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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeibeamtin

Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 der Polizeidirektion Hannover

14. März 2024/in Polizei

Straftaten sind um rund 7,5 % gestiegen

HANNOVER (ots). Im Jahr 2023 wurden insgesamt 116.462 Straftaten registriert. Bei der Betrachtung der Gesamtzahl der Straftaten ist ein Anstieg von 7,5 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Vergleich zum Jahr 2022 ist die Aufklärungsquote im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover im Jahr 2023 von 60,6 Prozent auf 61,3 Prozent gestiegen.

Am 13.03.2024 stellte die Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover, Gwendolin von der Osten, im Rahmen einer Pressekonferenz die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 der Polizeidirektion Hannover vor. Dabei ging sie unter anderem auf die Kriminalitätsfelder Häusliche Gewalt, Sexualdelikte, Gewaltkriminalität, Messerangriffe und Jugendkriminalität ein.

Der allgemeine Anstieg der Gesamtfallzahlen steht auch im Zusammenhang mit einer erhöhten Mobilität, sprich einer zunehmenden Präsenz im öffentlichen Raum, aber auch mit wirtschaftlichen und sozialen Belastungen sowie Migrationsbewegungen.

Häusliche Gewalt

Ein wichtiges Thema bei der Betrachtung der Polizeilichen Kriminalstatistik ist die häusliche Gewalt. Hier ist ein Anstieg zum Vorjahr von 12 Prozent zu verzeichnen. Häusliche Gewalt umfasst alle Formen körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt und schließt Gewalt in Familie und Partnerschaft ein. Gerade bei häuslicher Gewalt ist mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, da Betroffene aus Angst, Hilflosigkeit oder Scham keine Anzeige erstatten. Deshalb ist es der Polizeipräsidentin wichtig, das sensible Thema häusliche Gewalt in all seinen Facetten zu beleuchten. „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit und hat schwerwiegende und langfristige Folgen für die Opfer, aber auch für die im Haushalt lebenden Kinder. Die Bekämpfung der häuslichen Gewalt hat daher in der Polizeidirektion Hannover einen hohen Stellenwert. Gerade weil die Dunkelziffer sehr hoch ist, darf bei häuslicher Gewalt nicht weggeschaut werden. In enger Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Jugendamt, dem Amtsgericht, der Beratungs- und Interventionsstelle (BISS) sowie sozialen Einrichtungen wie den Frauenhäusern versuchen wir, den Betroffenen zu helfen, damit sie einen Weg aus der Gewaltspirale finden“, so die Polizeipräsidentin.

Sexualdelikte

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist ein Anstieg um 27,7 Prozent zu verzeichnen. Um diesen Anstieg nachvollziehen zu können, muss dieser Deliktskomplex näher betrachtet werden. Zu den Sexualdelikten zählen Straftaten wie Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, aber auch die Verbreitung pornografischer Inhalte. 48 Prozent dieser Sexualdelikte sind die Verbreitung pornografischer Inhalte über das Internet, zum Beispiel über Social Media.

Der Anstieg der Fallzahlen ist insbesondere auf die Aktivitäten des BKA bei der Auswertung von Meldungen des US-amerikanischen National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) zurückzuführen. Ein häufiges Phänomen ist auch die unbedachte Verbreitung entsprechender, zum Teil selbst hergestellter Inhalte über Smartphones durch Kinder und Jugendliche. Die polizeilichen Präventionsmaßnahmen sind hierauf ausgerichtet.

