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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfall Fössestraße

Verkehrsunfall Fössestraße: Polizei sucht Zeugen

6. April 2026/in Polizei

Frontalzusammenstoß im Bereich Fössestraße/Selmastraße – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Verkehrsunfall Fössestraße sind am Sonntagnachmittag im Bereich Badenstedt vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen des Zusammenstoßes im Einmündungsbereich Fössestraße/Selmastraße.

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtteil Badenstedt. Die Ermittlungen konzentrieren sich insbesondere auf die Geschwindigkeit eines beteiligten Fahrzeugs.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Verkehrsunfall Fössestraße gegen 16:15 Uhr. Ein 49-Jähriger war mit seinem Mercedes-Benz stadtauswärts unterwegs, begleitet von einem neunjährigen Jungen.

Zeitgleich fuhr eine 42-Jährige mit ihrer 63-jährigen Beifahrerin in einem Hyundai auf der Fössestraße und wollte nach links in die Selmastraße abbiegen. Beide Fahrzeuge trafen im Einmündungsbereich frontal aufeinander. Zeugen zufolge soll der Mercedes-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

Schwere Verletzungen nach Aufprall

Durch die Kollision drehte sich das Fahrzeug der 42-Jährigen und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Mercedes wurde gegen eine Ampel geschleudert. Beide Autos wurden stark beschädigt.

Während der Fahrer und das Kind den Wagen selbstständig verlassen konnten und leicht verletzt wurden, erlitten die beiden Frauen schwere Verletzungen. Die 63-Jährige musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.

Sperrung und Ermittlungen

Alle Beteiligten kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb der Bereich bis etwa 18:30 Uhr voll gesperrt.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 14.000 Euro und ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Vier Verletzte nach schwerem Unfall auf L192

5. April 2026/in Polizei

19-Jähriger verliert Kontrolle – Pkw prallt gegen Baum.

HANNOVER (redu) – Bei einem schweren Unfall L192 zwischen Bevensen und Laderholz sind am Samstag, 04.04.2026, vier junge Menschen teils lebensbedrohlich verletzt worden, nachdem ein 19-Jähriger in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Der Unfall auf der Landesstraße führte zu einer stundenlangen Sperrung und umfangreichen Rettungsmaßnahmen. Die Polizei ermittelt zur Ursache und bittet um Hinweise.

Ein schwerer Unfall L192 hat am Samstagnachmittag vier junge Menschen verletzt. Nach Angaben der Polizei war ein 19-Jähriger gegen 15:45 Uhr mit einem Nissan Micra von Bevensen in Richtung Laderholz unterwegs.

In einer Linkskurve verlor der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Neben dem Fahrer befanden sich eine 16-jährige Beifahrerin sowie zwei 18-jährige Mitfahrende im Auto. Drei der Insassen erlitten schwere Verletzungen, eine 18-Jährige wurde lebensbedrohlich verletzt.

Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort. Sie wurden anschließend mit Rettungswagen und einem Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Polizei ermittelt und sucht Hinweise

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 19-jährigen Fahrer aufgenommen. Ihm wird fahrlässige Körperverletzung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen.

Nach ersten Hinweisen könnte der Fahrer vor dem Unfall Betäubungsmittel konsumiert haben. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe, zudem wurde der Führerschein beschlagnahmt.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die L192 bis etwa 18:30 Uhr vollständig gesperrt.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Fahrverhalten des Fahrers machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Messerangriff Stichverletzung

Messerattacke Hannover: Mitarbeiter schwer verletzt

2. April 2026/in Polizei

29-Jähriger an Kasse mit Messer attackiert – Polizei ermittelt.

HANNOVER (redu) – Bei einer Messerattacke in Hannover ist am Mittwochabend ein 29-jähriger Mitarbeiter in einem Supermarkt in der Innenstadt schwer verletzt worden. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger stellte sich kurz nach der Tat selbst bei der Polizei.

Die Tat sorgt für große Aufmerksamkeit, da sie sich im öffentlichen Raum ereignete und die Ermittlungen wegen eines schweren Gewaltverbrechens laufen.

Bei der Messerattacke Hannover befand sich der 29-jährige Mitarbeiter gegen 18:45 Uhr an der Kasse eines Supermarktes im Innenstadtbereich, als ein Mann das Geschäft betrat. Nach einer kurzen Ansprache griff der Täter unvermittelt an.

