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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Hinweisaufsteller Feuerwehr Einsatz

Eng parkende Autos behindern Einsatz in Ahlten

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Enge Tannenbergstraße erschwert schnelle Brandbekämpfung.

Lehrte (redu) – Die Feuerwehr Ahlten ist am Sonntagabend zu einem schwelbrand in der Tannenbergstraße ausgerückt. Eng parkende Autos bremsten die Einsatzkräfte aus und verzögerten die Anfahrt deutlich. Vor Ort entfernten die Kräfte betroffene Verkleidungsteile und verhinderten eine Ausbreitung.

Der Einsatz zeigt erneut, wie wichtig freie Rettungswege im Wohngebiet sind. Die Beeinträchtigung hätte im Ernstfall wertvolle Minuten kosten können, betont die Feuerwehr.

Die Anfahrt der Feuerwehr Ahlten wurde am Sonntagabend durch dicht und teils versetzt abgestellte Fahrzeuge in der Tannenbergstraße erheblich behindert. Für die großen Einsatzfahrzeuge blieb nur wenig Raum, sodass die Fahrer millimetergenau rangieren mussten. Eine Drehleiter hätte die Straße nach Angaben der Kräfte kaum erreicht.

Am Einsatzort stellte die Feuerwehr fest, dass ein Halogenstrahler in einer Dachgeschosswohnung zu dicht an der Deckenvertäfelung stand. Durch die Hitze war ein schwelbrand entstanden. Die Einsatzkräfte öffneten die Verkleidung, entfernten erhitztes Material und brachten es ins Freie. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten sie den Bereich erneut.

Die Feuerwehr betonte, dass der Schwelbrand kurz vor einer Ausbreitung auf den Dachstuhl stand. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor. Insgesamt waren 18 Kräfte mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei im Einsatz.

UNfall auf B441 bei Wunstorf

Verkehrsunfall auf B441: Feuerwehr sperrt Bundesstraße

8. Dezember 2025/in Region Hannover

Verkehrsunfall auf der B441 führt zu Vollsperrung – Feuerwehr Wunstorf und Bokeloh im Einsatz.

WUNSTORF (redu) – Am Nachmittag kam es auf der B441 zwischen Wunstorf und Altenhagen zu einem Verkehrsunfall. Ein Pkw prallte gegen einen Baum. Die Feuerwehr sperrte die Bundesstraße, sicherte das Fahrzeug und unterstützte den Rettungsdienst, der eine verletzte Person versorgte.

Rund 50 Einsatzkräfte arbeiteten an der Absicherung der Unfallstelle und an unterstützenden Maßnahmen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Beim Eintreffen der ersten Einheiten befand sich die betroffene Person bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr führte das Batteriemanagement am Pkw durch, verhinderte weitere Gefahren und sorgte für ausreichenden Brandschutz. Der Verkehrsunfall führte zu einer vollständigen Sperrung der B441, während Polizei und Feuerwehr gemeinsam die Unfallstelle absicherten. Insgesamt waren etwa 50 Kräfte der Ortsfeuerwehren Wunstorf und Bokeloh sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Polizei hat erste Schritte zur Klärung des Unfallhergangs eingeleitet.

Müllabfurh zu den Festtagen aha

Müllabfuhr: Vor- und Nachholtermine rund um die Feiertage

8. Dezember 2025/in Region Hannover

Die Müllabfuhr wird rund um Weihnachten und Neujahr angepasst und teilweise vorgezogen.

HANNOVER (redu) – Rund um Weihnachten und Neujahr aendert die Müllabfuhr in der Region Hannover mehrere Abholtage. Wegen der Feiertage werden Abfälle und Wertstoffe vorgezogen oder nachgeholt. Die Regelung betrifft viele Haushalte ab dem 20. Dezember.

Die Anpassungen sorgen für eine verlässliche Abholung trotz Feiertagen. aha verschiebt mehrere Termine, damit Entsorgung und Service stabil bleiben.

Anpassungen der Müllabfuhr vor den Feiertagen

aha passt die Müllabfuhr rund um Weihnachten an, damit Abfälle trotz der Feiertage zuverlässig abgeholt werden. Das Fokuswort Müllabfuhr steht im Mittelpunkt der Mitteilung, da zwei Weihnachtsfeiertage und Neujahr auf reguläre Abfuhrtage fallen.

