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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Tragischer Unfall bei Brückenbauarbeiten in Letter – BGPress 2559© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Tragischer Unfall bei Brückenbauarbeiten in Letter

18. Mai 2021/in Region Hannover

LETTER (red). Am heutigen Dienstag (18.05.2021) wurden gegen 15:30 Uhr mehrere Feuerwehren der Stadt Seelze zu einem Baustellenunfall nach Letter an der Leine gerufen. Dort war beim Neubau einer Fußgängerbrücke ein Brückenpfeiler auf zwei Arbeiter in einem Montagekorb gefallen. Ein 35-jähriger Arbeiter konnte gerettet werden und wurde leicht verletzt mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Der zweite 22-jährige Arbeiter wurde unter den Trümmerteilen begraben und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Feuerwehr konnte gegen 20:30 Uhr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und einem zweiten Schwerlastkran den getöteten Arbeiter unter den über 6 Tonnen schweren Trümmern bergen. Die Einsatzstelle war weiträumig abgesperrt und durch einen Sichtschutzzaun gegen Schaulustige gesichert. An dem Unglücksort mussten auch viele Bauarbeiter, die das Unglück mit angesehen hatten, von einem Notfallseelsorgern vor Ort betreut werden.

Der Neubau der Brücke soll eine ältere Holzkonstruktion über die Leine ersetzen und am 26. Mai eingeweiht werden. Bei Kranarbeiten war der freistehende Brückenpfeiler beim Anbringen eines weiteren Brückenelements umgestürzt und hatte die beiden Arbeiter in ihrer Arbeitsbühne unter den Trümmern begraben.

Mit großer Bestürzung hat die Landeshauptstadt Hannover von dem tragischen Unfall erfahren, der sich heute im Rahmen der Bauarbeiten an der Leinebrücke an der Stadtgrenze zu Seelze ereignet hat. Oberbürgermeister Belit Onay brachte seine große Betroffenheit zum Ausdruck: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen und des Schwerverletzten. Wir als Bauherrin unterstützen die Ermittlungen in vollem Umfang und kooperieren eng mit den beteiligten Behörden, um aufzuklären, wie es zu diesem tragischen Unglück kommen konnte.“

Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Tragischer Unfall bei Brückenbauarbeiten in Letter – BGPress 2548

Einen Toten und einen Schwerverletzten hat ein tragischer Bauunfall an einer neuen Fußgängerbrücke über die Leine bei Letter gefordert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Impfen

Impfangebot für Quartiere mit hohem Infektionsgeschehen startet diese Woche

18. Mai 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die zu Beginn des Monats angekündigten Impfangebote für Menschen in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen starten in dieser Woche. Region und Landeshauptstadt Hannover haben die ersten beiden Wochen des Monats genutzt, um Kommunikation, Impfstoff und Logistik zu organisieren, um Menschen, die in beengten Wohnverhältnissen leben, ein erstes Impfangebot zu machen.

An zunächst insgesamt vier Tagen werden rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gemeinsamen Impfzentrum am Messegelände in den hannoverschen Stadtteil Mühlenberg sowie den Garbsener Ortsteil Auf der Horst gehen, um den Menschen vor Ort ein Impfangebot zu machen. Am Donnerstag und Freitag dieser Woche in Hannover, sowie an zwei Tagen Mitte nächster Woche in Garbsen stehen täglich je rund 100 Impfdosen mit mRNA-Impfstoff zur Verfügung – insgesamt also 400 Impfdosen. „Wir haben im Vorfeld mit Quartiersmanagern und Sozialarbeitern Kontakt aufgenommen und waren vor Ort, um für das Thema Impfungen zu sensibilisieren. Detailliertes Datenmaterial aus dem Gesundheitsamt hat uns gezeigt, welche Orte ein auffälliges Infektionsgeschehen haben. Wir möchten mit diesem ersten Modellversuch diejenigen Menschen schützen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind“, sagt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover.

