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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahme durch die Polizei

Schwere Messerattacke in Hannover: 24-Jähriger schwer verletzt

15. Februar 2024/in Polizei

23-jähriger Hannoveraner wegen versuchten Tötungsdelikts in Polizeigewahrsam

HANNOVER (redu). In der Nacht zum Donnerstag wurde im Stadtteil Wülfel von Hannover ein 24-jähriger Mann aus Hildesheim durch mehrfache Messerstiche schwer verletzt. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger aus Hannover wurde am Tatort festgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt aufgenommen.

In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2024 kam es in Hannover-Wülfel zu einem schweren Zwischenfall, bei dem ein 24-jähriger Mann aus Hildesheim durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 01:00 Uhr auf der Hildesheimer Straße, als der junge Mann zusammen mit einer 23-jährigen Freundin unterwegs war. Ein 23-jähriger Mann, der beiden gefolgt war, attackierte den Hildesheimer unvermittelt mit einem Messer und fügte ihm schwere Verletzungen zu.

Die Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen noch am Ort des Geschehens festnehmen. Die Polizei sicherte die mutmaßliche Tatwaffe und nahm sofortige Ermittlungen auf. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Tatverdächtige aus dem Bekanntenkreis der begleitenden Freundin stammt. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 23-jährige Hannoveraner befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls.

Sensible Daten im Netz schützen – Cyberangriff

Sensible Daten im Netz schützen

7. Februar 2024/in Polizei

Anzahl der Cyberangriffe in Niedersachsen hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen

HANNOVER (ots/red). Identitätsdiebstahl, unbefugte Übernahme von persönlichen Online-Accounts, Cybermobbing – die Anzahl der Cyberangriffe in Niedersachsen hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Anlässlich des Safer Internet Days klärt die Polizei Niedersachsen auf, wie sich Bürgerinnen und Bürger vor Identitätsdiebstahl oder der unbefugten Übernahme von Online-Accounts schützen können.

Von Identitätsdiebstahl oder -missbrauch spricht man, wenn personenbezogene Daten für betrügerische Zwecke genutzt werden. Um einer anderen Person online die Identität zu stehlen, bedarf es oftmals nur weniger Informationen. Gerade soziale Medien sind eine reiche Quelle für persönliche Daten, die für den Identitätsmissbrauch genutzt werden können. Viele Menschen geben dort bewusst oder unbewusst sensible Details über sich preis. Neben den Social-Media Accounts übernehmen Kriminelle häufig auch die Profile von Messenger-Diensten. So gelangen sie nicht nur an sensible Informationen, Bilder und Videos, sondern können beispielsweise im Namen ihrer Opfer Geld von Angehörigen und Freunden fordern.

In den Jahren 2022 und 2023 beobachtete das LKA Niedersachsen vermehrt das Phänomen des Facebookhacking zur Verbreitung von Kinderpornografie. Dabei werden zunächst Facebook-Accounts gehackt oder die Zugangsdaten durch das sogenannte Phishing erlangt. Anschließend werden über die gehackten Accounts kinderpornografische Inhalte verbreitet. Das LKA Niedersachsen teilt mit, dass im Jahr 2022 entsprechende Straftaten im oberen dreistelligen Bereich erfasst worden sind. Im Jahr 2023 waren es Straftaten im unteren dreistelligen Bereich. Bei der Eingangsstatistik handelt es sich um aktuell bei der Polizei eingegangene Fälle. Diese Zahlen unterliegen mitunter deutlichen Schwankungen durch die nachfolgende rechtliche Bewertung der Staatsanwaltschaften und den Ermittlungsverlauf, sodass sich diese Momentaufnahme noch verändern kann.