Bereits ab Sonnabend, 20. Dezember, beginnt die vorgezogene Abholung. Betroffen sind zunächst Haushalte, deren regulärer Termin auf Montag, 22. Dezember, gefallen wäre. Bis einschließlich Heiligabend kommt das Müllfahrzeug jeweils einen Tag früher. Der zweite Weihnachtsfeiertag wird am 27. Dezember nachgeholt.

Schliesszeiten an Deponien und Hotline

Wertstoffhöfe und Deponien bleiben an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr geschlossen. Auch die Service- und Gebührenhotline ist an diesen Tagen nicht besetzt. Die Region verweist auf die frühzeitige Planung, um Engpässe zu vermeiden.

Termine im Überblick
• Montag, 22. Dezember: Abholung am Sonnabend, 20. Dezember
• Dienstag, 23. Dezember: Abholung am Montag, 22. Dezember
• Mittwoch, 24. Dezember: Abholung am Dienstag, 23. Dezember
• Donnerstag, 25. Dezember: Abholung am Mittwoch, 24. Dezember
• Freitag, 26. Dezember: Abholung am Sonnabend, 27. Dezember
• Donnerstag, 1. Januar 2026: Abholung am Freitag, 2. Januar
• Freitag, 2. Januar: Abholung am Sonnabend, 3. Januar

Radaranhänger für Geschwindigkeitsmessung

Region kündigt Geschwindigkeitskontrollen im Januar 2026 an

5. Dezember 2025/in Region Hannover

Region Hannover veröffentlicht Messstellen für Januar 2026 – zusätzliche Kontrollen möglich.

REGION HANNOVER (redu) – Die Region Hannover hat für Januar 2026 mehrere Geschwindigkeitskontrollen angekündigt. Die Messungen finden in zahlreichen Kommunen statt und sollen die Verkehrssicherheit stärken. Zusätzlich zu den veröffentlichten Terminen sind weitere Kontrollen möglich.

Die Region nennt konkrete Messorte in verschiedenen Städten und Gemeinden der Region Hannover. Anwohnerinnen und Anwohner sollen sensibilisiert und zu einer vorsichtigen Fahrweise angehalten werden.

Geplante Messpunkte im Januar 2026

Kontrollschwerpunkte sind unter anderem Ronnenberg (5. und 20. Januar), Seelze (6. und 23. Januar), Springe (7., 19. und 29. Januar), Hemmingen (8. und 26. Januar), Uetze (9. und 28. Januar), Wennigsen (12. und 22. Januar), Sehnde (13. Januar), Gehrden (14. und 27. Januar), Burgwedel (15. und 30. Januar) sowie Burgdorf (16. und 21. Januar). An mehreren Tagen sind keine Kontrollen angekündigt.

Ergänzende Hinweise der Region

Zusätzlich weist die Region darauf hin, dass unangekündigte Messungen jederzeit stattfinden können. Die Maßnahmen sollen insbesondere in Bereichen mit bekannten Unfallrisiken zu mehr Sicherheit beitragen. Die Bevölkerung wird gebeten, Geschwindigkeitsbegrenzungen konsequent einzuhalten und in Wohngebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Schiffshavarie bei Sehnde

Schiffshavarie: Feuerwehr verhindert Untergang in Sehnde

5. Dezember 2025/in Hannover, Region Hannover

Einsatzkräfte dichten mehrere Lecks ab und pumpen große Wassermengen aus dem Schiff.

SEHNDE (redu) – Bei einer Schiffshavarie an der Liegestelle Sehnde Süd ist am Donnerstag ein beschädigtes Binnenschiff vor dem Sinken bewahrt worden. Taucher dichteten mehrere Lecks ab, während Einsatzkräfte große Wassermengen kontinuierlich aus dem Rumpf förderten.

Die Feuerwehr rückte mit Tauchern und Spezialgerät aus, nachdem ein nach einer Kollision beschädigtes Schiff Wasser aufnahm. Mehrere Leckstellen konnten provisorisch abgedichtet werden, sodass das manövrierunfähige Binnenschiff stabilisiert wurde.

