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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Orientierungsmarsch

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr rund um Sievershausen

16. März 2026/in Region Hannover

83 Jugendliche aus Lehrter Jugendfeuerwehren starten beim O-Marsch mit sieben Stationen.

LEHRTE (redu) – Beim Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr rund um den Lehrter Ortsteil Sievershausen haben 83 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Lehrte teilgenommen. Der Wettbewerb führte die Gruppen am 14. März über eine 7,1 Kilometer lange Strecke mit mehreren Aufgabenstationen.

Der Orientierungsmarsch der Stadtjugendfeuerwehr Lehrte führte über sieben Spiel- und Aufgabenstationen. Neben Teamarbeit und Geschick war auch feuerwehrtechnisches Wissen gefragt.

Beim Orientierungsmarsch Jugendfeuerwehr rund um Sievershausen gingen acht Gruppen der Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte an den Start. Rund 30 Betreuerinnen und Betreuer begleiteten die Jugendlichen während des Wettbewerbs.

Die Teilnehmenden bewältigten eine 7,1 Kilometer lange Strecke mit sieben Stationen. Dort mussten sie unterschiedliche Aufgaben lösen, bei denen Zusammenarbeit, Geschick und feuerwehrtechnische Kenntnisse gefragt waren.

Um Wartezeiten zu vermeiden, starteten jeweils zwei Gruppen gleichzeitig und liefen die Strecke in entgegengesetzter Richtung.

Während einige Gruppen bereits unterwegs waren, konnten sich wartende oder bereits im Ziel angekommene Jugendliche auf einem Nachbargrundstück des Feuerwehrhauses mit einem QR-Code-Suchspiel beschäftigen. Dieses wurde zusätzlich gesondert gewertet.

Den ersten Platz in diesem Wettbewerb belegte die Jugendfeuerwehr Hämelerwald.

Für die Verpflegung sorgte die Küche der Regionsfeuerwehrbereitschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Nudeln mit Tomatensauce. In der Streckenmitte bei der Feuerwehr Röhrse gab es außerdem eine Stärkungspause mit Süßigkeiten und Apfelschorle.

Am Ende des Orientierungsmarsches setzte sich die Jugendfeuerwehr Immensen durch. Auf den weiteren Plätzen folgten Steinwedel und Lehrte. Gastgeber Sievershausen belegte den sechsten Platz.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall auf K332

8. März 2026/in Region Hannover

Rettungshubschrauber im Einsatz nach schwerem Verkehrsunfall bei Wunstorf-Großenheidorn.

WUNSTORF-GROSSENHEIDORN (redu) – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen ist am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt, darunter eine Mitfahrerin des Motorrads, die lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Der Verkehrsunfall führte am Samstagnachmittag zu einem größeren Rettungseinsatz auf der K332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. Die Straße musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Bei dem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 332 wurden um 16:18 Uhr die Feuerwehren Großenheidorn, Steinhude und Wunstorf alarmiert. Gemeldet war zunächst eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob Personen eingeklemmt sind.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Insgesamt waren zwei Pkw und ein Motorrad an dem Unfall beteiligt. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte das Motorrad seitlich mit einem der beteiligten Fahrzeuge.

Für den Fahrer des Motorrads kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Seine Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und nach der Erstversorgung durch Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in ein Krankenhaus geflogen.

Auch die Insassen der beteiligten Pkw wurden verletzt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Rettung und Sicherung

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Zudem sicherten die Einsatzkräfte die Unfallfahrzeuge, führten das Batteriemanagement durch und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Zur Betreuung von Beteiligten und Ersthelfern war zusätzlich die Notfallseelsorge vor Ort.

Großeinsatz auf der Kreisstraße

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 an der Einsatzstelle.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße 332 für mehrere Stunden vollständig in beide Richtungen gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Ermittlungen zum Unfallhergang

Nach Angaben der Polizei Hannover kam es gegen 16:15 Uhr zunächst zu einer Kollision zweier Pkw. Ein 49-jähriger Autofahrer war auf der K332 aus Richtung Großenheidorn in Richtung Poggenhagen unterwegs, als sein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Skoda Yeti eines 65-Jährigen zusammenstieß.

