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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Vogelgrippe: Region hebt Aufstallungspflicht auf – Aufstallung

Vogelgrippe: Region hebt Aufstallungspflicht auf

29. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die allgemeine Aufstallungspflicht wird zum 1. Mai 2021 in der gesamten Region Hannover aufgehoben – das teilt die Region Hannover als zuständige Veterinärbehörde mit. Geflügelhalterinnen und -halter sind dann nicht mehr verpflichtet, ihre Tiere in geschlossenen Ställen oder überdacht in Gehegen zu halten.

Mit der Aufhebung der Aufstallungspflicht reagiert die Region Hannover auf die aktuelle Risikoschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 26. April. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat deutschlandweit einen Rückgang der neuen Ausbrüche und Fälle von Vogelgrippe beobachtet und somit das Risiko der Ausbreitung in Wasservogelpopulationen und des Eintrags in Geflügelhaltungen und Vogelbeständen als mäßig eingestuft.

Trotz der Aufhebung der Aufstallungspflicht empfiehlt der Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Tierhalterinnen und Tierhaltern, wenn möglich auch weiterhin ihr Geflügel im Stall oder in einem überdachten Gehege zu halten, um das Risiko der Einschleppung der Vogelgrippe zu reduzieren. Verpflichtend für Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sind weiterhin folgende Hygienemaßnahmen:

  • Geflügel sind nur an Stellen zu füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
  • Geflügel sind nicht mit Oberflächenwasser zu tränken, zu dem Wildvögel Zugang haben,
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.

Außerdem muss bei plötzlichem Auftreten von erheblichen Verlusten oder einem plötzlichen erheblichen Rückgang der Legeleistung oder der Gewichtszunahme auch immer das Vorliegen von Vogelgrippe über den Haustierarzt oder die Haustierärztin ausgeschlossen werden.

Knapp 2.400 Geflügelhaltungen mit insgesamt rund 500.000 Tieren (Hühner, Puten, Enten und Gänse) waren von der regionsweiten Aufstallungspflicht betroffen, die am 24. März 2021 in Kraft getreten ist.

Die Allgemeinverfügung über die Aufhebung der Aufstalllungspflicht wird am Freitag, 30.4., veröffentlicht und gilt ab Samstag, 1. Mai 2021. Weitere Informationen sind im Netz abrufbar unter: www.bekanntmachungen.region-hannover.de

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert – BGPress 6552

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert

27. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER / LAATZEN (PM). Das „Stadtexperiment“ von Region Hannover, Landeshauptstadt, Laatzen und Landesbehörde nimmt Formen an: Ab Montag, 03. Mai 2021, werden auf Laatzener Stadtgebiet Markierungen für die interkommunale Veloroute aufgebracht. Sie wird ab diesem Sommer für zunächst ein Jahr die Nachbarstädte mit separaten Fahrradspuren auf der Hildesheimer Straße verbinden. Gearbeitet wird zunächst in Fahrtrichtung Süden.

Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-Panitz-Straße vom kommenden Montag bis voraussichtlich Montag, 10. Mai 2021, vollgesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Sperrpause hier: 10. Mai 2021 bis voraussichtlich 21. Mai 2021.

Der Busverkehr der ÜSTRA sowie motorisierte Anliegerinnen und Anlieger dürfen die Strecke in den genannten Zeiträumen eingeschränkt passieren. Die Baubeteiligten bitten aber darum, nur langsam durch das Baufeld zu fahren und Rücksicht auf die dort arbeitenden Personen zu nehmen. Die in der Vollsperrung liegenden Knotenpunkte sind teilweise nur eingeschränkt passierbar

Für den Durchgangsverkehr ist für den Zeitraum der Sperrungen eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Sie führt über die Erich-Panitz-Straße, Karlsruher Straße und Am Mittelfelde. Die Zufahrt zur Wilkenburger Straße bleibt offen. Bei allen Sperrungen ist das Passieren des Baufelds zu Fuß, mit dem Rad und mit den Stadtbahnen der ÜSTRA jederzeit möglich.

