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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Das neue Programm der kreARTiv werkstatt ist da! – Kreativwerkstatt Langenhagen

Das neue Programm der kreARTiv werkstatt ist da!

14. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Das Warten hat ein Ende: Die kreARTiv werkstatt der Abteilung Kinder, Jugend, Schule und Kultur geht wieder los. Im Frühjahr und Herbst jeden Jahres bietet die Stadt mit ihrem beliebten Programm Kindern und Jugendlichen abwechslungsreiche und spannende Projekte an.

In der aktuellen Ausgabe für den Frühling und Sommer 2021 können sich die jungen Menschen auf viele kreative Angebote wie die „Natur Entdecker“ Werkstatt, Kochprojekte, Medienangebote, Schmieden im Abenteuerland, eine digitale Stadtteilrallye, einen Besuch auf dem Hundeplatz und Eltern-Kind-Kurse freuen.

„Nach unseren Angeboten in den Osterferien freuen wir uns, dass wir neben den laufenden Gruppenangeboten im Haus der Jugend und den Offenen Türen in den Jugendtreffs mit der kreARTiv werkstatt den Kindern und Jugendlichen nun weitere Möglichkeiten bieten können, sich in einem erlaubten Rahmen mit Gleichaltrigen treffen und sich bei den Angeboten kind- und jugendgerecht ausprobieren zu können,“ sagt Stadtjugendpfleger Andreas Lachmann.

Nach über einem Jahr notwendiger Corona-Einschränkungen gibt es einen enormen Bedarf, wie die bisherigen Angebote und die Rückmeldungen der jungen Menschen zeigen.

„Gerade in dieser schwierigen Zeit sind diese pädagogisch begleiteten Angebote und soziale Kontakte für Heranwachsende besonders wichtig“, erklärt Thorben Noß, Leiter der Abteilung Kinder Jugend, Schule und Kultur. Dementsprechend ist es auch ein Ergebnis des regelmäßigen Fachaustauschs innerhalb der Region Hannover sowie die eindringliche Empfehlung von Interessenverbänden wie dem Landesjugendring, die durch die niedersächsische Corona-Verordnung gegebenen Möglichkeiten für die Kinder- und Jugendarbeit verantwortungsbewusst auszuschöpfen.

„Dieser Verantwortung werden wir gerecht, indem wir die Aktionen in kleinen Gruppen, unter den geltenden Hygieneregeln und wenn möglich draußen stattfinden lassen“, ergänzt Silke Sziedat, mitverantwortliche Mitarbeiterin für die kreARTiv werkstatt.

Anmeldungen für das Programm können persönlich ab Montag, den 17. Mai im Haus der Jugend erfolgen. Reservierungen sind per Email an und telefonisch möglich.

Um einen zu großen Andrang bei der Anmeldung zu vermeiden, findet die Anmeldung für die Kurse 1 bis 14 am Montag, den 17. Mai und für die Kurse 15 bis 28 am Dienstag, den 18. Mai, zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr, statt. Bitte beachten: Ein Kind kann nur zu maximal zwei Kursen angemeldet werden.

Weiter Informationen finden Interessierte unter www.kiju-langenhagen.de oder zu den Sprechzeiten unter der Telefonnummer 0511 7307-9950.

Stadt Langenhagen digitalisiert Corona-Testzentrum – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Stadt Langenhagen digitalisiert Corona-Testzentrum

8. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen digitalisiert ihr Corona-Testzentrum. Voraussichtlich ab Mittwoch, den 12. Mai, kann man sich nach Terminvereinbarung im Testzentrum mit einer App anmelden und bekommt sein Testergebnis aufs Handy. „Wer sich mit der Smartphone-App anmeldet, ist bestenfalls in 5 Minuten durch“, sagt Ralph Gureck, Leiter Marketing und Kommunikation im Rathaus.

Die Anmeldung geht schneller und die Wartezeit nach dem Abstrich entfällt. „Man kann gleich gehen und hat sein Testergebnis etwa 20 Minuten später in der App“, sagt Gureck. Mit der App spart man somit etwa 20 Minuten Zeit.

