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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Erster Spatenstich: Sporthalle der BBS Springe soll 2022 fertig sein – Spatenstich Sporthalle BBS Springe Springfeld Marlow Hohls Helmann Jagau Foto F. Bittner

Erster Spatenstich: Sporthalle der BBS Springe soll 2022 fertig sein

2. März 2021/in Region Hannover

SPRINGE (PM). Gute Aussichten für Springes Sportlerinnen und Sportler. An der Harmsmühlenstraße entsteht eine neue Drei-Feld-Halle. Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1982 ist bereits abgerissen und macht Platz für eine neue Konstruktion, die vor allem auf Holz statt auf Beton setzt. Am Dienstag, 2. März 2021, gaben Regionspräsident Hauke Jagau, Springes Bürgermeister Christian Springfeld und die kommissarische BBS-Leiterin Anika Hohls-Hellmann mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für die Bauarbeiten. Wenn alles glattgeht, soll in der neuen Halle bereits im Frühjahr 2022 Schul- und Vereinssport stattfinden.

„Wir bauen unseren BBS-Standort in Springe weiter aus und machen den Campus fit für die Zukunft“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau zum Start der Bauarbeiten. Über zehn Millionen Euro investiert die Region Hannover in die neue Sporthalle an der Berufsbildenden Schule Springe. „Das ist gut investiertes Geld in Bildung und Bewegung“, so Jagau. Springes Bürgermeister Christian Springfeld ergänzte: „Nicht nur der Schulsport wird davon profitieren, auch die Springer Sportvereine freuen sich auf die neue Halle.“

Eine Sanierung der alten Halle hätte sich nicht gerechnet, daher musste sie einem Neubau weichen. Geplant ist eine barrierefreie Drei-Feld-Halle mit zusätzlichem Theorie- und Gymnastikraum. Das Raumprogramm ist Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit der BBS Springe. „Sport und Gesundheit gehören zum Profil der Schule“, so die kommissarische Leiterin Anika Hohls-Hellmann, „wir sind froh, dass wir dafür jetzt noch bessere Rahmenbedingungen erhalten.“

Zur Bauplanung: Die Drei-Feld-Halle in Passivhaushausstandard entsteht als Mischkonstruktion vorrangig aus Holz – eine besonders umweltfreundliche Variante mit einem Einsparpotenzial von 45 Prozent CO2 bzw. rund 25.000 Euro gegenüber einer reinen Betonkonstruktion. Aus statischen Gründen müssen einige Gebäudeteile aus Stahlbeton errichtet werden.

Um die Drei-Feld-Halle herum liegen auf zwei Geschossen alle Nebenräume: Umkleiden, Duschen und WCs. Vom Foyer im Erdgeschoss gelangt man in die Halle sowie die Umkleiden, den Geräteraum und die Haustechnik. Außerdem ist eine Verbindungstür zur Halle des Otto-Hahn-Gymnasiums geplant, wo während der Bauarbeiten der Sportunterricht stattfinden kann. Von der Galerie im Obergeschoss gehen vier weitere Umkleiden mit Duschen und WCs, der Theorie- und der Gymnastikraum ab. Fensterbänder und Sheddächer machen eine natürliche Belichtung und Belüftung der Halle möglich.

Der Vorplatz wird großzügig über die gesamte Gebäudebreite gestaltet und bietet barrierefreien Zugang zu den Außensportkabinen, der Stiefelwaschanlage und den teils überdachten Fahrradstellplätzen. Die Fassaden im Erdgeschoss werden dunkle Ziegel, die im Obergeschoss graue Holzlatten erhalten. Die Fernwärmeerzeugung erfolgt über eine nahegelegene Biogasanlage. Das Dach ist als Gründach mit einer Photovoltaikanlage geplant.

