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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Zwischenfall im Parkhaus: Seniorin in Hannover verstirbt nach mutmaßlichem Pkw-Kontakt

18. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover ermittelt in tödlichem Parkhaus-Unfall und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit

HANNOVER (red). Ein tragischer Unfall ereignete sich im Stadtteil Mitte von Hannover. Am Donnerstag wurde eine 68-jährige Frau in einem Parkhaus an der Röselerstraße schwer verletzt aufgefunden. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover meldete die Feuerwehr gegen 12:45 Uhr eine hilflose Person mit Kopfverletzungen.

Die am Unfallort eingesetzten Beamten stellten anhand des Spurenbildes fest, dass der Vorfall vermutlich auf einen Kontakt mit einem Pkw zurückzuführen ist. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag die Frau ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Polizei Hannover hat in diesem Zusammenhang Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der Verkehrsunfalldienst bittet Zeugen, die möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Unfallhergang beisteuern können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Diese Informationen könnten entscheidend für die Aufklärung des tragischen Vorfalls sein.

Baumhäuser

Polizeieinsatz in Hannover: Letzte Baumhäuser in Leinemasch geräumt

17. Januar 2024/in Polizei

Mehrere Demonstranten in Gewahrsam nach friedlicher Räumung der Baumhäuser

HANNOVER (red). Am Mittwoch, den 17. Januar 2024, setzte die Polizei ihre Räumungsaktion in der hannoverschen Leinemasch fort. Dabei wurden die letzten Baumhäuser von Demonstranten besetzt und eine einstellige Anzahl von Personen in Gewahrsam genommen. Die Polizei betonte die Sicherheit aller Beteiligten während der Aktion, die Teil der andauernden Rodungsarbeiten in dem Gebiet ist.

Die Polizei führte am Mittwoch in der Leinemasch in Hannover einen weiteren Einsatz durch, um die letzten von Demonstranten besetzten Baumhäuser zu räumen. Speziell ausgebildete Einsatzkräfte gingen dabei vorsichtig vor, um die Sicherheit der in den Baumhäusern befindlichen Aktivisten zu gewährleisten.

Der Einsatz begann in den Morgenstunden nahe des Südschnellwegs im Bereich des früheren Barrio Tümpeltown. Die Polizei setzte Lautsprecherdurchsagen ein, um die Aktivisten zur eigenständigen Räumung der Baumhäuser aufzufordern. Nachdem die ersten Demonstranten sicher auf den Boden gebracht wurden, bot ihnen die Polizei Verpflegung und medizinische Versorgung an. Die Räumung wurde gegen 11:40 Uhr erfolgreich abgeschlossen.

Die Demonstranten leisteten passiven Widerstand, wurden jedoch ohne Zwischenfälle von den Einsatzkräften weggetragen. Insgesamt wurden mehrere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, tätlicher Angriff, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstellt.

Der Polizeieinsatz wird fortgesetzt, bis die geplanten Rodungsarbeiten in dem Gebiet vollständig abgeschlossen sind. Dies spiegelt die anhaltenden Bemühungen der Polizei wider, die öffentliche Sicherheit während der Rodungsarbeiten zu gewährleisten.

Aktivisten Leinemasch

Polizeiaktion in Leinemasch: Fortsetzung der Räumung gegen Baumbesetzer

16. Januar 2024/in Polizei

Konfrontation und friedlicher Widerstand: Die aktuelle Lage bei den Protesten gegen den Südschnellweg

HANNOVER (red). In der Leinemasch setzten Einsatzkräfte am Dienstag, den 16. Januar 2024, die Räumungsaktionen gegen Personen fort, die aus Protest gegen den Ausbau des Südschnellwegs und die damit verbundenen Rodungsarbeiten Bäume besetzt hatten. Die Aktion, die bereits am Montag begann, zielte darauf ab, die Sicherheit im Bereich zu gewährleisten und errichtete Strukturen zu entfernen.