Gewaltkriminalität und Messerangriffe

Unter dem Oberbegriff Gewaltkriminalität werden eine Vielzahl von Delikten wie sexuelle Nötigung, Raubdelikte, aber auch Kapitalverbrechen wie Mord und Totschlag zusammengefasst. In dieser Kategorie ist ein Anstieg von 14 Prozent zu verzeichnen. Unter Messerangriffen werden alle Straftaten zusammengefasst, bei denen ein Messer bereits zur Bedrohung eingesetzt wurde. Seit 2020 werden Messerangriffe gesondert ausgewertet. Von 2022 auf 2023 ist hier ein leichter Anstieg um 4,6 Prozent zu verzeichnen. Als Reaktion auf diese Entwicklungen erfolgte eine deutliche Präsenzerhöhung in der zweiten Jahreshälfte 2023 mit einem Schwerpunkt im innerstädtischen Bereich. Zur Reduzierung der Gewaltkriminalität sowie der Messerangriffe sind bereits verschiedene Projekte mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern wie der Landeshauptstadt Hannover initiiert. Auf dem Raschplatz wurden u.a. Freizeitangebote (Basketballplatz und Winter-Open-Air) geschaffen. Die Polizeidirektion Hannover leistet insbesondere durch polizeiliche Kontroll- und Strafverfolgungsmaßnahmen sowie durch intensive Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie der Landeshauptstadt Hannover, der Bundespolizei und sozialen Einrichtungen einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit im innerstädtischen Bereich. Diese Maßnahmen haben sich verstetigt und werden umfassend fortgeführt. Zu einer möglichen örtlichen Erweiterung der eingerichteten Waffenverbotszone erfolgt ein enger Austausch mit der Landeshauptstadt Hannover.

Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte

Die Fallzahlen der Gewalt gegen Polizeibeamte und -beamtinnen steigen um 3,1 % und bleiben auf hohem Niveau. Die Fallzahlen von Gewalt gegen Rettungskräfte bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere vor dem Hintergrund der Ereignisse in der vergangenen Silvesternacht zeigt sich, wie wichtig die Präventionsarbeit und die Fortführung entsprechender Kampagnen in diesem Bereich sind.

Jugendkriminalität

Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen ist im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Prozent gestiegen. Mit der Zunahme der Straftaten stieg auch die Zahl der Tatverdächtigen. Ein Erklärungsansatz sind die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Die Einschränkungen durch die Pandemie haben die Lebensbedingungen der Jugendlichen unsicherer gemacht und sie über einen längeren Zeitraum isoliert. Dadurch wurde das Erlernen von Konfliktlösungskompetenzen erschwert und kriminelles Verhalten als weniger schlimm interpretiert. Zudem haben wirtschaftliche und soziale Belastungen Einfluss auf die Zahl der Gewaltdelikte. „Der Polizei kommt bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität eine wichtige Rolle zu. Für unsere polizeiliche Arbeit bedeutet dies, die Prävention von delinquentem Verhalten als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrzunehmen und bei Verstößen Werte und Normen entsprechend dem persönlichen Entwicklungstand zu verdeutlichen“, sagt Markus Häckl, Leiter des Dezernats für Kriminalitätsbekämpfung und Kriminalprävention der Polizeidirektion Hannover. Nur ein geringer Teil der Jugendlichen trete intensiv kriminell in Erscheinung, ergänzt er. „Gerade hier ist eine Intervention durch umfassende und konsequente Maßnahmen erforderlich. Sowohl bei der Prävention als auch bei der Bewältigung von Jugendkriminalität arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit verschiedenen etablierten Netzwerken zusammen, unter anderem mit der Landeshauptstadt, den Schulen, den Gerichten, der Staatsanwaltschaft und den Jugendhilfeträgern“.

Wohnungseinbruchdiebstahl

Bei den Wohnungseinbrüchen ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zwar ein Anstieg um 11,7 Prozent zu verzeichnen, die Fallzahlen bewegen sich jedoch im langjährigen Vergleich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Die rückläufigen Zahlen sind unter anderem auf die langjährige Aufklärungs- und Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen. Insbesondere durch die Technische Prävention, die Kontaktbeamten, und die Präventionsteams der Polizeiinspektionen werden Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern angeboten, um Gefahren zu erkennen und konkrete Möglichkeiten für technische Präventionsmaßnahmen zu treffen.

