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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Region plant zwölftägige nächtliche Ausgangssperre und Maskenpflicht – Ausgangssperre kommt

Region plant zwölftägige nächtliche Ausgangssperre und Maskenpflicht

29. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Vor dem Hintergrund der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen und angesichts einer schwankenden 7-Tages-Inzidenz plant die Region Hannover weitergehende Regelungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung soll am Donnerstag, 1. April 2021, in Kraft treten.

Folgende Regelungen sind geplant:

  1. nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr innerhalb des gesamten Regionsgebiets für die Zeit vom 1. bis 12. April. Ausnahmen beim Vorliegen eines triftigen Grundes sind bereits in der Landesverordnung beschrieben: insbesondere notwendige medizinische, psychosoziale oder veterinärmedizinische Behandlung, die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit, der Besuch von Gottesdiensten und ähnlicher religiöser Veranstaltungen und der Besuchs naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind
  2. Erweiterung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum im gesamten Regionsgebiet, der genaue Umfang wird derzeit geprüft

Die konkrete Ausgestaltung wird bis Mittwoch, 31. März 2021, erarbeitet. Dann wird die Region Hannover die Allgemeinverfügung bekannt machen und sich zu den Details äußern.

Zur neuen Corona-Landesverordnung und den Konsequenzen für die Region Hannover hat sich Regionspräsident Hauke Jagau am Montag (29. März 2021) in einem Video geäußert:

Videobeitrag © Region Hannover

 

Johanniter organisieren Impf-Termine für Mitarbeiter, Helfer und Klienten – M Homann Impfaktion

Johanniter organisieren Impf-Termine für Mitarbeiter, Helfer und Klienten

28. März 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM).  Der Weg zur Spritze war gut ausgeschildert. „Impfen“ stand auf dem Poster vor dem Johanniter-Zentrum in Hannover-Vahrenwald, dazu ein großer Pfeil – hier entlang. Am Sonnabend wurde am Kabelkamp das Personal der hannoverschen Johanniter-Kitas geimpft. Zwei unterschiedliche Welten – Erzieher und Rettungsdienstler – trafen bei dieser „Wir für euch“-Aktion aufeinander und verstanden sich auf Anhieb.

Die Prozedur für die Kita-Mitarbeitenden begann mit einem Mund/Rachen-Schnelltest. Nach einer Viertelstunde Wartezeit ging es weiter zur ärztlichen Beratung und Impfung. Dann eine Treppe hoch zum Ausruhen bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen in den Lehrsaal. Immer mit Maske, immer mit Abstand. „Wir konnten allen unseren Kita-Mitarbeitenden dieses Impfangebot machen und freuen uns, dass 76 Frauen und Männer es angenommen haben“, sagte Michael Homann von den Johannitern im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Diese erste Impfung werde Sorgen nehmen und Entspannung in die Einrichtungen tragen.

Diana Lange und Marzena Lenga, die in der Küche der Kita Börgerstraße arbeiten, gehörten um 9.30 Uhr zu den Ersten auf der Liste, die bis in den Nachmittag hinein abgearbeitet wurde. „Ich hatte, was das Impfen angeht, zunächst Bedenken“, sagte Marzena Lenga, ein Gefühl, das sie mit vielen ihrer Kollegen teilt. Als aber ihr Entschluss für eine Impfung gefallen war, seien die Sorgen großer Erleichterung gewichen: „Jetzt kann man mein glückliches Gesicht hinter der Maske leider nicht sehen.“ Auch bei Erzieherin Annelie Hennecke und Heilpädagogin Birgit Mühlenbrink überwog die Freude: „Bei der Arbeit mit Kindern, gerade mit den Kleinsten in der Krippe, lässt sich einfach kein Abstand einhalten.“ Erzieherin Ramona Gutsche hofft durch das Impfen auf ein bisschen mehr Freiheit auch im Privaten: „Bei meinem Opa und mir war es ein Wettrennen, wer wohl als erstes geimpft wird. Heute bin ich dran, er hat aber schon in der kommenden Woche seinen Termin.“ Für Sozial-Assistentin Mirja Gilica-Ultes war es eine der ersten Begegnungen mit der Johanniter-Welt: „Ich fange erst im April in der Kita Börgerstraße an. Toll, dass es gleich mit einer Impfung startet.“