Beide Fahrzeuge schleuderten anschließend über die Fahrbahn. Kurz darauf prallte der 35-jährige Fahrer eines Motorrads der Marke Honda, der sich ebenfalls aus Richtung Großenheidorn näherte, in die rechte Seite des querstehenden Skoda.

Der Motorradfahrer erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Seine 31-jährige Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Autofahrer erlitten leichte Verletzungen.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb die Kreisstraße etwa sechs Stunden voll gesperrt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Kinderfeuerwehr bei Brandfloh-Prüfung

19 Kinder legen Brandfloh bei Kinderfeuerwehr ab

7. März 2026/in Region Hannover

Kinder der Stadtfeuerwehr Wunstorf bestehen höchste Auszeichnung der Kinderfeuerwehr.

WUNSTORF (redu) – Auf dem Gelände der Feuerwehr Großenheidorn haben 19 Kinder aus der Kinderfeuerwehr der Stadt Wunstorf erfolgreich den sogenannten „Brandfloh“ abgelegt. Die Abnahme fand am heutigen Tag statt. Alle Teilnehmenden meisterten die verschiedenen Prüfungsstationen und erhielten anschließend ihre Urkunden und Abzeichen.

Die Abnahme des Brandflohs gilt als wichtiger Schritt in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr. Kinder lernen dabei früh Grundlagen von Brandschutz, Teamarbeit und richtigem Verhalten in Notfällen.

Die Kinderfeuerwehr der Stadt Wunstorf hat auf dem Gelände der Feuerwehr Großenheidorn erneut die Abnahme des Brandflohs organisiert. Insgesamt 19 Kinder stellten dabei ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis.Der Brandfloh ist die höchste Auszeichnung innerhalb der Kinderfeuerwehr. Die Prüfung vermittelt altersgerecht Grundlagen rund um Feuerwehrarbeit, Brandschutz und Verhalten in Notlagen.

An mehreren Stationen mussten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen. Dazu gehörten Übungen zu Geschicklichkeit, Fragen zum Feuerwehrwissen sowie Aufgaben aus der Ersten Hilfe und der Brandschutzerziehung.Ein besonderer Höhepunkt war für viele Teilnehmende eine Löschübung. Dabei durften die Kinder selbst mit einer Kübelspritze arbeiten und ein kleines Feuer bekämpfen.

Am Ende der Veranstaltung überreichte die stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Bea Wassmann allen Teilnehmenden ihre Urkunden und Abzeichen. Viele Eltern begleiteten die Veranstaltung und verfolgten die Leistungen der Kinder vor Ort.Die Abnahme zeigte erneut die Bedeutung der Nachwuchsarbeit innerhalb der Feuerwehr in Wunstorf.

Die Brandfloh-Prüfung

Die Brandfloh-Prüfung richtet sich an Kinder der Kinderfeuerwehr im Alter von etwa sechs bis zehn Jahren. Sie ist als spielerischer Wissenstest aufgebaut und vermittelt grundlegende Themen wie Notruf, Brandschutz, Teamarbeit und einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ziel der Auszeichnung ist es, Kinder frühzeitig mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut zu machen und sie auf einen möglichen späteren Wechsel in die Jugendfeuerwehr vorzubereiten.

Q-Zwei Region Hannover

Region Hannover stellt neue Quereinsteiger ein

6. März 2026/in Region Hannover

Programm „Q-Zwei“ ermöglicht Einstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst.

REGION HANNOVER (redu) – Bei der Region Hannover haben Anfang März elf neue Mitarbeiter ihren Dienst begonnen. Über das Programm „Q-Zwei“ starten die Quereinsteiger in verschiedenen Verwaltungsbereichen und absolvieren parallel eine Weiterbildung, die sie für den gehobenen Dienst qualifiziert.

