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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 289 2

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz

7. Februar 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red.) Die Witterungslagen mit den starken Schneefällen und den Schneeverwehungen erfordert manchmal auch besondere Unterstützung, wenn es darum geht, verletzte Personen aus unwegsamen oder schwer zugänglichem Gelände zu retten. Gerade im Bereich des Deister kommt es häufiger zu Unfällen, zu denen der Rettungsdienst mit seinen eigentlich für den normalen Straßenverkehr gedachten Rettungswagen nicht wegen des Geländes anfahren kann.

Hier helfen schon seit Jahren die ehrenamtlichen Rettungskräfte des DRK-Region Hannover aus dem Katastrophenschutzzentrum Empelde und auch anderen Standorten mit ihren Bereitschaften mit geländegängigen Krankenwagen aus, um einen Verletzten bis zu einem Übergabepunkt an einer normalen Straße dem Rettungsdienst zu übergeben.

Wir haben heute mit einem von ihnen, Carsten Di Palma (Gruppenführer Sanitätsdienst) vom Standort in Empelde gesprochen. Er schilderte uns die derzeitige Lage und berichtete von der Arbeit der ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes.

Carsten Di Palma: „Schon an „normalen“ Wintertagen besetzen wir aus der Bereitschaft Empelde regelmäßig bis zu drei allradgetriebene Krankenwagen. Dabei handelt es sich um einen Mercedes-G, einen Sprinter und einen Unimog. Alle Fahrzeuge können bei starken Schneefall mit Schneeketten ausgerüstet werden. So erreicht man oft Einsatzstellen, zu denen Rettungswagen mit normalen Antrieben nicht vordringen können.

Unsere Fahrzeuge sind zum Teil mit speziellen Rettungsgeräten ausgestattet. Zum Beispiel eine sog. Schleifkorbtrage. Diese besteht aus Kunststoff und kann von mehreren Personen getragen werden. Daneben haben wir noch einen Akia. Dies ist eine Art Schlitten bestehend aus einer Metallwanne an die Stangen montiert werden. So kann man diesen dann einfach  über Schnee ziehen. Vorteil: es werden nicht viele Personen zum tragen benötigt. Im inneren liegt eine Vakuummatratze bereit, auf die der Patient gelagert wird. Falls es draußen sehr kalt ist, kann der Patient in einen Wärmesack gelegt werden.

Natürlich beschränken sich Einsätze an jenen Tagen auf die höheren Lagen in der Region (z.B. den Deister bei Barsinghausen). Was uns aber seit gestern Nacht beschäftigt, ist sehr viel schwieriger. Plötzlich sind viele Straßen durch Schneewehen blockiert. Da sind selbst sonst unkomplizierte, kleinere Steigungen für normale Fahrzeuge kaum zu erklimmen.

Deshalb haben wir in der gesamten Region Hannover insgesamt 6 Fahrzeuge des DRK Regionsverbands in Dienst genommen. Sie stehen seit Samstag Abend bereit, um im Notfall schnell für den Bürger da zu sein. Denkbar sind „Zubringer“ Einsätze von Personal und Material, oder als „First Responder“ die Lücke zwischen Notruf und Eintreffen des hauptamtlichen Rettungsdienstes zu überbrücken wenn dieser eine längere Anfahrt hat. Natürlich können wir bei hohem Einsatzaufkommen auch Patienten in Krankenhäuser bringen.

Wir selbst hatten heute bereits einen Einsatz. Es war bei Notruf nicht klar, ob der Rettungswagen die Einsatzstelle schnell erreichen kann. Daher rückten wir nach einer Minute mit einem Fahrzeug ab um möglichst schnell mit einer Erstversorgung beginnen zu können. Nach einer kurzen Versorgung wurde der Patient an den RTW und einen Notarzt übergeben.

In Springe wurde ein Gelände-Krankenwagen bereits zwei mal in den letzten Tagen eingesetzt. Beide Einsatzstellen waren durch den hauptamtlichen RTW nicht erreichbar. Ein Patient wurde von der Wohnung zum bereitstehenden RTW transportiert und übergeben. Der zweite Einsatz konnte abgebrochen werden.