Erste Lage vor Ort

Die Schiffshavarie bestätigte sich unmittelbar nach Eintreffen der Feuerwehr an der Liegestelle Sehnde Süd. Größere Wassermengen drangen durch einen deutlich eingedrückten Bug in den Rumpf des vertäuten Binnenschiffes ein. Einsatzkräfte setzten eine Tragkraftspritze und eine Tauchpumpe ein, um den stetigen Zufluss zunächst zu verlangsamen. Betriebsstoffe traten nicht aus, und Personen wurden nicht verletzt.

Taucheinsätze und Abdichtmaßnahmen

Zur Unterstützung wurden weitere Tauchergruppen aus Lehrte und Burgdorf sowie die Ortsfeuerwehr Bolzum alarmiert. Unter Wasser identifizierten Einsatztaucher ein etwa 20 mal 20 Zentimeter großes Loch, das mit einer aufblasbaren Kanalabdichtung weitgehend geschlossen wurde. Dadurch förderten die Pumpen erstmals mehr Wasser ab, als nachlief. Sichtbar hob sich das Schiff etwa einen Meter und stabilisierte sich.

Weitere Untersuchungen zeigten zwei kleinere Lecks unterhalb der Wasserlinie, die nur von außen erreichbar waren. Auch diese wurden provisorisch verschlossen. Währenddessen pumpten Kräfte weiterhin große Wassermengen ab, bis die bordeigenen Pumpen den Restfluss übernehmen konnten.

Nach rund fünf Stunden, gegen 20:15 Uhr, beendete die Feuerwehr den Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe oder zum genauen Unfallablauf lagen nicht vor. Im Einsatz standen die Ortsfeuerwehren Sehnde und Bolzum, die Tauchergruppen aus Lehrte und Burgdorf sowie Rettungsdienst und Polizei.

Ehrenamtliche Johanniter

Ehrenamt braucht stärkere Unterstützung

3. Dezember 2025/in Region Hannover

Johanniter fordern bessere Rahmenbedingungen und nachhaltige Finanzierung.

Die Organisation weist darauf hin, dass Ehrenamtliche in zahlreichen Bereichen unverzichtbare Aufgaben übernehmen. Um diese Strukturen langfristig zu erhalten, seien moderne Ausstattung, klare politische Rahmenbedingungen und ausreichende Finanzierung erforderlich.

HANNOVER (redu). Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hebt zum Internationalen Tag des Ehrenamts die Bedeutung freiwilliger Hilfe hervor und mahnt eine verlässliche Finanzierung zur Sicherung gesellschaftlicher Leistungen an.

Bedeutung des Ehrenamts

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts betont die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die zentrale Rolle freiwilliger Helfer in Deutschland. Das Ehrenamt gilt als wesentlicher Bestandteil zahlreicher Dienste, vom Bevölkerungsschutz bis zur sozialen Unterstützung. Uwe Beyes aus dem Landesvorstand hebt hervor, dass ein Ausfall dieser Strukturen weitreichende Folgen hätte. Die Aufgaben reichten von Rettungs- und Sanitätsdiensten bis zu Hospizbegleitung, Kältehilfe und Erster-Hilfe-Ausbildung.

Forderungen an die Politik

Beyes erläutert, dass die Organisation viel in die Gewinnung und Bindung freiwilliger Kräfte investiere. Dennoch müsse auch die Politik Beiträge leisten, um das Engagement attraktiv zu halten. Kosten für Ausbildung, Verpflegung, Versicherung und zeitgemäße Ausstattung trügen derzeit überwiegend die Hilfsorganisationen selbst. Nach Angaben des Landesvorstands sei dies ein hoher Aufwand, der künftig stärker unterstützt werden müsse. Beyes fordert eine auskömmliche Finanzierung, um die Aufgaben dauerhaft abzusichern und eine Gleichbehandlung aller Helfenden zu erreichen.

Wertschätzung der Helfenden

Der Landesvorstand betont, dass die Ehrenamtlichen täglich erheblichen Einsatz leisten. Dieser Einsatz verdiene Dank und Anerkennung. Die Gleichstellung aller ehrenamtlich Tätigen sei ein notwendiger Schritt, um die Anerkennung ihrer Arbeit zu stärken. Ziel sei es, gleiche Rahmenbedingungen für alle Engagierten sicherzustellen.

