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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Tag der offenen Tür: Auf Spurensuche durch das Regionshaus – Tag der offenen Tür Region

Tag der offenen Tür: Auf Spurensuche durch das Regionshaus

1. Juli 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens öffnet die Region Hannover am Sonntag, 4. Juli, ihre Türen und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Kein ganz klassischer Tag der offenen Tür: Die Besucherinnen und Besucher bewegen sich auf vorgegebenen Wegen durch das Gebäude und haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Angeboten, um das Haus und die Aufgaben der Region Hannover kennenzulernen. Voraussetzung für die Teilnahme sind eine vorherige Online-Anmeldung und der Nachweis eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 24 Stunden ist. Zur Anmeldung geht es über die Webseite www.hannover.de/20jahreregion.  

Bei der klassischen Führung lassen sich die Besucherinnen und Besucher als Gruppe durch die durch die Gänge und Treppenhäuser führen und erfahren dabei, wie eine Verwaltung mit mehr als 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern funktioniert. Wo hat der Regionspräsident sein Büro? Wie hoch ist der jährliche Etat der Region Hannover? Und zu welchen Orten in der Welt unterhält die Region Hannover Partnerschaften? Erfahrene „Reiseleiterinnen“, die sonst einen ganz normalen Job in der Regionsverwaltung haben, nehmen die Gäste im sprichwörtlichen Sinne an die Hand. Alle Viertelstunde ist Start am Haupteingang an der Hildesheimer Straße 20.

Für Eltern mit ihren Kindern ist die Familienrallye gedacht, eine Schnitzeljagd durch das Regionshaus. Mit einem Reisepass bewaffnet folgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den gelben Fußspuren durch den Gebäudekomplex und lösen an verschiedenen Stationen Aufgaben. Sie lernen die Standorte der regionseigenen Schullandheime kennen und erfahren, was die Region Hannover mit Robotik zu tun hat. Bei der Familienrallye bleiben die angemeldeten Familien sozusagen unter sich. Atrt ist im Fünf-Minuten-Takt an der Maschstraße 25.

Für das dritte Angebot hat sich die Gruppe des Theaters „Fenster zur Stadt“ mit der Regionsverwaltung und dem Gebäude beschäftigt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler verwandelt den Verwaltungssitz in einen Spielort. Eine Inszenierung mit Augenzwinkern. Halbstündlich ist Einlass am Nebeneingang in der Akazienstraße.

Der Innenhof verwandelt sich an diesem Tag für angemeldete Gäste in eine Picknickzone, das Casino bietet Speisen und Getränke an. Für alle Angebote gilt: vorherige Online-Anmeldung für einen auszuwählenden Zeitpunkt (www.hannover.de/20jahreregion), Vorlage eines negativen Testergebnisses oder des Nachweises eines vollen Impfschutzes sowie Mund-und-Nasen-Bedeckung innerhalb des Gebäudes. Wer auf eine stufenlose Führung angewiesen ist, wird gebeten, nach der Online-Anmeldung per Mail an  mit dem Organisationsteam Kontakt aufzunehmen. Auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen werden gebeten, sich vorab zu melden, wenn sie eine technische Verstärkung benötigen.

 

Erstes Rollstuhl-Karussell auf Langenhagener Spielplatz – Rollstuhlkarussell

Erstes Rollstuhl-Karussell auf Langenhagener Spielplatz

29. Juni 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Neuer Fallschutz unter dem Kletternetz, eine neu eingesäte Spielwiese und das erste Rollstuhl-Karussell auf einem Langenhagener Spielplatz: Es hat sich viel getan auf dem Spielplatz im Söseweg.

Das Highlight auf dem umgestalteten Spielplatz ist das Rollstuhl-Karussell. Es ist das erste, das die Stadt Langenhagen auf einer öffentlichen Fläche errichtet hat. Im Zuge der Erweiterung wurde das gesamte Spielareal bis an den Graneweg vergrößert; von dort führt ein weiterer Zugang auf das Areal. Zusätzlich wurde der Sandspielbereich in Teilen umgestaltet.

