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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Tätlicher Angriff auf Feuerwehrkräfte im Rahmen eines Löscheinsatz

24. September 2023/in Polizei

Glasflaschen vom Balkon im Sahlkamp geworfen

HANNOVER (ots). Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Samstag, 23.09.2023, am Rande eines Löscheinsatzes in einem Mehrfamilienhaus im Sahlkamp zwei Glasflaschen in Richtung einer Gruppe von Feuerwehrmännern geworfen. Die Flaschen verfehlten die siebenköpfige Gruppe jedoch, sodass niemand verletzt wurde. Die Polizei musste daraufhin den Einsatz mit weiteren Kräften absichern und ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs.

Nach bisherigen Erkenntnissen des zuständigen Polizeikommissariats Hannover-Lahe wurden Feuerwehr und Polizei am frühen Samstagmorgen gegen 1:10 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Schwarzwaldstraße gerufen. Zeugen meldeten dort Brandgeruch und Qualm. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Hauseingänge betroffen waren. Die Feuerwehr löschte in einem Haus einen im Treppenhaus abgestellten Müllsack, der in Brand geraten war. In dem anderen Eingang brannte ein Kabelkasten, der ebenfalls gelöscht wurde. Die Ursachen für beide Brände waren zunächst unbekannt.

Als klar wurde, dass die Einsätze keine größeren Auswirkungen nach sich ziehen, begann eine Gruppe von sieben Feuerwehrmännern im Alter von 26 bis 59 Jahren vor dem Wohnhaus Teile der Ausrüstung zusammenzupacken. Plötzlich schlug neben den teilweise bereits unbehelmten Rettern eine Glasflasche auf, die zuvor vom Balkon eines der oberen Stockwerke des Mehrfamilienhauses geworfen worden war. Keiner der Männer wurden von der Flasche getroffen oder durch umherfliegende Splitter verletzt. Bei der Absuche im Umfeld konnten zudem die Reste einer zweiten, kurz zuvor aufgeschlagenen Glasflasche entdeckt und sichergestellt werden.

Um eine weitere Gefährdung auszuschließen, musste die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte aufstellen, die die Balkone im Blick und zudem nach verdächtigen Personen Ausschau hielten. Feststellungen gab es nicht. Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs sowie wegen Sachbeschädigung durch Feuer.

Zeugen, die Hinweise zu den Flaschenwürfen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Fahrradstreife Polizei

Verkehrssicherheit: Fahrradstaffel führt Schwerpunktkontrollen durch

21. September 2023/in Polizei

68 Mal innerhalb von zwei Stunden Stoppschild ignoriert

HANNOVER (ots). Im Rahmen einer Schwerpunktwoche zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover am Mittwoch und Donnerstag, 20.09.2023/21.09.2023, zahlreiche Verstöße geahndet. In Hannover unterschritten zahlreiche Autofahrende beim Überholen den vorgeschriebenen Seitenabstand zu Fahrräder, in Isernhagen wurde ein Stoppschild Dutzende Male ignoriert.

Im Bemühen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden, führt die Polizeidirektion Hannover seit vergangenem Samstag eine Kontrollwoche durch. Im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover werden diverse Themen beleuchtet und entsprechende Kontrollstellen eingerichtet.

So auch am Mittwoch, 20.09.2023, im Bereich der Podbielskistraße in Hannover, wo die Fahrradstaffel Verstöße gegen den vorgeschriebenen Seitenabstand beim Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge ahndete. Innerhalb von eineinhalb Stunden hielten 22 Autofahrende die vorgeschriebenen 1,50 Meter Seitenabstand zu den Radfahrenden nicht ein. Sie mussten 30 Euro Verwarngeld zahlen.

Bei einem 42-Jährigen eines der Pkw, die zu eng überholt haben, wurde festgestellt, dass er zur Fahndung aufgrund von zwei Erzwingungshaftbefehlen ausgeschrieben war. Nachdem er den haftbefreienden Betrag von insgesamt 400 Euro vor Ort entrichtete, durfte er seine Fahrt fortsetzen. Die 30 Euro Verwarngeld hingegen bezahlte er nicht, ihn erwartet jetzt ein Bußgeldverfahren seitens der Landeshauptstadt Hannover.

Zwei Radfahrende nutzten während der Vorbeifahrt an der Kontrollstelle jeweils ihr Mobiltelefon. Sie wurden ebenso kontrolliert und mit einem Verwarngeld in Höhe von 55 Euro konfrontiert.