Die Polizei hat seit Dienstagmorgen die Räumungsmaßnahmen in der Leinemasch intensiviert, um die dortigen Proteste gegen den geplanten Ausbau des Südschnellwegs zu beenden. Diese Protestaktionen umfassten die Besetzung zahlreicher Bäume, um die für den Ausbau erforderlichen Rodungsarbeiten zu verhindern. Am Montag wurden bereits mehrere Personen vom Sieben-Meter-Teich-Bereich auf den Boden gebracht und Baumhäuser entfernt.

Baumhäuser in Tümpeltown

Polizei entfernt Baumhäuser © Matthias Falk

Am Dienstag gewannen die Einsatzkräfte Zugang zum Protestcamp am Ufer eines Tümpels. Trotz des Beschusses mit Pyrotechnik durch Protestierende, bei dem keine Verletzungen gemeldet wurden, setzte die Polizei ihre Räumungsaktion fort. Es wurde berichtet, dass Aktivisten Flüssigkeiten auf die Polizei- und Medienkräfte warfen, während die Polizei Gegenstände aus dem Camp entfernte. Die meisten Protestierenden leisteten jedoch überwiegend friedlichen, passiven Widerstand. Einige Aktivisten verließen sogar den zu räumenden Bereich freiwillig.

Parallel dazu setzte die Polizei schwere Technik ein, um Zugang zu den in den Baumhäusern und auf selbstgebauten Plattformen befindlichen Aktivisten zu erhalten. Mehrere Personen wurden aus dem besetzten Bereich gebracht und für weitere Maßnahmen in Gewahrsam genommen. Bis in die Abendstunden wurden mittlere zweistellige Anzahlen von Personen festgestellt, gegen die Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet wurden. Die Mehrheit der errichteten Baumhäuser wurde entfernt, um Platz für die Rodungsarbeiten zu schaffen. Aus Sicherheitsgründen pausierte die Polizei ihre Aktionen mit Einbruch der Dunkelheit und plant, die Räumung am Mittwochmorgen fortzusetzen.

Polizeisperre an der Schützenallee© Bernd Günther

Polizeieinsatz bei Rodungsbeginn am Südschnellweg: Friedliche Auseinandersetzungen trotz Widerstand

15. Januar 2024/in Polizei

Einsatzkräfte sichern den Beginn der Baumrodungen in der Leinemasch, Konflikte mit Demonstranten weitgehend friedlich

HANNOVER (red). Die Rodungsarbeiten für den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover begannen am Montag unter intensiver Polizeibegleitung. Die Polizei setzte zahlreiche Beamte ein, um die Rodungsarbeiten in der Leinemasch zu sichern und Protestaktionen von Umweltaktivisten, die seit Längerem die Ausbaupläne kritisierten, zu begegnen.

Mit einem Großeinsatz hat die Polizei am Montag den Start der Baumrodungen im Rahmen des Südschnellweg-Ausbaus in der Leinemasch begleitet. Seit dem frühen Morgen waren Polizeikräfte vor Ort, um Proteste gegen die Rodungsarbeiten zu beobachten und zu kontrollieren. Die Polizei sprach mehrere Personen an, die gegen die Ausbaupläne demonstrierten. Einige Baumbesetzer wurden am Nachmittag gesichert zu Boden gebracht und die von ihnen errichteten Konstruktionen entfernt.

Bereits am Morgen forderten Beamte die Demonstranten auf, die Aufenthaltsverbotszonen, die südlich des Südschnellwegs eingerichtet wurden, zu verlassen. Diese Zonen wurden durch eine Allgemeinverfügung festgelegt. Im Fokus standen dabei zwei Protestcamps, die aus Baumhäusern und Seiltraversen bestanden und von Aktivisten besetzt waren.