„Barrierearme Spielplätze mit Angeboten für alle Kinder – mit und ohne Handicap – sind wichtige Puzzlesteine für eine inklusive Gesellschaft“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Darum freue ich mich, dass wir nun mit den Änderungen am Söseweg einen positiven Beitrag geleistet haben, um den Inklusionsgedanken in Langenhagen umzusetzen und leben zu können.“

Nach gut elf Wochen sind die Arbeiten abgeschlossen. Ein Pflasterweg zum Rollstuhl-Karussell wurde angelegt. Bevor das neue Spielgerät eingebaut wurde, wurde rings herum ein neuer Fallschutz eingebracht. Im Bereich der großen Kletternetzpyramide wurde der vorhandene Fallschutz durch Holzhäcksel ausgetauscht. Dieser bietet ebenfalls einen Fallschutz und ist darüber hinaus befahrbar. So können künftig auch Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, zur Kletterpyramide gelangen und dort etwa die vorhandene Hängematte nutzen.

„Als letztes wurde eine neue Rasenfläche eingesät, die derzeit noch mit einem Zaun geschützt ist. Sobald der Rasen angewachsen und bespielbar ist, wird der Zaun entfernt“, berichtet Thomas Köllermeier, zuständiger Planer der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe. „Im Herbst werden wir außerdem noch vier Bäume auf dem Spielplatz Söseweg einpflanzen.“

„Inklusion beginnt schon beim Spielen. Auf einem inklusiven Spielplatz ist jedes Kind willkommen“, sagt Astrid Schubart, Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen. Aufgrund der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – die Stadtbahn- und Bushaltestelle Langenhagen-Stadtmitte sind etwa 300 Meter entfernt – eignet sich der Spielplatz Söseweg gut für das neue inklusive Spielangebot.

Der Antrag kam seinerzeit aus dem politischen Raum. Der Rat der Stadt Langenhagen hat vor etwa zwei Jahren die Beschaffung von inklusiven Spielgeräten beschlossen. Allerdings gibt es bei deren Aufstellung mehr zu beachten, als das bei normalen Spielgeräten der Fall ist. So zogen sich die Abstimmung und die Suche nach einem geeigneten Gelände in die Länge.

Bei geplanten Ergänzungen oder bei Sanierungen überprüft die Stadt Langenhagen während der Planungsphase, welche inklusiven Spielangebote auf einem Spielplatz angeboten werden können. Sechs Vorhaben befinden sich derzeit im Entwurfsstadion; sie werden zu gegebener Zeit der Langenhagener Politik im Fachausschuss „Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss“ vorgestellt. Die Neugestaltung des Spielplatzes Dorfstraße ist bereits in Gange. Dort werden verschiedene inklusive Elemente umgesetzt.

In die Erweiterung des Spielplatzes Söseweg inklusive des neuen Rollstuhl-Karussells hat die Stadt etwa 75.000 Euro investiert.

Meilenstein erreicht: Eine Million Impfungen sind verabreicht – 1000000 Impfungen

Meilenstein erreicht: Eine Million Impfungen sind verabreicht

28. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: An diesem Montag, 28. Juni 2021, wird in der Region Hannover die millionste Covid19-Impfung verabreicht. „Angesichts einer Einwohnerzahl von 1,2 Millionen Menschen sind eine Million Impfungen ein echter Meilenstein. Ich bin überzeugt davon, dass die Impfungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass wir seit einigen Wochen einen klaren Abwärtstrend bei den Infektionszahlen haben“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau und verwies auf die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz, die am Montag bei 3,9 lag.

Oberbürgermeister Belit Onay lobte das Engagement der Beschäftigten im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region Hannover. „Die Organisation funktioniert ausgezeichnet, die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind freundlich und hilfsbereit – das haben mir zahlreichen Menschen bestätigt, die dort geimpft wurden.“ Rund 582.000 Impfungen sind dort in den vergangenen sechs Monaten verabreicht worden, davon 355.000 Erstimpfungen und 227.000 Zweitimpfungen. Onay hob zudem die Bedeutung der hausärztlichen und betriebsärztlichen Impfungen hervor, auf deren Konto mehr als 400.000 Impfungen gehen.

„Wären die Impfstofflieferungen nicht immer wieder hinter den Erwartungen zurückgeblieben, wäre noch deutlich mehr möglich gewesen“, betonte Cordula Drautz, Dezernentin für Finanzen und Gebäude der Region Hannover. „Das Impfzentrum kann ohne Weiteres 6000 Impfungen am Tag bewältigen und hat dies ja auch schon getan.“ Zuletzt standen allerdings nur knapp 3000 Impfungen pro Tag auf dem Plan – mangels Impfstoff. Immerhin ist Zahl der Personen auf der Warteliste, die noch kein Terminangebot erhalten hat, mittlerweile auf unter 30.000 gesunken. Zwischenzeitlich hatten mehr als 100.000 Menschen auf einen Termin im Impfzentrum gewartet. Drautz hob die große Impfbereitschaft in der Region Hannover positiv hervor. „Ich hoffe, dass das so bleibt. Wenn sich die Deltavariante des Coronavirus weiter ausbreitet, kann die zu erwartende vierte Welle durch eine hohe Impfquote abgeflacht werden.“

