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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Region Hannover investiert in die Zukunft des Wilhelmsteins – Wilhelmstein© Bernd Günther

Region Hannover investiert in die Zukunft des Wilhelmsteins

18. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER / NEUSTADT / WUNSTORF (PM). 1,25 Hektar groß, fast quadratisch und mitten im Steinhuder Meer gelegen – die künstlich angelegte Insel Wilhelmstein ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region Hannover. Ende 2020 zieht sich mit dem Haus Schaumburg-Lippe der Eigentümer aus dem Inselbetrieb zurück. Damit der Wilhelmstein als touristisches und Naherholungsziel auch zukünftig reizvoll bleibt, übernimmt die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) die vakanten Aufgaben. Die Region Hannover unterstützt sie dabei mit 60.000 Euro jährlich.

Die Zustimmung der Regionsversammlung für die Pläne gab es bereits im Oktober, heute (18.12.2020) haben Planungsdezernentin Christine Karasch und SMT-Geschäftsführer Willi Rehbock den Zuwendungsvertrag offiziell unterzeichnet. „Seine Lage und die spannende Geschichte der Inselfestung machen den Wilhelmstein wirklich einzigartig. Mit dem heute unterzeichneten Vertrag sichern wir den Betrieb der Insel finanziell ab. Darüber hinaus wollen wir den Wilhelmstein im Rahmen des parallel erarbeiteten Nutzungskonzepts als Ausflugsziel attraktiv halten und den Betrieb auf nachhaltige Füße stellen“, erklärt die Dezernentin. Die Kooperationsvereinbarung gilt deshalb unbefristet. Der zugesagte Betrag von 60.000 Euro pro Jahr fließt von 2021 bis 2025, anschließend wird jeweils für einen Fünfjahreszeitraum neu über die Fortsetzung und Höhe der Förderung entschieden.

Um die im 18. Jahrhundert entstandene Insel noch lange als touristische Attraktion zu erhalten, entwickeln die beteiligten Akteure gemeinsam mit einem externen Planungsbüro ein Nutzungskonzept. Unter anderem sollen die Aspekte Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit auf dem Wilhelmstein eine größere Rolle einnehmen und die bestehenden Ausstellungen moderner gestaltet werden.  „Wir wollen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis machen, um noch mehr Gäste für einen Besuch auf der Insel zu begeistern“, erläutert Willi Rehbock. Dazu plant die SMT zusätzliche Angebote für Gruppen und Kinder sowie neue Impulse für die Inselgastronomie.

Außerdem kann die Tourismusgesellschaft die Fördermittel beispielsweise für Veranstaltungen, Marketing oder den Betrieb von Unterkünften auf der Insel einsetzen. Die Region erhält im Gegenzug einen Gastsitz im Aufsichtsrat des Unternehmens. Finanzielle Unterstützung kommt auch aus den Landkreisen Nienburg/Weser und Schaumburg, neben der Region Hannover Träger des Naturparks Steinhuder Meer: Ihr Naturparkbeitrag erhöht sich voraussichtlich um zweckgebundene Mittel in Höhe von jeweils 10.000 Euro im Jahr. Zudem bringt sich das Land Niedersachsen durch bereits bestehende Kooperationsverträge ein. Die SMT stellt durch zusätzliche Mittel ihrer Gesellschafter Stadt Wunstorf, Stadt Neustadt am Rübenberge, Stadt Rehburg-Loccum und Samtgemeinde Sachsenhagen 40.000 Euro jährlich für den Betrieb des Wilhelmsteins bereit.

„Der Wilhelmstein hat großes Potenzial“, weiß Rehbock, „der hohe infrastrukturelle Aufwand und der Saisonbetrieb machen eine wirtschaftliche Planung aber zur Herausforderung. Mit der neuen Aufgabenverteilung ist der Grundstein für einen erfolgreichen Betrieb gelegt.“

DRK freut sich über 2.500-Euro-Spende für Erste-Hilfe-Kurse – Erste Hilfe Spende

DRK freut sich über 2.500-Euro-Spende für Erste-Hilfe-Kurse

17. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Mit einer Geldspende in Höhe von 2.500 Euro versüßte die Blumenbecker Gruppe dem DRK-Regionsverband die Adventszeit. Für die Spende werden Matten und Übungsdefibrillatoren für Erste-Hilfe-Kurse angeschafft. Die neuen Matten sind besser zu desinfizieren, was in Pandemie-Zeiten besonders wichtig ist.

