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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Ausgangsbeschränkung gilt ab Sonnabend, 24. April, 22 Uhr für die gesamte Region Hannover – Ausgangssperre Region 240421© Bernd Günther

Ausgangsbeschränkung gilt ab Sonnabend, 24. April, 22 Uhr für die gesamte Region Hannover

23. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Mit dem Inkrafttreten der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) auf Bundesebene gilt ab Sonnabend, 24. April 2021, in der Region Hannover wieder eine Ausgangsbeschränkung. Das ergibt sich unmittelbar aus dem IfSG und den Inzidenzwerten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für die Region Hannover.

Die Region Hannover hat am 23.04. in einer Allgemeinverfügung gemäß §§ 28 Abs. 1, 28b Abs. 1 und 3, 77 Abs. 6 S.3 IfSG die Feststellung getroffen, dass die Sieben-Tages-Inzidenz seit mindestens drei Tagen über dem Schwellenwert von 100 liegt. Diese Allgemeinverfügung ist am heutigen Freitag, 23. April 2021, veröffentlicht worden. Sie tritt am Sonnabend, 24. April, 6 Uhr morgens in Kraft.

Die Ausgangsbeschränkung gilt jeweils von 22 bis 5 Uhr. Aus dem IfSG ergibt sich auch, dass eine Ausgangsbeschränkung außer Kraft tritt, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt (§28 b Abs. 2 IfSG.)

Das Infektionsschutzgesetz eröffnet zudem jetzt die Möglichkeit, in Geschäften nach Terminvereinbarung einzukaufen, solange der Inzidenzwert unter 150 liegt. Dafür gelten folgende Vorschriften:

  • Pro Kundin oder Kunde müssen 40 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.
  • Die Terminbuchung umfasst einen fest begrenzten Zeitraum.
  • Kundinnen und Kunden müssen ein negatives Ergebnis eines Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
  • Betreiberinnen und Betreiber eines Geschäfts müssen die Kontaktdaten und den Aufenthaltszeitraum der Kundinnen und Kunden erfassen.

Diese Regelung gilt, sofern die Corona-Verordnung des Land Niedersachsen keine schärferen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorsieht. Eine Änderung der derzeit geltenden Corona-Verordnung wurde vom Land Niedersachsen angekündigt.

Der Inzidenzwert des RKI für die Region Hannover beträgt am 23. April 2021 141,6 und liegt damit unter 150.

Die Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 23. April 2021 im Wortlaut:

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F04%2FGeneralia-u%CC%88bergreifende-Themen-Corona-Sonstiges-2021-04-23-Allgemeinverfu%CC%88gung-Verhinderung-C.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Neue Spielangebote an verschiedenen Orten Langenhagens – Spielplatz Buschkamp

Neue Spielangebote an verschiedenen Orten Langenhagens

20. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mehr Abwechslung auf Langenhagens Spielplätzen. Mit diesem Ziel hat die Stadt auf drei Arealen neue Angebote geschaffen und sie nun zum Spielen freigeben – vor dem dafür vorgesehenen Termin. Anstatt Mitte Mai wurden die Absperrungen an den neuen Geräten auf den Spielplätzen Buschkamp, Habereck und Kastanienallee bereits jetzt entfernt. Witterungsbedingt konnten die Arbeiten schneller umgesetzt werden als angenommen.

