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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Region Hannover hebt Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung auf – Ausgangssperre aufgehoben

Region Hannover hebt Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung auf

6. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Keine Ausgangssperre mehr in der Region Hannover: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat am Dienstag, 6. April 2021, die Beschwerde der Region Hannover gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Hannover zur Ausgangssperre vom 2. April zurückgewiesen. Die Region Hannover hat daher die entsprechende Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Ursprünglich galt für den Zeitraum vom 1. bis 12. April in der Region Hannover eine allgemeine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr. In einer Eilentscheidung hatte das Verwaltungsgericht Hannover am Karfreitag die Rechtmäßigkeit der Allgemeinverfügung infrage gestellt.

Das OVG begründet seinen Beschluss damit, dass eine Ausgangsbeschränkung zwar begrenzt geeignet, aber nicht erforderlich sei, solange die staatlichen Stellen die bestehenden Maßnahmen nicht vollständig durchgesetzt hätten.

Regionspräsident Hauke Jagau äußert sich zum Beschluss des OVG in einer Video-Botschaft: https://youtu.be/cCBPKEDPIkk

Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9851 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen

4. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mehrere Notrufe gingen bei der Regionsleitstelle in der Nacht von Sonnabend auf den Ostersonntag ein. Auf dem Gelände einer großen Supermarktkette am Ende der Hans-Böckler-Straße war ein großer Feuerschein zu erkennen. Zugführer Karsten Patz rückte mit mehreren Löschfahrzeugen innerhalb weniger Minuten aus und konnte bereits auf der Anfahrt das gemeldete Bild bestätigen. Im hinteren Bereich des Parkplatzes standen über 1000 qm Baustoffabfälle in sogenannten Big Pacs gelagert komplett in Flammen.

Patz ließ die Alarmstufe umgehend erhöhen, so dass die Ortsfeuerwehren Godshorn sowie Schulenburg nachalarmiert wurden. Zum Schutz des angrenzenden Supermarktgebäudes wurde als erste Maßnahme eine Riegelstellung aufgebaut, weitere Rohre sowie die Drehleiter gingen zur Brandbekämpfung in Stellung. Unklar war um was für eine Art Baustoffabfall es sich handelte, daher gingen die Einsatzkräfte mit Vorsicht und unter Einsatz von Atemschutz vor. Die Rauchwolke zog teilweise über die angrenzende Autobahn BAB2, die Bahnstrecke sowie in Richtung Hannover Stadt, weswegen über die Polizei entsprechende Warnungen veranlasst sowie die Berufsfeuerwehr, die Verkehrsleitzentrale und die Deutsche Bahn in Kenntnis gesetzt wurden. Die Untere Wasserbehörde sowie die Stadtentwässerung rückten zur Prüfung einer möglichen Kontamination des Schmutzwassers aus bzw. führten Massnahmen durch dieses gezielt abzuführen. Einsatzleiter Patz ließ zudem frühzeitig einen Fachberater vom Technischen Hilfswerk zur Einsatzstelle alarmieren.

Während ein Teil der Einsatzkräfte mit mehreren Rohren das Feuer niederschlug, wobei im weitere Verlauf auch Netzmittel – Wasser mit geringem Zusatz von Schaummittel – zum Einsatz kam, waren andere damit beschäftigt insgesamt an die 1000 m Wasserversorgung aus mehreren Hydranten zu verlegen. Gerade das Wenderohr der Drehleiter benötigt eine erhöhte Menge an Wasser.

Nach knapp drei Stunden war das Feuer soweit unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Ein durch das THW bereitgestellter Bagger zog das Brandgut auseinander und Trupps der Feuerwehr konnten die wieder aufglimmenden Glutnester gezielt ablöschen. Aus Kaltenweide rückten weitere Einsatzkräfte mit dem Gerätewagen Logistik an um das eingesetzte Schlauchmaterial aufzunehmen.

