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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober – Internationaler Mädchentag

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober

10. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Der Internationale Tag des Mädchens wurde von den Vereinten Nationen auf den 11. Oktober festgesetzt. Begangen wird dieser Tag weltweit seit 2012 mit dem Ziel, auf die spezifische Situation von Mädchen in der Welt und den vielfältigen Formen ihrer Diskriminierung aufmerksam zu machen. Die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover haben den Aktionstag zum Anlass genommen, Zahlen und Fakten über die Mädchen in und um Hannover zusammenzustellen.

In der Region Hannover sind zum Stichtag 31. Dezember 2019 92.830 Mädchen im Alter bis ein­schließ­lich 17 Jahren mit Hauptwohnsitz registriert. Davon leben 52.167 im Umland und 40.663 in der Landeshauptstadt Hannover. Damit hat seit der letzten Auswertung im Jahr 2017 die Zahl der Mädchen im Einklang mit der demographischen Entwicklung der Region Hannover leicht zugenommen. Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung sind Mädchen aber gegenüber Jungen weiterhin in der Minderheit: Deren Zahl hat im selben Zeitraum von 97.477 auf 98.151 ebenfalls zugenommen, wenn auch etwas schwächer als die Zahl der Mädchen. Der Mädchenanteil bei den unter 18-Jährigen ist daher leicht von 48,5 auf 48,6 Prozent gestiegen. Annähernd Parität zwischen den Geschlechtern herrscht lediglich in der Wedemark, wo die Mädchen leicht in der Überzahl sind, und in Burgdorf (Mädchenanteil an allen Kindern/Jugendlichen 49,9 Prozent). Den geringsten Mädchenanteil hat Seelze mit 47,5 Prozent.

Mädchen, die gleichgeschlechtliche Spielkameradinnen suchen, haben aktuell in Pattensen und in der Wedemark die besten Karten. Hier kommen (rein rechnerisch) auf 100.000 Einwohner 8835 bzw. 8633 Mädchen. Am anderen Ende der Skala rangieren Wunstorf (7844), Springe (7726) und die Landeshauptstadt Hannover (7484).

Untersucht wurde auch das Freizeitverhalten von Mädchen im Vergleich zu Jungen im Umland der Region Hannover gewidmet. Eine deutsche Besonderheit im europäischen Vergleich sind die mitgliederstarken freiwilligen Feuerwehren und hier insbesondere die Kinderfeuerwehren. Insgesamt waren im Umland der Region Hannover zum Stichtag 31. Dezember 2017 etwa 7400 Jungen und 4370 Mädchen in Kinderfeuerwehren organisiert. Die höchste Zahl an Aktiven haben die Städte Neustadt a.Rbge. und Lehrte, die hinsichtlich der Einwohnerzahl im Umland der Region Hannover im Mittelfeld liegen, während die drei größten Städte des Umlands Langenhagen, Garbsen und Laatzen deutlich kleine Kinderfeuerwehren aufweisen. Der Mädchenanteil schwankt zwischen 23,9 Prozent in Burgwedel und 44,8 Prozent in Wennigsen. Lediglich in Laatzen sind mehr Mädchen als Jungen in der Kinderfeuerwehr aktiv.

In Sportvereinen waren zum Stichtag 01. Januar 2020 41.603 Mädchen und junge Frauen aktiv. Im Vergleich zu den 56.498 Jungen und jungen Männer, die einem Sportverein organisiert sind, stellt dies einen Anteil von 42,4 Prozent dar. Die Mädchen im Umland zeigen sich als sportlich aktiver als ihrer Geschlechtsgenossinnen in der Landeshauptstadt Hannover: Im Umland sind immerhin von 55.834 Mädchen und Frauen im Alter von 18 Jahren und jünger 47,3 Prozent sportlich unterwegs. In der Landeshauptstadt Hannover liegt der Anteil deutlich darunter. Dafür spielen in der Landeshauptstadt deutlich mehr Mädchen und junge Frauen Fußball als im Umland: Während dort immerhin 1643 junge Frauen und Mädchen (U19) dem runden Leder nachjagen, sind im Umland lediglich 1298 junge Frauen und Mädchen in Fußballvereinen aktiv. Populärste Sportart unter jungen Frauen und Mädchen ist das Turnen. Im Umland sind fast die Hälfte aller weiblichen sportlich Aktiven unter 19 Jahren in einem Turnverein aktiv. In der Landeshauptstadt Hannover ist es immerhin noch ein Drittel.

Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 14/2020“ zum „Tag der Mädchen“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen werden. Die Daten basieren auf der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover, die vom Team Steuerungsunterstützung und Statistik für die 20 Städte und Gemeinden im Umland der Region Hannover aufbereitet werden. Für die Landeshauptstadt Hannover erfolgt die Bereitstellung durch deren Statistikstelle. Weitere Daten stammen vom Regionssportbund und dem Stadtsportbund Hannover.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6738© Bernd Günther

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt

9. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (red. / PM) Die Müllabfuhr steht heute wegen des Warnstreiks von der Gewerkschaft ver.di in Hannover und der Region Hannover still. Die Betriebshöfe sind verwaist und bei den Deponien fahren immer wieder vornehmlich private Fahrzeuge vor und stehen dann vor verschlossenen Toren. Im Betriebshof von aha an der Karl-Wichert-Allee sind die großen Fahrzeughallen mit den Entsorgungsfahrzeugen voll. Wenn sich Fahrzeuge bewegen, dann sind es Entsorgungsfahrzeuge des Notdienstes.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6718

Am 9. Oktober 2020 bestreikte die Gewerkschaft ver.di mit einem Warnstreik den Zweckverband Abfallwirtschaft Regiuon Hannover. Die Müllfahrzeuge blieben im Depot. © Bernd Günther

Am heutigen Freitag, 9. Oktober 2020, wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Kundencenter in der hannoverschen Innenstadt sowie das Servicetelefon sind nicht besetzt. Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma Remondis durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. Sie findet am Freitag im Umland der Region Hannover wie gewohnt statt.

  • Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus
  • Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz – Smart Bench Langenhagen

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz

6. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Auf dem Kaltenweider Platz gibt es ab sofort eine praktische Abhilfe für Handys und Laptops, die kaum noch oder gar keinen Saft mehr haben. Mit der neuen Smart Bench lassen sich mobile Endgeräte ganz einfach aufladen. Die Leistung der Solarbank haben Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, Kaltenweides 1. Stellvertretender Ortsbürgermeister Domenic Veltrup, Petra Kunkel, Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover, und Svenja Wendt, Vertriebsdirektor für Langenhagen/Kaltenweide bei der Sparkasse Hannover, am Dienstag, 6. Oktober, getestet.

Ihr erstes Fazit: Den „Strom to go“ gebe es zwar nicht im Vorbeigehen. Das sei aber keineswegs nachteilig, denn an dem gut gewählten Standort lasse sich bestens verweilen.

Dank eingebauter Photovoltaik-Module speichert die Sitzbank Sonnenenergie, die zum Laden von Laptops und Mobiltelefonen abgegeben wird. Sie ist zudem mit einem Hotspot ausgestattet. „Dank des öffentlichen WLAN-Netzes entstehen beim Surfen keine zusätzlichen Kosten“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Solarbänke sind innovativ. Sie sind wie eine Tankstelle, an der es für alle ökologisch wertvolle Sonnenenergie gibt – und das gänzlich kostenfrei für die geeigneten Endgeräte.“

„Durch das neue Angebot erhöht sich eindeutig die Attraktivität des Kaltenweider Platzes“, sagt Veltrup. Vor drei Jahren hatte der Ortsrat Kaltenweide die Verwaltung gebeten, die Installation einer Smart Bench an geeigneter Stelle am zentralen Platz zu überprüfen und entsprechende Fördermittel anzufordern.

