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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Sandskulptur LAGA

Sandskulptur vor LaGa bringt Bad Nenndorf in Sandform

28. Mai 2026/in Region Hannover

Künstlerteam gestaltet detailreiche Skyline mit bekannten Orten und Sehenswürdigkeiten der Kurstadt.

BAD NENNDORF (redu) – Eine große Sandskulptur zeigt seit wenigen Tagen zahlreiche Wahrzeichen und Besonderheiten der Kurstadt. Das Kunstwerk vor dem Gelände der Landesgartenschau vereint unter anderem das Grandhotel Esplanade, die Süntelbuchen und das LaGa-Logo in einer detailreichen Skyline.

Die Installation soll den gesamten Sommer über erhalten bleiben und ergänzt gemeinsam mit der angrenzenden Beachbar das Angebot rund um die Landesgartenschau.

Ein dreiköpfiges Team der Firma Sandcity um Künstler Benno Lindel arbeitete rund anderthalb Wochen an der Sandskulptur Bad Nenndorf. Die Künstler formten zahlreiche bekannte Orte und Figuren der Stadt in einer zusammenhängenden Skyline aus Sand.

Zu den Motiven gehören neben den Süntelbuchen auch die beiden Alltagsmenschen vor dem Haus Kassel sowie das Grandhotel Esplanade. Ergänzt wird die Skulptur durch das Logo der Landesgartenschau.

Detailreiche Handarbeit

Den symbolischen letzten Feinschnitt übernahm LaGa-Geschäftsführer Benjamin Lotz am Buchstaben „L“ des Logos. Er zeigte sich beeindruckt vom Aufwand und der Präzision der Künstler. Besonders hob er hervor, dass die Skyline viele typische Elemente der Stadt vereine.

Verwendet wurde unbehandelter und gesiebter Sand, der durch natürliche Bestandteile wie Lehm und Kalk stabil bleibt. Zusätzliche Klebstoffe waren deshalb nicht erforderlich. Zum Schutz erhielt die Oberfläche nach Fertigstellung eine Eiweiß-Wasser-Mischung, die das Kunstwerk widerstandsfähiger gegen Regen machen soll.

Beachbar vor dem Gelände

Direkt neben der Sandskulptur lädt die frei zugängliche „Esscobeach“ zum Verweilen ein. Auf rund 200 Quadratmetern entstand dort gemeinsam mit der Esscobar eine sommerliche Aufenthaltsfläche mit Liegestühlen und Selbstbedienungsbereich.

An sonnigen Tagen ergänzt ein Eiswagen des Eiscafés Casagrande das Angebot. Für die Dauer des Projekts bleibt die Kurhausstraße in diesem Bereich gesperrt. Die Zufahrt zum Kurhausparkplatz erfolgt über die Buchenallee.

 

Wohnungsbrand in Lehrte

Wohnungsbrand in Lehrte: Wohnung nach Feuer komplett ausgebrannt

25. Mai 2026/in Region Hannover

60 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer in einem Mehrfamilienhaus – eine Person kam ins Krankenhaus.

LEHRTE (redu) – Bei einem Wohnungsbrand Lehrte in der Schützenstraße ist am frühen Pfingstmontag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus komplett ausgebrannt. Eine Person wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Rund 60 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Die schwarze Rauchsäule war bereits auf der Anfahrt weithin sichtbar. Mehrere Ortsfeuerwehren sowie Spezialkräfte der Stadtfeuerwehr verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Dachgeschoss.

Flammen im Obergeschoss

Bereits um 4:29 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Ortsfeuerwehren sowie Sondereinheiten der Stadtfeuerwehr in die Schützenstraße. Nach ersten Angaben sollte in der betroffenen Wohnung ein Sauerstoffgerät explodiert sein. Bewohner sollten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung befinden.

Die ersten Einsatzkräfte bestätigten einen ausgedehnten Brand im zweiten Obergeschoss. Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus den geborstenen Fenstern. Gleichzeitig zog dichter Rauch in das Dachgeschoss und angrenzende Wohnungen.

