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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Tempokontrolle

206 Tempoverstöße auf der B 6 bei Laatzen festgestellt

11. Juli 2026/in Polizei

Bei einer Kontrolle des Zentralen Verkehrsdienstes mussten 20 Fahrzeugführende mit einem Fahrverbot rechnen.

HANNOVER – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B 6 in Laatzen hat die Polizei am Donnerstag insgesamt 206 Verstöße festgestellt. 20 Fahrzeugführende müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Die höchste vorwerfbare Geschwindigkeit betrug 127 km/h statt erlaubter 70 km/h.

Mit der Kontrolle setzt die Polizei ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Verringerung der Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner fort.

Zahlreiche Verstöße innerhalb von fünf Stunden

Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes Hannover kontrollierten am Donnerstag zwischen 15:00 Uhr und 20:15 Uhr den Verkehr auf der B 6 in Fahrtrichtung Hildesheim. Die Messstelle befand sich rund 200 Meter vor dem Bundesstraßenkreuz mit der B 443. In diesem Abschnitt gilt aus Lärmschutzgründen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Während der rund fünfstündigen Kontrolle registrierten die Einsatzkräfte 206 Geschwindigkeitsverstöße. Die Messungen wurden ab einer Geschwindigkeit von 95 km/h ausgewertet. In 20 Fällen überschritten Fahrzeugführende das Tempolimit so deutlich, dass sie mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat rechnen müssen.

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Den höchsten Messwert erreichte ein Pkw-Fahrer mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 127 km/h. Damit überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 57 km/h.

Nach Angaben der Polizei dient die Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich sowohl der Verkehrssicherheit als auch dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm. Der Streckenabschnitt gilt wegen einer langgezogenen Rechtskurve, möglicher Staubildung und des angrenzenden Baumbestands als besonders sensibel.

Der Zentrale Verkehrsdienst Hannover kündigt an, die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit auf diesem Abschnitt weiterhin regelmäßig zu überwachen. Ziel ist es, Verkehrsunfälle zu verhindern, Gefahren für Verkehrsteilnehmende zu reduzieren und die Lärmbelastung zu verringern.

Blaulicht

Schüsse Groß-Buchholz: Polizei sucht weitere Zeugen

9. Juli 2026/in Polizei

Nach den Schüssen auf einen roten Toyota Yaris in Hannover-Groß-Buchholz hofft die Polizei auf weitere Hinweise und Videoaufnahmen aus dem Umfeld des Tatorts.

HANNOVER – Nach den Schüssen Groß-Buchholz auf einen mit mehreren Personen besetzten Pkw bittet die Polizei Hannover weitere Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Gesucht werden insbesondere Videoaufnahmen, die Hinweise auf Tatbeteiligte oder deren Fluchtweg liefern könnten.

Die Ermittlungen zum versuchten Totschlag dauern an. Nach Angaben der Polizei könnten private Videoaufzeichnungen entscheidende Hinweise zur Aufklärung des Falls liefern.

Videoaufnahmen könnten entscheidend sein

Bereits in der Nacht zum Samstag, 4. Juli 2026, fuhr ein roter Toyota Yaris gegen 03:20 Uhr mit mehreren Insassen auf der Silberstraße. Zwischen der Einmündung Pinkenburger Straße und der Groß-Buchholzer Straße wurden mehrere Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben.

Der 25 Jahre alte Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde von seinen Begleitern in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei flüchtete unter anderem ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger vom Tatort.

Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte das mutmaßliche Fluchtfahrzeug, ein roter Kleinwagen, den Kapellenbrink. Die weitere Fluchtrichtung ist bislang unklar.

Die Kriminalpolizei Hannover bittet Personen, die bislang noch keinen Kontakt zur Polizei hatten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. Von besonderem Interesse sind Aufzeichnungen privater Videoüberwachungsanlagen an oder auf Grundstücken, die Rückschlüsse auf Tatbeteiligte oder deren Bewegungsrichtungen zulassen könnten.

Polizei mit Blaulicht

Motorrad in Hannover-Wettbergen gestohlen – Polizei bittet um Hinweise

8. Juli 2026/in Polizei

Ermittler bitten Anwohner, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder verdächtige Beobachtungen zu achten.

