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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Verkehrsunfall mit sechs Verletzten auf der Landstraße (L) 460

29. Juli 2023/in Polizei

Zwei PKW´s kollidieren miteinander

HANNOVER (ots). Am Freitagnachmittag, 28.07.2023, sind auf der L 460 in Springe zwei Pkw miteinander kollidiert und insgesamt sechs Personen verletzt worden. Neben Polizei und Feuerwehr war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Unfallaufnahme dauerte bis in die Abendstunden an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes kam es gegen 15:05 Uhr auf der Strecke zwischen Schulenburg und Gestorf zu dem Zusammenstoß zwischen einem Audi und einem Ford. Aus bislang unbekannter Ursache fuhren der 23-jähriger Fahrer des Audi und der 36-jährige Fahrer des Ford frontal ineinander. Letzterer Pkw war zum Unfallzeitpunkt mit vier weiteren Personen besetzt. Bei den Insassen handelte es sich um eine 30-jährige Frau und drei Kinder (2, 4, 6 Jahre alt). Durch die Wucht der Kollision ist der Ford nach dem Zusammenstoß umgekippt und an einem Baum zum Stehen gekommen. Bei dem Unfall erlitten der 23-Jährige Fahrer des Audi und das zweijährige Kind leichte Verletzungen. Der 36-Jährige Fahrer des Fords, die 30-jährige Frau und das sechsjährige Kind wurden schwer verletzt. Das vierjährige Kind wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen.

Die Gesamtschadenshöhe wird mit circa 12.000 Euro beziffert. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in beide Richtungen für circa sechs Stunden gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern an.

Bundespolizei

Mann randaliert im ICE

28. Juli 2023/in Polizei

Drei verletze Polizeibeamte

HANNOVER (PM). Der Zugchef des ICE 842 meldet am späten Abend, dass sich im Zug ein Mann befindet, der aufgrund seines Verhaltens von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden soll. Die vier eingesetzten Beamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizei treffen an Bahnsteig 12 auf den 30-jährigen polizeibekannten Berliner, der von einer mitreisenden Polizeibeamtin bereits zur Ordnung gerufen wurde.

Auf dem Bahnsteig entwickelt sich eine handfeste Rangelei auch im Gleis, bei der nicht nur drei der vier Beamten, sondern auch ein ablösender Lokführer verletzt wird. Ein Beamter muss am Freitag operiert werden, und alle Verletzten sind auf ungewisse Zeit nicht dienstfähig. Im Anschluss in der Dienststelle äußert der BTM-Konsument Kreislaufprobleme, so dass ein Krankenwagen angefordert werden muss und den Beschuldigten mit polizeilicher Begleitung gefesselt ins Krankenhaus bringt. Zu diesem Zeitpunkt zeigt der Alkomat einen Atemalkoholwert von 2,33 Promille.

Die Staatsanwaltschaft ordnet eine Blutentnahme an, der Beschuldigte verbleibt im Krankenhaus.

Gegen 02:15 Uhr erscheint der Berliner erneut in der Dienststelle der Bundespolizei, offenbar aus dem Krankenhaus entlassen, und möchte die ihm zuvor abgenommenen persönlichen Gegenstände zurückhaben. Ein Atemalkoholtest ergab vier Stunden nach dem Vorfall immerhin noch 1,35 Promille Atemalkohol .

Gegen den 30-Jährigen wird wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung, Beleidigung und möglichem Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Festnahme durch die Polizei

Festnahme von Tatverdächtigem bei Ilten

17. Juli 2023/in Polizei

Polizei nimmt Tatverdächtigen zu Serie von Übergriffen auf Frauen und Jugendliche im Bereich Ilten fest

HANNOVER (ots). Nach einem erneuten Übergriff auf eine Frau in der Feldmark bei Ilten am Montag, 17.07.2023, hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann kam in Haft. Der 32-Jährige steht zudem im Verdacht, in der Vergangenheit acht ähnliche Taten in dem Bereich begangen zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in Lehrte begegnete am Montagvormittag gegen 10:45 Uhr eine 46-Jährige auf einem Feldweg bei Ilten dem 32-Jährigen. Nachdem dieser an der Frau vorbeigegangen war, soll er sie von hinten gepackt haben. Die Frau wehrte sich vehement gegen den Angriff, weshalb der Mann von ihr abließ und die Flucht ergriff. Die Frau verständigte umgehend die Polizei. Bei der sofortigen Fahndung im näheren Umfeld entdeckte die Polizei den 32-Jährigen und nahm ihn vorläufig fest.