Der US-amerikanische Internetkonzern Facebook sperrt in der Regel den Zugang zum Konto umgehend und meldet die Inhalte an die halbstaatliche Organisation National Center für Missing & Exploited Children (NCMEC). In den USA sind Provider gesetzlich verpflichtet, strafrechtlich relevante Sachverhalte an das NCMEC weiterzuleiten. Diese Organisation meldet die Inhalte zunächst, sofern Deutschland betroffen ist, an das Bundeskriminalamt (BKA), welches wiederum die Fälle an die zuständigen Landeskriminalämter abgibt. Anfang 2023 gab es eine Änderung dieser Steuermechanismen, die den Rückgang der o.g. Zahlen erklärt. Die Facebookhackingfälle, in denen der Upload der Dateien erkennbar nicht aus Deutschland stattfindet, werden nun an das Land übermittelt, aus dem der Upload erfolgt. Es werden demnach nur noch die Taten ans BKA übermittelt, bei denen die Upload-IP-Adresse nach Deutschland führt. Im LKA Niedersachsen werden die ersten Ermittlungen wegen des Besitzes oder Verbreitens von Kinder- oder Jugendpornografie gegen den jeweiligen Facebook-Accountinhaber geführt, da über ihren Account diese Inhalte gepostet wurden. Dies kann sich jedoch im Laufe der Ermittlungen noch ändern.

Die Polizei Niedersachsen gibt folgende Tipps, um sich vor der unbefugten Übernahme von Online-Accounts zu schützen: – Geben Sie möglichst wenig Daten von sich im Internet preis. – Nutzen Sie, wenn möglich, die 2-Faktor-Authentisierung für die Account-Anmeldung, auch bei Messenger-Diensten oder Netzwerk-Konten. Dabei wird neben dem Passwort zusätzlich z.B. die Eingabe eines Codes (verschickt auf ein anderes Gerät in Ihrem Besitz), ein Fingerabdruckscan oder ein USB-Token zur Identifikation gefordert. – Verwenden Sie nie dasselbe Passwort für mehrere Internetdienste und ändern Sie das Passwort regelmäßig. – Teilen Sie nie Ihre Login-Daten mit Dritten. – Schützen Sie Ihre privaten Daten: Veröffentlichen Sie keine persönlichen Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber in sozialen Netzwerken und anderen Internetportalen. – Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihrer Netzwerk-Accounts: Machen Sie so viele Bereiche wie möglich ausschließlich für Ihre Freunde sichtbar, z.B. Daten wie Telefonnummer, E-Mail oder auch die Chronik. – Melden Sie sich nach der Nutzung immer ab. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie über fremde Geräte bei Ihrem Account angemeldet waren.

Geschädigte von Cybercrime sollten jede Straftat bei der Polizei anzeigen

Eine Strafanzeige kann bei jeder Polizeidienststelle oder über die Online-Wache der Polizei Niedersachsen (https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/) erstattet werden. Existierendes Datenmaterial – wie E-Mails, Chat-Verläufe in Messenger-Diensten, digitale Fotos oder Videos – sind wichtige Beweismittel, die bis zum ersten Kontakt mit der Polizei nicht verändert werden sollten.

Zum Safer Internet Day beleuchtet Klicksafe jedes Jahr ein spezielles Thema. Dieses Jahr steht das Thema “Let’s talk about Porno! Pornografie im Netz” im Mittelpunkt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.klicksafe.de/sid24

Weitere Informationen rund um den Schutz vor Betrug im Internet findet Sie hier:

https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/missbrauchsdarstellungen-sexting-cybergrooming-praeventionstipps-der-polizei-fuer-kinder-und-jugendliche/

https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/online-betruegern-nicht-ins-netz-gehen/

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Verkehrsunfall in Hemmingen-Arnum: Ein Schwerverletzter und drei Leichtverletzte

7. Februar 2024/in Polizei

Ampelausfall führt zu Kollision an Kreuzung: Vier Personen bei Unfall in Arnum verletzt

HANNOVER (redu). Bei einem schweren Verkehrsunfall im Hemminger Ortsteil Arnum wurden am Dienstag, den 6. Februar 2024, ein 52-jähriger Autofahrer schwer und drei weitere Personen leicht verletzt. Ein Ausfall der Ampelanlage an der Kreuzung Hiddestorfer Straße/Bundesstraße 3 (B 3) führte zur Kollision zweier Pkw.