HANNOVER – Nach einem Harley-Davidson Diebstahl im Stadtteil Wettbergen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Das Motorrad verschwand zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag aus der Tresckowstraße im Bereich der Leuningerstraße.

Die Ermittlungen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz dauern an. Bislang gibt es weder Hinweise auf die Täter noch auf den Verbleib des Motorrads.

Motorrad verschwindet über Nacht

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover stellte der Eigentümer seine Harley-Davidson FXSTD am Samstag, 4. Juli 2026, gegen 18:30 Uhr ordnungsgemäß am Fahrbahnrand ab. Als er das Motorrad am Sonntag, 5. Juli, gegen 10:00 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er den Diebstahl fest und verständigte die Polizei.

Trotz eingeleiteter Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnte das Motorrad bislang nicht aufgefunden werden. Der geschätzte Wert des Fahrzeugs beträgt rund 14.000 Euro.

Polizei bittet Anwohner um Aufmerksamkeit

Nach Erkenntnissen aus vergleichbaren Fällen werden gestohlene Motorräder nach der Tat mitunter zunächst in der Nähe des Tatortes unter Abdeckplanen versteckt und erst später weitertransportiert.

Die Polizei bittet deshalb insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Wettbergen, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder andere verdächtige Beobachtungen zu achten.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den bislang unbekannten Tätern oder Täterinnen oder zum Verbleib der Harley-Davidson geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

Festnahme

Juwelierüberfall in Hannover: Vier Tatverdächtige nach Flucht festgenommen

7. Juli 2026/in Polizei

Mutmaßliches Fluchtfahrzeug gestoppt – Verletzter Juwelier außer Lebensgefahr.

HANNOVER – Beim Juwelierüberfall Hannover hat die Polizei am Montag vier Tatverdächtige im Alter von 24, 26 sowie zweimal 27 Jahren festgenommen. Die Männer stehen im Verdacht, kurz zuvor einen Juwelier am Goetheplatz überfallen zu haben. Sie sollen noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Festnahmen sind das Ergebnis einer behördenübergreifenden Fahndung der Polizei Hannover und Braunschweig. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Tatbeiträgen der Verdächtigen dauern an.

Flucht auf der Autobahn 2 endet mit Festnahmen

Während Einsatzkräfte des Zentralen Kriminaldienstes Hannover die Ermittlungen am Tatort am Goetheplatz durchführten, fiel Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Braunschweig gegen 11.30 Uhr auf der Autobahn 2 zwischen Peine und Braunschweig ein Fahrzeug auf.

Als die Polizei das Fahrzeug kontrollieren wollte, flüchteten die Insassen. Nach einer Verfolgung gelang es den Einsatzkräften, vier Männer festzunehmen.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten unter anderem Schmuck, der als mutmaßliches Raubgut in Betracht kommt. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise darauf, dass die Männer den schweren Raub begangen haben könnten oder zumindest daran beteiligt waren.

Hinweise auf mutmaßliches Fluchtfahrzeug

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte es sich bei dem kontrollierten Fahrzeug um das Fluchtauto handeln, das Zeuginnen und Zeugen kurz nach der Tat am Goetheplatz beobachtet hatten.

Harry Blome, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Hannover, erklärte, dass sich Straftäter nicht darauf verlassen könnten, Regions- oder Zuständigkeitsgrenzen der Polizei zur Flucht zu nutzen. Dank aufmerksamer Zeuginnen und Zeugen in Hannover und Braunschweig seien Informationen schnell zusammengeführt worden. Die vorläufige Festnahme der vier Tatverdächtigen zeige die enge Zusammenarbeit der beteiligten Polizeidienststellen.

Ermittlungen dauern an

Die jeweiligen Tatbeiträge der vier Tatverdächtigen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der bei dem Überfall verletzte Inhaber des Juweliergeschäfts wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Symbolbild Aufsetzblaulicht

Versuchter Totschlag in Groß Buchholz: 25-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt

6. Juli 2026/in Polizei

25-Jähriger erlitt schwere Verletzungen am Arm, Angreifer flüchteten vom Tatort.