Für die Aktion hatten zahlreiche Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer sich am Sonnabend Zeit genommen. Benjamin Häselbarth, Bereichsleiter Sondereinsatzdienste und Thomas Bieniek, Bereichsleiter Notfallmanagement, hatten organisiert und vorbereitet. Mitarbeiter aus dem Organ-Transportdienst und Helfer aus dem Ehrenamt übernahmen den Mund/Rachen-Schnelltest, behielten den Überblick bei den nötigen Dokumenten für die Impflinge und die Ablage und beantworteten Fragen aller Art. Liesa Krüger, Einrichtungsleiterin der Kita Weltkinder, blieb nach ihrer eigenen Impfung gleich vor Ort und begleitete ihre Kollegen einzeln von der Impfung bis zum Ausruh-Raum. Aus ihrer Kita waren so gut wie alle Mitarbeitenden der Einladung gefolgt. „Die Impfung wird sich auf unseren Alltag auswirken“, sagte sie. In den kommenden Wochen werde sich das pädagogische Personal im Austausch und Kontakt mit Kindern und Eltern bestimmt sicherer fühlen.

Am Sonntag ging es mit dem Impfen im Johanniter-Ehrenamtszentrum in Hannover-Linden nahtlos weiter. Dort war den ganzen Tag über ungewöhnlich viel los im Erdgeschoss des Gilde Carré, wo sich insgesamt 133 Personen aus verschiedensten Bereichen ihre Impfung abholten. Unter ihnen waren Pflegekräfte, Mitarbeitende und Mieter im Betreuten Wohnen sowie Ehrenamtliche aus den sozialen Diensten. Zu letzteren gehörte Silvia Füssel, die sich ehrenamtlich im ambulanten Hospizdienst engagiert und froh über den Schutz ist. Während sie nach ihrer Impfung eine Viertelstunde wartete, schallte von nebenan Gelächter herüber. Drei Frauen klönten – mit Abstand und Maske – und brachten so gemeinsam die Wartezeit herum. Sie nehmen derzeit am Vorbereitungskurs für Hospizhelfer teil und werden schon bald schwer kranke Menschen begleiten. „Es ist super organisiert hier“, sagten sie. Dafür verantwortlich zeichneten Anke Rohlfs und Jasmin Heinecke vom Ehrenamtszentrum sowie David Felix-Meinholz, Leiter des Betreuten Wohnens der Johanniter in Hannover. Die Impfung selbst übernahmen wieder Kollegen. Ehrenamtliche Helfer aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm maßen Temperatur, berieten ärztlich und impften schließlich.

Sonja Huxolt vom Team des Betreuten Wohnens im Gilde Carré musste bis zum Nachmittag auf ihre Impfung warten. Kein Problem für sie, solange kümmerte sie sich um die Mieter der Wohnanlage, die nach und nach ihre Termine wahrnahmen. „Alle sind aufgeregt, aber freuen sich auch über die Impfung“, sagte sie. „Viele haben große Angst vor einer Infektion und es gibt die Gefahr, dass die Menschen vereinsamen. Die Impfung verschafft etwas Erleichterung und spendet Hoffnung.“ Auch im Ehrenamtszentrum hieß es wie am Vortag bei allen zum Abschied: „Schönes Wochenende noch! In ein paar Wochen sehen wir uns wieder.“

 

Mehrere Kommunen haben Interesse am Modellprojekt für Einzelhandel – Einzelhandel

Mehrere Kommunen haben Interesse am Modellprojekt für Einzelhandel

26. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die neue niedersächsische Corona-Verordnung wird voraussichtlich 25 Einzelhandelsstandorten im Bundesland die Möglichkeit geben, am Modellprojekt zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie teilzunehmen. Auch in der Region Hannover haben mehrere Kommunen Interesse angemeldet. Neben Hannover haben aus dem Umland bis Freitagmittag Garbsen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Sehnde, Wunstorf und Wennigsen mitgeteilt, dass sie am Modellprojekt teilnehmen wollen.

