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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Motorsägenausbildung

Feuerwehr Lehrte schult Motorsägenkräfte

20. Dezember 2025/in Region Hannover

Elf Einsatzkräfte absolvieren Ausbildung zum Jahresende.

LEHRTE (redu) – Zum Jahresende haben elf Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte erfolgreich eine Motorsägenausbildung abgeschlossen. In mehreren Theorie- und Praxiseinheiten wurden sie für den sicheren Einsatz der Motorsäge bei Sturmlagen, technischen Hilfeleistungen und Bränden geschult.

Der Einsatz von Motorsägen gehört zu besonders gefahrgeneigten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Speziell geschultes und körperlich geeignetes Personal erhöht die Sicherheit im Einsatz und stellt sicher, dass Arbeiten unter erschwerten Bedingungen kontrolliert und fachgerecht durchgeführt werden können.

Die Motorsäge ist für die Feuerwehr ein zentrales Einsatzmittel. Sie kommt nicht nur bei der Beseitigung umgestürzter Bäume nach Stürmen zum Einsatz, sondern auch bei Verkehrsunfällen, Bränden oder anderen technischen Hilfeleistungen. Mit ihr werden Hindernisse entfernt, Zugänge zu Wohnungen oder Brandstellen geschaffen, Dächer geöffnet oder Holz für besondere Einsatzlagen zugeschnitten.

Der Umgang mit der Motorsäge erfordert eine spezielle Ausbildung und darf nicht von jeder Feuerwehrangehörigen und jedem Feuerwehrangehörigen durchgeführt werden. Aus diesem Grund stellten sich elf Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte zum Jahresende der umfangreichen Ausbildung zum Motorsägenführer.

Anerkannte Ausbildungsstätte

Die Stadtfeuerwehr Lehrte erfüllt mit sechs qualifizierten Ausbildern sowie einem Ausbilderanwärter alle Anforderungen an eine anerkannte Ausbildungsstätte. Alle Ausbilder verfügen über die notwendige Qualifikation für die Module A, B, C und D und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Damit ist die Stadtfeuerwehr in der Lage, die Ausbildung eigenverantwortlich durchzuführen.

Praxisnaher Unterricht für die Einsatzkräfte

Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Samstage. Im Modul A absolvierten die Teilnehmenden 16 Unterrichtseinheiten zu Grundlagen, Arbeitssicherheit, Gerätekunde sowie zum Bearbeiten von liegendem Holz. Im Modul B folgten weitere 24 Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt auf dem Fällen und Aufarbeiten von Bäumen sowie dem Einsatz von Seilwinden. Ein besonderer Fokus lag auf der Beurteilung von Gefahren, dem Erkennen von Druck- und Zugspannungen sowie der Einschätzung persönlicher und technischer Einsatzgrenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhielten alle Teilnehmenden die Bescheinigungen für die Module A und B. Die weiterführenden Module C und D waren nicht Bestandteil dieses Lehrgangs.

DM Spendenaktion

Spendentüten aus dm-Filiale gehen an Stadt Langenhagen

18. Dezember 2025/in Region Hannover

100 Hygienepakete und 400 Euro für die soziale Unterstützung vor Ort.

LANGENHAGEN (redu) – Mit einer dm-Spendenaktion hat die Filiale in den Elisabeth-Arkaden 100 Spendentüten mit Hygieneartikeln sowie einen Spendenscheck über 400 Euro an die Stadt Langenhagen übergeben. Die Unterstützung richtet sich an Menschen in akuten Notlagen ohne eigene Grundausstattung.

Die Aktion stärkt die kurzfristige Hilfe für Menschen, die unerwartet in existenzielle Not geraten sind, und entlastet die soziale Beratung vor Ort.

Die dm-Spendenaktion wurde von der Filiale in den Elisabeth-Arkaden initiiert und gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden umgesetzt. Seit dem 10. November konnten in der Filiale vorbereitete Tüten erworben werden, die auf die Bedürfnisse von Mädchen, Jungen, Frauen oder Männern abgestimmt waren. Innerhalb kurzer Zeit waren alle 100 Pakete vergriffen.