Nachwuchs und Jugendverbandsarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung. Viele Engagierte finden über die Familie, den Freiwilligendienst oder die Jugendangebote der Organisation den Weg ins Ehrenamt. Die Johanniter-Jugend leiste aus Sicht von Beyes einen wichtigen Beitrag zur Verbandsarbeit und bringe sich bei vielen Themen ein. In Niedersachsen und Bremen engagieren sich derzeit mehr als 1.900 junge Menschen in Jugendgruppen, Projekten und Schulsanitätsdiensten.

Politische Beteiligung junger Menschen

Julius Richter aus der Landesjugendleitung betont, dass Jugendliche nicht nur früh praktische Fähigkeiten erwerben, sondern sich auch weiterqualifizieren können. Neben fachlicher Entwicklung seien politische Mitgestaltung und Meinungsbildung wichtig. Richter verweist darauf, dass die Jugend sich zu Fragen wie Finanzierung des Freiwilligendienstes, Bevölkerungsschutz oder einem möglichen verpflichtenden Gesellschaftsjahr positionieren wolle. Ergänzende Beteiligungsformate über die Organisation hinaus seien aus seiner Sicht sinnvoll, um Interessen junger Menschen sichtbarer zu machen und demokratische Prozesse zu stärken.

Lila Regionshaus

Regionshaus erstrahlt lila zum Tag der Menschen mit Behinderung

1. Dezember 2025/in Region Hannover

Aktion „Positively Purple“ rückt Rechte von Menschen mit Behinderung in den Fokus.

HANNOVER (redu) – Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung lässt die Region Hannover am 3. Dezember das Regionshaus in kräftigem Lila erstrahlen. Die Aktion ist Teil der weltweiten Kampagne „Positively Purple“ und soll Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen schaffen.

Die Region Hannover beteiligt sich auch in diesem Jahr an der internationalen Kampagne „Positively Purple“. Am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, wird das Regionshaus in der Hildesheimer Straße ab 17 Uhr in einem kräftigen Lilaton beleuchtet. Mit der Aktion soll ein sichtbares Zeichen für Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzt werden.

Im Mittelpunkt steht das Ziel, Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dafür hat die Region Anfang 2020 den Fachbereich Teilhabe eingerichtet, der sämtliche Hilfen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen bündelt. Zu den Aufgaben gehören die Eingliederungshilfe, Teilhabeleistungen für Kinder und Erwachsene sowie Angebote des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Fachkräfte aus verschiedenen Professionen begleiten Kinder, Jugendlichen und Erwachsene bei der Planung eines individuellen Lebensentwurfs, der größtmögliche Selbstständigkeit ermöglichen soll. Die psychosozialen Beratungsstellen bieten zusätzlich Unterstützung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Die Ausgaben für Teilhabeleistungen steigen seit Jahren deutlich an. Für das Haushaltsjahr 2026 plant der Fachbereich Teilhabe Mittel in Höhe von 558 Millionen Euro ein, rund 55 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr 2025. Bereits 2024 hatten die Aufwendungen bei 492 Millionen Euro gelegen. Laut Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke resultiert der Anstieg aus gesetzlichen Vorgaben, steigenden Kosten und einem wachsenden Bedarf. Sie betont, dass Menschen aller Altersgruppen und mit jeder Form der Beeinträchtigung niedrigschwellige Unterstützung erhalten sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von Barrieren. Die Region setzt unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen und in Verwaltungsgebäuden Maßnahmen um, um Zugänge zu erleichtern. Ein wichtiges Angebot ist zudem die Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache auf hannover.de, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu relevanten Inhalten zu ermöglichen.

In der Region Hannover leben mehr als 100.000 Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis. Hinzu kommen Personen mit geringerer Beeinträchtigung oder ohne Ausweis sowie deren Umfeld. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der Region, Sylvia Thiel, weist darauf hin, dass damit mindestens jeder zehnte Mensch in der Region betroffen sei. Thiel betont: „Barrierefreiheit und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind keine Option, sondern Pflicht und Kern unserer Gesellschaft. Inklusion gelingt nur gemeinsam.“

Feuerschutz zur Weihnachtszeit

Sicher durch die Weihnachtszeit: Hinweise der Feuerwehr

1. Dezember 2025/in Region Hannover

Lehrter Feuerwehr ruft zu Achtsamkeit in der Adventszeit auf.