Das Testzertifikat in der App ersetzt die Bescheinigung auf Papier. Die App kann zum Beispiel beim Friseur oder beim Einkaufen vorgezeigt werden. „Die ersten Rückmeldungen aus Dienstleistung und Handel waren äußerst positiv“, so Gureck. Vor allem die grüne Hintergrundfarbe bei gültigen Testzertifikaten und der Countdown, der anzeigt, bis wann das Zertifikat noch gültig ist, erleichtern den Unternehmen den Einlass. Zudem entfallen Diskussionen über undeutlich ausgefüllte Testnachweise oder möglicherweise manipulierte Testzertifikate. „Umso mehr freuen wir uns, mit den digitalen Testzertifikaten auch den Langenhagener Unternehmen zu helfen, die es in dieser Pandemie schwer getroffen hat“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer.

Doch auch Nutzern bietet die App nach dem Test weitere Vorteile. „Ein Zettel geht schneller verloren als ein Handy“, sagt Gureck. Er ergänzt, das auch Menschen profitieren, die Sorge haben, sich durch den 15-minütigen Aufenthalt im Wartebereich zu infizieren. Die App funktioniert auch bei Personen, die positiv getestet wurden und das Testzentrum verlassen haben. Sie erhalten nach etwa 20 Minuten eine Meldung mit Hinweisen, wie sie sich zu verhalten haben. Gleiches gilt für den seltenen Fall, dass es einen Fehler bei einem Test gab und dieser wiederholt werden muss.

„Die neue Software im Testzentrum und die App für die Besucher sind ein gutes Beispiel, das Digitalisierung in der Verwaltung kein Selbstzweck ist, sondern Kunden, Unternehmen und Mitarbeitenden echte Vorteile bietet“, sagt der Bürgermeister. „Es macht mich schon ein wenig Stolz, dass wir auch mit dieser Lösung in der Region Hannover Vorreiter sind“, so Heuer. „Wir hatten regionsweit das erste Testzentrum und waren die erste Kommune, die auf die Luca-App gesetzt hat. Mit der neuen free2pass-App der free2pass GmbH, einem Startup-Unternehmen aus Hannover, gehen wir jetzt den nächsten Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung unser Stadt“.

Weitere Hinweise zur free2pass-App, die voraussichtlich ab 12. Mai im Testzentrum zum Einsatz kommt, hat die Stadt unter www.langenhagen.de/testergebnis zusammengestellt. Dort finden sich auch Links zum Download der free2pass-App im AppStore von Apple und im Google Play Store.

Gegen den Corona-Blues: Besuchen Sie doch mal die Seite der Musikschule – Corona Blues Langenhagen

Gegen den Corona-Blues: Besuchen Sie doch mal die Seite der Musikschule

6. Mai 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Wider dem Corona-Blues – gemäß diesem Motto hält die Musikschule Langenhagen auf ihrer Homepage unter www.musikschule-langenhagen.de zahlreiche Videos bereit. Jeden Monat kommen neue Beiträge hinzu. Als Ersatz für die momentan nicht möglichen Konzerte und Vorspiele, haben sich viele Schülerinnen und Schüler motivieren lassen und kurze Musikvideos erstellt. In einem aus April gibt etwa Corinna Schröder eine Kostprobe ihres Könnens. Sie spielt auf ihrer Querflöte die Morgendämmerung von Edvard Grieg.

„Seit Jahresbeginn findet unser Musikschulunterricht wegen der Pandemie nur online statt“, berichtet Stefan Polzer, Leiter der Musikschule Langenhagen. „Mit großem Einsatz bemühen sich die Lehrerinnen und Lehrer, den Fernunterricht abwechslungsreich zu gestalten. Schüler wie Lehrer vermissen sehr das gemeinsame Musizieren und hoffen auf baldige Lockerungen.“

Unter anderem findet man auch einen spannenden Beitrag der Schülerin Sophie Sassenberg aus ihrem praktischen Abitur-Prüfungsprogramm im Musik Leistungskurs, für das sie mit 15 Punkten die bestmögliche Wertung erzielte. Das Programm wurde mit großem Aufwand unter Coronabedingungen erarbeitet. Umso höher zu bewerten ist das hervorragende Ergebnis.