Bei widrigen Witterungsverhältnissen können sich die angegebenen Zeiträume verschieben. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen rechnen; für auftretende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten.

 

Hintergrund: Die Veloroute zwischen Hannover und Laatzen ist ein „Stadtexperiment“ auf Zeit. Zunächst für die Dauer eines Jahres sollen Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Hildesheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine separate Spur nutzen können. Anfang und Ende der rund 1,4 Kilometer langen Verbindungen auf dem Gebiet der Stadt Laatzen sind die Kreuzung mit der Erich-Panitz-Straße in Laatzen und die Stadtgrenze.

Die Kosten für die Einrichtung in Höhe von voraussichtlich 145.000 Euro für diesen Abschnitt teilen sich die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), die Region Hannover und die Stadt Laatzen. Der nördlich angrenzende, etwa 800 Meter lange Abschnitt auf dem hannoverschen Stadtgebiet bis zur Wiehbergstraße wird im Zusammenhang mit der Veloroute 08 durch die Landeshauptstadt umgesetzt.

Die projektierte Gesamtstrecke ist sowohl Bestandteil des geplanten Veloroutennetzes der Landeshauptstadt Hannover als auch wichtiger Teilabschnitt im Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr der Region Hannover. Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Laatzen ist sie ebenfalls Vorrangroute für den Radverkehr enthalten. Im Rahmen des interkommunalen Projektes wird auf beiden Richtungsfahrbahnen der jeweils rechte von den durchgängig zwei vorhandenen Fahrstreifen als Radfahrstreifen ausgewiesen. Für Laatzen übernimmt federführend die Region Hannover die Aufgaben der Planung und Ausführung der Veloroute. Als Partner sind die NLStBV und das Verkehrsunternehmen ÜSTRA in die Vorbereitung und Realisierung eng eingebunden. Die Baumaßnahme beginnt im Mai in Laatzen. Anschließend soll der Abschnitt auf dem Stadtgebiet Hannover hergestellt werden.

Eingebunden in die Vorbereitung und Realisierung ist auch das Mobilnetzwerk der Region Hannover, dass das Stadtexperiment „Veloroute“ für die Dauer der Durchführung begleitet.

Sattelauflieger auf der A2 brennt in voller Ausdehnung – Aufliegerbrand Lehrte

Sattelauflieger auf der A2 brennt in voller Ausdehnung

23. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Lehrte und Immensen wurden am heutigen Freitag dem 23.04.2021 gegen 15:32 Uhr auf die Autobahn A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Hämelerwald alarmiert. Gemeldet worden war ein brennender Sattelauflieger im Bereich kurz hinter der Autobahnauffahrt Lehrte Ost in Fahrtrichtung Berlin.

Ersten Informationen zufolge bemerkten Fahrer und Beifahrer während der Fahrt mit dem Lastzug einen lauten Knall, und brachten das Gespann dann auf dem Standstreifen zum Stehen. Die äußere Betrachtung ergab dann, laut Beifahrer, dass an der letzten Achse ein Reifen geplatzt war sich bereits entzündet hat. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten dann bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchsäule wahrnehmen. Vor Ort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte dann folgendes Lagebild vor: Der Sattelauflieger brannte in voller Ausdehnung, der Fahrer hatte bereits die Zugmaschine von dem Auflieger getrennt. Durch die Polizei wurde die Autobahn bereits auf allen 3 Fahrspuren vollgesperrt. Nach Information des Fahrzeugführers und der Ladepapiere sowie Erkundung der Einsatzstelle ging keine weitere Gefahr durch eine Beladung mit Gefahrgut aus. Der Auflieger war mit ca. 14.600 Kg Likörflaschen sowie 3000kg Kunststoffgranulat beladen.