„Wir werden auch mit Dolmetscher vorn Ort sein, um etwaige Sprachbarrieren unbürokratisch überwinden und mögliche Ängste überwinden zu können“, ergänzt Dr. Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. „Wir sind so aufgestellt, dass wir rund 20 bis 25 Personen pro Stunde impfen können.“

Konkret wird das Team eines der zwölf Impfstrecken aus dem Impfzentrum aus dem Messegelände an diesen vier Tagen „mobil“ werden. Geimpft wird in jeweils zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, sodass die Impfungen diskret und wetterfest durchgeführt werden können. Region und Landeshauptstadt Hannover werden anschließend eine Bewertung vornehmen und entscheiden, ob derartige Aktionen wiederholt werden sollen.

Von Hof zu Hof“ in Burgwedel und Isernhagen: Einkauf beim Erzeuger – Hofladen

Von Hof zu Hof“ in Burgwedel und Isernhagen: Einkauf beim Erzeuger

14. Mai 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM).  Frische, Geschmack und kurze Wege zum Verbraucher: Regionale Lebensmittel sind gefragt. Doch wo gibt es zum Beispiel Ziegensalami, Schmorgurken oder Quittenlikör? Zu den Erzeugern dieser Spezialitäten führt eine neue Broschüre aus der Reihe „Von Hof zu Hof“, die das Team Regionale Naherholung für den Bereich Burgwedel und Isernhagen herausgegeben hat.

Die Veröffentlichung beinhaltet – neben einer Karte – Informationen zu insgesamt 13 landwirtschaftlichen, familiengeführten Betrieben, die in ihren angeschlossenen Hofläden Produkte aus eigenem Anbau oder Veredelung anbieten. Sie ist kostenlos erhältlich im Rathaus Burgwedel, bei der Tourist Information Hannover am Bahnhof und steht als Download unter www.hannover.de bereit.

„Obst, Gemüse, Eier und Fleisch direkt vom Hof – das schätzen immer mehr Menschen“, betont Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover: „Die Region Hannover greift diesen Trend im Rahmen der regionalen Naherholungsplanung auf und erarbeitet die Hofladenrouten als Themenrouten für die Freizeit.“

„Unsere Hofladenroute versteht sich als Wegweiser für ein besonderes Einkaufserlebnis im Norden der Region Hannover und ist zugleich eine Einladung, Burgwedel und Isernhagen mit dem Fahrrad zu erkunden“, so Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung. Alle Betriebe, die in „Von Hof zu Hof“ vorgestellt werden, sind gut über die ausgeschilderten Freizeitradwege der FAHRRADREGION Hannover oder mit Bussen und Bahnen zu erreichen: „Dass kein eigenes Auto nötig ist, um im Hofladen einkaufen zu können, war ein wichtiges Auswahlkriterium für die Aufnahme der Betriebe in die Themenroute“.

Als überregional bekannte Ausflugsziele wurden der Würmsee, der Trinkwasser-Erlebnispfad in Fuhrberg und der Altwarmbüchener See wurden in die Radthemenroute integriert.

Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung, ergänzt: „Wir wollen mit unseren Hofladenrouten Menschen ansprechen, die gerne einen Tag auf dem Land verbringen, die Landschaft genießen und dann noch Lebensmittel direkt beim Erzeuger einkaufen. Alle ausgewählten Betriebe haben ihre Besonderheiten und zusammen ermöglichen sie ganz unterschiedliche Einblicke in das Thema Landwirtschaft.“

Ein Aspekt der auch der Dezernentin Karasch wichtig ist: „Für viele Stadtmenschen ist der Besuch eines Hofladens das erste Mal, dass sie persönlich mit der Landwirtschaft in Kontakt kommen und vor Ort erleben können, wie reich- und auch nachhaltig das Angebot an regional erzeugten Produkten ist.“

Ein besonderes „Alleinstellungsmerkmal“ der neuen Route ist, dass sich der überwiegende Teil der Höfe auf die Haltung unterschiedlicher Tierarten und Tierrassen wie Französisches Limousin, Angus, Altdeutsches schwarzbuntes Niederungsrind, Thüringer Waldziege oder Weiße Deutsche Edelziege spezialisiert hat. Der andere Teil der Höfe hat den Schwerpunkt im Gemüse- oder Obstanbau.