Das Impfzentrum wird nach jetziger Planung bis zum 30. September 2021 in Betrieb bleiben. „Falls das Land Niedersachsen es wünscht, können wir den Betrieb auch länger aufrechterhalten. Dafür benötigen wird aber frühzeitig die notwendige Klarheit. Am Impfzentrum hängt ja nicht nur Infrastruktur, sondern auch Personal“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover.

Stadtradeln 2021: Endspurt für die letzten Kilometer – Stadtradeln Langenhagen

Stadtradeln 2021: Endspurt für die letzten Kilometer

25. Juni 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nur noch bis Sonnabend (26. Juni) können Radelnde Kilometer sammeln. Gestern Mittag radelte das Promotion-Team der Soulestyle GmbH mit zwei bunten Stadtradeln-Fahrradanhängern durch Langenhagen. Die auffälligen Anhänger fuhren durchs Stadtzentrum, über den Marktplatz und besuchten einige Schulen sowie die Elisabeth-Arkaden, um noch einmal für den Endspurt und die Teilnahme am Wettbewerb zu werben.

Schon jetzt ist sichtbar, dass Langenhagen sich gegenüber dem letzten Jahr deutlich verbessert hat. Mehr als doppelt so viele Radbegeisterte haben sich angemeldet und die Anzahl der Ratsmitglieder hat sich fast verdoppelt. 71 gemeldete Teams sind ein weiterer Erfolg – mehr als dreimal so viel gegenüber dem letzten Jahr. Besonderen Anteil daran haben die Langenhagener Schulen. Viele Klassen haben sich als Team für den Schulwettbewerb angemeldet.

„Doch was besonders stolz macht, sind  über 100.000 geradelte Kilometer für Langenhagen,“ so Bürgermeister Mirko Heuer. „Doch da geht noch mehr. Immerhin haben wir bis Samstagabend Zeit viele Kilometer zu machen. Da kann noch so manche Fahrradtour starten,“ ergänzt Reinhard Spörer, Sprecher der ADFC Ortsgruppe Langenhagen.

Also daran denken, alle gesammelten Fahrradkilometer einzutragen –  noch bis zum 3. Juli ist Zeit diese nachzutragen.

 

Neuer Güterbahnhof spart 250.000 Lkw-Fahrten: MegaHub Lehrte startet – Megahub Lehrte© Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

Neuer Güterbahnhof spart 250.000 Lkw-Fahrten: MegaHub Lehrte startet

23. Juni 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Deutschlands modernste Güterdrehscheibe hat den Betrieb aufgenommen. Nach zwei Jahren Bauzeit und einem mehrmonatigen Probelauf haben DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Enak Ferlemann und Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann den Containerbahnhof MegaHub Lehrte heute feierlich eröffnet.

Die Anlage verlädt Container im Rekordtempo binnen weniger Minuten. Waren erreichen damit schneller die Kunden. Ziel ist es, den Schienengüterverkehr so attraktiver zu machen. Mit dem neuen Containerbahnhof sorgt die DB für mehr Güterverkehr auf der umweltfreundlichen Schiene: Der MegaHub Lehrte stellt bis zu 13 Güterzüge pro Tag zusammen – das entspricht rund 250.000 Lkw-Fahrten und 120.000 Tonnen eingespartem CO2 pro Jahr. Bund und DB haben 171 Millionen Euro in den neuen Containerbahnhof investiert.