„Die Nachricht kommt passend. Die Prognosen kündigen besseres Wetter an und damit werden sicherlich auch wieder mehr Kinder draußen spielen wollen“, freut sich Bürgermeister Mirko Heuer. Bereits vor seiner Amtszeit waren ihm diese Areale eine Herzensangelegenheit. „Schon bevor ich mit Gabriele Spier die Broschüre ‚Spielplätze in Langenhagen‘ auf den Weg gebracht hatte, wusste ich, dass wir in dieser Hinsicht sehr gut aufgestellt sind. Nichtsdestotrotz hindert uns das nicht daran, die vorhandenen Angebote auszubauen und zu verbessern.“

Knapp 25.000 Euro hat die Stadt dieses Mal investiert. Dafür erhielt der Spielplatz Buschkamp ein neues Stufenreck. Die Sandfläche des Spielplatzes Habereck wurde mit einem neuen Federwippgerät sowie einem neuen Spiel- und Matschtisch ergänzt. Auf dem Spielplatz Kastanienallee wurde ein neuer Sandbagger im Sandspielbereich geschaffen und die vorhandene, abgängige Doppelschaukel durch eine neue ersetzt.

Küchenbrand durch Fritteuse in Lehrte – Küchenbrand Lehrte

Küchenbrand durch Fritteuse in Lehrte

18. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Die Feuerwehr Lehrte wurde am heutigen Sonntag, den 18. April 2021 gegen 16:23 Uhr in den Bereich des Knappenweg zu einem Küchenbrand – ausgelöst durch eine brennende Fritteuse – alarmiert. Das Feuer breitete sich bereits in der Küche aus und drohte nun in die Wohnung über zu greifen. Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr und begaben sich auf den Balkon in Sicherheit.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich folgende Lage. Im Bereich des dritten Obergeschosses schlugen bereits die Flammen aus dem Küchenfenster der betroffenen Wohnung und drohten auf das darüber befindliche Dach über zu greifen. Die betroffenen Bewohner der Wohnung standen auf dem Balkon und mussten von diesem gerettet werden. Polizei und Rettungsdienst nahmen sich kurz vor Eintreffen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Evakuierung des Hauses an. Alle Anwohner haben hier vorbildlich gehandelt und sich ruhig und ohne Panik in Freiheit begeben. Trotz der sehr engen und dich beparkten Umstände in der betroffenen Straße gelang es der Feuerwehr schnell die Drehleiter in Stellung zu bringen, um die sofortige Menschenrettung durchzuführen. Schnell konnten die Bewohner nebst zwei Katzen mit der Drehleiter über den Balkon gerettet werden. Die Bewohner wurden vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben.

Im Anschluss wurde der Innenangriff der betroffenen Wohnung unter Zuhilfenahme der Drehleiter über das Küchenfenster eingeleitet. Hierfür wurden insgesamt 2 Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr eingesetzt. Durch das taktische vorgehen der Feuerwehr, konnte das mittlerweile in der gesamten Küche ausgebreitete Feuer somit schnell gelöscht, aber auch verhindert werden, dass sich das Feuer weiter in der Wohnung ausbreitet. Ein zusätzlicher Trupp wurde ebenfalls unter schwerem Atemschutz im Bereich des Hausflurs eingesetzt. Dessen Aufgabe bestand darin, diesen zu sichern und den Flur durch Anbringen eines Rauchverschlusses vor weiterem Brandgasaustritt in den Hausflur zu sichern. Bereits um 16:55 konnte dann „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.

Leider kam es jedoch innerhalb der betroffenen Küche zu einem Wasserrohrbruch. Die weitere Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin, das Wasser in der betroffenen Wohnung zunächst abzustellen und das nun ausgetretene und kontaminierte Wasser innerhalb der Wohnung aufzunehmen und in Faltbehälter umzufüllen. Die hinzu alarmierten Stadtwerke wurden dann mit der fachgerechten Entsorgung des Wassers beauftragt. Das schnelle eingreifen der Feuerwehr hat dazu geführt, dass die Anwohner sowie deren Katzen schnell gerettet werden konnten und sich das Feuer innerhalb der Wohnung nicht über die Küche hinaus ausgebreitet hat. Auch konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf das Dach ausbreitet- die zusätzliche Kontrolle des Dachbodens bestätigte dies schnell.