Auch die Anschaffung weiterer Übungsdefibrillatoren ist von großer Bedeutung, denn: „Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist nach aktuellen Hygienemaßnahmen die einzig mögliche praktische Übung in den Erste-Hilfe-Schulungen. Außerdem schaffen mehr Geräte mehr Übungszeit für jeden einzelnen Teilnehmer.“, erklärt Lars Gaicki, Teamkoordinator Erste Hilfe und Brandschutz beim DRK-Region Hannover e.V.

Schon zum vierten Mal heißt es bei Blumenbecker zu Weihnachten: Spenden statt Geschenke. Anstelle der weihnachtlichen Aufmerksamkeit für Geschäftspartner wird das Geld gespendet. „Dieses Jahr hat uns einiges abverlangt. Aber es ist ein gutes Gefühl, helfen zu können“, freut sich Michael Kattner, Serviceleiter der Blumenbecker Industrie-Service GmbH in Hannover, und darüber hinaus Sanitäter bei DRK. „Unsere diesjährige Weihnachtsspende trägt die Überschrift „Herzenssache Mensch“. Denn Weihnachten ist die Zeit, sich auf das Wichtige und Wesentliche zu konzentrieren – auf uns Menschen. Um uns daran zu erinnern, haben wir für die Spende u.a. das DRK ausgewählt“, betont Richard Mayer, Sprecher der Geschäftsführung der Blumenbecker GmbH.

Ab sofort: Region schaltet neue Corona-Hotline – Corona Hotline Region Hannover

Ab sofort: Region schaltet neue Corona-Hotline

16. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Ab heute erhalten Bürgerinnen und Bürger Antworten auf ihre Fragen rund um die Corona-Pandemie unter der neuen Telefonnummer 0511-3003434.

Die Region Hannover und die TUI haben diese Woche eine Zusammenarbeit vertraglich beschlossen: Ab sofort unterstützen Mitarbeitende der TUI die telefonische Corona-Hotline der Region Hannover mit bis zu 20 zusätzlichen Auskunftsplätzen: „Die stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover und die Änderungen in der Corona-Landesverordnung führen zum hohen Informationsbedarf und Verunsicherung der Menschen: bis zu 7.000 Anrufe am Tag kommen teilweise bei unserer Hotline an. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung der TUI deutlich besser reagieren und möglichst viele Fragen klären können“, so Regionspräsident Hauke Jagau über die neue Zusammenarbeit

Die Idee dazu wurde gemeinsam zwischen TUI Geschäftsführung und Betriebsrat entwickelt: „Wir freuen uns, die Corona-Hotline tatkräftig unterstützen zu können und stärken gerne mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die wichtige Arbeit des Gesundheitsamtes in unserer Heimatregion“, sagen Christina Martin, Geschäftsführerin, und Anette Strempel, Betriebsratsvorsitzende der TUI Customer Operations GmbH

Start der neuen Corona-Hotline für die Region Hannover ist der 16. Dezember – unter der Nummer 0511-3003434 sind rund 20 entsprechend geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUI Customer Operations eingesetzt, um die Anrufe der Ratsuchenden entgegen zu nehmen und Fragen zu Verordnungen oder allgemeine Anliegen zu beantworten. Damit verdoppelt sich die Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bisher die Hotline besetzt haben. Die Hotline der Region bleibt bestehen und übernimmt speziellere Anfragen, die im ersten Durchgang nicht beantwortet werden konnten. Die Unterstützung durch die TUI ist bis zum 31. März 2021 angesetzt

Die neue Corona-Hotline 0511-3003434 ist immer werktags (außer am 24.12. und 31.12.) von 8 bis 16 Uhr erreichbar.  