All dies machen die Einsatzkräfte ehrenamtlich, in Ihrer Freizeit. Und das ganze noch bis mindestens morgen früh, eher noch bis morgen Abend. Ich bin immer wieder davon begeistert, dass sie trotz fast einem Jahr Corona-Einsatz ohne zu zögern, ihre Freizeit opfern. Das verdient in meinen Augen besondere Anerkennung.“

  • Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 1
    Ein geländegängiger Krankenwagen übergibt einen Patienten am Deisterrand an den hauptamtlichen Rettungsdienst © Philipp Köhler
  • Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 9
    Tobias Eickmann vom DRK-Region Hannover auf Quad mit Schneeschild © Carsten Di Palma / DRK
  • Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 50
    Geländegängiger Krankenwagen auf Unimog-Basis vom DRK-Region Hannover © Carsten Di Palma / DRK
  • Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 89
    Der geländegängige Krankenwagen fährt den Patienten bis zum Landeplatz des Rettungshubschraubers © Arvid Willinger
  • Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK-Region Hannover im Schneeeinsatz – BGPress 289
    Die DRK-Region Hannover besitzt in ihrem Katastrophenschutzzentrum gleich mehrere geländegängige Rettungsmittel © Carsten Di Palma / DRK
Schulausfall

Präsenzunterricht fällt im Umland und der Stadt Hannover am Montag, 8. Februar, aus

7. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER / HANNOVER (PM).  Aufgrund des starken Schneefalls hat die Region Hannover am Sonntag entschieden, dass an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Umland der Region Hannover am Montag, 8. Februar 2021, kein Präsenzunterricht stattfindet. Gleiche Regelung gilt für die Stadt Hannover.

Grund ist zum einen, dass der Schülertransport angesichts der Witterung nicht sichergestellt ist. Zum anderen soll vermieden werden, dass Lerngruppen in den Schulen größer werden, wenn ggf. einzelne Lehrkräfte die Schule nicht erreichen. Das Homeschooling bleibt von der Absage des Präsenzunterrichts unberührt.

In der Stadt Hannover fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen am morgigen Montag (8. Februar) wegen der extremen Witterungsverhältnisse aus.

Bei Schnee häufig verdeckt - Helfen Sie ihrer Feuerwehr – Unterflurhydrant freiräumen

Bei Schnee häufig verdeckt – Helfen Sie ihrer Feuerwehr

6. Februar 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red.) Die nächsten Tagen und Stunden ist vor allem im Bereich Norddeutschland mit erheblichen Schneemengen zu rechnen. Bei Schneefall besteht die Räumpflicht an Werktagen bereits ab 7 Uhr und dauert bis 20 Uhr an. In dieser Zeit müssen die Gehwege passierbar gemacht werden. Am Sonntag beginnt die Räum- und Streupflicht zwei Stunden später als unter der Woche, nämlich zwischen 9 und 20 Uhr müssen die Gehwege passierbar gehalten werden.

In diesem Zusammenhang weisen die Feuerwehren die Bevölkerung darauf hin, dass auf den Bürgersteigen häufig sogenannte Unterflurhydranten liegen (Hinweisschild ähnlich wie Titelbild). Bei Bränden ist die Feuerwehr darauf angewiesen, schnell und ohne lange suchen zu müssen, an die erforderliche Wasserversorgung für den Löscheinsatz heranzukommen. Auch wenn Hydranten in der Regel immer mit Hinweisschildern an Häusern versehen sind, die ein Auffinden durch Meterangaben erleichtern, kann die Suche unter einer geschlossenen Schneedecke schnell kostbare Zeit kosten.

Deshalb die Bitte an alle, die ihrer Räumpflicht nachkommen, speziell in ihrem zu räumenden Bereich auf das Freilegen der Unterflurhydranten zu achten. Sie sollten natürlich auch nicht als Ablageplatz für Schneeberge dienen. Die Kameradinnen und Kameraden der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren werden es Ihnen danken, wenn sie schnell eine Löschwasserversorgung ohne Zeitverzögerung aufbauen können. Und zu guter Letzt auch vielleicht ihr Nachbar, wenn sein Eigentum bei einem Brand durch die Feuerwehr geschützt werden kann.