Am Donnerstag, 21.09.2023, kontrollierten die Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel Verstöße gegen ein Stoppschild im Bereich Kreisstraße 116/Ecke Steller Straße in Isernhagen-Kirchhorst. Grund für die Kontrolle ist die Unfalllage an der Kreuzung. Diese ist insbesondere vor Errichtung des Stoppschildes als Unfallhäufungsstelle definiert worden. In der Folge kam es zur Aufstellung des Stoppschildes, um die Sicherheit an der Kreuzung zu erhöhen.

Während der rund zweistündigen Kontrolle in Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat Großburgwedel und Kräften der Spezialisierten Verfügungseinheit ignorierten 68 Verkehrsteilnehmende das unbedingte Haltgebot. Da sie jeweils keine anderen Verkehrsteilnehmenden gefährdeten, kommt ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro auf sie zu. Andernfalls wären sogar 70 Euro fällig gewesen.

Die Polizeibeamtinnen und -beamten stellten hierbei eine große Bandbreite der (Un-)Einsicht fest: Vereinzelt wurde der Sinn der Kontrollmaßnahme in Zweifel gezogen, aber auch verständnisvolle Entgegnungen auf den Tatvorwurf wurden den Beamten entgegengebracht. Eine Autofahrerin gab hingegen an, dass sie das Stoppschild gar nicht wahrgenommen hätte.

Taxifahrer

Taxifahrer vereitelt eine Straftat

19. September 2023/in Polizei

Polizei würdigt am Tag der Zivilcourage sein Engagement

HANNOVER (ots). Anlässlich des Tags der Zivilcourage, 19.09.2023, hat die Polizei Hannover das beispielhafte Handeln eines 50-jährigen Taxifahrers gewürdigt. Dieser erkannte rechtzeitig am 01.08.2023, dass seine 80 Jahre alte Kundin auf Trickbetrüger reingefallen war. Durch sein couragiertes Handeln vereitelte er die Geldübergabe und informierte die Polizei.

Der Leiter der Polizeiinspektion Hannover, Leitender Polizeidirektor Detlef Hoffmann, überreichte Ivan Vasiljevic am Infostand der Polizeiprävention der Polizeiinspektion Hannover im Lichthof der Ernst-August-Galerie eine Urkunde. „Die Betrüger sind in ihren Betrugsmaschen sehr kreativ. Immer wieder fallen Seniorinnen und Senioren leider darauf rein“, weiß Detlef Hoffmann und setzt fort: „Durch sein besonnenes Verhalten konnte Ivan Vasiljevic die Seniorin vor den Trickbetrügern schützen und einen größeren Schaden von ihr abwenden. Dafür gilt ihm mein ausdrücklicher Dank.“

Um weitere Straftaten zu verhindern und die Seniorinnen und Senioren für das Thema Trickbetrug zu sensibilisieren, soll im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover eine Präventionsaktion in Zusammenarbeit mit den hiesigen Taxiunternehmen durchgeführt werden. Dabei werden Hinweisschilder an die Kopfstützen der Taxis geklebt. Anhand der auf dem Aufkleber abgebildeten Fragen können die Seniorinnen und Senioren überprüfen, ob es sich bei der vorliegenden Notfallsituation tatsächlich um eine solche handelt oder ob sie auf Trickbetrüger reingefallen sind. Bereits seit Oktober 2022 läuft solch eine Präventionsaktion der Polizei in Göttingen. Auch in den anderen niedersächsischen Städten greift die Polizei auf die Unterstützung der Taxiunternehmen zurück. So wurden mehrere Taten durch die Aufkleber verhindert, auch durch die Mithilfe der Taxifahrerinnen bzw. Taxifahrer selbst.

Rund 1.000 Taxis gibt es in Hannover und etliche Taxiunternehmen in der Region. Der Verbund „Hallo Taxi 3811“ im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover hat bereits das Interesse an der Präventionsaktion geäußert. Sollten weitere Taxiunternehmen aus der Stadt und der Region Interesse haben, so sollen sie sich bitte an die Polizei Hannover unter der E-Mail-Adresse prä wenden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Kinderpornografie: Polizei Hannover vollstreckt Dutzende Durchsuchungsbeschlüsse

19. September 2023/in Polizei

Ein Tatverdächtiger sammelte über Jahre 15.000 selbst gebrannte Datenträger an

HANNOVER (ots). Im Kampf gegen Kinderpornografie hat die Polizei Hannover im Rahmen einer Schwerpunktaktion am Donnerstag, 14.09.2023, 43 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Tatverdächtige vollstreckt. Für die unabhängig voneinander geführten Verfahren wurden insgesamt 71 Objekte aufgesucht und diverses Beweismaterial beschlagnahmt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei führten eigene Anstrengungen sowie Hinweise anderer Behörden im In- und Ausland die Ermittler zu den Tatverdächtigen. Im Rahmen des „Joint Action Days“ vollstreckten Beamtinnen und Beamte des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover mit Unterstützung von Kräften des Landeskriminalamtes am Donnerstag 43 Durchsuchungsbeschlüsse.