Ein eingesetzter Druckbelüfter vor der Haupteingangstür hat zusätzlich dazu geführt, das sowohl die Brandwohnung belüftet, aber auch das Treppenhaus durchströmt wurde und somit einer zusätzlichen Rauchgasverbreitung im Hausflur entgegen gewirkt werden konnte. Bereits um 17:16 konnte dann, nach Kontrolle der betroffenen Küche mittels Wärmebildkamera, „Feuer aus“ gemeldet werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte mit 7 Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt und die Polizei.

Verkehrssicherheitsaktion „Geisterfahrer im Radverkehr“ nimmt Fahrt auf – Geisterradfahrer© Carl-Marcus Müller

Verkehrssicherheitsaktion „Geisterfahrer im Radverkehr“ nimmt Fahrt auf

14. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (cmm). „Geisterfahrer im Radverkehr“ – ein kontroverses Thema, welches in den letzten Tagen in den sozialen Medien durchaus für die eine oder andere Diskussion sorgte.

Fakt jedoch ist: Auch für Radfahrer*innen gilt ein Rechtsfahrgebot, das bedeutet es ist verboten auf den Radwegen entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

In Zusammenarbeit der Stadt Langenhagen und der Polizei wurden bereits in der letzten Woche Hinweisschilder zur Verkehrssicherheitsaktion „Stopp! Geisterfahrer im Radverkehr“ entlang der Walsroder Straße befestigt. Unter Einbindung der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover wurden gestern nun die ersten Schwerpunktkontrollen zur Reduzierung von Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden durchgeführt.

Polizeikommissarin Groß und ihr Kollege, Polizeioberkommissar Dobewall, waren dazu gestern im Bereich der Walsroder Straße Nord unterwegs. Zwischen Niedersachsenstraße und Reuterdamm wurde dabei nicht nur der Radverkehr beobachtet. POK Dobewall erklärt: „Wir richten unser Hauptaugenmerk natürlich auf die „Geisterfahrer“ unter den Radfahrer*innen, allerdings werden auch Verstöße von Autofahrer*innen oder aber auch von Fußgänger*innen geahndet.“ „Es kommt immer auf den jeweiligen Sachverhalt und die Situation an. Unsere Maßnahmen können von einem verkehrserzieherischen Gespräch bis zum Ausstellen einer Ordnungswidrigkeitsanzeige gehen.“, meint Dobewall weiter.

Wie man dabei gestern vor Ort allerdings sehen konnte, wurde bei den festgestellten Verstößen durchaus mit der erforderlichen Sensibilität und Weitsicht vorgegangen. Wie die Polizei dazu mitteilt wurden im Rahmen der gestrigen Schwerpunktkontrolle 83 Fahrräder, davon ein Pedelec, überprüft. Insgesamt wurden 78 Verkehrsverstöße (inkl. Verwarnungen) festgestellt. Der eindeutige Schwerpunkt der Verstöße lag hier bei den „Geisterfahrern im Radverkehr.“ Der Radweg wurde in 57 Fällen in falscher Richtung benutzt. In elf Fällen kam es zu Vorfahrtsverletzungen (auch Rotlichtverstöße).

Des Weiteren wurden Ordnungswidrigkeiten wie die Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, Beeinträchtigung des Gehörs durch Kopfhörer und freihändiges Fahren geahndet. Die Aktion wird in dieser Woche noch verstärkt durchgeführt. In unregelmäßigen Abständen wird dann weiterhin das ganze Jahr über die Einhaltung der Verkehrsregeln kontrolliert.