 

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall – Unwetterwarnung Schnee

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall

6. Februar 2021/in Region Hannover

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL

Sa, 6. Feb, 21:00 – So, 7. Feb 21:00 Uhr

Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 20 cm und 35 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 40 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!

Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge starke Schneeverwehungen auf. Verbreitet wird es glatt.
Am Sonntag treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus östlicher Richtung auf.

 

Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5004 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Lagerhallenbrand in Langenhagen

6. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red. / PM). Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein direkt angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen vollständig aus. Bei dem Feuer wurden nach bisherigen Angaben keine Personen verletzt.

Um 6.40 Uhr war die Nacht für über 80 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Krähenwinkel, Kaltenweide sowie Langenhagen zu Ende. In der Hubertusstraße meldeten sowohl Anwohner als auch eine Polizeistreife eine Flammen- sowie Rauchentwicklung aus einem Lagerhallenkomplex. Der zuerst eintreffende stellvertretende Stadtbrandmeister Oliver Schütte konnte dies bestätigen und zugleich die Alarmstufe erhöhen. Die Flammen schlugen bereits im hinteren Teil der Lagerhalle aus dem Dach.

Nachdem das Rolltor zum Firmengelände mit hydraulischem Gerät geöffnet wurde, setzte Einsatzleiter Kai Jüttner, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel, sofort mehrere Trupps in einem Innenangriff sowie die Drehleiter zur Brandbekämpfung ein. Es wurden mehrere Leitungen von der Walsroder Straße, welche zu Beginn der Einsatzmaßnahmen in Höhe des Getränkemarktes für gut eine Stunde voll gesperrt wurde, zur Wasserversorgung verlegt. Das Feuer breitete sich jedoch – unterstützt von dem aufkommenden Wind – zu schnell über das Dach in die Attika des direkt angrenzenden Bürogebäudes aus. Weitere Trupps gingen daraufhin über ein Treppenhaus zur Kontrolle in das Bürogebäude vor und konnten die Ausbreitung bestätigen. Das Feuer war bereits in der Zwischendecke und es bestand Einsturzgefahr.

Seitens der Einsatzleitung wurde die Taktik daraufhin geändert und der Innenangriff abgebrochen. Über einen massiven Löschangriff von aussen über mehrere C- und B-Rohre sowie das Wenderohr der Drehleiter konnte das nun durch das Dach ausbrechende Feuer heruntergekühlt sowie im weiteren Verlauf mittels Schaum erstickt werden. Die Drehleiter musste hierzu auf der Rückseite des Gebäude in Stellung gebracht werden.

Während der Löscharbeiten rund um die 0 Grad Temperaturgrenze, sorgte ein Zug der Johanniter Unfallhilfe für warme Getränke sowie später für eine warme Mahlzeit. Auch von den Anwohnern gab es warme Getränke als Dankeschön Geste gereicht.

Nach gut fünf Stunden konnte Jüttner die „Feuer unter Kontrolle“ Meldung abgeben. Da sich hinter der Attika bzw. Gebäudefassade teilweise noch Glutnester befanden, wurde ein Bagger vom Technischen Hilfswerk zur Einsatzstelle beordert, um gezielt Nachlöscharbeiten durchführen zu können.

Für die Stadtfeuerwehr Langenhagen war dies der zweite größere Brand innerhalb eines Monats. Der Kriminaldauerdienst der Polizei war bereits frühzeitig vor Ort und nimmt nun nach Abschluss der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Ursache auf.

  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4890
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4908
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4914
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4931
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4958
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 4986
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5004
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5025
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5053
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5065
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5076
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5085
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5111
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhallenbrand in Langenhagen – BGPress 5120
    Am frühen Samstagmorgen (06.02.2021) brannte eine Lagerhalle und ein angrenzendes Bürogebäude in der Hubertusstraße in Langenhagen trotz massivem Feuerwehreinsatz aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Mehr als 35.000 Menschen haben die Erstimpfung erhalten – BGPress 4625

Mehr als 35.000 Menschen haben die Erstimpfung erhalten

5. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Stadt und Region Hannover ziehen eine positive Zwischenbilanz: „Die erste Woche im Impfzentrum mit Betrieb für die Öffentlichkeit ist zufriedenstellend verlaufen“, stellen Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover, und Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, fest.

