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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Motorradfahrer auf der Kreisstraße 125 nahe Schwüblingsen verunglückt

5. September 2023/in Polizei

Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

HANNOVER (ots). Ein 38 Jahre alter Motorradfahrer ist am Montag, 04.09.2023, auf der Kreisstraße 125 tödlich verunglückt. Ein Verkehrsteilnehmer setzte am frühen Abend einen Notruf ab, weil er den gestürzten Motorradfahrer auf der Strecke zwischen Schwüblingsen und Sievershausen bemerkte. Trotz eines Großaufgebots von Rettungskräften, erlag der Mann noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr der 38-Jährige gegen 18:15 Uhr die Kreisstraße 125 aus Richtung Sievershausen kommend. In Höhe einer Brücke über eine Eisenbahnstrecke kam der 38-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache mit seiner Suzuki nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Schutzplanke und kam zu Fall. Bei dem Sturz zog sich der Mann schwerste Verletzungen zu.

Zahlreiche Rettungskräfte eilten an den Unfallort, darunter auch ein Rettungshubschrauber. Trotz umgehend eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verstarb der Mann jedoch noch vor Ort.

Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Kreisstraße zeitweise gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet um Hinweise.

Zeugen, die Hinweise zu dem Motorradfahrer beziehungsweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Zoll

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

4. September 2023/in Polizei

Hauptzollamt Hannover beteiligt sich an bundesweiter Schwerpunktprüfung

HANNOVER (ots). Am 01. und 02. September beteiligten sich über 60 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hannover an den Standorten Hannover und Lüneburg an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten befragten über 150 Arbeitnehmende zu ihrem Beschäftigungsverhältnis.

„Meine Kolleginnen und Kollegen überprüften am vergangenen Wochenende insbesondere, ob den befragten Arbeitnehmenden der Mindestlohn gezahlt wird und ob Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Pflichten vorliegen“ so Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover. Darüber hinaus lag das Augenmerk der Zöllnerinnen und Zöllner auch auf dem unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen, der illegalen Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern sowie auf der Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten.

Bereits während der Prüfungen ergaben sich für die Beschäftigten des Hauptzollamts Hannover erste Verdachtsmomente beispielsweise aufgrund möglicher Mindestlohnverstöße, des Leistungsmissbrauchs oder auch der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen. In insgesamt 35 Fällen besteht nun weiterer Prüfungsbedarf.

An die durchgeführten Prüfungen schließen sich daher nun umfangreiche Nachermittlungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmenden mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden. Hierbei steht der Zoll in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.

„Für ein Fazit der Prüfungen ist es daher zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh“, so Bacher weiter.

Versuchter Totschlag Stöcken Tatort

Versuchter Totschlag in Stöcken

4. September 2023/in Polizei

27-Jähriger in Hannover-Stöcken von zwei Männern mit einem Messer angegriffen und verletzt – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Zwei Männer haben am Montag, 04.09.2023, in Hannover-Stöcken einen 27-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Täter ergriffen die Flucht. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat und bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hielt sich der 27-Jährige am Montagmittag gegen 12:15 Uhr an der Ithstraße auf, als er plötzlich von zwei Männern auf offener Straße attackiert wurde. Der 27-Jährige wurde festgehalten und durch ein Messer verletzt. Der Mann konnte sich losreißen und die Flucht ergreifen.

Die kurz nach der Tat eingetroffenen Polizeibeamten kümmerten sich um den Verletzten, bis der Rettungsdienst hinzukam und die medizinische Versorgung übernahm. Unter Begleitung eines Notarztes kam der verletzte 27-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern, die offenbar mit einem Fahrzeug in Richtung der Freudenthalstraße davonfuhren, verlief zunächst ohne Erfolg. Die Ermittlungen zu den Tätern sowie den Hintergründen des Angriffs dauern an.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Nachtrag vom 06.09.2023 (ots):

Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach einem Messerangriff auf einen 27-jährigen Mann im hannoverschen Stadtteil Stöcken
konnte die Polizei am Dienstagabend, 05.09.2023, zwei mutmaßliche Täter in Mainz festnehmen. Die Männer sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover attackierten am Montagmittag, 04.09.2023, zwei Männer einen 27-Jährigen mit einem Messer in der Ithstraße. Im Anschluss ergriffen die Täter unerkannt die Flucht. Der 27-Jährige erlitt durch die Tat schwere Verletzungen im Oberkörper.

Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnten am Dienstagabend zwei mutmaßliche Täter im Alter von 27 und 68 Jahren im Stadtgebiet in Mainz festgenommen werden. Nach Vorführung bei einem Ermittlungsrichter am Mittwoch, 06.09.2023, kamen die beiden Männer in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und sind Gegenstand der Ermittlungen.

LED-Leuchten

Smarte LED-Leuchten sorgen für mehr Sicherheit

1. September 2023/in Polizei

Andreas-Hermes-Platz bekommt moderne Stadtleuchten

HANNOVER (ots). Die Sicherheit am Andreas-Hermes-Platz soll durch die Installation moderner Stadtleuchten mit smarter Alarmschaltung ab sofort erhöht werden. Der Energiedienstleister enercity unterstützt damit das Sicherheitskonzept im Rahmen der Umgestaltung „Bahnhofsnaher Plätze“ in der Landeshauptstadt Hannover. Die LED-Leuchten werden im Umfeld der Figurengruppe „Die Frauen von Messina“ des Leipziger Bildhauers Rolf Szymanski installiert.

„Ob privat unterwegs oder beruflich auf Streife – öffentliche Sicherheit schafft Aufwertung für jeden Platz in der Stadt und verbessert die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger“, sagt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. Die baulichen Maßnahmen an den öffentlichen Plätzen hinter dem Hauptbahnhof Hannover sind Teil der Innenstadtentwicklung, in deren Rahmen der Raschplatz, der Weißekreuzplatz sowie der Andreas-Hermes-Platz schrittweise umgestaltet werden.

„Mit der neuen Ausleuchtung erwarten wir nicht nur eine objektiv bessere Situation, sondern auch eine Erhöhung der subjektiven Sicherheit im Bereich des Platzes der Damen von Messina“, unterstreicht auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Und wenn der öffentliche Raum gut beleuchtet und als sicherer und angenehmer wahrgenommen wird, wird er auch besser frequentiert. Damit kommen wir unserem Ziel, die bahnhofsnahen Plätze als Raum für alle aufzuwerten, wieder ein Stück näher.“

Von insgesamt 12 Leuchten, die an dem zukünftig neugestalteten Platz installiert werden sollen, werden zwei mit einer Funkfernsteuerung ausgestattet. Diese Technik erlaubt der Polizei eine Steuerung der Beleuchtung aus der Leit- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover. Das Lichtmanagement lässt sich somit aus der Ferne regeln. Im Bedarfsfall kann beispielsweise durch Aktivierung des ‚Power Modus‘ die maximale Helligkeit, die die Leuchten erzeugen können, ausgeschöpft werden. Das smarte Lichtmanagement ermöglicht den Ordnungskräften, im Einsatzfall die Nacht zum Tag werden zu lassen. Das schützt nicht nur die Beamten, sondern macht öffentliche Plätze wie den Andreas-Hermes-Platz auch unattraktiv für Kriminelle. „Die bessere Ausleuchtung trägt zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls, erfahrungsgemäß auch zur Erhöhung des Entdeckungsrisikos für Täter und damit zu deren Abschreckung bei“, sagt Andreas Pütsch, Leiter Einsatz in der Polizeiinspektion Hannover.

Die Standorte der Leuchten sind von der Landeshauptstadt Hannover (Fachbereich Tiefbau) in Zusammenarbeit mit enercity und der Polizei gemeinsam definiert worden. Bei Bedarf könnten noch weitere Leuchten in der Platzumgebung mit dieser Steuerung ausgestattet werden.