Neuer Güterbahnhof spart 250.000 Lkw-Fahrten: MegaHub Lehrte startet – PI MegaHub Lehrte Grafik data

© Deutsche Bahn AG

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Die Verlagerung von Transporten auf die umweltfreundliche Bahn ist eine der wirkungsvollsten und einfachsten Maßnahmen zum Klimaschutz überhaupt. In Lehrte können Güter so schnell umgeschlagen werden wie nirgendwo sonst in Deutschland. Mit jedem Zug, der hier startet, nehmen wir 52 Lkw von der Straße und sparen damit automatisch CO2.“

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Die klare Politik des Bundes ist es, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Dazu braucht es modernste Umschlaganlagen. Der MegaHub in Lehrte ist eine hochmoderne Anlage und steht als Symbol für diese Politik. Er dient als Vorbild für viele weitere Anlagen in Deutschland.“

Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann: „Der neue MegaHub ist eines der innovativsten Projekte im Güterverkehr – das unterstreicht die herausragende Position Niedersachsens als logistisches Herz Europas. Der Hub wird die Wettbewerbsfähigkeit der klimafreundlichen Schiene stärken und die Attraktivität Niedersachsens als Logistikstandort noch einmal erhöhen.“

Neuer Güterbahnhof spart 250.000 Lkw-Fahrten: MegaHub Lehrte startet – Megahub Lehrte2 Deutsche Bahn AG Volker Emersleben

© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

So funktioniert der MegaHub

Video-Tore erfassen die Ladung von Zug und Lkw schon bei der Einfahrt auf dem 120.000 Quadratmeter großen Gelände. Drei 20 Meter hohe Kräne und zwölf autonome, elektrisch betriebene Transporter sortieren die Container maßgeschneidert für die Güterzüge. Ein zentraler Rechner steuert das Auf- und Umladen der Container. Der MegaHub arbeitet besonders leise und energiesparend: Ankommende Züge nutzen bei der Einfahrt ihren Schwung und rollen ohne Strom direkt unter die Kräne. Die Anlage bietet Ausbaupotenzial für doppelt so viele Kräne und bis zu 20 Transportfahrzeuge.

Die Region Hannover hat die 7-Tages-Inzidenz von 10 unterschritten – AV 10er Inzidenz

Die Region Hannover hat die 7-Tages-Inzidenz von 10 unterschritten

22. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat die „Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 22. Juni  zur Feststellung des Außerkrafttretens von Maßnahmen nach der Corona-VO im Regionsgebiet anlässlich der Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 10, unter www.bekanntmachungen.region-hannover.de veröffentlicht.

Die Wirksamkeit tritt ab Donnerstag, 24. Juni 2021, in Kraft.

Lesefassung der Allgemeinverfügung (Stand 22. Juni 2021):

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Blaulicht Aktuell

Brennende Heuballen im Bereich Wietzepark

18. Juni 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Einsatzleiter Lars Sill rückte um kurz vor 1 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem gemeldeten Heuballenbrand aus. Nach erster Erkundung wurde der Feuerschein auf einem Feld im Wietzepark gemeldet und die Sill ließ die ausgerückten Kräfte über die Poggenaustrasse anfahren.

Auf dem Feld brannten an drei Stellen, teils im Gebüsch, teils auf der Freifläche, elf Heuballen. Die Löschfahrzeuge wurden aufgeteilt und mit mehreren C-Rohren die Brandbekämpfung unter Atemschutz vorgenommen.

Die Alarmstufe wurde zudem erhöht, damit noch weitere Kräfte aus Langenhagen nachrückten, unter anderem ein drittes Löschfahrzeug. Hierdurch war es möglich, dass das benötigte Löschwasser im sogenannten Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht wurde. Am Reuterdamm wurde hierfür ein Hydrant als Entnahmequelle eingerichtet.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Heuballen auseinandergezogen und mit Schaum bedeckt, bei den sommerlichen Temperaturen eine enorme Kraftanstrengung. Aufgrund von Kreislaufproblemen musste eine Einsatzkraft vom Rettungsdienst behandelt werden.

Die 25 eingesetzten Einsatzkräfte rückten mit den vier Fahrzeugen nach vier Stunden gegen 5 Uhr wieder ein. Nur zwei Stunden später erfolgte die nächste Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage…

Zwischenbilanz zur Halbzeit beim STADTRADELN 2021 – Stadtradeln

Zwischenbilanz zur Halbzeit beim STADTRADELN 2021

16. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Es ist Halbzeit beim STADTRADELN! Seit dem 6. Juni treten die Menschen in der Region Hannover unter dem Motto „Bike it! Like it!“ in die Pedale. Zeit für einen Zwischenstand:

16.313 aktive Radlerinnen und Radler in der Region bisher haben bereits den Rekord an Teilnehmenden von 2020 geknackt. Insgesamt haben sie mehr als 1,7 Millionen Kilometer gesammelt, so der Stand am Mittwochnachmittag, 16. Juni.