Schwerer Unfall mit zwei LKW – LKW Unfall Langenhagen CMM© Carl-Marcus Müller

Schwerer Unfall mit zwei LKW

15. Dezember 2020/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Alarm am frühen Morgen für die Ortsfeuerwehr Langenhagen: ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Beginn der Trogstrecke B522 in Richtung Flughafen.
Ein 26 Tonnen schwerer Kieslaster war auf einen weiteren LKW aufgefahren und laut erster Meldung sollten zwei Personen eingeklemmt sein. Unter der Einsatzleitung von Zugführer Marcel Hofmann rückte der Rüstzug mit 17 Einsatzkräften aus. Vor Ort war das Ausmaß schon durch ein großes Trümmerfeld ersichtlich. Glücklicherweise konnten beide Fahrer ihre Kabinen selbstständig verlassen und wurden mit leichten Verletzungen mittels Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die Ortsfeuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, leuchte diese aus, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte bei der Beseitigung von Trümmerteilen. Ein spezielles LKW Bergungsunternehmen sowie eine Firma zur Strassenreinigung wurden zur Einsatzstelle angefordert. Die B522 war während der gesamten Rettungs- sowie Bergungsarbeiten komplett gesperrt.
VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020 – VHS Langenhagen

VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020

15. Dezember 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Gemäß des bundesweiten Beschlusses vom 13. Dezember 2020 wird das öffentliche Leben in Deutschland wieder heruntergefahren.

Dies betrifft auch die Erwachsenenbildung der Volkshochschule Langenhagen. Ab 16. Dezember findet daher – mit Ausnahme der Integrationskurs- und Berufssprachkurse – KEIN Präsenzunterricht mehr statt, und die Lernorte sind geschlossen. Alternativ können Interessierte jedoch das Online-Angebot nutzen. Mehr Informationen unter www.vhs-langenhagen.de.

Ebenfalls ist das Unterrichtsangebot der Musikschule Langenhagen von den Regelungen betroffen. Die Musikschule wird ebenfalls Ihren Präsenzunterricht ab 16. Dezember aussetzen. Soweit möglich, werden die Lehrkräfte erneut einen Online-Unterricht anbieten.

Die derzeitigen Maßnahmen sind aktuell bis zum 10. Januar 2021 geplant, können aber – der aktuellen Situation angepasst-  verlängert werden.

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3015 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut

14. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Arbeiten für das gemeinsame Impfzentrum auf dem hannoverschen Messegelände stehen kurz vor dem Abschluss: Wo sich sonst Wirtschaftsunternehmen präsentieren, sollen in den kommenden Monaten Tausende von Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay haben den Aufbau in der Messehalle am Montag, 14. Dezember, in Augenschein genommen und sich bei den Helferinnen und Helfern bedankt. Ab Dienstag, 15. Dezember, – so die Vorgabe des Landes Niedersachsen – soll das Zentrum bereitstehen.

„Es ist großartig, dass wir mit der Technischen Einsatzleitung eine Einheit haben, auf die wir uns in solchen Lagen immer verlassen können. Das Team hat gemeinsam mit den Beschäftigten der Deutschen Messe AG und den beiden Katastrophenschutzbehörden von Region und Stadt dafür gesorgt, dass innerhalb weniger Tage aus einer Messehalle ein Impfzentrum entstanden ist, das startklar ist, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Oberbürgermeister Onay schloss sich dem Lob an: „Alle Einheiten haben Hand in Hand gearbeitet. Das, was hier entstanden ist, kann sich sehen lassen. Je Impfzug und Stunde sollen 20 Personen geimpft werden können.“

Der Aufbau umfasst acht sogenannte Impfzüge mit jeweils vier Impfplätzen. Im ersten Schritt sollen vier Impfzüge betrieben werden. Jedem Zug ist ein mobiles Impfteam zugeordnet. In einem weiteren Schritt kann die Zahl der zu betreibenden Impfzüge nach Vorgaben des Landes Niedersachse auf acht verdoppelt werden. Jeder Zug entspricht den Anforderungen des Landes an ein Impfzentrum für 150.000 Einwohnerinnen und Einwohner und besteht aus abgetrennten Räumlichkeiten. In den Teilräumen eines Impfzugs sind hintereinander, jeweils durch Trennwände separiert, ein Bereich für die Aufnahme und Aufklärung der impfwilligen Besucherinnen und Besucher, ein Segment für die Dokumentation und schließlich ein Bereich für die Impfung angeordnet. Daran angeschlossen sind für alle vier Impfplätze sowohl ein Nachbereitungsbereich für Geimpfte als auch eine Wartezone für Angehörige.

Neben der 17.775 Quadratmeter großen Halle, in der die Menschen geimpft werden, sind drei weitere Hallen belegt, in denen die Lagerung und Logistik Platz haben und das Personal sich umkleiden und aufhalten kann. Für das Lager des Impfstoffes gilt eine besondere Sicherheitsstufe.

