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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahme durch Polizeibeamten

Tatverdächtige nach erneutem Wohnmobil-Diebstahl festgenommen

7. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots/mb). Nach zwei Wohnmobil-Diebstählen in Paderborn kann die Polizei einen ersten Fahndungserfolg verbuchen. In der Nacht zu Donnerstag gelang der Hannoveraner Polizei die Festnahme von zwei Tatverdächtigen und die Sicherstellung eines gestohlenen Campers.

Nach dem Diebstahl eines Wohnmobils in Sennelager am Freitag letzter Woche schlugen Wohnmobildiebe in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an der Dessauer Straße zu. Auf einem Firmenparkplatz stand ein neuwertiger Knaus-Camper am Firmengebäude und war mit einem Kabel an eine Außensteckdose angeschlossen. Am Mittwochmorgen hing die Steckdose herausgerissen an der Wand. Das Wohnmobil stand nicht mehr am Ort. Der Besitzer alarmierte die Polizei. Eine Fahndung nach dem Fahrzeug wurde sofort eingeleitet.

Am Mittwochabend entdeckte eine Streife der Hannoveraner Autobahnpolizei das entwendete Wohnmobil gegen 21:10 Uhr am Autobahnkreuz Hannover-Buchholz. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug auf der A2 in Richtung Berlin und zogen weitere Einsatzkräfte sowie einen Polizeihubschrauber hinzu. In einer gemeinsamen Aktion gelang es Polizisten aus Hannover und Braunschweig, das Wohnmobil an der Raststätte „Zweidorfer Holz“ zu stoppen und die zwei Insassen als Tatverdächtige festzunehmen. Das Wohnmobil wurde sichergestellt. Die beiden mutmaßlichen Diebe wurden noch am Donnerstagmorgen von Paderborner Polizisten übernommen und ins Polizeigewahrsam nach Paderborn gebracht. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Im Laufe des Tages wird über das weitere Verfahren entschieden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Hemmingen: 90-Jährige verstirbt nach Wohnungsbrand

7. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 06.10.2021, hat ein Feuer das Erdgeschoss einer Doppelhaushälfte am Heisterkamp zerstört. Dabei wurde die 90-jährige Bewohnerin verletzt. Sie erlag trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen ihren Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover nahm ein Anwohner gegen 14:00 Uhr einen lauten Knall in der Straße wahr und sah, wie die Küche des Nachbarhauses bereits in Flammen stand. Die eingetroffenen Feuerwehrkräfte konnte die 90-jährige Bewohnerin leblos und mit Brandverletzungen aus den Flammen bringen. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Die 90-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen noch am Brandort. Weitere Personen oder Tiere haben sich nicht im Haus befunden. Das Feuer zerstörte das Erdgeschoss nahezu komplett. Der Gesamtschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Die Brandermittler gehen von einem einen technischen Defekt im Küchenbereich als Brandursache aus. Die Ermittlungen dauern an.

Vekehrsunfalldienst

Lkw-Fahrer bei Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 verletzt

6. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Auffahrunfall zweier Sattelzüge hat am Mittwoch, 06.10.2021, auf der BAB 2 nahe Lauenau zu einer mehrstündigen Sperrung geführt. In Fahrtrichtung Berlin hatte ein 53-Jähriger ein Stauende zu spät bemerkt. In der Folge prallte sein Lkw auf einen Gefahrguttransporter. Der Mann wurde verletzt. Zudem trat ein ätzender Stoff aus.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover bildete sich am Mittwochvormittag zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf aufgrund eines vorausgegangenen Unfalls ein Stau. Dessen Ende bemerkte gegen 09:55 Uhr der 53 Jahre alte Fahrer eines Sattelzugs der Marke Daimler zu spät. Im weiteren Verlauf prallte sein Lkw auf einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Gefahrguttransporter der Marke Daimler, Typ Actros.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des Daimlers zerstört und der 53-jährige Fahrer darin eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Lkw. Der 53-Jährige kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 21 Jahre alte Fahrer des Daimler blieb unverletzt.