Bei den Durchsuchungen an insgesamt 71 Anschriften in der Region Hannover wurden die Tatverdächtigen angetroffen. Zudem wurde zahlreiches Beweismaterial beschlagnahmt. Die riesigen Datenmengen müssen nun ausgewertet werden, sodass die Ermittlungen andauern.

Bei einem Tatverdächtigen stießen die Einsatzkräfte auf 100 externe Festplatten, auf denen kinderpornografisches Material vermutet wird. Bei einem weiteren Mann entdeckte die Polizei bei den Durchsuchungen rund 15.000 selbst gebrannte CDs und DVDs. Laut eigenen Angaben hatte der Tatverdächtige die Bilder und Videos über 20 Jahre gesammelt und archiviert.

Verkehrsunfalldienst

61-Jähriger verstirbt mehrere Tage nach leichter Kollision zweier Pkw im Krankenhaus

18. September 2023/in Polizei

Lebensgefährliche Kopfverletzung nach Unfall in Linden-Süd

HANNOVER (ots). Vier Tage nach einer eher leichten Kollision zweier Pkw im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd ist ein 61 Jahre alter Autofahrer verstorben. Eine Nachbarin hatte den Senior am Samstag, 16.09.2023, in hilfloser Lage in dessen Wohnung gefunden und den Rettungsdienst alarmiert. Im Krankenhaus wurden lebensgefährliche Kopfverletzungen diagnostiziert, denen der Mann am Sonntag, 17.09.2023, erlag.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Verletzungen Folge eines zunächst lediglich mit einem Sachschaden aufgenommenen Unfalls vom Mittwoch, 13.09.2023. Dabei kollidierte der 61-Jährige in seinem Nissan Note mit dem Opel Zafira eines 54-Jährigen auf der Deisterstraße in Höhe der Von-Alten-Allee im Bereich einer dort befindlichen Baustelle. Die Ursache für den Unfall konnte zunächst nicht ermittelt werden.

Nach der durch die Polizei durchgeführten Aufnahme des Unfalls, bei dem augenscheinlich keiner der beiden Beteiligten verletzt worden und lediglich ein Sachschaden in Höhe von circa 3.000 Euro entstanden war, verließen beide Autofahrer die Unfallstelle.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Bereitstellung Polizei

Polizei zieht positive Bilanz

17. September 2023/in Polizei

Friedliche 2. Bundesligapartie Hannover 96 und VFL Osnabrück

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 17.09.2023, hat das Zweitligaspiel zwischen Hannover 96 und dem VFL Osnabrück stattgefunden. Rund 35.000 Fans verfolgten das Spiel in der Heinz von Heiden Arena, darunter waren in etwa 4.000 Anhänger der Gastmannschaft. Das Fußballspiel verlief friedlich und größtenteils störungsfrei.

Die Anreise der Gästefans erfolgte hauptsächlich mit der Bahn. Es bildeten sich zwei Osnabrücker-Fanmärsche. Der eine Fanmarsch mit ca. 1.300 Personen hatte sich von Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof in Richtung Stadion in Bewegung gesetzt, der andere mit 900 Teilnehmenden kam aus Richtung Hauptbahnhof Hannover. Dabei stellte die Polizei nahezu keine Störungen fest. Um eine störungsfreie Ankunft der Fußballfans zu gewährleisten, musste die Polizei kurzzeitig Straßensperrungen einrichten. Hierbei kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Auch nach dem Spiel blieb es friedlich, sodass die Abreise der Gästefans ebenfalls unproblematisch vonstatten lief.

Gesamteinsatzleiter, Polizeioberrat Philip Weinmann, zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzablauf und lobte dabei besonders das Verhalten der anwesenden Fußballfans.

