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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahme Handschellen

Tankstellenüberfall in Hannover: Trio nach Versuch gefasst

25. April 2026/in Polizei

Polizei stellt Trio nach Flucht im Nahbereich der Tankstelle.

HANNOVER (redu) – Nach einem Tankstellenüberfall in Hannover-Linden-Süd hat die Polizei am Donnerstagabend drei Jugendliche festgenommen. Zwei 15- und 16-Jährige sollen einen Mitarbeiter bedroht haben, scheiterten jedoch am Alarm und flohen ohne Beute.

Der Vorfall zeigt, wie schnelles Handeln und technische Sicherungen Überfälle verhindern können. Die Polizei konnte die Tatverdächtigen noch im Nahbereich stellen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Tankstellenüberfall gegen 20:20 Uhr in der Bornumer Straße im Stadtteil Linden-Süd. Zwei Jugendliche betraten den Verkaufsraum und gingen direkt zum Tresen. Einer von ihnen bedrohte den 39-jährigen Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte Bargeld.

Der Angestellte reagierte besonnen. Da er Zweifel an der Echtheit der Waffe hatte, verweigerte er die Herausgabe des Geldes und löste stattdessen den Alarm aus.

Flucht und schnelle Festnahme

Die Tatverdächtigen verließen daraufhin ohne Beute die Tankstelle und flüchteten zu Fuß. Ein dritter Jugendlicher hielt sich währenddessen im Außenbereich auf und sicherte offenbar die Umgebung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Einsatzkräfte trafen die drei Jugendlichen im Nahbereich an und nahmen sie vorläufig fest.

Ermittlungen wegen schwerer Erpressung

Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt. Gegen das Trio leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Tödlicher Unfall in Ilten: Lkw erfasst Mann im Rollstuhl

25. April 2026/in Polizei

59-Jähriger wird unter Fahrzeug eingeklemmt und stirbt noch vor Ort.

HANNOVER (redu) – Bei einem Lkw-Unfall im Sehnder Ortsteil Ilten ist am Freitagmorgen ein 59-jähriger Rollstuhlfahrer tödlich verletzt worden. Der Mann wurde von einem anfahrenden Lkw erfasst und verstarb trotz Rettungsmaßnahmen noch am Unfallort.

Der Unfall ereignete sich im Bereich Wahre Dorffstraße in Ilten. Die Polizei Hannover hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zum genauen Ablauf.

Bei einem Lkw-Unfall ist am Freitagmorgen in Hannover-Ilten ein 59 Jahre alter Rollstuhlfahrer ums Leben gekommen. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei von einem Lkw erfasst, als dieser vom Fahrbahnrand anfuhr.

Der 40-jährige Fahrer eines Lkw der Marke Iveco hatte zuvor eine Anlieferung in der Wahre Dorffstraße beendet. Gegen 09:40 Uhr setzte er sein Fahrzeug vom linken Fahrbahnrand in Bewegung.

Unfallhergang in Ilten

Kurz nach dem Anfahren erfasste der Lkw den Rollstuhlfahrer, der offenbar vom linken Gehweg aus die Straße überqueren wollte. Der Fahrer bemerkte den Zusammenstoß erst nach wenigen Metern und stoppte das Fahrzeug.

Durch die Kollision wurde der 59-Jährige unter dem Lkw eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten den Mann aus seiner Lage.

Rettung ohne Erfolg

Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

In den Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber eingebunden. Die Wahre Dorffstraße musste für die Dauer der Rettungs- und Ermittlungsarbeiten zeitweise gesperrt werden.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Verkehrskontrollen

Lkw-Kontrolle A2 in Hannover: Polizei stoppt überladene Fahrzeuge

23. April 2026/in Polizei

Autobahnpolizei deckt zahlreiche Verstöße im Güterverkehr auf.

HANNOVER (redu) – Bei einer Lkw-Kontrolle A2 stellte die Autobahnpolizei Hannover am 21. April 2026 zahlreiche Verstöße im gewerblichen Güterverkehr fest. Mehrere Fahrzeuge waren deutlich überladen oder mangelhaft gesichert. Verfahren wurden eingeleitet.

Die Schwerpunktkontrolle zielte auf mehr Verkehrssicherheit und den Schutz der Infrastruktur. Besonders Überladungen und Verstöße im Gefahrguttransport standen im Fokus der Einsatzkräfte.

Bei der Lkw-Kontrolle A2 überprüften Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Hannover mehrere Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest, die unmittelbar geahndet wurden.

