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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Neujahr 2026

Jahreswechsel 2025/2026 – Dank, Gedanken und Wünsche

30. Dezember 2025/in Region Hannover

Das Jahr neigt sich dem Ende

HANNOVER (redu) – Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zwischen positiven Entwicklungen und Herausforderungen gab es viele Themen, die unseren Alltag und die Menschen in unserer Region berührt haben. Nicht alle Nachrichten, die wir berichten konnten, waren angenehm – viele Geschehnisse rufen auch Sorge oder Betroffenheit hervor. Dennoch ist es wichtig, den Blick nach vorn zu richten und die Zukunft mit Zuversicht, Offenheit und Hoffnung zu betrachten.

Dank für Ihre Lesertreue

Mit dem Jahreswechsel endet ein ereignisreiches Jahr, in dem viele Themen unseren Alltag, unsere Region und die Menschen geprägt haben. Wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken – für Ihre Treue, Ihr Interesse und die regelmäßige Begleitung unserer Berichterstattung. Ihre Aufmerksamkeit ist die Grundlage dafür, dass lokale Nachrichten sichtbar bleiben und Berichtserstattung aus unserer Umgebung Gehör finden.

Nicht jeder kann den Jahreswechsel im Kreise der Familie feiern

Während viele die letzten Stunden des Jahres im Kreis von Familie, Freunden oder in ruhiger Atmosphäre verbringen, sind zahlreiche Menschen weiterhin im Einsatz – darunter Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeitende im Katastrophenschutz und in Leitstellen, Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel, in der Gastronomie, in sozialen Einrichtungen sowie viele weitere unverzichtbare Berufsgruppen. Sie alle sorgen ehren- oder hauptamtlich dafür, dass Sicherheit, Versorgung und Unterstützung auch in der Silvesternacht gewährleistet bleiben. Ihnen gilt ein besonderer Dank.

Gedanken an Menschen in Krisen

Gleichzeitig richten wir unsere Gedanken an jene Menschen, die den Jahreswechsel nicht in Frieden erleben dürfen – sei es durch Krieg, politische Unruhen, Flucht oder persönliche Schicksale. Ihnen wünschen wir Kraft, Hoffnung und Momente der Zuversicht. Unser Mitgefühl gilt auch jenen, die Angehörige verloren haben, die sich in medizinischer Behandlung befinden oder deren Alltag von persönlichen Sorgen geprägt ist. Möge das kommende Jahr ihnen Wege eröffnen, die von Unterstützung, Menschlichkeit und dem Gefühl des Nicht‑Alleinseins begleitet werden.

Wünsche zum neuen Jahr

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen guten und vor allem gesunden Start in das neue Jahr. Möge 2026 geprägt sein von Frieden, Diplomatie und einem respektvollen Umgang zwischen Menschen, Staaten und Kulturen – mit der Hoffnung, dass Konflikte entschärft, Dialoge geführt und Brücken gebaut werden.

In gewohnter Weise stehen wir Ihnen auch im kommenden Jahr verlässlich, aktuell und neutral mit unserer Berichterstattung zur Seite – nah an den Ereignissen, nah an den Menschen unserer Region.

Weihnachtstrucker JUH

Johanniter schicken Weihnachtstrucker nach Rumänien und Ukraine

29. Dezember 2025/in Region Hannover

Mehr als 2200 Pakete stammen aus dem Großraum Hannover.

HANNOVER (redu) – Am 26. Dezember sind die Johanniter-Weihnachtstrucker mit drei Lastwagen von Niedersachsen aus nach Rumänien gestartet. An Bord des Konvois befinden sich 4950 Hilfspakete, darunter 2255 aus dem Großraum Hannover, die für bedürftige Menschen bestimmt sind.

Der Konvoi bringt gespendete Pakete nach Osteuropa und unterstützt dort Familien, Kinder und Hilfsorganisationen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Spielzeug.

Voll beladen bis unters Dach machten sich am zweiten Weihnachtstag drei Trucks der Johanniter-Weihnachtstrucker aus Niedersachsen und Bremen auf den Weg. Begleitet von zwei Fahrzeugen und 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern führt die Route zunächst nach Bistritz in Rumänien. Dort befindet sich ein Verladezentrum für die weiteren Transporte.

In Bistritz werden die Hilfspakete an kooperierende Logistikunternehmen übergeben, die sie in die Ukraine weitertransportieren. Die Verteilung vor Ort übernehmen langjährige Partnerorganisationen der Johanniter. Ein Teil der Pakete wurde bereits in Rumänien an bedürftige Kinder und ihre Familien ausgegeben.