Impftaxi und Impflotsen – Ehrenamtliche Unterstützung wird sehr gut angenommen – Impfzentrum Impftaxi

Impftaxi und Impflotsen – Ehrenamtliche Unterstützung wird sehr gut angenommen

25. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Seit einigen Wochen stehen für Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren kostenfreie Impftaxen und Begleitung durch ehrenamtliche Impflotsen zur Verfügung. Die Aktion „Impftaxi und Impflotsen“, eine Kooperation der DRK Ortsverbände mit der Freiwilligenagentur der Stadt Langenhagen, wird sehr gut angenommen. „Die Menschen sind alle sehr dankbar für unsere Hilfe. Insbesondere durch den Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel gab es eine große Verunsicherung und auch Hilfslosigkeit“, sagt Martina Rust von DRK Ortsverband Langenhagen.

Die meisten Anfragen für den Impftaxi-Service gibt es derzeit in Krähenwinkel und in Langenhagen Kernstadt/Wiesenau. Hier werden in den nächsten Wochen über 150 Personen zum Impfzentrum nach Laatzen gefahren. Aber auch in den anderen Ortsteilen ist die Nachfrage nach dem ehrenamtlichen Angebot sehr groß. „Man kann sich darauf verlassen, dass unsere Fahrgäste nach einer Dreiviertelstunde im Impfzentrum mit allem durch sind. Unsere Senioren sind von der Freundlichkeit des Personals begeistert“, erzählt Horst Waldfried von DRK Krähenwinkel. Die Ehrenamtlichen holen die Personen im Privatwagen unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen (medizinische Maske, Flächen- und Handdesinfektion, Schnelltest) zuhause ab und bringen sie nach dem Impfen wieder dorthin zurück.

Die beiden Angebote im Überblick:

  1. Sie benötigen nur Hilfe bei der Vereinbarung eines Impftermins? Sie können dabei keine Unterstützung von Familie, Freunden oder Nachbarn erhalten? Dann helfen Ihnen die ehrenamtlichen Impflotsen, in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Langenhagen, gern weiter.

So funktioniert die Hilfe der Impflotsen: Melden Sie sich telefonisch unter (0800) 7307 000 beim Bürgertelefon der Stadt Langenhagen. Die Mitarbeitenden sind derzeit montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. „Ich bin ja schon seit letztem Jahr am Bürgertelefon und es macht mir nach wie vor Spaß, den Menschen zu helfen. Gerade bei den Gesprächen mit den Hilfebedürftigen wird auch viel gelacht“, sagt Susanne Pramschüfer, Mitarbeiterin der Stadt Langenhagen.

  1. Sie brauchen Unterstützung bei der Fahrt zum Impfzentrum? Dann vereinbaren ehrenamtliche Helfer Ihren Impftermin und organisieren danach auch die passende Fahrt mit dem Impftaxi. In Ausnahmefällen ist eine Begleitung mit dem Impftaxi auch möglich, wenn Sie den Impftermin schon in Eigenregie vereinbart haben. Die Vorlaufzeit für die Organisation durch die Ehrenamtlichen beträgt aber wenigstens 3 Werktage – nicht Kalendertage.

    So funktioniert das Impftaxi: Melden Sie sich telefonisch, je nach Langenhagener Ortsteil, bei Ihrer zuständigen DRK-Stelle oder beim Bürgertelefon:

  • Engelbostel: DRK Engelbostel, Heinz Mattutat, 0511-782732
  • Godshorn: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
  • Kernstadt/Wiesenau: DRK Langenhagen, Martina Rust, 0175 99 53 528
  • Krähenwinkel: DRK Krähenwinkel, H. Waldfried 0175 970 40 38 oder C. Rönisch 0511 777 535
  • Kaltenweide: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
  • Schulenburg: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
Entlaufenes Pferd kollidiert mit Pkw: Autofahrerin verletzt – Pferdeunfall mit PKW

Entlaufenes Pferd kollidiert mit Pkw: Autofahrerin verletzt

24. Februar 2021/in Region Hannover

HANNOVER (ots). Beim Zusammenstoß mit einem ausgebüxten Pferd ist am Mittwoch, 24.02.2021, auf der Landesstraße (L) 192 bei Laderholz eine Autofahrerin verletzt worden. Hinter einer Kurve war das Pferd frontal in das entgegenkommende Auto gerannt. Die Frau erlitt einen Schock, das Pferd verendete an der Unfallstelle.

