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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

65-jähriger Pedelec-Fahrer nach Kollision mit Stadtbahn schwer verletzt

3. Mai 2024/in Polizei

Unfall auf der Hildesheimer Straße führt zu schweren Verletzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen

HANNOVER (redu). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, dem 2. Mai 2024, auf der Hildesheimer Straße in Hannover, als ein 65-jähriger Pedelec-Fahrer beim Überqueren der Straße mit einer Stadtbahn kollidierte. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:35 Uhr, als der Pedelec-Fahrer, der den linken Radweg der Straße „An der Wollebahn“ befuhr, die Hildesheimer Straße an der Radfahrerfurt in Richtung Neckarstraße überqueren wollte. Nach Angaben der Polizei übersah der 65-Jährige die stadteinwärts fahrende Stadtbahn der Linie 1 und kollidierte seitlich mit ihr. Der Mann stürzte schwer und musste nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme war der Stadtbahnverkehr stadteinwärts für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an der Stadtbahn und am Pedelec auf etwa 1.500 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 47-jährige Stadtbahnfahrerin sowie gegen den Pedelec-Fahrer wegen Missachtung des bevorrechtigten Schienenfahrzeuges eingeleitet. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalls, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizeikontrolle

Breite Verkehrssicherheitsmängel bei Reisebussen in Hannover festgestellt

29. April 2024/in Polizei

Bei einer Schwerpunktaktion wurden 17 von 20 kontrollierten Bussen beanstandet

HANNOVER (redu). Bei einer gezielten Kontrollaktion am Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover stellte die Polizei am Donnerstag erhebliche Mängel bei 17 von 20 überprüften Reisebussen fest. Die Kontrolle zielte auf die Einhaltung von Verkehrssicherheitsvorschriften und die Qualifikation der Fahrer ab.

Am 25. April 2024 führte die Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste eine umfangreiche Überprüfung des gewerblichen Personenverkehrs in Hannover durch. Die Einsatzkräfte untersuchten 20 Reisebusse auf ihre Verkehrstüchtigkeit sowie die Einhaltung der Sozialvorschriften, wie Lenk- und Ruhezeiten und die korrekte Durchführung von Personenbeförderungen über Grenzen hinweg.

Von den kontrollierten Fahrzeugen wiesen 17 erhebliche Mängel auf. Insbesondere wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften und das Fehlen von Länderkennungen geahndet, was zur Verhängung von Verwarngeldern führte. In schwerwiegenderen Fällen, wie bei zwei Fahrern eines Busses aus Bremen, die keine gültige Berufskraftfahrerqualifikation vorweisen konnten, wurde ein Bußgeld in Höhe von 3.000 Euro verhängt und die Weiterfahrt untersagt, bis ein qualifizierter Ersatzfahrer bereitgestellt wurde.

Technische Mängel wurden ebenfalls festgestellt, darunter defekte Warnleuchten und unzureichende Ladungssicherungen, die jeweils mit Verwarngeldern geahndet wurden. Die Ergebnisse der Kontrolle wurden auch an das Gewerbeaufsichtsamt weitergeleitet, welches in mehreren Fällen informiert wurde, um weitere Maßnahmen einzuleiten.

Umfangreiche Ermittlungen nach Niedersachsen-Derby: 251 Strafverfahren eingeleitet – Fussball Polizei

Umfangreiche Ermittlungen nach Niedersachsen-Derby: 251 Strafverfahren eingeleitet

29. April 2024/in Polizei

Polizei identifiziert 117 Tatverdächtige nach Ausschreitungen zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig

HANNOVER (redu). Sechs Monate nach dem hitzigen Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig legt die Polizeidirektion Hannover erste Ergebnisse ihrer Ermittlungen vor. Insgesamt wurden 251 Strafverfahren eingeleitet und 117 Tatverdächtige identifiziert, was die Ernsthaftigkeit der Vorfälle und die Intensität der polizeilichen Nacharbeit unterstreicht.