Seit neun Jahren beteiligen sich die Johanniter in Niedersachsen an dem Projekt. Allein im Großraum Hannover kamen 2255 Pakete zusammen. Weitere Lieferungen folgen im Januar.

Fahrzeugbrand auf Raststätte Lehrter See fordert Feuerwehr – LKW Brand Lehrte 25 12 26

Fahrzeugbrand auf Raststätte Lehrter See fordert Feuerwehr

26. Dezember 2025/in Region Hannover

Rund 60 Einsatzkräfte bei winterlichen Bedingungen im Einsatz.

LEHRTE (redu) – Am zweiten Weihnachtstag ist die Feuerwehr Lehrte zu einem Fahrzeugbrand auf die Raststätte Lehrter See in Fahrtrichtung Berlin ausgerückt. Ein brennender Transporter setzte zwei danebenstehende Sattelzüge in Brand, ein weiterer Lastwagen konnte geschützt werden.

Der Einsatz zeigte die Herausforderungen von Brandeinsätzen auf Autobahnraststätten, insbesondere bei winterlichen Temperaturen und erschwerter Löschwasserversorgung.

Gegen 15:23 Uhr wurde die Feuerwehr Lehrte alarmiert, nachdem im Motorraum eines Transporters ein Feuer ausgebrochen war. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug in Vollbrand, die Flammen hatten bereits auf zwei abgestellte Sattelzüge übergegriffen.

Besonders betroffen war ein direkt neben dem Transporter abgestellter Lastzug, dessen Auflieger mit Papier beladen war. Umgehend wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Ortsfeuerwehren aus Ahlten, Aligse, Steinwedel und Immensen nachalarmiert. Mehrere Trupps nahmen parallel die Brandbekämpfung sowie eine Riegelstellung vor, um einen dritten Sattelzug vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Erschwerte Löschwasserversorgung

Die winterlichen Temperaturen erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Wasserstellen waren teilweise eingefroren, ein Unterflurhydrant konnte nicht genutzt werden. Zudem gefror ausgebrachtes Wasser sofort und bildete Eisflächen. Die Löschwasserversorgung erfolgte unter anderem über den angrenzenden Hohnhorstweg.

Der Transporter sowie ein Sattelzug mit Zugmaschine wurden durch den Brand stark beschädigt oder teilweise zerstört. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch ein weiteres Übergreifen auf den dritten Lastwagen verhindert werden.

Löscharbeiten bei Minustemperaturen

Schwierige Löscharbeiten bei winterlichen Temperaturen © Feuerwehr Lehrte

Aufwendige Nachlöscharbeiten

Nach dem Ablöschen des Feuers musste der betroffene Sattelauflieger vollständig entladen werden. Paletten wurden mithilfe eines Tanklöschfahrzeugs heruntergezogen, auseinandergezogen und verbliebene Glutnester mit Netzmittel erstickt. Zum Schutz der Einsatzkräfte und Passanten wurden vereiste Bereiche wiederholt abgestreut.

Gegen 18:40 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei. Diese übernahm die weiteren Maßnahmen zur Entsorgung der Ladung und zum Abtransport der Fahrzeuge in Abstimmung mit einem Abschleppunternehmen. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Küchenbrand in Arpke

Drei Feuerwehreinsätze am 1. Weihnachtstag in Lehrte

26. Dezember 2025/in Region Hannover

Zwischen Gartenhausbrand, Ölspur und Wohnungsbrand rückten Kräfte mehrfach aus.

LEHRTE (redu) – Am 1. Weihnachtstag rückten die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Lehrte zu drei Feuerwehreinsätzen aus. Innerhalb weniger Stunden wurden sie zu einem Brand eines Pumpenhauses, zu ausgelaufenen Betriebsstoffen sowie zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

Die Einsätze zeigen, dass auch an Feiertagen jederzeit mit Notlagen gerechnet werden muss und die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehren für die Sicherheit in Lehrte unverzichtbar ist.

Der erste Einsatz führte die Ortsfeuerwehren aus Arpke, Hämelerwald und Sievershausen am Vormittag in den Röhrser Weg nach Sievershausen. Gemeldet war ein brennendes Gartenhaus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein etwa zwei mal zwei Meter großes Pumpenhaus betroffen war. Ein mit Propangas betriebener Heizlüfter hatte Teile der Inneneinrichtung in Brand gesetzt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten Anwohner das Feuer bereits gelöscht und die Gasflasche ins Freie gebracht. Da weiterhin Gas ausströmte, wurde die Flasche gekühlt und anschließend in eine mit Wasser gefüllte Tonne gestellt, damit das Gas kontrolliert entweichen konnte. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Brandnester. Verletzt wurde niemand, zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor. Im Einsatz waren 38 Kräfte mit neun Fahrzeugen.