Sattelzug A2

Sattelzug durchbricht die Leitplanke und kippt um

11. September 2023/in Polizei

Unfall auf der A2 fordert einen Leichtverletzten

HANNOVER (ots). Am Montag, 11.09.2023, ist ein Sattelzug auf der BAB 2, Anschlussstelle Herrenhausen ins Schleudern gekommen und umgekippt. Der 42-jährige Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Beim Unfall wurde er leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall gegen 10:30 Uhr. Der 42-jährige Sattelzug-Fahrer fuhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin. An der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen übersah dieser aus bislang unbekannten Gründen das Stauende und musste eine Gefahrenbremsung einleiten. Durch die Bremsung schaukelte sich der geladene Klärschlamm auf und der Auflieger kam ins Schleudern. Der Sattelzug durchbrach die Schutzplanke und kam auf dem Dach zum Liegen. Der 42-jährige Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der hinzugerufene Rettungsdienst versorgte ihn medizinisch. Andere Verkehrsteilnehmer wurden durch den Unfall nicht verletzt.

Der Sattelzug verlor durch den Unfall die Ladung und weiterhin lief Kraftstoff aus dem Fahrzeug heraus. Die Reinigungsmaßnahmen dauern noch an. Für alle Verkehrsteilnehmenden im Bereich der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen entstehen erhebliche Behinderungen, die vermutlich bis in die Abendstunden andauern werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

19-Jähriger rammt Funkstreifenwagen

11. September 2023/in Polizei

Fahrer liefert sich mit der Polizei eine Verfolgungsfahrt von Südstadt-Bult bis nach Misburg

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 10.09.2023, ist ein 19-Jähriger mit seinem Auto bei einer Verkehrskontrolle in die Beifahrertür eines Funkstreifenwagens gefahren und anschließend geflüchtet. Kurzfristig war der 19-Jährige als Geisterfahrer auf der Bundesstraße (B) 65 unterwegs. Infolge von Fahndungsmaßnahmen konnte der Fahrer vorläufig festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Südstadt fiel den Einsatzkräften gegen 03:00 Uhr ein Fiat Punto auf der Hans-Böckler-Allee in Fahrtrichtung Messeschnellweg (MSW), kurz vor der Pferdeturmkreuzung auf. Der Fiat Punto Fahrer folgte zunächst den Einsatzkräften zu einem Kontrollort.

Als der Polizist auf der Beifahrerseite aussteigen wollte, fuhr der 19-Jährige mit dem Auto in die Beifahrertür des Funkstreifenwagens und flüchtete weiter auf den MSW in Richtung Süden. Der Polizist blieb unverletzt. Unverzüglich nahm die Einsatzbesatzung mit dem totz der Kollision noch fahrbereiten Streifenwagen die Verfolgung auf und forderte über Funk weitere Funkstreifenwagen an, zudem wurde der Polizeihubschrauber für die Fahndung mit eingesetzt.

Der 19-Jährige raste vom MSW auf die B 65 in Richtung Lehrte davon. An der Anschlussstelle Anderten drehte der 19-Jährige jedoch das Auto und war nunmehr als Geisterfahrer auf der B 65 unterwegs. Er flüchtete mit dem Auto weiter auf die Anderter Straße in ein Industriegebiet, ließ dort das Auto stehen und rannte davon. Der Polizeihubschrauber konnte durch die Wärmebildkamera eine Person in der Gollstraße im Unterholz entdecken. Einsatzkräfte fanden den 19-Jährigen letztendlich und nahmen ihn fest. Bei dem Fahrer wurde in der Dienststelle eine Blutprobe entnommen, um festzustellen, ob er unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen gefahren ist. Das Ergebnis steht noch aus. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige von der Dienststelle entlassen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Tatverdächtiger zu Raub auf Juwelier festgenommen – BGPress 1058223

Tatverdächtiger zu Raub auf Juwelier festgenommen

7. September 2023/in Polizei

Polizei verzeichnet erste Ermittlungserfolge zu Raub in hannoverscher Innenstadt

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am Donnerstag, 07.09.2023, einen Tatverdächtigen zu einem im Juli 2023 verübten bewaffneten Raub auf ein Juweliergeschäft in der hannoverschen Innenstadt festgenommen. Der inzwischen 19-Jährige kam in Untersuchungshaft. Zudem fanden an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet Hannovers Durchsuchungen statt, um Beweismittel zu beschlagnahmen. Ein gleichaltriger Komplize ist noch auf der Flucht.