In Hemmingen-Arnum ereignete sich am Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 52-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Zudem erlitten zwei 13-jährige Kinder und eine 18-jährige Fahrerin leichte Verletzungen. Der Unfall fand an der Kreuzung Hiddestorfer Straße/B 3 statt, wo die beteiligten Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Opel, aufgrund eines Ampelausfalls kollidierten.

Die 18-jährige Fahrerin aus Hemmingen war gegen 19:20 Uhr auf der Hiddestorfer Straße unterwegs, während der 52-jährige Fahrer aus Freden mit seinen Töchtern die B 3 befuhr. Beide Fahrzeugführer hatten vor, den Kreuzungsbereich zu überqueren, als es zum Zusammenstoß kam. Die Schwere der Verletzungen des 52-Jährigen verdeutlicht die Tragweite des Unfalls, während die anderen Unfallbeteiligten glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten.

Die Unfallstelle musste für rund zwei Stunden voll gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 13.700 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen des Geschehens. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Diese Informationen könnten entscheidend zur Aufklärung der Unfallursache beitragen.

Festnahme durch die Polizei

Großeinsatz in Laatzen: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest und beschlagnahmt Beweismaterial

7. Februar 2024/in Polizei

Ermittlungen zu Straftaten über Silvester münden in Polizeiaktion mit Festnahme und Sicherstellung von Beweismitteln

HANNOVER (redu). Am Dienstag, dem 6. Februar 2024, führte die Polizei Hannover zusammen mit weiteren Polizeikräften Niedersachsens eine Reihe von Durchsuchungen in Laatzen durch. Dabei wurden acht Wohnanschriften durchsucht, ein Tatverdächtiger festgenommen und zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt. Die Maßnahmen sind Teil der Ermittlungen zu mehreren Straftaten, die während des Jahreswechsels im Stadtgebiet Laatzen begangen wurden.

Nach einem Monat intensiver Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizei im Zusammenhang mit Straftaten zum Jahreswechsel in Laatzen, hat die Polizei nun entscheidende Schritte unternommen. Eine speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe des Polizeikommissariats Laatzen, unterstützt von Kräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, vollstreckte Durchsuchungsbeschlüsse an acht Adressen in verschiedenen Stadtteilen Laatzens.

Die Ermittlungen richten sich gegen neun Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 15 bis 19 Jahren. Ihnen werden schwere Vergehen wie schwerer Landfriedensbruch, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen in Laatzen-Mitte, Alt-Laatzen, Rethen und Gleidingen konnten elektronische Datenträger und andere relevante Beweismittel sichergestellt werden.

Ein 19-jähriger Tatverdächtiger wurde aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Hannover beantragten Untersuchungshaftbefehls festgenommen. Nach der Vorführung vor den Haftrichter wurde er in Untersuchungshaft genommen. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um die Geschehnisse umfassend aufzuklären.

Bereitstellung Polizei

Polizei zieht positive Bilanz zur Zweitliga-Partie

5. Februar 2024/in Polizei

Hannover 96 gegen Hansa Rostock verläuft ruhig

HANNOVER (ots). Die Polizei hat am Sonntag, 04.02.2024, ein positives vorläufiges Resümee zur Fußballpartie Hannover 96 gegen Hansa Rostock gezogen. Sowohl bei der An- und Abreise der insgesamt 31.500 Fans als auch im Stadion blieb es aus polizeilicher Sicht ruhig.