Vor Ort fand die gestrige Aktion mehrfach durchaus positiven Zuspruch durch vorbeikommende Bürger*innen. Tenor: „Schön, dass hier endlich mal kontrolliert wird. Es kommt oftmals zu brenzligen Situationen auf dem Radweg.“

Klingende Laternen: Wunstorf mit den Ohren entdecken – Klingende Laterne

Klingende Laternen: Wunstorf mit den Ohren entdecken

13. April 2021/in Region Hannover

WUNSTORF (PM).  Warum hängt hoch über den Dächern von Wunstorf am Turm der Stadtkirche ein eiserner Korb? Was würde das über 600 Jahre alte Abteihaus über seine Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, wenn es sprechen könnte? Und warum steht mitten in der Fußgängerzone auf dem zentralen Marktplatz der Stadt ein Brunnen mit einer Kuh? Antworten auf diese Fragen gibt ein akustischer Spaziergang, den Regionspräsident Hauke Jagau und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt am Dienstag, 13. April 2021, offiziell eröffnet haben. Die Klangschatzsuche, entwickelt und produziert von Tonspur Stadtlandschaft, besteht aus acht klingenden Laternen. Ein Faltblatt weist den Weg von Station zu Station.

Bürgermeister Eberhardt freut sich über die Klanginstallation: „Mit dem gemeinsamen Projekt ,Klingende Laternen‘ mit der Hörregion Hannover möchte ich alle Interessierten herzlich dazu einladen, die Stadt bei einem akustischen Spaziergang einmal auf eigene Faust mit den Ohren zu erkunden und dabei die Geschichte Wunstorfs aufleben zu lassen,“ sagt er. „Ich freue mich vor dem Hintergrund des in diesem Jahr stattfindenden 1.150-jährigen Jubiläums von Stadt und Stift ganz besonders darüber, dass die Region Hannover diesen akustischen Spaziergang ermöglicht hat.“

Nach Burgdorf und Seelze ist Wunstorf die dritte Kommune, in der für ein halbes Jahr die klingenden Laternen installiert werden. „Der akustische Spaziergang ist gerade in Zeiten, in denen man so wenig unternehmen kann, ein schönes Erlebnis unter freiem Himmel“, sagt Regionspräsident Jagau. Mit den klingenden Laternen weise die Hörregion auch auf die Bedeutung von gutem und gesunden Hören hin, so Nils Meyer, Leiter der Hörregion: „Die klingenden Laternen schaffen einen unterhaltsamen und barrierefreien Zugang zum Thema Hören. Wir hoffen, dass wir das Projekt in den nächsten Jahren auch mit anderen Kommunen fortsetzen können.“

Der Rundweg durch die Wunstorfer Altstadt dauert rund eine Stunde, die einzelnen Stationen lassen sich in beliebiger Reihenfolge hören. Bis Oktober 2021 klingen die Laternen in Wunstorf wochentags von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende zwischen 11 und 20 Uhr. Ausgelöst werden die Hörbeiträge durch Bewegung. Die klingenden Laternen sind jeweils mit einem blauen Schild gekennzeichnet, auf dem ein weißes Ohr abgebildet ist.

Die Faltkarten sind unter anderem in den Broschürenständern im Rathaus Wunstorf, in der Touristeninformation Steinhunde und in vielen Geschäften in der Wunstorfer Fußgängerzone erhältlich. Darüber hinaus kann das Faltblatt im Internet unter www.hörregion-hannover.de und unter www.wunstorf.de abgerufen werden. 

Hier klingen die Laternen

  • Station Stiftskirche Wunstorf, Stiftsstraße
  • Station Dovekorb an der Stadtkirche, Lange Straße 2
  • Station Abtei, heute Stadtbibliothek mit Kulturzentrum, Wasserzucht 1
  • Station Armenhaus, Wasserzucht
  • Station Synagogengasse, Ecke Nordstraße
  • Station Kuhbrunnen, Fußgängerzone, Höhe Lange Straße 75
  • Station Ratskeller, heute Gaststätte, Lange Straße 12
  • Station Steinhuder-Meer-Bahn, Ecke Lange Straße / Wasserzucht

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de. 