Sophies bilderbuchartige Musikschulkarriere begann schon mit der musikalischen Früherziehung im Vorschulalter. Seit Oktober 2008, begann sie im Alter von sechs Jahren mit dem Blockflötenunterricht bei der Musikschullehrerin Tatjana Gräfe, den sie bis heute fortführt. Die Mitwirkung im renommierten Blockflötenensemble versteht sich da von selbst. Zusätzlich spielte sie seit der 5. Klasse Trompete in der Bläserklasse der IGS, einem Kooperationsprojekt der Musikschule mit der IGS, und hat seitdem auch sehr erfolgreich Trompetenunterricht bei Musikschullehrer Mirco Meutzner. Im Jugendblasorchester an der 1. Trompete hat sie dies mehrfach bei diversen Soli unter Beweis gestellt. Von der Früherziehung im Kindergartenalter bis zum virtuosen Spiel auf Studiumsniveau….ein Paradebeispiel für erfolgreiche Musikschularbeit!

 

Impfen

Hannover und Umland: Impfangebot für Quartiere mit hohem Infektionsgeschehen

4. Mai 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Für Stadtviertel und Ortschaften mit hohem Infektionsgeschehen soll es besondere Impfangebote geben: Aktuell prüfen Landeshauptstadt und Region Hannover Impfangebote in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen.

Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau betonen, die Kampagne werde jetzt zügig vorbereitet. „Menschen, die beengt leben, sind nicht Treiber der Pandemie, sondern Opfer“, erklärt Belit Onay. Auch Migrantinnen und Migranten seien häufig betroffen. Zudem arbeiteten sie oft in Berufen, die ein besonderes Infektionsrisiko aufweisen – zum Beispiel in der Pflege, Logistik oder Reinigung. Dort sei bekanntermaßen Home-Office nicht möglich.

Regionspräsident Hauke Jagau ergänzt: „Mit dem Impfangebot wollen wir besonders die Menschen schützen, die ein hohes Infektionsrisiko haben. Wir schicken bereits seit Wochen mobile Testteams in Ortsteile und Quartiere, an denen wir ein erhöhtes Infektionsgeschehen beobachten. Zügige Impfungen können hier helfen, Infektionsketten gar nicht erst entstehen zu lassen und das Pandemiegeschehen einzudämmen.“

Einkaufsstress vor dem 1. Mai in den Lebensmittelläden – Schlange vor Edeka© Cornelia Günther

Einkaufsstress vor dem 1. Mai in den Lebensmittelläden

30. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red/PM). Lange Schlangen bildeten sich heute im Laufe des Tages vor den Lebensmittelmärkten. Mit dem 1. Mai (Tag der Arbeit) fällt an diesem Wochenende ein kompletter Tag für Einkaufsmöglichkeiten aus. Grund für die Schlangenbildung ist die bundesweite Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Dort gilt ab einer Inzidenz von 100 eine deutliche Reduzierung der Anzahl von Kunden, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten dürfen. Die Region Hannover lag heute bei einer Inzidenz von 145,6.

Der Handelsverband Lebensmittel appellierte an Kunden, weniger stark frequentierte Einkaufszeiten zu nutzen.