Nach 30 Minuten erfolgt schließlich eine automatische Rücksetzung in den Standardbetrieb. Dieser wird grundsätzlich mit Einbruch der Dämmerung automatisch aufgenommen. Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr regeln die Leuchten die Lichtstärke herunter, um Energie zu sparen und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Gegenüber konventioneller Stadtbeleuchtung am Andreas-Hermes-Platz sparen die neuen Leuchten bis zu 80 Prozent Energie ein. Darüber hinaus dient die gesteuerte reduzierte Lichtintensität dem Insektenschutz, da die LED-Leuchten weniger nachtaktive Insekten anlocken. Denn für die Beleuchtung wird die warmweiße Lichtfarbe von 3000 Kelvin verwendet. Diese Lichtfarbe hat einen geringeren Blaulichtanteil – denn blaues Licht zieht Insekten an.

Die Gesamtintegration unterschiedlicher Bestandteile der smarten Leuchtenlösung hat enercity eigens durchgeführt. Auch der Aufbau und die Integration des Funknetzes hat das Unternehmen geleistet. Die Leuchten sind mit sogenannten LoRaWAN-Modulen ausgestattet. LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und beschreibt eine Form der Funktechnik, die mit geringem Energieaufwand die Übertragung sensorgestützter Daten ermöglicht. Die zu übertragenden Daten sind verschlüsselt und entsprechen Anforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Jede einzelne Lampe hat zudem ihren eigenen Zugangs-Schlüssel, der nur enercity bekannt ist.

Als Betreiber der Stadtbeleuchtung in der Landeshauptstadt Hannover übernimmt enercity auch die Betriebsführung und Wartung der neuen Leuchten. Darüber hinaus plant der Energiedienstleister aktuell die Installation weiterer smarter Leuchten im Rahmen unterschiedlicher Projekte im Stadtgebiet.

Festnahme durch die Polizei

Tatverdächtiger nach versuchtem Totschlag in Hannover-Wettbergen festgenommen

31. August 2023/in Polizei

29-jährige Garbsenerin ist inzwischen außer Lebensgefahr

HANNOVER (ots). Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach einem Messerangriff auf eine 29-jährige Frau am 22.08.2023 in einem Supermarkt im hannoverschen Stadtteil Wettbergen konnte die Polizei am 29.08.2023 einen Tatverdächtigen im südosteuropäischen Ausland festnehmen. Der Mann hatte sich nach der Tat nach Südosteuropa abgesetzt und sitzt inzwischen dort in Haft.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ging die 29-Jährige am Dienstag, 22.08.2023, gegen 16:00 Uhr ihrer Arbeit in einem Ladengeschäft in der Straße „An der Kirche“ in Hannover-Wettbergen nach, als der 26-Jährige dieses betrat. Er sprach die Frau an und attackierte sie kurz darauf mit einem Messer. Dabei stach er der 29-Jährigen mehrfach in den Oberkörper und fügte ihr lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschließend war der Mann in unbekannte Richtung geflüchtet.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens konnte nun aufgeklärt werden, dass es sich bei dem Angriff um eine Beziehungstat handelt, da der Tatverdächtige der ehemalige Lebensgefährte der 29-Jährigen ist. Die 29-jährige Garbsenerin ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Der 26-Jährige Pattenser wurde nach der Tat mit einem internationalen Haftbefehl gesucht und konnte am Dienstag, 29.08.2023, in Serbien verhaftet werden. Die Polizei ermittelt gegen den 26-Jährigen wegen versuchten Totschlags.

Trickdiebstahl

Polizei mahnt zur Vorsicht: Trickdiebstahl nach Geldabhebung

30. August 2023/in Polizei

Kriminelle machen in Hannover-Mitte Beute mit fünfstelligem Wert

HANNOVER (ots). In den vergangenen Wochen haben Trickdiebe im Bereich der hannoverschen Innenstadt vermehrt Personen beim Abheben von Geld in Bankschaltern beobachtet und anschließend verfolgt, teilweise in Gespräche verwickelt und dann bestohlen.

Die Polizei warnt vor der Masche der Kriminellen und gibt Tipps, mit welchem Verhalten sich Bürgerinnen und Bürger schützen können.