Blaulicht

Tödliches Feuer in Neustadt am Rübenberge: Frau stirbt nach Wohnungsbrand

12. März 2024/in Polizei

Ein Brand in einer Einliegerwohnung fordert ein Todesopfer – weitere Bewohner unverletzt

HANNOVER / NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am Morgen des 12. März 2024 kam es zu einem tragischen Brand in einer Einliegerwohnung im Ortsteil Bordenau von Neustadt am Rübenberge, bei dem eine 59-jährige Frau ihren Verletzungen erlag. Weitere Bewohner des Hauses konnten sich in Sicherheit bringen.

In den frühen Morgenstunden des Dienstags ereignete sich ein schwerer Brand in einer Einliegerwohnung im Ortsteil Bordenau von Neustadt am Rübenberge, der tragische Folgen nach sich zog. Eine 59-jährige Bewohnerin konnte zwar von der Feuerwehr gerettet werden, verstarb jedoch kurz darauf an ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, nachdem eine 31-jährige Bewohnerin des angrenzenden Einfamilienhauses im Spechtweg gegen 08:20 Uhr Rauch und Qualm bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert hatte.

Vier weitere Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig retten und blieben unversehrt. Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Hannover nahmen noch am Vormittag ihre Untersuchungen in der vom Brand betroffenen Wohnung auf. Die Ursache des Feuers ist momentan noch unklar, jedoch schließt die Polizei ein Fremdverschulden sowie einen technischen Defekt als Auslöser aus.

Der durch den Brand entstandene Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Wohnung ist infolge des Feuers unbewohnbar geworden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

LKW-Kontrollstelle

Großkontrolle auf der A2: Jeder fünfte Lkw-Fahrer gestoppt

8. März 2024/in Polizei

Verstöße gegen Ladungssicherung und Lenkzeiten dominieren bei Autobahnkontrollen

HANNOVER (redu). Bei einer umfangreichen Verkehrskontrolle auf der Autobahn 2 in Richtung Dortmund wurden gravierende Verstöße im Güterverkehr festgestellt, die für jeden fünften kontrollierten Lkw-Fahrer ein Fahrverbot zur Folge hatten.

Im Rahmen einer koordinierten Großkontrolle auf der Tank- und Rastanlage Garbsen Nord am 6. März 2024 wurden gezielt Lastkraftwagen auf der A2 in Richtung Dortmund überprüft. Der Zentrale Verkehrsdienst der Polizei Hannover führte diese Kontrolle in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität, dem Gewerbeaufsichtsamt Hannover und der Region Hannover durch. Hauptziel war die Überwachung der Einhaltung von Ladungssicherungen, Lenk- und Ruhezeiten sowie die Feststellung technischer Mängel.

Ein Sattelkraftzug, der von einem 48-jährigen Berufskraftfahrer gesteuert wurde, wurde wegen augenfälliger Ausbuchtungen an der Plane gestoppt. Obwohl die Ladung beim ersten Blick gesichert erschien, stellte sich heraus, dass die Ladung unzureichend gesichert war und Teile davon beim Öffnen der Plane herabfielen. Ein weiterer Sattelzug mit polnischer Zulassung wies erhebliche Mängel an allen sechs Reifen auf, was zur Unterbindung der Weiterfahrt und Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens führte.

Von den 151 überprüften Fahrzeugen mussten 31, also rund 20 Prozent, ihre Fahrt unterbrechen. Insgesamt wurden 66 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Diese Maßnahmen zeigen das konsequente Vorgehen der Polizei Hannover und der beteiligten Behörden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Autobahnen.

Nurhan Özdemir Polizei

Nurhan Özdemir übernimmt Leitung der Polizeiinspektion Hannover

8. März 2024/in Polizei

Mit Expertise und Erfahrung: Nurhan Özdemir tritt ihre neue Position als Leiterin der PI Hannover an

HANNOVER (redu). Mit der Ernennung von Nurhan Özdemir zur Leiterin der Polizeiinspektion Hannover setzt die Polizeidirektion auf eine erfahrene Kraft aus den eigenen Reihen. Özdemir, die bereits diverse Führungspositionen innehatte, tritt die Nachfolge von Detlef Hoffmann an, der in den Ruhestand getreten ist.