Der Handelsverband Lebensmittel (BVLH) übt deutliche Kritik an der Verschärfung der Zugangsbeschränkung für Lebensmittelgeschäfte im Bundesinfektionsschutzgesetz. „Vor vielen Lebensmittelgeschäften ist es am Wochenende zu teils erheblichen Warteschlangen gekommen. Damit ist genau das eingetreten, wovor wir gewarnt haben. Anstatt Menschenansammlungen zu vermeiden, bewirkt die bundeseinheitliche Notbremse vor Supermärkten und Discountern genau das Gegenteil. Das ist kein Beitrag zum Infektionsschutz“, stellt BVLH-Hauptgeschäftsführer Franz-Martin Rausch fest.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage im Mai appelliert Rausch an die Kunden, nach Möglichkeit alle Verkaufstage der Woche für Lebensmitteleinkäufe zu nutzen, also auch den Wochenanfang oder die Wochenmitte. Darüber hinaus empfiehlt der Handelsverband Lebensmittel, dass die Kunden auf die etwas weniger stark frequentierten Einkaufzeiten wie der späte Vormittag, der frühe Nachmittag sowie die Randzeiten morgens und abends ausweichen. Wenn möglich sollte man auch allein einkaufen gehen.

Die vom Bundestag am vergangenen Freitag im Infektionsschutzgesetz beschlossene bundeseinheitliche Notbremse beinhaltet zusätzliche, bundeseinheitliche Maßnahmen die gelten, wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100 überschreitet. Dazu gehört die weitere Reduzierung der Zahl der Kunden, die sich gleichzeitig in einem Lebensmittelgeschäft aufhalten dürfen. Dabei gilt für die ersten 800 Quadratmeter Gesamtverkaufsfläche eine Begrenzung von einem Kunden je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche und oberhalb einer Gesamtverkaufsfläche von 800 Quadratmetern eine Begrenzung von einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Das Mutmacherprojekt L'Osteria bei Möbel Hesse an der B6 in Garbsen – BGPress 1469© Bernd Günther

Das Mutmacherprojekt L’Osteria bei Möbel Hesse an der B6 in Garbsen

29. April 2021/in Region Hannover

GARBSEN (PM/red). Die Bauarbeiten der Markengastronomie L’Osteria am neuen Restaurant-Standort auf dem Gelände von Möbel Hesse sind im Zeitplan. 168 Tage nach dem Beginn der Baustelle feiert das mehrfach ausgezeichnete Restaurantkonzept Richtfest unter anderem mit Bürgermeister Dr. Christian Grahl. Die anwesenden Gäste erhalten ein erstes Raumgefühl von den Dimensionen des „Freestander 3.0“. Betreiber Jan Hausen versteht dieses Projekt als Mutmacher für die Gastronomie in Zeiten der Corona-Krise. Aber auch mit Sorgenfalten schaut er gleichzeitig auf die vielen KollegenInnen, Selbstständigen und MitarbeiterInnen in seiner Branche, die vermutlich nicht die Krise schadlos überstehen werden.

Bauen nach Erfolgsrezept

Die Dimension des preisgekrönten Restaurantkonzeptes mit einer Symbiose aus Klassikern der italienischen Küche und modernem Lifestyle nimmt Gestalt an. „Mit diesem Bau werden wir im Raum Hannover alle drei Bautypen unserer Restaurants vertreten haben. Nach dem Umbau des Umspannwerkes an der Vahrenwalder Straße ist dieser neugeschaffene, freistehende Baukörper der nächste Schritt in der Entwicklung“, betont Jan Hausen der bereits die Restaurants in Hannover, Braunschweig, Göttingen, Kassel und demnächst auch in Wolfsburg betreibt.

Die Marke L’Osteria betreibt in Deutschland bereits Restaurants an mehr als 100 Standorten. Die L’Osteria investiert an diesem Standort gemeinsam mit der Möbel Hesse Wohnpark GmbH rund 3,5 Millionen Euro in „einen Standort mit großem Potenzial“, so Hausen.

Für den Standort Hannover/Garbsen plant L’Osteria einen sogenannten Freestander 3.0, ein freistehendes Gebäude in der mittlerweile dritten Bauversion auf rund 2.500 Quadratmetern Grundstückfläche. Der Freestander wird eine Nutzfläche von rund 750 Quadratmetern haben und etwa 225 Sitzplätzen im Innen- und Barbereich sowie rund 150 Sitzplätze im Außenbereich bereithalten.