Ingesamt waren über 80 Einsatzkräfte mit mehr als 15 Fahrzeugen am Einsatzort. Der Einsatz war gegen 6 Uhr in der Frühe beendet. Die Brandursache ist bis dato unklar, entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9847
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9850
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9851
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9857
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9862
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9875
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9888
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9898
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9909
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9913
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9867
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Eilanträge gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover haben Erfolg – OVG Lueneburg(c) Cornelia Günther

Eilanträge gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover haben Erfolg

2. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM/red). Die Antragsteller wenden sich gegen die sich aus der Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 31. März 2021 ergebenden Ausgangsbeschränkungen. Nach Nummer 1 der Allgemeinverfügung ist das Verlassen einer häuslichen Unterkunft in der Zeit vom 1. April 2021 bis einschließlich zum 12. April 2021 jeweils in der Zeit von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

Mit Beschlüssen vom 2. April 2021 hat die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover mehreren Eilanträgen stattgegeben. Die beschließende Kammer betonte zunächst, dass angesichts der hohen Infektionszahlen nicht das „Ob“ weitergehender infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen in Rede stehe, sondern der jeweilige Beschluss allein die Wahl des Mittels der abendlichen bzw. nächtlichen Ausgangsbeschränkung betreffe. Dahingehend seien die nach § 28a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes vorgeschriebenen – sehr hohen – Anforderungen an die Rechtfertigung eines solch gewichtigen Grundrechtseingriffs derzeit nach der im Eilverfahren gebotenen summarischen Prüfung nicht gegeben. Die darlegungs- und begründungspflichtige Antragsgegnerin habe insbesondere nicht hinreichend dargelegt, dass der Verzicht auf Ausgangsbeschränkungen zu einer wesentlichen, im Umfang der Gefahrenrealisierung gewichtigen Verschlechterung des Infektionsgeschehens führen würde. Es bestünden ferner durchgreifende Bedenken, ob die Anordnung der Ausgangssperre verhältnismäßig sei – insbesondere im Hinblick auf die Frage, ob es sich bei der angeordneten Maßnahme um das mildeste – gleich geeignete – Mittel handele.

Die gerichtlichen Entscheidungen wirken sich nur im Verhältnis zu den Antragstellern aus. Lediglich deren Pflicht, im Gebiet der Region Hannover die Ausgangsbeschränkungen zu beachten, ist aufgrund der gerichtlichen Entscheidung ausgesetzt.

Gegen die Entscheidungen kann die Region Hannover Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg erheben.

Az.: 15 B 2895/21, 15 B 2883/21, 15 B 2904/21, 15 B 2905/21

Die Region Hannover reagierte prompt auf das Urteil.

(PM) Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover vom Samstag, 2. April 2021, zu Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover wird die Region Hannover nun vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg Beschwerde einlegen. Das Gericht hatte den Eilanträgen von vier Antragstellern gegen die Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr stattgegeben. Da das Verwaltungsgericht Osnabrück am Tag zuvor für mehrere Gesundheitsämter eine Ausgangssperre bestätigt hat, ist es aus Sicht der Region Hannover notwendig, dass das OVG Lüneburg hierzu aus Gründen größerer Klarheit entscheidet. Nach der OVG-Entscheidung wird feststehen, ob die Regelung in der Region Hannover weiter Bestand haben wird.

 

Schwerer Verkehrsunfall mit einem Betonmischer auf der B 443 – VU Betonmischer Senft

Schwerer Verkehrsunfall mit einem Betonmischer auf der B 443

1. April 2021/in Region Hannover

LAATZEN (red). Heute in der Mittagszeit gegen 12:40 Uhr ereignete sich zwischen einem 38 Tonnen schweren Betonmischer und einem Fiat Ducato vor der Abfahrt auf der Bundesstraße 443 zur Autobahn A 7 ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei rutsche der schwerer Lastwagen auf der Seite liegend in den dunkelblauen Fiat Ducato. Dabei wurden beide Fahrer zum Teil schwer verletzt.