Bei der Überprüfung des Tatverdächtigen stellte sich heraus, dass dieser zuletzt in einer psychiatrischen Klinik in Ilten auf Probe untergebracht war. Nach seiner Festnahme wurde er am Montag in den Maßregelvollzug in Mohringen gebracht. Dort verbüßte der verurteilte Gewalttäter vor seinem Aufenthalt in der Iltener Klinik eine Haftstrafe.

Die Ermittlungen zu dem Übergriff dauern an. Die Polizei geht aufgrund des Ablaufs der Taten sowie Übereinstimmungen bei der Personenbeschreibung davon aus, dass es sich bei dem gefassten Tatverdächtigen um jenen Mann handelt, denen seit Dezember 2022 acht weitere Übergriffe auf Frauen, Jugendliche und ein zwölfjähriges Mädchen im Raum Ilten zugeordnet werden.

Polizei sucht Fotos und Videos von bewaffnetem Raubüberfall – BGPress 1058228

Polizei sucht Fotos und Videos von bewaffnetem Raubüberfall

12. Juli 2023/in Polizei

Wer war Zeuge auf den Juwelierüberfall in Hannovers Innenstadt

HANNOVER (ots). Nach dem Überfall zweier Täter auf einen Juwelier in der hannoverschen Innenstadt am Dienstag, 11.07.2023, sucht die Polizei weitere Fotos und Videoaufnahmen rund um die Tat.

Von Interesse sind vor allem Aufnahmen, die das Geschehen vor und nach dem Überfall auf das Geschäft in der Georgstraße zeigen und von denen Rückschlüsse auf die flüchtigen Täter gezogen werden können. Aber auch alle weiteren Aufnahmen im Zusammenhang mit dem Raub können die Ermittlungen unterstützen und sind deshalb von Interesse.

Zeugen, die entsprechendes Material besitzen und der Polizei zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Dort wird das weitere Prozedere zur Sicherung der vorhandenen Daten geklärt.

Die Polizei bedankt sich vorab für die Mithilfe.

Die ursprüngliche Meldung zu dem Raubüberfall finden Sie unter folgendem Link: https://bg-press.de/bewaffnetem-raubueberfall-auf-juwelier-schwer-verletzt/

Juweliergeschäft Überfall© Bernd Günther

39-Jähriger bei bewaffnetem Raubüberfall auf Juwelier mutmaßlich schwer verletzt

11. Juli 2023/in Polizei, Hannover

Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Zwei maskierte Männer haben am Dienstag, 11.07.2023, einen Juwelier in Hannover-Mitte überfallen. Dabei wurde ein 39-jähriger Mitarbeiter mutmaßlich schwer verletzt. Die Täter flüchteten auf Fahrrädern unerkannt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zur Tat und zu den Tätern.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover betraten zwei maskierte Täter gegen 14:50 Uhr ein Juweliergeschäft in der Georgstraße/ Ecke Nordmannpassage in der Hannoveraner Innenstadt. Sie bedrohten den Angestellten mit einer Schusswaffe und schlugen mit einem Hammer mehrere Glasvitrinen ein. Hieraus raubten sie eine noch unbekannte Anzahl von Wertgegenständen. Bei dem Überfall kam es zur Abgabe von mindestens einem Schuss. Dabei wurde der 39-jähriger Mitarbeiter mutmaßlich schwer verletzt. Der genaue Verletzungsgrad steht noch aus. Anschließend verließen die Räuber das Geschäft und ergriffen jeweils auf Fahrrädern mutmaßlich in Richtung Marstall die Flucht. Aktuell liegen der Polizei keine Hinweise zum Raubgut vor.