Die Polizeiinspektion (PI) Hannover beginnt ein neues Kapitel unter der Führung von Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, die zum 1. März 2024 offiziell ihre neue Rolle als Leiterin übernommen hat. Mit einer 25-jährigen Karriere bei der Polizei bringt die 45-Jährige umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Behörde ein. Özdemir, die zuletzt eine Führungsposition im Polizeikommissariat Hannover-Limmer bekleidete und an der Deutschen Hochschule der Polizei als Lehrbeauftragte tätig war, ist in der Direktion keine Unbekannte.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten würdigte Özdemir als eine im Kollegenkreis geschätzte Beamtin, deren Rückkehr nach Hannover mit großer Expertise in Führung und Einsatzbewältigung verbunden ist. Von der Osten hebt hervor, dass Özdemir die ideale Besetzung für diese verantwortungsvolle Position sei.

Özdemir selbst sieht ihrer neuen Aufgabe mit Enthusiasmus entgegen und verspricht, ihre Tätigkeit unter den bewährten Prinzipien der Professionalität, Verlässlichkeit und des gegenseitigen Vertrauens fortzusetzen, wobei der Mensch hinter der Uniform stets im Fokus bleiben soll.

Ihre Laufbahn bei der Polizei startete Özdemir 2002 bei der Bereitschaftspolizei Osnabrück. Nach verschiedenen Stationen innerhalb der Polizeiinspektion Hannover-Mitte und einer Weiterbildung zum Master an der DHPol in Münster, übernahm sie leitende Funktionen in Hannover-West. Dort zeichnete sie für die Bewältigung mehrerer Großeinsätze verantwortlich.

Die Polizeiinspektion Hannover betreut einen Zuständigkeitsbereich von über 23.800 Hektar und sorgt für die Sicherheit der rund 584.522 Menschen in ihrem Gebiet. Die PI setzt sich zusammen aus verschiedenen Polizeikommissariaten, die alle zum Ziel haben, die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Verkehrsunfalldienst

Motorradfahrer bei Kollision mit Pkw in Hannover verstorben

7. März 2024/in Polizei

25-jähriger Motorradfahrer nach Zusammenstoß auf dem Westschnellweg verstorben

HANNOVER (redu). Am Mittwochnachmittag des 6. März 2024 ereignete sich auf dem Westschnellweg im Stadtgebiet Hannovers ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt wurde. Der Unfall führte zu einer stundenlangen Sperrung des Westschnellwegs in Fahrtrichtung Norden, was erhebliche Verzögerungen nach sich zog.

Auf dem Westschnellweg in Hannover kam es am Mittwoch, dem 6. März 2024, zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall. Ein 25-jähriger Motorradfahrer, der eine Honda fuhr, kollidierte gegen 16:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schwanenburgbrücke und Herrenhausen mit einem vorausfahrenden Citroën C4, gesteuert von einer 24-jährigen Fahrerin. Nach dem Zusammenstoß rutschte das Motorrad gegen die Schutzplanke und der Fahrer wurde in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert, wo er schwer verletzt liegen blieb. Während der Motorradfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, blieb die Autofahrerin unverletzt.

Die Unfallursache ist bislang ungeklärt. Ersthelfer waren schnell vor Ort, um dem Verletzten beizustehen, bis Polizei, Rettungsdienst und Notarzt eintrafen. Aufgrund des Unfalls und der notwendigen Rettungs-, Aufräum- und Unfallaufnahmearbeiten blieb der Westschnellweg in nördlicher Richtung für mehrere Stunden gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsverzögerungen auf den alternativen Routen.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die Polizei Hannover sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen und zur Fahrweise des Motorradfahrers vor dem Unfall machen können, und bittet um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 0511 109-1888.