Dazu hat Regionspräsident Hauke Jagau heute mit den Bürgermeistern der interessierten Kommunen Gespräche geführt. Alle interessierten Kommunen hätten bereits gute Vorarbeiten geleistet, sagte Jagau und dankte den Städten und Gemeinden dafür. Schon jetzt sei allerdings klar, dass es keine Chance gebe, dass alle den Zuschlag erhalten.

„Da nach Aussage des Landes Niedersachsen im gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Hannover nur zwei sogenannte Oberzentren, drei Mittelzentren und ein Grundzentrum teilnehmen dürfen, stehen die Interessen der Städte und Gemeinden in Konkurrenz zu den Mittelzentren und Grundzentren in den benachbarten Landkreisen“, sagte Regionspräsident Jagau. Die Region werde daher auch die Bestrebungen in den Nachbarlandkreisen in ihre Überlegungen einbeziehen. Jagau erinnert zudem daran, dass nach Vorgaben des Landes der Inzidenzwert ein maßgebliches Kriterium für die Anträge als Modellkommunen ist.

In Bezug auf die Oberzentren rechnet die Region Hannover damit, dass sowohl Hannover als auch Hildesheim berücksichtigt werden, da dies die einzigen

Regionspräsident Hauke Jagau lobt die Initiative der Städte und Gemeinden: „Angesichts der Begrenzung auf 25 Modellprojekte in ganz Niedersachsen werden sicherlich nur wenige zum Zuge kommen können. Aber es ist gut, wenn die Kommunen Vorbereitungen treffen, um dann gegebenenfalls in einer zweiten Phase, wenn sich die Konzepte in den Modellprojekten bewährt haben, zügig einsteigen zu können.“ Anfang kommender Woche wird die Region Hannover im Gespräch mit den Kommunen die Chancen für eine Bewerbung weiter ausloten.

Langenhagen erweitert Angebot im Schnelltest-Zentrum – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Langenhagen erweitert Angebot im Schnelltest-Zentrum

25. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen erweitert ihr Angebot für kostenlose COVID-19 Schnelltests im Schnelltest-Zentrum im Rathaus. Ab Montag, den 29. März, sind Terminvereinbarungen montags bis samstags möglich. „Unser Angebot wird sehr gut angenommen“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer.  „Nachdem jetzt die Möglichkeit geschaffen wurde, Leistungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung abzurechnen, haben wir das natürlich beantragt und können unser Angebot ab Montag erweitern“, so der Bürgermeister weiter.

Die Testungen sind künftig jeweils Montag, Dienstag und Samstag von 8 bis 13 Uhr sowie Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 13 bis 18 Uhr möglich. Jeder Bürger kann sich derzeit einmal pro Woche testen lassen. Die Termine sind eine Woche im Voraus online unter www.langenhagen.de/schnelltest-zentrum und zu den Anrufzeiten des Bürgertelefons auch telefonisch buchbar. Das Bürgertelefon ist derzeit montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter (0800) 7307-000 erreichbar.

Langenhagen setzt weiter auf digitale Kontaktnachverfolgung und plant weitere Angebote – Luca App

Langenhagen setzt weiter auf digitale Kontaktnachverfolgung und plant weitere Angebote

22. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Region Hannover hat die Stadt Langenhagen heute informiert, dass man dort weiter „mit Hochdruck“ an der Integration und Anbindung der Luca-App an das Gesundheitsamt arbeitet und hofft, diese Arbeiten nächste Woche abschließen zu können. Aus diesem Grund müssen die Infektionskettenformulare auf Papier bis auf weiteres auch bei App-Nutzung noch ausgefüllt werden.