Zeugen und die eintreffenden Rettungsdienste leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Verletzten. Der Mann kam zu einer notfallmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Überfall Juweliergeschäft

Mitten am Tage wurde das Juweliergeschäft in der Georgstraße Nähe Steintor überfallen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die alarmierte Polizei fahndete sofort mit einem Großaufgebot nach den Flüchtigen, die Suche verlief jedoch erfolglos. Die mutmaßlichen Täter haben eine schlanke, sportliche Figur. Einer der mutmaßlichen Täter war mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Kapuzenjacke und weißen Turnschuhen bekleidet. Der zweite mutmaßliche Täter trug eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Baseballkappe, eine blaue Jeanshose und schwarze Schuhe. Beide waren schwarz maskiert.

Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes. Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben oder Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Fahrraddiebstahl Polizei

Polizei Hannover klärt über Fahrraddiebstähle auf

11. Juli 2023/in Polizei

Sommeraktion vor Freibädern soll helfen, es Dieben künftig schwerer zu machen

HANNOVER (PM). Im vergangenen Jahr sind im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover laut Polizeilicher Kriminalstatistik 6.009 Fahrräder entwendet worden. Die Taten machten einen Anteil von mehr als fünf Prozent an der Gesamtkriminalität und einen Schaden von geschätzt fünfeinhalb Millionen Euro aus. Am Dienstag, 11.07.2023, hat die Polizei vor dem Annabad in Hannover-Kleefeld gezeigt, wie man sich schützen kann. Weitere solcher Aktionen sollen in diesem Sommer folgen.

Es dauert nur wenige Sekunden und schon ist das leichte Schloss geknackt. Der Fahrraddieb schwingt sich auf das erbeutete Zweirad und fährt davon. Einen Fahrraddiebstahl komplett zu verhindern, ist meist ausgeschlossen. Jedoch können es Eigentümerinnern und Eigentümer Langfingern deutlich schwerer machen, Fahrräder zu stehlen, wenn sie einige simple Tipps beachten.

Welche das sind, das wollen die Experten für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Hannover in diesem Sommer im direkten Gespräch Bürgerinnen und Bürgern erklären. Dazu bieten sie Aktionstage vor den Freibädern Hannovers an, bei denen sie mit Fahrradbesitzern ins Gespräch kommen wollen. Zum Auftakt demonstrierten die Beamtinnen und Beamten am Dienstag vor dem Annabad im hannoverschen Stadtteil Kleefeld, dass es für Diebe ein Leichtes ist, Fahrräder binnen kürzester Zeit zu entwenden, wenn diese nicht richtig gesichert werden.

„Wer sein Fahrrad schützen will, der sollte es mit einem vernünftigen Schloss sichern“, nennt Kriminalhauptkommissarin Mandy Eckhardt einen wichtigen Punkt. Achten Sie auf massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerschlösser mit geprüfter Qualität. Wichtig ist, das Fahrrad an einem festen Gegenstand anzuschließen. Das bloße Festschließen des Vorder- oder Hinterreifens reicht nicht aus. Täterinnen und Täter können das Fahrrad ohne Aufwand wegtragen, ergänzt die Expertin von der Polizeiinspektion Hannover. Bei Elektrorädern biete es sich zusätzlich an, wertvolle Zubehörteile und den Akku besonders zu sichern. Die rädereigenen Schlösser reichen hier meist nicht aus.

Fahrradschloss

Billigere Schlösser erleichtern den Dieben den Fahrraddiebstahl in Sekunden. Faltfahrradschlösser (rechts) erschweren den Diebstahl © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Haben Sie die Rahmennummer Ihres Fahrrades dokumentiert?

Denn: In einigen Fällen sind die Rahmennummern den Eigentümern und den Eigentümerinnen nicht bekannt oder die Fahrräder sind nicht registriert. Um ein wiedergefundenes oder ein durch die Polizei kontrolliertes Fahrrad seinem/seiner rechtmäßigen Besitzer oder Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein. Hier hilft eine individuelle Rahmennummer oder eine individuelle Kennzeichnung. In der Regel sind Rahmennummern von in Deutschland verkauften Fahrrädern am oder im Rahmen (meist in der Nähe des Tretlagers, des Sattels oder Lenkers) angebracht.