LEHRTE (redu) – Die Stadtfeuerwehr Lehrte weist zum Beginn der Advents- und Weihnachtszeit auf erhöhte Brandgefahren hin. Mit mehreren Sicherheitstipps soll verhindert werden, dass Kerzenbrände in Wohnungen zu gefährlichen Situationen führen.

Die Advents- und Weihnachtszeit gilt vielerorts als Zeit der Ruhe und Besinnung, doch in vielen Haushalten steigt mit Wachskerzen auf Kränzen, Gestecken und Weihnachtsbäumen die Brandgefahr deutlich an. Die Stadtfeuerwehr Lehrte erinnert deshalb daran, auf einen sicheren Umgang mit offenen Flammen zu achten und einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Bereits beim Aufstellen von Adventskränzen, Gestecken oder Weihnachtsbäumen sollte auf einen stabilen und nicht brennbaren Untergrund geachtet werden. Wichtig ist zudem ein ausreichender Abstand zu Möbeln, Vorhängen oder anderen brennbaren Gegenständen. Räume, in denen Kerzen brennen, dürfen grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt bleiben. Kinder und Haustiere sollten sich niemals ohne Aufsicht in unmittelbarer Nähe zu offenen Flammen aufhalten.

Da Zweige und Gestecke mit der Zeit austrocknen und dadurch leicht entflammbar werden, empfiehlt die Feuerwehr regelmäßiges Gießen oder Besprühen, um dem Austrocknen entgegenzuwirken. Beim Einsatz elektrischer Kerzen oder Lichterketten sollte darauf geachtet werden, dass diese mit einem VDE-Prüfzeichen versehen sind.

Vor dem Anzünden von Wachskerzen sollte eine geeignete Löschmöglichkeit bereitstehen, etwa ein Eimer Wasser, eine gefüllte Gießkanne, eine Löschdecke oder ein Löschspray. Eigene Löschversuche sind jedoch nur dann ratsam, wenn keine Gefahr für die eigene Sicherheit besteht. Lässt sich ein Brand nicht sofort löschen, muss der Raum umgehend verlassen, die Tür geschlossen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden. Anschließend sollen Angehörige und Mitbewohner gewarnt und das Gebäude verlassen werden.

In Mehrfamilienhäusern weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, Fahrstühle im Brandfall nicht zu benutzen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sollten sich Betroffene kenntlich machen und den Wohnungsschlüssel bereithalten, um einen schnellen Zugang zu ermöglichen.

Mit ihren Hinweisen möchte die Stadtfeuerwehr Lehrte dazu beitragen, dass die Advents- und Weihnachtszeit ruhig und sicher verläuft und möglichst keine „weihnachtlichen“ Einsätze erforderlich werden.

Radfahrer

Zwei Vizetitel für die Region beim Stadtradeln 2025

28. November 2025/in Region Hannover

Region und Regionsparlament sichern sich jeweils Rang zwei im Wettbewerb.

REGION HANNOVER (redu) – Die Region Hannover hat beim bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln erneut starke Ergebnisse erzielt und in zwei Kategorien den zweiten Platz erreicht.

Die Region Hannover gehört im Wettbewerb Stadtradeln auch im Jahr 2025 zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen im bundesweiten Vergleich. In der Kategorie der Kommunen mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern belegte sie erneut den zweiten Platz. Die Region erreichte mit insgesamt 4.393.671 geradelten Kilometern eine Platzierung direkt hinter Berlin, das 6.938.662 Kilometer erzielte, und vor München mit 4.126.728 Kilometern. Damit setzte die Region ihre Serie erfolgreicher Teilnahmen fort und bestätigte ihre Position auf dem Podium.

Auch das Kommunalparlament der Region Hannover erzielte im diesjährigen Wettbewerb ein starkes Ergebnis. Mit durchschnittlich 20,44 Kilometern pro teilnehmender Person erreichten die Mitglieder der Regionsversammlung in der Kategorie der Kommunalparlamente über 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner den zweiten Rang. Nur Leipzig lag mit 21,07 Kilometern knapp davor. Hinter der Region Hannover folgte München mit 16,99 Kilometern pro Person. Die Region Hannover nahm mit 26 Mitgliedern an dieser Wertung teil, während Leipzig 18 und München 21 Teilnehmende verzeichnete.