Der Aufbau wurde von der Region Hannover koordiniert. Die Koordination des Betriebs wird in den Händen Landeshauptstadt Hannover liegen. Zum Start ist geplant, vier Impfzüge und vier mobile Teams personell zu besetzen – rund 100 Mitarbeitende sind dann im Einsatz. Je Zug sind 16 Beschäftige eingeplant, je mobilem Team drei Personen. Hinzu kommen zehn bis 20 Personen für Führung, Leitung und Logistik. Zusätzlich stellt das Land Niedersachsen je Zug und Mobilteam jeweils eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn der Betrieb auf acht Impfzüge ausgeweitet wird, wird das Personal auf rund 200 Mitarbeitende anwachsen. Im Bedarfsfall können Region und Stadt Hannover weitere Impfkapazitäten auf dem Messegelände sowie an alternativen Standorten in der Landeshauptstadt und im Umland einrichten.

Um die Terminvergabe und die Impfberechtigung wird sich das Land Niedersachsen kümmern. Da der Impfstoff nur in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen wird, soll die Impfung zunächst bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19 Erkrankung haben oder die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko oder engen Kontakt zu gefährdeten Personengruppen haben. Dies sind beispielsweise Pflegekräfte und Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- und Altenpflegeheimen, Menschen im Alter von über 80 Jahren sowie Personal in medizinischen Einrichtungen, das einem besonderen Risiko ausgesetzt ist – etwa in der Notaufnahmen oder in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen.

„Allein zu der Gruppe der Heimbewohnerinnen und -bewohner gehören rund 33.000 Menschen. Wenn jeder zwei Impfungen erhält, sind wir schon bei 66.000 Impfungen“, erläutert Regionspräsident Hauke Jagau.  „Wir sind bestens vorbereitet und hoffen darauf, dass der Impfstoff bald geliefert wird und eingesetzt werden kann. Dann können Region und Stadt Hannover gemeinsam mit allen Menschen, die sich impfen lassen, zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen“, sagt Oberbürgermeister Onay.

  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3032
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3022
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2993
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2966
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2964
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2950
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2871
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2815
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2938
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
Hashtags und Abstandsregeln – Begrüssung Neue MA Langenhagen

Hashtags und Abstandsregeln

11. Dezember 2020/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Bürgermeister Mirko Heuer hatte eingeladen – zur letzten Begrüßungsveranstaltung des Jahres 2020 in den Ratssaal. Und viele der frisch gebackenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen es sich am Mittwoch, 9. Dezember nicht nehmen, den neuen Chef persönlich kennenzulernen.
 
Um auch in dieser kurzen Veranstaltung ein bisschen mehr über jeden zu erfahren, sollten sich die Anwesenden nicht nur mit Namen, sondern auch mit persönlichem Hashtag vorstellen – eben Kennenlernen 2.0. Heraus kam eine bunte Mischung: Von #Kinderglück über #AktionSaubereStadt bis #verwandlungsfähig waren die Hashtags so unterschiedlich wie die Menschen dazu.
 
35 neue Gesichter sind im 4. Quartal hinzugekommen und verstärken in den unterschiedlichsten Bereichen das Team der Stadtverwaltung. Über Unterstützung können sich beispielsweise Kitas und Schulen Langenhagens freuen, aber auch der Bereich Ordnung, Sicherheit und Umwelt, die Stadtentwässerung oder die Musikschule.
 
Heuer nutzte die Gelegenheit, um einige Tipps mit auf den Weg zu geben. „Das Wichtigste ist, dass Sie Spaß haben, an dem was Sie tun. Und wenn’s mal keinen Spaß macht, versuchen Sie, Dinge positiv zu verändern. Denn ganz nach dem Motto: „love it, change it, leave it“ kann jeder auch sein berufliches Glück selbst gestalten.“ Und weiter wünscht er sich: „Erhalten Sie sich Ihren offenen Blick, wenn Sie Verwaltungsneuling sind. So kommen auch mal ganz neue Ansätze zustande, um manchmal eingefahrene Verwaltungsstrukturen aufzubrechen.“
 
Personalchef Carsten Geese ermunterte die Neuankömmlinge, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben: „Jeder hier trägt Verantwortung, nicht nur die oberen Gehaltsklassen – wir alle zusammen sind die Verwaltung. Wenn ein Teil ausfällt, kann so ein Gefüge schon mal ins Wanken geraten und wir werden unserem Anspruch als Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger nicht mehr so gerecht, wie wir es möchten.“
 