„Der Freestander 3.0 entsteht hier mittlerweile in der neunten Ausführung“, schildern Jörg Lerch und Uli Schlicker, Bau- und Projektleitung der Soda Group Bochum. „Für uns und Edgar Benfer von der ArchitekturWerkStadt, unserem Partner in der Ausführung der Gebäudehülle, ist jeder Freestander-Standort in seiner Realisierung eine spannende Aufgabe, so auch hier in Garbsen.“

Eine Symbiose aus zwei Gestaltungslinien

Die neue Charakteristik des Gebäudes ist geprägt von der Vermischung zweier Gestaltungslinien. „Die Architektur der 20er Jahre findet sich in der Ziegeloptik der Gebäudehülle wieder, der Innenraum ist geprägt von Stilelementen der 60er Jahre in Kombination mit dem für L’Osteria typischen Industriedesign, den Betonflächen und einer beeindruckenden Deckenhöhe von acht Metern“, beschreibt Betreiber Jan Hausen das Raumgefühl. „Erstmals wird es im Obergeschosse zudem einen Bereich mit Lounge-Atmosphäre für etwas mehr Privatsphäre geben“.

Etwas Besonderes erwartet. Etwas Beeindruckendes entsteht.

„Jeden Morgen schaue ich mittlerweile fasziniert auf die in wenigen Monaten entstandene Bauhülle“, beschreibt Bauherr Robert Andreas Hesse seinen Eindruck vom Baufortgang. „Ich habe schon immer gewusst, dass L’Osteria bei uns auf dem Gelände etwas Besonderes umsetzen wird. Dass es jedoch so beeindruckend wird, habe ich nicht erwartet“, schwärmt des Inhaber von Möbel Hesse. Wir freuen uns alle auf eine weitere große Gastronomieansiedlung hier in Garbsen und können mit diesem Konzept hoffentlich nach dem baldigen Ende des Lockdowns ein neues Highlight für die Einkaufs- und Aufenthaltsqualität unserer Kunden schaffen.“, so Inhaber Robert Andreas Hesse.

L’Osteria am Standort Möbel Hesse ist ein Mutmacher-Projekt

Unternehmer Jan Hausen sieht die L’Osteria Hannover/Garbsen als ein Mutmacher-Projekt für die ganze Branche. „Eine Investition von rund 3,5 Millionen Euro ist in der jetzigen Phase ein durchaus gewagtes Angehen. Wir hoffen, dass unser Engagement gemeinsam mit dem großen Engagement von Möbel Hesse auch anderen Mut macht, ihre gastronomischen Aktivitäten und Marken mit Nachdruck und konzeptioneller Feineinstellung noch konsequenter aufzustellen und umzusetzen. Die Gastronomie muss „der Bauch“ eines zu erwartenden Aufschwungs werden“, so Hausen.

Wir nehmen die Herausforderung an und sind bereits in großer Vorfreude und Begeisterung für diesen neuen Standort“. Die veränderte Situation mit einer Vielzahl neuer Vorkehrungen und Regeln verlangt nicht nur uns ein Höchstmaß an Flexibilität ab. Möbel Hesse ist in seiner Funktion als unser Vermieter ein Partner, den wir uns nicht besser hätten wünschen können“, hebt Jan Hausen hervor. „Das hier ist eine Projektumsetzung auf Augenhöhe“, so Hausen.

L’Osteria und Möbel Hesse

„Pizza und Pasta, Antipasti und Dolci sowie eine familiäre Atmosphäre: Das Konzept der L’Osteria passt perfekt zu unserem Hause“, sagt Robert Andreas Hesse, Inhaber von Möbel Hesse. „Wir haben schon länger überlegt, wie wir die Gastronomie am Standort der legendären Lok weiterentwickeln können.“ Auf dem Areal des Einrichtungshauses an der B6 steht seit Mitte der Siebzigerjahre eine historische schwarze Dampflokomotive. Bis vor wenigen Jahren wurden die dahinter stehenden Waggons auch als Restaurant genutzt. Im Zuge der Baupläne für die L’Osteria hatte das Unternehmen die Speisewagen 2019 abtransportieren lassen und einer Stiftung geschenkt, die sie restaurieren wird und wieder fahrtüchtig macht.