Der LKW-Fahrer wurde in seiner Kabine eingeschlossen und konnte durch die Ortsfeuerwehr Laatzen befreit werden. Er wurde durch den Rettungsdienst schwer verletzt in eine Klinik in Hildesheim transportiert. Der LKW-Fahrer war allerdings in seinem Führerhaus nur eingeschlossen und nicht eingeklemmt. Der Fahrer des Kleintransporters wurde ebenfalls leicht verletzt in eine Klinik gefahren.

Der Betonmischer aus dem Landkreis Celle kam von der A7 und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Laatzen Richtung Pattensen. Dabei verlor er über das Fahrzeug vermutlich die Kontrolle und kippte auf die Seite. Mit dem Heck kam der LKW gegen einen Kleintransporter, der Richtung Sehnde unterwegs war. Der Fahrer des Fiat Ducato konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Ersthelfer versorgten ihn vor Ort. Der etwa 50-jährige Fahrer des Betonmischers wurde in der auf der Seite liegenden Kabine des MAN-LKW eingeschlossen. Um 13.10 Uhr wurde er durch Feuerwehrkräfte befreit. Den Beton auf der Fahrbahn schaufelten Helfer der Feuerwehr auf den Grünstreifen, damit dieser nicht auf der Fahrbahn antrockneten. Mit reichlich Wasser wurde außerdem der Teerbelag bereinigt. Den Dieseltank entleerte die Feuerwehr ebenfalls. Ausgetretene Öle und Dieselreste streuten die Einsatzkräfte großflächig ab. Vor Ort beobachtet vorsorglich ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde (Region Hannover) die Bergungsmaßnahmen. Zur besseren Übersicht über die Einsatzstelle wurde auch eine Drohne der Feuerwehr eingesetzt.

Von der A7 kommend Fahrzeuge konnten die Autobahn an der Anschlussstelle verlassen. Dieses war allerdings nur in Richtung Sehnde möglich. Gegen 13.35 Uhr rückte ein Bergungsdienst mit schwerem Gerät an, um den 38-Tonner in einer aufwendigen Aktion zu bergen. Mitarbeiter der Strassenmeisterei entlasteten die Polizei und sperrten mit Bauzäunen die in beiden Richtung vielbefahrene B443 zwischen A7 und Abzweig nach Wülferode vollständig. Eine Buslinie der Üstra wurde vorsorglich umgeleitet und später an der Unfallstelle langsam vorbeigeführt. Es bildeten sich während der Einsatzmaßnahmen Staus in alle Fahrtrichtungen. Gegen 14 Uhr konnte die Ortsfeuerwehr Laatzen (25 Kräfte mit sechs Fahrzeugen) wieder einrücken. 

Allgemeinverfügung legt Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr fest – Allgemeinverfügung Ausgangssperre

Allgemeinverfügung legt Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr fest

31. März 2021/in Region Hannover

Region Hannover. Die niedersächsische Corona-Verordnung sieht vor, dass Landkreise und kreisfreie Städte, deren Inzidenz über 100 liegt, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu treffen haben; ab einer Inzidenz von 150 ist das Instrument der Ausgangssperre vorgesehen. Auf dieser Grundlage wird die Region Hannover für einen befristeten Zeitraum eine nächtliche Ausgangssperre verfügen.

Hintergrund sind eine anhaltend hohe 7-Tages-Inzidenz in der Region Hannover und die Erwartung, dass die Meldezahlen über die Osterfeiertage kein zuverlässiges Bild liefern werden. Die entsprechende Allgemeinverfügung soll noch am heutigen Tag veröffentlicht werden.

Die Allgemeinverfügung sieht für den Zeitraum von Donnerstag, 1. April, 6 Uhr, bis Montag, 12. April, 5 Uhr, jeweils eine Ausgangssperre für den Zeitraum von 22 bis 5 Uhr vor. Für Ausnahmen ist ein triftiger Grund notwendig. Dazu gehören zum Beispiel notwendige medizinische, psychosoziale oder veterinärmedizinische Behandlungen, die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit und der Besuch naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind. Mit der Ausgangssperre ist kein Übernachtungsverbot außer Haus verbunden, solange der Aufenthalt in der anderen Unterkunft nicht gegen die Kontaktbestimmungen verstößt.