Mit dem Programm reagiert die Region Hannover auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Verwaltung und öffnet gezielt Wege für berufserfahrene Quereinsteiger.

Die Region Hannover setzt beim Fachkräftenachwuchs verstärkt auf Quereinsteiger. Über das Programm „Q-Zwei“ haben Anfang März elf neue Beschäftigte ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie arbeiten zunächst in verschiedenen Bereichen der Verwaltung und qualifizieren sich parallel weiter.

Die neuen Mitarbeiter werden unter anderem im Fachbereich Kommunikation, im Team Kfz-Zulassungsangelegenheiten, im Beteiligungsmanagement sowie in der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung eingesetzt.

Weiterbildung zum gehobenen Dienst

Im August beginnt für die Teilnehmer parallel zum Job der Angestelltenlehrgang II. Dieser Lehrgang qualifiziert für den Einstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst.

Das Programm richtet sich an Menschen mit akademischem Abschluss und Berufserfahrung. Voraussetzung sind ein Bachelor- oder Diplom-FH-Abschluss, idealerweise in Geistes-, Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften, sowie mindestens drei Jahre Berufspraxis.

Q-Zwei Programm seit 2024 etabliert

Nach Angaben der Verwaltung hat sich das Programm seit seinem Start im Jahr 2024 bewährt. Neben klassischen Ausbildungswegen ist der Quereinstieg inzwischen eine zusätzliche Möglichkeit geworden, Fachkräfte für die Verwaltung zu gewinnen.

Der erste Jahrgang des Programms steht kurz vor dem Abschluss. Für die Teilnehmer eröffnen sich anschließend weitere berufliche Perspektiven innerhalb der Regionsverwaltung.

LKW Unfall Lehrte

Feuerwehr Lehrte: Drei Einsätze am Abend

6. März 2026/in Region Hannover

Verkehrsunfälle auf A2 und Westtangente sowie Rauchentwicklung in Arpke beschäftigen Einsatzkräfte.

LEHRTE (redu) – Mehrere Einsätze beschäftigten die Feuerwehren im Stadtgebiet Lehrte am Donnerstagabend. Ein Verkehrsunfall auf der A2 bei Hämelerwald, ein Rauchalarm in Arpke sowie ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei LKW auf der Westtangente forderten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Innerhalb weniger Stunden rückten mehrere Ortsfeuerwehren im Lehrter Stadtgebiet zu unterschiedlichen Einsätzen aus. Neben zwei Verkehrsunfällen sorgte auch ein ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Wohnhaus für einen Einsatz.

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen der Anschlussstelle Hämelerwald und Lehrte Ost löste gegen 17.31 Uhr den ersten Einsatz aus. Nach ersten Meldungen sollten zwei Pkw beteiligt sein, eine Person verletzt sein und ein Fahrzeug qualmen.

Vor Ort bestätigte sich der Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Die Fahrerin eines Pkw wurde leicht verletzt und dem Rettungsdienst übergeben. Eine eingeklemmte Person gab es nicht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und führte das Batteriemanagement durch. Im Einsatz waren 23 Kräfte der Ortsfeuerwehr Hämelerwald mit vier Fahrzeugen.

Rauchentwicklung im Obergeschoss

Um 21.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Arpke, Sievershausen und Hämelerwald zu einem Wohnhaus in der Straße An der Bockmühle in Arpke gerufen. Mehrere Rauchwarnmelder hatten ausgelöst, zudem wurde eine Verrauchung im Obergeschoss gemeldet.