Trotz der Aufforderung, den Sicherheitsbereich zu verlassen, hielten einige Demonstranten an den Baumbesetzungen fest. Nahe dem Sieben-Meter-Teich, wo kürzlich weitere Baumhäuser errichtet wurden, näherte sich die Polizei mit einer Hebebühne und transportierte drei Personen ohne größeren Widerstand ab. Diese wurden für weitere Maßnahmen festgehalten, und die errichteten Baumhäuser wurden entfernt, um die Rodung des Gebiets zu ermöglichen.

Der Polizeieinsatz verlief bis zum Mittag überwiegend friedlich, wobei vereinzelt Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden. Am Nachmittag versuchten circa 60 Personen, die Polizei am Vordringen zu den Baumhäusern zu hindern. Dabei kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Dienstpferd leicht verletzt und Pfefferspray eingesetzt wurde. Eine Person erlitt leichte Verletzungen durch den Pfeffersprayeinsatz.

Die direkten polizeilichen Maßnahmen zur Begleitung der Rodungsarbeiten wurden am frühen Abend unterbrochen, und eine erhöhte Präsenz von Einsatzkräften bleibt bis Dienstagmorgen bestehen. Weitere Räumungen sind für Dienstag geplant.

Bereitstellung Polizei

Polizei erwartet am 11. Januar Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover

10. Januar 2024/in Polizei

Demonstrationen und Verkehrsblockaden erwartet: Polizei und Öffentlichkeit auf Großprotest vorbereitet

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 11.01.2024, wollen Landwirte in ganz Deutschland wieder für ihre Anliegen demonstrieren. Diesmal auch in der Innenstadt von Hannover und in der Region Hannover. Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, sich auf zum Teil erhebliche Einschränkungen einzustellen.

Nach einem gemeinsamen Aufruf des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit den Landesbauernverbänden und dem Verein „Land schafft Verbindung“ finden seit Montag, 08.01.2024, bundesweit Protestaktionen von Landwirten gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung statt. Am Donnerstag, 11.01.2024, werden besonders viele Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer sowie Traktoren auch im Innenstadtbereich von Hannover, insbesondere im Bereich des Landtages, erwartet.

Es wird mit Protestaktionen in Form von stationären und mobilen Kundgebungen, aber auch mit Aufzügen und Straßenblockaden gerechnet. Die Polizeidirektion Hannover wird diese Aktionen wieder begleiten, auf ihren Versammlungscharakter prüfen und entsprechend behandeln. Unzulässige Protestformen werden unterbunden und konsequent geahndet.

Neben den Landwirten streikt am morgigen Donnerstag auch die Gewerkschaft der Lokführer (GdL), so dass es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kommen wird. Die Polizei rät daher allen Verkehrsteilnehmern in Stadt und Land, sich erneut auf erhebliche Behinderungen einzustellen und mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen. Außerdem wird empfohlen, die aktuelle Verkehrslage über die Internetseite der Verkehrsmanagementzentrale (https://www.vmz-niedersachsen.de/) und dem polizeilichen Account der Social Media-Plattform „X“ (vormals Twitter) zu verfolgen und sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über mögliche Einschränkungen zu informieren.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Zweimalige Brandstiftung an Mercedes in Linden-Nord

10. Januar 2024/in Polizei

Vorsätzliche Brandstiftung in Hannover: Schaden von 6000 Euro, Ermittlungen laufen – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (red). Am Samstag, dem 6. Januar 2024, wurde im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord ein Mercedes-Benz zweimal von einem unbekannten Täter in Brand gesetzt. Die Polizei Hannover sucht nach Zeugen, die zur Aufklärung des Falles beitragen können.

Erste Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben, dass der schwarze Mercedes gegen 00:15 Uhr in der Otto-Wels-Straße zunächst in Brand geriet. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht und die Polizei erste Ermittlungen durchgeführt hatte, parkte der Eigentümer das Fahrzeug in der Steigertahlstraße. Etwa acht Stunden später, am selben Tag, stand der Mercedes erneut in Flammen.