Bereits am Sonntagmorgen – und damit mehrere Stunden vor dem Anpfiff des Zweitligaspiels um 13:30 Uhr – versammelten sich im Stadtgebiet sowie im Bereich Stammestraße zahlreiche Anhänger, um sich gemeinsam auf den Spieltag einzustimmen. In Gruppen sowie in einem kleinen Fanmarsch von mehreren hundert Personen begaben sich die Fans von Hannover 96 dann im weiteren Verlauf des Vormittags zum Stadion. Aus dem Fanmarsch heraus erfolgte gegen 11:00 Uhr der Bewurf eines Polizeibeamten mit Pyrotechnik. Dieser konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Täter verschwand unerkannt in der Menge. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung ein.

Die Anreise der Auswärtsfans verlief ohne Probleme. Zahlreiche Rostocker reisten mit dem Zug aus der Hansestadt an und begaben sich dann zu Fuß zum Stadion oder mit der S-Bahn zum Bahnhof Fischerhof, von wo aus sie dann zum Stadion liefen. Weitere mehrere hundert Hansa-Fans kamen mit dem Auto nach Hannover und liefen vom Stadtteil Linden aus in einem Fanmarsch zum Stadion.

Während des Spiels und auch während der Abreise der Fans nach dem Abpfiff hatte die Polizei ebenfalls vergleichsweise wenig zu tun. Vermutlich durch den Einsatz von Laserpointern wurden zwei Zuschauer sowie eine Polizeibeamtin verletzt. Alle drei Personen klagten über ein gestörtes Sehvermögen, nachdem sie von den Laserpointern geblendet worden waren. Die Polizei leitete Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, des Versuchs einer gefährlichen Körperverletzung und Nötigung ein. Die Ermittlungen zu Tatverdächtigen dauern an.

Dennoch blickte die Polizei auf einen ruhigen Einsatzverlauf zurück. „Ein Kompliment an die Fans, die trotz aller Rivalität bewiesen haben, dass für sie der Fußball im Vordergrund steht und somit zu einem gelungenen Sportevent beigetragen haben“, sagte Kriminaldirektor Andreas Pütsch, der den Polizeieinsatz verantwortete.

Stadtbahnunfall

Polizei Hannover sucht Zeugen nach schwerem Stadtbahnunfall

24. Januar 2024/in Polizei

88-Jähriger in Brink-Hafen von Stadtbahn erfasst und schwer verletzt

HANNOVER (redu). Ein 88-jähriger Mann wurde am Mittwoch im hannoverschen Stadtteil Brink-Hafen schwer verletzt, als er beim Überqueren der Stadtbahngleise von einer Bahn erfasst wurde. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. 

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag im Stadtteil Brink-Hafen, bei dem ein 88 Jahre alter Mann von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt wurde. Der Vorfall trug sich gegen 14:20 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle „Alter Flughafen“ zu, als der Senior beim Versuch, die Gleise zu Fuß zu überqueren, stürzte und von der in Richtung Langenhagen fahrenden Bahn der Linie 1 erfasst wurde.

Der Mann wurde unter der Bahn eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise wurden bei dem Zwischenfall keine weiteren Personen verletzt.

Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden dringend gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Schwerer Raubüberfall in Isernhagen

24. Januar 2024/in Polizei

85-Jähriger verletzt wurde bei dem Überfall verletzt

HANNOVER (ots). Am Abend des Samstags, 20.01.2024, ist ein älteres Ehepaar in Isernhagen von einem bislang unbekannten Täter im eigenen Haus überfallen worden. Ein 85-jähriger Bewohner erlitt dabei Schnittverletzungen. Zuvor war der unbekannte Räuber in die Räumlichkeiten eingebrochen. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover brach ein unbekannter Mann gegen 18:00 Uhr zunächst in das Einfamilienhaus des 85-Jährigen und seiner zwei Jahre jüngeren Ehefrau im Holunderkamp in Isernhagen ein. Dort traf der Täter auf den 85-Jährigen und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen. Der Täter erbeutete Bargeld und Schmuck und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Der Senior wurde bei dem gewalttätigen Überfall verletzt. Er wurde zunächst zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht und nach dortiger Behandlung wieder entlassen.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, die unter anderem durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers unterstützt wurden, führten bislang nicht zur Festnahme des Täters. Aus diesem Grund bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach dem Räuber.