Der Wettbewerb Stadtradeln stellt jährlich die Frage nach der Fahrradaktivität in deutschen Kommunen und ihren Parlamenten. Erfasst werden dabei die von den Teilnehmenden im Aktionszeitraum zurückgelegten Kilometer. Die nun veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Region Hannover im deutschlandweiten Vergleich eine konstante Rolle unter den fahrradaktivsten Gebieten einnimmt. Die Platzierung im oberen Bereich bestätigt den Umfang des Engagements in der Region und die Bereitschaft vieler Menschen, regelmäßig aufs Fahrrad zu steigen.

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse äußerte sich Regionspräsident Steffen Krach zu den erzielten Platzierungen. Er betonte, dass die Region Hannover erneut gezeigt habe, wie stark das Fahrrad im Alltag der Menschen verankert sei. Krach hob hervor, dass sich dieses Bild sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Parlamentswertung widerspiegle. Zudem dankte er den Bürgerinnen und Bürgern der Region sowie den Mitgliedern der Regionsversammlung für ihren Einsatz im Rahmen des Wettbewerbs.

Die detaillierte Auflistung der Ergebnisse verdeutlicht die Positionierung im bundesweiten Kontext. In der kommunalen Kategorie über 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner belegte Berlin mit einem deutlichen Abstand den ersten Platz. Die Region Hannover folgte auf Rang zwei und konnte sich gegenüber München behaupten, das den dritten Platz einnahm. Auch in der Kategorie des fahrradaktivsten Kommunalparlaments zeigte sich ein enges Feld an der Spitze, in dem Leipzig und die Region Hannover mit geringem Abstand beieinanderlagen. Die Werte belegen, dass bereits geringe Kilometerunterschiede den Ausschlag für die endgültige Platzierung geben konnten.

Der Wettbewerb Stadtradeln hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe etabliert. Die Region Hannover nimmt traditionell daran teil und erreichte in mehreren Durchgängen vordere Platzierungen. Die erneuten zweiten Ränge knüpfen an die Ergebnisse der Vorjahre an, in denen die Region ebenfalls im Spitzenfeld vertreten war. Die aktuellen Zahlen bestätigen diese Entwicklung und zeigen, dass sich das Engagement in der Region auf einem stabil hohen Niveau bewegt.

Die Teilnahme der Bevölkerung und des Kommunalparlaments trägt dazu bei, die Bedeutung des Radverkehrs im regionalen Alltag sichtbar zu machen. Neben dem Wettbewerb steht insbesondere die Erfassung der geradelten Kilometer im Vordergrund, die Rückschlüsse auf das Mobilitätsverhalten zulässt. Die Ergebnisse tragen dazu bei, den Stellenwert des Fahrrads sowohl im Alltagsverkehr als auch in politischen Diskussionen zur Mobilität hervorzuheben.

Aus den vorliegenden Daten geht hervor, dass die Region Hannover mit über 4,3 Millionen Kilometern eine erhebliche Strecke zurückgelegt hat. Diese Zahl zeigt, wie viele Menschen sich aktiv beteiligt haben und welchen Umfang der Wettbewerb für die Region hatte. Die Platzierung in zwei Kategorien mit jeweils Rang zwei unterstreicht die Bedeutung des Radverkehrs und die Präsenz der Region Hannover im bundesweiten Vergleich.

Die abschließende Betrachtung der diesjährigen Wertungen bestätigt, dass sich die Region Hannover sowohl als Kommune als auch mit ihrem Kommunalparlament erneut in der Spitzengruppe behauptet hat. Die Ergebnisse spiegeln die kontinuierliche Beteiligung und das wiederkehrende Engagement wider, das den Wettbewerb in der Region prägt. Die knappe Differenz zu den Erstplatzierten zeigt zugleich, wie nah die Region Hannover an der Spitze des bundesweiten Feldes liegt. Mit den erzielten Kilometern und Platzierungen setzt sie ihre erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb fort und bleibt eine der aktivsten Regionen im Stadtradeln.