Eine weitere Besonderheit der Betriebe in Burgwedel und Isernhagen ist, dass vier Betriebe auf die Direktvermarktung über Vorbestellung – Internet, Mail, Telefon – beziehungsweise Abholung oder Lieferung setzen und keinen Hofladen im klassischen Sinne betreiben. „Das Angebot an digitalen Marktplätzen und Vertriebswegen nimmt zu und wird bei Verbraucherinnen und Verbrauchern immer beliebter“, so Christine Karasch.

In der Reihe „Von Hof zu Hof“ sind bereits Broschüren für das Calenberger Land (2015), „Rund um das Burgdorfer Holz“ (2017) und „Rund um das Steinhuder Meer“ (2018) und die Wedemark (2021) erschienen.

Das neue Programm der kreARTiv werkstatt ist da! – Kreativwerkstatt Langenhagen

Das neue Programm der kreARTiv werkstatt ist da!

14. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Das Warten hat ein Ende: Die kreARTiv werkstatt der Abteilung Kinder, Jugend, Schule und Kultur geht wieder los. Im Frühjahr und Herbst jeden Jahres bietet die Stadt mit ihrem beliebten Programm Kindern und Jugendlichen abwechslungsreiche und spannende Projekte an.

In der aktuellen Ausgabe für den Frühling und Sommer 2021 können sich die jungen Menschen auf viele kreative Angebote wie die „Natur Entdecker“ Werkstatt, Kochprojekte, Medienangebote, Schmieden im Abenteuerland, eine digitale Stadtteilrallye, einen Besuch auf dem Hundeplatz und Eltern-Kind-Kurse freuen.

„Nach unseren Angeboten in den Osterferien freuen wir uns, dass wir neben den laufenden Gruppenangeboten im Haus der Jugend und den Offenen Türen in den Jugendtreffs mit der kreARTiv werkstatt den Kindern und Jugendlichen nun weitere Möglichkeiten bieten können, sich in einem erlaubten Rahmen mit Gleichaltrigen treffen und sich bei den Angeboten kind- und jugendgerecht ausprobieren zu können,“ sagt Stadtjugendpfleger Andreas Lachmann.

Nach über einem Jahr notwendiger Corona-Einschränkungen gibt es einen enormen Bedarf, wie die bisherigen Angebote und die Rückmeldungen der jungen Menschen zeigen.

„Gerade in dieser schwierigen Zeit sind diese pädagogisch begleiteten Angebote und soziale Kontakte für Heranwachsende besonders wichtig“, erklärt Thorben Noß, Leiter der Abteilung Kinder Jugend, Schule und Kultur. Dementsprechend ist es auch ein Ergebnis des regelmäßigen Fachaustauschs innerhalb der Region Hannover sowie die eindringliche Empfehlung von Interessenverbänden wie dem Landesjugendring, die durch die niedersächsische Corona-Verordnung gegebenen Möglichkeiten für die Kinder- und Jugendarbeit verantwortungsbewusst auszuschöpfen.

„Dieser Verantwortung werden wir gerecht, indem wir die Aktionen in kleinen Gruppen, unter den geltenden Hygieneregeln und wenn möglich draußen stattfinden lassen“, ergänzt Silke Sziedat, mitverantwortliche Mitarbeiterin für die kreARTiv werkstatt.

Anmeldungen für das Programm können persönlich ab Montag, den 17. Mai im Haus der Jugend erfolgen. Reservierungen sind per Email an kiju@langenhagen.de und telefonisch möglich.

Um einen zu großen Andrang bei der Anmeldung zu vermeiden, findet die Anmeldung für die Kurse 1 bis 14 am Montag, den 17. Mai und für die Kurse 15 bis 28 am Dienstag, den 18. Mai, zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr, statt. Bitte beachten: Ein Kind kann nur zu maximal zwei Kursen angemeldet werden.