„Der Entscheidung ist eine sehr intensive Güterabwägung vorangegangen“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. „Der Schritt fällt mir wegen des deutlichen Einschnitts in die persönliche Freiheit der Menschen wirklich schwer.“ Die Erfahrung in und nach den Weihnachtstagen habe indes gezeigt, dass die Statistik über die Feiertage wegen der geringeren Zahl der Testungen unzuverlässig sei, so dass die Region weitere Regelungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht an einen wenig aussagfähigen Inzidenzwert knüpfen wolle.

„Wir beobachten eine Verschiebung der Infektionen hin zu den jüngeren und mobilen Altersgruppen“, sagt Jagau. „Von einer Ausgangssperre erwarten wir, dass abendliche Treffen, insbesondere jüngerer Leute, eingeschränkt werden.“ Aufgrund der großstädtischen Strukturen in der Region Hannover habe sich die Region jedoch entschieden, den Beginn der Ausgangssperre nicht wie vom Land vorgesehen auf 21 Uhr, sondern auf 22 Uhr zu setzen. „Viele Supermärkte haben bis 22 Uhr geöffnet. Und wer bis 20 Uhr arbeitet, sollte wenigstens noch die Chance haben, etwas spazieren gehen zu können“, sagt Jagau. Er erwarte, dass die Polizei bei den Kontrollen mit Augenmaß vorgehe und die Plausibilität der Erklärungen prüfe, wenn Menschen nach 22 Uhr draußen angetroffen werden. Einen Passierschein werde die Region Hannover nicht ausstellen, betont Jagau.

Eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird es in der Region Hannover vorerst nicht geben. Die Regionsverwaltung hatte geprüft, ob dies ein probates Mittel sein könnte, um die Infektionszahlen zu drosseln und gegebenenfalls auf eine Ausgangssperre verzichten zu können. Das Ziel war zudem, eine größere Klarheit zu schaffen. „Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung der vergangenen Monate sehen wir wenig Chancen, dass ein solche Regelung hält. Alles andere wäre Flickwerk und würde keine Klarheit bringen“, sagt Jagau. Allerdings werde die Region Hannover die Maskenpflicht am Nord- und Ostufer des Maschsees und an der Uferpromenade am Steinhuder Meer zeitlich ausweiten. Künftig müssen dort von 9 bis 21 Uhr Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, bislang galt die Maskenpflicht nur von 10 bis 19 Uhr. „Mit der Zeitumstellung und dem schöneren Wetter halten sich die Menschen länger draußen auf. Das müssen wir berücksichtigen“, sagt Jagau.

Die Allgemeinverfügung wird zudem klarstellen, dass bei mehreren Insassen in einem Fahrzeug, die nicht zu einem Haushalt gehören, alle außer dem Fahrer bzw. der Fahrerin einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. „Die Nachverfolgung von Covid19-Infektionen hat gezeigt, dass das Auto einer der Ansteckungsorte ist“, berichtet der Regionspräsident. „Hier brauchen wir eine stärkere Sensibilität und ein Bewusstsein für Gefahrensituationen.“ Darüber hinaus wird die Region das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern mit mehr als fünf Wohnungen verfügen.

Das heutige Pressegespräch zur Ausgangssperre mit Regionspräsident Hauke Jagau (Region Hannover) können Sie auf Youtube nachverfolgen. Der Link dazu Pressegespräch der Region Hannover über die Ausgangssperre. Das Pressegespräch startet bei 4:50 Minuten.