Rund ein halbes Jahr nach den Ausschreitungen beim Niedersachsen-Derby hat die Polizeidirektion Hannover eine umfangreiche Bilanz ihrer Ermittlungen präsentiert. Insgesamt wurden 251 Strafverfahren gegen Anhänger beider beteiligter Vereine eingeleitet. Die Polizei konnte 117 Tatverdächtige identifizieren, die sich an Gewalttaten und anderen Straftaten beteiligt hatten.

Die Gewalt eskalierte am 05. November 2023, als Fans von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig während und nach dem Spiel zahlreiche Straftaten begingen. Dazu zählten gefährliche Körperverletzungen, Angriffe auf Polizeikräfte und umfangreiche Sachbeschädigungen, deren Kosten sich auf mindestens 125.000 Euro belaufen.

Die polizeiliche Ermittlungsgruppe, bestehend aus fünf Mitgliedern, konzentrierte sich auf die Auswertung von Videoaufnahmen, um die vermummten Täter zu identifizieren. Ein Großteil der Verfahren, 85 an der Zahl, richtet sich gegen Anhänger von Hannover 96, während die übrigen Verfahren Braunschweiger Fans betreffen.

Die Ermittlungen deckten verschiedene Tatorte und -arten auf: Während des Fanmarsches zum Stadion wurden 26 Verfahren wegen schweren und einfachen Landfriedensbruchs eingeleitet, da Hannover-Ultras Pyrotechnik auf Polizeikräfte schossen. Weitere 52 Verfahren folgten aufgrund massiver Gewaltakte, darunter das Zerlegen eines Kiosks und das Werfen einer schweren Registrierkasse sowie Bauteilen auf Polizeibeamte.

Im Gästebereich wurden 19 Verfahren eingeleitet, nachdem Braunschweig-Anhänger Metallelemente demontierten und diese als Waffen gegen Einsatzkräfte verwendeten. Weitere 131 Verfahren betrafen das absichtliche Entfernen von Sitzreihen, die von der Gästekurve geworfen wurden.

Die Ermittlungsgruppe und die Polizeiführung betonen die Schwere und die geplante Natur der Eskalationen. „Die mitgebrachten Werkzeuge und die systematische Demontage der Stadionausstattung zeigen eine erschreckende Planung und Absicht hinter diesen Taten“, erklärte Tobias Klein, Leiter der Ermittlungsgruppe.

Thorsten Massinger, Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, unterstrich die Bedeutung der weiterführenden Ermittlungen und das Festhalten an einem Einsatzkonzept, das auf Kommunikation und Transparenz setzt, um die Sicherheit bei Großveranstaltungen zu gewährleisten und zukünftige Ausschreitungen zu vermeiden.

Polizeikontrolle

Polizei Hannover registriert hohe Verstoßquote bei Lkw-Kontrollen

20. April 2024/in Polizei

Verkehrssicherheitsaktion “sicher.mobil.leben” führt zu vielen Feststellungen und Sanktionen

HANNOVER (redu). Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ führte die Polizei Hannover am Mittwoch eine Großkontrolle durch, bei der 66 von 74 überprüften Güterverkehrsfahrzeugen diverse Verstöße festgestellt wurden. Die Aktion konzentrierte sich auf Überladung, Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.

Am 17. April 2024 veranstaltete die Polizei Hannover in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität eine Kontrollaktion auf dem Autobahnrastplatz Lehrter See und in den Stadtteilen Vinnhorst sowie Anderten. Ziel war es, die Sicherheit im Güterverkehr zu erhöhen und Regelverstöße zu ahnden.

Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr wurden insgesamt 74 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten in 66 Fällen Verstöße fest. Besonders häufig wurden Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (24 Fälle) und der Ladungssicherungsvorschriften (12 Fälle) notiert. Ein schwerwiegender Fall war die Kontrolle eines 54-jährigen Fahrers, dessen Anhänger das zulässige Gewicht um mehr als 150 Prozent überschritt. Der Anhänger wog 5,5 Tonnen statt der erlaubten 2 Tonnen.

Weiterhin wurden Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten aufgedeckt. In 24 Fällen wurden bei den Fahrtenschreibern Unregelmäßigkeiten festgestellt, die zu weiteren Maßnahmen führten. Sechs Fahrzeugführende mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen.