Die Spendentüten enthielten wichtige Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Zahnpasta sowie kleine Aufmerksamkeiten. Für Kinder waren unter anderem Kindershampoo, bunte Pflaster und ein kleiner Riegel enthalten. Zusätzlich legte das Team der dm-Filiale Teddybären für die jüngsten Empfängerinnen und Empfänger bei.

Unterstützung in akuten Lebenslagen

Die Stadt Langenhagen gibt die Tüten über die Abteilung Soziales an Menschen aus, die vorübergehend obdachlos geworden sind oder ohne persönliche Grundausstattung auskommen müssen. Der Fachbereich Allgemeine Sozialberatung nutzt die Spenden gezielt, um in akuten Situationen schnell helfen zu können.

Engagement von Filiale und Kundschaft

Für jede Tüte zahlten Kundinnen und Kunden vier Euro, den restlichen Betrag übernahm dm. Ergänzt wurde die Aktion durch einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro. Die Stadt Langenhagen dankt dem Team der dm-Filiale an der Walsroder Straße für die Initiative sowie allen Beteiligten für die Unterstützung.

Gesundheitsmanagement Region Hannover

Dr. Andrea Wünsch leitet künftig das Gesundheitsmanagement

17. Dezember 2025/in Region Hannover

Fachbereich Gesundheitsmanagement der Region Hannover stellt sich neu auf.

REGION HANNOVER (redu) – Im Fachbereich Gesundheitsmanagement der Region Hannover steht ein Führungswechsel an. Dr. Andrea Wünsch übernimmt die Leitung des Bereiches. Ihre Vorgängerin Marlene Graf beendet nach mehr als 36 Jahren im Öffentlichen Gesundheitsdienst ihre Tätigkeit und geht in den Ruhestand.

Der Wechsel markiert einen personellen Neubeginn in einem zentralen Aufgabenbereich der Region Hannover mit großer Bedeutung für Prävention, Versorgung und öffentliche Gesundheit.

Dr. Andrea Wünsch übernimmt künftig die Verantwortung für das Gesundheitsmanagement der Region Hannover. Die 53-Jährige ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Öffentliches Gesundheitswesen und verfügt über einen Masterabschluss in Public Health von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Seit 2014 ist Wünsch bei der Region Hannover tätig. Zunächst arbeitete sie im Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, übernahm schulärztliche Aufgaben und war an der Umsetzung des Interdisziplinären Kita-Konzepts beteiligt. 2017 wurde sie zur Leiterin des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin berufen.

Laufbahn in der Region

Im Jahr 2025 wurden das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, der Zahnärztliche Dienst sowie die Jugendzahnpflege organisatorisch zum Fachdienst Kinder-, Jugend- und Zahnmedizin zusammengeführt. Damit übernahm Wünsch zusätzliche Führungsverantwortung innerhalb des Fachbereichs.

Abschied nach Jahrzehnten

Marlene Graf scheidet nach mehr als 36 Jahren im Öffentlichen Gesundheitsdienst aus dem aktiven Berufsleben aus. Davon war sie 24 Jahre bei der Region Hannover tätig. Während ihrer Amtszeit prägte sie die Weiterentwicklung des Gesundheitsamtes und begleitete zahlreiche Herausforderungen, darunter die Pandemie und strukturelle Veränderungen.

Jens Paland - Region Hannover

Regionsversammlung stimmt Beurlaubung des Regionspräsidenten zu

16. Dezember 2025/in Region Hannover

Erster Regionsrat Jens Palandt übernimmt Leitung der Verwaltung in der Region Hannover.

Region Hannover (redu) – Die Regionsversammlung hat am Donnerstag der Beurlaubung des Amtsinhabers zugestimmt. Der Regionspräsident ist damit vom 23. März bis zum 31. Oktober 2026 von seinen Aufgaben entbunden. In dieser Zeit übernimmt der Erste Regionsrat Jens Palandt die Leitung der Verwaltung.