Unter schwerem Atemschutz leitete ein Angriffstrupp die Brandbekämpfung über das Treppenhaus ein. Ein weiterer Trupp verhinderte von außen ein Übergreifen der Flammen auf den Dachbereich. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte sämtliche Wohnungen des Hauses und übergaben eine Person an den Rettungsdienst.

Nach Angaben der Feuerwehr war die Wohnungstür bereits durchgebrannt, als die ersten Kräfte eintrafen. Die betroffene Wohnung stand vollständig in Vollbrand. Gegen 5:10 Uhr meldete die Einsatzleitung das Feuer unter Kontrolle.

Drohne kontrolliert Dachbereich

Da die Drehleiter wegen der Bebauung und Baumbepflanzung nicht eingesetzt werden konnte, kontrollierte die Drohneneinheit die Traufkante des Daches auf der Gebäuderückseite. Dabei wurden weitere Glutnester entdeckt. Einsatzkräfte öffneten anschließend Teile des Daches, um die Brandstellen abzulöschen.

Gegen 6:20 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis etwa 7:40 Uhr an. Insgesamt kamen zehn Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zum Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob tatsächlich ein explodiertes Sauerstoffgerät den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Angaben zur Schadenhöhe liegen bislang nicht vor, da neben der ausgebrannten Wohnung auch weitere Wohnungen durch Rauch und Löschwasser beschädigt wurden.

Abrollbehälter Hygiene

Der Abrollbehälter Hygiene der Feuerwehr Lehrte wurde in der Nähe der Brandstelle aufgebaut. © Bernd Günther

Im Einsatz waren rund 60 Kräfte mit zehn Fahrzeugen aus den Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel, der ELW 2 mit Drohneneinheit, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr, zwei stellvertretende Stadtbrandmeister, der Feuerwehrpressesprecher sowie Rettungsdienst und Polizei.

Oldhorster Moor

Oldhorster Moor soll wieder zur Schwammlandschaft werden

20. Mai 2026/in Region Hannover

Die Region Hannover plant die Wiedervernässung des Oldhorster Moors zur Verbesserung von Klima-, Gewässer- und Naturschutz.

REGION HANNOVER (redu) – Das Oldhorster Moor im Nordosten der Region Hannover soll in den kommenden Jahren schrittweise renaturiert werden. Ziel des Projekts ist es, den Wasserhaushalt zu stabilisieren, Treibhausgasemissionen zu senken und neue Lebensräume für moortypische Arten zu schaffen.

Mit der geplanten Wiedervernässung verfolgt die Region Hannover langfristige Ziele im Klima-, Gewässer- und Naturschutz und setzt ihre Moorstrategie im Umland weiter fort.

Die Regionsversammlung hat die Verwaltung am 19. Mai beauftragt, die Renaturierung des Oldhorster Moors einzuleiten. Das Gebiet liegt zwischen Burgdorf, Burgwedel und Isernhagen und bildet den Quellbereich der Wulbeck. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren angelegt.

Im Mittelpunkt stehen zunächst Untersuchungen, Planungen und Beteiligungsverfahren. Später soll ein Flurbereinigungsverfahren die teilweise stark zersplitterten Besitzverhältnisse neu ordnen. Dadurch sollen größere zusammenhängende Flächen für die Wiedervernässung entstehen.

Auswirkungen auf Klima und Wasserhaushalt

Das Oldhorster Moor gilt heute in weiten Teilen als entwässert. Gräben und Moorwald verhindern, dass ausreichend Wasser im Gebiet gehalten wird. Nach Angaben der Region Hannover entstehen dadurch derzeit rund 9.600 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr. Durch die geplanten Maßnahmen könnten künftig etwa 6.200 Tonnen CO₂-Äquivalente jährlich eingespart werden.

„Ein Moor funktioniert nur dann als Moor, wenn der Wasserstand stimmt“, erklärt Dr. Martha Graf, projektverantwortliche Moorexpertin in der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover. Die natürliche Schwammfunktion des Oldhorster Moors sei derzeit stark gestört. Gleichzeitig verweist sie auf das langjährige Engagement vieler Ehrenamtlicher für den Schutz des Gebietes.