Bei den absolut geradelten Kilometern liegt Hannover als größte Stadt deutlich vorne, momentan folgen Garbsen und Wennigsen auf Platz 2 und 3. Auch in der Kategorie Kommunen mit den meisten Kilometern pro Einwohner steht Wennigsen auf dem Siegertreppchen, hier belegt der Vorjahressieger den ersten Platz. Burgwedel, Hemmingen und Sehnde liegen eng beieinander dahinter. Die aktivsten Politikerinnen und Politiker sind momentan in Pattensen, Wunstorf und Wennigsen unterwegs.

Zum derzeitigen Kilometerstand beigetragen haben auch die Schülerinnen und Schüler: 34 Schulen und 59 Klassen beteiligen sich bisher am Schulwettbewerb. Die Nase vorn haben aktuell die St.-Ursula-Schule Hannover, die KGS Sehnde und die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover. Weil in diesem Jahr besonders viele Grundschulen dabei sind, wird zusätzlich ein Preis für die beste Grundschule ausgelobt.

Aber auch andere Teams sind erfolgreich. Die meisten Kilometer radelte bisher das Team Diakovere aus Hannover. Bei den geradelten Kilometern/Kopf hat die „Radsportgemeinschaft Windwärts“ aus Hannover die Nase vorn. Die „4 Bikeboys“ aus Wennigsen und die „7:30 Uhr Radeltruppe“ aus Wunstorf sind ihnen aber dicht auf den Fersen.

 

Wer die Kilometerstände im Blick behalten möchte, findet den aktuellen Stand auf https://www.stadtradeln.de/region-hannover.

 

Noch nicht dabei beim STADTRADELN 2021?  Eine Anmeldung auf www.stadtradeln.de bis zum letzten Tag des Aktionszeitraums am 26. Juni 2021 für alle möglich, die in einer Stadt oder Gemeinde der Region Hannover wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Aktuell kann es zu Verzögerungen bei der Anmeldebestätigung kommen.

Touren-Ideen für die zweite Halbzeit gibt es zum Beispiel in der virtuellen Erlebniswelt „StadtMensch & FahrRad“ vom Umweltzentrum Hannover e.V. Die 3. „Tour der Woche“ führt auf der Regionsroute 1 vom Maschsee über Hemmingen und Springe bis nach Bad Münder: https://stadtmenschfahrrad.de/tour-der-woche/. Dabei geht es in Völksen an einer von vielen Stationen der Intraregionale 2021 – Klangkunstfestival in der Region Hannover vorbei, das ganze Festival-Programm steht auf www.intraregionale.org. Darüber hinaus bieten viele ADFC Ortsgruppen geführte Radtouren an: www.adfc-hannover.de/ortsgruppen.

Berichte zu weiteren Aktionen zum STADTRADELN bietet die Seite www.velohannover.de.

 

Rad-Fans, die lieber auf eigene Faust losfahren, können sich mit der Bike CItizens App eine eigene Route zusammenstellen und im Rahmen der Bike Benefit Aktion kleine Belohnungen erradeln. Mehr dazu auf www.hannover.de/stadtradeln.

Digitalpakt: Anna-Siemsen-Schule erhält 940.000 Euro Fördermittel – Förderpreis Anna Siemsen

Digitalpakt: Anna-Siemsen-Schule erhält 940.000 Euro Fördermittel

16. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die von Bund und Land Niedersachsen in Aussicht gestellten Fördergelder zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur kommen in den Schulen der Region Hannover an: Heute erhielt die Anna-Siemsen-Schule vom niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen Förderbescheid über 940.000 Euro. Das Geld soll in die WLAN- Versorgung, IT-Infrastruktur und die Ausstattung mit digitalen Medien fließen.

„Finanzielle Unterstützung und Planungssicherheit – das ist es, was wir den Schulen in Niedersachsen mit dem Digitalpakt zukommen lassen wollen“, betonte Kultusminister Tonne bei seinem Besuch in der BBS 7. „Ich freue mich, dass auch die Anna-Siemsen-Schule jetzt die erforderliche Netzanbindung und eine praxisnahe digitale Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler schaffen kann.“

Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, begrüßte die Förderzusage: „Das ist gut investiertes Geld in digitale Infrastruktur und Medienkompetenz. Die BBS 7 profitiert dadurch nicht nur in der WLAN-Versorgung und bei der Anschaffung der nötigen Geräte, sondern auch beim digitalen Lernen.“