 

Brand in einer Schusterwerkstatt betrifft Fachwerkgebäudekomplex – Lehrte Brand 120421

Brand in einer Schusterwerkstatt betrifft Fachwerkgebäudekomplex

12. April 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Gegen 14 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zu einem Feuer in eine Schusterwerkstatt alarmiert. Vor Ort sollten Abfälle brennen.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges drang dichter schwarzer Rauch aus zwei Türen im Erdgeschoss, ein Blick in dass Innere war nicht möglich. Nach ersten Informationen des Betreibers sollten sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Die Alarmstufe wurden vom eintreffenden Zugführer auf b2 erhöht. Damit wurden die Ortsfeuerwehr Aligse und Steinwedel nachalarmiert.

Als bei der Erkundung eine Person im Treppenhaus angetroffen wurde, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet:

1. Brandbekämpfung

2. Kontrolle der Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss um auszuschließen, dass sich doch noch weitere Personen aufhalten

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung durch einen Nebeneingang in den Brandraum und konnte ca. 3m hinter der Tür eine brennende Maschine finden und diese löschen. Durch die Massive Hitzeeinwirkung waren bereits Lampen und Kabel von der Decke geschmolzen, daher wurde der gesamte Raum kontrolliert und bei Bedarf gekühlt.

Im Zweiten Abschnitt wurden 2 Trupps unter Atemschutz eingesetzt um die weiteren Wohnungen zu kontrollieren, hier wurden keine weiteren Personen gefunden. Auch eine Katze die sich noch in einer der Wohnungen befinden sollte konnte nicht gefunden werden. Vermutlich hatte diese sich sehr gut versteckt. Da die Wohnung aber weder vom Brand noch Rauch betroffen war, bestand für das Tier keine Gefahr.

Das Feuer selbst war schnell gelöscht, da es sich bei dem Gebäude um ein Fachwerkhaus mit Lehmschlagdecken handelte, zogen sich die Nachlöscharbeiten etwas. Bei dieser Bauweise besteht die Gefahr, dass der Brand bereits in Teile des Gebäudes gezogen sein könnte und sich dort als Schwelbrand langsam ausbreitet. Dies konnte nach mehrfacher Kontrolle mittels Wärmebildkamera aber ausgeschlossen werden.

Bei den Nachlöscharbeiten erlitt eine Einsatzkraft eine kurze Kreislaufschwäche und wurde sicherheitshalber für einen Check vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren 4 Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Vor Ort waren 9 Fahrzeuge der Feuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 35 Einsatzkräften, der Rettungsdienst und die Polizei. Zur Brandursache und Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden.

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche – Telefonberatung

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche

8. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Homeschooling, Kontakteinschränkungen, finanzielle Sorgen, Einsamkeit – die Palette der Belastungen und Schwierigkeiten für Familien ist nach wie vor groß. Je länger diese Situation anhält, desto mehr verfestigen sich auch die negativen Auswirkungen im familiären Alltag. Die Fachkräfte der Familien- und Erziehungsberatungsstellen unterstützen bei der Stressbewältigung und bieten – neben der persönlichen, telefon- und videogestützten Beratung – zusätzliche telefonische Sprechstunden an. Egal, ob zu Hause die „Luft brennt“, es einfach alles zu viel wird, die Ängste wachsen, Umgangskontakte schwieriger werden, die Nerven blank liegen oder man einfach nur noch Ruhe haben möchte. Für alle Themen des täglichen Lebens haben die Fachkräfte der Beratungsstellen ein offenes Ohr.

Die Beratungskräfte sind zu folgenden Zeiten direkt zu erreichen unter:

 

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf, Telefon: 0511-616 23631,

offene Telefon-Sprechstunde: montags 9 bis 10 Uhr, dienstags 17 bis 18 Uhr.

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Neustadt, Telefon: 0511-616 23635,
offene Telefon-Sprechstunde: dienstags 10 bis 11 Uhr, mittwochs 16 bis 17 Uhr.