„Das ist ärgerlich, aber sehen wir es positiv“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Die Vorarbeiten der Stadt sind abgeschlossen und wer sich die App heruntergeladen hat, ist vorbereitet und kann die Anwendung schon heute live bei uns testen“. Die Stadt Langenhagen war die erste Regionskommune, die ihren Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung der Luca App ermöglicht.

„In diesem Zusammenhang hat der Niedersächsische Städtetag die Stadt Langenhagen Ende letzter Woche informiert, dass eine einheitliche Lösung im Norddeutschen Verbund mit dem Land Niedersachsen angestrebt wird“, sagt Ralph Gureck, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus. Bereits Anfang dieser Woche wird voraussichtlich eine Vergabeentscheidung getroffen und ein Rahmenvertrag für die Luca-App geschlossen, dem Kommunen beitreten können. Bürgermeister Heuer begrüßt die Ankündigung: „Dann kann die digitale Kontaktnachverfolgung weiter Fahrt aufnehmen“, so Heuer.

Dabei blickt der Bürgermeister aber schon in die Zukunft: „Wir sondieren bereits eine weitergehende digitale Lösung“, sagt Heuer. „Die Kontaktnachverfolgung ist die eine Sache, aber das geht uns noch nicht weit genug. Dreh- und Angelpunkt sind die negativen Testungen, die man als Eintrittskarte für den Besuch von Geschäften, Theatern oder anderen Einrichtungen nutzen könnte. Das negative Testergebnis verschlüsselt auf einer App dabei zu haben und vorzeigen zu können, könnte der nächste Baustein in Langenhagen sein“, sagt der Bürgermeister. „Wir stehen dazu mit einer fertigen Lösung in den Startlöchern und haben uns als Modellkommune zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich braucht es dazu Regelungen des Landes Niedersachsen und der Region Hannover. Mit unserem eigenen Testzentrum und einem innovativen Team haben wir aber die Möglichkeit, sofort durchzustarten und gemeinsam mit Land und Region, trotz höherer Inzidenzen, unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder einen Teil des normalen Lebens zurückzugeben.“

Stadt Langenhagen organisiert kurzfristig Impfungen für alle Kita-Mitarbeitenden – Impfen Symbol© Bernd Günther

Stadt Langenhagen organisiert kurzfristig Impfungen für alle Kita-Mitarbeitenden

22. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen hat kurzfristig Impftermine für alle Kita-Mitarbeitenden aus den kommunalen und freien Kitas in Langenhagen organisiert. Ein mobiles Impfteam der Region Hannover wird die Impfungen vor Ort am 26. und 30. März sowie am 1. April durchführen. „Diese schnellen Termine wurden möglich, weil die Kolleginnen und Kollegen in kürzester Zeit ihre Bereitschaft zur Impfung erklärt haben“, sagt Eva Bender, Stadträtin der Stadt Langenhagen. „Besonders gefreut habe ich mich, dass sich fast alle impfen lassen wollen“, so Bender weiter.

An jedem Impftag können etwa 160 Personen geimpft werden. Dabei sind zwischen 20 und 30 Impfungen pro Stunde möglich. „Die Zahl der Impfungen in einer Stunde richtet sich nach der Dauer von Beratungsgespräche, die vor Impfungen stattfinden“, sagt Heidi von der Ah, zuständige Abteilungsleiterin für die Kitas. „Es wird auf jeden Fall solange geimpft, bis alle am Tag durchgeimpft sind“, so von der Ah. Laut Auskunft der Region wird vermutlich das Vakzin von AstraZeneca verimpft, worüber die Impfwilligen von der Stadt informiert wurden.