Eine geeignete Stelle war schnell gefunden: Ein sonniger Bereich im südöstlichen Teil des Kaltenweide Platzes, in den selten ein Hausschatten ragt. Folglich erreichen dort viele Sonnenstrahlen die Solarbank. Schwieriger gestaltete sich hingegen die Anforderung entsprechender Fördermittel. Mit der Sparkasse Hannover fand sich schließlich ein Partner, der ebenso wie der Ortsrat und die Stadt Langenhagen von dem Nutzen der Technologie und dem Angebot an dieser Stelle überzeugt ist. „Das ist Klimaschutz, auf dem man sich tatsächlich mal guten Gewissens ausruhen kann“, sagt die Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover Kunkel. „Schön, dass unser Sparkassenbrief N+ so gut nachgefragt wird. Wir haben seinen Absatz mit einer Fördersumme verbunden, mit der wir nachhaltige Initiativen unterstützen. Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie diese Solarbank zu fördern.“

„Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“ – Grundstein Vorbereitung LGH 061020

„Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“

6. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der Grundstein für den Neubau des Gymnasiums Langenhagen ist gelegt. Wenn auch vorerst in einem kleinen Mäuerchen im Bereich der künftigen Sporthalle. Er werde zu gegebener Zeit umziehen an eine gut sichtbare Stelle im Bereich des Haupteingangs, versprach Bürgermeister Mirko Heuer bei der Grundsteinlegung am Montag, 5. Oktober.

Gut 100 Menschen nahmen auf der Baustelle an der Theodor-Heuss-Straße an dem etwa halbstündigen Festakt teil. „Dieses ist ein Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer mit Blick auf den besonderen Moment sowie die Bedeutung des Neubaus. „Es ist das größte und teuerste Projekt, das wir derzeit vorhaben.“ Die geplanten Baukosten belaufen sich im Oktober auf etwa 85 Millionen Euro. Diese Summe investiert Stadt in die Schule für knapp 1.800 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Lehrkräfte. Bis zum Schuljahr 2022/23 soll der L-förmige Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von etwa 17.000 Quadratmetern fertiggestellt sein.

Einen ersten Eindruck von den Ausmaßen des Neubaus erhielten die Gäste im Nachgang des offiziellen Teils. Am nordwestlichsten Punkt der Sporthalle starteten für die kleinen Gruppen die Rundgänge über die etwa 42.000 Quadratmeter große Baustelle und führten zunächst über den Bereich der etwa 15.000 Quadratmeter großen Freianlagen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt angelegt. Das Besondere daran: Ein Teil davon entsteht gemäß der Entwürfe von „gernot schulz : architektur“ auf einer Dachterrasse, als deren Sockel unter anderem die Fachräume im Schulflügel dienen. „Wir werden etwas Tolles errichten für die Schülerinnen und Schüler“, kündigte Architektin Annegret Kufferath an. Zudem erwächst auf dem Erdgeschoss „der zukunftsweisende Holz-Beton-Hybridbau mit vier Klassenhäusern“. Die Grundmauern des ersten, westlichen sind bereits gut zu erkennen. Für das vierte, östlich gelegene ist die Sauberkeitsschicht für das Fundament gelegt; ein Großteil der Bewehrungseisen ist bereits eingebaut.

Entlang des etwa 200 Meter langen Schulflügels ging es weiter in Richtung Haupteingang. Durch ihn geht es künftig unter anderem zur Aula, dem Herzstück des neuen Schulgebäudes. „Ich freue mich sehr, auch persönlich“, sagte Silke Kaune, stellvertretende Leiterin des Gymnasiums mit Bezug auf das von den „Blechis“ mit Unterstützung von Big-Band-Mitgliedern vorgetragenen „Ode an die Freude“, dem vierten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig von Beethoven. „Wir legen hier den Grundstein für eine zukunftsweisende Bildung in Langenhagen“, hob Kaune hervor.

