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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Mehrfamilienhaus in Flammen: Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand in Vahrenwald – BGPress 1154306

Mehrfamilienhaus in Flammen: Kriminalpolizei ermittelt nach Großbrand in Vahrenwald

1. Juli 2024/in Polizei

Zwei Millionen Euro Schaden – Ermittlungen zur Brandursache laufen

HANNOVER (redu). Nach dem verheerenden Brand eines Mehrfamilienhauses im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache des Feuers, das am Freitag immensen Schaden anrichtete, bleibt zunächst unklar.

Am Freitagnachmittag, den 28. Juni 2024, brach gegen 15:00 Uhr ein verheerendes Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Grabbestraße im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald aus. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr entstand ein hoher Sachschaden, der auch angrenzende Gebäude betraf. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf rund zwei Millionen Euro.

Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass niemand von ihnen verletzt wurde. Ein Feuerwehrmann erlitt jedoch während der Löscharbeiten leichte Verletzungen. Aufgrund der schweren Beschädigungen ist das betroffene Haus derzeit unbewohnbar.

Noch am Freitag musste das Technische Hilfswerk eingreifen, um die Giebelfront des Gebäudes zu stabilisieren und einen möglichen Einsturz der Fassade zu verhindern. Am Montag, dem 1. Juli 2024, führten Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Hannover eine Untersuchung des Brandortes durch, die jedoch keine eindeutige Ursache des Feuers zutage brachte.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten.

Symbolbild Messerangriff

Messerangriff in Hannover: 31-Jähriger flieht und wird von Stadtbahn erfasst

1. Juli 2024/in Polizei

61-Jähriger schwer verletzt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

HANNOVER (redu). Ein 31-Jähriger hat am Montagmorgen in Hannover einen 61-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Auf der Flucht wurde der Tatverdächtige von einer Stadtbahn erfasst, konnte jedoch weiter fliehen, bis ein Zeuge ihn festhielt.

Am Montagmorgen, den 1. Juli 2024, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Comeniusstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord zu einem Messerangriff. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer griff ein 31-jähriger Mann gegen 07:30 Uhr einen 61-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand an, wobei das Opfer im Gesicht und Oberkörper verletzt wurde. Vorausgegangen waren familiäre Streitigkeiten zwischen den beiden.

Der 61-Jährige konnte die Wohnung verlassen und suchte Hilfe in einem nahegelegenen Kiosk, wo ein Zeuge Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Währenddessen flüchtete der Tatverdächtige und überquerte die Gleise in der Limmerstraße. Dabei wurde er von einer in Richtung Wunstorfer Straße fahrenden Stadtbahn erfasst. Trotz der Kollision setzte der 31-Jährige seine Flucht fort, bis er von einem weiteren Zeugen festgehalten und der Polizei übergeben wurde.

Beide Beteiligten, die sich als verwandt herausstellten, wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der 61-Jährige wird dort weiter behandelt. Beim Tatverdächtigen wird zudem aufgrund psychischer Auffälligkeiten eine Zwangseinweisung geprüft.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 31-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar und Bestandteil weiterer Untersuchungen.

Bundespolizei zieht gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover ein – Waffen beschlagnahmt BPOL

Bundespolizei zieht gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover ein

23. Juni 2024/in Polizei

Präventive Maßnahmen während der UEFA Euro 2024 zeigen Wirkung

HANNOVER (redu). Die Bundespolizeidirektion Hannover hat eine Allgemeinverfügung erlassen, um die Sicherheit während der UEFA Euro 2024 zu erhöhen. Bereits am ersten Tag konnten zahlreiche Messer und gefährliche Gegenstände am Hauptbahnhof Hannover sichergestellt werden.