Mit dem Beschluss regelt die Region Hannover frühzeitig die Verwaltungsführung für das Wahljahr 2026 und schafft Klarheit über Zuständigkeiten in der Übergangsphase.

Die Entscheidung zur Beurlaubung des Regionspräsidenten wurde in der aktuellen Sitzung der Regionsversammlung getroffen. Sie gilt für einen zusammenhängenden Zeitraum vom Frühjahr bis in den Herbst 2026 und umfasst sowohl dienstfreien Urlaub als auch Wahlvorbereitungszeit.

Im Zeitraum der Abwesenheit übernimmt der Erste Regionsrat Jens Palandt die Funktion als Leiter der Verwaltung. Die repräsentativen Aufgaben werden von den stellvertretenden Regionspräsidentinnen Petra Rudszuck, Ute Lamla und Michaela Michalowitz wahrgenommen.

Zeitlicher Ablauf

Die Beurlaubung beginnt am 23. März 2026. In zwei Zeitabschnitten nimmt Steffen Krach Urlaub ohne Dienstbezüge, dazwischen liegt eine Phase des Wahlvorbereitungsurlaubs. Während des gesamten Zeitraums erhält er keine Bezüge aus dem Amt.

Wahltermin und Amtswechsel

Die Wahl zum Amt der Regionspräsidentin oder des Regionspräsidenten ist für den 13. September 2026 angesetzt. Der Amtsantritt der neu gewählten Spitze der Region Hannover ist für den 1. November 2026 vorgesehen.

Verkehrsunfall auf der B6

Seniorin nach Verkehrsunfall auf B6 bei Eilvese schwer verletzt

15. Dezember 2025/in Region Hannover

Pkw prallt auf Radlader – Bundesstraße 6 Richtung Hannover voll gesperrt.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu)  – Am Montagabend sind mehrere Feuerwehren zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 zwischen Eilvese und dem Abzweig Himmelreich alarmiert worden. Eine Seniorin wurde dabei verletzt, nachdem ihr Pkw auf einen Radlader aufgefahren war und anschließend im Seitengraben zum Stehen kam.

Der Unfall führte zu einer Vollsperrung der B6 in Richtung Hannover und erforderte einen aufwendigen Rettungseinsatz mehrerer örtlicher Einsatzkräfte.

Nach ersten Erkenntnissen war die Seniorin mit ihrem Opel aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Radlader aufgefahren. Durch die Kollision kam der Pkw von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Seitengraben stehen. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf dem Streckenabschnitt zwischen Eilvese und dem Abzweig Himmelreich.

Da die Fahrerin über starke Rückenschmerzen klagte, entschieden der Rettungsdienst und der mitalarmierte Notarzt gemeinsam, eine patientenschonende Rettung durchzuführen. Zunächst wurde das Fahrzeug stabilisiert, anschließend entfernten die Einsatzkräfte mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Opel.

Rettung mit Spezialgerät

Die Fahrerin wurde achsengerecht mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet und über die Böschung zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Torben Klingemann waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Vollsperrung der B6

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme durch den Verkehrsunfalldienst musste die Bundesstraße 6 ab Eilvese in Fahrtrichtung Hannover voll gesperrt werden. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor.

Angriffstrupp Feuerwehr

Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel

12. Dezember 2025/in Region Hannover

Ortsfeuerwehr Krähenwinkel trainiert unter realistischen Bedingungen.

LANGENHAGEN/Krähenwinkel (redu) – Starke Rauchentwicklung aus der Werkstatt einer Tischlerei an der Walsroder Straße hat am Freitagabend die Ortsfeuerwehr Krähenwinkel beschäftigt. Anlass war eine unangekündigte Feuerwehrübung, bei der zwei Personen als vermisst galten und ein Fahrzeugbrand in der Werkstatt angenommen wurde.