Da sich direkt neben der Einsatzstelle ein offenes Gewässer befindet, wurde sich zum Schutz der Umwelt dazu entschlossen den Löschangriff ausschließlich mit Wasser vor zu nehmen. Vorsorglich wurde hierzu die untere Wasserbehörde zur weiteren Begutachtung hinzugerufen. Der Sattelauflieger wurde dann mittels 2 C-Strahlrohren und mehren Trupps, auch unter schwerem Atemschutz gelöscht. Bereits um 16:28 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Die weitere Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin, das Brandgut auf dem Auflieger auseinander zu ziehen und stetig, unter Verwendung der Wärmebildkamera herunter zu kühlen. Gegen 17:20 Uhr wurde ein Fahrstreifen durch die Polizei freigegeben. Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz nach rund 12.000 Litern verwendetem Wasser vor Ort für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Lehrte und Immensen mit 11 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften, sowie die Polizei und der Rettungsdienst, sowie die Wasserbehörde, die Straßenmeisterei und ein Abschleppunternehmen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Rückfragen zur Schadenshöhe können nicht beantwortet werden.

Ausgangsbeschränkung gilt ab Sonnabend, 24. April, 22 Uhr für die gesamte Region Hannover – Ausgangssperre Region 240421© Bernd Günther

Ausgangsbeschränkung gilt ab Sonnabend, 24. April, 22 Uhr für die gesamte Region Hannover

23. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Mit dem Inkrafttreten der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) auf Bundesebene gilt ab Sonnabend, 24. April 2021, in der Region Hannover wieder eine Ausgangsbeschränkung. Das ergibt sich unmittelbar aus dem IfSG und den Inzidenzwerten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für die Region Hannover.

Die Region Hannover hat am 23.04. in einer Allgemeinverfügung gemäß §§ 28 Abs. 1, 28b Abs. 1 und 3, 77 Abs. 6 S.3 IfSG die Feststellung getroffen, dass die Sieben-Tages-Inzidenz seit mindestens drei Tagen über dem Schwellenwert von 100 liegt. Diese Allgemeinverfügung ist am heutigen Freitag, 23. April 2021, veröffentlicht worden. Sie tritt am Sonnabend, 24. April, 6 Uhr morgens in Kraft.

Die Ausgangsbeschränkung gilt jeweils von 22 bis 5 Uhr. Aus dem IfSG ergibt sich auch, dass eine Ausgangsbeschränkung außer Kraft tritt, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt (§28 b Abs. 2 IfSG.)

Das Infektionsschutzgesetz eröffnet zudem jetzt die Möglichkeit, in Geschäften nach Terminvereinbarung einzukaufen, solange der Inzidenzwert unter 150 liegt. Dafür gelten folgende Vorschriften:

  • Pro Kundin oder Kunde müssen 40 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.
  • Die Terminbuchung umfasst einen fest begrenzten Zeitraum.
  • Kundinnen und Kunden müssen ein negatives Ergebnis eines Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
  • Betreiberinnen und Betreiber eines Geschäfts müssen die Kontaktdaten und den Aufenthaltszeitraum der Kundinnen und Kunden erfassen.

Diese Regelung gilt, sofern die Corona-Verordnung des Land Niedersachsen keine schärferen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorsieht. Eine Änderung der derzeit geltenden Corona-Verordnung wurde vom Land Niedersachsen angekündigt.

Der Inzidenzwert des RKI für die Region Hannover beträgt am 23. April 2021 141,6 und liegt damit unter 150.

Die Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 23. April 2021 im Wortlaut:

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F04%2FGeneralia-u%CC%88bergreifende-Themen-Corona-Sonstiges-2021-04-23-Allgemeinverfu%CC%88gung-Verhinderung-C.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Neue Spielangebote an verschiedenen Orten Langenhagens – Spielplatz Buschkamp

Neue Spielangebote an verschiedenen Orten Langenhagens

20. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mehr Abwechslung auf Langenhagens Spielplätzen. Mit diesem Ziel hat die Stadt auf drei Arealen neue Angebote geschaffen und sie nun zum Spielen freigeben – vor dem dafür vorgesehenen Termin. Anstatt Mitte Mai wurden die Absperrungen an den neuen Geräten auf den Spielplätzen Buschkamp, Habereck und Kastanienallee bereits jetzt entfernt. Witterungsbedingt konnten die Arbeiten schneller umgesetzt werden als angenommen.