Nachtrag (ots). Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes verstarb der 25-Jährige am Donnerstag, 07.03.2024, gegen 12:20 Uhr in einem hannoverschen Krankenhaus. Er war am Nachmittag zuvor auf dem Westschnellweg mit seinem Motorrad in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Wachsende Sorge um Diebstähle in Hannover: Ältere Bürger zunehmend betroffen

6. März 2024/in Polizei

Senioren im Fokus von Dieben: Schutzmaßnahmen und Empfehlungen der Polizei

HANNOVER (redu). In den vergangenen Wochen hat die Polizeiinspektion Hannover einen alarmierenden Anstieg von Diebstählen registriert, bei denen vorrangig Seniorinnen und Senioren die Zielscheibe von Kriminellen darstellen. Diese Entwicklung ist besonders an den Wochenenden zu beobachten, wo zwischen Kröpcke und Lister Meile, einem belebten Bereich der Stadt, 20 bis 30 solcher Taten verzeichnet werden.

Die Diebstähle, die sich aus Handtaschen und Rollatoren ereignen, folgen einem wiederkehrenden Muster, in dem die Täter – hauptsächlich Frauen mittleren Alters – in Gruppen agieren und ihre Opfer durch Ablenkungsmanöver irritieren. Ein häufiges Szenario sieht vor, dass eine Person das Opfer in ein Gespräch verwickelt, während eine andere unbemerkt Wertsachen entwendet. Diese Vorfälle finden nicht nur in offenen Straßen statt, sondern auch in Situationen, in denen Menschenmassen zusammenkommen, wie in Aufzügen, an Rolltreppen und in den Einstiegsbereichen von Stadtbahnen, wo die Enge und Hektik zum Vorteil der Diebe genutzt wird.

Ein besonders bezeichnender Vorfall ereignete sich, als ein älteres Ehepaar fast Opfer eines solchen Diebstahls wurde. Eine unbekannte Frau lenkte das Paar, das mit einem Rollator unterwegs war, ab, während ihre Komplizin versuchte, aus der sichtbar im Netz des Rollators liegenden Handtasche zu stehlen. Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen konnte dieser Diebstahl jedoch verhindert und eine der Täterinnen festgenommen werden. Dieses Beispiel unterstreicht nicht nur die Dreistigkeit, sondern auch die ausgeklügelte Vorgehensweise der Kriminellen.

Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung hat die Polizei Hannover eine Reihe von Empfehlungen herausgegeben, um insbesondere lebensältere Menschen auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen und ihnen zu helfen, sich zu schützen. Zu den Ratschlägen gehören:

  • Beschränkung der mitgeführten Wertsachen auf das absolut Notwendige.
  • Das Tragen von Wertsachen in körpernahen und verschließbaren Taschen, um die Sicherheit zu erhöhen.
  • Nie Taschen unbeaufsichtigt lassen, unabhängig vom Ort.
  • Bewusstsein für Ablenkungsmanöver, wie nach dem Weg fragen oder Anrempeln, die als Vorwand für Diebstähle dienen können.

Für den Fall, dass es dennoch zu einem Diebstahl kommt, empfiehlt die Polizei, Lärm zu machen, gezielt Passanten um Hilfe zu bitten, den Notruf 110 zu wählen und eine detaillierte Personenbeschreibung abzugeben. Es wird jedoch davon abgeraten, selbst Gegenwehr zu leisten oder die Verfolgung aufzunehmen.

Abschließend betont die Polizei die Bedeutung der Prävention und der Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum. Weitere hilfreiche Tipps und Informationen bietet die Polizei auf ihrer Beratungswebseite an, um Bürgern dabei zu helfen, sich effektiv vor Diebstählen zu schützen.