In den Grundstein eingelassen ist eine Zeitkapsel aus Kupfer, in der sich unter anderem eine Eule befindet. Sie ist das Symbol des Gymnasiums Langenhagen und hütet fortan alle anderen Erinnerungsstücke in der Zeitkapsel: Briefe von Schülerinnen und Schülern, das Jahrgangsheft 2020, Münzen, eine Tageszeitung, Bauzeichnungen und noch mehr. Neben dem Vermächtnis diene der Brauch einem bestimmten Zweck, erläuterte Carsten Hettwer, 1. Stadtrat Langenhagens: „Grundsteine im Fundament sollen Glück bringen und das Gebäude vor Unheil bewahren.“

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen – Tanzkunst© Bernd Günther

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen

6. Oktober 2020/in Region Hannover, Kultur

REGION HANNOVER (PM).  Konzepte und Entwicklungsmöglichkeiten von Kulturschaffenden stärken und unterstützen: Noch bis zum 30. November 2020 laufen die Fristen für Förderanträge im Bereich Theaterpädagogischer Kooperationen und der Institutionellen Förderung für den Zeitraum 2021 bis 2023. Die 2018 neu eingeführte Institutionelle Förderung der Region konzentriert sich auf die Existenzsicherung kleiner Kultureinrichtungen, insbesondere im ländlichen Raum. Sie soll deren Strukturen und ihre konzeptionelle Arbeit unterstützen.

Möglich werden damit Erneuerungen innerhalb der Einrichtung, aber auch mehr Qualität und Innovation im Angebot von Kunst, Kultur und Soziokultur. Das Fußballmuseum Springe e.V oder das Nordhannoversche Bauernhaus Museum Isernhagen e.V. gehören derzeit zu den Geförderten. Der Etat der Institutionellen Förderung umfasst 250.000 Euro pro Jahr.

Bereits zum dritten Mal fördert die Region Theaterpädagogische Kooperationen in einem Zeitraum von drei Jahren. Theaterpädagogische Kooperationen werden im Rahmen ihrer individuellen Angebote von Theater, Tanz und Musik für verschiedene Altersgruppen gefördert. Im laufenden Jahr gehören unter anderem das Klecks-Theater und das Theater zwischen den Dörfern dazu. Zusammen mit der Spielplanförderung und der Kulturellen Bildung liegen die Gesamtausgaben von 2021 bis 2023 jährlich bei 350.000 Euro.

Für Stefani Schulz, Leiterin Team Kultur, sichert die Förderung die kulturelle Vielfalt und den kreativen Austausch in der Region: „Wir möchten die Teilhabe am kulturellen Leben so vielfältig wie möglich anbieten. Dabei geht es um Planungssicherheit für die Kulturschaffenden, ebenso wichtig ist aber die kulturelle Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Die unterschiedlichen Sparten tragen dazu bei, künstlerische Inhalte zu vermitteln, eigenes kreatives Potenzial auszuleben oder aktuelle gesellschaftliche Themen zu reflektieren.“

Je nach Sparte können Kommunen, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, theaterpädagogische Einrichtungen oder Einzelpersonen die entsprechenden Förderanträge stellen. Die jeweiligen Formulare, Antragsfristen und Kontaktadressen sind auf www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, Ansprechpartnerin ist Stefani Schulz unter (0511) 616 23488 oder Stefani.Schulz@region-hannover.de.

Im Rahmen des vom Ministeriums für Wissenschaft und Kultur initiierten Förderprogramms für Soloselbständige ist die Region Hannover zuständig für Förderanträge von bis zu 7.999 Euro. Die entsprechenden Formulare und Förderkriterien sind ab dem 1. November 2020 ebenfalls unter www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, die Antragsfrist läuft bis zum 28. Februar 2021. Weitere Anfragen an Uta Foremny unter (0511) 616 23720 oder per Mail an Uta.Foremny@region-hannover.de.