„Die Nachricht kommt passend. Die Prognosen kündigen besseres Wetter an und damit werden sicherlich auch wieder mehr Kinder draußen spielen wollen“, freut sich Bürgermeister Mirko Heuer. Bereits vor seiner Amtszeit waren ihm diese Areale eine Herzensangelegenheit. „Schon bevor ich mit Gabriele Spier die Broschüre ‚Spielplätze in Langenhagen‘ auf den Weg gebracht hatte, wusste ich, dass wir in dieser Hinsicht sehr gut aufgestellt sind. Nichtsdestotrotz hindert uns das nicht daran, die vorhandenen Angebote auszubauen und zu verbessern.“

Knapp 25.000 Euro hat die Stadt dieses Mal investiert. Dafür erhielt der Spielplatz Buschkamp ein neues Stufenreck. Die Sandfläche des Spielplatzes Habereck wurde mit einem neuen Federwippgerät sowie einem neuen Spiel- und Matschtisch ergänzt. Auf dem Spielplatz Kastanienallee wurde ein neuer Sandbagger im Sandspielbereich geschaffen und die vorhandene, abgängige Doppelschaukel durch eine neue ersetzt.

Küchenbrand durch Fritteuse in Lehrte – Küchenbrand Lehrte

Küchenbrand durch Fritteuse in Lehrte

18. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Die Feuerwehr Lehrte wurde am heutigen Sonntag, den 18. April 2021 gegen 16:23 Uhr in den Bereich des Knappenweg zu einem Küchenbrand – ausgelöst durch eine brennende Fritteuse – alarmiert. Das Feuer breitete sich bereits in der Küche aus und drohte nun in die Wohnung über zu greifen. Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr und begaben sich auf den Balkon in Sicherheit.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich folgende Lage. Im Bereich des dritten Obergeschosses schlugen bereits die Flammen aus dem Küchenfenster der betroffenen Wohnung und drohten auf das darüber befindliche Dach über zu greifen. Die betroffenen Bewohner der Wohnung standen auf dem Balkon und mussten von diesem gerettet werden. Polizei und Rettungsdienst nahmen sich kurz vor Eintreffen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Evakuierung des Hauses an. Alle Anwohner haben hier vorbildlich gehandelt und sich ruhig und ohne Panik in Freiheit begeben. Trotz der sehr engen und dich beparkten Umstände in der betroffenen Straße gelang es der Feuerwehr schnell die Drehleiter in Stellung zu bringen, um die sofortige Menschenrettung durchzuführen. Schnell konnten die Bewohner nebst zwei Katzen mit der Drehleiter über den Balkon gerettet werden. Die Bewohner wurden vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben.

Im Anschluss wurde der Innenangriff der betroffenen Wohnung unter Zuhilfenahme der Drehleiter über das Küchenfenster eingeleitet. Hierfür wurden insgesamt 2 Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr eingesetzt. Durch das taktische vorgehen der Feuerwehr, konnte das mittlerweile in der gesamten Küche ausgebreitete Feuer somit schnell gelöscht, aber auch verhindert werden, dass sich das Feuer weiter in der Wohnung ausbreitet. Ein zusätzlicher Trupp wurde ebenfalls unter schwerem Atemschutz im Bereich des Hausflurs eingesetzt. Dessen Aufgabe bestand darin, diesen zu sichern und den Flur durch Anbringen eines Rauchverschlusses vor weiterem Brandgasaustritt in den Hausflur zu sichern. Bereits um 16:55 konnte dann „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.

Leider kam es jedoch innerhalb der betroffenen Küche zu einem Wasserrohrbruch. Die weitere Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin, das Wasser in der betroffenen Wohnung zunächst abzustellen und das nun ausgetretene und kontaminierte Wasser innerhalb der Wohnung aufzunehmen und in Faltbehälter umzufüllen. Die hinzu alarmierten Stadtwerke wurden dann mit der fachgerechten Entsorgung des Wassers beauftragt. Das schnelle eingreifen der Feuerwehr hat dazu geführt, dass die Anwohner sowie deren Katzen schnell gerettet werden konnten und sich das Feuer innerhalb der Wohnung nicht über die Küche hinaus ausgebreitet hat. Auch konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf das Dach ausbreitet- die zusätzliche Kontrolle des Dachbodens bestätigte dies schnell.