Bei dem Auffahrunfall wurden zudem drei tonnenschwere Container mit flüssigem Eisen-II-Chlorid beschädigt. In der Folge tropfte die ätzende Flüssigkeit aus dem Fahrzeug. Mit spezieller Schutzausrüstung kümmerte sich die Feuerwehr um die Bergung. Die Bergung und die Vollsperrung dauern derzeit noch an. Die Polizei bezifferte den Gesamtschaden mit rund 110.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannter Täter raubt Frau (59) in der Calenberger Neustadt aus

5. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 29.09.2021, ist eine 59-jährige Frau von einem unbekannten Mann ausgeraubt worden. Der Täter flüchtete unerkannt mit einem Fahrrad.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer saß eine 59-jährige Frau auf einer Sitzbank in der Calenberger Neustadt am Wolfgang-Besemer-Ufer auf Höhe der Berufsbildenden Schule Hannover. Gegen 14:10 Uhr kam ein unbekannter Mann auf einem silbernen Fahrrad angefahren und riss die Handtasche und das Handy der Frau aus ihrer Hand. Des Weiteren trat der Täter die 59-Jährige gegen ihre Oberschenkel. Der Täter flüchtete mitsamt der entrissenen Handtasche auf seinem Fahrrad in Richtung Lavesallee. Das Handy ließ er fallen. Die Frau verfolgte den Täter noch kurzfristig zu Fuß. Kurz vor der Lavesallee kamen ihr noch zwei Männer am Ufer entgegen, welche potenzielle Zeugen sein könnten.

Der Täter war etwa 1,70 Meter groß und war circa 55 Jahre alt. Die Statur war kräftig und untersetzt. Der Täter trug zur Tatzeit eine grün-beige Jacke, ein hellbeiges Cap, blaue Jeans und weiße Turnschuhe.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und zum Täter geben können. Insbesondere sucht die Polizei die zwei Männer, an denen der Täter während der Flucht am Ufer in Richtung Lavesallee vorbeigefahren ist, und werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Groß Buchholz: Jugendlicher verletzt 26-jährigen schwer mit einem Messer

5. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittag des 02.10.2021 wurde ein 26-Jähriger aus Hannover von einem noch unbekannten Täter mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Zuvor hatte der Täter versucht das Pedelec des 26-Jährigen zu entwenden. Die Polizei bittet nun um Hinweise zum Täter und zum Tathergang aus der Bevölkerung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des PK Hannover-Misburg befand der 26-Jährige sich am vergangenen Samstag gegen 13:00 Uhr auf einem Grünstreifen zwischen der Sven-Hedin-Straße und dem Amundsenweg. Dort habe ein Jugendlicher versucht ihm sein Pedelec zu stehlen. Darauf sei es zu einem Handgemenge zwischen den beiden gekommen, in dessen Verlauf der Jugendliche den 26-Jährigen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt habe. Anschließend habe der Angreifer das Messer weggeworfen und sei davongerannt.

Eintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten den Mann. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Lebensgefahr bestand nicht. Eingesetzte Polizeibeamtinnen und -beamte fahndeten nach dem Täter, konnten ihn jedoch nicht antreffen.

Der Täter sei circa 17 Jahre alt. Eine detailliertere Beschreibung konnte nicht erlangt werden.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubs. Zeugen der Tat werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Misburg unter der Telefonnummer 0511 109-3517 zu melden.

Streifenwagen von Innen

Schwerpunkteinsatz in der City

5. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat eine positive Bilanz zu einem Sondereinsatz in der Nacht vom 02.10.2021 auf den 03.10.2021 gezogen. Bei umfassenden Kontrollen auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie von Lokalitäten wurde diverse Verstöße geahndet und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Des Weiteren wurden verschiedenartige Drogen beschlagnahmt und gegen mehrere Dealer Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Bereich des Steintors beobachteten zivile Einsatzkräfte zwei 21 und 26 Jahre alte mutmaßliche Drogenhändler. Nachdem der ältere von beiden einer 35-Jährigen zwei Kugeln Kokain verkauft hatte, sollte der Mann festgenommen werden. Der Mann leistete dabei erheblichen Widerstand. Auch der 26-Jährige wurde festgenommen. Am frühen Abend wurde ein dritter mutmaßlicher Drogenhändler am Steintorplatz bei einem Geschäft beobachtet. Der 30-Jährige sowie die beiden anderen Männer wurden jeweils einem beschleunigten Verfahren zugeführt. Insgesamt wurden sieben Kugeln Kokain beschlagnahmt und im Rahmen des gesamten Einsatzes fünf Verfahren wegen Drogenhandels eingeleitet.