 

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Telefon: 0511-616 23683,
offene Telefon-Sprechstunde: montags 19 bis 20 Uhr, dienstags 15 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 11 Uhr, donnerstags 15 bis 16 Uhr, freitags 10 bis 11 Uhr

 

Informationen zum Familienleben in Zeiten der Pandemie und Hinweise zu weiteren lokalen Beratungsstellen sind außerdem im Internet unter  www.hannover.de/feb zu finden.

Region Hannover hebt Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung auf – Ausgangssperre aufgehoben

Region Hannover hebt Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung auf

6. April 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Keine Ausgangssperre mehr in der Region Hannover: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat am Dienstag, 6. April 2021, die Beschwerde der Region Hannover gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Hannover zur Ausgangssperre vom 2. April zurückgewiesen. Die Region Hannover hat daher die entsprechende Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Ursprünglich galt für den Zeitraum vom 1. bis 12. April in der Region Hannover eine allgemeine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr. In einer Eilentscheidung hatte das Verwaltungsgericht Hannover am Karfreitag die Rechtmäßigkeit der Allgemeinverfügung infrage gestellt.

Das OVG begründet seinen Beschluss damit, dass eine Ausgangsbeschränkung zwar begrenzt geeignet, aber nicht erforderlich sei, solange die staatlichen Stellen die bestehenden Maßnahmen nicht vollständig durchgesetzt hätten.

Regionspräsident Hauke Jagau äußert sich zum Beschluss des OVG in einer Video-Botschaft: https://youtu.be/cCBPKEDPIkk

Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9851 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen

4. April 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mehrere Notrufe gingen bei der Regionsleitstelle in der Nacht von Sonnabend auf den Ostersonntag ein. Auf dem Gelände einer großen Supermarktkette am Ende der Hans-Böckler-Straße war ein großer Feuerschein zu erkennen. Zugführer Karsten Patz rückte mit mehreren Löschfahrzeugen innerhalb weniger Minuten aus und konnte bereits auf der Anfahrt das gemeldete Bild bestätigen. Im hinteren Bereich des Parkplatzes standen über 1000 qm Baustoffabfälle in sogenannten Big Pacs gelagert komplett in Flammen.

Patz ließ die Alarmstufe umgehend erhöhen, so dass die Ortsfeuerwehren Godshorn sowie Schulenburg nachalarmiert wurden. Zum Schutz des angrenzenden Supermarktgebäudes wurde als erste Maßnahme eine Riegelstellung aufgebaut, weitere Rohre sowie die Drehleiter gingen zur Brandbekämpfung in Stellung. Unklar war um was für eine Art Baustoffabfall es sich handelte, daher gingen die Einsatzkräfte mit Vorsicht und unter Einsatz von Atemschutz vor. Die Rauchwolke zog teilweise über die angrenzende Autobahn BAB2, die Bahnstrecke sowie in Richtung Hannover Stadt, weswegen über die Polizei entsprechende Warnungen veranlasst sowie die Berufsfeuerwehr, die Verkehrsleitzentrale und die Deutsche Bahn in Kenntnis gesetzt wurden. Die Untere Wasserbehörde sowie die Stadtentwässerung rückten zur Prüfung einer möglichen Kontamination des Schmutzwassers aus bzw. führten Massnahmen durch dieses gezielt abzuführen. Einsatzleiter Patz ließ zudem frühzeitig einen Fachberater vom Technischen Hilfswerk zur Einsatzstelle alarmieren.

Während ein Teil der Einsatzkräfte mit mehreren Rohren das Feuer niederschlug, wobei im weitere Verlauf auch Netzmittel – Wasser mit geringem Zusatz von Schaummittel – zum Einsatz kam, waren andere damit beschäftigt insgesamt an die 1000 m Wasserversorgung aus mehreren Hydranten zu verlegen. Gerade das Wenderohr der Drehleiter benötigt eine erhöhte Menge an Wasser.