Schweres technisches Gerät der Feuerwehr

Einsatzsimulation mit eingeklemmter Person an der K114

28. November 2025/in Region Hannover

Anspruchsvolle technische Hilfeleistungsübung in Altwarmbüchen.

ALTWARMBÜCHEN (redu) – Die Feuerwehr Altwarmbüchen hat am Abend des 28. November eine umfangreiche Einsatzübung an der K114 durchgeführt. In einem realistisch dargestellten Verkehrsunfall musste ein eingeschlossener Fahrer unter anspruchsvollen Bedingungen befreit werden.

Am 28. November führte die Feuerwehr Altwarmbüchen eine umfassende technische Hilfeleistungsübung durch, die gegen 18.25 Uhr mit der angenommenen Meldung über eine eingeklemmte Person begann. Das Szenario war auf der K114 in einer langgezogenen Kurve zwischen Altwarmbüchen und Isernhagen KB vorbereitet, um eine realitätsnahe Ausgangslage zu schaffen. Ein VW Golf 4 war hierfür so positioniert worden, dass er nach einem angenommenen Abkommen von der Fahrbahn auf die Fahrzeugseite gekippt und anschließend mit dem Dach an einem Straßenbaum zum Stillstand gekommen war. Der Fahrer, dargestellt durch Sven Nawroth, befand sich eingeschlossen im Inneren und war mit einem Arm unter der Fahrertür eingeklemmt.

Einsatzsimulation mit eingeklemmter Person an der K114 – 251127 FW Altwb Uebung VU 1 50

Schwierige Ausgangslage bei der technischen Rettung . © Carl-Marcus Müller

Die besondere Lage des PKW erschwerte das Szenario deutlich. Die Anlehnung an den Baum beeinflusste Stabilisierung, Zugangsöffnung und Rettungstaktik. Zu den Übungsschwerpunkten zählten das Sichern des Fahrzeugs, das Vorgehen bei erschwerten technischen Rettungen, die Abstimmung mit dem Rettungsdienst, der Erstzugang zum Patienten sowie die Erprobung alternativer Rettungswege. Damit sollte ein breites Spektrum typischer Herausforderungen aus realen Einsatzsituationen abgebildet werden.

Als erste Einheit traf die KTG Hannover mit einem Rettungswagen ein. An Bord waren drei Notfallsanitäterinnen in Ausbildung sowie Praxisanleitende. Nach der ersten Lageeinschätzung wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen durch die Regionsleitstelle Hannover nachalarmiert. Für die Auszubildenden bot die Übung eine seltene Gelegenheit, unter realitätsnahen Bedingungen zu arbeiten. Eine der Teilnehmerinnen erklärte: „So praxisnah kann man in der Schule einfach nicht üben. Allein die Tatsache, dass es dunkel war und wir zunächst auf uns allein gestellt waren, war unglaublich herausfordernd und realitätsnah.“

Einsatzsimulation mit eingeklemmter Person an der K114 – 251127 FW Altwb Uebung VU 1 32

Der Rettungsdienst versorgt gemeinsam mit der Feuerwehr den Fahrer. © Carl-Marcus Müller

Auch Ortsbrandmeister Björn van Veen zog ein positives Fazit. Er betonte: „Die wiederkehrenden Übungen zeigen deutlich, dass wir mit unserem praxisnahen Training auf dem richtigen Weg sind. Die Abläufe sitzen, die Zusammenarbeit funktioniert – genau das brauchen wir für den Einsatzfall.“ Seine Einschätzung unterstrich den Wert der regelmäßigen Trainings zur Stärkung der Einsatzbereitschaft.

Um den Übungsablauf möglichst realitätsnah abzubilden, war zudem eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Großburgwedel eingebunden. Die Beteiligung der Polizei sollte unter anderem die Zusammenarbeit an einem typischen Verkehrsunfallszenario nachstellen und Entscheidungswege so darstellen, wie sie auch im Realeinsatz stattfinden würden. Durch die gemeinsame Arbeit aller Beteiligten entstand ein vollständiges Einsatzbild, das den Kräften ein intensives Training unter nahezu echten Bedingungen ermöglichte.

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