Am 19. Juni 2024 erließ die Bundespolizeidirektion Hannover eine Allgemeinverfügung, die für die Hauptbahnhöfe Bremen, Hannover und im S-Bahnverkehr der Freien und Hansestadt Hamburg einschließlich der S-Bahnhöfe und dem Bahnhof Hamburg gilt. Diese Maßnahme, die im Rahmen der UEFA Fußballeuropameisterschaft 2024 umgesetzt wurde, zeigte bereits am ersten Tag am Hauptbahnhof Hannover Wirkung.

Gestern konnte die Bundespolizeiinspektion Hannover, verstärkt durch die Bundespolizeiabteilung Duderstadt, zahlreiche gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr ziehen. Innerhalb der ersten Stunden stellten die Einsatzkräfte bei 152 Personenkontrollen zwölf Verstöße gegen die Allgemeinverfügung fest. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich Einhand-, Taschen- und Springmesser sowie ein Pfefferspray und ein Multitool. Die kontrollierten Personen, allesamt Männer unterschiedlicher Nationalitäten im Alter von 15 bis 41 Jahren, hatten diese Gegenstände bei sich. Vier junge Männer im Alter von 15 bis 25 Jahren verstießen gegen das im Waffengesetz enthaltene Mitführverbot von Einhand- und Springmessern und müssen nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Bei den restlichen Verstößen wurden Zwangsgeldandrohungen ausgesprochen und die Messer sichergestellt.

Die hohe Anzahl der festgestellten gefährlichen Gegenstände am ersten Tag zeigt einen besorgniserregenden Trend, den die Bundespolizei mit der Durchsetzung der Allgemeinverfügung bekämpfen möchte. Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, betonte die Wichtigkeit dieser Maßnahmen: „Wieder zeigt sich, wie erfolgreich unsere immer wiederkehrenden und unberechenbaren Kontrollen sind. Dadurch tragen wir deutlich zur Erhöhung der Sicherheit bei und leisten unseren Beitrag. Auch in den kommenden Tagen der UEFA Euro 2024 werden wir unser hohes Engagement beibehalten und verstärkt Präsenz zeigen. Die Bundespolizei wird dabei mit all den zur Verfügung stehenden Mitteln konsequent für die Erhaltung eines sicheren Reiseverkehrs eintreten.“

Die Allgemeinverfügung wird während der UEFA Fußballeuropameisterschaft noch für mehrere Zeiträume gelten und soll die Sicherheit der Reisenden und Bahnhofsbesucher gewährleisten.

Verkehrsunfalldienst

Radfahrer flüchtet nach Unfall auf Lister Meile: Seniorin schwer verletzt

23. Juni 2024/in Polizei

68-jährige Fußgängerin schwer verletzt – Polizei bittet um Hinweise

HANNOVER (redu). Am Donnerstagabend wurde eine 68-jährige Fußgängerin auf der Lister Meile in Hannover-Mitte von einem unbekannten Radfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Radfahrer flüchtete vom Unfallort. Die Polizei Hannover sucht Zeugen.

Am Donnerstag, dem 20. Juni 2024, ereignete sich gegen 17:45 Uhr auf der Lister Meile in Hannover-Mitte ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 68-jährige Frau, die vom Bahnhofsvorplatz in Richtung Ernst-August-Galerie unterwegs war, wurde von einem unbekannten Fahrradfahrer erfasst und schwer verletzt.

Laut den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte die Frau die Lister Meile bei Grünlicht an einer Ampel überqueren. Aus ihrer Sicht von links näherte sich ein Radfahrer, wodurch die Seniorin zurückwich, stolperte und stürzte. Als sie am Boden lag, fuhr der Radfahrer vermutlich über ihren linken Fuß bzw. das linke Bein. Der Mann setzte seine Fahrt in Richtung Hamburger/Berliner Allee fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der flüchtige Radfahrer wird als etwa 45 Jahre alt, mit Dreitagebart, beschrieben. Er trug eine Basecap, ein T-Shirt, eine kurze blaue Hose und weiße Schuhe. Das Mountainbike des Mannes hatte auffallend dicke Reifen.