Die Übung diente der Einsatzvorbereitung unter möglichst realen Bedingungen und sollte insbesondere die Zusammenarbeit unter Atemschutz sowie die Absicherung einer stark frequentierten Straße trainieren.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter, künstlich erzeugter Rauch aus der Werkstatt. Einsatzleiter Marcus Bock stellte während der Erkundung einen in Vollbrand stehenden Pkw innerhalb des Gebäudes fest. Die angenommene Lage machte ein schnelles Vorgehen unter Atemschutz erforderlich. Die Feuerwehrübung verlangte von Beginn an klare Abläufe und eine präzise Aufgabenverteilung.

Zwei Atemschutztrupps gingen zeitgleich in das Objekt vor. Während ein Trupp mit der Menschenrettung begann, übernahm der zweite die Brandbekämpfung im Werkstattbereich. Die vermissten Personen konnten zügig lokalisiert und ins Freie gebracht werden. Parallel dazu wurde der Brandherd gezielt bekämpft, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Enge Bebauung und Verkehr als Belastungsfaktoren

Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die dichte Bebauung rund um die Tischlerei sowie die eingeschränkte Zugänglichkeit zum angenommenen Brandfahrzeug. Zusätzlich wurde eine schnelle Brandausbreitung auf gelagerte Holzmaterialien simuliert, was den Zeitdruck für die eingesetzten Kräfte erhöhte.

Zeitgleich richtete die Feuerwehr eine Verkehrssicherung auf der stark frequentierten Walsroder Straße ein. Der fließende Verkehr wurde abgesichert, um Gefahren für Einsatzkräfte und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Zudem stellten die Einsatzkräfte eine stabile Wasserversorgung her und bauten eine umfassende Einsatzstellenbeleuchtung auf.

Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurde das Gebäude während der laufenden Maßnahmen belüftet. Die mit Nebelmaschinen erzeugte Rauchentwicklung konnte so gezielt aus dem Objekt geleitet werden. Nach kurzer Zeit meldete der Einsatzleiter den angenommenen Fahrzeugbrand als unter Kontrolle. Im Anschluss folgte eine Nachbesprechung, bei der Ablauf, Kommunikation und taktische Entscheidungen gemeinsam ausgewertet wurden.

  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1937 BGPRESS 1353442
  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1928 BGPRESS 1353412
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1929 BGPRESS 1353416
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
  • Angriffstrupp Feuerwehr
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
Kinder beim Schwimmunterricht

Mehr Kinder sicher im Wasser: Bilanz der Schwimmoffensive

12. Dezember 2025/in Region Hannover

1.600 teilnehmende Kinder, 663 Abzeichen und 80 neue Trainer*innen.

Hannover (redu) – Die Schwimmoffensive der Region Hannover hat im Jahr 2025 rund 1.600 Kinder erreicht. In Schulen, Kitas und Vereinen wurden 663 Schwimmabzeichen abgelegt, zudem konnten 80 neue Trainer*innen ausgebildet werden. Das Programm setzt damit seinen kontinuierlichen Ausbau fort.

Die Initiative reagiert auf weiterhin bestehende Defizite in der Schwimmfähigkeit von Kindern und stützt sich auf ein Netzwerk aus Verwaltung, Sportverbänden, Vereinen und Schwimmbädern in der Region.

Die Schwimmoffensive Hannover hat ihre Reichweite im Jahr 2025 weiter ausgebaut und nach Angaben der Region insgesamt rund 1.600 Kinder erreicht. Kernbestandteil waren 103 Schul- und Kitakurse, in denen etwa 1.100 Kinder grundlegende Schwimmfähigkeiten erlernten. Ergänzt wurde das Angebot durch weitere rund 500 Plätze in Anfänger*innenkursen der Vereine, die sich insbesondere an Familien richteten.