Nach Erkenntnissen der Polizei befuhr die 55-Jährige am frühen Mittwochmorgen gegen 06:20 Uhr mit ihrem Nissan Note die L 192 zwischen Laderholz und Bevensen. Nachdem sie eine Rechtskurve durchfahren hatte, sah die Autofahrerin plötzlich ein auf sie zurennendes Pferd auf der Fahrbahn. Die Autofahrerin konnte einen Zusammenprall nicht mehr verhindern und der Pkw erfasste das Tier frontal. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen verendete das Pferd noch an der Unfallstelle.

Die 55-Jährige erlitt bei der Kollision einen Schock und kam mit einem Rettungswagen zur vorsorglichen Behandlung ins Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Wie erste Ermittlungen ergaben, war das Pferd kurz zuvor aus zunächst ungeklärter Ursache von einem nahe gelegenen Hof entwichen und auf die Straße gelaufen. Gegen den Besitzer des Pferdes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Online-Terminvergabe fürs Bürgerbüro der Region Hannover – Online Bürgerbüro

Online-Terminvergabe fürs Bürgerbüro der Region Hannover

23. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Termin mit einem Klick: Termine im Bürgerbüro der Region Hannover sind jetzt auch online buchbar. Das Portal www.hannover.de/bübü-rh ist ab sofort freigeschaltet. Auch während der Corona-Pandemie ist das Bürgerbüro der Region Hannover an der Hildesheimer Straße für die Kundinnen und Kunden aus dem Umland für alle Fragen und Anträge rund um die Themen Kfz-Zulassungen, Führerscheine, Jagdangelegenheiten, amtliche Beglaubigungen und Verpflichtungserklärungen da, die nicht auf postalischem Weg geklärt werden können. Allerdings muss vor dem Besuch ein Termin vereinbart werden. Das war bislang nur telefonisch oder per E-Mail machbar – nun auch bequem online abends vom Sofa aus.

„Die Online-Terminvergabe ist eine wichtige und zeitgemäße Serviceleistung für die Bürgerinnen und Bürger der Region“, sagt Cora Hermenau, Erste Regionsrätin. Hermenau ist es wichtig, dass auch in Pandemiezeiten das Bürgerbüro geöffnet ist – mit allen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen sowohl für die Kundinnen und Kunden, als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Region. „Viele Dienstleistungen können bereits komplett online erledigt werden, wie zum Beispiel das An-, Ab- oder Ummelden des Autos. Wer aber den direkten Kontakt benötigt, soll auch unter allen Vorsichtsmaßnahmen von uns bedient werden“, so Hermenau.

 

Terminvergabe: www.hannover.de/bübü-rh

 

Öffnungszeiten des Bürgerbüros:

Montag und Donnerstag:   07:30 – 18:00 Uhr

Dienstag und Mittwoch:     07:30 – 15:30 Uhr

Freitag:                                  07:30 – 12:00 Uhr

Samstag:                               09:00 – 12:00 Uhr (jede ungerade Woche)

Rettungsaktion eines Hundes am Silbersee endet glimpflich – Eisrettung Silbersee 20.02.21© Carl-Marcus Müller

Rettungsaktion eines Hundes am Silbersee endet glimpflich

20. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (cmm). Am heutigen Samstag, gegen 14.45 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr zu einer Wasserrettung am Langenhagener Silbersee alarmiert, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Wie Frank Berkemann, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim DLRG-Langenhagen, vor Ort mitteilt, wurden die Helfer der DLRG von einem Besucher des Silbersees zu einer Wasserrettung alarmiert.

Normalerweise ist die DLRG-Station zu dieser Jahreszeit nicht besetzt, lediglich wegen der aktuell stattfindenden Online-Jahreshauptversammlung waren die ehrenamtlichen Helfer vor Ort anwesend. Einen Tag früher oder später wäre das hier so nicht der Fall gewesen.