Festnahme durch die Polizei

Geiselnahme im Rathaus Sehnde endet unblutig

29. Februar 2024/in Polizei

Mann bedroht Rathausmitarbeiterin mit Messer – Polizeieinsatz erfolgreich

HANNOVER / SEHNDE (redu). Ein 25-jähriger Mann wurde am Mittwoch, dem 28. Februar 2024, im Rathaus der Stadt Sehnde festgenommen, nachdem er eine Mitarbeiterin mit einem Messer bedroht und kurzzeitig als Geisel genommen hatte. Die Polizei konnte den Vorfall ohne Verletzte beenden.

In einem dramatischen Einsatz gelang es der Polizei Sehnde, eine Geiselnahme im Rathaus der Stadt am Mittwochmittag friedlich zu beenden. Gegen 12:40 Uhr trat ein 25-Jähriger mit einem Messer bewaffnet vor der Polizeistation Sehnde in Erscheinung. Als Polizeibeamte den Mann im Freien ansprachen und aufforderten, die Waffe niederzulegen, flüchtete dieser in das nahegelegene Rathausfoyer, wo er eine 57-jährige Mitarbeiterin bedrohte.

Die sofort reagierenden Einsatzkräfte folgten dem Täter ins Rathaus und konnten ihn dazu bewegen, das Messer wegzulegen und die Frau freizulassen. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Die Ermittlungen der Polizei Hannover ergaben, dass der 25-Jährige auch in Verbindung mit einer Straftat in Berlin steht. Infolgedessen wurde er am Abend des gleichen Tages zur weiteren Abklärung nach Berlin überführt.

Blaulicht auf Zivilfahrzeug

Ehepaar in Hannover-Bothfeld Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls

29. Februar 2024/in Polizei

Fahndung nach bewaffnetem Raubüberfall in der Damaschkestraße

HANNOVER (redu). In den frühen Morgenstunden des 29. Februar 2024 wurden ein 69-jähriger Mann und seine 74-jährige Frau in ihrem Haus in Hannover-Bothfeld von zwei bewaffneten Unbekannten überfallen. Die Täter entkamen mit Bargeld, während das Ehepaar leichte Verletzungen erlitt. Die Polizei Hannover hat die Fahndung eingeleitet und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach den flüchtigen Räubern.

Am Donnerstagmorgen, gegen 06:15 Uhr, ereignete sich in der Damaschkestraße im Stadtteil Bothfeld von Hannover ein schwerer Raubüberfall. Zwei unbekannte Männer klopften an die Tür eines Ehepaares und erzwangen unter Vorhalt eines Messers und einer Schusswaffe den Eintritt ins Haus. Die Täter forderten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem sie ihre Forderungen durchgesetzt hatten, fesselten sie die 69-jährige Frau und ihren 74-jährigen Ehemann, bevor sie mit ihrer Beute die Flucht ergriffen.

Der 74-jährige Hausbewohner erlitt leichte Verletzungen und musste von Rettungskräften behandelt werden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei bleiben die Täter bislang ungreifbar.

Die Polizei hat eine Beschreibung der flüchtigen Personen veröffentlicht. Der erste Täter wird als etwa 1,80 Meter groß, korpulent, zwischen 40 und 50 Jahre alt beschrieben, bekleidet mit schwarzer Oberbekleidung und einer hellen Maske, und spricht Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Der zweite Täter wird als ungefähr 1,75 Meter groß, schlank, zwischen 20 und 30 Jahre alt, gekleidet in dunkler Oberbekleidung mit Kapuze, einer schwarzen Hose und weißen Schuhen, ebenfalls mit osteuropäischem Akzent sprechend, beschrieben.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Demonstartion

Zwei Großdemonstrationen in Hannover: Verkehrslage am Freitag angespannt

26. Februar 2024/in Polizei

Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab, während Hannover Kundgebungen und Warnstreik erwartet

HANNOVER (redu). Am Freitag, den 1. März 2024, wird die Verkehrssituation in Hannover durch zwei große Kundgebungen und einen Warnstreik der ÜSTRA maßgeblich beeinflusst. Während der Baugewerbe-Verband Niedersachsen einen Autokorso veranstaltet, plant „Fridays for Future Hannover“ eine Demonstration für den Klimaschutz. Die Polizei empfiehlt, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

Am kommenden Freitag findet in Hannover ein Autokorso des Baugewerbe-Verbands Niedersachsen (BVN) statt, der parallel zu einer Demonstration von „Fridays for Future Hannover“ zum Thema Klimaschutz verläuft. Die beiden Veranstaltungen werden voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die Verkehrssituation in der Stadt haben, insbesondere da gleichzeitig ein Warnstreik bei der städtischen Verkehrsgesellschaft ÜSTRA angekündigt ist.