Die Lesefassung der Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Ausgangsbeschränkung (Stand 31.03.2021)

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F03%2FAllgemeinverfu%CC%88gung-Regelungen-zur-Ausgangssperre-2.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de


Die Lesefassung der Allgemeinverfügung der Region Hannover zum Tragen eines Mund-Nasen-Bedeckung (Stand 31.03.2021)

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F03%2FAllgemeinverfu%CC%88gung-Regelungen-des-Tragens-von-Mund-Nasen-Schutz.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Steinhude sperrt vom 02.04. bis 05.04.2021 Großparkplätze und Badeinsel – Steinhude Sperrungen

Steinhude sperrt vom 02.04. bis 05.04.2021 Großparkplätze und Badeinsel

31. März 2021/in Region Hannover

WUNSTORF (PM). Ostern steht vor der Tür und damit ggf. auch Planungen für Tagesausflüge. Demgegenüber haben wir eine dritte Welle der Pandemie, an deren Anfang wir uns leider befinden und zusätzlich eine hohe Inzidenz um die aktuell rund 150 in der Region Hannover. Daher wurden entsprechend der Verabredung in der letzten Bund-Länder-Konferenz eine neue Niedersächsischen Corona-Verordnung mit zusätzlichen Einschränkungen erlassen: So heißt es unter anderem in § 2 Absatz 1 a, dass ein Ansammlungsverbot von Personen in der Öffentlichkeit für die Zeit vom 02.04.2021 bis 05.04.2021 gilt, auch wenn die Mindestabstände von 1,50 m eingehalten werden können.

Gerade den für Tagestourismus attraktiven Naherholungsort Steinhude besteht über Ostern die Gefahr, dass viele Touristen einreisen und das Ansammlungsverbot nicht eingehalten werden kann. Dies soll nach Möglichkeit im Vorfeld verhindert werden.

Die Stadt Wunstorf hat daher gemeinsam mit dem örtlichen Polizeikommissariat entschieden, die Großraumparkplätze Bruchdamm und an den Strandterrassen von Karfreitag bis Ostermontag zu sperren. Dazu werden die möglichen Zufahrtsstraßen zu den Großraumparkplätzen abgesperrt.

Aus dem gleichen Grund (Sicherstellung Einhaltung Ansammlungsverbot) wird zudem die Badeinsel für die Zeit vom 02.04. bis 05.04.2021 gesperrt.

„Ich bitte alle Tagestouristinnen und –touristen Steinhude über Ostern nicht zu besuchen und das Ansammlungsverbot ernst zu nehmen. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung“ sagt Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und äußert damit den inhaltgleichen Appell wie der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Ostern bitte auf Tagestourismus zu verzichten.

Die Maßnahmen sollen auch über den Verkehrsfunk kommuniziert werden, um ein weites Verbreitungsgebiet sicherzustellen.

Schon Drei- bis Sechsjährige verstehen Schaden von achtlos weggeworfenem Müll – Kita Langenhagen Müllsammeln

Schon Drei- bis Sechsjährige verstehen Schaden von achtlos weggeworfenem Müll

31. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Warum schmeißen Erwachsene so viel Müll achtlos weg“, fragten Kinder der Kita Krähenwinkel mit Blick auf den Abfall, den sie innerhalb von zwei Wochen beim Spazierengehen im näheren Umfeld eingesammelt hatten. Zahlreiche Einweg- und Mehrwegflaschen, jede Menge Plastikmüll, eine Radkappe, einen Sattel, eine Schaufel, Kinderspielzeug und vieles, vieles mehr: Die Ausbeute, die sie Bürgermeister Mirko Heuer und Krähenwinkels Ortsbürgermeister, Steffen Hunger, zeigen konnten, bildete einen großen Haufen. „Da müsst Ihr mal diejenigen fragen, die so sorglos mit unserer Umwelt umgehen“, regte Heuer zum Hinschauen und Nachfassen bei Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten an.