Der Angreifer stach mehrfach mit einem Messer in Richtung des Oberkörpers des Mitarbeiters. Das Opfer konnte teilweise ausweichen und sich wegdrehen, erlitt jedoch schwere Verletzungen.

Rettungskräfte versorgten den Mann noch vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei bestand keine Lebensgefahr.

Der Täter ließ schließlich von seinem Opfer ab und flüchtete zunächst vom Tatort. Noch während der eingeleiteten Fahndung stellte sich jedoch ein 20-jähriger Mann bei der Polizei. Er gilt als tatverdächtig und wurde vorläufig festgenommen.

Ermittlungen laufen

Auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse bewertet die Staatsanwaltschaft Hannover die Tat als versuchten Totschlag.

Die Hintergründe des Angriffs sind derzeit noch unklar. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft die genauen Umstände sowie mögliche Motive.

Tatort Flüchtlingsunterkunft

Versuchte Tötung in Hannover: Frau schwer verletzt

30. März 2026/in Polizei

Polizei fahndet nach Täter nach schwerer Gewalttat in DRK-Flüchtlingsunterkunft am Sahlkamp.

HANNOVER (redu) – Eine 31-jährige Frau ist am Montagnachmittag im Stadtteil Sahlkamp bei einer versuchten Tötung lebensgefährlich verletzt worden. Ein 38 Jahre alter Mann griff sie in einer Flüchtlingsunterkunft des Deutschen Roten Kreuzes an und flüchtete anschließend. Die Polizei fahndet nach dem Täter.

Die Tat ereignete sich in einer Unterkunft im Sahlkamp. Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus und bitten die Bevölkerung um Hinweise zum flüchtigen Tatverdächtigen.

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 17:00 Uhr an der Ecke Sahlkamp / Am Jagdstall zu der versuchten Tötung. Ein 38-Jähriger soll eine Bewohnerin mit einer bislang unbekannten Stichwaffe angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben.

Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet, bislang jedoch ohne Erfolg.

Die schwer verletzte Frau wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und noch am selben Tag notoperiert. Ihr Zustand ist stabil, eine Vernehmung war bislang leider nicht möglich.

Beschreibung des Tatverdächtigen

Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß, sportlich-kräftig und trägt einen Dreitagebart. Auffällig sind kurze braune Haare mit Halbglatze sowie dunkle Augen. Zudem wurden angeschwollene, rote Hände beschrieben.

Zur Tatzeit soll er eine braun-beigefarbene Hose, eine passende Cappy und eine grüne Jacke getragen haben. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren und befragte Zeugen.

Die Ermittlungen dauern an. Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes nimmt die Polizei unter 0511 109-5555 entgegen.

Blaulicht

Familiendrama in Barsinghausen: Frau getötet

23. März 2026/in Polizei

Frau stirbt vor Ort, 13-Jährige lebensgefährlich verletzt, weitere Kinder unverletzt.

BARSINGHAUSEN (redu) – Bei einem Familiendrama Barsinghausen ist in der Nacht zu Montag eine 38-jährige Frau tödlich verletzt worden. Ihre 13-jährige Tochter erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Polizeikräfte nahmen den tatverdächtigen Partner noch am Tatort fest.

Die Tat erschüttert die Region Hannover. Mehrere Kinder waren im Haus, während Polizei und Rettungskräfte im Einsatz waren. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Bei dem Familiendrama Barsinghausen wurden Einsatzkräfte gegen 02:10 Uhr zu einem Einfamilienhaus an der Rehrbrinkstraße gerufen. Den Notruf hatte der 15-jährige Sohn der Familie abgesetzt.

Vor Ort traf die Polizei auf einen 49-jährigen Tatverdächtigen vor dem Gebäude und nahm ihn widerstandslos fest. Im Haus entdeckten die Einsatzkräfte die schwer verletzte 38-Jährige sowie ihre 13-jährige Tochter.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Die Jugendliche wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr.

Kinder unter Betreuung beim Jugendamt

Drei weitere Kinder im Alter von 10, 6 und 2 Jahren befanden sich ebenfalls im Haus und blieben körperlich unverletzt. Sie werden durch das Jugendamt betreut und erhalten zusätzliche seelsorgerische Unterstützung.

Der tatverdächtige 49-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wird medizinisch versorgt. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover wird über weitere Maßnahmen entschieden. Eine Vorführung vor einen Haftrichter ist für Dienstag vorgesehen.