Ölspur in der Kernstadt

Am frühen Nachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zu auslaufenden Betriebsstoffen in die Köhlerheide alarmiert. Zusätzlich war eine Öl- oder Kraftstoffspur von der Iltener Straße gemeldet worden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte lediglich eine geringe Menge ausgelaufener Betriebsstoffe fest, die mit Ölbindemittel abgestreut werden konnte. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Der Einsatz endete nach kurzer Zeit mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.

Küchenbrand in Arpke

Am späten Nachmittag wurden erneut die Ortsfeuerwehren aus Arpke, Hämelerwald und Sievershausen alarmiert. In der Straße An der Bockmühle war Rauch aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses gemeldet worden. Beim Eintreffen drang dichter Rauch aus einer Wohnung im Gebäude. Die Bewohner hatten die Wohnung bereits verlassen und Nachbarn informiert.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. In der Wohnung stand die Küche in Vollbrand. Das Feuer konnte schnell gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden. Anschließend wurde das Gebäude belüftet und kontrolliert. Die Bewohner konnten zurück in ihre Wohnungen, die betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar. Im Einsatz waren 37 Kräfte mit zwölf Fahrzeugen sowie Polizei und Rettungsdienst. Die Einsatzstelle wurde am Abend an die Polizei übergeben.

Dachstuhlbrand in Isernhagen NB

Dachstuhlbrand zerstört Scheune in Isernhagen NB

24. Dezember 2025/in Region Hannover

Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Nachbargebäude.

ISERNHAGEN N.B. – Am Dienstagabend ist es in der Straße Am Ortfelde zu einem Brand in einer Scheune gekommen. Die Feuerwehr wurde zunächst zu einem Gebäudebrand alarmiert, erhöhte die Alarmstufe jedoch rasch. Beim Dachstuhlbrand waren mehrere Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Der Einsatz führte über mehrere Stunden zu Straßensperrungen und zeigte die Bedeutung der überörtlichen Zusammenarbeit der Feuerwehren in der Gemeinde Isernhagen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachbereich einer Scheune bereits in voller Ausdehnung. Der Dachstuhlbrand machte den Einsatz einer Drehleiter erforderlich. Ersthelfer hatten zuvor einen Minibagger aus dem Gebäude gefahren und erste Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen.

Die Feuerwehr Isernhagen NB leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Unterstützt wurde sie durch die Drehleiter aus Altwarmbüchen, die sowohl zur Brandbekämpfung als auch später für Nachlöscharbeiten eingesetzt wurde. Die Feuerwehr Isernhagen HB stellte mit mehreren Fahrzeugen die Wasserversorgung sicher.

Drehleitereinsatz

Drehleitereinsatz der Feuerwehr Isernhagen. © Bernd Günther

Nachlöscharbeiten

Gegen 22.10 Uhr meldete die Einsatzleitung den Brand unter Kontrolle. Um 0.25 Uhr hieß es schließlich „Feuer aus“. In der Folge wurden Dachflächen gezielt geöffnet, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Trotz des schnellen Eingreifens brannte der Dachbereich der Scheune vollständig aus. Ein Übergreifen auf eine angrenzende Scheune konnte verhindert werden. Zwei Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Straße Am Ortfelde blieb bis etwa 0.30 Uhr voll gesperrt. Der Einsatz endete gegen 1.30 Uhr.

Gegen 3.00 Uhr wurden die Ortsbrandmeisterin und der stellvertretende Ortsbrandmeister zu einer Brandnachschau alarmiert. Dabei konnten keine weiteren Feststellungen gemacht werden.

Frohe Weihnachten

Weihnachtsgrüße an unsere Leserinnen und Leser

23. Dezember 2025/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

HANNOVER (red) – Zum Jahresausklang und zum Weihnachtsfest möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihr Vertrauen haben unsere Arbeit auch in diesem Jahr getragen und motiviert. Ohne eine engagierte Leserschaft wären fundierte Berichterstattung, sorgfältige Recherche und aktuelle Informationen nicht möglich.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches, friedliches und hoffentlich erholsames Weihnachtsfest 2025 – mit Zeit für Ruhe, Begegnungen und Zuversicht.