Zu Beginn des Rettungseinsatzes konnten die Helfer eine Frau erkennen die sich vom Hundestrand aus aufs Eis begeben hatte und dann eingebrochen war. Sie war gerade noch dabei sich durch die ca. 4 Zentimeter dicke Eisschicht zur Badeinsel durchzukämpfen. Glücklicherweise gelang es ihr sich auf die Badeinsel zu retten, auch ihren Hund konnte sie zu sich auf die Badeinsel ziehen.

Ein Einsatztaucher der DLRG machte sich schnellstmöglich in einem Überlebensanzug und mit einem Rettungsbrett auf, um der Frau und ihrem Hund zu Hilfe zu eilen. Die Feuerwehr brachte dann Mensch und Tier letztlich mit einem Rettungsboot wieder zurück an Land.

Neben den Feuerwehren Langenhagen, Krähenwinkel, Godshorn, Kaltenweide, Isernhagen HB, wurden auch die Feuerwehrtaucher aus Lehrte und Lohnde, die DLRG, der Rettungsdienst mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber, sowie die Polizei alarmiert.

Was war passiert?

Besucher teilten mit, dass der besagte Hund während eines Spaziergangs wohl spontan auf die doch schon recht dünne Eisfläche lief und dann einbrach. Die Hundebesitzerin begab sich daraufhin selbst auch auf die Eisfläche um ihren Hund zu retten, brach dann allerdings auch ein. Glücklicherweise konnten sich beide zu der Badeinsel vor dem Hundestrand retten und sich dort zunächst in Sicherheit bringen.

Frank Berkemann vom DLRG meint dazu: „Die Reaktion der Hundebesitzerin ist durchaus menschlich und verständlich. Nüchtern betrachtet müssen wir jedoch zwingend davon abraten so eine Rettungsaktion zu starten und sich damit selbst in eine so große Gefahr zu begeben, um das Tier zu retten. Besser man vertraut zunächst darauf, dass sich das Tier selbst befreit und alarmiert umgehend die Rettungskräfte unter der Rufnummer 112.“

Die junge Hundebesitzerin kam nach vorliegenden Informationen mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus, der Hund soll soweit wohlauf sein.

Gerade bei den aktuell schnell steigenden Temperaturen werden die vermeintlich noch tragend aussehenden Eisflächen sehr schnell dünner und sind nicht mehr tragend.

An dieser Stelle möchten wir nochmals ausdrücklich auf die Gefahr beim Betreten von Eisflächen hinweisen.

Steinhude: Polizei erwartet großen Besucherandrang bei Frühlingswetter – BGPress 1040831 1

Steinhude: Polizei erwartet großen Besucherandrang bei Frühlingswetter

19. Februar 2021/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am kommenden Wochenende werden sich viele Tagestouristen auf den Weg zum Steinhuder Meer und anderen beliebten Ausflugszielen in der Region Hannover machen. Um eine Überlastung der lokalen Parkflächen in Steinhude zu vermeiden sowie die Einhaltung der gültigen Abstandsregeln der Corona-Verordnung zu gewährleisten, mahnt die Polizei zur Beachtung folgender Hinweise:

Vermeiden Sie an diesem Wochenende den Besuch der Ortschaft Steinhude sowie weiterer beliebten Ausflugsziele, wie den Maschsee in Hannover. Insbesondere auf Uferpromenaden an den Gewässern der Region Hannover kann es bei dem frühlingshaften Wetter eng werden. Eine durchgehende Einhaltung der Abstandsregeln ist bei zu großem Besucherandrang kaum möglich, in diesem Fall ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend notwendig.

Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover werden an den Hotspots der Region präsent sein, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren.