Geplant sind unter anderem das Verfüllen von Gräben, neue Staustellen und Verwallungen sowie die Umleitung der Ortsentwässerung aus Neuwarmbüchen. Nachteile für angrenzende Wohngebiete oder landwirtschaftliche Flächen sollen laut Region Hannover vermieden werden.

Beteiligung der Eigentümer

Bereits im Juni sollen erste Informationsveranstaltungen für Eigentümerinnen und Eigentümer beginnen. Die Region Hannover setzt dabei auf freiwillige Lösungen wie Flächenverkäufe, Gestattungsverträge oder Flächentausch. Erste Gespräche mit Landwirten, Kommunen und Verbänden haben bereits stattgefunden.

Die eigentlichen Wiedervernässungsmaßnahmen könnten nach aktuellem Stand ab 2030 oder 2031 beginnen. Zuvor sind hydrologische Gutachten und wasserrechtliche Genehmigungen erforderlich. Ein konkreter Kostenrahmen liegt bislang noch nicht vor.

Badesaison KI Symbolbild

Badesee-Saison 2026 startet in der Region Hannover

18. Mai 2026/in Region Hannover

Zum Start der Badesee-Saison 2026 gelten bereits erste Einschränkungen an einzelnen Seen in der Region Hannover.

REGION HANNOVER (redu) – Mit den ersten warmen Tagen hat in der Region Hannover offiziell die Badesee-Saison 2026 begonnen. Bis zum 15. September überwacht die Region regelmäßig die Wasserqualität an 25 EU-Badestellen und informiert bei möglichen Einschränkungen oder Badeverboten.

Die meisten Badestellen in Niedersachsen und der Region Hannover erreichen weiterhin sehr gute Bewertungen. Gleichzeitig weisen Behörden auf mögliche kurzfristige Einschränkungen durch Blaualgen oder niedrige Wasserstände hin.

Die Badesee-Saison in Niedersachsen läuft offiziell seit dem 15. Mai. Landesweit werden 274 Badestellen überwacht. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes erhielten 238 Badegewässer die Bewertung „ausgezeichnet“, weitere 27 Seen wurden mit „gut“ eingestuft.

In der Region Hannover sind insgesamt 23 Seen mit 25 offiziellen EU-Badestellen freigegeben. Die Region kontrolliert die Wasserqualität bis Mitte September mindestens alle 30 Tage. Dabei untersucht der Fachbereich Gesundheit das Wasser auf intestinale Enterokokken und Escherichia coli.

Kontrollen an den Badeseen

Zusätzlich messen Hygieneinspektorinnen und Hygieneinspektoren direkt vor Ort Temperatur, pH-Wert und Sichttiefe des Wassers. Besonderes Augenmerk liegt auf möglichen Blaualgen. Bei erhöhten Konzentrationen kann es zu Warnungen oder zeitweisen Sperrungen kommen.

Aktuell besteht bereits ein Badeverbot am Großen Teich der Ricklinger Kiesteiche in Hannover wegen erhöhter Blaualgenwerte. Im Franzsee in Neustadt-Mandelsloh ist Baden derzeit wegen des niedrigen Wasserstandes nicht möglich.

Bewertungen in der Region

21 Badestellen in der Region Hannover wurden zur Saison 2026 mit „ausgezeichnet“ bewertet. Der Waldsee Hämelerwald und das Maschseebad bleiben bei der Einstufung „gut“. Verbessert hat sich die Bewertung der Badeinsel Steinhude im Steinhuder Meer. Dagegen wurde die Badestelle Mardorf von „ausgezeichnet“ auf „gut“ abgestuft.

Aktuelle Hinweise, Warnungen und Informationen veröffentlicht die Region Hannover im Internet über das Bäderportal sowie den Badegewässer-Atlas des Landes Niedersachsen.