Bereits im Juli haben unbekannte Täter beobachtet, wie eine 58-jährige Frau eine hohe fünfstellige Geldsumme am Schalter einer Bankfiliale in der hannoverschen Innenstadt abgehoben hat. Im Anschluss wurde sie durch die unbekannten Personen verfolgt und das Geld aus ihrem Rucksack gestohlen. Die Zentrale Ermittlungsgruppe Tasche der Polizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Taschen- und Trickdiebstahls aufgenommen.

Die Polizei Hannover rät daher zu erhöhter Vorsicht beim Abholen von Geld in Bankfilialen. Die erhaltenen Geldsummen sollen möglichst vertraulich übergeben und die genauen Aufbewahrungsorte für Dritte nicht erkennbar gewählt werden.

Die Polizei rät:

  • Heben Sie, wenn möglich, keine großen Bargeldsummen auf einmal am Bankschalter ab
  • Versuchen Sie bei der Aushändigung und beim Verstauen des Geldes möglichst keine Blicke Dritter zuzulassen
  • Erfragen Sie beim Schalterpersonal Rückzugsmöglichkeiten in der Filiale, um das Geld ohne Blicke Dritter verstauen zu können
  • Wählen Sie zum Verstauen möglichst schwer erreichbare Orte, nutzen Sie daher lieber Innentaschen der Kleidung statt Handtaschen und Rucksäcke, die leicht gestohlen oder entrissen werden können
  • Teilen Sie bei einem größeren Geldbetrag die Summe auf und verstauen sie das Geld an verschiedenen Orten
  • Schauen Sie sich nach Personen um, die den Eindruck erwecken, dass sie Sie beobachten.
Verkehrsunfall Marienwerder fünftes Todesopfer

Verkehrsunfall von Marienwerder fordert fünftes Todesopfer

24. August 2023/in Polizei, Hannover

17-Jähriger nach Verkehrsunfall in Marienwerder verstorben

HANNOVER (ots). Nach einem schweren Verkehrsunfall in Hannover-Marienwerder vom 21.08.2023 ist nun ein 17-Jähriger im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover verstarb der junge Mann am Donnerstagvormittag, 24.08.2023, gegen 10:30 Uhr in einem hannoverschen Krankenhaus. Am Montagabend war er an einem schweren Verkehrsunfall in Marienwerder beteiligt gewesen, als er in dem betroffenen BMW saß (wir berichteten: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten).

20-Jähriger verstorben

20-Jähriger nach Verkehrsunfall in Marienwerder verstorben

23. August 2023/in Hannover, Polizei

Schwerer Unfall fordert weiteres Todesopfer

HANNOVER (ots/red). Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes verstarb der junge Mann am Dienstag, 22.08.2023, gegen 20:30 Uhr in einem hannoverschen Krankenhaus. Somit sind bei dem Unfall inzwischen vier junge Menschen ums Leben gekommen. 

Am Abend zuvor war er an einem schweren Verkehrsunfall in Marienwerder beteiligt gewesen, als er in dem beteiligten Nissan saß (wir berichteten: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten).

Ein 17-Jähriger, der beim Unfallgeschehen im BMW saß und ebenfalls im Zuge der Rettungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht wurde, schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr.

Bundespolizei

Tödlicher Bahnunfall in der Nordstadt

22. August 2023/in Polizei

Bauarbeiter wird im Bahnhof Nordstadt von S-Bahn überfahren

HANNOVER (ots). Am späten Nachmittag kam es in Hannover im Bahnhof Nordstadt zu einem folgenschweren und tragischen Unfall.

Gegen 17:40 Uhr betrat ein noch aktuell unbekannter Bauarbeiter aus bislang ungeklärten Gründen am Bahnsteigende den Gleisbereich. Zeitgleich fuhr eine S-Bahn aus Richtung Seelze kommend in das Bahnhofsgleis und erfasste den mit einer Warnweste gekleideten Bauarbeiter trotz sofortiger Bremsung. Nach ersten Zeugenaussagen soll es sich um einen Unfall gehandelt haben. Der Mann wurde unter der S-Bahn eingeklemmt und zunächst schwerst verletzt. Die Berufsfeuerwehr Hannover, die Bundespolizei, der Rettungsdienst und der Notfallmanager wurden alarmiert und die Strecke umgehend gesperrt. Die Einsatzkräfte sperrten den Unfallbereich weiträumig ab. Die 550 Reisenden konnten die S-Bahn am Bahnsteig verlassen. Unter ihnen befand sich ein Notarzt, der bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte die Erstversorgung des Mannes übernahm. Der eingeklemmte Mann wurde gerettet und unmittelbar ins Krankenhaus verbracht. Dort erlag er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen. Die Gleissperrung wurde gegen halb sieben wieder aufgehoben.

