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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

LKW Unfall Lehrte

Feuerwehr Lehrte: Drei Einsätze am Abend

6. März 2026/in Region Hannover

Verkehrsunfälle auf A2 und Westtangente sowie Rauchentwicklung in Arpke beschäftigen Einsatzkräfte.

LEHRTE (redu) – Mehrere Einsätze beschäftigten die Feuerwehren im Stadtgebiet Lehrte am Donnerstagabend. Ein Verkehrsunfall auf der A2 bei Hämelerwald, ein Rauchalarm in Arpke sowie ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei LKW auf der Westtangente forderten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Innerhalb weniger Stunden rückten mehrere Ortsfeuerwehren im Lehrter Stadtgebiet zu unterschiedlichen Einsätzen aus. Neben zwei Verkehrsunfällen sorgte auch ein ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Wohnhaus für einen Einsatz.

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen der Anschlussstelle Hämelerwald und Lehrte Ost löste gegen 17.31 Uhr den ersten Einsatz aus. Nach ersten Meldungen sollten zwei Pkw beteiligt sein, eine Person verletzt sein und ein Fahrzeug qualmen.

Vor Ort bestätigte sich der Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Die Fahrerin eines Pkw wurde leicht verletzt und dem Rettungsdienst übergeben. Eine eingeklemmte Person gab es nicht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und führte das Batteriemanagement durch. Im Einsatz waren 23 Kräfte der Ortsfeuerwehr Hämelerwald mit vier Fahrzeugen.

Rauchentwicklung im Obergeschoss

Um 21.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Arpke, Sievershausen und Hämelerwald zu einem Wohnhaus in der Straße An der Bockmühle in Arpke gerufen. Mehrere Rauchwarnmelder hatten ausgelöst, zudem wurde eine Verrauchung im Obergeschoss gemeldet.

Die Einsatzkräfte stellten eine leichte Rauchentwicklung fest, jedoch kein offenes Feuer. Ursache war vermutlich ein überhitztes Ofenrohr eines Kaminofens, an dem Farbe abgeplatzt war. Nach Lüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr das Gebäude an den Eigentümer. Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

LKW-Unfall auf der Westtangente

Kurz darauf wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei LKW auf die Westtangente alarmiert. Zunächst war eine eingeklemmte Person gemeldet worden.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt war. Ein Fahrer befand sich noch im Führerhaus seines Fahrzeugs und verließ dieses nach Ansprache der Einsatzkräfte. Beide LKW drohten einen Abhang hinunterzurutschen und wurden mit einer Seilwinde eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs gesichert. Gegen 23.22 Uhr konnte die Feuerwehr die Sicherungsmaßnahmen beenden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

PKW-Brand

Fahrzeugbrand in Lehrte: PKW brennt in Köthenwaldstraße

4. März 2026/in Region Hannover

Brennender PKW beschädigt weitere Fahrzeuge und legt Busverkehr teilweise lahm.

LEHRTE (redu) – Ein Fahrzeugbrand hat am Dienstagmorgen gegen 6:30 Uhr in der Köthenwaldstraße einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Ortsfeuerwehr Lehrte rückte mit mehreren Kräften an, nachdem ein PKW während der Fahrt Feuer gefangen hatte und die Fahrerin das Fahrzeug rechtzeitig verlassen konnte.

Der Einsatz führte zu einer vollständigen Sperrung der Köthenwaldstraße. Auch der Busverkehr war zeitweise eingeschränkt, während die Feuerwehr den Brand bekämpfte und ausgelaufene Betriebsstoffe sicherte.

Ein Fahrzeugbrand hat am Dienstagmorgen in der Köthenwaldstraße in Lehrte einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Fahrerin bemerkte während der Fahrt eine starke Wärmeentwicklung im Fußraum sowie Rauch aus der Mittelkonsole ihres PKW. Sie stoppte das Fahrzeug und verließ es unverletzt.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine schwarze Rauchwolke über der Einsatzstelle erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung. Zusätzlich liefen brennende Betriebsstoffe über die Fahrbahn.

Gefahr für weitere Fahrzeuge

Ein unmittelbar neben dem brennenden Fahrzeug abgestellter PKW konnte noch rechtzeitig von seinem Besitzer weggefahren werden, bevor die Flammen übergriffen. Dennoch wurden zwei weitere Fahrzeuge durch Hitze und Feuer beschädigt.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz brachte den Brand zügig unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit einem C-Rohr und Schaum.

Straße während Einsatz gesperrt

Anschließend kontrollierten die Feuerwehrkräfte das ausgebrannte Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera und führten Nachlöscharbeiten durch. So sollte verhindert werden, dass sich heiße Fahrzeugteile erneut entzünden.

Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut, um ein Eindringen in die Kanalisation zu verhindern. Während der Löscharbeiten blieb die Köthenwaldstraße zwischen Ahltener Straße und der Straße Zum Grenzgraben vollständig gesperrt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, der Feuerwehrpressesprecher sowie die Polizei. Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Fettexplosion Demonstration

Fettexplosion und CO-Alarm in Langenhagen

26. Februar 2026/in Region Hannover

Küchenbrand und erhöhter CO-Wert beschäftigen Einsatzkräfte Ende Februar.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Fettexplosion in einem Einfamilienhaus sowie ein CO-Alarm im Schilfkamp haben die Ortsfeuerwehr Langenhagen zwischen dem 22. und 26. Februar 2026 besonders gefordert. Insgesamt rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in diesem Zeitraum zu zwölf Einsätzen aus.

Neben Fehlalarmen und kleineren Bränden zeigen zwei Einsätze exemplarisch die Risiken von Fettbränden und Kohlenmonoxid in Wohngebäuden – Gefahren, die auch für Haushalte in Langenhagen relevant sind.

Die Fettexplosion am Sonntagabend, 22. Februar 2026, führte zu einer starken Verqualmung eines Einfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten Tücher, die zuvor zum Löschen eines Fettbrandes eingesetzt worden waren.

Der erste Angriffstrupp brachte unter Atemschutz das brennende Material samt Topf ins Freie und löschte es ab. Parallel suchten Einsatzkräfte nach einem Hund, der sich jedoch bereits selbstständig in den Garten gerettet hatte. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht und an die Bewohner übergeben.

Hinweise zum Fettbrand

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Fettbrand niemals Wasser verwendet werden darf, da es zu einer explosionsartigen Reaktion kommen kann. Geeignet sind Löschdecken oder spezielle Fettbrandlöscher. Bei kleineren Bränden kann das Abdecken des Topfes mit einem Deckel ausreichen. Zudem sollte der Herd umgehend ausgeschaltet werden. Eigene Sicherheit hat stets Vorrang.

Kohlenmonoxid im Wohnhaus

Am Mittwoch, 25. Februar, gegen 22 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Schilfkamp alarmiert, nachdem ein CO-Melder des Rettungsdienstes erhöhte Werte angezeigt hatte. Ursache war heiße Holzkohle in einem Topf, die noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht wurde. Das Gebäude wurde gelüftet und erneut kontrolliert, die Messwerte normalisierten sich.

Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Bereits geringe Konzentrationen können zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit führen. Bei höheren Werten drohen Bewusstlosigkeit und Lebensgefahr. Die Feuerwehr empfiehlt regelmäßige Wartung von Verbrennungsanlagen sowie die Installation von CO-Meldern in Schlafräumen und nahe Feuerstätten. Gasgrills oder Heizgeräte dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.

Krisendienst in der Region Hannover

Neuer Träger für Krisendienst in der Region

26. Februar 2026/in Region Hannover

Region Hannover erhöht Förderung auf rund 250.000 Euro jährlich.

REGION HANNOVER (redu) – Der Psychosoziale/Psychiatrische Krisendienst wechselt zum Jahresbeginn 2026 den Träger. Nach einer europaweiten Ausschreibung übernehmen Diakonie und Caritas den Krisendienst gemeinsam. Die Region Hannover fördert das Angebot künftig mit rund 250.000 Euro jährlich.

Der Krisendienst ist an Wochenenden und Feiertagen eine zentrale Anlaufstelle für Menschen in akuten psychischen Notlagen in der Region Hannover.

Der Krisendienst richtet sich an volljährige Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover in akuten Lebenskrisen. Besonders angesprochen sind Menschen in psychischen oder suizidalen Krisen sowie deren Angehörige. Das Angebot ist niedrigschwellig und auf Wunsch anonym, überwiegend telefonisch.

Seit 1997 bestand der Dienst, zuletzt unter der Trägerschaft der Seelhorst-Stiftung. Diese gab die Verantwortung Ende 2025 ab. Nach europaweiter Ausschreibung übernehmen nun das Diakonische Werk Hannover gGmbH und der Caritasverband Hannover e.V. gemeinsam die Organisation.

Konstante Nutzung über Jahre

Seit 2005 wurden rund 36.000 Beratungen geführt. Die durchschnittliche jährliche Inanspruchnahme liegt bei etwa 1.800 Kontakten. Im Jahr 2024 wurden 1.532 Gespräche verzeichnet. Besonders hoch war der Bedarf in einzelnen Jahren mit über 2.000 Kontakten.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung des Angebots für die psychosoziale Versorgung. Die Region habe ihre Förderung von 115.000 Euro auf rund 250.000 Euro jährlich erhöht, um stabile Strukturen zu sichern.