Bei der Überprüfung eines Lokals an der Schulenburger Landstraße registrierten die Einsatzkräfte gegen 21:10 Uhr zwei Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung. Entsprechend wurden zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. Zudem ergab die Messung des Kohlenmonoxid-Wertes in dem Lokal, dass dieser grenzwertig war. Daher wies die Polizei den Betreiber explizit auf das Lüften hin. Dem wurde Folge geleistet.

Gegen 21:30 Uhr führten die eingesetzten Kräfte Personenkontrollen im Bereich des Opernplatzes durch, wo sich rund 100 Personen aufhielten. Diese hielten sich weitgehend an die geltenden Hygieneregeln. Allerdings trafen die Beamtinnen und Beamten einen 24-Jährigen an, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Da der von der Ersatzfreiheitsstrafe befreiende Geldbetrag vor Ort nicht gezahlt werden konnte, kam der Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

Gegen 22:35 Uhr bemängelten die Beamtinnen und Beamten in einem Café im Bereich der Reitwallstraße, dass das notwendige Hygienekonzept fehlte. Sie fertigten folgerichtig eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen den Betreiber. Ebenso wurde gegen 23:10 Uhr im Fall einer Bar an der Nikolaistraße verfahren, wo ein Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt wurde. Gegen einen Gast wurde zudem ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet, da dieser den Beamten ein gefälschtes Testzertifikat vorzeigte.

Um 01:50 Uhr war die Polizei in einer Shisha-Bar am Raschplatz gefordert. In der Folge einer sexuellen Belästigung eines Gastes gingen mehrere Personen aufeinander los. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte kam es zu Solidarisierungsaktionen von Schaulustigen gegen die Polizei. Im Zuge dessen warf ein 53-Jähriger aus Richtung Rundestraße eine Flasche auf die Einsatzkräfte. Verletzt wurde niemand. Die Beamtinnen und Beamten leiteten mehrere Strafverfahren ein.

Nach Ende der Maßnahmen zog die federführende Polizeistation Raschplatz eine positive Bilanz. Neben einem vollstreckten Haftbefehl wurden 1,22 Gramm Kokain, 6,08 Gramm Heroin, 0,61 Gramm Marihuana sowie 120 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt. Bei den Gewerbekontrollen fiel auf, dass ein Großteil der kontrollierten Lokale nah der Grenze zu den maximalen Besucherkapazitäten war. Entsprechend führten die Einsatzkräfte Gefährderansprachen durch. Außerdem stellten die Beamtinnen und Beamten im Bereich des Messegeländes in der Spitze 250 Fahrzeuge der örtlichen Tuningszene fest. Die Personen zeigten sich durchgehend kooperativ, Verstöße wurden nicht verzeichnet.

Die mehrstündigen Kontrollen wurden von Einsatzkräften aus verschiedenen Polizeikommissariaten, der Polizeiinspektion Besondere Dienste sowie der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen unterstützt.

Bundespolizei mit Diensthunden

Nach Schlägerei: 24-Jähriger filmt Polizeibeamte und kassiert 4 Strafanzeigen

4. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Bundespolizei Hannover zu einer Schlägerei auf dem Ernst-August-Platz gerufen. Die Beamten trennten die Parteien und stellten einen Mann (24) aus Faßberg als einen der Tatbeteiligten fest.