Die Anna-Siemsen-Schule ist eine von 19 Regionsschulen, in der umfangreiche Arbeiten an der Elektroinstallation und der Netzwerkverkabelung nötig sind, um die Schule flächendeckend mit WLAN ausstatten zu können. Das ist nun finanzierbar. Schulleiterin Monika Höing-Gevers nahm den Förderbescheid mit sichtbarer Freude entgegen: „Die Anna-Siemsen-Schule ist ein schönes altes Gebäude und kommt in der Haustechnik schnell an ihre Grenzen. Jetzt können wir das Gelände so erschließen, dass wir überall WLAN haben und digital vernetzter Unterricht in allen Räumen möglich ist.“

Rund 1.100 neue Netzwerkanschlüsse und sechs neue Datenverteilschränke müssen in der Berufsbildenden Schule 7 installiert werden, um das gesamte Gelände mit WLAN zu versorgen. Hinzu kommen Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur, die in Summe mit Kosten in Höhe von 930.000 Euro verbunden sind. Außerdem möchte die Schule für den digitalen Unterricht zwei neue ActivPanels anschaffen. Die Kosten dafür liegen bei rund 10.000 Euro.

Gefahrguteinsatz in Sehnde-Höver – BGPress 4174

Gefahrguteinsatz in Sehnde-Höver

14. Juni 2021/in Region Hannover

SEHNDE (red). Ein Gefahrgutaustritt in einer Spedition in Höver forderte 120 Einsatzkräfte. Der Betrieb musste während der Einsatzmaßnahmen geschlossen werden. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 21:05 Uhr am Montagabend wurde die ABC Fachgruppe Sehnde und der ABC Zug Region Hannover Ost, bestehend aus Ortsfeuerwehren der Städte Burgdorf, Lehrte und der Gemeinde Uetze zu einer Spedition nach Höver alarmiert.
In der Speditionshalle war ein 1000 Liter IBC Behälter bei Verladearbeiten beschädigt worden. Aus dem Gebinde trat eine Säure aus, die zum Ätzen von Glas und Metallen eingesetzt wird. Insgesamt liefen ca.850 Liter des gesundheitsgefährdenden und ätzenden Stoffes aus.

Durch die Ortsfeuerwehr Höver wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet und ein Sicherheitsradius eingerichtet. Durch weitere Einsatzkräfte wurde ein dreifacher Brandschutz, unter Vornahme eines C-Rohres, eines Schaumrohres und eines Pulverlöschanhänger sichergestellt. Die Einsatzkräfte der ABC Fachgruppe Sehnde und des ABC Zug Region Hannover Ost gingen unter Chemikalienschutzanzügen mit Atemschutz vor. Mit technischen Hilfsmitteln wurde das Leck verschlossen und der Behälter gesichert. Im weiteren Verlauf wurde durch weitere Einsatzkräfte Chemikalienbinder auf die ausgelaufene Flüssigkeit aufgebracht. Diese Arbeiten konnten ausschließlich unter Chemikalienschutzanzügen mit Atemschutz durchgeführt werden. Bei den Temperaturen war die Arbeit sehr schweißtreibend für die Einsatzkräfte, sodass ein höherer Bedarf an Atemschutzgeräteträgern erforderlich war. Durch Messtrupps wurden im Nahbereich um die Einsatzstelle mit speziellen Messgeräten Luftproben genommen. Eine erhöhte Stoffkonzentration konnte mit den Mitteln der Feuerwehr an keiner Stelle festgestellt werden.

Nachdem am 15.06.2021 gegen 02:00 Uhr weitere Kräfte von der Einsatzstelle entlassen wurden, war der Einsatz am 15.06.2021 gegen 03:00 Uhr dann komplett für die Feuerwehr beendet. Ein Tanklastzug des Entsorgungsunternehmen hatte bis dahin vor, den ausgelaufenen Gefahrstoff abzusaugen. Die Maßnahmen scheiterten zunächst, da das eingesetzte Fahrzeug nicht über die geeigneten Vorrichtungen zur Aufnahme des Gefahrstoffes verfügte. Die Einsatzstelle wurde daraufhin komplett abgesperrt. Erneut wurde eine weitere Lage Chemikalienbinder aufgebracht. Die Einsatzstelle wurde an die Betriebsleitung übergeben. Am heutigen Tag wird die Entsorgungsfirma weitere Maßnahmen zur Reinigung des Bereiches durchführen.

Eine vorrübergehende Sperrung der Hannoverschen Straße konnte nach kurzer Zeit wieder aufgelöst werden. Es kam dennoch zeitweise zu starken Verkehrsbehinderungen.

 

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