Die Polizei Hannover bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum beschriebenen Radfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

87-jähriger Adolf B. aus Lehrte vermisst: Polizei bittet um Mithilfe

16. Juni 2024/in Polizei

Polizei und Bevölkerung suchen nach orientierungslosem Senior in Lehrte

Seit Sonntag, den 16. Juni 2024, sucht das Polizeikommissariat Lehrte mit Hochdruck nach dem 87-jährigen Adolf B., der zuletzt am Samstagabend gegen 19:00 Uhr in einem Seniorenheim in Lehrte gesehen wurde. Da der Senior orientierungslos ist, kann eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Polizei die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche bittet.

Nach den bisherigen Erkenntnissen meldeten die Mitarbeiter des Seniorenheims in der Hildesheimer Straße im Ortsteil Hämerlerwald Adolf B. am 15. Juni 2024 gegen 20:40 Uhr als vermisst. Zuletzt gesehen wurde er etwa eineinhalb Stunden zuvor innerhalb der Einrichtung. Die daraufhin eingeleiteten umfangreichen Suchmaßnahmen, darunter der Einsatz eines Personenspürhundes und eines Hubschraubers, blieben bislang erfolglos.

87-jähriger Adolf B. aus Lehrte vermisst: Polizei bittet um Mithilfe – pol h lehrte h melerwald 87 jaehriger aus seniorenheim vermisst

Vermisste Person © Polizeidirektion Hannover

Adolf B. ist 175 cm groß, hat kurze graue Haare, eine korpulente Figur und trägt eine Brille. Bei seinem Verschwinden war er mit einem Hemd und einer Jeanshose bekleidet und trug eine Schirmmütze.

Die Polizei Lehrte bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise. Zeugen, die Informationen zum Aufenthaltsort von Adolf B. haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05132 827-115 beim Polizeikommissariat Lehrte oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Messerangriff Symbolbild

Polizeieinsatz in Sehnde: 30-Jähriger nach Messerangriff angeschossen

16. Juni 2024/in Polizei

Eskalation in Ilten: Polizist stoppt Angreifer mit Schuss

HANNOVER (redu). Am Sonntagmorgen, den 16. Juni 2024, kam es in Ilten bei Sehnde zu einem gewalttätigen Vorfall, bei dem ein 30-jähriger Mann nach einem Streit mit einem Messer auf Polizeibeamte losging und durch einen Schuss eines 25-jährigen Polizisten verletzt wurde. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes der Polizei Hannover begann der Vorfall gegen 08:20 Uhr im Krankenhaus an der Rudolf-Wahrendorff-Straße. Der 30-Jährige geriet dort in einen Streit mit den Mitarbeitern, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Nach einem ersten Einsatz der Polizei und eindringlichen Worten verließ der Mann das Krankenhaus. Um 09:40 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen, da der Mann zurückgekehrt war und einen Mitarbeiter bespuckt, bedroht und beleidigt hatte. Auch diesmal verließ er das Krankenhaus wieder, bevor die Polizei eintraf.

Die Beamten begannen daraufhin eine Fahndung in der Umgebung, um den Mann in Gewahrsam zu nehmen. In der Straße „Habichtshorst“ trafen sie schließlich auf den 30-Jährigen, der ein Messer in der Hand hielt und auf die Polizisten zuging. Trotz mehrfacher Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, kam der Mann den Beamten bedrohlich nahe. Ein 25-jähriger Polizist gab einen Schuss ab und traf den Angreifer an der Wade, wodurch der Angriff gestoppt wurde. Der 30-Jährige wurde daraufhin vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen den 30-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen Beleidigung und Bedrohung gegenüber dem Krankenhauspersonal sowie wegen Bedrohung der Polizisten. Auch gegen den 25-jährigen Polizeibeamten wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, da die Abgabe eines Schusses durch Polizisten immer standardmäßig auf Rechtmäßigkeit überprüft wird.