Der Gesuchte ist 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß, schlank und zwischen 30 und 35 Jahre alt. Er hat dunkelbraune oder schwarze Haare, dunkle Augen und einen Bart. Zur Tatzeit war er mit einem gemusterten Kapuzenpullover und einer schwarzen Hose bekleidet. Laut Zeugenangaben sprach der Täter gebrochen Deutsch.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Raubes gegen den unbekannten Mann eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Vermisster Senior aus Hannover-Wülfel tot aufgefunden

23. Januar 2024/in Polizei

Nach monatelanger Suche: Vermisster Senior in Bachlauf gefunden

HANNOVER (redu). Nach einer monatelangen Suche gibt das Polizeikommissariat Hannover-Döhren bekannt, dass der seit Mai vermisste 80-jährige Senior tot in einem Bach im Bereich Hemmingen gefunden wurde.

Seit dem 26. Mai 2023 war die Polizei auf der Suche nach einem 80 Jahre alten Mann, der aus einer Pflegeeinrichtung im Stadtteil Wülfel in Hannover verschwunden war. Nachdem der Senior die Einrichtung am Vorabend verlassen hatte, kehrte er nicht mehr zurück, woraufhin die Suche eingeleitet wurde.

Am 30. November 2023 wurde der langwierige Vermisstenfall tragisch aufgelöst. Mitarbeiter des Gewässerpflegeverbandes entdeckten einen männlichen Leichnam in einem Bach im Bereich Hemmingen. Eine daraufhin durchgeführte Obduktion klärte die Identität des Toten zweifelsfrei: Es handelte sich um den gesuchten Senior. Gleichzeitig konnte ein Fremdverschulden am Tod des Mannes durch die Obduktion ausgeschlossen werden.

Die Polizei Hannover hat in einer Mitteilung ihren Dank an alle ausgesprochen, die bei der Suche nach dem Vermissten unterstützend tätig waren. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass das Foto des Seniors aus der ursprünglichen Vermisstenmeldung aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt werden musste.

Mit der traurigen Gewissheit endet die Suche nach dem vermissten Senior aus Hannover-Wülfel. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus und dankt der Gemeinschaft für ihre Mithilfe.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Männlicher Leichnam nach Brand in Ferienhaus geborgen

22. Januar 2024/in Polizei

Feuer griff auch auf drei weitere Ferienhäuser über

HANNOVER (ots). In den frühen Morgenstunden des Montags, 22.01.2024, ist nach einem Vollbrand eines Ferienhauses in Hemmingen/ Ortsteil Arnum ein männlicher Leichnam geborgen worden. Es handelt sich um den 78 Jahre alten Besitzer des Ferienhauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover brach gegen 03:45 Uhr in einem Ferienhaus in der Ferienwohnanlage am Osterbruchweg ein Vollbrand aus. Das Feuer griff auf drei weitere Ferienhäuser über. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Feuerwehr den 78-jährigen Besitzer des Ferienhauses nur noch tot aus den Trümmern des Ferienhauses bergen.

Die Brandermittler waren vor Ort und untersuchten das Ferienhaus auf mögliche Brandursachen. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache bislang nicht eindeutig geklärt werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei jedoch nicht vor.

Einsatzbilanz

Einsatzbilanz der Polizeidirektion Hannover: Rodungsarbeiten in der Leinemasch

19. Januar 2024/in Polizei

Friedlicher Verlauf und Herausforderungen: Polizeieinsatz zur Gewährleistung der Rodungsarbeiten

HANNOVER (ots/red). Eine Woche nach Beginn der ersten konkreten Maßnahmen zur Gewährleistung der Rodungsarbeiten in der Leinemasch hat die Polizeidirektion Hannover am Freitag, 19.01.2024, eine überwiegend positive Bilanz des Großeinsatzes gezogen.