Rund 2200 Menschen sind in der ersten Februarwoche im gemeinsamen Impfzentrum auf dem Messegelände geimpft worden. Insgesamt haben inzwischen mehr als 35.000 Menschen aus der Region Hannover die Erstimpfung erhalten. „Damit liegt die Impfquote in der Region Hannover bei 2,5 Prozent“, sagt von der Ohe.

Die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen sind bis auf wenige Fälle abgeschlossen. „In einigen Einrichtungen mussten die Termin verschoben werden, da zu viele Bewohnerinnen und Bewohner und Pflegekräfte erkrankt waren“, erläutert Drautz. Die Zweitimpfungen werden sich nach jetziger Planung bis in die erste Märzwoche ziehen. Grund für die leichte Verzögerung gegenüber der bisherigen Planung ist, dass seit der vergangenen Woche auch der Impfstoff Moderna verabreicht wird. „In diesen Fällen findet die Zweitimpfung erst nach vier und nicht nach drei Wochen statt“, sagt Drautz. Auch die Impfung von Krankenhauspersonal ist inzwischen weiter vorangeschritten: Mehr als 5000 Fachkräfte aus den Kliniken haben bereits die erste Spritze erhalten.

Im Impfzentrum auf dem Messegelände werden Stadt und Region in der kommenden Woche die Kapazitäten hochfahren: „Geplant ist, ab Mittwoch 1000 Personen pro Tag neu zu impfen“, kündigt von der Ohe an. „Die Ankündigung des Landes, bis Ende März rund 49.000 Dosen für neue Erstimpfungen zu liefern, gibt uns Planungssicherheit, sodass wir künftig auch längerfristig Termine in das Buchungssystem einstellen können.“ Eine Schwierigkeit in der ersten Betriebswoche war gewesen, dass einige Menschen erst nach dem avisierten Termin ihre Terminzusage per Post erhalten hatten. „Diejenigen, die dann verspätet zum Impfzentrum gekommen sind, wurden trotzdem geimpft“, betont von der Ohe. Er hoffe, dass solche Irritationen nicht mehr auftreten, wenn die zeitlichen Vorläufe etwas größer sind.

„Wir sind immer noch am Anfang eines Langstreckenlaufs“, resümiert Drautz. „Aber die ersten Kilometer sind geschafft. Wir wissen, dass wir gut aufgestellt sind, um auch den Rest der Strecke zu bewältigen.“

VORABINFORMATION UNWETTER vor STARKEM SCHNEEFALL / SCHNEEVERWEHUNGEN – Vorabwarnung Schnee

VORABINFORMATION UNWETTER vor STARKEM SCHNEEFALL / SCHNEEVERWEHUNGEN

5. Februar 2021/in Region Hannover

VORABINFORMATION UNWETTER vor STARKEM SCHNEEFALL / SCHNEEVERWEHUNGEN für Region Hannover

gültig von: Samstag, 06.02.2021 18:00 Uhr voraussichtlich bis: Sonntag, 07.02.2021 20:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Freitag, 05.02.2021 10:53 Uhr

Von Samstagabend bis Sonntagabend treten langanhaltende und mitunter kräftige Schneefälle auf. In diesem Zeitraum muss insgesamt mit 20 bis 30 cm Neuschnee, vereinzelt auch mit bis zu 40 cm Neuschnee gerechnet werden. Die stärksten Schneefälle treten dabei voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag auf. Dabei muss innerhalb von 12 Stunden mit 15 bis 25 cm Neuschnee gerechnet werden, örtlich sind auch bis zu 30 cm nicht ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit einem in Böen starken bis stürmischen Ostwind sind zusätzlich starke, teils auch extreme Schneeverwehungen zu erwarten.

Es ist mit massiven Behinderungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen. Es besteht außerdem Gefahr durch auftretenden Schneebruch. Dies ist eine Vorabinformation, die frühzeitig auf die Gefahr eines Unwetterereignisses hinweisen soll. Bezüglich der betroffenen Regionen sowie der Schneemengen bestehen noch Unsicherheiten. Entsprechende Warnungen werden im Laufe des Samstags ausgegeben.

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen und in Staulagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit. Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter https://www.wettergefahren.de.