Die Kooperation mit L ‚Osteria und Jan Hausen war genau die richtige Idee zur richtigen Zeit“, sagt der Unternehmer. „Auch meine Familie und ich schätzen nicht nur die erstklassige Qualität und frische Zubereitung der Speisen, sondern auch das Ambiente mit der einsehbaren Küche, italienischen Schriftzügen an den Wänden und Schwarz-Weiß-Fotos.“ Und jedes der Restaurants des Gastronomieunternehmens sei individuell und sehr persönlich gestaltet.

Kostenlose Corona-Schnelltests und PCR-Tests in Langenhagen-Kaltenweide – Probenentnahme DRK Symbolbild© Bernd Günther

Kostenlose Corona-Schnelltests und PCR-Tests in Langenhagen-Kaltenweide

29. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Montag, den 3. Mai, steht von 19 bis 21.15 Uhr ein Testmobil des DRK auf dem Kaltenweider Platz. Im Auftrag der Region Hannover werden dort kostenlose Corona Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es genügt, einen Personalausweis oder Pass mitzubringen. 

„Leider ist die Region Hannover gerade ein Hochinzidenz-Gebiet und die Inzidenz in Langenhagen hoch. Wir wollen, dass sich das schnell ändert, auch um Erleichterungen zu ermöglichen“ sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Dazu braucht es eine kluge Teststrategie, die viele Menschen erreicht“, so der Bürgermeister. Dieses Ziel verfolgt auch die Region, die zwei mobile Testteams installiert hat. „Beide Testmobile sind regionsweit unterwegs“, sagt Cora Hermenau, Gesundheitsdezernentin und Erste Regionsrätin. „Mit den Testungen vor Ort unterstützen wir die Kommunen vor Ort in Bereichen mit einer relativ hohen Inzidenz oder einem diffusen Infektionsaufkommen“.

„Einfach vorbeikommen und Personalausweis mitbringen“, sagt Kaj Haverbusch, zuständig für die Organisation der mobilen Testungen bei der Region Hannover. Die ehrenamtlichen Helfer werden Montagabend etwa 300 bis 400 Tests durchführen. Um möglichst viele Tests durchzuführen, können keine Bestätigungen über Testergebnisse ausgestellt werden. Dafür gibt es bei einem positiven Testergebnis gleich auch eine PCR-Testung und ein Beratungsgespräch, wie es weiter geht. Ein Test im Testmobil hat also Vorteile: „Betroffene sparen sich die Terminvereinbarung für einen PCR-Test und den Weg zum Arzt“, so Haverbusch.

Die Testaktion ist eine Kooperation von Region Hannover, DRK und Stadt Langenhagen, die im Auftrag der Region Hannover durchgeführt wird.

Vogelgrippe: Region hebt Aufstallungspflicht auf – Aufstallung

Vogelgrippe: Region hebt Aufstallungspflicht auf

29. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die allgemeine Aufstallungspflicht wird zum 1. Mai 2021 in der gesamten Region Hannover aufgehoben – das teilt die Region Hannover als zuständige Veterinärbehörde mit. Geflügelhalterinnen und -halter sind dann nicht mehr verpflichtet, ihre Tiere in geschlossenen Ställen oder überdacht in Gehegen zu halten.

Mit der Aufhebung der Aufstallungspflicht reagiert die Region Hannover auf die aktuelle Risikoschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 26. April. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat deutschlandweit einen Rückgang der neuen Ausbrüche und Fälle von Vogelgrippe beobachtet und somit das Risiko der Ausbreitung in Wasservogelpopulationen und des Eintrags in Geflügelhaltungen und Vogelbeständen als mäßig eingestuft.