Zoll

Hauptzollamt Hannover zieht erste Bilanz der Schwerpunktprüfung

12. Juni 2024/in Polizei

Über 80 Zollbeamte im Einsatz gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

HANNOVER (redu). Das Hauptzollamt Hannover hat die erste Bilanz der bundesweiten Schwerpunktprüfung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung vorgelegt. Von über 200 kontrollierten Personen müssen 25% weiter untersucht werden.

Am 8. Juni 2024 führte das Hauptzollamt Hannover mit den Standorten in Lüneburg und Hannover eine großangelegte Prüfung im Hotel- und Gaststättengewerbe durch. Diese Aktion war Teil einer bundesweiten Initiative zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Über 80 Zöllnerinnen und Zöllner waren im Einsatz und befragten mehr als 200 Personen in Hannover, Lüneburg und Umgebung.

„Das Ziel der Prüfungen ist es unter anderem, Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Pflichten, die Nichteinhaltung des Mindestlohns oder unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen aufzudecken“, erklärte Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Während der Prüfungen ergaben sich in nahezu 60 Fällen erste Verdachtsmomente, unter anderem wegen Verletzung der Sofortmeldepflichten oder illegaler Beschäftigung. Die Kontrollen fanden in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Rotenburg (Wümme), Uelzen, Heidekreis, Lüneburg, Winsen-Luhe, Region Hannover sowie in den Landkreisen Celle und Schaumburg statt.

An die durchgeführten Prüfungen schließen sich nun umfangreiche Nachermittlungen an. Die erhobenen Daten der Arbeitnehmer werden mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft. Der Zoll arbeitet dabei eng mit anderen Behörden und der Rentenversicherung zusammen.

„Für ein abschließendes Fazit ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh“, sagte Bacher.

Der Zoll trägt durch seine umfangreichen Prüf- und Ermittlungsverfahren entscheidend zur Sicherung der Sozialsysteme und Staatseinnahmen bei und ermöglicht damit faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen. Die Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erfolgen risikoorientiert und beinhalten sowohl stichprobenweise als auch vollständige Prüfungen. Besonders betroffene Branchen werden ganzjährig mit erhöhtem Personaleinsatz kontrolliert.

Großeinsatz in Hannover-Mittelfeld: Stadtbahnkollision an der Haltestelle Messe-Ost – BGPress 1142865

Großeinsatz in Hannover-Mittelfeld: Stadtbahnkollision an der Haltestelle Messe-Ost

10. Juni 2024/in Polizei

Kollision zweier Stadtbahnen in Hannover: Fahrer eingeklemmt, hoher Sachschaden

HANNOVER (redu). Am Montagmittag, den 10. Juni 2024, sind im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld an der Haltestelle Messe-Ost/Expo-Plaza zwei Stadtbahnen kollidiert. Mehrere Personen wurden verletzt, darunter ein schwer verletzter 61-jähriger Fahrer. Die Polizei teilte zu dem Unfall folgendes mit:

Gegen 12:20 Uhr hielt eine Stadtbahn der Linie 6 an der Haltestelle Messe-Ost/Expo-Plaza. Kurz darauf fuhr eine einfahrende Stadtbahn aus bislang ungeklärter Ursache auf die bereits stehende Bahn auf. Der Aufprall war so heftig, dass der 61-jährige Fahrer der einfahrenden Stadtbahn in seinem Fahrstand eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Die Feuerwehr musste ihn mit schwerem technischem Gerät befreien, bevor er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Insgesamt wurden 18 Fahrgäste, darunter zwölf Jugendliche unter 18 Jahren, bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden zunächst vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend teilweise in Krankenhäuser gebracht. Die 23-jährige Fahrerin der vorderen Stadtbahn sowie weitere Insassen blieben unverletzt, wurden jedoch von Rettungskräften betreut.