Die weiteren Ermittlungen zu der Identität des Mannes und wie es zu dem Unfall kam übernimmt nun zuständigkeitshalber der KDD der Landespolizei.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei sucht Zeugen zu Raubüberfällen

21. August 2023/in Polizei

In der Südstadt, in der List und Vahrenwald kam es zu Raubüberfällen / Polizei warnt vor weiteren Straftaten

HANNOVER (ots). In den vergangenen Tagen musste die Polizei zu mehreren Raubdelikten in den hannoverschen Stadtteilen Südstadt, List und Vahrenwald ausrücken. Bei den jeweiligen Straftaten riss ein unbekannter Täter Frauen Goldketten vom Hals und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen der Raubüberfälle und möchte die Bevölkerung zeitgleich vor weiteren Straftaten warnen.

Am Freitag, 18.08.2023, folgte ein unbekannter Täter gegen 14:00 Uhr einer 63 Jahre alten Frau in ein Mehrfamilienhaus in der Schlägerstraße in Hannover-Südstadt und sprach sie im Treppenhaus an. Anschließend schubste er sie und riss ihr die goldenen Ketten vom Hals. Mit der Beute flüchtete er über den Stephansplatz in Richtung Oesterleystraße. Bei dem Räuber handelt es sich um einen schlanken Mann mit schwarzen, kurzen Haaren und einem schwarzen Vollbart. Zu der Tatzeit trug der Unbekannte eine blaue Jeanshose und eine blaue Jeansjacke.

Am Sonntag, 20.08.2023, raubte ein unbekannter Mann eine 86 Jahre alte Frau im hannoverschen Stadtteil List aus. Zunächst bot er der Seniorin gegen 15:30 Uhr Hilfe beim Nachhausegehen an und begleitete sie durch den Innenhof in der Straße Spannhagengarten. Plötzlich griff der Mann nach der Goldkette der Seniorin, die sie am Hals trug, und flüchtete mit der Beute über die Podbielskistraße in unbekannte Richtung. Zeugen alarmierten die Polizei, die umgehend eine Fahndung im Nahbereich veranlasste. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter. Er soll zwischen 30 und 40 Jahren sein. Der Unbekannte trug bei der Tat ebenfalls eine Jeansjacke und eine Jeanshose.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen Raubes in mehreren Fällen. Aktuell kann die Polizei einen Tatzusammenhang zwischen den beiden aufgeführten und weiteren drei Taten, unter anderem in Hannover-Südstadt und Vahrenwald, nicht zweifelsfrei ausschließen. Daher bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Zudem möchten die Ermittler die Bevölkerung vor ähnlichen Straftaten warnen und einige Verhaltensempfehlungen zum Schutz gegen Straßenräuber geben:

  • Beobachten Sie Ihre Umgebung und verdächtige Personen aufmerksam.
  • Suchen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen die Nähe anderer Personen(-gruppen). Oftmals lassen Täter von ihrem Vorhaben ab, wenn sie sich beobachtet fühlen bzw. sich die Situation geändert hat.
  • Versuchen Sie Ruhe zu bewahren. – Prägen Sie sich nach Möglichkeit den oder die Täter und den Handlungsablauf genau ein.
  • Bitten Sie Passanten und andere Beobachter der Straftat, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen; notieren Sie sich deren Personalien. – Informieren Sie nach der Tat unverzüglich die Polizei.

Weitere Tipps finden Sie auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/raub/strassenraub/

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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 18:00–26.10.2026 00:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 25.10.2026 19:39 Uhr
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