Die Brandermittler gehen in diesem Fall von einer vorsätzlichen Straftat aus. Bisher liegen der Polizei keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung des Vorfalls.

Die durch die beiden Brände entstandenen Schäden am Fahrzeug werden auf rund 6000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, werden dringend gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen. Jede noch so kleine Information könnte wichtig sein, um den Fall aufzuklären.

Landwirte Protest

Landwirte-Proteste führen zu Verkehrsbehinderungen in Hannover und Umgebung

8. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover registriert 21 Landwirte-Versammlungen und leitet Verkehrsumleitungen ein

HANNOVER (red). Bei den am Montag, den 8. Januar 2024, stattgefundenen Kundgebungen von Landwirten in Hannover und Umgebung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Mehrere hundert Teilnehmer sammelten sich mit Traktoren zu stationären und mobilen Versammlungen, was zu Verzögerungen und Staus führte.

Im Rahmen einer bundesweiten Protestwoche versammelten sich am Montag, den 8. Januar 2024, mehrere hundert Landwirte zu verschiedenen Kundgebungen in Hannover und der umliegenden Region. Die Protestaktionen, hauptsächlich organisiert mit Traktoren, führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf Hannovers Straßen.

Die Polizeidirektion Hannover registrierte bis 11:50 Uhr insgesamt 21 Versammlungen mit mehreren hundert Teilnehmern. Diese sammelten sich in Konvois auf Bundes- und Landstraßen, darunter auf der Vahrenwalder Straße in Hannover, dem Messeschnellweg, der Bundesstraße 6 zwischen Neustadt und Hannover sowie der B3 zwischen Celle und Hannover. Auch auf der Autobahn 2 zwischen Bad Eilsen und Rehren kam es zu Staus in beiden Fahrtrichtungen, verursacht durch blockierende Traktoren.

Die Polizei nahm Kontakt zu den Demonstranten auf und leitete nach Auflösung der Versammlungen die Konvois von den Autobahnen ab. Trotz dieser Maßnahmen kam es zu mehrstündigen Verkehrsverzögerungen. Zudem wurden rechtliche Verstöße seitens der Polizei konsequent geahndet.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich auch in den kommenden Tagen auf weitere Protestaktionen der Landwirte und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Die Polizei empfiehlt, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Informationen über Verkehrsbehinderungen und Staus sind auf der Website der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen unter https://www.vmz-niedersachsen.de abrufbar. Diese war allerdings wegen Überlastung teilweise nicht erreichbar.

Verkehrslenkung Polizeimotorräder

Landesweite Bauernproteste und mögliche Verkehrsbehinderungen ab 08.01.2024

5. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover bereitet sich auf Protestaktionen und Verkehrsstörungen vor

HANNOVER (red). Ab Montag, dem 08.01.2024, sind in ganz Deutschland, einschließlich der Region Hannover, umfangreiche Protestaktionen von Landwirten geplant. Diese richten sich gegen die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf mögliche starke Verkehrsbehinderungen einstellen.

Die Ankündigung landesweiter Demonstrationen durch Landwirte, initiiert durch den Deutschen Bauernverband (DBV) zusammen mit Landesbauernverbänden und der Vereinigung „Land schafft Verbindung“, lässt ab dem 08. Januar 2024 erhebliche Protestaktionen in Deutschland erwarten. Die Demonstrationen, die sich gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung richten, werden voraussichtlich auch die Region Hannover betreffen.

In Hannover und Umgebung sind diverse Protestformen geplant, darunter stationäre und mobile Kundgebungen, Schleichfahrten und Straßenblockaden. Die Polizeidirektion Hannover wird die Protestaktionen überwachen, um deren Versammlungscharakter zu prüfen und angemessen darauf zu reagieren. Unzulässige Protestformen sollen konsequent unterbunden und geahndet werden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich die Proteste auch auf das Stadtgebiet von Hannover ausweiten.