Ein besonderer Dank gilt unseren befreundeten Fotografinnen und Fotografen, die mit ihrem Blick für den richtigen Moment einen wichtigen Beitrag zur Qualität unserer Berichterstattung leisten. Ebenso danken wir den helfenden Händen hinter den Kulissen der Redaktion – den „guten Geistern“, die oft im Hintergrund arbeiten und doch unverzichtbar sind.

Unser ausdrücklicher Dank richtet sich außerdem an die Pressestellen sowie an die Pressesprecherinnen und Pressesprecher von Organisationen, Behörden, Feuerwehr und Polizei. Die professionelle, verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit – vor Ort wie auch im Hintergrund – ist eine zentrale Grundlage für sachliche, transparente und zeitnahe journalistische Arbeit.

Auch im kommenden Jahr werden wir Sie gerne weiterhin zuverlässig, kritisch und nah am Geschehen informieren. Freuen Sie sich auf neue Themen, spannende Reportagen und informative Beiträge.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – und kommen Sie gut und gesund durch die Feiertage.

Ihre Redaktion

Verkehrsunfall in Sehnde

Kollision auf B 65 in Sehnde: Zwei Fahrer verletzt

21. Dezember 2025/in Region Hannover

Zwei Pkw bei Unfall in der Ortsdurchfahrt beschädigt.

SEHNDE (redu) – Bei einer Kollision sind am Sonntagvormittag, 21. Dezember, auf der Bundesstraße 65 in der Ortsdurchfahrt Sehnde zwei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 11.00 Uhr auf der Peiner Straße. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen auf einer zentralen Durchgangsstraße und erforderte Maßnahmen zur Sicherung und Reinigung der Fahrbahn.

Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es am Sonntagvormittag auf der Peiner Straße in Sehnde zu der Kollision. Ein Pkw prallte dabei gegen einen Baum und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein weiterer Pkw stieß mit einem parkenden Fahrzeug zusammen.

Maßnahmen der Feuerwehr

Die beiden Fahrer wurden bereits vor Eintreffen der Feuerwehr vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Ortsfeuerwehr Sehnde sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Zum Glück nur leichte Verletzungen

Beide Fahrer erlitten nach Angaben des Rettungsdienstes leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Polizei sowie der Bereitschaftsdienst des Baubetriebshofes im Einsatz, der zur Reinigung der Fahrbahn angefordert wurde. Während der Maßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Schwerer Verkehrsunfall

Motorradfahrerin nach Unfall in Steinhude schwer verletzt

21. Dezember 2025/in Region Hannover

Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach Kollision.

WUNSTORF-STEINHUDE (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall ist am heutigen Tag gegen 13.35 Uhr eine Motorradfahrerin an der Kreuzung Sölterweg und Bruchdamm in Steinhude schwer verletzt worden. Die Frau kam nach der Kollision mit einem Pkw auf dem Fahrzeugdach zum Liegen, zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.

Der Unfall führte zu einem Großeinsatz und erheblichen Verkehrsbehinderungen im touristisch stark frequentierten Bereich von Steinhude.

Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es an der Kreuzung Sölterweg und Bruchdamm zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Beim Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr lag die Motorradfahrerin auf dem Dach des beteiligten Autos. Sie wurde zunächst medizinisch versorgt und anschließend mithilfe der Feuerwehr Steinhude vom Fahrzeug gerettet.

Rettungshubschraubereinsatz

An der Unfallstelle wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 eingesetzt. © Feuerwehr Wunstarf

Rettung und Betreuung Betroffener

Die beiden Insassen des Pkw konnten ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Betroffenen und sicherte die Unfallstelle ab. Zudem stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher und verhinderten ein weiteres Auslösen der Airbags.

Weitere Kollision mit Rettungswagen und Sperrung

Während der Anfahrt weiterer Rettungsmittel kam es in unmittelbarer Nähe zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Rettungswagen kollidierte mit einem Pkw, der gerade wenden wollte. Verletzt wurde dabei niemand. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Steinhude und Wunstorf, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren der Verkehrsunfalldienst der Polizei, die Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Psychosoziale Notfallversorgung der Johanniter Wunstorf.

Motorsägenausbildung

Feuerwehr Lehrte schult Motorsägenkräfte

20. Dezember 2025/in Region Hannover

Elf Einsatzkräfte absolvieren Ausbildung zum Jahresende.

LEHRTE (redu) – Zum Jahresende haben elf Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte erfolgreich eine Motorsägenausbildung abgeschlossen. In mehreren Theorie- und Praxiseinheiten wurden sie für den sicheren Einsatz der Motorsäge bei Sturmlagen, technischen Hilfeleistungen und Bränden geschult.