Die Einsatzkräfte stellten eine leichte Rauchentwicklung fest, jedoch kein offenes Feuer. Ursache war vermutlich ein überhitztes Ofenrohr eines Kaminofens, an dem Farbe abgeplatzt war. Nach Lüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr das Gebäude an den Eigentümer. Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

LKW-Unfall auf der Westtangente

Kurz darauf wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei LKW auf die Westtangente alarmiert. Zunächst war eine eingeklemmte Person gemeldet worden.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt war. Ein Fahrer befand sich noch im Führerhaus seines Fahrzeugs und verließ dieses nach Ansprache der Einsatzkräfte. Beide LKW drohten einen Abhang hinunterzurutschen und wurden mit einer Seilwinde eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs gesichert. Gegen 23.22 Uhr konnte die Feuerwehr die Sicherungsmaßnahmen beenden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

PKW-Brand

Fahrzeugbrand in Lehrte: PKW brennt in Köthenwaldstraße

4. März 2026/in Region Hannover

Brennender PKW beschädigt weitere Fahrzeuge und legt Busverkehr teilweise lahm.

LEHRTE (redu) – Ein Fahrzeugbrand hat am Dienstagmorgen gegen 6:30 Uhr in der Köthenwaldstraße einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Ortsfeuerwehr Lehrte rückte mit mehreren Kräften an, nachdem ein PKW während der Fahrt Feuer gefangen hatte und die Fahrerin das Fahrzeug rechtzeitig verlassen konnte.

Der Einsatz führte zu einer vollständigen Sperrung der Köthenwaldstraße. Auch der Busverkehr war zeitweise eingeschränkt, während die Feuerwehr den Brand bekämpfte und ausgelaufene Betriebsstoffe sicherte.

Ein Fahrzeugbrand hat am Dienstagmorgen in der Köthenwaldstraße in Lehrte einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Fahrerin bemerkte während der Fahrt eine starke Wärmeentwicklung im Fußraum sowie Rauch aus der Mittelkonsole ihres PKW. Sie stoppte das Fahrzeug und verließ es unverletzt.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine schwarze Rauchwolke über der Einsatzstelle erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung. Zusätzlich liefen brennende Betriebsstoffe über die Fahrbahn.

Gefahr für weitere Fahrzeuge

Ein unmittelbar neben dem brennenden Fahrzeug abgestellter PKW konnte noch rechtzeitig von seinem Besitzer weggefahren werden, bevor die Flammen übergriffen. Dennoch wurden zwei weitere Fahrzeuge durch Hitze und Feuer beschädigt.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz brachte den Brand zügig unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit einem C-Rohr und Schaum.

Straße während Einsatz gesperrt

Anschließend kontrollierten die Feuerwehrkräfte das ausgebrannte Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera und führten Nachlöscharbeiten durch. So sollte verhindert werden, dass sich heiße Fahrzeugteile erneut entzünden.

Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut, um ein Eindringen in die Kanalisation zu verhindern. Während der Löscharbeiten blieb die Köthenwaldstraße zwischen Ahltener Straße und der Straße Zum Grenzgraben vollständig gesperrt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, der Feuerwehrpressesprecher sowie die Polizei. Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Fettexplosion Demonstration

Fettexplosion und CO-Alarm in Langenhagen

26. Februar 2026/in Region Hannover

Küchenbrand und erhöhter CO-Wert beschäftigen Einsatzkräfte Ende Februar.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Fettexplosion in einem Einfamilienhaus sowie ein CO-Alarm im Schilfkamp haben die Ortsfeuerwehr Langenhagen zwischen dem 22. und 26. Februar 2026 besonders gefordert. Insgesamt rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in diesem Zeitraum zu zwölf Einsätzen aus.

Neben Fehlalarmen und kleineren Bränden zeigen zwei Einsätze exemplarisch die Risiken von Fettbränden und Kohlenmonoxid in Wohngebäuden – Gefahren, die auch für Haushalte in Langenhagen relevant sind.

Die Fettexplosion am Sonntagabend, 22. Februar 2026, führte zu einer starken Verqualmung eines Einfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten Tücher, die zuvor zum Löschen eines Fettbrandes eingesetzt worden waren.

Der erste Angriffstrupp brachte unter Atemschutz das brennende Material samt Topf ins Freie und löschte es ab. Parallel suchten Einsatzkräfte nach einem Hund, der sich jedoch bereits selbstständig in den Garten gerettet hatte. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht und an die Bewohner übergeben.