Ein Sattelzug mit mehr als 24 Tonnen Gefahrgut geriet besonders in den Fokus. Die Ladung war in sogenannten Big Bags transportiert und mit Spanngurten gesichert. Dabei beschädigten die Gurte bereits die Umverpackungen der festen Gefahrstoffe. Die Beamten stuften dies als Verstoß gegen das Gefahrgutrecht ein und untersagten die Weiterfahrt, bis eine ordnungsgemäße Sicherung hergestellt war. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Gefahrgut und Sicherungsmängel

Nach Einschätzung der spezialisierten Einsatzkräfte hätte sich die Situation auf der weiteren Fahrt verschärft. Die beschädigten Verpackungen hätten dazu führen können, dass Gefahrstoffe austreten.

Neben diesem Fall kontrollierten die Beamten einen Lastwagen mit Anhänger, der Holz transportierte. Bei der Verwiegung wurde ein Gesamtgewicht von mehr als 45 Tonnen festgestellt. Damit lag die Überschreitung über der zulässigen Grenze von 40 Tonnen um mehr als fünf Tonnen. Gegen den Fahrer, der zugleich Halter und Unternehmer war, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Deutliche Überladungen festgestellt

Ein weiterer Verstoß wurde bei einem 3,5-Tonner eines Handwerksbetriebs festgestellt. Das Fahrzeug war mit 55 Säcken Ausgleichsmasse sowie Werkzeug und Baumaterial beladen. Die Kontrolle ergab eine Überladung von 710 Kilogramm.

Da die Überschreitung anhand der Ladepapiere nachvollziehbar war, gingen die Beamten von Vorsatz aus. Verfahren wurden sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den verantwortlichen Vorgesetzten eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde lediglich bis zur nächstgelegenen Abladestelle gestattet.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Südschnellweg Unfall in Hannover: Motorrad prallt in Stauende

22. April 2026/in Polizei

16-Jähriger und 15-jährige Sozia bei Unfall auf Südschnellweg schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Bei einem Auffahrunfall auf dem Südschnellweg sind am Dienstagabend zwei Jugendliche schwer verletzt worden. Ein 16-jähriger Motorradfahrer prallte gegen 18:20 Uhr nahezu ungebremst auf ein Stauende, ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Der Unfall führte im Feierabendverkehr zu erheblichen Staus, da der Südschnellweg zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden musste.

Ein Auffahrunfall hat am Dienstagabend auf dem Südschnellweg in Hannover zwei Jugendliche schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei war ein 16-Jähriger mit einem Motorrad in Fahrtrichtung Westen unterwegs.

Gegen 18:20 Uhr prallte das Fahrzeug zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Hildesheimer Straße nahezu ungebremst auf ein Stauende. Das Motorrad kollidierte dabei mit einem vorausfahrenden Jeep Avenger.

Der 16-jährige Fahrer und seine 15 Jahre alte Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen. Beide wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war vorsorglich im Einsatz.

Unfallstelle Südschnellweg Hannover

Weitere Beteiligte blieben unverletzt. Dazu zählt auch der 73-jährige Fahrer des betroffenen Fahrzeugs. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 18.000 Euro geschätzt.

Sperrung und Stau im Feierabendverkehr

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Südschnellweg zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im Verlauf des Einsatzes konnte die Fahrtrichtung Osten wieder vollständig freigegeben werden. In Richtung Westen wurde der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei mit Blaulicht

Illegales Autorennen auf A7: Polizei stoppt Fahrer

21. April 2026/in Polizei

Mehrere Verstöße und Führerscheinbeschlagnahmen nach riskanter Raserei.

HANNOVER (redu) – Nach einem mutmaßlichen illegalen Autorennen hat die Polizei drei Fahrer auf der A7 gestoppt. Die Männer waren zuvor mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und gefährdeten andere Verkehrsteilnehmer erheblich.

Die Fahrt führte über mehrere Autobahnen. Die Polizei bittet nun mögliche Gefährdete und Zeugen, sich zu melden.

Ein mutmaßliches illegales Autorennen hat am Freitagabend mehrere Autobahnen rund um Hannover betroffen. Nach Angaben der Polizei waren drei Fahrer mit ihren Fahrzeugen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Gefährliche Fahrweise über mehrere Strecken

Gegen 20:40 Uhr meldeten Zeugen die drei Fahrzeuge auf der A27 in Richtung Hannover. Im Bereich der Anschlussstelle Verden-Ost sollen sich die Fahrer ein Rennen geliefert haben.

