbebereich.

Im Rahmen der Gewaltprävention kontrollierten Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte mehrere Bereiche der Innenstadt, darunter Opernplatz, Kröpcke und das Bahnhofsumfeld. Bereits am frühen Abend trafen die Beamten auf größere Gruppen Jugendlicher, von denen 31 Personen überprüft wurden. Dabei stellten sie bei einem 19-Jährigen eine Anscheinswaffe sicher.

Parallel dazu kam es in der Andreaestraße zu weiteren Kontrollen. Zwei polizeibekannte Männer verhielten sich aggressiv, sodass Platzverweise ausgesprochen wurden. Einer der Beteiligten wurde später in Gewahrsam genommen. Zudem fanden die Einsatzkräfte mehrere Einheiten Marihuana.

Waffen und Drogen im Fokus

Am Kröpcke stellten die Beamten ein Messer sowie ein Tierabwehrspray sicher. Beide Fälle führten zu Anzeigen wegen Verstößen gegen die Waffenverbotszone.

Im Bahnhofsumfeld wurden weitere Straftaten festgestellt, darunter Drogenbesitz, Unterschlagung sowie die Vollstreckung eines Haftbefehls. Auch eine 20-jährige Frau wurde mit Kokain angetroffen.

Kontrollen in Betrieben und Lokalen

Ein Schwerpunkt lag auf Gewerbekontrollen. In einer Bar in der Goethestraße beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund zwölf Kilogramm unverzollten Shishatabak. Zudem stellten sie Verstöße gegen das Waffenverbot sowie Hinweise auf Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug fest.

In der Scholvinstraße kontrollierten die Beamten unter anderem ein Laufhaus sowie später eine Diskothek mit bis zu 160 Gästen. Dabei wurden weitere Verstöße gegen die Waffenverbotszone sowie Mängel beim Brandschutz festgestellt.

Auch im Bereich Limburgstraße griff die Polizei ein und stellte bei mutmaßlichen Dealern größere Mengen Betäubungsmittel sowie Bargeld sicher.

Die Polizei bewertet den Einsatz als konsequentes Signal zur Aufrechterhaltung der Sicherheit. Durch die Kontrollen seien mögliche Straftaten frühzeitig unterbunden worden.

Festnahme Handschellen

Tankstellenüberfall in Hannover: Trio nach Versuch gefasst

25. April 2026/in Polizei

Polizei stellt Trio nach Flucht im Nahbereich der Tankstelle.

HANNOVER (redu) – Nach einem Tankstellenüberfall in Hannover-Linden-Süd hat die Polizei am Donnerstagabend drei Jugendliche festgenommen. Zwei 15- und 16-Jährige sollen einen Mitarbeiter bedroht haben, scheiterten jedoch am Alarm und flohen ohne Beute.

Der Vorfall zeigt, wie schnelles Handeln und technische Sicherungen Überfälle verhindern können. Die Polizei konnte die Tatverdächtigen noch im Nahbereich stellen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Tankstellenüberfall gegen 20:20 Uhr in der Bornumer Straße im Stadtteil Linden-Süd. Zwei Jugendliche betraten den Verkaufsraum und gingen direkt zum Tresen. Einer von ihnen bedrohte den 39-jährigen Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte Bargeld.

Der Angestellte reagierte besonnen. Da er Zweifel an der Echtheit der Waffe hatte, verweigerte er die Herausgabe des Geldes und löste stattdessen den Alarm aus.

Flucht und schnelle Festnahme

Die Tatverdächtigen verließen daraufhin ohne Beute die Tankstelle und flüchteten zu Fuß. Ein dritter Jugendlicher hielt sich währenddessen im Außenbereich auf und sicherte offenbar die Umgebung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Einsatzkräfte trafen die drei Jugendlichen im Nahbereich an und nahmen sie vorläufig fest.

Ermittlungen wegen schwerer Erpressung

Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt. Gegen das Trio leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Tödlicher Unfall in Ilten: Lkw erfasst Mann im Rollstuhl

25. April 2026/in Polizei

59-Jähriger wird unter Fahrzeug eingeklemmt und stirbt noch vor Ort.

HANNOVER (redu) – Bei einem Lkw-Unfall im Sehnder Ortsteil Ilten ist am Freitagmorgen ein 59-jähriger Rollstuhlfahrer tödlich verletzt worden. Der Mann wurde von einem anfahrenden Lkw erfasst und verstarb trotz Rettungsmaßnahmen noch am Unfallort.

Der Unfall ereignete sich im Bereich Wahre Dorffstraße in Ilten. Die Polizei Hannover hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zum genauen Ablauf.

Bei einem Lkw-Unfall ist am Freitagmorgen in Hannover-Ilten ein 59 Jahre alter Rollstuhlfahrer ums Leben gekommen. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei von einem Lkw erfasst, als dieser vom Fahrbahnrand anfuhr.

Der 40-jährige Fahrer eines Lkw der Marke Iveco hatte zuvor eine Anlieferung in der Wahre Dorffstraße beendet. Gegen 09:40 Uhr setzte er sein Fahrzeug vom linken Fahrbahnrand in Bewegung.