Neuer Standort am Lister Platz

Der Dienst ist von der Podbielskistraße in die Oskar-Winter-Straße 2 umgezogen, in das Evangelische Beratungszentrum nahe dem Lister Platz. Die Telefonnummer 0511-30 03 34 70 bleibt bestehen.

Erreichbar ist der Krisendienst freitags von 15 bis 20 Uhr sowie sonnabend, sonntag und an Feiertagen von 12 bis 20 Uhr. In akuten Fällen klären die Mitarbeitenden telefonisch den Bedarf und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen.

Schornsteinbrand

Elf Verletzte bei Brandeinsatz in Köthenwald

17. Februar 2026/in Region Hannover

Großeinsatz der Stadtfeuerwehr Sehnde mit mehreren Ortswehren.

SEHNDE (redu) – Bei einem Schornsteinbrand in der Kernstadt und einem Feuer im Klinikum Wahrendorff in Köthenwald sind am Montagnachmittag elf Menschen leicht verletzt worden. Mehrere Ortsfeuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz.

Innerhalb weniger Stunden rückten die Einsatzkräfte zu zwei Bränden im Stadtgebiet aus. Besonders der Vorfall im Klinikbereich führte zu einem umfangreichen Rettungseinsatz mit mehreren Transporten in umliegende Krankenhäuser.

Am frühen Montagnachmittag kam es neben dem späteren Schornsteinbrand zu einem Feuer in einem Wohnbereich des Klinikums Wahrendorff in Köthenwald. Gegen 13 Uhr meldete die Regionsleitstelle Hannover eine starke Rauchentwicklung im Untergeschoss.

Die Ortsfeuerwehren Ilten, Bilm, Sehnde, Höver und Wassel wurden gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz ging in den betroffenen Bereich vor. Das Feuer war unter anderem durch den Einsatz mehrerer Feuerlöscher durch Klinikpersonal bereits eingedämmt worden.

Die ehrenamtlichen Kräfte führten Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durch. Mehrere Mitarbeitende erlitten bei ersten Löschversuchen Rauchgasintoxikationen. Ein Notarzt löste daraufhin das Stichwort „MANV ÖEL“ aus. Insgesamt wurden elf Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Einsatz in der Kernstadt

Rund zwei Stunden später wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde in die Straße Am Weißdornbusch alarmiert. Dort stellten die Einsatzkräfte einen Schornsteinbrand mit starker Rauchentwicklung fest.

Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, während ein weiterer Trupp unter Atemschutz das Gebäude kontrollierte. An der Revisionsklappe entfernten die Einsatzkräfte Brandgut. Anschließend kehrte ein hinzugezogener Schornsteinfeger den Schornstein. Verletzt wurde niemand.

Zur Ursache der Brände und zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr keine Angaben.

Zimmerbrand in Elze

Zimmerbrand in Elze: 65 Kräfte im Einsatz

14. Februar 2026/in Region Hannover

Einfamilienhaus in der Mittelstraße nach Feuer unbewohnbar.

WEDEMARK / ELZE (redu) – Ein Zimmerbrand in der Mittelstraße hat am Samstag gegen 10.20 Uhr mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wedemark gefordert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus dem Fenster eines Einfamilienhauses. Eine Bewohnerin wurde verletzt, die Katze gerettet.

Das Feuer band zahlreiche Einsatzkräfte aus mehreren Ortsteilen. Das betroffene Haus ist nach dem Brand zunächst nicht bewohnbar.

Der Zimmerbrand war am Samstagvormittag gegen 10.20 Uhr gemeldet worden. Die Feuerwehr Elze rückte in die Mittelstraße aus. Bereits bei Eintreffen der ersten Kräfte standen Flammen im ersten Obergeschoss sichtbar aus einem Fenster.

Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe erhöht. Die Ortsfeuerwehren Bennemühlen, Mellendorf, Oegenbostel und Wennebostel wurden nachalarmiert. Insgesamt waren später 65 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen vor Ort.

Verletzte Bewohnerin

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich eine Person der vierköpfigen Familie im Haus. Die Frau hatte das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen, verletzte sich jedoch bei ersten Löschversuchen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Auch eine Katze befand sich im Haus. Das Tier konnte im weiteren Einsatzverlauf durch Feuerwehrkräfte gerettet werden.