Um die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wurden die Teilnehmenden wieder zu zwei Terminen in den Ratssaal gebeten.
CDU-Politiker informiert sich über die Pflegeangebote des DRK-Region Hannover – DRK Pflegestützpunkt Burgwedel Wettmar

CDU-Politiker informiert sich über die Pflegeangebote des DRK-Region Hannover

11. Dezember 2020/in Region Hannover

BURGDORF / BURGWEDEL (PM). Der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann ist seit Mitte November als Mitglied des neuen Präsidiums des DRK-Region Hannover e.V. aktiv. Der CDU-Politiker hat sich in Burgdorf und Burgwedel vor Ort über das Angebot des Roten Kreuzes informiert und Sozialstation, Tagespflege und Pflegestützpunkt besucht.

„Gerade im ländlichen Bereich spielt die ambulante Betreuung von Seniorinnen und Senioren eine große Rolle“, sagt der CDULandtagsabgeordnete Rainer Fredermann, der seit November ehrenamtliches Präsidiumsmitglied im DRK-Region Hannover e.V. ist. „Viele Menschen wollen zu Hause alt werden und auch zu Hause gepflegt werden“, so Fredermann weiter. „Und genau dazu leisten die Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes in Burgdorf sowie der neue Pflegestützpunkt Burgwedel einen wichtigen Beitrag.“ Von Burgdorf aus betreut das 16-köpfige Team rund um Pflegedienstleiterin Annegret Beving-Recker mehr als 60 Seniorinnen und Senioren. Neben der ambulanten Pflege werden unter anderem persönliche Beratung zur Pflegeversicherung, Entlastungen für pflegende Angehörige von dementiell Erkrankten (Einzelbetreuung und Tagesbetreuung in der Gruppe) sowie Gesprächskreise für pflegende Angehörige angeboten.

Gemeinsam mit der neuen Präsidentin des Regionsverbandes, Martina Rust, dem Vorstand, Anton Verschaeren, sowie dem Geschäftsführer des Bereichs Pflege und Gesundheit, Mario Damitz, konnte Rainer Fredermann auch einen Blick auf die Arbeit in der DRK-Tagespflege in Burgdorf werfen. „Aktuell haben wir hier Platz für bis zu 12 pflegebedürftige Männer und Frauen. In unserem großen Gemeinschaftsraum wird geklönt und gespielt, es gibt Kaffee und Kuchen“, sagt Kathrin Radloff, derzeitige Leiterin der DRK-Tagespflege in Burgdorf. Die Einrichtung verfügt neben zwei Ruheräumen auch über eine offene Küche, in der – wäre gerade nicht Corona – auch viel und gerne gemeinsam gekocht wird. Am Ende seines Besuchs resümiert Rainer Fredermann: „Ich finde es toll, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Deutschen Roten Kreuz für die Pflegebedürften wirklich Zeit nehmen. Denn: Gute Pflege bedeutet mehr als nur satt und sauber zu sein – gute Pflege braucht neben guten Kräften auch Zeit!“

Oh Du Fröhliche: Stimmungsvolle Weihnachtsmusik trotz Corona – Die Marshmallows

Oh Du Fröhliche: Stimmungsvolle Weihnachtsmusik trotz Corona

9. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). „Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit“ – und dann auch noch auf dem eigenen Hof. Das Team Kultur der Region Hannover lässt in der Adventszeit die Reihe der „Hinterhofkonzerte“ wiederaufleben.

Acht stimmungs- bis schwungvolle Open-Air-Kurzkonzerte mit Die Marshmallows und The Lulu White Salon Orchestra sind vorgesehen. Wer vom Balkon oder Fenster aus – mit Keksen und Heißgetränken ausgestattet – klassische und moderne Weihnachtslieder live erleben möchte, kann sich noch bis Freitag, 11. Dezember 2020, 12 Uhr, per E-Mail an kultur@region-hannover.de als Gastgeber und Auftrittsort bewerben.

Die traditionellen Weihnachtskonzerte fallen der Pandemie wegen überall aus. Damit die Tage bis zum Fest nicht ganz so trübe verstreichen, bietet das Team Kultur der Region Hannover wieder Hinterhofkonzerte an. Im Frühjahr und Sommer hatte sich das Konzept bereits als erfolgreich erwiesen. Bands bekamen Auftritte und Hausbewohnerinnen und -bewohner Abwechslung und Freude durch Musik. Insgesamt 26 Hinterhöfe wurden schon bespielt, nun folgen acht weitere.