Weiter Informationen finden Interessierte unter www.kiju-langenhagen.de oder zu den Sprechzeiten unter der Telefonnummer 0511 7307-9950.

Stadt Langenhagen digitalisiert Corona-Testzentrum – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Stadt Langenhagen digitalisiert Corona-Testzentrum

8. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen digitalisiert ihr Corona-Testzentrum. Voraussichtlich ab Mittwoch, den 12. Mai, kann man sich nach Terminvereinbarung im Testzentrum mit einer App anmelden und bekommt sein Testergebnis aufs Handy. „Wer sich mit der Smartphone-App anmeldet, ist bestenfalls in 5 Minuten durch“, sagt Ralph Gureck, Leiter Marketing und Kommunikation im Rathaus.

Die Anmeldung geht schneller und die Wartezeit nach dem Abstrich entfällt. „Man kann gleich gehen und hat sein Testergebnis etwa 20 Minuten später in der App“, sagt Gureck. Mit der App spart man somit etwa 20 Minuten Zeit.

Das Testzertifikat in der App ersetzt die Bescheinigung auf Papier. Die App kann zum Beispiel beim Friseur oder beim Einkaufen vorgezeigt werden. „Die ersten Rückmeldungen aus Dienstleistung und Handel waren äußerst positiv“, so Gureck. Vor allem die grüne Hintergrundfarbe bei gültigen Testzertifikaten und der Countdown, der anzeigt, bis wann das Zertifikat noch gültig ist, erleichtern den Unternehmen den Einlass. Zudem entfallen Diskussionen über undeutlich ausgefüllte Testnachweise oder möglicherweise manipulierte Testzertifikate. „Umso mehr freuen wir uns, mit den digitalen Testzertifikaten auch den Langenhagener Unternehmen zu helfen, die es in dieser Pandemie schwer getroffen hat“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer.

Doch auch Nutzern bietet die App nach dem Test weitere Vorteile. „Ein Zettel geht schneller verloren als ein Handy“, sagt Gureck. Er ergänzt, das auch Menschen profitieren, die Sorge haben, sich durch den 15-minütigen Aufenthalt im Wartebereich zu infizieren. Die App funktioniert auch bei Personen, die positiv getestet wurden und das Testzentrum verlassen haben. Sie erhalten nach etwa 20 Minuten eine Meldung mit Hinweisen, wie sie sich zu verhalten haben. Gleiches gilt für den seltenen Fall, dass es einen Fehler bei einem Test gab und dieser wiederholt werden muss.

„Die neue Software im Testzentrum und die App für die Besucher sind ein gutes Beispiel, das Digitalisierung in der Verwaltung kein Selbstzweck ist, sondern Kunden, Unternehmen und Mitarbeitenden echte Vorteile bietet“, sagt der Bürgermeister. „Es macht mich schon ein wenig Stolz, dass wir auch mit dieser Lösung in der Region Hannover Vorreiter sind“, so Heuer. „Wir hatten regionsweit das erste Testzentrum und waren die erste Kommune, die auf die Luca-App gesetzt hat. Mit der neuen free2pass-App der free2pass GmbH, einem Startup-Unternehmen aus Hannover, gehen wir jetzt den nächsten Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung unser Stadt“.

Weitere Hinweise zur free2pass-App, die voraussichtlich ab 12. Mai im Testzentrum zum Einsatz kommt, hat die Stadt unter www.langenhagen.de/testergebnis zusammengestellt. Dort finden sich auch Links zum Download der free2pass-App im AppStore von Apple und im Google Play Store.