Hinweise zum Fettbrand

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Fettbrand niemals Wasser verwendet werden darf, da es zu einer explosionsartigen Reaktion kommen kann. Geeignet sind Löschdecken oder spezielle Fettbrandlöscher. Bei kleineren Bränden kann das Abdecken des Topfes mit einem Deckel ausreichen. Zudem sollte der Herd umgehend ausgeschaltet werden. Eigene Sicherheit hat stets Vorrang.

Kohlenmonoxid im Wohnhaus

Am Mittwoch, 25. Februar, gegen 22 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Schilfkamp alarmiert, nachdem ein CO-Melder des Rettungsdienstes erhöhte Werte angezeigt hatte. Ursache war heiße Holzkohle in einem Topf, die noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht wurde. Das Gebäude wurde gelüftet und erneut kontrolliert, die Messwerte normalisierten sich.

Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Bereits geringe Konzentrationen können zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit führen. Bei höheren Werten drohen Bewusstlosigkeit und Lebensgefahr. Die Feuerwehr empfiehlt regelmäßige Wartung von Verbrennungsanlagen sowie die Installation von CO-Meldern in Schlafräumen und nahe Feuerstätten. Gasgrills oder Heizgeräte dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.

Krisendienst in der Region Hannover

Neuer Träger für Krisendienst in der Region

26. Februar 2026/in Region Hannover

Region Hannover erhöht Förderung auf rund 250.000 Euro jährlich.

REGION HANNOVER (redu) – Der Psychosoziale/Psychiatrische Krisendienst wechselt zum Jahresbeginn 2026 den Träger. Nach einer europaweiten Ausschreibung übernehmen Diakonie und Caritas den Krisendienst gemeinsam. Die Region Hannover fördert das Angebot künftig mit rund 250.000 Euro jährlich.

Der Krisendienst ist an Wochenenden und Feiertagen eine zentrale Anlaufstelle für Menschen in akuten psychischen Notlagen in der Region Hannover.

Der Krisendienst richtet sich an volljährige Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover in akuten Lebenskrisen. Besonders angesprochen sind Menschen in psychischen oder suizidalen Krisen sowie deren Angehörige. Das Angebot ist niedrigschwellig und auf Wunsch anonym, überwiegend telefonisch.

Seit 1997 bestand der Dienst, zuletzt unter der Trägerschaft der Seelhorst-Stiftung. Diese gab die Verantwortung Ende 2025 ab. Nach europaweiter Ausschreibung übernehmen nun das Diakonische Werk Hannover gGmbH und der Caritasverband Hannover e.V. gemeinsam die Organisation.

Konstante Nutzung über Jahre

Seit 2005 wurden rund 36.000 Beratungen geführt. Die durchschnittliche jährliche Inanspruchnahme liegt bei etwa 1.800 Kontakten. Im Jahr 2024 wurden 1.532 Gespräche verzeichnet. Besonders hoch war der Bedarf in einzelnen Jahren mit über 2.000 Kontakten.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung des Angebots für die psychosoziale Versorgung. Die Region habe ihre Förderung von 115.000 Euro auf rund 250.000 Euro jährlich erhöht, um stabile Strukturen zu sichern.

Neuer Standort am Lister Platz

Der Dienst ist von der Podbielskistraße in die Oskar-Winter-Straße 2 umgezogen, in das Evangelische Beratungszentrum nahe dem Lister Platz. Die Telefonnummer 0511-30 03 34 70 bleibt bestehen.

Erreichbar ist der Krisendienst freitags von 15 bis 20 Uhr sowie sonnabend, sonntag und an Feiertagen von 12 bis 20 Uhr. In akuten Fällen klären die Mitarbeitenden telefonisch den Bedarf und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen.

Schornsteinbrand

Elf Verletzte bei Brandeinsatz in Köthenwald

17. Februar 2026/in Region Hannover

Großeinsatz der Stadtfeuerwehr Sehnde mit mehreren Ortswehren.