Am kommenden Samstag (12. Dezember 2020) macht das Trio Die Marshmallows um 15 und 16 Uhr den Auftakt. Sigrun Krüger an der Klarinette, Ulli Kiehm am Banjo und Claus Cordemann am Baritonsaxophon spielen Weihnachtslieder zum Mitsingen und Mitgrooven. Ob „Oh Du Fröhliche“, „Kling Glöckchen“, „Oh Tannenbaum“, „Let It Snow“, „Feliz Navidad“ oder In der Weihnachtsbäckerei, es ist für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei. Am Wochenende darauf (19./20. Dezember 2020) folgt das The Lulu White Salon Orchestra. Die charmanten Herren bringen Swing- und Christmas-Klassiker der 1920er bis 1950er Jahre mit Sousaphon, Banjo, Posaune & Trompete zu Gehör.

Der Hinterhof oder Garten als Auftrittsort sollte zu einer Hausgemeinschaft aus mindestens 10 Parteien gehören, nicht frei zugänglich oder einsehbar sein. Für das Konzert ist das Einverständnis der Hausverwaltung erforderlich. Und: Bei einer erfolgreichen Bewerbung bitte vorab die Nachbarschaft informieren. Externe Besucherinnen und Besucher sind leider nicht zugelassen. In der eigenen Wohnung dürfen sich nach den aktuellen Corona-Regeln maximal 5 Personen aus zwei Haushalten zusammen aufhalten (ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr).

Weihnachtstrucker-Endspurt! – Johanniter Weihnachtstrucker 2019 Verabschiedung Abfahrt Nord Ukraine

Weihnachtstrucker-Endspurt!

8. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). „Eine Zahnbürste?“ Die drei Jahre alte Carolin betrachtet das Teil in ihrer Hand argwöhnisch. Dazu sollen auch noch Zahnpasta, Handcreme und Multivitamintabletten in das Weihnachtspaket. Das soll ein Geschenk sein? Carolins Erzieherin Jana in der Johanniter-Kita Weltkinder in Hannover-Buchholz beantwortet die Frage so: „Es gibt ein Land, das heißt Ukraine.

Dort wohnen Familien, die nicht so viel Geld und so viele Sachen haben wie wir. Die Menschen freuen sich sehr über Mehl, Zucker, Kakaopulver und Duschgel.“ Es kommen aber auch Schokolade, Kekse und ein Kinderspielzeug mit hinein. Das ist gut. Carolin legt bunte Stifte und ein Malbuch in den großen Karton. Jetzt noch ein Bild malen für das Kind in dem fremden Land. Und fertig ist das Paket.

Weihnachtstrucker 2020. Seit mehr als zwei Wochen wird in ganz Deutschland gepackt und gesammelt. In den Dienststellen und Kitas der Johanniter-Unfall-Hilfe stapeln sich die bunten Kartons. Noch bis Montag, den 14. Dezember, werden Pakete angenommen. Auch im Corona-Jahr schafft es die Hilfsorganisation, den Konvoi mit Paketen nach Osteuropa zu schicken. Zwar unter veränderten Bedingungen, aber er fährt. Die Johanniter können sich aufgrund der Ansteckungsgefahr diesmal nicht selbst auf den Weg machen, sondern nutzen die über die Jahre aufgebauten Kontakte, allen voran zum Deutsch-Ukrainischen Forum, um die Pakete zu transportieren und verlässlich zu verteilen. Walter Busse, Vorstandsmitglied im Regionalverband Niedersachsen Mitte, dankt allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und ihre kreative Flexibilität. Er sagt: „Der Weihnachtstrucker ist ein Signal des Mitgefühls. Wir wissen, dass viele Familien auf ein Paket warten. Deshalb freuen wir uns über jeden, der die Aktion unterstützt.“ Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 64 400 Pakete gepackt und auf die Reise geschickt. Der Regionalverband hat 1400 dazu beigesteuert. Wie viele werden es wohl in diesem Jahr sein?