Nachlöscharbeiten bis Mittag

Nach dem Löschen der Flammen war die Feuerwehr bis etwa 14 Uhr mit der Suche nach Glutnestern beschäftigt. Dafür wurden im weiteren Verlauf auch die Ortsfeuerwehren Gailhof und Meitze mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern alarmiert.

Das betroffene Zimmer brannte vollständig aus. Ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl konnte verhindert werden. Das Einfamilienhaus ist nach Angaben der Feuerwehr zunächst unbewohnbar.

Regionsleitstelle Region Hannover

Europaweiter Tag des Notrufs rückt die 112 in den Fokus

10. Februar 2026/in Region Hannover

Am 11. Februar wird europaweit an Bedeutung des Notrufs 112 und die richtige Nutzung erinnert.

REGION HANNOVER – Der 11. Februar steht europaweit im Zeichen des Notruf 112. Der Aktionstag macht darauf aufmerksam, wie wichtig ein schneller, zuverlässiger und korrekt genutzter Notruf für die Sicherheit der Bevölkerung ist und welche zentrale Rolle Leitstellen, Rettungsdienst und Feuerwehr dabei spielen.

Der Aktionstag soll das Bewusstsein dafür stärken, wann und wie die 112 richtig genutzt wird, um Einsatzkräfte schnell und gezielt zu alarmieren.

Die europaweit einheitliche Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar und verbindet Anrufende direkt mit Feuerwehr und Rettungsdienst. In den Leitstellen gehen täglich etwa 830 Notrufe ein. Das Spektrum reicht von medizinischen Notfällen über Brände bis hin zu Verkehrsunfällen.

Geschulte Mitarbeitende nehmen die Anrufe entgegen, erfassen die Lage und koordinieren die Einsätze. Wenn nötig, geben sie bereits am Telefon lebensrettende Hinweise, bis Hilfe vor Ort eintrifft. Die schnelle und strukturierte Kommunikation ist dabei entscheidend für den weiteren Verlauf eines Einsatzes.

Zentrale Rolle der Leitstellen

Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover, betont die Bedeutung der Nummer. Der Notruf sei eine der wichtigsten Lebensadern der Gesellschaft, da er Menschen in Notsituationen schnelle und professionelle Hilfe ermögliche. Dafür arbeiteten Einsatzkräfte und Mitarbeitende der Regionsleitstelle rund um die Uhr hochprofessionell zusammen.

Richtiges Absetzen im Ernstfall

Auch Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Hannover, hebt hervor, dass die 112 bei medizinischen Notfällen, schweren Unfällen oder Bränden der direkte Draht zu Rettungsdienst und Feuerwehr ist. Wichtig sei, dass bereits Kinder die Nummer kennen und wissen, wann sie zu wählen ist. Entscheidend sind klare Angaben zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und zur Zahl der Betroffenen.

Um im Ernstfall schnell helfen zu können, arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Regionsleitstelle Hannover eng verzahnt. Der Tag des Notrufs soll die Aufmerksamkeit auf diese unverzichtbare Infrastruktur lenken und zur richtigen Nutzung der 112 beitragen.

Feuerwehr am Klinikum Gehrden

Rauchentwicklung in Patientenzimmer: Feuerwehreinsatz im Klinikum

7. Februar 2026/in Region Hannover

Feuerwehr und Rettungsdienst rücken ins Klinikum Robert Koch aus.

GEHRDEN – In einem Patientenzimmer des Klinikums Robert Koch ist am Donnerstag Rauch aus einer elektrischen Schaltvorrichtung aufgestiegen. Klinikpersonal alarmierte die Feuerwehr und brachte zwei Patientinnen in Sicherheit. Einsatzkräfte erkundeten den betroffenen Bereich, schalteten das Bauteil stromlos und lüfteten den Raum.

Der Einsatz zeigt, wie schnell abgestimmte Abläufe in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern greifen und mögliche Gefahren für Patienten und Personal frühzeitig begrenzt werden können.

Die Rauchentwicklung wurde durch Mitarbeitende des Klinikums bemerkt, die umgehend über den telefonischen Notruf die Feuerwehr verständigten. Zeitgleich wurden die beiden Patientinnen aus dem betroffenen Zimmer gebracht und ärztlich betreut. Weitere Bereiche des Klinikums waren nicht betroffen.

Neben umfangreichen Kräften der Feuerwehr alarmierte die Regionsleitstelle auch den Rettungsdienst sowie die Örtliche Einsatzleitung. Während erste Feuerwehrleute die Schadenstelle im weitläufigen Gebäudekomplex erkundeten, fuhren weitere Einheiten den betroffenen Gebäudeteil über eine spezielle Feuerwehrzufahrt an der Scharnhorststraße an.