Unfallhergang in Ilten

Kurz nach dem Anfahren erfasste der Lkw den Rollstuhlfahrer, der offenbar vom linken Gehweg aus die Straße überqueren wollte. Der Fahrer bemerkte den Zusammenstoß erst nach wenigen Metern und stoppte das Fahrzeug.

Durch die Kollision wurde der 59-Jährige unter dem Lkw eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten den Mann aus seiner Lage.

Rettung ohne Erfolg

Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

In den Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber eingebunden. Die Wahre Dorffstraße musste für die Dauer der Rettungs- und Ermittlungsarbeiten zeitweise gesperrt werden.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Verkehrskontrollen

Lkw-Kontrolle A2 in Hannover: Polizei stoppt überladene Fahrzeuge

23. April 2026/in Polizei

Autobahnpolizei deckt zahlreiche Verstöße im Güterverkehr auf.

HANNOVER (redu) – Bei einer Lkw-Kontrolle A2 stellte die Autobahnpolizei Hannover am 21. April 2026 zahlreiche Verstöße im gewerblichen Güterverkehr fest. Mehrere Fahrzeuge waren deutlich überladen oder mangelhaft gesichert. Verfahren wurden eingeleitet.

Die Schwerpunktkontrolle zielte auf mehr Verkehrssicherheit und den Schutz der Infrastruktur. Besonders Überladungen und Verstöße im Gefahrguttransport standen im Fokus der Einsatzkräfte.

Bei der Lkw-Kontrolle A2 überprüften Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Hannover mehrere Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest, die unmittelbar geahndet wurden.

Ein Sattelzug mit mehr als 24 Tonnen Gefahrgut geriet besonders in den Fokus. Die Ladung war in sogenannten Big Bags transportiert und mit Spanngurten gesichert. Dabei beschädigten die Gurte bereits die Umverpackungen der festen Gefahrstoffe. Die Beamten stuften dies als Verstoß gegen das Gefahrgutrecht ein und untersagten die Weiterfahrt, bis eine ordnungsgemäße Sicherung hergestellt war. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Gefahrgut und Sicherungsmängel

Nach Einschätzung der spezialisierten Einsatzkräfte hätte sich die Situation auf der weiteren Fahrt verschärft. Die beschädigten Verpackungen hätten dazu führen können, dass Gefahrstoffe austreten.

Neben diesem Fall kontrollierten die Beamten einen Lastwagen mit Anhänger, der Holz transportierte. Bei der Verwiegung wurde ein Gesamtgewicht von mehr als 45 Tonnen festgestellt. Damit lag die Überschreitung über der zulässigen Grenze von 40 Tonnen um mehr als fünf Tonnen. Gegen den Fahrer, der zugleich Halter und Unternehmer war, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Deutliche Überladungen festgestellt

Ein weiterer Verstoß wurde bei einem 3,5-Tonner eines Handwerksbetriebs festgestellt. Das Fahrzeug war mit 55 Säcken Ausgleichsmasse sowie Werkzeug und Baumaterial beladen. Die Kontrolle ergab eine Überladung von 710 Kilogramm.

Da die Überschreitung anhand der Ladepapiere nachvollziehbar war, gingen die Beamten von Vorsatz aus. Verfahren wurden sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den verantwortlichen Vorgesetzten eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde lediglich bis zur nächstgelegenen Abladestelle gestattet.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Südschnellweg Unfall in Hannover: Motorrad prallt in Stauende

22. April 2026/in Polizei

16-Jähriger und 15-jährige Sozia bei Unfall auf Südschnellweg schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Bei einem Auffahrunfall auf dem Südschnellweg sind am Dienstagabend zwei Jugendliche schwer verletzt worden. Ein 16-jähriger Motorradfahrer prallte gegen 18:20 Uhr nahezu ungebremst auf ein Stauende, ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Der Unfall führte im Feierabendverkehr zu erheblichen Staus, da der Südschnellweg zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden musste.

Ein Auffahrunfall hat am Dienstagabend auf dem Südschnellweg in Hannover zwei Jugendliche schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei war ein 16-Jähriger mit einem Motorrad in Fahrtrichtung Westen unterwegs.

Gegen 18:20 Uhr prallte das Fahrzeug zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Hildesheimer Straße nahezu ungebremst auf ein Stauende. Das Motorrad kollidierte dabei mit einem vorausfahrenden Jeep Avenger.

Der 16-jährige Fahrer und seine 15 Jahre alte Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen. Beide wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war vorsorglich im Einsatz.

Unfallstelle Südschnellweg Hannover

Weitere Beteiligte blieben unverletzt. Dazu zählt auch der 73-jährige Fahrer des betroffenen Fahrzeugs. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 18.000 Euro geschätzt.

Sperrung und Stau im Feierabendverkehr

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Südschnellweg zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im Verlauf des Einsatzes konnte die Fahrtrichtung Osten wieder vollständig freigegeben werden. In Richtung Westen wurde der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

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