Ein eingesetzter Druckbelüfter vor der Haupteingangstür hat zusätzlich dazu geführt, das sowohl die Brandwohnung belüftet, aber auch das Treppenhaus durchströmt wurde und somit einer zusätzlichen Rauchgasverbreitung im Hausflur entgegen gewirkt werden konnte. Bereits um 17:16 konnte dann, nach Kontrolle der betroffenen Küche mittels Wärmebildkamera, „Feuer aus“ gemeldet werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte mit 7 Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt und die Polizei.

Verkehrssicherheitsaktion „Geisterfahrer im Radverkehr“ nimmt Fahrt auf – Geisterradfahrer© Carl-Marcus Müller

Verkehrssicherheitsaktion „Geisterfahrer im Radverkehr“ nimmt Fahrt auf

14. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (cmm). „Geisterfahrer im Radverkehr“ – ein kontroverses Thema, welches in den letzten Tagen in den sozialen Medien durchaus für die eine oder andere Diskussion sorgte.

Fakt jedoch ist: Auch für Radfahrer*innen gilt ein Rechtsfahrgebot, das bedeutet es ist verboten auf den Radwegen entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

In Zusammenarbeit der Stadt Langenhagen und der Polizei wurden bereits in der letzten Woche Hinweisschilder zur Verkehrssicherheitsaktion „Stopp! Geisterfahrer im Radverkehr“ entlang der Walsroder Straße befestigt. Unter Einbindung der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover wurden gestern nun die ersten Schwerpunktkontrollen zur Reduzierung von Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden durchgeführt.

Polizeikommissarin Groß und ihr Kollege, Polizeioberkommissar Dobewall, waren dazu gestern im Bereich der Walsroder Straße Nord unterwegs. Zwischen Niedersachsenstraße und Reuterdamm wurde dabei nicht nur der Radverkehr beobachtet. POK Dobewall erklärt: „Wir richten unser Hauptaugenmerk natürlich auf die „Geisterfahrer“ unter den Radfahrer*innen, allerdings werden auch Verstöße von Autofahrer*innen oder aber auch von Fußgänger*innen geahndet.“ „Es kommt immer auf den jeweiligen Sachverhalt und die Situation an. Unsere Maßnahmen können von einem verkehrserzieherischen Gespräch bis zum Ausstellen einer Ordnungswidrigkeitsanzeige gehen.“, meint Dobewall weiter.

Wie man dabei gestern vor Ort allerdings sehen konnte, wurde bei den festgestellten Verstößen durchaus mit der erforderlichen Sensibilität und Weitsicht vorgegangen. Wie die Polizei dazu mitteilt wurden im Rahmen der gestrigen Schwerpunktkontrolle 83 Fahrräder, davon ein Pedelec, überprüft. Insgesamt wurden 78 Verkehrsverstöße (inkl. Verwarnungen) festgestellt. Der eindeutige Schwerpunkt der Verstöße lag hier bei den „Geisterfahrern im Radverkehr.“ Der Radweg wurde in 57 Fällen in falscher Richtung benutzt. In elf Fällen kam es zu Vorfahrtsverletzungen (auch Rotlichtverstöße).

Des Weiteren wurden Ordnungswidrigkeiten wie die Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, Beeinträchtigung des Gehörs durch Kopfhörer und freihändiges Fahren geahndet. Die Aktion wird in dieser Woche noch verstärkt durchgeführt. In unregelmäßigen Abständen wird dann weiterhin das ganze Jahr über die Einhaltung der Verkehrsregeln kontrolliert.