Nach knapp drei Stunden war das Feuer soweit unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Ein durch das THW bereitgestellter Bagger zog das Brandgut auseinander und Trupps der Feuerwehr konnten die wieder aufglimmenden Glutnester gezielt ablöschen. Aus Kaltenweide rückten weitere Einsatzkräfte mit dem Gerätewagen Logistik an um das eingesetzte Schlauchmaterial aufzunehmen.

Ingesamt waren über 80 Einsatzkräfte mit mehr als 15 Fahrzeugen am Einsatzort. Der Einsatz war gegen 6 Uhr in der Frühe beendet. Die Brandursache ist bis dato unklar, entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9847
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9850
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9851
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9857
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9862
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9875
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9877
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9886
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9888
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9898
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9909
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9913
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand größerer Bauschuttmengen in Langenhagen – BGPress 9867
    Mit starker Rauchentwicklung brannte heute Nacht (4. April 2021) in einem Gewerbegebiet an der Hans-Böckler-Straße in Langenhagen größere Mengen Bauschutt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Eilanträge gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover haben Erfolg – OVG Lueneburg(c) Cornelia Günther

Eilanträge gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover haben Erfolg

2. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM/red). Die Antragsteller wenden sich gegen die sich aus der Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 31. März 2021 ergebenden Ausgangsbeschränkungen. Nach Nummer 1 der Allgemeinverfügung ist das Verlassen einer häuslichen Unterkunft in der Zeit vom 1. April 2021 bis einschließlich zum 12. April 2021 jeweils in der Zeit von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

Mit Beschlüssen vom 2. April 2021 hat die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover mehreren Eilanträgen stattgegeben. Die beschließende Kammer betonte zunächst, dass angesichts der hohen Infektionszahlen nicht das „Ob“ weitergehender infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen in Rede stehe, sondern der jeweilige Beschluss allein die Wahl des Mittels der abendlichen bzw. nächtlichen Ausgangsbeschränkung betreffe. Dahingehend seien die nach § 28a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes vorgeschriebenen – sehr hohen – Anforderungen an die Rechtfertigung eines solch gewichtigen Grundrechtseingriffs derzeit nach der im Eilverfahren gebotenen summarischen Prüfung nicht gegeben. Die darlegungs- und begründungspflichtige Antragsgegnerin habe insbesondere nicht hinreichend dargelegt, dass der Verzicht auf Ausgangsbeschränkungen zu einer wesentlichen, im Umfang der Gefahrenrealisierung gewichtigen Verschlechterung des Infektionsgeschehens führen würde. Es bestünden ferner durchgreifende Bedenken, ob die Anordnung der Ausgangssperre verhältnismäßig sei – insbesondere im Hinblick auf die Frage, ob es sich bei der angeordneten Maßnahme um das mildeste – gleich geeignete – Mittel handele.

Die gerichtlichen Entscheidungen wirken sich nur im Verhältnis zu den Antragstellern aus. Lediglich deren Pflicht, im Gebiet der Region Hannover die Ausgangsbeschränkungen zu beachten, ist aufgrund der gerichtlichen Entscheidung ausgesetzt.

Gegen die Entscheidungen kann die Region Hannover Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg erheben.

Az.: 15 B 2895/21, 15 B 2883/21, 15 B 2904/21, 15 B 2905/21

Die Region Hannover reagierte prompt auf das Urteil.

(PM) Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover vom Samstag, 2. April 2021, zu Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover wird die Region Hannover nun vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg Beschwerde einlegen. Das Gericht hatte den Eilanträgen von vier Antragstellern gegen die Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr stattgegeben. Da das Verwaltungsgericht Osnabrück am Tag zuvor für mehrere Gesundheitsämter eine Ausgangssperre bestätigt hat, ist es aus Sicht der Region Hannover notwendig, dass das OVG Lüneburg hierzu aus Gründen größerer Klarheit entscheidet. Nach der OVG-Entscheidung wird feststehen, ob die Regelung in der Region Hannover weiter Bestand haben wird.

 

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