Durch die Projektarbeit zum Thema „Nachhaltigkeit“ hatten die Kinder der Fexe-Gruppe verstanden, dass Müll schlecht für Umwelt und Tiere ist. „Auch mich ärgert die Selbstgefälligkeit einiger Mitmenschen, vor allem dann, wenn es nur ein paar Schritte bis zum nächsten Mülleimer sind“, gestand Heuer. Er war zu dem Termin eigens mit Josie, dem städtischen Lastenfahrrad mit Müllsammelbehälter, gekommen; darin befanden sich einige Fundstücke von unterwegs. „Langenhagen sauber zu halten, muss eine Herzensangelegenheit von allen und nicht nur von engagierten Kindern wie Euch und vielen anderen sein.“ Um diese Einstellungsänderung zu erzielen, habe die Stadt bereits vieles auf den Weg gebracht, und sei stetig im Einsatz. „Das ist aktuell auch dringend nötig, weil wir wegen der Corona-Pandemie noch viel mehr Müll wie Einwegverpackungen, Flaschen und auch Essensreste an Plätzen, in Parks und anderenorts finden als zuvor.“

„Derzeit spazieren wir viel mit den Kindern“, berichtete Maud Lehmann-Musfeldt, Leiterin der Kita Krähenwinkel. „Bei einer solchen Gelegenheit haben die Kinder beim Anblick des herumliegenden Mülls die Idee geäußert, ihn einzusammeln zu wollen.“ Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Kita-Team und den Trolle- und Querkse-Gruppen. Insgesamt 36 Kinder zogen in der derzeitigen Notgruppenbetreuung ausgerüstet mit Piecksern, Mülltüten und Bollerwagen durch die Umgebung.

Auch spielerisch lernten die drei Kita-Gruppen viel über Umweltverschmutzung oder Mülltrennung. Bei einem Spiel müssen etwa kleine Bildkarten verschiedenen, kleinen Tonnen aus Karton zugeordnet werden. Eine Herausforderung, der sich Heuer und Hunger unter den aufmerksamen Blicken der Kinder selbstverständlich ebenso stellten wie deren Fragen. So interessierte die Fexe etwa, warum einer der beiden Mülleimer beim Bäcker in Krähenwinkel entfernt worden sei. Heuer versprach, diesbezüglich nachzufassen und sich ebenso wie die Kinder weiterhin für eine saubere Stadt einzusetzen. „Solche Aktionen wie Eure sind wichtig, auch für uns als Stadt. Daher unterstützen wir gerne bei der Umsetzung mit dem benötigen Material wie Müllsäcken und verleihen Greifer. Im Nachgang solcher Aktionen holen wir den eingesammelten Müll selbstverständlich ab und entsorgen ihn über den städtischen Betriebshof.“

Alle Impftermine der nächsten Tage bleiben bestehen – Impfen Symbol© Bernd Günther

Alle Impftermine der nächsten Tage bleiben bestehen

30. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Stadt und Region Hannover weisen angesichts der erneuten Diskussion um den Impfstoff Astrazeneca darauf hin, dass die vereinbarten Impftermine in den nächsten Tagen im gemeinsamen Impfzentrum (GIZ) in jedem Fall Bestand haben, da die Impfungen im GIZ mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geplant sind.

Aktuell (Stand Dienstag, 30.3.2021, 18 Uhr) wartet das GIZ auf die Entscheidung auf Ebene von Bund und Ländern. Für den Fall, dass die Zulassung von Astrazeneca abermals ausgesetzt wird, könnten die mobilen Teams, die aktuell vor allem das Personal von Kitas und Grund- und Förderschulen impfen, am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche für die 2300 geplanten Impfungen alternativ auf den Impfstoff Moderna umsteigen. Während der Osterfeiertage sind die mobilen Teams nicht unterwegs.

Region unterstützt Landeshauptstadt Hannover als Modellkommune – Modelkommune

Region unterstützt Landeshauptstadt Hannover als Modellkommune

30. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Schnelltests, elektronische Datendokumentation, ausgefeilte Hygienekonzepte und wissenschaftliche Begleitung: Unter diesen Bedingungen will das Land Niedersachsen 25 Modellprojekte für die Öffnung von Einzelhandel und Gastronomie ermöglichen. Nachdem mehrere Städte und Gemeinden aus der Region Hannover Interesse angemeldet haben, hat Regionspräsident Hauke Jagau den Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten am Montagabend in einer Videokonferenz mitgeteilt, dass die Region im ersten Schritt ausschließlich die Bewerbung der Landeshauptstadt Hannover unterstützen wird: „Ministerpräsident Stephan Weil hat bei der Landkreis-Versammlung des Landkreistags klargestellt, dass pro Gesundheitsamt eine Modellkommune den Zuschlag erhält.