Doch anstatt mit den Beamten zu kooperieren, zückte er stattdessen sein Handy und machte ein Live-Video von den Beamten und prahlte, dass das Video gerade live bei Instagram laufen würde. Trotz der Aufforderung das Filmen zu unterlassen „streamte“ der uneinsichtige Mann weiter. Die Bundespolizisten beschlagnahmten daraufhin das Handy, woraufhin der 24-jährige Mann die Beamten noch zusätzlich beleidigte und sie unablässig respektlos duzte. Gegen den alkoholisierten Mann (2,84 Promille) wurden nun Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat gegen das Kunsturheberrecht, Verletzung der Persönlichkeitsrechte, sowie Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

35-Jähriger durch Messerangriff verletzt

3. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 03.10.2021, ist ein 35 Jahre alter Mann an der Rampenstraße in Linden-Mitte von einem unbekannten Täter mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Einsatzkräfte stellten im Nahbereich einen 19-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer war ein 35 Jahre alter Mann mit seiner Begleiterin (45) gegen 02:10 Uhr auf einem Fußweg durch die Grünfläche, die parallel zur Rampenstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte verläuft, unterwegs. Plötzlich bekamen sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Sie nahmen zwei Männer wahr, welche ihnen zunächst entgegenkamen und dann vor ihnen in Richtung Fössestraße abbogen. Im weiteren Verlauf kehrte einer der beiden Männern zurück und stach auf den 35-Jährigen mehrfach mit einem Messer ein. Im Anschluss flüchtete der Täter fußläufig in Richtung des Lichtenbergplatzes.

Mit einem Rettungswagen wurde der 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Die medizinische Untersuchung zeigte, dass er bei dem Angriff oberflächliche Verletzungen erlitten hatte. Seine Begleiterin wurde beim Vorfall nicht verletzt.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Täter ein. Im Nahbereich stellten die Einsatzkräfte einen 19 Jahre alten Tatverdächtiger fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest beim 19-Jährigen zeigte 1,17 Promille. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Hannoveraner wieder entlassen. Die Tatwaffe konnte bislang nicht gefunden werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben und Hinweise zum Täter geben können, sich bei dem Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

39-Jähriger löst mit Bedrohung von Beamten größeren Polizeieinsatz aus

1. Oktober 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Drohungen eines 39-Jährigen haben in der Nacht zu Freitag, 01.10.2021, einen größeren Polizeieinsatz in Garbsen verursacht. Der Mann hatte zunächst über Notruf wirre Angaben gemacht. Als Einsatzkräfte bei ihm zu Hause vorstellig wurden, bedrohte er diese. Am Rande des Einsatzes verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mannes. Er kam ins Krankenhaus.

Am Freitag, 01.10.2021, gegen 02:20 Uhr, meldete sich über Notruf ein 39-Jähriger und machte zusammenhanglose Angaben über angeblich von ihm begangene Straftaten. Bei Eintreffen der eingesetzten Beamten in der Wohnung am Bärenhof bedrohte er diese unmittelbar. Hierbei war er mit einem Messer bewaffnet und hielt einen metallischen Gegenstand in der Hand. Da der Mann weiterhin mit der Begehung von Straftaten drohte, brachten die Beamten die ebenfalls anwesende 38-jährige Ehefrau in Sicherheit und zogen sich zunächst vor die Wohnung zurück.

Aufgrund der nicht näher zu identifizierenden Bewaffnung des Tatverdächtigen und der andauernden Drohung mit weiteren Straftaten wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzugezogen.

Gegen 05:30 Uhr betraten die Einsatzkräfte die Wohnung und konnten den Mann sichern. In der Folge verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, so dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Es besteht Lebensgefahr.

Nachtragsmeldung: 39-Jähriger aus Garbsen verstirbt im Krankenhaus

Hannover (ots) – Drohungen eines 39-Jährigen haben in der Nacht zu Freitag, 01.10.2021, einen größeren Polizeieinsatz am Bärenhof in Garbsen verursacht. Zunächst hatte der Mann über Notruf der Polizei wirre Angaben gemacht. Im Anschluss bedrohte er die angetroffenen Einsatzkräfte mit einem Messer und einem unbekannten metallischen Gegenstand (wir haben berichtet).

Am Rande des Einsatzes verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mannes. Er kam in ein Krankenhaus, wo er am Freitagabend gegen 19 Uhr verstarb. Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet. Diese dauern an.