Der BVN-Autokorso beginnt um 10:00 Uhr auf dem Schützenplatz in der Calenberger Neustadt und führt über mehrere zentrale Straßen der Stadt, mit einer geplanten Rückkehr zum Schützenplatz gegen 12:30 Uhr. Die Route umfasst unter anderem die Waterloostraße, den Aegidientorplatz und die Hamburger Allee.

Fast zeitgleich mobilisiert „Fridays for Future Hannover“ zu einer Kundgebung unter dem Motto „Klimastreik, #WirFahrenZusammen“, die um 12:00 Uhr „Am Küchengarten“ in Linden beginnt. Nach einer einstündigen Auftaktkundgebung ist eine Route durch die Stadt geplant, die bis 16:00 Uhr andauern soll.

Angesichts dieser Veranstaltungen und des Warnstreiks appelliert die Polizei an die Bevölkerung, nur für notwendige Fahrten das Auto zu nutzen und möglichst auf Alternativen wie das Fahrrad umzusteigen. Da Busse und Bahnen durch den Streik in ihrem Betrieb eingeschränkt sind, wird mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Verkehrsunfalldienst

Neueste Ermittlungsergebnisse nach tragischer Kollision auf dem Südschnellweg

18. Februar 2024/in Polizei

Mehrstündige Vollsperrung und Ermittlungen nach tödlichem Unfall in Hannover

HANNOVER (redu). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Südschnellweg in Hannover am Samstagabend, den 17. Februar 2023, kam ein Mann ums Leben, während zwei Frauen leicht verletzt wurden. Neue Erkenntnisse der Polizei liefern Details zum Unfallhergang.

Am späten Samstagabend ereignete sich auf dem Südschnellweg in Hannover ein tragischer Verkehrsunfall, der das Leben eines Mannes aus Garbsen forderte und zwei weitere Personen leicht verletzte. Der Unfall führte zu einer stundenlangen Sperrung beider Fahrtrichtungen und zog ein Großaufgebot von Rettungskräften nach sich.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 18:00 Uhr in Fahrtrichtung Peine zwischen dem Landwehrkreisel und der Wilmerstraße. Ein 57-jähriger Mercedes-Fahrer aus Garbsen fuhr auf einen Skoda auf, in dem sich der später verstorbene 48-jährige Beifahrer und eine 47-jährige Fahrerin, ebenfalls aus Garbsen, befanden. Die Kollision verursachte eine Kettenreaktion, bei der der Skoda gegen einen Renault einer 23-jährigen Fahrerin aus Seelze prallte und sich quer zur Fahrtrichtung zwischen dem Mercedes und der Leitplanke zum Stehen kam. Anschließend kollidierte der Renault mit dem Opel einer 43-jährigen Frau aus Burgwedel.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 48-Jährige aus Garbsen noch an der Unfallstelle. Die 47-jährige Skoda-Fahrerin und die 23-jährige Renault-Fahrerin erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht. Die weiteren Insassen der beteiligten Fahrzeuge blieben unverletzt.

Die Polizei beschlagnahmte die Fahrzeuge Mercedes, Skoda und Renault zur Klärung des genauen Unfallhergangs. Der Südschnellweg war in der Folge in Fahrtrichtung Peine für etwa sieben Stunden und in Gegenrichtung für ungefähr zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache, die von einem unabhängigen Gutachter unterstützt werden, laufen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

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