„Die Polizei hat Amtshilfe für die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geleistet und damit gewährleistet, dass die Rodungsarbeiten nach Plan erfolgen konnten“, sagte der Gesamteinsatzleiter der Polizeidirektion, Kriminaldirektor Andreas Pütsch.

Im Zuge des Versammlungs- und Protestgeschehens ist wiederholt gegen das Versammlungsverbot verstoßen worden, das die Versammlungsbehörde für den Sicherheitsbereich verfügt hatte. Verstößen ist die Polizei konsequent begegnet und hat dadurch verhindern können, dass die Rodungsmaßnahmen behindert worden wären oder Menschen in Gefahr geraten wären. Bereits am Freitag,12.01.2024, löste die Polizei eine Versammlung von mehreren Personen auf, die sich unweit des Sieben-Meter-Teiches gebildet hatte. Am Sonntag, 14.01.2024, wurde durch die Polizei die Errichtung von Zäunen begleitet, die den ausgewiesenen Sicherheitsbereich begrenzten.

Am Montagmorgen, 15.01.2024, begann die Polizei damit, die besetzten Bereiche des für die Rodungen vorgesehenen Gebiets zu räumen. Die Polizei hat durch den intensiven und besonnenen Einsatz technischer Einsatzeinheiten, die unter anderem über Spezialkenntnisse für Arbeiten in großen Höhen verfügen, gewährleistet, dass bei der Räumung besetzter Bäume, Baumhäuser und anderer errichteter Strukturen niemand verletzt worden ist. Die Räumung konnte im Laufe des Mittwochs, 17.01.2024, planmäßig abgeschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt war eine Personenzahl im mittleren zweistelligen Bereich aus den Rodungsbereichen herausgeholt worden.

Die Räumung der relevanten Bereiche verlief weitestgehend friedlich. Die Aktivistinnen und Aktivisten leisteten überwiegend passiven Widerstand. Dennoch wurden im Rahmen des Einsatzes mindestens neun Einsatzkräfte leicht verletzt, u. a. durch Faustschläge, Tritte, Schläge mit Gegenständen, Pyrobeschuss sowie den Bewurf mit mehreren, mit Urin befüllten Beuteln aus großer Höhe. Bei dem Einsatz möglicherweise verletzte Aktivistinnen und Aktivisten gaben sich gegenüber der Polizei nicht zu erkennen, sodass hierzu keine Zahlen vorliegen. Die Bearbeitung der unter anderem wegen tätlichen Angriffs, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs eingeleiteten Ermittlungsverfahren im hohen zweistelligen Bereich dauert an.

Der Polizeidirektion Hannover war von Anfang an das große öffentliche Interesse an den Protesten und an den Einsatzmaßnahmen sowie Rodungsarbeiten bekannt. Deshalb wurde nach Möglichkeiten gesucht, Berichterstattungsmöglichkeiten und Sicherheitsaspekte miteinander in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang stand die Polizei auch im Vorfeld im Austausch mit Fachverbänden. Der Polizeidirektion Hannover ging es bei der Medienbetreuung niemals um die Einschränkung der Pressefreiheit, sondern immer um Gewährleistung der körperlichen Unversehrtheit aller Beteiligten. Auf Grundlage einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Hannover wurde die Medienarbeit vor Ort im Laufe des Einsatzes angepasst.

Aufgrund der Größe des Einsatzraumes war der Einsatz einer Vielzahl von Kräften erforderlich. Die Polizei Hannover erhielt hierfür Unterstützung aus dem Land Niedersachsen sowie weiteren Bundesländern sowie von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, darunter auch zahlreiche spezialisierte Einsatzkräfte. Der polizeiliche Kräfteeinsatz war angemessen, geeignet und erforderlich.