Moorrettung bie Kaltenweide

Feuerwehr Kaltenweide bei Moorrettung und Gartenhausbrand im Einsatz

15. Mai 2026/in Region Hannover

Innerhalb weniger Stunden rückte die Feuerwehr Kaltenweide zu einer Rettung im Moorgebiet und einem Brand in Hainhaus aus.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Moorrettung am Bissendorfer Moor und ein Gartenhausbrand in Hainhaus haben die Feuerwehr Kaltenweide innerhalb weniger Stunden beschäftigt. Die Einsatzkräfte unterstützten zunächst den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände und verhinderten später ein Übergreifen von Flammen auf ein Wohnhaus.

Die beiden Einsätze forderten die Feuerwehr in unterschiedlichen Lagen. Neben technischer Hilfeleistung im Moorgebiet stand in der Nacht die Brandbekämpfung an einem Wohngrundstück im Mittelpunkt.

Am Donnerstagnachmittag wurde der Rettungsdienst zu einer gestürzten Person im Bereich des Aussichtsturms am Bissendorfer Moor alarmiert. Für die Moorrettung wurde um 20:07 Uhr zusätzlich die Ortsfeuerwehr Kaltenweide angefordert, nachdem ein umgestürzter Baum die Zuwegung blockierte.

Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis mit einer Kettensäge und unterstützten anschließend den Rettungsdienst bei den Rettungsmaßnahmen. Im unwegsamen Gelände des Moorgebiets leistete die Feuerwehr zudem Tragehilfe. Unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Stephan Ziebarth waren zwölf Kräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Brand in Hainhaus

Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr Kaltenweide erneut alarmiert. Um 02:51 Uhr brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Gartenhaus in Hainhaus. Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Einfamilienhaus überzugreifen.

Der Besitzer bemerkte Rauch und Flammenschein und begann erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Die Feuerwehr setzte einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr und rund 300 Litern Wasser ein. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren 14 Feuerwehrkräfte mit drei Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Uwe Glaser vor Ort.

Ausgebrannte Zugmadschine an der A2

LKW brennt an Rastanlage Lehrter See Nord vollständig aus

14. Mai 2026/in Region Hannover

Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte verhinderten in der Nacht zum Donnerstag eine Ausbreitung der Flammen auf den Auflieger.

LEHRTE (redu) – Bei einem LKW-Brand auf der Rastanlage Lehrter See Nord an der A2 ist in der Nacht zu Donnerstag die Zugmaschine vollständig ausgebrannt. Mehrere Ortsfeuerwehren aus Lehrte verhinderten eine weitere Ausbreitung des Feuers auf den Auflieger.

Der Fahrer blieb unverletzt, nachdem ihn ein anderer LKW-Fahrer rechtzeitig geweckt hatte. Die Polizei ermittelt zur genauen Ursache des Feuers.

In der Nacht zu Donnerstag wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten, Aligse und Steinwedel um 4:03 Uhr zu einem brennenden LKW auf die Rastanlage Lehrter See Nord alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Zugmaschine bereits in Vollbrand. Auch am Auflieger waren bereits Flammen sichtbar.

Der LKW-Brand war nach Angaben von Zeugen vermutlich an einem Kühlaggregat zwischen Fahrerhaus und Auflieger ausgebrochen. Der Fahrer hatte in der Kabine geschlafen und konnte sich nach der Warnung eines anderen Fahrers unverletzt retten. Eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher blieben ohne Erfolg.

Brandbekämpfung am Auflieger

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz begannen unmittelbar mit den Löscharbeiten. Während des Einsatzes drangen Feuerwehrkräfte auch in den Auflieger vor, um dort weitere Glutnester zu bekämpfen. Gegen 4:45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 5:30 Uhr an. Dabei kam auch Löschschaum zum Einsatz. Die Zugmaschine erlitt einen Totalschaden. Zudem wurden der Auflieger sowie die transportierte Fleischladung durch Feuer und Rauch beschädigt.