Trotz der Aufhebung der Aufstallungspflicht empfiehlt der Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Tierhalterinnen und Tierhaltern, wenn möglich auch weiterhin ihr Geflügel im Stall oder in einem überdachten Gehege zu halten, um das Risiko der Einschleppung der Vogelgrippe zu reduzieren. Verpflichtend für Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sind weiterhin folgende Hygienemaßnahmen:

  • Geflügel sind nur an Stellen zu füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
  • Geflügel sind nicht mit Oberflächenwasser zu tränken, zu dem Wildvögel Zugang haben,
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.

Außerdem muss bei plötzlichem Auftreten von erheblichen Verlusten oder einem plötzlichen erheblichen Rückgang der Legeleistung oder der Gewichtszunahme auch immer das Vorliegen von Vogelgrippe über den Haustierarzt oder die Haustierärztin ausgeschlossen werden.

Knapp 2.400 Geflügelhaltungen mit insgesamt rund 500.000 Tieren (Hühner, Puten, Enten und Gänse) waren von der regionsweiten Aufstallungspflicht betroffen, die am 24. März 2021 in Kraft getreten ist.

Die Allgemeinverfügung über die Aufhebung der Aufstalllungspflicht wird am Freitag, 30.4., veröffentlicht und gilt ab Samstag, 1. Mai 2021. Weitere Informationen sind im Netz abrufbar unter: www.bekanntmachungen.region-hannover.de

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert – BGPress 6552

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert

27. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER / LAATZEN (PM). Das „Stadtexperiment“ von Region Hannover, Landeshauptstadt, Laatzen und Landesbehörde nimmt Formen an: Ab Montag, 03. Mai 2021, werden auf Laatzener Stadtgebiet Markierungen für die interkommunale Veloroute aufgebracht. Sie wird ab diesem Sommer für zunächst ein Jahr die Nachbarstädte mit separaten Fahrradspuren auf der Hildesheimer Straße verbinden. Gearbeitet wird zunächst in Fahrtrichtung Süden.

Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-Panitz-Straße vom kommenden Montag bis voraussichtlich Montag, 10. Mai 2021, vollgesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Sperrpause hier: 10. Mai 2021 bis voraussichtlich 21. Mai 2021.

Der Busverkehr der ÜSTRA sowie motorisierte Anliegerinnen und Anlieger dürfen die Strecke in den genannten Zeiträumen eingeschränkt passieren. Die Baubeteiligten bitten aber darum, nur langsam durch das Baufeld zu fahren und Rücksicht auf die dort arbeitenden Personen zu nehmen. Die in der Vollsperrung liegenden Knotenpunkte sind teilweise nur eingeschränkt passierbar

Für den Durchgangsverkehr ist für den Zeitraum der Sperrungen eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Sie führt über die Erich-Panitz-Straße, Karlsruher Straße und Am Mittelfelde. Die Zufahrt zur Wilkenburger Straße bleibt offen. Bei allen Sperrungen ist das Passieren des Baufelds zu Fuß, mit dem Rad und mit den Stadtbahnen der ÜSTRA jederzeit möglich.

Bei widrigen Witterungsverhältnissen können sich die angegebenen Zeiträume verschieben. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen rechnen; für auftretende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten.

 

Hintergrund: Die Veloroute zwischen Hannover und Laatzen ist ein „Stadtexperiment“ auf Zeit. Zunächst für die Dauer eines Jahres sollen Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Hildesheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine separate Spur nutzen können. Anfang und Ende der rund 1,4 Kilometer langen Verbindungen auf dem Gebiet der Stadt Laatzen sind die Kreuzung mit der Erich-Panitz-Straße in Laatzen und die Stadtgrenze.

Die Kosten für die Einrichtung in Höhe von voraussichtlich 145.000 Euro für diesen Abschnitt teilen sich die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), die Region Hannover und die Stadt Laatzen. Der nördlich angrenzende, etwa 800 Meter lange Abschnitt auf dem hannoverschen Stadtgebiet bis zur Wiehbergstraße wird im Zusammenhang mit der Veloroute 08 durch die Landeshauptstadt umgesetzt.