Gegen den Corona-Blues: Besuchen Sie doch mal die Seite der Musikschule – Corona Blues Langenhagen

Gegen den Corona-Blues: Besuchen Sie doch mal die Seite der Musikschule

6. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Wider dem Corona-Blues – gemäß diesem Motto hält die Musikschule Langenhagen auf ihrer Homepage unter www.musikschule-langenhagen.de zahlreiche Videos bereit. Jeden Monat kommen neue Beiträge hinzu. Als Ersatz für die momentan nicht möglichen Konzerte und Vorspiele, haben sich viele Schülerinnen und Schüler motivieren lassen und kurze Musikvideos erstellt. In einem aus April gibt etwa Corinna Schröder eine Kostprobe ihres Könnens. Sie spielt auf ihrer Querflöte die Morgendämmerung von Edvard Grieg.

„Seit Jahresbeginn findet unser Musikschulunterricht wegen der Pandemie nur online statt“, berichtet Stefan Polzer, Leiter der Musikschule Langenhagen. „Mit großem Einsatz bemühen sich die Lehrerinnen und Lehrer, den Fernunterricht abwechslungsreich zu gestalten. Schüler wie Lehrer vermissen sehr das gemeinsame Musizieren und hoffen auf baldige Lockerungen.“

Unter anderem findet man auch einen spannenden Beitrag der Schülerin Sophie Sassenberg aus ihrem praktischen Abitur-Prüfungsprogramm im Musik Leistungskurs, für das sie mit 15 Punkten die bestmögliche Wertung erzielte. Das Programm wurde mit großem Aufwand unter Coronabedingungen erarbeitet. Umso höher zu bewerten ist das hervorragende Ergebnis.

Sophies bilderbuchartige Musikschulkarriere begann schon mit der musikalischen Früherziehung im Vorschulalter. Seit Oktober 2008, begann sie im Alter von sechs Jahren mit dem Blockflötenunterricht bei der Musikschullehrerin Tatjana Gräfe, den sie bis heute fortführt. Die Mitwirkung im renommierten Blockflötenensemble versteht sich da von selbst. Zusätzlich spielte sie seit der 5. Klasse Trompete in der Bläserklasse der IGS, einem Kooperationsprojekt der Musikschule mit der IGS, und hat seitdem auch sehr erfolgreich Trompetenunterricht bei Musikschullehrer Mirco Meutzner. Im Jugendblasorchester an der 1. Trompete hat sie dies mehrfach bei diversen Soli unter Beweis gestellt. Von der Früherziehung im Kindergartenalter bis zum virtuosen Spiel auf Studiumsniveau….ein Paradebeispiel für erfolgreiche Musikschularbeit!

 

Impfen

Hannover und Umland: Impfangebot für Quartiere mit hohem Infektionsgeschehen

4. Mai 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Für Stadtviertel und Ortschaften mit hohem Infektionsgeschehen soll es besondere Impfangebote geben: Aktuell prüfen Landeshauptstadt und Region Hannover Impfangebote in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen.

Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau betonen, die Kampagne werde jetzt zügig vorbereitet. „Menschen, die beengt leben, sind nicht Treiber der Pandemie, sondern Opfer“, erklärt Belit Onay. Auch Migrantinnen und Migranten seien häufig betroffen. Zudem arbeiteten sie oft in Berufen, die ein besonderes Infektionsrisiko aufweisen – zum Beispiel in der Pflege, Logistik oder Reinigung. Dort sei bekanntermaßen Home-Office nicht möglich.

Regionspräsident Hauke Jagau ergänzt: „Mit dem Impfangebot wollen wir besonders die Menschen schützen, die ein hohes Infektionsrisiko haben. Wir schicken bereits seit Wochen mobile Testteams in Ortsteile und Quartiere, an denen wir ein erhöhtes Infektionsgeschehen beobachten. Zügige Impfungen können hier helfen, Infektionsketten gar nicht erst entstehen zu lassen und das Pandemiegeschehen einzudämmen.“

Einkaufsstress vor dem 1. Mai in den Lebensmittelläden – Schlange vor Edeka© Cornelia Günther

Einkaufsstress vor dem 1. Mai in den Lebensmittelläden

30. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red/PM). Lange Schlangen bildeten sich heute im Laufe des Tages vor den Lebensmittelmärkten. Mit dem 1. Mai (Tag der Arbeit) fällt an diesem Wochenende ein kompletter Tag für Einkaufsmöglichkeiten aus. Grund für die Schlangenbildung ist die bundesweite Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Dort gilt ab einer Inzidenz von 100 eine deutliche Reduzierung der Anzahl von Kunden, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten dürfen. Die Region Hannover lag heute bei einer Inzidenz von 145,6.