In den Stadtteilen Vinnhorst und Anderten überwachte die Fahrradstaffel der Polizei speziell die Abbiegevorgänge von Lkw. Dabei wurden 22 Fahrerinnen und Fahrer wegen Nichteinhaltung der Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen angehalten und verwarnt.

Die Aktion unterstreicht die fortwährende Notwendigkeit der Überwachung im Güterverkehr, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und schwerwiegendere Unfälle zu verhindern.

Verkehrsunfalldienst

Polizei untersucht schweren Verkehrsunfall in Garbsen mit potenziellem Alkoholeinfluss

17. April 2024/in Polizei

Tragischer Unfall in Schloß Ricklingen: Familie schwer betroffen

HANNOVER (redu). Bei einem schweren Verkehrsunfall in Garbsen wurden am Dienstagabend zwei Kinder lebensgefährlich und ein Mann schwer verletzt. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen möglichen Alkoholeinflusses des Fahrers.

Am Abend des 16. April 2024 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Burgstraße im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen, bei dem zwei Kinder und ein Erwachsener schwer verletzt wurden. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover verlor der 39-jährige Fahrer eines Lamborghinis in einer lang gezogenen Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Unfall führte dazu, dass der Wagen noch etwa 90 Meter weit rutschte und schließlich seitlich liegend zum Stillstand kam.

Ein fünfjähriger Junge wurde durch den Aufprall aus dem Auto geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer und seine zehnjährige Tochter, die ebenfalls im Fahrzeug saßen, mussten von den Rettungskräften befreit werden und wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Die Polizei hegt den Verdacht, dass der Fahrer zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde entnommen, deren Ergebnisse noch ausstehen. Zudem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Auslesung des Unfalldatenspeichers und die Erstellung eines Verkehrsunfallgutachtens angeordnet, um den genauen Hergang zu klären.

Die Straße war für Rettungs- und Aufräumarbeiten bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 262.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Ermittlungen gegen den Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs wurden eingeleitet.

Verkehrshinweis

Erhebliche Beeinträchtigungen erwartet: Hannover rät am Sonntag von Autonutzung ab

17. April 2024/in Polizei, Verkehr

Polizei empfiehlt Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel angesichts von Messe, Fußballspiel und Bauarbeiten

HANNOVER (redu). An diesem Sonntag, den 21. April 2024, wird in Hannover aufgrund mehrerer Großveranstaltungen und damit verbundener Straßensperrungen mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet. Die Polizei rät dringend davon ab, das Auto zu nutzen und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Am kommenden Sonntag werden zahlreiche Veranstaltungen und Baumaßnahmen den Verkehr im Stadtgebiet Hannover erheblich beeinflussen. Zu den Ereignissen zählen die Eröffnung der Hannover-Messe im Hannover Congress Centrum (HCC) sowie das ausverkaufte Fußballspiel zwischen Hannover 96 und dem FC St. Pauli.

Die Polizei empfiehlt, das Gebiet um das HCC am Theodor-Heuss-Platz großräumig zu meiden und alternative Verkehrsmittel zu nutzen, da insbesondere in den Bereichen Theodor-Heuss-Platz und Schackstraße mit temporären Straßensperrungen zu rechnen ist. Zusätzlich ist die Plathnerstraße wegen Bauarbeiten an den Eisenbahnbrücken vollständig gesperrt, eine Umleitung ist jedoch ausgeschildert.

Das Fußballspiel, das um 13:30 Uhr beginnt, wird etwa 49.000 Fans anziehen. Die Polizei rät von einer Anreise mit dem Pkw ab, da keine Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz vorhanden sind und die Anfahrt zum Stadion durch die Sperrung der Leine-Brücke erschwert wird.

Stattdessen werden Besucher aufgefordert, Park-and-Ride-Plätze zu nutzen, deren Standorte auf der Website der Stadt Hannover zu finden sind. Für Gästefans sind Parkmöglichkeiten an der Marianne-Baecker-Allee vorgesehen.