66 Stunden am Boden. Wie Albert P. (75) aus Wunstorf zum Hausnotruf kam – 210212 SiWo Arm3

66 Stunden am Boden. Wie Albert P. (75) aus Wunstorf zum Hausnotruf kam

15. Februar 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). 66 Stunden. Das sind ein Kurzurlaub. Oder zwei Tage und drei Nächte. Oder eine verdammt lange Zeit, wenn man auf dem Boden liegt und nicht hochkommt. „Ich hatte keine Panik, das kostet nur Energie“, sagt Albert P. (75, Name geändert), dem genau das im September 2020 in seinem Zuhause in Wunstorf passierte. Dennoch war der allein lebende Ingenieur im Ruhestand heilfroh, als er nach 66 Stunden endlich gefunden und – schwach, aber unverletzt – ins Krankenhaus gebracht wurde.

Vier Monate später und längst wieder zu Hause erzählt Albert P. am Telefon, wie ihm das passieren konnte: „Es war ein Sonntag, gegen Mittag. Ich war auf der Toilette, bin etwas zu tief in die Schüssel gerutscht, zog mich mit Schwung wieder heraus und fiel dabei hin. Meine Muskulatur ist etwas schwach. Ich konnte mich nirgendwo hochziehen.“ Er war im ersten Geschoss seines Hauses, das Telefon lag im Erdgeschoss, unerreichbar weit weg. „Ich bin durch alle Räume gekrabbelt, fand aber nirgendwo einen Halt“, sagt der Rentner. Immerhin gelang es ihm, in allen Zimmern das Licht anzumachen. Sein Plan: Sobald den Nachbarn die helle Beleuchtung über Nacht auffällt, schlagen sie Alarm. So geschah es dann auch.

Als Albert P. aus der Reha wieder nach Hause kam, besorgte er sich einen Hausnotruf von den Johannitern. Einmal am Tag muss er nun den gelben Knopf drücken und damit ein Lebenszeichen von sich in die Hausnotruf-Zentrale senden. Tut er das nicht, wird er angerufen. Geht er nicht ans Telefon, kommt jemand vorbei, um nach ihm zu sehen. Albert P. erzählt, er müsse sich erstmal „an das Ding gewöhnen“. Aber jetzt ist es da, das Leben im eigenen Zuhause fühlt sich sicherer an. Über die Entscheidung für einen Hausnotruf freuten sich neben der weit entfernt lebenden Familie auch die Freunde und Nachbarn des 75-Jährigen.

Bis ins hohe Alter ein aktives und selbstständiges Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung führen – das wünschen sich die meisten Menschen. Ein Hausnotruf kann dabei unterstützen.

Mathias Kötke, Fachberater Notrufdienste der Johanniter in Hannover, weiß, dass Albert P. kein Einzelfall ist: „Oft ist erst ein Sturz der Anlass, über Hilfsmittel wie einen Rollator oder einen zusätzlichen Griff am Wannenrand nachzudenken. Auch ein Hausnotruf kann eine sinnvolle Unterstützung sein, die ohne großen Aufwand die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöht.“ Wann ein Hausnotruf sinnvoll sein kann? Mathias Kötke rät dazu, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Lebe ich allein in meiner Wohnung und fühle mich unsicher?
  • Habe ich Schwierigkeiten beim Gehen, z.B. durch eine körperliche Einschränkung, durch Schwindel, Schwäche oder durch Gleichgewichtsstörungen?
  • Leide ich an einer chronischen Krankheit, die mich im Alltag einschränkt oder unsicher werden lässt, z.B. Epilepsie, Asthma, Diabetes mellitus oder Multiple Sklerose?
  • Hatte ich bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt?
  • Bin ich in meiner Wohnung schon einmal gestürzt?

Wer den Hausnotruf einmal ausprobieren möchte, hat dazu in den kommenden Wochen die Gelegenheit. Mathias Kötke: „Vom 15. Februar bis zum 31. März 2021 kann der Johanniter-Hausnotruf vier Wochen lang gratis getestet werden. Das ist eine gute Möglichkeit, sich mit dem Gerät vertraut zu machen und die Vorteile des Systems zu erleben.“

Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist eine volle Kostenübernahme für die Basisleistungen möglich. Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar. Die Kosten können steuerlich abgesetzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter der Servicenummer 0800 32 33 800 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen.