Fahrradregistrierung bei der Polizeidirektion Hannover

Die Polizeidirektion Hannover bietet eine polizeiliche Registrierung an. Mithilfe dieser Registrierung kann die Polizei die Wohnanschrift des Eigentümers bzw. der Eigentümerin ermitteln. Bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle gibot es hierzu weitere Infos. Idealerweise stimmen Sie einen Termin für die Fahrradcodierung ab und bringen zum Termin das bereits vorab ausgefüllte Formular mit, dass Sie auf der Internetseite der Polizeidirektion Hannover finden: https://www.pd-h.polizei-nds.de/download/74887/Registrierung_Fahrradcodierung.pdf

Um weitere Eigentümerinnen und Eigentümer für das Thema zu sensibilisieren, setzen die Experten der Polizei Hannover ihre Arbeit in den kommenden Wochen vor den Freibädern fort. Die konkreten Termine stehen noch nicht fest.

Weitere Informationen zum Thema Fahrraddiebstahl finden Sie hier: www.polizei-beratung.de

Das Faltblatt „Räder richtig sichern“ liefert nützliche Präventionstipps rund um das Fahrrad: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/25-raeder-richtig-sichern

Messeschnellweg Nunav

Polizei warnt vor Engpässen auf dem Messeschnellweg

10. Juli 2023/in Verkehr, Polizei

Ab dem 11. Juli wird es eng – Navigations-App unterstützt Verkehrsfluss

HANNOVER (ots). Ab Dienstag, 11.07.2023, drohen auf dem Messeschnellweg in Hannover weitere Beeinträchtigungen durch Baustellen. Im Rahmen der Sanierung der wichtigen Verkehrsader wird laut Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein weiterer Bauabschnitt in Betrieb genommen. Die Polizei rät zu öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Einsatz der NUNAV-App.

Aufgrund von Kampfmittelsondierungen vor dem Sanierungsbeginn werden auf dem Messeschnellweg am Seelhorster Kreuz ab Dienstag alle Hauptfahrbahnen in Nord- und Südrichtung gesperrt. Der Verkehr kann dank der Parallelfahrbahnen in beide Richtungen weiterhin fließen, allerdings nur auf jeweils einem Fahrstreifen. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Planungsstand bis mindestens Mitte September dauern. Zeitgleich dazu laufen die Sanierungsarbeiten im Süden des Seelhorster Kreuzes weiter.

Die Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmende, das Seelhorster Kreuz möglichst weiträumig zu umfahren. Mögliche Entlastungsstrecken sind ausgeschildert. Zudem wird empfohlen, auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen.

Wer das Auto zwingend benötigt, der kann die NUNAV-App nutzen. Die Navigation zeichnet sich dadurch aus, den Verkehr zu verteilen und dadurch Engstellen zu entschärfen – das so genannte Collaborative Routing. Zwar können längere Fahrtzeiten im Vergleich zur direkten Route zustande kommen. Diese sind in der Regel aber kürzer als die Standzeit an der Engstelle. Und: Je mehr Fahrerinnen und Fahrer diese App nutzen, desto zuverlässiger wird der Verkehr verteilt. Die App kann über ein Bordcomputersystem per Android-Auto oder Apple Car-Play eingespeist werden. Wahlweise kann auch das Smartphone verwendet werden.

Streifenwagenbesatzung Polizei

16-Jähriger in Laatzen mit Messer verletzt

7. Juli 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

LAATZEN (ots). Am Dienstag, 04.07.2023, ist ein 16-jähriger Mann auf dem Parkplatz eines Geldinstitutes in der Straße „Am Wehrbusch“ in Laatzen durch einen Messerstich verletzt worden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach den mutmaßlichen Tätern.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Laatzen beobachteten Zeugen den jungen Laatzener gegen 17:30 Uhr zusammen mit zwei unbekannten Männern und bemerkten dabei eine Verletzung am Rücken des Jugendlichen.