Zur Überwachung der Verkehrssituation und Unterstützung der Einsatzkräfte könnten Polizeidrohnen eingesetzt werden, insbesondere im Bereich des HCC, um die Verkehrslage live zu überwachen.

Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall in Schloß-Ricklingen: Zwei Kinder lebensgefährlich verletzt

17. April 2024/in Polizei

Unfall in Garbsen: Lamborghini gerät von Fahrbahn ab und verursacht schweren Unfall mit drei Verletzten

HANNOVER / GARBSEN (redu). Am Dienstagabend kam es in der Burgstraße im Garbsener Stadtteil Schloß-Ricklingen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren lebensgefährlich und ein 39-jähriger Mann schwer verletzt wurden.

Am 16. April 2024 ereignete sich gegen 19:25 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in der Burgstraße (Kreisstraße 341), bei dem ein Lamborghini aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer, ein 39-jähriger Mann, verlor in einer lang gezogenen Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, das zunächst nach links von der Straße abkam, anschließend nach rechts geschleudert wurde und gegen zwei Bäume prallte. Der Wagen fing Feuer, nachdem er einige Meter weiter auf der Seite zum Liegen gekommen war.

Die drei Insassen des Fahrzeugs – der Fahrer und zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren – wurden schwer verletzt. Die Kinder erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Der fünfjährige Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, während die anderen beiden Verletzten per Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, nachdem sie vor Ort medizinisch versorgt wurden.

Die Burgstraße bleibt aufgrund der laufenden Unfallaufnahme- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Die genaue Ursache des Unfalls wird derzeit vom Verkehrsunfalldienst untersucht.

Drogenschnelltest

Große Verkehrskontrollaktion in Garbsen und auf der A2 deckt zahlreiche Verstöße auf

16. April 2024/in Polizei

Polizei stoppt Dutzende Fahrer unter Drogeneinfluss auf der Autobahn 2

HANNOVER (redu). Am Freitag, den 12. April 2024, führte die Polizei Hannover unter der Leitung des Zentralen Verkehrsdienstes zwei umfangreiche Ausbildungskontrollen in Garbsen sowie auf der Autobahn 2 durch. Die Kontrollen zielten darauf ab, die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überprüfen und führten zur Feststellung von zahlreichen Verstößen, darunter Trunkenheitsfahrten unter Einfluss von Alkohol und Drogen.

Die Aktion startete um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz eines ehemaligen Baumarktes in der Gutenbergstraße in Altgarbsen und erstreckte sich bis 19:00 Uhr auf das Stadtgebiet und die Autobahn. Unterstützt wurden die lokalen Beamten durch Kollegen aus Herford und Brandenburg sowie von erfahrenen Fahrtüchtigkeitsprüfern und der Motorradstaffel der Polizei Hannover.

Während der Kontrollen wurden insgesamt 150 Fahrzeuge überprüft und mehr als 70 Verstöße registriert. Besonders auffällig waren sieben Fälle von Trunkenheitsfahrten unter dem Einfluss von THC, teilweise in Kombination mit Alkohol oder anderen Betäubungsmitteln. Mehrere Fahrer wurden aufgrund positiver Drogenschnelltests und erhöhter Alkoholwerte angehalten. Ein 48-jähriger Mann wurde mit 0,8 Promille und positiven Tests auf THC und Kokain erwischt, während ein anderer, ein 38-jähriger Fahrer, sowohl Medikamente als auch THC konsumiert hatte.

Ein weiterer bemerkenswerter Fall war ein Mann, der zugab, seit 36 Jahren ohne gültigen Führerschein und ohne Haftpflichtversicherung zu fahren. Dies führte zur Einleitung entsprechender Strafverfahren.

Die Polizei leitete nicht nur Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrten ein, sondern auch zahlreiche Verfahren wegen anderer Ordnungswidrigkeiten, wie Handy- und Gurtverstöße. Die Aktion zeigt das fortgesetzte Engagement der Polizei Hannover, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straßen von gefährlichen Fahrern zu säubern.