„Wir wollten die Impfungen eigentlich im Schnelltest-Zentrum machen, da dort die Infrastruktur steht“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Da wir uns aber nach den Terminwünschen der Region richten müssen, weichen wir diesmal in den Treffpunkt der VHS Langenhagen aus“, so der Bürgermeister. „Im Augenblick laufen die Planungen auf Hochtouren“, sagt Kai Bublitz, Teamleiter Kindertagesstätten. Dazu stimmt sich sein Team gerade mit den Kita-Leitungen ab. „Wir versuchen, alle Mitarbeitende einer Kita auf zwei oder drei Impftermine zu verteilen“, so Bublitz. Sollte dies im Einzelfall bei Einrichtungen nicht möglich sein, bittet Bublitz die Eltern um Verständnis, falls es an den Impftagen zu Beeinträchtigungen bei der Kinderbetreuung kommen sollte.

 

Scheune brennt in Fuhrberg vollständig nieder – Scheunenbrand 21.03.21

Scheune brennt in Fuhrberg vollständig nieder

22. März 2021/in Region Hannover

BURGWEDEL (cmm/red) Wie Nils Wöhler, Pressesprecher der Feuerwehr Burgwedel, vor Ort mitteilt wurden die Feuerwehren aus Fuhrberg und Kleinburgwedel, heute am 21.03.21 um 21.27 Uhr, zu einem Vollbrand einer Scheune, in der Lange Straße in Burgwedel/Fuhrberg, alarmiert.

Aufgrund des festgestellten Brandgeschehens wurden direkt weitere Feuerwehren nachalarmiert.

Beim Eintreffen vor Ort stand die besagte Scheune bereits in Vollbrand. Anwohner aus angrenzenden Nachbargebäuden hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits  selbständig ins Freie begeben und somit in Sicherheit gebracht.

Mit zwei umgehend eingeleiteten Riegelstellungen wurde die Ausbreitung des Feuers auf ein angrenzendes Wohngebäude, wie auch eine angrenzende Maschinenhalle verhindert. Bei den angrenzenden Gebäuden war eine Photovoltaikanlage montiert, zudem gab es auch eine Lagerhalle mit Gastanks, welche durch die Feuerwehren gesichert wurde. Die Sicherung angrenzender Gebäude wurde unter massivem Einsatz von Atemschutzgeräteträgern vorgenommen.

Die Brandausbreitung wurde durch fünf Wasserentnahmestellen, zum Teil über längere Wege, verhindert. Glücklicherweise waren keine Verletzen zu beklagen.

Die Feuerwehr Burgwedel war mit den Feuerwehren aus Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel und Wettmar im Einsatz. Zusätzlich kamen eine Drehleiter aus Mellendorf und der Gerätewagen Atemschutz aus Ronnenberg zum Einsatz.

Zirka 70 Einsatzkräfte der genannten Feuerwehren, ein Rettungswagen, sowie mehrere Polizeifahrzeuge und der Energieversorger waren im Einsatz vor Ort.

Nach Angaben der Polizei ergab die bisherigen Brandermittlungen, dass die Hofeigentümerin das Feuer bemerkte und die Feuerwehr verständigte. Durch ein lautes Knistern im angrenzenden Wohnhaus wurde sie aufmerksam und entdeckte anschließend Rauchschwaden und den Brand in der Scheune. In dem Gebäude lagerten Kartoffeln. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus und weitere Scheunen übergriff. Menschen und Tiere wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Löscharbeiten durch Ortsfeuerwehren dauerte mehrere Stunden.

Die Polizei beziffert den Schaden auf circa eine halbe Million Euro. Die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes untersuchten den Brandort. Die genaue Ursache kann aufgrund der Gesamtzerstörung nicht ermittelt werden. Hinweise auf eine Brandstiftung liegen nicht vor.