Die Stadt Hannover ist als eines von zwei Oberzentren im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover – neben Hildesheim – sozusagen gesetzt. Es versteht sich von selbst, dass die Nachbarlandkreise mit ihren Mittel- und Grundzentren ebenso beteiligt werden müssen.“ Jagau teilte mit, er habe mit den meisten der benachbarten Landräte gesprochen, und dort gebe es ebenfalls Interesse an einer Teilnahme als Modellkommune.

In der Videokonferenz mit den Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten wurde vereinbart, dass die Städte und Gemeinden in der Region dennoch ihre Vorbereitungen für eine mögliche Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie vorantreiben, um für eine mögliche zweite Phase nach der Modellphase gerüstet zu sein. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vereinbarten in diesen Zusammenhang einen engen Austausch. „Die Region Hannover versteht sich als ein Wirtschaftsraum. Die Konzepte aufeinander abzustimmen, ist genau der richtige Schritt“, sagte Jagau. Die Region werde die weiteren Gespräche konstruktiv begleiten. Jetzt im ersten Schritt sehe die Region allerdings aufgrund der Bedingungen keine Möglichkeit, weitere Anträge neben dem der Stadt Hannover zu unterstützen. „Die Städte und Gemeinden haben sich schon viele Gedanken gemacht und zum Teil gute Konzepte in Arbeit, die hoffentlich in den einigen Wochen die nächsten Schritte beschleunigen werden“, sagt Jagau.

Luca-App: Region hat Betrieb gestartet – LucaApp Übersicht

Luca-App: Region hat Betrieb gestartet

30. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Diese Woche ist die Region Hannover mit der Luca-App an den Start gegangen, die das Gesundheitsamt künftig bei der Kontaktnachverfolgung deutlich entlasten soll. „Die Luca-App ist eine sinnvolle Ergänzung zur Bekämpfung der Pandemie, denn je schneller im Infektionsfall die engen Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden, desto besser lassen sich die Infektionsketten unterbrechen“, so Cora Hermenau, zuständige Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit und IT der Region Hannover. „Wir haben uns früh mit dieser Möglichkeit beschäftigt und die technischen Voraussetzungen geschaffen, das Gesundheitsamt an das Luca-System anzuschließen, um die App schnell einzusetzen.“

Ab jetzt kann das Gesundheitsamt übermittelte Daten aus der Luca-App bearbeiten. Ziel der App ist, Kontakte zu dokumentieren, die dem zuständigen Gesundheitsamt im Fall einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion verschlüsselt übermittelt werden. Das Gesundheitsamt entschlüsselt den freigegebenen Datensatz, liest Aufenthaltsorte und Kontaktpersonen der infizierten Person aus und kann die Kontaktpersonen direkt benachrichtigen. „Das erleichtert nicht nur unsere Arbeit, sondern bietet auch eine gute Perspektive für Veranstaltungen, Gastronomie oder Unternehmen. Die Luca-App eignet sich für die sichere Registrierung von Besucherinnen und Besuchern – im öffentlichen oder auch im privaten Bereich“, sagt Hermenau.

Voraussetzung für Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App ist ein Smartphone, mit dem sie sich über QR-Codes beispielsweise bei einem Restaurantbesuch zu Beginn und zum Ende registrieren. Sollte zur gleichen Zeit eine Corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Informationen nach entsprechender Freigabe datenschutzkonform an das zuständige Gesundheitsamt gehen und eine schnelle Nachverfolgung ermöglichen. Aktuell ist die Luca-App für Nutzerinnen und Nutzer wie für Betreiberinnen und Betreiber kostenfrei. Die Kosten der Lizenzen für die Gesundheitsämter hat das Land Niedersachsen übernommen.

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