HANNOVER – Nach einem mutmaßlichen versuchten Totschlag ist ein 25-jähriger Mann im Stadtteil Groß Buchholz in der Nacht zu Samstag durch Schüsse schwer verletzt worden. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ermittelt. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes und der Staatsanwaltschaft Hannover konzentrieren sich auf den Ablauf der Tat sowie das Motiv. Ein identifizierter Tatverdächtiger wurde bislang nicht angetroffen.

Schüsse aus einem Fahrzeug

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes saß der 25-Jährige am frühen Samstagmorgen als Fahrer eines Fahrzeugs. Gegen 03:20 Uhr begegnete der Wagen an der Kreuzung Silberstraße/Kapellenbrink einem weiteren Fahrzeug. Sowohl aus diesem Fahrzeug als auch neben dem Auto der Gruppe stehend gaben die späteren Täter Schüsse auf den 25-Jährigen ab. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen am Arm.

Während die Angreifer flüchteten, brachte ein Begleiter den Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus und setzte bereits auf der Fahrt den Notruf ab.

Tatverdächtiger identifiziert

Zeitgleich meldeten zivile Einsatzkräfte, die sich zufällig in unmittelbarer Nähe befanden, Schussgeräusche und nahmen die Verfolgung des flüchtenden Fahrzeugs auf. Dieses konnte jedoch entkommen.

Im Zuge intensiver Ermittlungen identifizierte die Polizei einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wurde am Samstagnachmittag ein Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Schierholzstraße in Groß Buchholz vollstreckt. Dabei unterstützten Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes Niedersachsen die Maßnahmen. Der Tatverdächtige wurde nicht angetroffen.

Die Polizei ermittelt nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Symbolbild Aufsetzblaulicht

Versuchter Totschlag in Hannover: 18-Jährige nach Axtangriff lebensgefährlich verletzt

27. Juni 2026/in Polizei

Nach einem mutmaßlichen Axtangriff in Hannover-Herrenhausen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Zeugen werden gesucht.

HANNOVER (redu) – Bei einem mutmaßlichen Versuchten Totschlag ist eine 18-Jährige am Freitagnachmittag in Hannover-Herrenhausen lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei verdächtigt ihren 19 Jahre alten ehemaligen Partner. Beide wurden notoperiert und befinden sich weiterhin in Krankenhäusern.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen an einem der beiden Tatorte gemacht haben, um Hinweise.

Zweites Treffen an der Herrenhäuser Straße

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich die 18-Jährige und ihr ehemaliger Lebensgefährte am Freitagnachmittag zu einem Gespräch an der Wohnanschrift der jungen Frau an der Herrenhäuser Straße verabredet. Im Verlauf des Treffens soll der 19-Jährige die Frau gegen 14 Uhr plötzlich mit einer Axt angegriffen und ihr lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Wegen des Verdachts des Versuchten Totschlags wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zeugen wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam, fanden die schwer verletzte Frau und alarmierten den Rettungsdienst. Der Tatverdächtige hatte den Bereich zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen.

Zweiter Tatort an der Herrenhäuser Kirche

Etwa eine halbe Stunde später meldete ein Zeuge an der Herrenhäuser Kirche in der Böttcherstraße einen schwer verletzten Mann mit Schnitt- und Stichverletzungen. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich um den 19-jährigen Tatverdächtigen. Wie er sich diese Verletzungen zuzog, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch bei ihm bestand nach Einschätzung der Rettungskräfte Lebensgefahr.

Beide Beteiligten wurden noch am Nachmittag notoperiert und werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. Nach Angaben der Polizei schweben sowohl die 18-Jährige als auch der Tatverdächtige weiterhin in Lebensgefahr. An beiden Tatorten sicherten Einsatzkräfte umfangreiche Spuren und vernahmen erste Zeugen.

Wer Hinweise zur Tat oder Beobachtungen im Bereich der Herrenhäuser Kirche gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polnische Polizei bei Kontrolle

Schwerlastkontrolle bei Lehrte: Polizei untersagt 46 Fahrzeugen die Weiterfahrt

26. Juni 2026/in Polizei

Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion an der Rastanlage Lehrter See werden zahlreiche Mängel entdeckt. 46 Fahrzeuge müssen vorerst stehen bleiben.