Vor Ort fand die gestrige Aktion mehrfach durchaus positiven Zuspruch durch vorbeikommende Bürger*innen. Tenor: „Schön, dass hier endlich mal kontrolliert wird. Es kommt oftmals zu brenzligen Situationen auf dem Radweg.“

Klingende Laternen: Wunstorf mit den Ohren entdecken – Klingende Laterne

Klingende Laternen: Wunstorf mit den Ohren entdecken

13. April 2021/in Region Hannover

WUNSTORF (PM).  Warum hängt hoch über den Dächern von Wunstorf am Turm der Stadtkirche ein eiserner Korb? Was würde das über 600 Jahre alte Abteihaus über seine Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, wenn es sprechen könnte? Und warum steht mitten in der Fußgängerzone auf dem zentralen Marktplatz der Stadt ein Brunnen mit einer Kuh? Antworten auf diese Fragen gibt ein akustischer Spaziergang, den Regionspräsident Hauke Jagau und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt am Dienstag, 13. April 2021, offiziell eröffnet haben. Die Klangschatzsuche, entwickelt und produziert von Tonspur Stadtlandschaft, besteht aus acht klingenden Laternen. Ein Faltblatt weist den Weg von Station zu Station.

Bürgermeister Eberhardt freut sich über die Klanginstallation: „Mit dem gemeinsamen Projekt ,Klingende Laternen‘ mit der Hörregion Hannover möchte ich alle Interessierten herzlich dazu einladen, die Stadt bei einem akustischen Spaziergang einmal auf eigene Faust mit den Ohren zu erkunden und dabei die Geschichte Wunstorfs aufleben zu lassen,“ sagt er. „Ich freue mich vor dem Hintergrund des in diesem Jahr stattfindenden 1.150-jährigen Jubiläums von Stadt und Stift ganz besonders darüber, dass die Region Hannover diesen akustischen Spaziergang ermöglicht hat.“

Nach Burgdorf und Seelze ist Wunstorf die dritte Kommune, in der für ein halbes Jahr die klingenden Laternen installiert werden. „Der akustische Spaziergang ist gerade in Zeiten, in denen man so wenig unternehmen kann, ein schönes Erlebnis unter freiem Himmel“, sagt Regionspräsident Jagau. Mit den klingenden Laternen weise die Hörregion auch auf die Bedeutung von gutem und gesunden Hören hin, so Nils Meyer, Leiter der Hörregion: „Die klingenden Laternen schaffen einen unterhaltsamen und barrierefreien Zugang zum Thema Hören. Wir hoffen, dass wir das Projekt in den nächsten Jahren auch mit anderen Kommunen fortsetzen können.“

Der Rundweg durch die Wunstorfer Altstadt dauert rund eine Stunde, die einzelnen Stationen lassen sich in beliebiger Reihenfolge hören. Bis Oktober 2021 klingen die Laternen in Wunstorf wochentags von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende zwischen 11 und 20 Uhr. Ausgelöst werden die Hörbeiträge durch Bewegung. Die klingenden Laternen sind jeweils mit einem blauen Schild gekennzeichnet, auf dem ein weißes Ohr abgebildet ist.

Die Faltkarten sind unter anderem in den Broschürenständern im Rathaus Wunstorf, in der Touristeninformation Steinhunde und in vielen Geschäften in der Wunstorfer Fußgängerzone erhältlich. Darüber hinaus kann das Faltblatt im Internet unter www.hörregion-hannover.de und unter www.wunstorf.de abgerufen werden. 

Hier klingen die Laternen

  • Station Stiftskirche Wunstorf, Stiftsstraße
  • Station Dovekorb an der Stadtkirche, Lange Straße 2
  • Station Abtei, heute Stadtbibliothek mit Kulturzentrum, Wasserzucht 1
  • Station Armenhaus, Wasserzucht
  • Station Synagogengasse, Ecke Nordstraße
  • Station Kuhbrunnen, Fußgängerzone, Höhe Lange Straße 75
  • Station Ratskeller, heute Gaststätte, Lange Straße 12
  • Station Steinhuder-Meer-Bahn, Ecke Lange Straße / Wasserzucht

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de. 