Neben der Polizei waren auch Feuerwehr, Rettungsdienste und Notärzte im Einsatz. Die Feuerwehr Hannover löste einen Großeinsatz aus und war mit 29 Fahrzeugen und über 80 Einsatzkräften bis 15:30 Uhr vor Ort. Der Unfallort wurde für mehrere Stunden gesperrt, um die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Die Schadenssumme wird von der Polizei im niedrigen siebenstelligen Bereich geschätzt.

Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls eingeleitet.

Verkehrsunfalldienst

Rettungswagen-Unfall bei Einsatzfahrt: Vier Verletzte, drei schwer

8. Juni 2024/in Polizei

Polizei sucht Zeugen des Zusammenstoßes zwischen Rettungswagen und Pkw

HANNOVER (redu). Am Freitagmorgen, dem 07. Juni 2024, kam es auf der Kreisstraße 102 zwischen Wiechendorf und Scherenbostel zu einem schweren Unfall. Ein Rettungswagen kollidierte während einer Einsatzfahrt mit einem Pkw und prallte anschließend gegen einen Baum. Vier Personen wurden verletzt, davon drei schwer. Die Polizei Hannover sucht Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der Rettungswagen gegen 10:40 Uhr mit Blaulicht auf der Resser Straße in Richtung Bissendorf unterwegs. An Bord befand sich eine 88-jährige Patientin aus der Wedemark. Etwa 50 Meter hinter der Ortschaft Buchholz wollte ein Renault-Fahrer nach links in einen Wirtschaftsweg abbiegen. Gleichzeitig setzte der 55-jährige Fahrer des Rettungswagens zum Überholen an, wodurch es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam.

Während der Renault wenige Meter hinter der Kollisionsstelle zum Stehen kam, verlor der Fahrer des Rettungswagens die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin nach links von der Fahrbahn abkam, durch einen Graben schleuderte und frontal gegen einen Baum prallte.

Der Fahrer des Rettungswagens und die 88-jährige Patientin erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Eine 23-jährige Rettungsassistentin an Bord wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Hubschrauber abtransportiert. Der 83-jährige Renault-Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Resser Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 17:00 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren aus Bissendorf und Mellendorf, die Berufsfeuerwehr Hannover, ein Notfallseelsorger, die Verkehrsunfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover sowie mehrere Polizeieinheiten. Ein Gutachter wurde ebenfalls hinzugezogen.

Der Verkehrsunfalldienst schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf 207.000 Euro und hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Verkehrsunfall bei Pattensen: Senior und Ehefrau verletzt

7. Juni 2024/in Polizei

82-Jähriger kommt von Fahrbahn ab – Polizei ermittelt

HANNOVER (redu). Ein 82-jähriger Mann und seine 80-jährige Ehefrau wurden bei einem Verkehrsunfall auf der B 3 bei Pattensen Nord am Donnerstagnachmittag verletzt. Der Pkw des Seniors kam von der Fahrbahn ab und fuhr in eine bewaldete Böschung.

Am Donnerstagnachmittag, 06.06.2024, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße (B) 3 bei der Abfahrt Pattensen Nord. Ein 82-jähriger Mann aus Hemmingen verlor gegen 14:40 Uhr die Kontrolle über seinen Skoda und fuhr in eine bewaldete Böschung.

Laut den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der Senior die B 3 in Richtung Süden und verließ die Straße an der Abfahrt Pattensen Nord. In einer Rechtskurve kam er aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Kreisverkehr in falscher Richtung und fuhr schließlich eine mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Böschung hinunter.

Bei dem Unfall wurde der Fahrer schwer verletzt. Seine 80-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden nach dem Unfall mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 12.000 Euro. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Verkehrsunfalls wurden eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 in Verbindung zu setzen.

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Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 24.10.2026 04:00–24.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 24.10.2026 15:16 Uhr
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