Die Löscharbeiten werden bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Region Hannover bewilligt Schnelltestzentren – BGPress 7780

Region Hannover bewilligt Schnelltestzentren

17. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Seit Beginn der Woche kann die Region Hannover Anträge von Einrichtungen und Apotheken bewilligen, die kostenlose Bürgertests anbieten möchten. Mit Stand Mittwochvormittag liegen derzeit 41 solcher Anträge bei der Region Hannover vor. 18 von ihnen wurden bereits durch die Region Hannover genehmigt, stündlich kommen weitere Genehmigungen hinzu.

Voraussetzung für die Genehmigung durch die Region Hannover ist neben einem Test- und Hygienekonzept die Zusage, positive Schnelltest-Ergebnisse unmittelbar dem Gesundheitsamt zu melden. „Wir freuen uns, dass es in großen Teilen des Regionsgebiets die Bereitschaft gibt, Schnelltestzentren einzurichten. Es gelingt uns, die Anträge unkompliziert und schnell zu prüfen“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Die Bewilligung der Region Hannover ist eine der Voraussetzung, um starten zu können. Nach Genehmigung durch die Region müssen sich die Einrichtungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) über die Abrechnungswege verständigen.

Parallel zum Aufbau der kommunalen Testzentren wird die Region Hannover selbst mit mobilen Testteams an Orten testen, an denen ein erhöhtes Infektionsaufkommen festgestellt wurde. „Wir starten damit beispielsweise am Donnerstag in Garbsen“, erklärt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. Ziel sei es, durch weitere Testungen die Dunkelziffer an unerkannten Covid-19-Infektionen zu verringern.

In folgenden Kommunen hat die Region Hannover bereits Schnelltestzentren genehmigt: Barsinghausen (1), Landeshauptstadt Hannover (13), Langenhagen (1), Wedemark (1), Wunstorf (1). Weitere Anträge für Schnelltestzentren aus Burgwedel, Garbsen, Laatzen, Lehrte, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe und Wennigsen sind derzeit in Bearbeitung.

Auf den Startzeitpunkt sowie auf die Öffnungszeiten von Testzentren hat die Region Hannover keinen Einfluss.

COVID-19: Stadt Langenhagen führt Luca-App ein – Luca App

COVID-19: Stadt Langenhagen führt Luca-App ein

16. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen setzt ab sofort auf die Luca-App. „Wir verfolgen damit das Ziel, den Aufwand zur Kontaktnachverfolgung nach einem Termin im Schnelltest-Zentrum oder im Rathaus, für alle Beteiligten zu verringern“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Mit der App soll vor allem die Zettelwirtschaft abgelöst werden, die den Gesundheitsämtern auch wegen unleserlicher oder falscher Kontaktadressen die Arbeit schwer macht und Zeit kostet.

„Den Anfang machen wir in Langenhagen mit unserem Schnelltest-Zentrum, dem Bürgerbüro und den Gremiensitzungen, die wir als hybride Veranstaltungen im Theatersaal durchführen“, so Heuer.

Zu diesem Zweck hat die Stadt Plakate mit einem QR-Code erstellt, die an den Zugängen angebracht werden. Die Besucher können den QR-Code mit der App auf ihrem Handy scannen und sind danach eingecheckt. Wird im Nachgang bekannt, dass sich ein Besucher mit COVID-19 infiziert hat, werden die Daten auf direktem Wege und verschlüsselt an das Gesundheitsamt der Region Hannover übertragen. Nur dort können sie dann ausgelesen werden. „Wer kein Handy hat oder die App nicht nutzen möchte, kann seine Daten natürlich auch weiterhin auf Papier hinterlassen“, so Heuer.