Symbolbild Kriminalpolizei

Schlag gegen Geldautomatensprenger

30. September 2021/in Polizei

OSNABRÜCK / UTRECHT (ots). Sprengungen von Geldautomaten beschäftigen seit geraumer Zeit Justiz- und Polizeibehörden in ganz Deutschland und darüber hinaus. Auch im Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Königreich der Niederlande ist das Thema nach wie vor aktuell.

Jetzt gelang einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus Staatsanwaltschaft und Zentraler Kriminalinspektion Osnabrück auf deutscher Seite sowie Staatsanwaltschaft und Polizei Utrecht auf niederländischer Seite, nach eineinhalbjähriger Ermittlungsarbeit, ein empfindlicher Schlag gegen die Geldautomatensprenger-Szene. Am Dienstag (28.09.21) fand in diesem Zusammenhang eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in den Niederlanden – im Dreieck Amsterdam, Utrecht und Den Haag – statt. Unterstützt wurden die deutschen und niederländischen Ermittler dabei durch die EU-Organisationen Eurojust und Europol aus Den Haag und der niederländischen Polizei.

Bei den sieben Durchsuchungen konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden. Die drei Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft in den Niederlanden und sollen nach Deutschland ausgeliefert werden. Insgesamt befinden sich im Zusammenhang mit dem Verfahrenskomplex neun Beschuldigte in Untersuchungshaft. Erstmals gelang es den Ermittlern, auch in die Strukturen der Organisations- und Logistikebene solcher Tätergruppierungen einzudringen.

Über 20 elektronische Kommunikationsgeräte, zahlreiche Datenträger und Speichermedien, Täterbekleidung, Tatwerkzeug und Tatmittel, darunter ein Fahrzeug und Sprengutensilien, konnten u.a. im Rahmen der Durchsuchungen aufgefunden werden. Auch eine Geldzählmaschine, 3.500 Euro Bargeld sowie ein mobiles Blaulicht stellten die Beamten sicher. Die Ermittler erhoffen sich durch die festgestellten Beweismittel unter anderem weitere Hinweise im Hinblick auf die Zuordnung weiterer Taten, strukturelle Verflechtungen der Kriminellen, Auftraggeber und Hintermänner sowie Hinweise auf den Verbleib der Beute.

Michael Maßmann, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, sagte zum Erfolg: „Die grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit hat hervorragend geklappt. Das ist ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Geldautomatensprenger-Szene und ihre kriminellen Machenschaften. Erstmals sind wir durch unsere Ermittlungen an die Organisatoren und Logistiker herangekommen. Wir sind unserem Ziel, die kriminellen Strukturen aufzuhellen und zu zerschlagen, ein sehr großes Stück nähergekommen. Wir bleiben dran und lassen nicht locker. Ich sage aber auch: Wir müssen den Tätern generell die Anreize zu solchen Taten nehmen. Das kann neben intensiver Präventions- und Ermittlungsarbeit nur gelingen, wenn die Banken ihre Sicherheitsvorkehrungen und Standards optimieren – und zwar flächendeckend. Andere Staaten wie die Niederlande machen es bereits vor.“

Auch Bernard Südbeck, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Osnabrück, zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis der bisherigen Ermittlungen. „Die intensiven gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaften und Polizeien zweier europäischer Nachbarländer unter Beteiligung europäischer Organisation wie Eurojust und Europol zeigen deutlich, wie effektive grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung heute aussehen kann. Der Erfolg belegt zugleich, dass wir mit der bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angesiedelten und für die hiesigen Ermittlungen zuständigen Zentralstelle zur Bekämpfung organisierter Bandenkriminalität ein wertvolles und effizientes Werkzeug im Kampf gegen die Schwerstkriminalität zur Verfügung haben“, so Südbeck.