Von und für Langenhagenerinnen und Langenhagener – Schutzmasken Langenhagen

Von und für Langenhagenerinnen und Langenhagener

4. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGNEN (PM). Ganz zufällig ist eine großzügige Aktion entstanden: 5000 OP-Masken spendet der Langenhagener Apotheken-Besitzer Jan Waldhecker stellvertretend an die Stadt – damit die sie an bedürftige Bürgerinnen und Bürger verteilen kann.

Durch Außendienst-Koordinator Markus Villwock wurde Waldhecker auf die Idee gebracht. Der hatte ursprünglich die Idee, Masken an Obdachlose zu verteilen, die der Außendienst in der Stadt antrifft. Waldhecker musste nicht lange überlegen, um ein solidarisches Zeichen zu setzen: Ganze 5000 sogenannte drei-lagige OP-Masken des Typs 2R stellt er der Stadt auf eigene Kosten zur Verfügung. „Ich möchte dass jeder die Chance hat, sich zu schützen – nicht nur, wer es sich leisten kann“ sagt Waldhecker über sein großzügiges Engagement.

Wichtig ist ihm, nochmal Aufklärungsarbeit zu betreiben: „Auch bei den sogenannten OP-Masken gibt es große Unterschiede. Man sollte darauf achten, dass die Masken vom Typ 2R sind – nur dann schützen sie den Träger selbst und auch sein Gegenüber.“

Bürgermeister Mirko Heuer nimmt die Masken stellvertretend für die Stadt entgegen und freut sich dabei sehr über so viel Nächstenliebe in Langenhagen: „Es ist toll zu sehen, wie die Menschen unserer Stadt besonders in schwierigen Zeiten füreinander einstehen. Das ist eine großartige Geste, die wir gerne annehmen und weiterleiten werden“ so Heuer.

Die Masken werden über den sozialen Dienst der Stadt in allen Bereichen an Bedürftige ausgeteilt. Waldhecker selbst, der die Oliven-Apotheken in Kaltenweide und Krähenwinkel betreibt, fasst seine Aktion so zusammen: „Ich will damit auch zeigen: In Langenhagen ist man nicht allein, hier sind wir füreinander da“.

Britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region Hannover angekommen – b117 angekommen

Britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region Hannover angekommen

2. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Vermutung gab es schon vorher – jetzt ist klar: Die britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region weiter verbreitet als bisher nachgewiesen war. Eines der großen Labore, das Proben auch aus der Region Hannover untersucht, hat jetzt eine Woche lang systematisch ein Untersuchungsverfahren eingesetzt, das auch mutierte Viren erkennt. Dabei hat sich ergeben, dass circa 50 Proben aus der Region Hannover die britische Virusmutation B1.1.7 enthielten.

„Diese Zahl lässt keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl in Region Hannover zu“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. Das sei nur das Ergebnis aus einem Labor und ein Teil der Proben aus der Region Hannover, die in der vorigen Woche analysiert wurden. „Zurzeit prüfen wir, ob es möglich ist, alle durch die Region Hannover beauftragten Test auch auf Mutationen untersuchen zu lassen. Dadurch ließe sich eine etwas bessere Einschätzung zum Grad der Verbreitung treffen“, sagte Jagau. Das Ergebnis werde voraussichtlich Anfang nächster Woche vorliegen.  Der größere Teil der Tests wird nicht durch das Gesundheitsamt, sondern durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und die Kliniken veranlasst. Daher lässt sich durch das Gesundheitsamt auch nicht die Laboruntersuchung steuern. Viele Labore sind derzeit dabei, ihre Verfahren umzustellen, um Mutationen erkennen zu können.

Um die Virusmutationen eingrenzen und Zusammenhänge zu identifizieren, hat das Gesundheitsamt eine zusätzliche Sondereinheit aus Ärztinnen und Ärzten, erfahrenen Kräften aus der Kontaktnachverfolgung und dem Statistikbereich sowie weiteren Verwaltungskräften gebildet. Das Team soll in Fällen, in denen eine mutierte Virusvariante nachgewiesen ist, noch schneller eingreifen und ermitteln. „Wir analysieren das Infektionsgeschehen kontinuierlich“, betont Gesundheitsdezernentin Hermenau. „Wir werden die vorliegenden Daten weiter auswerten, bewerten und daraus Handlungsstrategien entwickeln.“ Zurzeit sinke der Inzidenzwert auch in der Region Hannover, allerdings langsamer als insgesamt in Niedersachsen. Ob dies mit dem mutierten Virus zusammenhänge, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, wäre aber eine Erklärung.