HANNOVER (redu) – Bei einer Schwerlastkontrolle auf der Tank- und Rastanlage Lehrter See an der Autobahn 2 hat die Polizei Hannover am Donnerstag mehr als 200 Fahrzeuge überprüft. Wegen erheblicher Mängel oder Verstöße durfte rund jedes fünfte kontrollierte Fahrzeug seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Fachbehörden sollen die Verkehrssicherheit im gewerblichen Güterverkehr erhöhen und Verstöße frühzeitig aufdecken.

Zahlreiche Fahrzeuge mit Mängeln

Mehrere Stunden lang kontrollierten Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste gemeinsam mit dem Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Region Hannover den Schwerlastverkehr auf der Tank- und Rastanlage Lehrter See in Fahrtrichtung Dortmund. Im Mittelpunkt der Schwerlastkontrolle standen mehr als 200 Fahrzeuge des Güterverkehrs, darunter rund 180 Lastwagen.

Bei insgesamt 46 Fahrzeugen untersagten die Einsatzkräfte wegen erheblicher technischer Mängel oder festgestellter Verstöße die Weiterfahrt. Damit durfte etwa jedes fünfte kontrollierte Fahrzeug seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

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Über 150 Beamte von Polizei, Zoll, BALM und ausländischer Polizei kontrollieren an der A2 bei Lehrte Schwerlastverkehr.© Bernd Günther

Verstöße gegen Lenkzeiten im Fokus

Die meisten Beanstandungen entfielen auf Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte 48 entsprechende Verstöße. Weitere 30 Beanstandungen betrafen die Ladungssicherung. In 23 Fällen wurden technische Mängel festgestellt, darunter abgefahrene Reifen, mangelhafte Bremsen oder Schäden an den Fahrzeugaufbauten.

Hinzu kamen 25 Verstöße wegen zu geringer Sicherheitsabstände, der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder überhöhter Geschwindigkeit. Außerdem entdeckten die Kontrollteams acht manipulierte Abgasanlagen sowie sieben Verstöße beim Transport von Gefahrgut.

In 22 Fällen erhoben die Behörden Sicherheitsleistungen. Besonders schwer wog der Fall eines 46-jährigen Fahrers, bei dem über einen Kontrollzeitraum von rund zwei Monaten systematische Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt wurden. Gegen den Fahrer und das verantwortliche Unternehmen wurde deshalb eine Sicherheitsleistung von insgesamt 12.000 Euro erhoben.

Die Kontrollaktion war Teil eines mehrtägigen länder- und staatenübergreifenden Erfahrungsaustauschs spezialisierter Polizeikräfte. Daran beteiligten sich unter anderem Einsatzkräfte aus Dänemark, Österreich, Polen, den baltischen Staaten sowie aus nahezu allen Bundesländern.

Polizei mit Blaulicht

Motorraddiebstahl Hannover: BMW S 1000 RR aus Calenberger Neustadt gestohlen

25. Juni 2026/in Polizei

Das rund 36.000 Euro teure Motorrad verschwand am Montag im Bereich Wagenerstraße/Mittelstraße.

HANNOVER (redu) – Ein Motorraddiebstahl Hannover beschäftigt derzeit die Polizei. Unbekannte entwendeten am Montag im Stadtteil Calenberger Neustadt eine hochwertige BMW S 1000 RR im Wert von rund 36.000 Euro. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die bisherigen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes stellte der Besitzer seine BMW S 1000 RR am Montag gegen 14:30 Uhr am Straßenrand im Bereich Wagenerstraße/Mittelstraße ab. Als er gegen 16:45 Uhr zurückkehrte, war das Motorrad verschwunden.

Auffälliges Motorrad verschwunden

Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine BMW S 1000 RR in den markentypischen Farben Schwarz, Weiß und Blau. Auffällig sind zahlreiche Carbonteile an der Verkleidung. Der Neuwert des Motorrads wird auf rund 36.000 Euro geschätzt.