Gemeinsam ermittelten die Strafverfolgungsbehörden beider Länder über gut eineinhalb Jahre verdeckt gegen verschiedene Täterbanden mit wechselseitigen Beziehungen. Insgesamt konnten 23 Beschuldigte ermittelt werden. Den Tätern werden bundesweit 15 Geldausgabeautomatensprengungen vorgeworfen. Durch die Sprengungen entstand ein hoher Vermögensschaden. Die Sachschäden sind so erheblich, dass sie in die Millionen gehen. Die Sprengungen ereigneten sich allesamt im Jahr 2020 in sechs Bundesländern – vom hohen Norden bis tief in den Südens Deutschlands. Die betroffenen Städte waren Selfkant, Köln, Aachen, Düsseldorf, Herzogenrath, Wachtendonk, Geldern, Alpen (Nordrhein-Westfallen), Itterbeck, Schüttorf (Niedersachsen), zwei Taten in Plochingen (Baden-Württemberg), Zeitz (Sachsen-Anhalt), Elmshorn (Schleswig-Holstein), und Nittenau (Bayern).

Im Februar 2020 begannen die Ermittlungen der Osnabrücker Strafverfolgungsbehörden gegen eine Tätergruppierung aus Utrecht wegen des Verdachts der Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion sowie Verabredung zum Verbrechen. Ein 29-jähriger Beschuldigter bestellte bei einer im Osnabrücker Raum ansässigen Firma unter dem Vorwand der künstlerischen Nutzung Geldautomaten in die Niederlande. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück sah aufgrund weiterer Unregelmäßigkeiten in dem Bestellvorgang einen strafbaren Bezug zum Phänomen der Sprengung von Geldautomaten. Die Ermittler sollten Recht behalten. Unmittelbar nach Auslieferung des Geldautomaten konnten erste Hinweise erlangt werden, die den Verdacht bestätigten. Der Geldautomat wurde von dem 29-jährigen Besteller und einem 24-jährigen Beschuldigten genutzt, um die Sprengung von Geldautomaten unter anderem im Bundesgebiet zu trainieren. Da sich der Schwerpunkt der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück in den Niederlanden befand, bildeten beide Länder unter Beteiligung von Eurojust und Europol eine gemeinsame Ermittlungs-gruppe. Im Laufe der Ermittlungen konnten eine Vielzahl an Informationen über die Tätergruppierungen und Strukturen erhoben werden, die auch nach Abschluss dieser Ermittlungen wichtig für zukünftige Ermittlungsverfahren und die Kriminalprävention im diesem Deliktsfeld sind. So konnte ermittelt werden, dass die Tätergruppierungen ein Trainingszentrum in Utrecht eingerichtet hatten, in dem an verschiedenen Geldausgabegeräten Sprengungen getestet wurden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse konnten dann bei Tatausführungen in Deutschland angewandt werden. Eine wesentliche Erkenntnis für die Ermittlungsbehörden war dabei, dass Geldausgabegeräte durch die Gruppierungen in Deutschland zu Testzwecken angekauft werden.

Darüber hinaus konnten wichtige Erkenntnisse über Aufbau und Zusammensetzung der Tätergruppierungen gewonnen werden. Neben personellen und hierarchischen Verbindungen konnte herausgearbeitet werden, dass diese Gruppierungen nicht nur im Deliktsfeld der Eigentumskriminalität aktiv waren. Bei den Tatausführungen kam häufig Festsprengstoff zum Einsatz. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass die Gruppierungen verschlüsselte Smartphones zur Kommunikation nutzten. Darüber hinaus kamen oftmals hochmotorisierte Fahrzeuge zum Einsatz. Die festgestellten Indikatoren untermauern, dass es sich bei den Tätergruppierungen um solche aus der Organisierten Kriminalität handelt, deren Handeln einzig und allein auf die Steigerung illegalen Profits ausgelegt war. Die Ermittlungen dauern an.

414 Geldausgabeautomatensprengungen wurden im Jahre 2020 in Deutschland begangen – eine deutliche Zunahme um rund 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem Lagebild des Bundeskriminalamts 2020 stammten etwa 2/3 sämtlicher Tatverdächtigen aus den Niederlanden. Wie das BKA in seiner Pressemitteilung vom 15. Juni 2021 weiter ausführte, hatten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen der niederländischen Banken zu einem Verdrängungseffekt geführt. Die Täter verübten vermehrt im Nachbarland Deutschland Angriffe auf Bankautomaten.

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