Die Fahrt führte anschließend über das Autobahndreieck Walsrode auf die A7 in Richtung Kassel. Dort konnten Polizeikräfte die Fahrzeuge schließlich an der Tank- und Rastanlage Wülferode stoppen.

Während der Fahrt überholten die Fahrer mehrfach verbotswidrig rechts sowie über den Seitenstreifen. Zudem hielten sie extrem geringe Abstände ein und nutzten Lichthupe, um sich gegenseitig zu koordinieren.

Ermittlungen und Maßnahmen vor Ort

Bei den Beteiligten handelt es sich um drei junge Männer aus Salzgitter im Alter von 18, 19 und 20 Jahren. In einem der Fahrzeuge befand sich zudem ein 21-jähriger Beifahrer.

Die Polizei beschlagnahmte die Führerscheine des 18- und des 20-Jährigen noch vor Ort. Dem Fahrer eines weiteren Fahrzeugs wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen alle Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Zusätzlich prüfen die Behörden mehrere Ordnungswidrigkeiten, darunter Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße sowie die Nutzung des Seitenstreifens. Die Männer zeigten sich laut Polizei uneinsichtig, was vor Ort zu Diskussionen führte.

Personen, die durch die Fahrweise der genannten Fahrzeuge gefährdet wurden oder Angaben zum Hergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Verden/ Osterholz unter der Telefonnummer 04231-8060 oder der Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8932 zu melden.

Fahrrad Diebstahlschutz

Fahrraddiebstahl vermeiden – Tipps zum sicheren Abschließen

21. April 2026/in Polizei

Polizei gibt Hinweise zum Schutz vor Fahrraddiebstahl – Schäden bleiben hoch.

HANNOVER (redu) – Mit steigenden Temperaturen beginnt die Fahrradsaison, doch der Fahrraddiebstahl bleibt ein Problem. Allein 2025 entstand in Niedersachsen ein Schaden von rund 28 Millionen Euro. Die Polizei gibt deshalb konkrete Hinweise zum wirksamen Fahrrad Diebstahlschutz.

Vor allem hochwertige Fahrräder und E-Bikes geraten verstärkt ins Visier von Tätern. Mit konsequentem Schutz und klarer Kennzeichnung lässt sich das Risiko deutlich senken.

Mit Beginn der warmen Monate steigt erfahrungsgemäß auch der Fahrraddiebstahl. Besonders hochwertige Fahrräder und E-Bikes sind betroffen, da sie für Täter lukrativ und vergleichsweise leicht zu transportieren sind. Ein konsequenter Fahrrad Diebstahlschutz gewinnt daher an Bedeutung.

Richtig abschließen und sichern

Ein effektiver Schutz beginnt mit einem hochwertigen Schloss. Empfohlen werden stabile Bügel-, Stahlketten- oder Panzerkabelschlösser, die ausreichend groß sind, um das Fahrrad an festen Gegenständen wie Fahrradständern oder Geländern zu befestigen. Nur das Blockieren der Räder reicht nicht aus, da Fahrräder sonst problemlos weggetragen werden können.

Darüber hinaus sollte das Rad möglichst an gut einsehbaren Orten abgestellt werden. Täter meiden häufig Bereiche mit hoher Sichtbarkeit oder Publikumsverkehr. Gerade bei E-Bikes empfiehlt es sich zusätzlich, den Akku und wertvolles Zubehör separat zu sichern oder mitzunehmen.

Auch in Kellern, Garagen oder Hinterhöfen besteht ein Risiko. Hier bietet eine zusätzliche Sicherung, etwa durch ein zweites Schloss, einen wichtigen Schutz. Technische Lösungen wie GPS-Tracker können ergänzend eingesetzt werden. Sie schlagen Alarm, sobald das Fahrrad bewegt wird, und ermöglichen eine Ortung im Falle eines Diebstahls.

Kennzeichnung und Dokumentation entscheidend

Neben der Sicherung spielt die eindeutige Identifizierbarkeit eine zentrale Rolle. Viele Fahrräder verfügen bereits über eine individuelle Rahmennummer. Alternativ kann eine Codierung vorgenommen werden, bei der wichtige Daten dauerhaft am Rahmen angebracht werden. Dadurch lässt sich das Fahrrad im Falle eines Diebstahls schneller dem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen.

Fachhändler sowie Polizei bieten entsprechende Codieraktionen an oder informieren über geeignete Möglichkeiten. Eine solche Kennzeichnung kann zudem abschreckend wirken, da codierte Fahrräder schwerer weiterverkauft werden können.