Ermittlungen zur Brandursache

Zur Schadenhöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes auf. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren insgesamt 59 Feuerwehrkräfte mit zwölf Fahrzeugen, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr, der Stadtbrandmeister und dessen Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher sowie Rettungsdienst und Polizei.

PKW auf Seite nach Unfall

PKW liegt auf Seite: Senior bei Unfall in Ingeln verletzt

12. Mai 2026/in Region Hannover

Ein 77-jähriger Fahrer kam mit seinem BMW in Ingeln von der Fahrbahn ab. Der Wagen blieb auf der Seite liegen.

LAATZEN (redu) – Bei einem Verkehrsunfall in Ingeln ist am Dienstagmittag ein 77 Jahre alter Autofahrer verletzt worden. Sein BMW X1 kam auf der Hauptstraße von der Fahrbahn ab, prallte gegen mehrere Hindernisse und blieb schließlich auf der Seite liegen.

Die Hauptstraße war während der Rettungs- und Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Ein 77-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim war am Dienstagmittag mit seinem schwarzen BMW X1 in Richtung der Landesstraße 410 unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Der PKW liegt auf Seite, nachdem das Fahrzeug einen großen Stein, einen Glasfaser-Verteilkasten sowie eine Straßenlaterne touchiert hatte.

Die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse traf zuerst an der Unfallstelle nahe der Einmündung Hasselweg ein. Die Einsatzkräfte sicherten den Wagen gegen weiteres Umkippen und schufen über die Fahrertür eine Rettungsöffnung. Entgegen erster Meldungen war der Fahrer nicht eingeklemmt.

Rettung über Frontscheibe

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Senior durch die Feuerwehr erstversorgt. Nach der medizinischen Stabilisierung retteten die Einsatzkräfte den Mann über die zuvor entfernte Frontscheibe aus dem Fahrzeug.

Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterie ab und übergab die Einsatzstelle gegen 13:30 Uhr an Polizei und Verkehrsunfalldienst.

Sperrung auf Hauptstraße

Während der Rettungs- und Vermessungsarbeiten blieb die Hauptstraße in beide Richtungen gesperrt. Die zusätzlich alarmierten Ortsfeuerwehren aus Gleidingen und Laatzen konnten den Einsatz frühzeitig abbrechen.

Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Polizei sowie der Verkehrsunfalldienst vor Ort.

Grillen verboten

Grillen am Silbersee verboten – Stadt Langenhagen greift durch

6. Mai 2026/in Region Hannover

Allgemeinverfügung tritt am 9. Mai in Kraft – Verstöße können bis zu 5.000 Euro kosten.

LANGENHAGEN (redu) – Die Stadt Langenhagen untersagt ab dem 9. Mai das Grillen am gesamten Silbersee. Hintergrund sind wiederholte Verstöße gegen bestehende Regeln, erhebliche Vermüllung sowie Gefahren durch offene Feuerstellen und unsachgemäß entsorgte Grillreste.

Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadt auf anhaltende Probleme im Naherholungsgebiet. Trotz zusätzlicher Kontrollen und neuer Müll- sowie Aschebehälter habe sich die Situation laut Verwaltung nicht nachhaltig verbessert.

Die Stadt Langenhagen hat das Grillen am gesamten Silbersee bis auf Widerruf verboten. Bürgermeister Mirko Heuer erließ dazu eine Allgemeinverfügung. Das Verbot tritt am 9. Mai in Kraft. Verstöße können mit einem Zwangsgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Nach Angaben der Stadt kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Vermüllung und gefährlichen Situationen durch offenes Feuer außerhalb der vorgesehenen Bereiche. Heiße Asche und Glutreste seien mehrfach in Müllbehälter entsorgt oder in Grünanlagen sowie am Gewässer zurückgelassen worden.

Maßnahmen ohne Wirkung

Die Stadt hatte zuvor zusätzliche Müllcontainer und Aschebehälter aufgestellt. Zudem wurden Reinigungen intensiviert, der Ordnungsdienst verstärkt und weitere Hinweisschilder angebracht. Dennoch seien weiterhin zahlreiche Verstöße festgestellt worden.