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Langenhagen – Kellerbrand Langenhagen 13.02.21 1© Carl-Marcus Müller

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Langenhagen

13. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am frühen Samstagmorgen, 13.02.21 gegen 02.50 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr bei eisigen Temperaturen zu einem Brand am Reuterdamm alarmiert.

Nach ersten Informationen vor Ort lag die Brandursache in den Kellerräumen des Hauses. Die Bewohner des Hauses konnten in Sicherheit gebracht werden und nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Wohnung zurück.

Ein Trupp unter Atemschutz konnte den vollständig verqualmten Kellerbereich zügig betreten und den Brand mit einem C-Rohr bekämpfen. Anschließend wurde der Bereich belüftet. Unter der Einsatzleitung von Zugführer Karsten Platz waren 28 Einsatzkräfte gut eine Stunde im Einsatz.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Öffentlichkeitsfahndung: Senior vermisst

11. Februar 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / BURGDORF (ots). Die Polizei in Burgdorf sucht seit Mittwochabend, 10.02.2021, nach einem 77 Jahre alten Mann. Lothar P. verließ seine Wohnung am Duderstädter Weg und kehrte nicht mehr zurück. Laut seinem Arzt und seiner Betreuungsperson kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Eine sofort eingeleitete Suche sowie die bisherigen Ermittlungen blieben erfolglos. Die Polizei hofft nun auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizeiinspektion Burgdorf wurde der Vermisste zuletzt am gestrigen Mittwoch zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr an seiner Wohnanschrift gesehen. Der orientierungslose Mann ist seitdem nicht mehr in seiner Wohnung aufgetaucht. Am Abend meldete eine besorgte Nachbarin Lothar P. als vermisst. Mögliche Kontaktadressen überprüfte die Polizei umgehend, auch kam ein Personenspürhund sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Aufgrund der kalten Witterung und des Gesundheitszustandes des Mannes kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Öffentlichkeitsfahndung: Senior vermisst – FotodesVermissten

Foto des Vermissten © Polizeidirektion Hannover

Lothar P. ist etwa 1,70 Meter groß und von schlanker Statur. Der Vermisste hat kurze graue Haare. Aufgrund einer Schiene am Fuß ist seine Gangart auffällig. Zu seiner getragenen Bekleidung liegen der Polizei keine Informationen vor.

Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten nimmt die Polizeiinspektion Burgdorf unter Telefon 05136 8861-4115 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Der Impfbetrieb auf dem Messegelände nimmt Fahrt auf – BGPress 4777© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der Impfbetrieb auf dem Messegelände nimmt Fahrt auf

11. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Bis zu 2000 Impfungen am Tag auf dem Messegelände: Nach der Verzögerung der Impfstofflieferung zu Beginn der Woche steht nach derzeitiger Planung ausreichend Vakzin zur Verfügung, um die Kapazitäten weiter auszubauen. Ab Dienstag, 16. Februar 2021, sollen 1.500 Erstimpfungen pro Tag stattfinden. 6500 Impftermine stehen in der kommenden Woche insgesamt zur Verfügung, 10.000 Impfungen sogar in der darauffolgenden Woche. „In der letzten Februarwoche starten wir mit den Zweitimpfungen für diejenigen, die ab dem 1. Februar im Impfzentrum die erste Spritze bekommen haben“, erläutert Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. „Dann finden auf dem Messegelände 2000 Impfungen am Tag statt.“

Auch bei den Alten- und Pflegeheimen sind die mobilen Impfteams mittlerweile auf der Zielgeraden. „Die Erstimpfungen sind praktisch abgeschlossen, bei den Zweitimpfungen sind wir jetzt bei knapp einem Drittel“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. Einer der nächsten Schritte werde sein, das Personal ambulanter Pflegedienste gezielt anzusprechen.

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