COVID-19 Infektionen an vier Schulen in Langenhagen – corona symbol

COVID-19 Infektionen an vier Schulen in Langenhagen

5. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). An der Leibniz IGS und der Robert Koch Realschule hat sich der Verdacht einer Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigt. Der Kreis der K1-Personen wurde auf mehrere Lehrkräfte erweitert, wodurch eine angemessene Beschulung aller Schüler nicht möglich war. Wie die Schulleitung mitteilte, blieben die Jahrgänge 5 und 6 der IGS und die Jahrgänge 8 und 10 der Realschule deshalb am Montag, den 5. Oktober zuhause.

„Wir stehen in unmittelbarem Austausch mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover und erwarten weitere Informationen“, sagt Schulleiter Thomas Kelber. Zu Fragen des Schulbesuchs oder Quarantänebestimmungen verweist er auf www.ligs-langenhagen.de und https://www.rks-langenhagen.de

Auch an der IGS Langenhagen hat sich ein Verdachtsfall auf COVID-19 positiv bestätigt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat für 84 Personen zwei Wochen Quarantäne angeordnet. Betroffen sind zwei Klassen in Jahrgang 7, ein Kurs in Jahrgang 12 und 4 Lehrkräfte. Außerdem hat die Schulleitung als Vorsichtsmaßnahme beschlossen, dass die Schüler einer Klasse in Jahrgang 5, der gesamte Jahrgang 13 sowie etwa die Hälfte des Jahrgangs 6, bis einschließlich Mittwoch zu Hause bleiben. „Diese Vorsichtsmaßnahme, von der etwa 240 Personen betroffen sind, erfolgt in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt“, sagt Schulleiter Timo Heiken. „Wir prüfen noch, ob die Zahl der Lehrkräfte ausreicht, die übrigen Schüler des 6. Jahrgangs zu beschulen“, so Heiken weiter und betont, dass es neben dem Infektionsschutz die organisatorischen Gründe sind, die eine Beschulung erschweren. So sind in Jahrgang 6 nur eine Klasse, ein Kurs und ihre Lehrkräfte unmittelbar betroffen. „Aber wir können die anderen Klassen nicht alle beschulen, wenn die Lehrkräfte fehlen“, so Heiken weiter.

Schließlich gibt es zwei bestätigte SARS-CoV-2 Infektionen an der Grundschule Engelbostel. Wie die Schulleitung berichtet, hat das Gesundheitsamt der Region Hannover heute angeordnet, die Schüler von zwei Klassen des Jahrgangs 3 für zwei Wochen in Quarantäne zu schicken. Die Schüler aus der dritten Klasse des Jahrgangs, die heute auch nicht beschult wurden, können morgen wieder zur Schule gehen.

 

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden – Ladekran

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden

30. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Dieser Ladekran hat’s in sich: Er kann auf 14 Meter ausgefahren werden und hebt in 13 Meter Abstand noch eine Last von einer Tonne. Zudem lässt er sich um gut 400 Grad schwenken. Möglich ist dieses, weil der Kran von einer Position hinter der Fahrerkabine nach Vollendung eines 360 Grad großen Kreises noch etwa 40 Grad weiter gedreht werden kann.

„Für unsere tägliche Arbeit ist der neue 26 Tonner ein richtiger Gewinn“, berichtet Ceno Anders, Leiter des städtischen Betriebshofs. Gegenüber seinem Vorgänger zeichnet sich der Neuzugang neben dem fest installierten Kran, der es ermöglicht alle Container direkt an den Einsatzorten zu be- beziehungsweise entladen, auch durch eine bessere Motorisierung aus. Dank einer mitlenkenden Hinterachse ist sein Wendekreis kleiner. Ein Pluspunkt insbesondere im Winter, wenn der neue LKW für den Winterdienst zum Einsatz kommt. „Dadurch müssen wir nicht mehr so viel rangieren, wenn wir in den schmaleren, sogenannten B-Straßen räumen müssen.“

Der gut 270.000 Euro teure Neuzugang ist ein Allrounder. Für seinen Einsatz im Winterdienst können an der vorderen Anbauplatte der Schneepflug und hinten der Streuer für das Feuchtsalz-Gemisch angebaut werden. Zunächst wird er vom Betriebshof für andere Aufgaben eingesetzt – wie Schnittgut transportieren oder Spielsand zu den Spielplätzen bringen.