Die Kosten des Polizeieinsatzes können zum jetzigen Zeitpunkt bislang nicht abgeschätzt werden. Bei einer Kostenaufstellung sind verschiedene Bereiche zu berücksichtigen, unter anderem die Unterbringung und Versorgung der Einsatzkräfte, Kosten für Personalgestellung und Logistik. Weiterhin sind auch Abstimmungen mit anderen Bundesländern, die Kräfte gestellt haben, erforderlich. Diese Rechnungen werden erst nach Abschluss des Einsatzes, der am Freitagnachmittag endete, gefertigt.

„Der Einsatz in der Leinemasch war lang und kräftezehrend. Um das von den Gerichtsinstanzen bestätigte Bauvorhaben der Landesstraßenbaubehörde zu gewährleisten, war er aber leider notwendig“, sagte Kriminaldirektor Andreas Pütsch, der den Gesamteinsatz leitete, zum Abschluss.

„Die zahlreichen Einsatzkräfte haben die Besetzungen erfolgreich geräumt und die Sicherheit der Rodungsmaßnahmen garantiert. Genauso, wie es mir immer besonders wichtig war, sind sie dabei sehr besonnen vorgegangen. Dass mehrere Beamtinnen und Beamte durch Aggressionen einzelner Aktivistinnen und Aktivisten verletzt worden sind, ist inakzeptabel und verärgert mich. Ich bin froh, dass die Verletzungen nicht schwer sind“, bilanzierte Andreas Pütsch weiter.

Ministerin Behrens und Minister Lies bedanken sich bei Einsatzkräften

(PM). Die für die nächsten Bauschritte am Südschnellweg notwendigen Rodungsarbeiten wurden heute (19.01.2024) abgeschlossen, der Schnellweg selbst wurde am Mittag wieder für den Verkehr freigegeben. Verkehrsminister Olaf Lies und die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihre professionelle und zügige Arbeit.

Minister Lies betonte die gute, professionelle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie mit der Rodung beauftragten Unternehmen: „Hier wurde hervorragend auch mit der Polizei Hand in Hand gearbeitet, sodass die Arbeiten schnell und im Zeitplan abgeschlossen und der Schnellweg wieder zügig für den Verkehr freigegeben werden konnte. Gerade die letzten Tage waren hier auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbehörde nicht immer leicht angesichts einiger Protestaktionen einzelner Gruppen, die die Ebene des legitimen Protests verlassen haben und so nicht hinnehmbar sind. Auch in dieser gerade auch für den Einzelnen emotional belastenden Situation höchste Professionalität walten zu lassen – dafür zolle ich größten Respekt und auch hier möchte ich mich noch einmal für diesen engagierten Einsatz bedanken.“

Dazu Ministerin Behrens: „Die Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Hannover und der gesamten Polizei Niedersachsen, die in den vergangenen Tagen bei diesem komplexen und in seinem Ausmaß schwer vorhersehbaren Einsatz dabei waren, haben hervorragende Arbeit geleistet. Dafür bedanke ich mich herzlich. Mein Dank gilt auch den Einsatzkräften aus den anderen Bundesländern, die unsere Polizei unterstützt haben. Sie alle sind mit den Herausforderungen, vor die sie insbesondere die Räumung des Protestcamps gestellt hat, ausgesprochen besonnen und deeskalierend umgegangen. Schwer zu ertragen finde ich es allerdings, dass Polizeibeamtinnen und Beamte zur Zielscheibe von einigen wenigen Aktivisten geworden sind, die eben nicht nur friedlich demonstriert haben. Diese Polizistinnen und Polizisten hatten mit der Entscheidung, wie, ob und in welchem Umfang der Südschnellweg auszubauen ist, überhaupt nichts zu tun. Wir dürfen es unabhängig vom Thema nicht hinnehmen, dass Polizistinnen und Polizisten immer wieder als Prellbock für die Unzufriedenheit und den Frust einiger weniger herhalten müssen.“

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