Zusätzlich könnten anstehende Streiks der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) in der kommenden Woche den Zugverkehr beeinträchtigen. Die Polizei empfiehlt daher allen Verkehrsteilnehmern, in der zweiten Kalenderwoche mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen und entsprechend mehr Zeit für Fahrten einzuplanen. Es wird geraten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

Blaulicht

Ermittlungen nach Angriffen auf Polizei und Rettungsdienste in Hannover

5. Januar 2024/in Polizei

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet nach Vorfällen in Hannover und Umland

HANNOVER (ots/red). Während der Einsätze in der Silvesternacht kam es in der Landeshauptstadt Hannover und dem Umland mehrfach zu Gewalt gegenüber Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Die Polizei Hannover hat knapp 30 Ermittlungsverfahren anlässlich von Angriffen auf Polizei- und Rettungskräften im Stadtgebiet und Hannovers Umland eingeleitet, davon:

  • wegen Widerstands im mittleren einstelligen Bereich; in allen Fällen konnten bereits Tatverdächtige ermittelt werden.
  • im niedrigen zweistelligen Bereich wegen tätlichen Angriffs; in der Hälfte der Fälle wurden die Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern angegriffen, bei mehr als einem Drittel der Fälle hat die Polizei bereits erste Tatverdächtige ermittelt
  • im mittleren einstelligen Bereich wegen Landfriedensbruchs und besonders schweren Landfriedensbruchs; auch in diesen Verfahren richten, sind erste tatverdächtige Personen bei bereits ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich überwiegend um Jugendliche und Heranwachsende. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden in diesem Zusammenhang zwei Einsatzkräfte der Polizei, eine Feuerwehreinsatzkraft und eine Person aus dem Rettungsdienst leicht verletzt.

Schwerpunkte

Steintorplatz:

Die Polizei war am Steintorplatz präsent und hat auch im zurückliegenden Jahreswechsel innerhalb der Böllerverbotszone pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Der Großteil der Feiernden hat sich an die von der Landeshauptstadt Hannover erlassenen Böllerverbote gehalten. Der sprunghaft ansteigende Personenzulauf kurz vor Mitternacht – es strömten in wenigen Minuten mehrere hundert Personen in das Arial – stellte für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar. In dieser unübersichtlichen Situation konnte eine kontinuierliche Durchsetzung der Böllerverbotszone nicht durchgehend gewährleistet werden. Zur Unterbindung des Zündens und Einwerfens von pyrotechnischen Gegenständen in die Verbotszone hat die Polizei mehrfach Personen aus den betroffenen Bereichen gedrängt. Bisher konnte eine tatverdächtige Person ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Garbsen:

In Garbsen kam es auch in diesem Jahr zu einem erhöhten Straftatenaufkommen zum Jahreswechsel. In mehreren Fällen wurden Polizeibeamtinnen und Beamten angegriffen und mit Feuerwerkskörpern beworfen. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Beschuss durch einen Feuerwerkskörper leicht verletzt. Feuerwehr- und Rettungskräfte sind nach bisherigem Erkenntnisstand in Garbsen nicht angegriffen worden.

Laatzen:

Auch im Bereich Laatzen mussten Polizei und Feuerwehr am Silvesterabend mehrere Male ausrücken.

Zwei traurige Höhepunkte ereigneten sich nach Mitternacht in der Straße Hohenrode im Stadtteil Laatzen-Mitte. Gegen 00:20 Uhr kam es zu einem Angriff auf Einsatzkräfte der Feuerwehr Laatzen, die sich auf dem Weg zu einem Brandort befanden. Im Rahmen dieses Einsatzes wurde das Einsatzfahrzeug aus einer größeren Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden mit Steinen beworfen und mit einer Metallstange auf das Fahrzeug geschlagen. Das Fahrzeug wurde dabei beschädigt. Körperlich verletzt wurde bei dem Angriff niemand.