Neben dem bei der Stadt Langenhagen bei allen neuen LKW bindenden Abbiege-Assistenten verfügt der 26 Tonner über zwei weitere Kameras, deren Aufnahmen auf zwei Bildschirme im Blickfeld des Fahrers abgespielt werden. Auf einer ist zu sehen, was sich im rückwärtigen Bereich des Lkw befindet. Die andere zeigt den vorderen Bereich, wo sich der Schneepflug befinden könnte. „Durch die gute Anordnung im Armaturenbrett können wir alles im Blick haben. Das macht das Fahren für uns sicherer ebenso wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer – insbesondere Fußgänger und Radfahrer“, ergänzt Mathias Johann.

Eine weitere Verbesserung für den Betriebshof-Mitarbeiter und seine Kollegen: Die Fahrerkabine ist ergonomisch eingerichtet. Die Sitze etwa verfügen jeweils über eine Federung. „Starke Erschütterungen werden abgefangen, so dass die Bandscheibe der Mitarbeitenden in diesen Fällen weniger belastet wird“, sagt Betriebshofleiter Anders.

 

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover – Rollfeld

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover

30. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nach dem Brand von Moria: Flugzeug mit behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien sowie unbegleiteten Minderjährigen landet in Hannover

Pistorius: „Aufnahme von Lesbos muss weiter fortgesetzt und verstärkt werden. Niedersachsen steht bereit“

Am heutigen Mittwoch (30.09.2020) sind erneut behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern – zusammen 88 Personen – aus den griechischen Flüchtlingscamps am Flughafen Hannover eingetroffen. Mit an Bord waren außerdem 50 unbegleitete Minderjährige sowie eine inzwischen volljährige unbegleitete Person, die nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos in Deutschland aufgenommen werden sollen.

„Ich freue mich, dass es nach der Brandkatastrophe von Moria relativ zügig gelungen ist, die ersten unbegleiteten Minderjährigen aus Moria hierher zu holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Minister Pistorius hatte zuletzt im Herbst 2019 das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder stark gemacht. Die Bundesregierung hatte dann im März dieses Jahres beschlossen, sich im Rahmen einer europäischen Initiative bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln zu engagieren.

So konnten in einem ersten Schritt im Frühjahr insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Seit Ende Juli findet in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UN-HCR, EASO) der Transfer von 243 behandlungsbedürftigen Kinder und deren Familienangehörige – insgesamt etwa 930 Personen – zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland statt. Diese werden auf unterschiedliche Bundesländer verteilt. Niedersachsen wird bei diesem Transfer elf unbegleitete Minderjährige sowie 23 Personen aus dem Kontingent der behandlungsbedürftigen Kinder mit ihren Kernfamilien aufnehmen. Damit hat Niedersachsen bislang 77 Personen aus Griechenland aufgenommen.

Nachdem das Lager Moria durch einen Brand Anfang September weitestgehend zerstört worden war, hatte die Bundesregierung außerdem zugesagt, weitere 1553 in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannte Personen (408 Familien) in Deutschland aufzunehmen.

Minister Pistorius: „Diese Maßnahme ist wichtig, um die schwierige humanitäre Lage der Flüchtlinge in Griechenland zu verbessern. Niedersachsen steht im Rahmen der europäischen Werte von Solidarität und Humanität bereit, um zu helfen.“

Niedersachsen geht dabei davon aus, dass auch alle anderen Bundesländer entsprechend dem Königsteiner Schlüssel Menschen aufnehmen werden. Sollten sich weitere Engpässe ergeben, wäre Niedersachsen bereit, auch darüber hinaus Menschen aufzunehmen.

COVID-19 Infektionen am Gymnasium Langenhagen – Schulklasse Corona

COVID-19 Infektionen am Gymnasium Langenhagen

24. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Gymnasium Langenhagen wurden drei Schülerinnen und Schüler positiv auf COVID-19 getestet. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat daraufhin heute die Quarantäne für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 sowie für 21 Lehrkräfte bis zum 2. Oktober angeordnet und entschieden, alle Betroffenen zeitnah zu testen. 