Aber die Stadt geht noch einen Schritt weiter. „Wir stellen unsere Plakate auch allen Langenhagener Gastronomen, Händlern, Dienstleistern oder Veranstaltern zur Verfügung“, so Bürgermeister Heuer. „Noch sind die Inzidenzwerte in der Region Hannover leider zu hoch, aber ich bin hoffnungsvoll, dass bald auch in Langenhagen Lockerungen stattfinden können. Neben unserem Schnelltest-Zentrum, welches wir schrittweise erweitern, ist die Luca-App dann ein zusätzlicher Baustein auf unserem Langenhagener Weg zur Bekämpfung der Pandemie“, fährt der Bürgermeister fort. „Wir haben unter www.langenhagen.de/luca eine Webseite eingerichtet, auf der man sich die Plakate spätestens ab Mittwoch herunterladen und ausdrucken kann“, sagt Ralph Gureck, Leiter Marketing und Kommunikation. „Auf einem Plakat erklären wir, wie Luca funktioniert und wo man die App bekommt. Auf dem zweiten Plakat klebt man einfach den QR-Code für seine Location auf, den man sich vorher im Internet kostenlos erstellt hat“, ergänzt Gureck.

„Mir ist völlig klar, wie sehr die Pandemie an unseren Nerven zehrt“, betont Heuer. „Deshalb möchte ich mich vor allem bei den Menschen bedanken, die in diesen Zeiten anpacken und mithelfen, zum Beispiel als ehrenamtliche Impf-Lotsen oder Impf-Taxi-Fahrer.“  Heuer verweist aber auch auf seine Mitarbeitenden im Rathaus, die etwa das Schnelltest-Zentrum aus dem Boden gestampft und die Luca-App in kürzester Zeit an den Start gebracht haben. „Auch wenn wir keine großen Worte daraus machen, haben wir alle zusammen schon eine ganze Menge für unsere Stadt auf den Weg gebracht“, sagt der Bürgermeister.

Schnelltestzentren arbeiten jetzt im Auftrag der Region Hannover – Schnelltestzentren

Schnelltestzentren arbeiten jetzt im Auftrag der Region Hannover

15. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen zur Durchführung von Bürgertestungen liegt seit Freitag vor, am heutigen Montag hat die Region Hannover die ersten Einrichtungen offiziell beauftragt, Bürgertestungen anzubieten. Bis zum frühen Nachmittag lagen rund 20 Anträge von möglichen Testanbietern vor, unter anderem von Apotheken, aber auch von einem Sportverein.

„Die entsprechenden Anträge werden zügig und unbürokratisch geprüft“, kündigt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau an. „Wir verschicken die Beauftragung vorab per Mail, damit für die Antragsteller schnell Klarheit herrscht.“ Ihr Ziel sei, dass jeder Antrag innerhalb von drei Werktagen bearbeitet wird. Die Beauftragung ist Voraussetzung, damit die Kassenärztliche Vereinigung die Kosten übernimmt und diese dann mit dem Bund abrechnet.

Maßgebliche Kriterien für die Beauftragung sind in den „Hinweisen für Einrichtungen und Leistungsangebote zur Durchführung von PoC-Antigen-Schnelltests“ des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts festgehalten. „Die Antragsteller müssen natürlich ein Hygienekonzept und ein Testkonzept vorlegen“, erläutert Hermenau. Das Gesundheitsamt nimmt die Anträge von Einrichtungen, die Bürgertestungen anbieten wollen, unter der E-Mailadresse antrag-testv@region-hannover.de an.

Parallel kündigt die Region Hannover an, selbst verstärkt präventiv zu testen. „Wir wollen dort, wo wir ein erhöhtes Infektionsaufkommen beobachten, versuchen, durch präventive Testungen noch unerkannte Infektionen schneller aufzudecken als bisher“, sagt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. Rund 200.000 Schnelltests hat die Region Hannover bestellt, in dieser Woche wird eine Lieferung von ca. 70.000 Schnelltestes erwartet, der Rest in den folgenden Wochen. Ein Großteil der Tests werde indes an die Städte und Gemeinden abgegeben, teilt Gesundheitsdezernentin Hermenau mit.

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