Ein sichtbares Ergebnis der Arbeit sind die 663 abgelegten Schwimmabzeichen. Kinder erwarben dabei Seepferdchen sowie Bronze-, Silber- und Goldabzeichen. Nach Angaben der beteiligten Sportbünde entspricht das einem Anteil von rund 40 Prozent aller Teilnehmenden. Die Kurse fanden in zahlreichen Hallen- und Freibädern der Region statt, unter anderem in Höver, Hemmingen und Misburg. Auch Ferienangebote trugen dazu bei, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

Getragen wird das Programm von einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Sportverbänden und Vereinen. Durch feste Schwimmzeiten, Abzeichentage und abgestimmte Kursformate sollen langfristige Strukturen entstehen, die über einzelne Projektjahre hinaus wirken. Ziel bleibt es, Kindern unabhängig vom sozialen Hintergrund einen Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf der Ausbildung von Fachpersonal. Insgesamt konnten 80 neue Trainer*innen gewonnen und qualifiziert werden. Diese Verstärkung kommt vor allem den Vereinen zugute, die weiterhin eine hohe Nachfrage nach Kursplätzen verzeichnen. Seit dem Start der Initiative vor drei Jahren wurden damit mehr als 11.500 Kinder erreicht und über 400 Übungsleitende ausgebildet.

Wohnungsbrand Pattensen

Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert

10. Dezember 2025/in Region Hannover

Flammen schlagen aus fünftem Stock – 140 Kräfte verhindern Ausbreitung.

PATTENSEN (redu) –

Ein massiver Wohnungsbrand im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses hat am Mittwoch ein Großaufgebot der Feuerwehr in die Liebegstraße geführt. Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Dach, während das Fokuswort die Lage prägte.

Der Vorfall belastete die Stadt erheblich, da das Gebäude vollständig evakuiert, Anwohner betreut und eine zentrale Verkehrsachse gesperrt werden musste. Die Dimension des Einsatzes zeigt die Bedeutung für Pattensen und die Region.

Vollbrand im Obergeschoss

Als die ersten Kräfte eintrafen, stand die Wohnung bereits komplett in Flammen. Die Feuerwehr erhöhte rasch auf Stadtalarm und forderte Unterstützung aus Arnum, Laatzen und Ronnenberg an. Atemschutztrupps suchten die Wohnung ab und bestätigten, dass die Bewohnerin unverletzt entkommen war. Mit Innen- und Außenangriff verhinderten die Kräfte eine Ausbreitung auf den Dachstuhl. Das Gebäude wurde vollständig evakuiert, mehrere Haustiere in Sicherheit gebracht.

Medizinische Absicherung und langwierige Nacharbeiten

Zur Vorsorge wurde ein MANV ausgelöst. Alle Bewohner blieben unverletzt. Gegen 13 Uhr war der Brand unter Kontrolle, mehrere Wohnungen wurden jedoch stark beschädigt. Eine PV-Anlage auf dem Dach erschwerte die Nachlöscharbeiten. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet und ist vorerst unbewohnbar. Die Stadt organisierte Unterkünfte und begleitete Bewohner beim Abholen persönlicher Gegenstände.

Die Göttinger Straße blieb längere Zeit gesperrt und wurde erst nach Übergabe an den Kriminaldauerdienst wieder freigegeben.

  • Wohnungsbrand
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1324 BGPRESS 1353390
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1324 BGPRESS 1353391
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Küchenbrand Pattensen
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1327 BGPRESS 1353394
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1328 BGPRESS 1353397
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1331 BGPRESS 1353399
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1332 BGPRESS 1353400
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand Pattensen
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther
  • Großbrand in Pattensen: Wohnhaus evakuiert – BGPress 20251210 1334 BGPRESS 1353404
    Wohnungsbrand in der Liebigstraße in Pattensen © Bernd Günther

 

Stadtbahnanzeige

Fahrplanwechsel ÜSTRA: Das ändert sich ab 14.12.

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Stadtbahn, Bus und S-Bahn: Dichtere Takte, neue Wege und weniger Lücken im Nachtverkehr.