Bürgermeister Mirko Heuer erklärte, die Stadt habe lange versucht, mit Aufklärung und zusätzlichen Maßnahmen eine Lösung zu erreichen. Der bisherige Ansatz sei jedoch gescheitert. Die zunehmende Vermüllung und Rücksichtslosigkeit hätten ein nicht mehr hinnehmbares Ausmaß erreicht.

Dauerhafte Regelung geplant

Parallel zur Allgemeinverfügung brachte Heuer eine Änderung der städtischen Sicherheits- und Ordnungsverordnung in die politischen Gremien ein. Ziel ist es, das Grillverbot dauerhaft in der Verordnung zu verankern. Über die entsprechende Beschlussvorlage soll im Juni beraten werden.

 

Nachlöscharbeiten

Küchenbrand in Laatzen – Ersthelfer löschen Feuer

3. Mai 2026/in Hannover, Region Hannover

Feuer in Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße – drei Männer greifen ein.

LAATZEN (redu) – Am Sonnabend ist es in einem Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße zu einem Küchenbrand gekommen. Zwei Bewohnerinnen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, während Ersthelfer das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr weitgehend eindämmten.

Der schnelle Einsatz von Anwohnern verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dem Gebäude mit 56 Parteien.

In Laatzen-Mitte kam es am Sonnabend zu einem Küchenbrand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in der Otto-Hahn-Straße. Auslöser war nach Angaben der Feuerwehr brennendes Fett.

Die 46-jährige Bewohnerin sowie ihre achtjährige Tochter konnten die Wohnung eigenständig und rechtzeitig verlassen. Noch vor dem Eintreffen der um 13:13 Uhr alarmierten Feuerwehr griffen drei Männer ein und setzten Feuerlöscher ein. Dadurch wurde der Brand bereits größtenteils eingedämmt.

Anschließend wurden die beiden Bewohnerinnen sowie die Ersthelfer vom Rettungsdienst untersucht, lehnten jedoch eine weitere medizinische Behandlung ab.

Kontrolle angrenzender Wohnungen

Die Feuerwehr Laatzen übernahm die Nachlöscharbeiten und beseitigte verbliebene Glutnester. Danach wurde die betroffene Wohnung umfassend gelüftet. Zusätzlich überprüften die Einsatzkräfte – teilweise mit einer Drehleiter – die darüberliegenden Wohnungen auf mögliche Schäden oder Gefahren.

Im Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Kriminaldauerdienst.

umgekippter LKW

Unfall Wunstorf-Kolenfeld: Lkw kippt auf Abfahrt um

30. April 2026/in Region Hannover

Feuerwehr befreit Fahrer aus gekipptem Lastwagen an Autobahnabfahrt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld ist am frühen Donnerstagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahnabfahrt umgekippt. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit, während die Abfahrt zeitweise vollständig gesperrt blieb.

Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Abfahrt. Mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um Rettung, Bergung und Umweltschutzmaßnahmen sicherzustellen.

Am Donnerstagmorgen gegen 05:55 Uhr kam es zu einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld im Bereich der Autobahnabfahrt. Ein Lastkraftwagen kippte aus bislang ungeklärter Ursache auf die Seite.

Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich Zugang über die Windschutzscheibe und befreiten den Mann aus der Kabine.

Nach der Rettung übernahmen die Einsatzkräfte weitere Sicherungsmaßnahmen. Der Fahrers wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Im beschädigten Tank des Lastwagens befanden sich mehrere Hundert Liter Diesel. Diese wurden durch die Feuerwehr in einen speziellen IBC-Behälter umgepumpt.

Zusätzlich streuten die Kräfte ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ziel war es, Gefahren für Umwelt und Verkehr möglichst gering zu halten.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Abfahrt Wunstorf-Kolenfeld vollständig gesperrt werden. Zeitweise war auch die Auffahrt betroffen.

Die Ortsfeuerwehren Luthe, Kolenfeld und Wunstorf waren mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Die zunächst alarmierte mobile Einsatzleitung  konnte die Anfahrt abbrechen.

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