„Wir haben die Schüler, Eltern und Lehrkräfte bereits informiert und gehen jetzt anhand unseres Hygieneplans vor“, sagt Silke Kaune, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums Langenhagen. „Dabei kommt uns zugute, dass sich alle Klassenräume des Jahrgangs im neuen Campus im Eichenpark befinden und die Kohorten deshalb gut eingrenzbar waren“, so Kaune weiter. „Das hilft uns auch bei der Reinigung“, ergänzt Corinna Möhring, stellvertretende Abteilungsleiterin der Gebäudewirtschaft und ergänzt, dass schon heute in den Schulen alle Hautkontaktflächen, wie Türklinken, Handläufe, Tische oder Stühle täglich gereinigt werden.

In eigener Sache - Neuigkeiten – Eigene Sache

In eigener Sache – Neuigkeiten

21. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER. Das Nachrichtenportal BG-PRESS.de hat nach den Problemen der Bevölkerungswarnung am Warntag 2020 reagiert und bietet nun auch in Verbindung mit KATWARN einen regionalen Hinweis auf seinen Webseiten bei Auslösung einer Bevölkerungswarnung vorerst für die Region Hannover und die Landeshauptstadt an.

Sie erkennen diesen auf allen Seiten oben links an folgendem Eintrag:

In eigener Sache - Neuigkeiten – Katwarn RH

Der Hinweis auf unseren Seiten dient aber lediglich nur als Warnung, dass für die Region Hannover eine Bevölkerungswarnung durch authorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen aktiviert wurde. Er ersetzt nicht die eigene selbstständige Information zu dem betreffenden Ereignis über die weiteren Warn- und Informationsmöglichkeiten wie Webseiten der Gefahrenabwehrbehörden oder Rundfunk.

Wir werden ggf. für die Zukunft auch Warnmeldungen direkt im Wortlaut wiedergeben können und so einen kleinen Beitrag zur Ergänzung bei Ereignissen mit Bevölkerungswarnung beitragen können.

KATWARN hat auf seinen Seiten Stellung zu den angeblichen Problemen mit ihrer WARN-APP am Warntag bezogen, die wir zur Information gerne weitergeben.

Warum sind Bundeswarnungen in der KATWARN-App verspätet oder nicht angekommen?

Im Rahmen des Warntags am 10.09.2020 war KATWARN ein Baustein im gesamten Warnprozess des Bundes, um deren Probewarnungen zu verbreiten. Dabei wurde allerdings die Meldung des MOWAS-Systems – anders als angekündigt – statt um 11 Uhr erst um 11:30 Uhr an das KATWARN-System ausgeliefert. Zudem erfolgte die Entwarnung in sehr kurzem Abstand danach, so dass es in einzelnen Fällen zu einer „Neutralisierung“ der Warnung kam. Für Nutzerinnen und Nutzer der KATWARN-App führte diese Situation entsprechend zum Eindruck, KATWARN hätte selbst Verzögerungen verursacht oder wäre ausgefallen. Dies ist nicht der Fall gewesen.

Keine Überlastung von KATWARN bei „regionalen Warnungen“

Als Grund für die verzögerte Zustellung der Meldung durch MOWAS wurden u.a. per Twitter parallele Alarmierungen regionaler Leitstellen genannt. Am Warntag wurde diese kommunale Alarmierung von verschiedenen Leistellen in Anspruch genommen – sowohl über das zentrale MOWAS-System als auch direkt über das KATWARN-System. Dabei gab es KEINE Überlastung des KATWARN-Systems – im Gegenteil: KATWARN hat verschiedene regionale Aussendungen, z.B. durch die Stadt München, Göttingen, Großraum Hannover, reibungslos und ohne Verzögerung an die KATWARN-App weitergeleitet.

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