Der Handelsverband Lebensmittel appellierte an Kunden, weniger stark frequentierte Einkaufszeiten zu nutzen.

Der Handelsverband Lebensmittel (BVLH) übt deutliche Kritik an der Verschärfung der Zugangsbeschränkung für Lebensmittelgeschäfte im Bundesinfektionsschutzgesetz. „Vor vielen Lebensmittelgeschäften ist es am Wochenende zu teils erheblichen Warteschlangen gekommen. Damit ist genau das eingetreten, wovor wir gewarnt haben. Anstatt Menschenansammlungen zu vermeiden, bewirkt die bundeseinheitliche Notbremse vor Supermärkten und Discountern genau das Gegenteil. Das ist kein Beitrag zum Infektionsschutz“, stellt BVLH-Hauptgeschäftsführer Franz-Martin Rausch fest.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage im Mai appelliert Rausch an die Kunden, nach Möglichkeit alle Verkaufstage der Woche für Lebensmitteleinkäufe zu nutzen, also auch den Wochenanfang oder die Wochenmitte. Darüber hinaus empfiehlt der Handelsverband Lebensmittel, dass die Kunden auf die etwas weniger stark frequentierten Einkaufzeiten wie der späte Vormittag, der frühe Nachmittag sowie die Randzeiten morgens und abends ausweichen. Wenn möglich sollte man auch allein einkaufen gehen.

Die vom Bundestag am vergangenen Freitag im Infektionsschutzgesetz beschlossene bundeseinheitliche Notbremse beinhaltet zusätzliche, bundeseinheitliche Maßnahmen die gelten, wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100 überschreitet. Dazu gehört die weitere Reduzierung der Zahl der Kunden, die sich gleichzeitig in einem Lebensmittelgeschäft aufhalten dürfen. Dabei gilt für die ersten 800 Quadratmeter Gesamtverkaufsfläche eine Begrenzung von einem Kunden je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche und oberhalb einer Gesamtverkaufsfläche von 800 Quadratmetern eine Begrenzung von einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Das Mutmacherprojekt L'Osteria bei Möbel Hesse an der B6 in Garbsen – BGPress 1469© Bernd Günther

Das Mutmacherprojekt L’Osteria bei Möbel Hesse an der B6 in Garbsen

29. April 2021/in Region Hannover

GARBSEN (PM/red). Die Bauarbeiten der Markengastronomie L’Osteria am neuen Restaurant-Standort auf dem Gelände von Möbel Hesse sind im Zeitplan. 168 Tage nach dem Beginn der Baustelle feiert das mehrfach ausgezeichnete Restaurantkonzept Richtfest unter anderem mit Bürgermeister Dr. Christian Grahl. Die anwesenden Gäste erhalten ein erstes Raumgefühl von den Dimensionen des „Freestander 3.0“. Betreiber Jan Hausen versteht dieses Projekt als Mutmacher für die Gastronomie in Zeiten der Corona-Krise. Aber auch mit Sorgenfalten schaut er gleichzeitig auf die vielen KollegenInnen, Selbstständigen und MitarbeiterInnen in seiner Branche, die vermutlich nicht die Krise schadlos überstehen werden.

Bauen nach Erfolgsrezept

Die Dimension des preisgekrönten Restaurantkonzeptes mit einer Symbiose aus Klassikern der italienischen Küche und modernem Lifestyle nimmt Gestalt an. „Mit diesem Bau werden wir im Raum Hannover alle drei Bautypen unserer Restaurants vertreten haben. Nach dem Umbau des Umspannwerkes an der Vahrenwalder Straße ist dieser neugeschaffene, freistehende Baukörper der nächste Schritt in der Entwicklung“, betont Jan Hausen der bereits die Restaurants in Hannover, Braunschweig, Göttingen, Kassel und demnächst auch in Wolfsburg betreibt.