Ebenso wichtig ist die Dokumentation aller relevanten Daten. Ein Fahrradpass enthält Informationen wie Rahmennummer, Hersteller, Modell, Rahmengröße sowie ein Foto des Fahrrads. Diese Angaben erleichtern es den Ermittlungsbehörden, gestohlene Fahrräder zu identifizieren und zurückzugeben.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizeieinsatz in Kaltenweide: Beamtin bei Durchsuchung von Hunden angegriffen

17. April 2026/in Polizei

Durchsuchung nach Brandverdacht in Kaltenweide eskaliert – Schusswaffeneinsatz gegen Hunde.

HANNOVER (redu) – Bei einem Polizeieinsatz ist eine 23-jährige Beamtin am Donnerstagmorgen in Kaltenweide durch einen Hundebiss verletzt worden. Einsatzkräfte setzten daraufhin ihre Schusswaffen ein und töteten zwei Hunde auf dem Grundstück.

Der Einsatz stand im Zusammenhang mit einem Brand in einem Wohn- und Firmenkomplex. Ein Tatverdächtiger wurde bereits zuvor festgenommen.

Im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz ist es am Donnerstagmorgen in Hannover-Kaltenweide zu einem Zwischenfall mit Hunden gekommen. Während einer Durchsuchung wurde eine Polizeibeamtin durch einen Hundebiss leicht verletzt.

Zuvor waren Feuerwehr und Polizei gegen 05:50 Uhr zu einem Brand in der Straße Kiebitzkrug alarmiert worden. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 53-jährigen Mann, der im Verdacht steht, das Feuer in einem Wohn- und Firmenkomplex gelegt zu haben. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest.

Durchsuchung nach Brandverdacht

Im weiteren Verlauf erwirkte die Staatsanwaltschaft Hannover einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Tatverdächtigen. Während dieser Maßnahme griffen zwei freilaufende Hunde die eingesetzten Kräfte an.

Um den Angriff zu stoppen, setzten Polizeikräfte ihre Schusswaffen ein. Beide Tiere wurden dabei tödlich verletzt. Die 23-jährige Beamtin erlitt leichte Verletzungen durch den Hundebiss.

Ermittlungen laufen weiter

Der festgenommene 53-Jährige befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Die Hintergründe des Brandes sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Der Kriminaldauerdienst Hannover sowie die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben die Untersuchungen aufgenommen. Weitere Details zum Einsatzverlauf wurden bislang nicht veröffentlicht.

Polizist mit Maschinenpistole

Bewaffnete Person löst Polizeieinsatz in Hannover aus

16. April 2026/in Polizei

Hinweis auf Bedrohung in der Calenberger Neustadt führt zu großem Einsatz.

HANNOVER (redu) – Ein Hinweis auf eine bewaffnete Person hat am Donnerstagmittag einen größeren Polizeieinsatz in der Calenberger Neustadt ausgelöst. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger wurde nach intensiven Ermittlungen wenig später in Groß Buchholz vorläufig festgenommen.

Auslöser war der Hinweis einer Zeugin auf eine mögliche Bedrohungslage in einer Bildungseinrichtung. Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Such- und Ermittlungsmaßnahmen ein.

Nach Angaben der Polizei meldete eine Zeugin gegen 12:00 Uhr eine bewaffnete Person, die sich in einer Bildungseinrichtung an der Wielandstraße aufgehalten haben soll. Die gemeldete bewaffnete Person führte zu einem sofortigen und umfangreichen Polizeieinsatz in der Calenberger Neustadt.

Mehrere Streifenwagen sowie weitere Einsatzkräfte rückten umgehend aus. Die Polizei sicherte die betroffene Einrichtung und begann mit einer systematischen Durchsuchung des Gebäudes. Parallel dazu wurden angrenzende Straßen kontrolliert, um mögliche Fluchtwege abzudecken.

Trotz der schnellen Reaktion konnte vor Ort zunächst keine verdächtige Person festgestellt werden. Auch im unmittelbaren Umfeld blieb die Suche zunächst ohne Ergebnis. Hinweise auf eine akute Gefährdungslage bestätigten sich vor Ort nicht.

Ermittlungen zum Tatverdächtigen

Während die Einsatzmaßnahmen noch liefen, wurden parallel Ermittlungen aufgenommen. Diese führten zur Identifizierung eines 22 Jahre alten Mannes, der im Zusammenhang mit der gemeldeten Situation stehen soll.