Bilder des entwendeten Motorrades: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6301662

Polizei bittet um Hinweise

Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden des Motorrads. Die Polizei Hannover hat ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Diebstahl, zu möglichen Tatverdächtigen oder zum Verbleib des Motorrads machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Festnahme

Raubserie in Hannover aufgeklärt: Fünf Tatverdächtige identifiziert

18. Juni 2026/in Polizei

Nach zehn schweren Raubstraftaten in Hannover und Laatzen hat die Polizei alle mutmaßlichen Beteiligten identifiziert.

HANNOVER (redu) – Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei eine Raubserie in Hannover und Laatzen weitgehend aufgeklärt. Fünf Tatverdächtige sollen zwischen September 2025 und Januar 2026 bei zehn schweren Raubstraftaten rund 50.000 Euro erbeutet haben.

Die Ermittlungen führten zu mehreren Durchsuchungen und Festnahmen. Nach Angaben der Polizei wurden inzwischen alle mutmaßlich Beteiligten identifiziert.

Die Raubserie in Hannover begann nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe mit fingierten Fahrzeugangeboten auf einem Online-Portal. Die Tatverdächtigen sollen verschiedene Pkw deutlich unter dem üblichen Marktwert angeboten haben, um Kaufinteressenten anzulocken.

Die potenziellen Käufer erschienen daraufhin mit hohen Bargeldbeträgen an vereinbarten Treffpunkten. Die Übergaben fanden überwiegend an abgelegenen Orten im Raum Hannover und Laatzen statt.

Lockangebote für Kaufinteressenten

Dort sollen die Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie durch den Einsatz von Pfefferspray bedroht worden sein. Anschließend raubten die Täter nach Angaben der Ermittler das mitgeführte Bargeld. Insgesamt beläuft sich die Beute auf rund 50.000 Euro.

Im Zuge der Ermittlungen konnten bereits mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden. Zwei Hannoveraner im Alter von 20 und 21 Jahren wurden festgenommen und befinden sich seit Januar beziehungsweise April 2026 in Untersuchungshaft.

Bei der Festnahme des 21-Jährigen fanden die Ermittler unter anderem eine Schreckschusspistole sowie Reizgas, die als Beweismittel sichergestellt wurden.

Weitere Durchsuchungen

Im weiteren Verlauf identifizierten die Ermittler drei weitere Tatverdächtige. Den drei jeweils 21 Jahre alten Männern wird eine Beteiligung an einzelnen Taten vorgeworfen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das Amtsgericht Hannover weitere Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte in Laatzen und Bad Münder. Die Durchsuchungen wurden am 17. Juni 2026 vollstreckt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Männer wieder entlassen. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert weiterhin an. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Blaulicht

Erneuter Radlader Diebstahl in Hannover: Polizei sucht Zeugen

16. Juni 2026/in Polizei

Innerhalb weniger Tage verschwinden zwei Radlader von Baustellen in Bothfeld und der Nordstadt.

HANNOVER (redu) – Innerhalb weniger Tage sind in Hannover zwei Radlader von Baustellen gestohlen worden. Der erste Diebstahl wurde in Bothfeld, der zweite in der Nordstadt festgestellt. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.

Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Beide Fahrzeuge verschwanden von Baustellen innerhalb weniger Tage.

Nach Angaben der Polizei steht der Erneuter Radlader Diebstahl auf zwei Baustellen in Hannover im Mittelpunkt laufender Ermittlungen. Betroffen sind die Stadtteile Bothfeld und Nordstadt.

Zwischen Freitagnachmittag, 12. Juni 2026, und Montagmorgen, 15. Juni 2026, entwendeten Unbekannte einen grau-gelben Radlader des Typs Wacker Neuson WL20 von einer Baustelle an der Prüßentrift in Hannover-Bothfeld.

Radlader Diebstahl

Zwei Radlader in Hannover gestohlen © Polizeidirektion Hannover

Zwei Baustellen betroffen

Ein weiterer Diebstahl wurde am Dienstagmorgen, 16. Juni 2026, auf einer Baustelle an der Straße An der Strangriede in der Nordstadt festgestellt. Dort verschwand ein grüner Radlader des Typs Volvo L30G.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersucht beide Fälle. Ob die Taten miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zeuginnen und Zeugen, die an der Prüßentrift oder an der Straße An der Strangriede verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Verladetätigkeiten beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib der Radlader geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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