Ermittlungen laufen

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts aufgenommen. Die Spurensicherung am Tatort dauert an. Zu den Hintergründen der Tat machten die Behörden bislang keine Angaben.

Wir berichteten heute früh: Gewalttat in Barsinghausen

Symbolbild Aufsetzblaulicht

Gewalttat in Barsinghausen: Frau stirbt, Kind schwer verletzt

23. März 2026/in Polizei

Polizei nimmt tatverdächtigen Partner noch am Tatort fest.

BARSINGHAUSEN (redu) – Bei einem Tötungsdelikt Barsinghausen ist in der Nacht zu Montag eine 38-jährige Frau in ihrem Einfamilienhaus tödlich verletzt worden. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein 49-jähriger Mann wurde noch am Tatort festgenommen.

Die Polizei geht von einer Gewalttat im familiären Umfeld aus. Die Hintergründe sind bislang unklar, die Ermittlungen laufen mit Hochdruck.

Bei dem Tötungsdelikt Barsinghausen wurde die 38-Jährige nach Angaben der Polizei in einem Einfamilienhaus tödlich verletzt. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag sie noch am Tatort ihren schweren Verletzungen.

Das 13-jährige Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt und nach notärztlicher Erstversorgung umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Informationen schwebt sie weiterhin in Lebensgefahr.

Festnahme vor Ort

Als Tatverdächtiger gilt der 49-jährige Partner der Frau. Einsatzkräfte konnten ihn noch am Tatort festnehmen. Der Mann befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung und soll anschließend vernommen werden.

Spurensicherung läuft

Der Kriminaldauerdienst sicherte seit den frühen Morgenstunden Spuren am Wohnhaus. Der Bereich wurde abgesperrt, zahlreiche Ermittler sind im Einsatz. Die genauen Abläufe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Wir berichten weiter.

Heinz-von-Heiden Arena

Niedersachsen-Derby in Hannover: Wenige Zwischenfälle

21. März 2026/in Polizei

42.000 Fans beim Derby – Polizei zieht überwiegend positive Bilanz.

HANNOVER (redu) – Die Derbybilanz Hannover fällt nach dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig überwiegend positiv aus. Rund 42.000 Fans verfolgten das Spiel, größere Auseinandersetzungen blieben aus. Polizei und Bundespolizei registrierten nur wenige Zwischenfälle.

Trotz Pyrotechnik und einzelner Straftaten bewerten die Einsatzkräfte den Verlauf des Derbys insgesamt als ruhig. Das Sicherheitskonzept mit konsequenter Fantrennung zeigte Wirkung.

Bereits Stunden vor Spielbeginn setzten sich tausende Fans beider Vereine in Richtung Stadion in Bewegung. Die Derbybilanz Hannover blieb dabei zunächst unauffällig, auch wenn auf dem Weg vereinzelt Pyrotechnik gezündet wurde. Ermittlungen hierzu dauern an.

Ein Großteil der Braunschweig-Anhänger reiste über den Bahnhof Linden/Fischerhof an, während sich die Fans von Hannover 96 an zentralen Punkten sammelten und von dort zum Stadion liefen. Die Anreise sowie der Einlass verliefen ohne größere Zwischenfälle.

Während der Partie kam es aus beiden Fanblöcken wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik. Zu Beginn der zweiten Halbzeit führte starker Rauch zu einer Spielunterbrechung. Zudem meldeten zwei Zuschauer Verletzungen durch eine abgelenkte Feuerwerksrakete.

Neben diesen Vorfällen registrierte die Polizei zwei Fälle gefährlicher Körperverletzung im Heimbereich. Die betroffenen Personen erlitten leichte Verletzungen. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Einsatz und Fantrennung

Nach Spielende verlief die Abreise weitgehend friedlich. Die meisten Fans nutzten Entlastungszüge oder reguläre Bahnverbindungen. Lediglich ein Körperverletzungs- sowie ein Eigentumsdelikt im Hauptbahnhof wurden bekannt.

Die Polizei hebt insbesondere das Konzept der konsequenten Trennung der Fanlager hervor. Dadurch konnten direkte Auseinandersetzungen verhindert werden.

Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Behörden waren im Einsatz, darunter auch Unterstützungseinheiten, Diensthunde und ein Polizeihubschrauber.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Schwerer Crash in Garbsen: Jugendliche missachten Rotlicht

21. März 2026/in Polizei

18-Jähriger fährt in Kreuzung ein – sechs Verletzte nach Kollision.