Fantrennung

Großeinsatz der Bundespolizei bei Fußballspiel: Friedliche An- und Abreise in Braunschweig

14. April 2024/in Polizei

Moderne Technik und konsequente Fantrennung gewährleisten störungsfreien Ablauf bei Bundesligaspiel

HANNOVER (redu). Bei dem Bundesligaspiel in Braunschweig waren heute rund 450 Beamte der Bundespolizei im Einsatz, um die Sicherheit während der An- und Abreise von etwa 3130 Fußballfans zu gewährleisten. Dank umfangreicher Aufklärungsmaßnahmen und moderner Technik blieb der Tag ohne besondere Vorfälle.

Im Rahmen des Bundesligaspiels in Braunschweig waren heute 450 Einsatzkräfte der Bundespolizei, darunter Teams aus Hannover, Duderstadt, Blumberg, Bremen und Uelzen sowie 15 Diensthunde, mobilisiert. Zusätzlich unterstützte ein Polizeihubschrauber aus Gifhorn mit moderner Bildübertragung die umfangreichen Aufklärungsmaßnahmen. Ziel war es, das Aufeinandertreffen rivalisierender Fangruppen zu vermeiden und eine störungsfreie An- und Abreise zu ermöglichen.

Die Anreise der Fans wurde durch den Einsatz von Regel- und Entlastungszügen gemanagt, wobei allein aus Hannover 1880 Fans anreisten. Die Bundespolizei trennte die Fangruppen am Hauptbahnhof Braunschweig konsequent und führte die Fans von Hannover 96 zu Shuttle-Bussen, die sie zum Stadion brachten. Diese Maßnahmen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Braunschweig und der DB-AG.

Auch die Rückreise nach dem Spiel verlief unter Polizeischutz ruhig und ohne Störungen. Einsatzleiter Martin Kröger lobte das Verhalten der Fans und die Arbeit der Polizeikräfte: „Der störungsfreie Verlauf bestätigt unser Einsatzkonzept. Die konsequente Trennung der Fangruppen und die Überwachung der Reisewege trugen wesentlich zur Sicherheit bei.“

Messerattacke

Gewalteskalation am Hauptbahnhof Hannover: Streit führt zu Messerattacke

10. April 2024/in Polizei

Schnelles Eingreifen der Polizei verhindert schlimmere Folgen bei Messerattacke

HANNOVER (redu). Gestern Abend (09.04.2024) eskalierte am Hauptbahnhof Hannover ein Streit zwischen zwei deutschen Männern zu einer gefährlichen körperlichen Auseinandersetzung, die beinahe in einer Messerstecherei endete.

Am Hauptbahnhof Hannover kam es gestern zu einem gewalttätigen Zwischenfall. Zwei deutsche Männer im Alter von 32 und 52 Jahren gerieten in der Nähe der Drillingsrolltreppen in einen heftigen Streit. Nach verbalen Anfeindungen stieß der 52-Jährige den jüngeren Mann, was zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Tritten und Schlägen führte.

Die Situation eskalierte weiter, als der 32-Jährige, ein Einwohner der Wedemark, ein Einhandmesser zog und versuchte, auf den Oberkörper seines Kontrahenten einzustechen. Glücklicherweise verfehlte er sein Ziel, und es kam zu keinen Verletzungen durch die Messerattacke.

Eine nahegelegene Streife der Bundespolizei wurde auf den Vorfall aufmerksam und griff ein. Der bewaffnete Mann erkannte die Beamten und flüchtete, warf dabei das Messer weg und rannte zum Zentralen Omnibusbahnhof. Die Polizei, unterstützt von der Landespolizei Niedersachsen, konnte den Flüchtenden nach einer kurzen Verfolgung festnehmen und das weggeworfene Messer sicherstellen.

Der 52-Jährige blieb unverletzt und lehnte medizinische Hilfe ab. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt. Der 32-Jährige, der bereits früher wegen Körperverletzung und Beleidigung verurteilt wurde und eine Geldstrafe von 2.955 Euro nicht bezahlen konnte, wurde zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 197 Tagen in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Führens eines Einhandmessers ermittelt.

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