HANNOVER (redu) – Zum Fahrplanwechsel ÜSTRA am Sonntag, 14. Dezember 2025, stellt das Verkehrsunternehmen gemeinsam mit der Region Hannover Stadtbahn-, Bus- und S-Bahn-Angebote neu auf – mit dichteren Takten, neuen Linienführungen, mehr Nachtverkehr und einzelnen Kürzungen im gesamten Verkehrsnetz in Stadt und Umland.

Egal ob Pendler, Schüler oder Nachtschwärmer: Der neue Jahresfahrplan verändert zahlreiche Linien in und um Hannover. Fahrgäste sollten ihre gewohnten Verbindungen prüfen, denn Takte, Endpunkte und Haltestellen ändern sich teils deutlich.

STADTBAHN UND S-BAHN: Mehr Nächte, neue Wege, Baustelle Nordstadt

Mit dem neuen Fahrplan greifen im Stadtbahn- und S-Bahn-Netz der Region Hannover an mehreren Stellen Veränderungen. Die S-Bahn-Linie S51 hält künftig zusätzlich am Bahnhof Hannover-Leinhausen und bindet den Stadtteil besser an. Auf der Stadtbahnlinie 2 wird in den Wochenendnächten ein stündlicher Nachtsternverkehr bis Gleidingen eingeführt, während die Linie 3 in Nächten von Sonntag auf Donnerstag eine zusätzliche Spätfahrt ab Kröpcke in Richtung Wettbergen erhält.

Die Linie 6 fährt während des Neubaus des Hochbahnsteigs nicht mehr an der Haltestelle Bahnhof Nordstadt, Fahrgäste weichen auf die Stationen An der Strangriede und Fenskestraße oder auf die S-Bahnlinien S1, S2, S4 und S5 aus. Auf der Linie 17 entfällt der Verkehr an Sonn- und Feiertagen, da dort besonders in der Innenstadt zu wenig Fahrgäste unterwegs sind; auf den gemeinsamen Streckenabschnitten fahren weiterhin die stark frequentierten Linien 3, 7, 10, 12 und 13.

Ein Plus gibt es beim barrierearmen Einstieg: An oberirdischen Haltestellen öffnen sich die Türen der Stadtbahnwagen künftig an allen Wochentagen von 6 bis 20 Uhr automatisch, unabhängig von der Zahl der wartenden Fahrgäste. In den Tunnelstationen bleibt es beim durchgehenden automatischen Türöffnen, für Busse gilt die Regelung nicht.

BUSNETZ IN DER REGION: Dichtere Takte, neue Stadtverkehre, einzelne Kürzungen

Im Busverkehr werden zahlreiche Linien in Hannover und der Region neu geordnet. In der Innenstadt verbessern die Ringlinien 100 und 200 die Anbindung an Maschsee und Stadion, indem alle Haltestellen künftig durchgängig bedient werden. Die Linie 121 endet im Spät- und Nachtverkehr einheitlich an der Haltestelle Altenbekener Damm, die Linie 122 konzentriert sich auf den Abschnitt Meierwiesen – Vier Grenzen und fährt dort im 10-Minuten-Takt, während der frühere Nordabschnitt nun von der Linie 137 übernommen wird, die bis zur Pferderennbahn in Langenhagen verlängert wird.

Mehr Angebot gibt es unter anderem durch verdichtete Takte auf den Linien 123 und 124 am Samstag, eine neue Endhaltestelle Tempelhofweg für die Linie 125 sowie ein erweitertes Nachtangebot auf der Linie 128. Die Linie 133 fährt häufiger und mit leicht veränderter Haltestellenfolge, die Linie 135 erhält einen angepassten Linienweg und eine vereinheitlichte Bezeichnung Stadtfriedhof Lahe. Auch auf den Linien 136 und 300 werden Samstagsangebote neu geordnet, meist mit einheitlicheren Takten.