Ursache schnell lokalisiert

Die Einsatztrupps identifizierten ein elektrisches Bauteil als Auslöser der Rauchentwicklung und schalteten dieses stromlos. Anschließend wurde das Bauteil demontiert und das Patientenzimmer gründlich gelüftet. Die beiden Patientinnen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits unter ärztlicher Kontrolle.

Kräfte aus dem gesamten Stadtgebiet im Einsatz

Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit acht Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurde sie von den Ortsfeuerwehren Everloh, Ditterke, Lemmie und Northen sowie vom Rettungsdienst und weiteren Sonderfahrzeugen der Region Hannover, die vorsorglich in Bereitstellung standen. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.

Dachstuhlbrand in Immensen

Dachstuhlbrand in Immensen greift von Carport auf Wohnhaus über

5. Februar 2026/in Region Hannover

Photovoltaikanlage und winterliche Glätte erschweren Löscharbeiten.

LEHRTE-IMMENSEN (redu) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 5. Februar 2026, ist es in der Straße Hinter den langen Höfen zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Alarmiert wurden gegen 0.48 Uhr mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte. Ein Carport und ein Wohnhaus waren betroffen.

Der Einsatz zeigt die besonderen Herausforderungen nächtlicher Brände in Wohngebieten und die Bedeutung überörtlicher Zusammenarbeit der Feuerwehren im Stadtgebiet Lehrte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Carport mit gelagertem Holz bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt schon auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Der Dachstuhl sowie eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage waren vom Feuer betroffen.

Komplexe Brandbekämpfung am Wohnhaus

Die Einsatzleitung bildete zwei Einsatzabschnitte. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz im Innen- und Außenangriff mit insgesamt vier Strahlrohren vor. Parallel wurde über eine Drehleiter die Dachhaut geöffnet, um Glutnester freizulegen. Eine Drohne und eine Wärmebildkamera unterstützten die kontinuierliche Kontrolle.

Winterliche Bedingungen und Technik als Herausforderung

Zusätzlich erschwerten Schnee, Eis und gefrierendes Löschwasser die Arbeiten an der Einsatzstelle. Die enge Straßenführung mit parkenden Fahrzeugen beeinträchtigte zudem die Bewegungen der Einsatzfahrzeuge. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, ein Großteil der Photovoltaikanlage im Verlauf des Einsatzes vom Dach entfernt.

Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 5.15 Uhr an. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Immensen, Arpke, Hämelerwald, Lehrte, Ahlten, Aligse und Kolshorn sowie Stadtbrandmeister, Brandabschnittsleitung, Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt.

Verkehrsunfall Holtensen

Verkehrsunfallalarm auf der B217 beschäftigt Feuerwehren zweimal

4. Februar 2026/in Region Hannover

Automatischer Notruf ohne Feststellung, später Einsatz bei Holtensen.

WENNIGSEN / HOLTENSEN (redu) – Am frühen Morgen sind mehrere Feuerwehren wegen eines Verkehrsunfall auf der B217 alarmiert worden. Eine automatische Notrufmeldung führte zunächst zu einem Sucheinsatz ohne Feststellung, wenig später folgte ein weiterer Einsatz nach einem Unfall zwischen Steinkrug und Holtensen.

Der Einsatz zeigt, dass automatische Notrufsysteme Rettungskräfte binden können. Gleichzeitig war kurze Zeit später ein realer Feuerwehreinsatz auf demselben Streckenabschnitt erforderlich.

Zunächst wurden die Feuerwehren aus Sorsum, Wennigsen und Bredenbeck zu einem gemeldeten Verkehrsunfall alarmiert. Auslöser war eine automatische Notrufmeldung eines Fahrzeugs. Am angegebenen Einsatzort konnten die Einsatzkräfte jedoch keine Feststellungen machen.

Suche auf der Bundesstraße ohne Ergebnis

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde daraufhin der Abschnitt der B217 zwischen Holtensen und Ronnenberg abgesucht. Auch diese Maßnahme blieb ohne Ergebnis, ein Unfall konnte in diesem Bereich nicht festgestellt werden. Die eingesetzten Kräfte rückten anschließend wieder ein.

Zweiter Einsatz zwischen Steinkrug und Holtensen

Um 08.07 Uhr folgte eine weitere Alarmierung für die Feuerwehren Holtensen und Bredenbeck zu einem Verkehrsunfall auf der B217 zwischen der Abfahrt Steinkrug und Holtensen. Vor Ort nahmen die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe auf, stellten den Brandschutz sicher und führten ein Batteriemanagement durch. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet, die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

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