„Wir haben erfahrene Kräfte, die dabei sind, die jetzt bekannten Fälle möglichst eng einzukreisen, um mögliche Quellen zu identifizieren“, sagt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. In einem Fall etwa weise alles darauf hin, dass ein Ehepaar sich im Urlaub in Dubai mit dem mutierten Virus infiziert habe. Darüber hinaus hat die Region Hannover vorbeugend eine hannoversche Grundschule für zunächst drei Tage geschlossen. Ein Kind, bei dem die britische Virusmutation nachgewiesen, besucht die Schule. Mitschülerinnen und Mitschüler sowie einige Lehrkräfte werden bereits am heutigen Dienstag abgestrichen. Je nach Ergebnis der Testung wird die Lage dann neu bewertet.

Das Gesundheitsamt werde stärker als bisher unmittelbar vor Ort die Situation begutachten und, wenn notwendig, zusätzliche Maßnahmen ergreifen, kündigt Kranz an. „Denkbar sind zum Beispiel umfassendere Testszenarien, die über die erkennbaren Kontakte hinausgehen oder die Ausdehnung der Quarantäne-Anordnungen “, sagt Kranz.

 

Daten und Zahlen zur Corona-Krise in der Region Hannover – Corona Jugend

Daten und Zahlen zur Corona-Krise in der Region Hannover

29. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Jugendliche in der Corona-Krise – in einer aktuellen „Statistischen Kurzinformation“ legt die Region Hannover den Fokus auf die Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen unter 25 Jahren. In dem Kurzbericht beleuchtet das Statistikteam das Infektions­geschehen unter Kindern und Jugendlichen, die Teams des Fachbereichs Jugend nehmen die Situation der jüngeren Bevölkerung am Arbeitsmarkt, die Entwicklung der Zahlen zu den Meldungen bei Verdacht auf Kindeswohl­gefähr­dungen und den begonnenen Inobhutnahmen sowie die Entwicklung des riskanten Alkoholkonsums der Jugendlichen in den Blick. 

Auffällig ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren: Hier stieg die Quote im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent auf 7,2 Prozent. „In den Jahren zuvor war die Jugendarbeitslosigkeit rückläufig, im Corona-Jahr 2020 stieg sie im Vergleich zu den Vorjahren nicht nur früher, sondern auch deutlicher an und wurde durch den jahreszeitlichen Anstieg zum Schuljahres- oder Ausbildungsende im Sommer noch zusätzlich verstärkt. Hier zeigen sich klar die ersten Corona-Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. So waren zum Jahresende 4.489 Jugendliche in der gesamten Region arbeitslos gemeldet, 2019 waren es zum gleichen Zeitpunkt 3.220 Jugendliche, also 1.269 weniger. Auch auf dem Ausbildungsmarkt gab es deutliche Einschnitte: Von insgesamt 7.168 Berufsausbildungsstellen waren Ende September 2020 noch 819 Stellen unbesetzt. Im Vorjahr 2019 waren zum gleichen Zeitpunkt lediglich 116 Stellen unbesetzt.

Bei den begonnenen Inobhutnahmen verzeichnet der Fachbereich Jugend der Region Hannover nach einem deutlichen Rückgang im April einen Anstieg ab Juni und Juli. „Das lässt sich unter anderem damit erklären, dass verdeckte und unerkannte innerfamiliäre Belastungen oder Konfliktlagen nach dem Lockdown im Alltag wieder verstärkt hervortraten“, erklärt Hanke. „Allerdings waren die Zahlen auch in den Vorjahren immer wieder schwankend.“ Insgesamt hat sich die Anzahl der Inobhutnahmen seit Juli bis November auf ein aus den Vorjahren bekanntes Niveau eingependelt. „Das zeigt auch, dass der Kinder- und Jugendschutz auch unter Corona-Bedingungen sichergestellt ist“, so Hanke.

 

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