Zeugen sprachen den jungen Mann an und kümmerten sich um die Erstversorgung seiner Verletzung. Dies nutzten die unbekannten Begleiter, um sich zu Fuß in Richtung Ahornstraße zu entfernen. Der 16-Jährige erlitt durch den Messerstich leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine eingeleitete Fahndung nach den beiden unbekannten Männern blieb erfolglos.

Die Zeugen konnten das Duo nur vage beschreiben. Der erste Unbekannte ist etwa 15 bis 20 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß. Er hat kurze schwarze Haare. Zur Tatzeit war er mit einem roten Oberteil und einer hellen Hose bekleidet. Sein Begleiter ist etwa gleichaltrig, laut Zeugenaussagen aber deutlich kleiner als der erste Gesuchte.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und sucht Zeugen, insbesondere jene, die Angaben zu den beiden unbekannten Männern machen können. Aktuell liegen der Polizei keine Hinweise zum Tatmotiv vor. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Laatzen unter der Rufnummer 0511 109-4317 entgegen.

Richtfest

Richtfest für neue Leitstelle und neues Servicegebäude der Polizeidirektion Hannover

6. Juli 2023/in Polizei

Marcus Rogge: „Arbeiten liegen im Zeitplan“

HANNOVER (ots). Heute hat das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen das Richtfest für zwei zentrale neue Gebäude auf dem Gelände der Polizeidirektion (PD) Hannover gefeiert: eine neue Lage- und Führungszentrale sowie ein neues Kfz-Servicegebäude. Die beiden Neubauten an der Waterloostraße zählen mit voraussichtlich 46,4 Millionen Euro zu den größten Baumaßnahmen des Landes Niedersachsen.

„Ich freue mich, dass wir bei dieser wichtigen Baumaßnahme trotz der schwierigen Lage im Bausektor im Zeitplan liegen“, so Marcus Rogge, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen. „Unser Ziel ist es, die beiden Gebäude bis Sommer 2025 fertigzustellen. Bei der Umsetzung der Arbeiten haben wir überwiegend regionale Planer bzw. Firmen beauftragt.“

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagte: „Eine leistungsgerechte und angemessene Unterbringung der Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen ist wesentliche Voraussetzung für gute Arbeitsbedingungen. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Investitionsstau bei der Sanierung von Polizeiliegenschaften zu beseitigen. Es ist daher richtig und wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeidirektion Hannover nun eine neue Lage- und Führungszentrale sowie ein neues Kfz-Gebäude bekommen. Nur durch diese Investitionen in klimaneutrale Gebäude kommen wir unserem Ziel ein Stück näher.“

Klimafreundliche Gebäude

Der für das Staatliche Baumanagement zuständige Finanzminister Gerald Heere erklärte dazu: „Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, alle öffentlichen Liegenschaften bis 2035 in der Gesamtbilanz klimaneutral zu bewirtschaften. Damit stehen gerade die bereits laufenden Baumaßnahmen vor besonderen Herausforderungen. Umso mehr freut es mich, dass bei diesen Gebäuden die Wärmeerzeugung über einen Fernwärmeanschluss erfolgen wird. Die Dächer werden großflächig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Zudem werden mehr als 50 Ladepunkte für die E-Auto-Flotte der PD Hannover gebaut. Dadurch leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen.“

„Der Neubau der Lage- und Führungszentrale und des Kfz-Servicegebäudes bringt die PD Hannover einen großen Schritt näher an die Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die Einsatzkräfte“, sagte Polizeivizepräsident Thorsten Massinger. „Den Anrufenden können wir durch bessere Technik noch schneller helfen, gleichzeitig profitieren die Kolleginnen und Kollegen von moderneren Arbeitsplätzen. Mit Blick auf das neue Kfz-Service-Gebäude wird die Behörde den hohen Anforderungen an die Einsatzfahrzeuge mit dem nötigen Equipment gerecht. Ich freue mich vor allem über den zügigen Baufortschritt, weil damit den Kolleginnen und Kollegen ein besserer Arbeitsplatz für ihren täglich fordernden Dienst und damit eine Verbesserung der polizeilichen Arbeit zur Verfügung gestellt wird.“