Im südlichen und östlichen Regionsgebiet profitieren Fahrgäste von zusätzlichen Früh- und Spätfahrten, etwa auf den sprintH-Linien 400, 500 und 520 oder auf den Linien 340, 390, 534, 573, 635 und 651, die teils neue Haltestellen, verlängerte Fahrwege oder bessere Anschlüsse an S-Bahn und SprintH erhalten. In Burgdorf startet mit der Linie 907 ein neuer Stadtverkehr, der Wohngebiete mit Verbrauchermärkten, Gesundheitszentrum und Bahnhof verbindet. In Hänigsen wird mit Hänigsen/Freibad ein zusätzlicher Halt eingeführt, der von mehreren Linien bedient wird.

Gleichzeitig gibt es an einigen Stellen Einschnitte: Die Ringlinie 254 fährt samstags in Langenhagen nicht mehr, die Linie 780 wird an Wochenenden eingestellt. Die Schul- und Pendlerverkehre werden teilweise auf den On-Demand-Verkehr sprinti verlagert, etwa im Raum Fuhrberg oder Uetze. Auch für Wennigser Mark übernimmt sprinti im Nachtverkehr die Anbindung, während die Nachtlinie N56 künftig Vörie und Linderte direkt an den Nachtsternverkehr aus Hannover anbindet. Die sprintH-Linie 800 fährt am Samstag in einem ausgedünnten, aber stabilen 20-Minuten-Takt.

Eine wichtige Neuerung für viele Fahrgäste ist der Vorneeinstieg: Ab 20 Uhr öffnen in allen Bussen von ÜSTRA und Regiobus nur noch die vorderen Türen zum Einstieg, um das Sicherheitsgefühl im Abend- und Nachtverkehr zu erhöhen. Für den Ausstieg stehen weiterhin alle übrigen Türen zur Verfügung. Im Liniennetz werden zudem mehrere Haltestellen umbenannt, etwa die Stadtbahnhaltestelle Ehrhartstraße, die nun Gedenkstätte Ahlem heißt, sowie Stadtfriedhof Lahe/Haupteingang, die analog zur Stadtbahnstation als Stadtfriedhof Lahe firmiert.

Fahrgäste werden gebeten, ihre Verbindungen im Vorfeld zu prüfen. Der neue Jahresfahrplan ist digital über die Fahrplanauskunft auf uestra.de, in der ÜSTRA-App sowie ab 14. Dezember 2025 auch analog als Aushang an allen Haltestellen verfügbar.

Symbolbild P+R

Messeparkplatz Nord 1 wird zur P+R-Anlage getestet

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Testphase erweitert das Park-and-Ride-Angebot am Endpunkt der Stadtbahnlinie 8.

Region Hannover 8redu) – Seit Montag testet die Region den Messeparkplatz Nord 1 als neue Park-and-Ride-Anlage. 635 kostenfreie Stellplätze ergänzen das bestehende Netz, wenn keine Veranstaltungen stattfinden. Der Standort am Endpunkt der Linie 8 ermöglicht einen schnellen Umstieg in Richtung Innenstadt.

Die Testphase soll zeigen, wie gut der südliche Zugang zum Stadtbahnnetz genutzt wird und ob das zusätzliche Angebot die Nachfrage im Berufsverkehr spürbar entlastet.

Testbetrieb gestartet

Mit dem neuen Park-and-Ride-Angebot schließt die Region eine Versorgungslücke im Süden. Die Anlage am Messeparkplatz Nord 1 liegt nur wenige Gehminuten von der Stadtbahnlinie 8 entfernt und bietet dank zweier Ebenen rund 1.200 Stellplätze. Die Fahrzeit zum Kröpcke beträgt etwa 18 Minuten.

Hinweise und digitale Unterstützung

Die 635 zur Verfügung stehenden Plätze können genutzt werden, wenn parallel keine Messen stattfinden. Eine neue LED-Tafel am Messeschnellweg informiert seit Anfang Dezember über Verkehrslage und Auslastung. Sie soll sowohl den Alltagsverkehr steuern als auch Hinweise zur P+R-Nutzung geben.

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