Nach intensiven Ermittlungen und der Auswertung zahlreicher Spuren erhärtete sich gegen einen 19 Jahre alten Mann aus Hannover der Verdacht, am 11.07.2023 einen bewaffneten Raub auf ein Juweliergeschäft an der Georgstraße verübt zu haben. Gemeinsam mit einem Komplizen war der Mann am helllichten Tag in das Geschäft gestürmt. Zum Zeitpunkt der Tat hielten sich in dem Geschäft nicht nur ein Mitarbeiter, sondern auch mehrere Kunden auf. Während der Komplize auf einen 39 Jahre alten Mitarbeiter schoss und diesem lebensgefährliche Verletzungen zufügte, soll der 19-Jährige mehrere Vitrinen zerstört und diversen Schmuck an sich genommen haben. Anschließend flüchteten die beiden Männer auf Damenfahrrädern.

Wir berichteten unter folgendem Link: https://bg-press.de/bewaffnetem-raubueberfall-auf-juwelier-schwer-verletzt/

Im Rahmen eines gezielten Einsatzes ließ sich der 19-Jährige am frühen Donnerstagnachmittag widerstandslos in Hannover festnehmen. Er soll am morgigen Tage, 08.09.2023, einem Haftrichter vorgeführt werden. Sein Komplize ist noch auf der Flucht.

Zeitgleich zu der Festnahme vollstreckte die Polizei an fünf Orten im Stadtgebiet Hannovers Durchsuchungsbeschlüsse. Mehrere Beweismittel wurden beschlagnahmt.

Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags im Zusammenhang mit schwerem Raub dauern an.

Stop Polizei

Erneute Proaktive Kontrollaktion Autoposer

5. September 2023/in Polizei

LKA Niedersachsen koordiniert gemeinsame Kontrollaktion der niedersächsischen Polizeidirektionen

HANNOVER (ots). Mit einem abschließenden gemeinsamen Kontrollwochenende endete am 03.09.2023 die dritte vom Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen koordinierte Proaktive Kontrollaktion Autoposer (PROKA). An der Kontrollaktionen waren die sechs niedersächsischen Polizeidirektionen Hannover, Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück beteiligt.

Die Kontrollen richteten sich gegen Akteure aus dem kriminellen Milieu oder kriminellen Clanstrukturen, die sich nach Feststellungen der Polizei häufig in der „Autoposer-Szene“ bewegen. Diese nutzen mit hochmotorisierten Fahrzeugen den Straßenverkehr als ihre Bühne. Es ist festzustellen, dass die Verkehrssicherheit unter dem Verhalten von Verkehrsteilnehmenden, die sich grob verkehrswidrig vorsätzlich über alle Regeln hinwegsetzen, leidet. Zur ganzheitlichen und umfassenden Bekämpfung der Milieu- und Clankriminalität wurden daher die schon 2021 und 2022 durchgeführten Kontrollmaßnahmen fortgesetzt.

Rund 900 Einsatzkräfte kontrollierten in den Zuständigkeitsbereichen der sechs niedersächsischen Polizeidirektionen an den Einsatztagen landesweit über 1700 Fahrzeuge und ihre Insassen. Insgesamt wurden 727 Straf- und Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Hierzu zählen beispielsweise mehrere Straftaten aufgrund der Durchführung oder Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, das grob verkehrswidrige und rücksichtslose Führen eines Kraftfahrzeuges bei nicht angepasster Geschwindigkeit oder das Führen unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie der Verdacht des Verstoßes nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen ist für die niedersächsische Polizei und Justiz Bestandteil einer landesweiten Schwerpunktsetzung. Der Phänomenbereich beinhaltet dabei alle Arten von Rechtsverstößen und Kriminalität, deren nachhaltige Bekämpfung und erfolgreiche Bewältigung von Einsatzlagen sich nur mit einem ganzheitlichen Ansatz und einem konsequenten, niederschwelligen Vorgehen erreichen lässt.

LKA-Präsident, Friedo de Vries, sagt zu den Kontrollen: „In der Szene tummeln sich Autoposer, die ihr Fahrzeug im Straßenverkehr rücksichtslos und mit riskanten Fahrmanövern bewegen und dabei Gefahren für Unbeteiligte in Kauf nehmen – häufig aus Imponiergehabe und verkappter Zurschaustellung vermeintlicher Macht bzw. Unantastbarkeit. Dem werden wir auch in der Zukunft entschieden entgegentreten.“

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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 18:00–26.10.2026 00:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 25.10.2026 19:08 Uhr
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