 

Brand in einer Schusterwerkstatt betrifft Fachwerkgebäudekomplex – Lehrte Brand 120421

Brand in einer Schusterwerkstatt betrifft Fachwerkgebäudekomplex

12. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Gegen 14 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zu einem Feuer in eine Schusterwerkstatt alarmiert. Vor Ort sollten Abfälle brennen.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges drang dichter schwarzer Rauch aus zwei Türen im Erdgeschoss, ein Blick in dass Innere war nicht möglich. Nach ersten Informationen des Betreibers sollten sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Die Alarmstufe wurden vom eintreffenden Zugführer auf b2 erhöht. Damit wurden die Ortsfeuerwehr Aligse und Steinwedel nachalarmiert.

Als bei der Erkundung eine Person im Treppenhaus angetroffen wurde, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet:

1. Brandbekämpfung

2. Kontrolle der Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss um auszuschließen, dass sich doch noch weitere Personen aufhalten

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung durch einen Nebeneingang in den Brandraum und konnte ca. 3m hinter der Tür eine brennende Maschine finden und diese löschen. Durch die Massive Hitzeeinwirkung waren bereits Lampen und Kabel von der Decke geschmolzen, daher wurde der gesamte Raum kontrolliert und bei Bedarf gekühlt.

Im Zweiten Abschnitt wurden 2 Trupps unter Atemschutz eingesetzt um die weiteren Wohnungen zu kontrollieren, hier wurden keine weiteren Personen gefunden. Auch eine Katze die sich noch in einer der Wohnungen befinden sollte konnte nicht gefunden werden. Vermutlich hatte diese sich sehr gut versteckt. Da die Wohnung aber weder vom Brand noch Rauch betroffen war, bestand für das Tier keine Gefahr.

Das Feuer selbst war schnell gelöscht, da es sich bei dem Gebäude um ein Fachwerkhaus mit Lehmschlagdecken handelte, zogen sich die Nachlöscharbeiten etwas. Bei dieser Bauweise besteht die Gefahr, dass der Brand bereits in Teile des Gebäudes gezogen sein könnte und sich dort als Schwelbrand langsam ausbreitet. Dies konnte nach mehrfacher Kontrolle mittels Wärmebildkamera aber ausgeschlossen werden.

Bei den Nachlöscharbeiten erlitt eine Einsatzkraft eine kurze Kreislaufschwäche und wurde sicherheitshalber für einen Check vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren 4 Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Vor Ort waren 9 Fahrzeuge der Feuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 35 Einsatzkräften, der Rettungsdienst und die Polizei. Zur Brandursache und Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden.

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche – Telefonberatung

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche

8. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Homeschooling, Kontakteinschränkungen, finanzielle Sorgen, Einsamkeit – die Palette der Belastungen und Schwierigkeiten für Familien ist nach wie vor groß. Je länger diese Situation anhält, desto mehr verfestigen sich auch die negativen Auswirkungen im familiären Alltag. Die Fachkräfte der Familien- und Erziehungsberatungsstellen unterstützen bei der Stressbewältigung und bieten – neben der persönlichen, telefon- und videogestützten Beratung – zusätzliche telefonische Sprechstunden an. Egal, ob zu Hause die „Luft brennt“, es einfach alles zu viel wird, die Ängste wachsen, Umgangskontakte schwieriger werden, die Nerven blank liegen oder man einfach nur noch Ruhe haben möchte. Für alle Themen des täglichen Lebens haben die Fachkräfte der Beratungsstellen ein offenes Ohr.

Die Beratungskräfte sind zu folgenden Zeiten direkt zu erreichen unter:

 

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf, Telefon: 0511-616 23631,

offene Telefon-Sprechstunde: montags 9 bis 10 Uhr, dienstags 17 bis 18 Uhr.

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Neustadt, Telefon: 0511-616 23635,
offene Telefon-Sprechstunde: dienstags 10 bis 11 Uhr, mittwochs 16 bis 17 Uhr.

 

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Telefon: 0511-616 23683,
offene Telefon-Sprechstunde: montags 19 bis 20 Uhr, dienstags 15 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 11 Uhr, donnerstags 15 bis 16 Uhr, freitags 10 bis 11 Uhr

 

Informationen zum Familienleben in Zeiten der Pandemie und Hinweise zu weiteren lokalen Beratungsstellen sind außerdem im Internet unter  www.hannover.de/feb zu finden.

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