Die Marke L’Osteria betreibt in Deutschland bereits Restaurants an mehr als 100 Standorten. Die L’Osteria investiert an diesem Standort gemeinsam mit der Möbel Hesse Wohnpark GmbH rund 3,5 Millionen Euro in „einen Standort mit großem Potenzial“, so Hausen.

Für den Standort Hannover/Garbsen plant L’Osteria einen sogenannten Freestander 3.0, ein freistehendes Gebäude in der mittlerweile dritten Bauversion auf rund 2.500 Quadratmetern Grundstückfläche. Der Freestander wird eine Nutzfläche von rund 750 Quadratmetern haben und etwa 225 Sitzplätzen im Innen- und Barbereich sowie rund 150 Sitzplätze im Außenbereich bereithalten.

„Der Freestander 3.0 entsteht hier mittlerweile in der neunten Ausführung“, schildern Jörg Lerch und Uli Schlicker, Bau- und Projektleitung der Soda Group Bochum. „Für uns und Edgar Benfer von der ArchitekturWerkStadt, unserem Partner in der Ausführung der Gebäudehülle, ist jeder Freestander-Standort in seiner Realisierung eine spannende Aufgabe, so auch hier in Garbsen.“

Eine Symbiose aus zwei Gestaltungslinien

Die neue Charakteristik des Gebäudes ist geprägt von der Vermischung zweier Gestaltungslinien. „Die Architektur der 20er Jahre findet sich in der Ziegeloptik der Gebäudehülle wieder, der Innenraum ist geprägt von Stilelementen der 60er Jahre in Kombination mit dem für L’Osteria typischen Industriedesign, den Betonflächen und einer beeindruckenden Deckenhöhe von acht Metern“, beschreibt Betreiber Jan Hausen das Raumgefühl. „Erstmals wird es im Obergeschosse zudem einen Bereich mit Lounge-Atmosphäre für etwas mehr Privatsphäre geben“.

Etwas Besonderes erwartet. Etwas Beeindruckendes entsteht.

„Jeden Morgen schaue ich mittlerweile fasziniert auf die in wenigen Monaten entstandene Bauhülle“, beschreibt Bauherr Robert Andreas Hesse seinen Eindruck vom Baufortgang. „Ich habe schon immer gewusst, dass L’Osteria bei uns auf dem Gelände etwas Besonderes umsetzen wird. Dass es jedoch so beeindruckend wird, habe ich nicht erwartet“, schwärmt des Inhaber von Möbel Hesse. Wir freuen uns alle auf eine weitere große Gastronomieansiedlung hier in Garbsen und können mit diesem Konzept hoffentlich nach dem baldigen Ende des Lockdowns ein neues Highlight für die Einkaufs- und Aufenthaltsqualität unserer Kunden schaffen.“, so Inhaber Robert Andreas Hesse.

L’Osteria am Standort Möbel Hesse ist ein Mutmacher-Projekt

Unternehmer Jan Hausen sieht die L’Osteria Hannover/Garbsen als ein Mutmacher-Projekt für die ganze Branche. „Eine Investition von rund 3,5 Millionen Euro ist in der jetzigen Phase ein durchaus gewagtes Angehen. Wir hoffen, dass unser Engagement gemeinsam mit dem großen Engagement von Möbel Hesse auch anderen Mut macht, ihre gastronomischen Aktivitäten und Marken mit Nachdruck und konzeptioneller Feineinstellung noch konsequenter aufzustellen und umzusetzen. Die Gastronomie muss „der Bauch“ eines zu erwartenden Aufschwungs werden“, so Hausen.