Gegen 00:30 Uhr kam es im Laatzener Nahbereich in der Straße Hohenrode zu einem Angriff auf einen Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens, der aus einer Gruppe von mehreren Jugendlichen u. a. mit einer Eisenstange geschlagen und hierdurch leicht verletzt wurde. Hierbei verlor das Opfer kurzzeitig das Bewusstsein.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Köperverletzung, Sachbeschädigung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen eingeleitet. Zu den beiden aufgeführten Vorfällen konnte aktuell ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Die Polizei Laatzen hat aufgrund der genannten und weiterer Vorfälle in der Silvesternacht eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Maßnahmen

Bereits im vergangenen Jahr hat die Polizei die Zusammenarbeit mit der Stadt Laatzen intensiviert. Gemeinsame Streifen von Jugendamt und Polizei, die den Austausch mit den Jugendlichen und Heranwachsenden fördern, haben sich bewährt. Darüber hinaus kommt der gemeinsamen Präventionsarbeit auch in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu.

Die Polizei und die Kommune bereiten die Ereignisse des vergangenen Jahreswechsels gemeinsam nach, um die daraus resultierenden Erkenntnisse in der zukünftigen Zusammenarbeit zu berücksichtigen.

Grundsätzlich ist Silvester ein Abend, an dem viele Menschen zusammenkommen und ausgelassen feiern, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Jahreswechsel stellen im gesamten Bereich der Polizeidirektion Hannover eine besondere Ausnahme dar. Die Einsatzkräfte sind hier auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen eingestellt und darauf vorbereitet, dass die Nacht nicht gänzlich ruhig verläuft.

Die Behörde betrachtet ihren Kräfteansatz in der Silvesternacht als angemessen.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten positioniert sich klar zu der Silvesternacht: „Insgesamt wurden die Einsatzlagen gut bewältigt. Wir haben keine Steigerung der Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Allerdings ist jeder Angriff auf Einsatz- und Rettungskräfte einer zu viel. Insbesondere ehrenamtliche Feuerwehrleute anzugreifen, ist mir unbegreiflich. Ich bin erleichtert, dass es nicht zu schwereren Verletzungen gekommen ist. Wir setzen alles daran, die Tatverdächtigen zu ermitteln und haben dafür eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Darüber hinaus setzen wir langfristig auch auf gemeinsame Präventionsarbeit mit unseren kommunalen Partnerinnen und Partnern.“

 

Verkehrsunfalldienst

Linienbusunfall in Sorsum: Fahrer verstirbt nach Krankheitsfall am Steuer

3. Januar 2024/in Polizei

Busfahrer verliert in Sorsum die Kontrolle und prallt gegen Haus – Fahrgäste unverletzt

REGION HANNOVER (red). In einem tragischen Verkehrsunfall in Wennigsen-Sorsum ist am Dienstag ein 59-jähriger Linienbusfahrer verstorben, nachdem er krankheitsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen ein Wohnhaus prallte. Die sieben Insassen des Busses blieben unverletzt.

Am 02. Januar 2024 ereignete sich in Wennigsen-Sorsum ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 59-jähriger Busfahrer aus Hannover ums Leben kam. Der Unfall ereignete sich gegen 15:30 Uhr, als der Fahrer während der Fahrt auf der Weetzener Straße in Richtung Bundesstraße 217 krankheitsbedingt die Kontrolle über seinen Mercedes-Linienbus verlor.

In der Ortschaft Sorsum fuhr der Bus in einer Rechtskurve geradeaus weiter, kam von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Grundstückszaun und kollidierte frontal mit dem Vorbau eines Wohnhauses. Der Busfahrer wurde unmittelbar nach dem Unfall vom Rettungsdienst reanimiert, erlag jedoch später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Erleichterung herrscht über die Tatsache, dass die sieben Fahrgäste des Busses unverletzt blieben. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der getroffene Teil des Wohnhauses nicht bewohnt, was unter Umständen weitere Verletzte verhinderte.

Die Polizei Hannover, insbesondere der Verkehrsunfalldienst, führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

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