Der Einsatz von Motorsägen gehört zu besonders gefahrgeneigten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Speziell geschultes und körperlich geeignetes Personal erhöht die Sicherheit im Einsatz und stellt sicher, dass Arbeiten unter erschwerten Bedingungen kontrolliert und fachgerecht durchgeführt werden können.

Die Motorsäge ist für die Feuerwehr ein zentrales Einsatzmittel. Sie kommt nicht nur bei der Beseitigung umgestürzter Bäume nach Stürmen zum Einsatz, sondern auch bei Verkehrsunfällen, Bränden oder anderen technischen Hilfeleistungen. Mit ihr werden Hindernisse entfernt, Zugänge zu Wohnungen oder Brandstellen geschaffen, Dächer geöffnet oder Holz für besondere Einsatzlagen zugeschnitten.

Der Umgang mit der Motorsäge erfordert eine spezielle Ausbildung und darf nicht von jeder Feuerwehrangehörigen und jedem Feuerwehrangehörigen durchgeführt werden. Aus diesem Grund stellten sich elf Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte zum Jahresende der umfangreichen Ausbildung zum Motorsägenführer.

Anerkannte Ausbildungsstätte

Die Stadtfeuerwehr Lehrte erfüllt mit sechs qualifizierten Ausbildern sowie einem Ausbilderanwärter alle Anforderungen an eine anerkannte Ausbildungsstätte. Alle Ausbilder verfügen über die notwendige Qualifikation für die Module A, B, C und D und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Damit ist die Stadtfeuerwehr in der Lage, die Ausbildung eigenverantwortlich durchzuführen.

Praxisnaher Unterricht für die Einsatzkräfte

Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Samstage. Im Modul A absolvierten die Teilnehmenden 16 Unterrichtseinheiten zu Grundlagen, Arbeitssicherheit, Gerätekunde sowie zum Bearbeiten von liegendem Holz. Im Modul B folgten weitere 24 Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt auf dem Fällen und Aufarbeiten von Bäumen sowie dem Einsatz von Seilwinden. Ein besonderer Fokus lag auf der Beurteilung von Gefahren, dem Erkennen von Druck- und Zugspannungen sowie der Einschätzung persönlicher und technischer Einsatzgrenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhielten alle Teilnehmenden die Bescheinigungen für die Module A und B. Die weiterführenden Module C und D waren nicht Bestandteil dieses Lehrgangs.

DM Spendenaktion

Spendentüten aus dm-Filiale gehen an Stadt Langenhagen

18. Dezember 2025/in Region Hannover

100 Hygienepakete und 400 Euro für die soziale Unterstützung vor Ort.

LANGENHAGEN (redu) – Mit einer dm-Spendenaktion hat die Filiale in den Elisabeth-Arkaden 100 Spendentüten mit Hygieneartikeln sowie einen Spendenscheck über 400 Euro an die Stadt Langenhagen übergeben. Die Unterstützung richtet sich an Menschen in akuten Notlagen ohne eigene Grundausstattung.

Die Aktion stärkt die kurzfristige Hilfe für Menschen, die unerwartet in existenzielle Not geraten sind, und entlastet die soziale Beratung vor Ort.

Die dm-Spendenaktion wurde von der Filiale in den Elisabeth-Arkaden initiiert und gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden umgesetzt. Seit dem 10. November konnten in der Filiale vorbereitete Tüten erworben werden, die auf die Bedürfnisse von Mädchen, Jungen, Frauen oder Männern abgestimmt waren. Innerhalb kurzer Zeit waren alle 100 Pakete vergriffen.

Die Spendentüten enthielten wichtige Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Zahnpasta sowie kleine Aufmerksamkeiten. Für Kinder waren unter anderem Kindershampoo, bunte Pflaster und ein kleiner Riegel enthalten. Zusätzlich legte das Team der dm-Filiale Teddybären für die jüngsten Empfängerinnen und Empfänger bei.

Unterstützung in akuten Lebenslagen

Die Stadt Langenhagen gibt die Tüten über die Abteilung Soziales an Menschen aus, die vorübergehend obdachlos geworden sind oder ohne persönliche Grundausstattung auskommen müssen. Der Fachbereich Allgemeine Sozialberatung nutzt die Spenden gezielt, um in akuten Situationen schnell helfen zu können.

Engagement von Filiale und Kundschaft

Für jede Tüte zahlten Kundinnen und Kunden vier Euro, den restlichen Betrag übernahm dm. Ergänzt wurde die Aktion durch einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro. Die Stadt Langenhagen dankt dem Team der dm-Filiale an der Walsroder Straße für die Initiative sowie allen Beteiligten für die Unterstützung.

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