HANNOVER (redu) – Bei einem Kreuzungsunfall Garbsen sind in der Nacht zu Samstag zwei junge Insassen lebensgefährlich verletzt worden. Ein 18-Jähriger missachtete an einer Kreuzung offenbar das Rotlicht und kollidierte mit einem Mercedes. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt.

Die Kollision in Garbsen führte zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang und prüft weitere Details.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 18-Jähriger mit zwei Mitfahrern die Straße „Auf der Horst“ in Richtung Ortskern. Beim Kreuzungsunfall Garbsen missachtete er offenbar eine rote Ampel und stieß mit einem bevorrechtigten Mercedes zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitten der Fahrer sowie sein 16-jähriger Beifahrer lebensgefährliche Verletzungen. Eine weitere Mitfahrerin sowie die drei Insassen des Mercedes wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Ein zufällig vorbeikommender Streifenwagen traf noch vor der Alarmierung am Unfallort ein und leitete sofort Rettungsmaßnahmen ein. Weitere Einsatzkräfte übernahmen die Versorgung der Verletzten.

Zusätzlich wurden ein Ampelmast und ein Verteilerkasten beschädigt. Die Unfallstelle blieb über mehrere Stunden für Spurensicherungen gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Auch die Höhe des entstandenen Schadens sowie die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs werden derzeit geprüft.

Messerangriff Stichverletzung

22-Jähriger in Sehnde schwer verletzt – Täter gefasst

20. März 2026/in Polizei

Nach Flucht nach Belgien: 29-Jähriger in Gehrden festgenommen.

HANNOVER / SEHNDE (redu) – Nach einem brutalen Angriff auf einen 22-Jährigen in einer Wohnung in Sehnde hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann soll gemeinsam mit weiteren Beteiligten auf das Opfer eingestochen haben.

Die Ermittler gehen von versuchtem Totschlag aus. Weitere Beteiligte sowie Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.

Mehrere Täter drangen am frühen Morgen des 30. Oktober 2025 in eine Wohnung ein und griffen den 22-Jährigen gezielt an. Die Festnahme nach Messerangriff erfolgte erst Monate später nach intensiven Ermittlungen.

Die Angreifer schlugen und stachen mit Waffen auf das Opfer ein und fügten ihm schwere Verletzungen zu. Trotz der Brutalität bestand laut Ärzten keine Lebensgefahr. Der Mann konnte selbst den Notruf absetzen.

Flucht und Festnahme

Die Ermittlungen führten zu einem 29-jährigen Tatverdächtigen, der sich nach der Tat nach Belgien abgesetzt hatte. Auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls nahmen Einsatzkräfte ihn am 12. März 2026 in Gehrden fest. Das Amtsgericht Hildesheim ordnete Untersuchungshaft an. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat als versuchten Totschlag.

Weitere Ermittlungen richten sich gegen bislang unbekannte Beteiligte. Auch das Motiv der Tat ist weiterhin unklar.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Gefahrenbremsung Stadtbahn in Hannover: Pkw flüchtet

17. März 2026/in Polizei

67-Jähriger stürzt nach Notbremsung – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 67-jähriger Fahrgast ist am Montag, 16.03.2026, bei einer Gefahrenbremsung Stadtbahn im Stadtteil Ricklingen verletzt worden. Ein unbekannter Pkw-Fahrer missachtete zuvor den Vorrang der Bahn und fuhr anschließend weiter.

Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Unfall durch missachteten Vorrang

Die Gefahrenbremsung Stadtbahn ereignete sich gegen 16:15 Uhr auf dem Ricklinger Stadtweg. Ein bislang unbekannter Autofahrer bog nach links in die Straße Schünemannplatz ab und missachtete dabei den Vorrang der entgegenkommenden Stadtbahn der Linie 17.

Der 28-jährige Fahrer der Bahn leitete eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der Bahn kam ein 67-jähriger Fahrgast zu Fall und verletzte sich im Nackenbereich leicht. Nach der Bremsung setzte der Autofahrer seine Fahrt fort. Laut Polizei handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen blauen Pkw. Weitere Angaben zum Fahrer liegen bislang nicht vor.

Der verletzte Fahrgast wurde zunächst im Rettungswagen versorgt und anschließend unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden (Telefonnummer 0511 109-1888).

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