SEHNDE (redu) – Bei einem Schornsteinbrand in der Kernstadt und einem Feuer im Klinikum Wahrendorff in Köthenwald sind am Montagnachmittag elf Menschen leicht verletzt worden. Mehrere Ortsfeuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz.

Innerhalb weniger Stunden rückten die Einsatzkräfte zu zwei Bränden im Stadtgebiet aus. Besonders der Vorfall im Klinikbereich führte zu einem umfangreichen Rettungseinsatz mit mehreren Transporten in umliegende Krankenhäuser.

Am frühen Montagnachmittag kam es neben dem späteren Schornsteinbrand zu einem Feuer in einem Wohnbereich des Klinikums Wahrendorff in Köthenwald. Gegen 13 Uhr meldete die Regionsleitstelle Hannover eine starke Rauchentwicklung im Untergeschoss.

Die Ortsfeuerwehren Ilten, Bilm, Sehnde, Höver und Wassel wurden gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz ging in den betroffenen Bereich vor. Das Feuer war unter anderem durch den Einsatz mehrerer Feuerlöscher durch Klinikpersonal bereits eingedämmt worden.

Die ehrenamtlichen Kräfte führten Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durch. Mehrere Mitarbeitende erlitten bei ersten Löschversuchen Rauchgasintoxikationen. Ein Notarzt löste daraufhin das Stichwort „MANV ÖEL“ aus. Insgesamt wurden elf Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Einsatz in der Kernstadt

Rund zwei Stunden später wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde in die Straße Am Weißdornbusch alarmiert. Dort stellten die Einsatzkräfte einen Schornsteinbrand mit starker Rauchentwicklung fest.

Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, während ein weiterer Trupp unter Atemschutz das Gebäude kontrollierte. An der Revisionsklappe entfernten die Einsatzkräfte Brandgut. Anschließend kehrte ein hinzugezogener Schornsteinfeger den Schornstein. Verletzt wurde niemand.

Zur Ursache der Brände und zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr keine Angaben.

Zimmerbrand in Elze

Zimmerbrand in Elze: 65 Kräfte im Einsatz

14. Februar 2026/in Region Hannover

Einfamilienhaus in der Mittelstraße nach Feuer unbewohnbar.

WEDEMARK / ELZE (redu) – Ein Zimmerbrand in der Mittelstraße hat am Samstag gegen 10.20 Uhr mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wedemark gefordert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus dem Fenster eines Einfamilienhauses. Eine Bewohnerin wurde verletzt, die Katze gerettet.

Das Feuer band zahlreiche Einsatzkräfte aus mehreren Ortsteilen. Das betroffene Haus ist nach dem Brand zunächst nicht bewohnbar.

Der Zimmerbrand war am Samstagvormittag gegen 10.20 Uhr gemeldet worden. Die Feuerwehr Elze rückte in die Mittelstraße aus. Bereits bei Eintreffen der ersten Kräfte standen Flammen im ersten Obergeschoss sichtbar aus einem Fenster.

Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe erhöht. Die Ortsfeuerwehren Bennemühlen, Mellendorf, Oegenbostel und Wennebostel wurden nachalarmiert. Insgesamt waren später 65 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen vor Ort.

Verletzte Bewohnerin

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich eine Person der vierköpfigen Familie im Haus. Die Frau hatte das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen, verletzte sich jedoch bei ersten Löschversuchen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Auch eine Katze befand sich im Haus. Das Tier konnte im weiteren Einsatzverlauf durch Feuerwehrkräfte gerettet werden.

Nachlöscharbeiten bis Mittag

Nach dem Löschen der Flammen war die Feuerwehr bis etwa 14 Uhr mit der Suche nach Glutnestern beschäftigt. Dafür wurden im weiteren Verlauf auch die Ortsfeuerwehren Gailhof und Meitze mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern alarmiert.

Das betroffene Zimmer brannte vollständig aus. Ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl konnte verhindert werden. Das Einfamilienhaus ist nach Angaben der Feuerwehr zunächst unbewohnbar.

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