Nach Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Schüler der betroffenen Bildungseinrichtung. Weitere Details zu möglichen Hintergründen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Festnahme in Groß Buchholz

Im weiteren Verlauf suchten Einsatzkräfte die Wohnanschrift des Mannes an der Bussestraße im Stadtteil Groß Buchholz auf. Dort konnte der 22-Jährige angetroffen werden.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachte ihn zur Dienststelle. Dort erfolgen weitere Maßnahmen zur Klärung des Sachverhalts. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Tödlicher Unfall Hannover: Fußgänger stirbt auf L389

13. April 2026/in Polizei

65-Jähriger stirbt nach Kollision auf Fahrbahn – Hintergründe unklar.

HANNOVER (redu) – Bei einem tödlichen Unfall ist in der Nacht zu Sonntag auf der L389 nahe Arnum ein 65-jähriger Fußgänger ums Leben gekommen. Zwei Fahrzeuge erfassten den Mann, der zuvor bereits auf der Fahrbahn gelegen haben soll.

Die Polizei Hannover ermittelt zu den Hintergründen und prüft, ob es bereits vor dem Zusammenstoß ein weiteres Unfallgeschehen gegeben haben könnte.

Ein tödlicher Unfall auf der Landesstraße 389 hat in der Nacht zu Sonntag im Bereich Arnum für einen Großeinsatz gesorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 65-jähriger Mann von zwei Fahrzeugen erfasst und tödlich verletzt.

Der tödliche Unfall ereignete sich gegen 02:15 Uhr zwischen Wilkenburg und Arnum. Ein 54-jähriger Fahrer eines Mercedes GLK kollidierte rund 70 Meter vor dem Ortseingang mit dem Mann, der bereits auf der Fahrbahn gelegen haben soll.

Kollision und tödliche Verletzungen

Kurz nach der ersten Kollision näherte sich eine 39-jährige Fahrerin mit einem Peugeot 206. Trotz eingeleiteter Bremsung konnte sie einen weiteren Aufprall nicht verhindern.

Beide Fahrzeuge erfassten den Mann, der schwerste Verletzungen erlitt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 65-Jährigen ohne festen Wohnsitz.

Ermittlungen und Zeugen gesucht

Die Hintergründe des Unfalls sind derzeit unklar. Die Polizei prüft insbesondere, ob der Mann möglicherweise bereits zuvor angefahren und an der Unfallstelle zurückgelassen wurde.

Auch ist ungeklärt, warum sich der Mann auf der Fahrbahn befand. Zur Klärung des Unfallhergangs bittet der Verkehrsunfalldienst Hannover um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zur Person machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 bei der Polizei zu melden.

Funkstreifenwagen

Schusswaffeneinsatz in Hemmingen: Mann nach Polizeieinsatz schwer verletzt

11. April 2026/in Polizei

Warnschuss ohne Wirkung – Spezialkräfte setzen zusätzlich Taser ein.

HANNOVER (redu) – Bei einem Schusswaffeneinsatz in Hemmingen hat die Polizei am Freitagabend einen 39-jährigen Mann schwer verletzt, nachdem dieser sich und Einsatzkräfte in einem Hotel im Ortsteil Westerfeld bedroht hatte. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

Der Vorfall ereignete sich in einem Hotelbetrieb und erforderte den Einsatz von Spezialkräften. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.

Nach Angaben der Polizei kam es am Freitag gegen 22:15 Uhr zu dem Einsatz in der Dorfstraße im Hemminger Ortsteil Westerfeld. Der Schusswaffeneinsatz erfolgte, nachdem der 39-Jährige in seinem Hotelzimmer randalierte und selbst den Notruf gewählt hatte.

Beim Eintreffen der ersten Streifen bedrohte sich der Mann mit einem scharfen Gegenstand. Trotz mehrfacher Versuche, die Situation zu beruhigen, blieb er aggressiv und ging wiederholt auf die eingesetzten Beamten zu.

Warnschuss ohne Wirkung

Ein zunächst abgegebener Warnschuss zeigte laut Polizei keine Wirkung. In der Folge gab ein Beamter des Landeskriminalamtes Niedersachsen einen gezielten Schuss auf den Mann ab und traf ihn.

Da auch dies den Angriff nicht stoppte, setzten die Spezialkräfte zusätzlich einen Taser ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Versorgung und Ermittlungen

Unmittelbar nach dem Zugriff leisteten die Beamten Erste Hilfe. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand befindet er sich in stabilem Zustand, Lebensgefahr besteht nicht.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen übernommen. Gegen den 39-Jährigen wird wegen Bedrohung ermittelt. Weitere Details zum Einsatzverlauf wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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