Die projektierte Gesamtstrecke ist sowohl Bestandteil des geplanten Veloroutennetzes der Landeshauptstadt Hannover als auch wichtiger Teilabschnitt im Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr der Region Hannover. Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Laatzen ist sie ebenfalls Vorrangroute für den Radverkehr enthalten. Im Rahmen des interkommunalen Projektes wird auf beiden Richtungsfahrbahnen der jeweils rechte von den durchgängig zwei vorhandenen Fahrstreifen als Radfahrstreifen ausgewiesen. Für Laatzen übernimmt federführend die Region Hannover die Aufgaben der Planung und Ausführung der Veloroute. Als Partner sind die NLStBV und das Verkehrsunternehmen ÜSTRA in die Vorbereitung und Realisierung eng eingebunden. Die Baumaßnahme beginnt im Mai in Laatzen. Anschließend soll der Abschnitt auf dem Stadtgebiet Hannover hergestellt werden.

Eingebunden in die Vorbereitung und Realisierung ist auch das Mobilnetzwerk der Region Hannover, dass das Stadtexperiment „Veloroute“ für die Dauer der Durchführung begleitet.

Sattelauflieger auf der A2 brennt in voller Ausdehnung – Aufliegerbrand Lehrte

Sattelauflieger auf der A2 brennt in voller Ausdehnung

23. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Lehrte und Immensen wurden am heutigen Freitag dem 23.04.2021 gegen 15:32 Uhr auf die Autobahn A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Hämelerwald alarmiert. Gemeldet worden war ein brennender Sattelauflieger im Bereich kurz hinter der Autobahnauffahrt Lehrte Ost in Fahrtrichtung Berlin.

Ersten Informationen zufolge bemerkten Fahrer und Beifahrer während der Fahrt mit dem Lastzug einen lauten Knall, und brachten das Gespann dann auf dem Standstreifen zum Stehen. Die äußere Betrachtung ergab dann, laut Beifahrer, dass an der letzten Achse ein Reifen geplatzt war sich bereits entzündet hat. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten dann bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchsäule wahrnehmen. Vor Ort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte dann folgendes Lagebild vor: Der Sattelauflieger brannte in voller Ausdehnung, der Fahrer hatte bereits die Zugmaschine von dem Auflieger getrennt. Durch die Polizei wurde die Autobahn bereits auf allen 3 Fahrspuren vollgesperrt. Nach Information des Fahrzeugführers und der Ladepapiere sowie Erkundung der Einsatzstelle ging keine weitere Gefahr durch eine Beladung mit Gefahrgut aus. Der Auflieger war mit ca. 14.600 Kg Likörflaschen sowie 3000kg Kunststoffgranulat beladen.

Da sich direkt neben der Einsatzstelle ein offenes Gewässer befindet, wurde sich zum Schutz der Umwelt dazu entschlossen den Löschangriff ausschließlich mit Wasser vor zu nehmen. Vorsorglich wurde hierzu die untere Wasserbehörde zur weiteren Begutachtung hinzugerufen. Der Sattelauflieger wurde dann mittels 2 C-Strahlrohren und mehren Trupps, auch unter schwerem Atemschutz gelöscht. Bereits um 16:28 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Die weitere Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin, das Brandgut auf dem Auflieger auseinander zu ziehen und stetig, unter Verwendung der Wärmebildkamera herunter zu kühlen. Gegen 17:20 Uhr wurde ein Fahrstreifen durch die Polizei freigegeben. Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz nach rund 12.000 Litern verwendetem Wasser vor Ort für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Lehrte und Immensen mit 11 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften, sowie die Polizei und der Rettungsdienst, sowie die Wasserbehörde, die Straßenmeisterei und ein Abschleppunternehmen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Rückfragen zur Schadenshöhe können nicht beantwortet werden.

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