Bisherige Leitstelle zu klein

Die neue Lage- und Führungszentrale ist erforderlich, weil die bisherige, aus den 90er-Jahren stammende Leitstelle dem erhöhten Einsatzaufkommen nicht mehr gerecht wird und eine Erweiterung des Gebäudes nicht möglich ist. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Aufgrund der Unterkellerung des dreigeschossigen Gebäudes ist dessen Sicherung besonders wichtig. So reichen Spundwände und Bohrpfähle zwölf Meter tief in die Erde. Größere Glasflächen auf der Ost- und Westfassade verleihen dem Gebäude einen offenen Charakter. Die Stahlbetonkonstruktion wird im Obergeschoss mit dunklem Plattenmaterial verkleidet.

Bei dem zweiten Neubau handelt es sich um ein Kfz-Service- und Logistikgebäude. Die alten Garagen waren vor ihrem Abriss wegen Einsturzgefahr nicht mehr nutzbar. Das neue Gebäude beinhaltet unter anderem eine Kfz-Werkstatt, diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Das Fassadenmaterial der Lage- und Führungszentrale wird sich beim Servicegebäude wiederfinden.

Zahlreiche Arbeiten abgeschlossen

Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen hat bereits zahlreiche Arbeiten für die beiden Neubauten umgesetzt. Dazu zählen insbesondere das Einbringen von rund 600 Bohrpfählen in den Boden zur Sicherung der Gebäudestandfestigkeit, die Erneuerung des Ver- und Entsorgungsnetzes der Liegenschaft sowie die Rohbauarbeiten. In den nächsten Monaten erfolgen Dach-, Fenster- und Fassadenarbeiten sowie der Innenausbau.

Über das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen

Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen führt die Baumaßnahmen des Landes und des Bundes in den fünf Landkreisen in Südniedersachsen durch. Mit rund 120 Beschäftigten betreut das Amt mehr als 1.800 Bauwerke. Neben dem Hauptsitz in Clausthal-Zellerfeld gibt es vier weitere Dienststellen in Goslar, Göttingen, Hildesheim und Holzminden.

Mannschaftswagen der Landespolizei© Bernd Günther

Schützenausmarsch 2023

2. Juli 2023/in Polizei

Die Polizeiinspektion (PI) Hannover blickt auf einen friedlichen Verlauf zurück

HANNOVER (ots). Am heutigen Sonntag, 02.07.2023, hat in der hannoverschen Innenstadt einer der Höhepunkte des Schützenfestes – der traditionelle Schützenausmarsch – stattgefunden. Mit der vorläufigen polizeilichen Bilanz zeigt sich die Führung der einsatzleitenden PI Hannover zufrieden. Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Über mehrere Stunden hinweg zog der Schützenausmarsch vom Trammplatz über weite Teile des Stadtzentrums zum Schützenplatz. Eine Vielzahl an Kapellen und Fanfarenzüge sowie Tanz- und Schützenvereine nahmen daran teil. Um einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, waren Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeiinspektionen Hannover und Besondere Dienste sowie der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen im Einsatz.

Aufgrund der Sperrungen der stark frequentieren Straßen und Plätze sowie des starken Personenaufkommens kam es zu Verkehrseinschränkungen. Darüber hinaus gab es aber keine nennenswerten Störungen. Polizeioberrat Philip Weinmann, der an diesem Tag die Gesamteinsatzleitung innehatte, blickt auf einen friedlichen Einsatz zurück: „Es freut mich, dass die Polizei zusammen mit der Landeshauptstadt Hannover und den weiteren Sicherheitspartnern zu einem gelungenen Veranstaltungsverlauf beitragen konnte“. Er hob insbesondere das hohe Engagement aller Einsatzkräfte während des Schützenausmarsches hervor. „Durch ihr professionelles Handeln war die Polizei sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer des Schützenausmarsches jederzeit als verlässlicher Ansprechpartner erreichbar“

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