Einer, der die diesjährige Sammelaktion mit einer finanziellen Spende unterstützt, ist Dmitrij Portnov aus Hannover. Vor 27 Jahren kam er als 15-Jähriger mit seiner Mutter und den Großeltern aus dem ostukrainischen Donezk nach Deutschland. „Gerade in den ersten Jahren war es nicht leicht für mich“, sagt der 43-Jährige Chef einer Werkstatt für Nutzfahrzeuge in Wunstorf (WSN) rückblickend, „aber Deutschland gab mir die Freiheit und alle Möglichkeiten.“ Der Johanniter-Weihnachtstrucker sagt ihm zu, weil es materielle Hilfe ist, die die Menschen dort erreicht. „Ich möchte ein Teilchen beitragen, weil es in der Ukraine für die Menschen, die wenig haben, immer nur noch schlimmer wurde“, sagt der Vater von zwei Kindern. Seine Schwiegermutter lebt noch in der Ukraine. Dmitrij Portnov und seine Frau schicken ihr Pakete, sobald sich eine Fahrgelegenheit ergibt. Der Inhalt ist oft der gleiche wie in einem Weihnachtstruckerpaket, sagt der gebürtige Ukrainer, nämlich Lebensmittel und Konserven, aber auch Kleidung oder ein Wasserkocher.

Unterstützung für den Weihnachtstrucker kommt auch aus der Politik. Niedersachsen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, MdB Caren Marks und die drei Landtagspolitiker Wiebke Osigus, Claudia Schüßler, Rüdiger Kauroff hätten in diesem Jahr gerne wieder persönlich bei einer großen Packaktion mitgeholfen. Das war wegen Corona nicht möglich, was die Politiker aber nicht davon abhielt, zu Hause ein Paket zu packen oder die Aktion mit einer finanziellen Spende zu unterstützen. „Unsere Aufmerksamkeit liegt zurzeit auf der Corona-Pandemie. Gerade jetzt ist es wichtig, solidarisch miteinander zu sein, und das auch mit Menschen, die weiter weg leben und Hilfe von uns dringend benötigen“, begründet Grant Hendrik Tonne sein Engagement.

Auch das Jobcenter Region Hannover und enercity beteiligen sich am Weihnachtstrucker.  „Im vergangenen Jahr sind bei uns schon viele Pakete zusammengekommen. Es ist schön, dass das Interesse auch in diesem Jahr wieder groß ist. Es gibt sogar Kolleginnen und Kollegen, die gleich mehrere Pakete packen, weil ihnen diese Aktion so gut gefällt“, sagt Jobcenter-Pressesprecher Ulf Lasko Werner. Für enercity ist es das erste Mal. „Wir suchten nach einem Projekt, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie kontaktarm organisieren lässt und zum Jahresende hin positive Energie erzeugt“, sagt Elektroingenieur Adrian Goebel von enercity. Goebel ist einer von 14 Kolleginnen und Kollegen des unternehmenseigenen Nachwuchskräfteprogramms. Der Weihnachtstrucker habe sie sofort begeistert. Dank ihrer Hilfe kamen bei der Premiere rund zwei Dutzend Pakete zusammen.

Bei den Johannitern herrscht intern ebenfalls Weihnachtstrucker-Fieber. In vielen Einrichtungen wurde im kleinen Kreis gepackt und bei einer Challenge nominierten Kollegen sich gegenseitig mit dem Auftrag mitzumachen. So kamen von Vorständen, Dienststellenleitern, Mitarbeitern aus dem Rettungsdienst und dem Hausnotruf, ehrenamtlichen Helfern und vielen mehr Pakete aus dem gesamten Regionalverband Niedersachsen Mitte zusammen. In allen befindet sich gemäß Packliste der gleiche Inhalt. Das ist fair gegenüber den Empfängern und erleichtert den Übertritt am Zoll. Einen kleinen Unterschied gibt es aber doch: Manchmal liegen Weihnachtskarten oder selbst gemalte Bilder mit im Paket. So wie das von Carolin.  Ein Baum ist drauf mit bunten Kugeln und am Himmel blinkt ein großer, heller Stern.

Alle Informationen zum Weihnachtstrucker (Packliste, Sammelstellen…) finden sich im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker. Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, „virtuelle“ Päckchen zu packen durch Geldspenden, die Teile des Inhalts oder ein komplettes Päckchen finanzieren. Die eigentlichen Päckchen stellen die bewährten Partner in den Empfängerländern zusammen. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen.

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