Wir nehmen die Herausforderung an und sind bereits in großer Vorfreude und Begeisterung für diesen neuen Standort“. Die veränderte Situation mit einer Vielzahl neuer Vorkehrungen und Regeln verlangt nicht nur uns ein Höchstmaß an Flexibilität ab. Möbel Hesse ist in seiner Funktion als unser Vermieter ein Partner, den wir uns nicht besser hätten wünschen können“, hebt Jan Hausen hervor. „Das hier ist eine Projektumsetzung auf Augenhöhe“, so Hausen.

L’Osteria und Möbel Hesse

„Pizza und Pasta, Antipasti und Dolci sowie eine familiäre Atmosphäre: Das Konzept der L’Osteria passt perfekt zu unserem Hause“, sagt Robert Andreas Hesse, Inhaber von Möbel Hesse. „Wir haben schon länger überlegt, wie wir die Gastronomie am Standort der legendären Lok weiterentwickeln können.“ Auf dem Areal des Einrichtungshauses an der B6 steht seit Mitte der Siebzigerjahre eine historische schwarze Dampflokomotive. Bis vor wenigen Jahren wurden die dahinter stehenden Waggons auch als Restaurant genutzt. Im Zuge der Baupläne für die L’Osteria hatte das Unternehmen die Speisewagen 2019 abtransportieren lassen und einer Stiftung geschenkt, die sie restaurieren wird und wieder fahrtüchtig macht.

Die Kooperation mit L ‚Osteria und Jan Hausen war genau die richtige Idee zur richtigen Zeit“, sagt der Unternehmer. „Auch meine Familie und ich schätzen nicht nur die erstklassige Qualität und frische Zubereitung der Speisen, sondern auch das Ambiente mit der einsehbaren Küche, italienischen Schriftzügen an den Wänden und Schwarz-Weiß-Fotos.“ Und jedes der Restaurants des Gastronomieunternehmens sei individuell und sehr persönlich gestaltet.

Kostenlose Corona-Schnelltests und PCR-Tests in Langenhagen-Kaltenweide – Probenentnahme DRK Symbolbild© Bernd Günther

Kostenlose Corona-Schnelltests und PCR-Tests in Langenhagen-Kaltenweide

29. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Montag, den 3. Mai, steht von 19 bis 21.15 Uhr ein Testmobil des DRK auf dem Kaltenweider Platz. Im Auftrag der Region Hannover werden dort kostenlose Corona Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es genügt, einen Personalausweis oder Pass mitzubringen. 

„Leider ist die Region Hannover gerade ein Hochinzidenz-Gebiet und die Inzidenz in Langenhagen hoch. Wir wollen, dass sich das schnell ändert, auch um Erleichterungen zu ermöglichen“ sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Dazu braucht es eine kluge Teststrategie, die viele Menschen erreicht“, so der Bürgermeister. Dieses Ziel verfolgt auch die Region, die zwei mobile Testteams installiert hat. „Beide Testmobile sind regionsweit unterwegs“, sagt Cora Hermenau, Gesundheitsdezernentin und Erste Regionsrätin. „Mit den Testungen vor Ort unterstützen wir die Kommunen vor Ort in Bereichen mit einer relativ hohen Inzidenz oder einem diffusen Infektionsaufkommen“.

„Einfach vorbeikommen und Personalausweis mitbringen“, sagt Kaj Haverbusch, zuständig für die Organisation der mobilen Testungen bei der Region Hannover. Die ehrenamtlichen Helfer werden Montagabend etwa 300 bis 400 Tests durchführen. Um möglichst viele Tests durchzuführen, können keine Bestätigungen über Testergebnisse ausgestellt werden. Dafür gibt es bei einem positiven Testergebnis gleich auch eine PCR-Testung und ein Beratungsgespräch, wie es weiter geht. Ein Test im Testmobil hat also Vorteile: „Betroffene sparen sich die Terminvereinbarung für einen PCR-Test und den Weg zum Arzt“, so Haverbusch.

Die Testaktion ist eine Kooperation von Region Hannover, DRK und Stadt Langenhagen, die im Auftrag der Region Hannover durchgeführt wird.

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