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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412559 1© Bernd Günther

Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer

17. Juni 2020/in Kultur, Region Hannover

REGION HANNOVER. Mit neuen Konzepten und verschiedenen Förderprogrammen hat die Region auf die durch Corona veränderten Bedingungen bei ihren sommerlichen Kulturangeboten reagiert. Um Kulturschaffenden und dem Publikum auch unter dem erforderlichen Gesundheitsschutz eine Bühne und Live-Erlebnisse bieten zu können, hat sie passende Varianten ermöglicht und neue Spielorte entdeckt. Darüber hinaus wurden verschiedene Förderprogramme umgesetzt.

„Die Kultur lebt von ihren LiveVeranstaltungen, ansonsten fehlt der lebendige Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und ihrem Publikum. Darüber hinaus geht es in vielen Fällen um die Existenz der Kulturschaffenden. Das kurzfristige Hilfsprogramm der Region über 150.000 Euro bietet zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten und sichert Honorare“, erklärte Regionspräsident Hauke Jagau beim Pressetermin am heutigen Mittwoch.

Mit eigenen Lesungen und Konzerten beteiligt sich die Region unter anderem in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover an einem Open Air-Programm im Theaterhof. „Der Theaterhof bietet eine großartige Atmosphäre“, so Stefani Schulz, Leiterin Team Kultur. „Und verschiedene Synergien innerhalb der Kulturszene helfen dabei, das kulturelle Leben möglichst vielseitig wiederaufzunehmen. Elementar dafür sind auch die verschiedenen Förderprogramme. Neben dem Theaterhof-Programm unterstützen wir die Kultursommer-Veranstalterinnen und -Veranstalter sowie weitere Kulturvereine finanziell.“

Im Theaterhof entführt die Hörregion am 21. Juni mit Denise M’Baye in einen „Kosmischen Klangabend“, mit Burghart Klaußner und Markus John bringt das Team Kultur am 1. und 4. Juli zwei renommierte Schauspieler auf die Bühne. Klaußner liest aus seinem Debütroman „Vor dem Anfang“, Markus John rezitiert literarische Miniaturen aus „Meine Tiere“ und „Blumen“ des hannoverschen Philosophen Theodor Lessing. Ebenso wie das Konzert der international bekannten Klarinettistin Sharon Kam in Begleitung von Pianist Mario Häring am 3. Juli, sind alle vier Veranstaltungen bereits ausverkauft, Restkarten sind möglich.

Gefördert wird auch der Kultursommer der Region. Als feste Größe bleibt die jährliche Förderung der Stiftung Kulturregion mit 43.000 Euro erhalten, viele Veranstaltungen können aber durch die geringeren Besucherzahlen aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht kostendeckend durchgeführt werden. Hier greift die Förderung der Region im Hinblick auf Honorare ergänzend. Mit der Open-Air Bühne im Amtsgarten von Schloss Landestrost wird zudem vom 4. Juli bis zum 6. September ein zentraler Spielort angeboten. Veranstalterinnen und Veranstalter haben damit eine Option zu ihren ursprünglichen Planungen in den eigenen Räumlichkeiten. Hier sind nach momentanem Stand aufgrund des Infektionsschutzes noch keine Konzerte möglich. „Der Kultursommer ist eine feste und beliebte Größe in der Region“, erklärt Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion. „Die Veranstaltungen soweit es geht zu erhalten und unseren Kooperationspartnerinnen und -partnern eine Alternative zu bieten, lag uns sehr am Herzen.“ Das Programm im Amtsgarten umfasst 22 Konzerte mit überwiegend regionalen Musikerinnen und Musikern. Sie wurden von der Region aber auch von zahlreichen Veranstaltern wie dem bauhof hemmingen, der Gemeinde Wedemark, dem Orgelbauverein Brelingen oder dem Kulturgut Poggenhagen engagiert.

Organisatorin Sandra van de Loo greift einige Besonderheiten heraus: „In kurzer Zeit haben wir ein Top-Programm auf die Beine gestellt: Die junge hannoverscher Musikszene mit MØA, das Neue Schwarz, Noam Bar und John Winston Berta ist dabei, aber auch bekannte Größen wie Lutz Krajenski, Juliano Rossi und Desimo stehen auf der Bühne. Wir erleben überall große Vorfreude, die Musikerinnen und Musiker brennen auf die Konzerte. Weltmusik, Jazz, Singer-Songwriter ‒ das wird ein aus der Not geborener Kultursommer, der sich wirklich sehen lassen kann.“ Der Amtsgarten bietet Sitzplätze für 124 Gäste. Konzertkarten sind ab dem 18. Juni 2020 ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter https://kultur-rh.reservix.de erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht, ein gastronomisches Angebot ist ebenfalls nicht möglich. Getränke dürfen aber mitgebracht werden.

Zu den Projekten, die bereits seit Juni durch eine Förderung umgesetzt werden, gehören 26 Hinterhofkonzerte. So werden noch bis Ende August zahlreiche Hinterhöfe der Stadt durch verschiedene Bands bespielt – Applaus gibt es von den Zuschauenden auf den Balkonen drum herum. Mit der Übernahme der Honorare für Musikerinnen und Musiker trägt das Team Kultur der Region dazu bei, ein Live-Erlebnis der besonderen Art zu schaffen. Dazu gehören auch die Überraschungskonzerte mit Brazzo Brazzone in Pattensen, Wennigsen und Lehrte. In den kommenden Tagen spielt die Band dort jeweils vier kleine Konzerte für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die eine kleine Aufmunterung gebrauchen können und sich beim Team Kultur mit ihrer Geschichte beworben haben. Bereits absolviert sind außerdem 20 kleine Konzerte durch unterschiedliche Bands oder Ensembles vor Alten- und Pflegeheimen in der Region.

  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412559
    Vorstellung Kultur Sommer 2020 (v.l. Stefani Schulz, Hauke Jagau, Anja Römisch, Sandra van de Loo) © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412597
    Regionspräsident Hauke Jagau © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412624
    Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur der Region Hannover © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412642
    Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stftung Kulturregion © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412663
    Sandra van de Loo, Programmplanung Musik vom Team Kultur der Region Hannover © Bernd Günther

Hier die derzeit aktuelle Programmübersicht zum Stöbern

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Ab Januar 2021 kommt eine günstige Zeitkarte für Rentnerinnen und Rentner – Senioren FOTO FLORIAN ARP

Ab Januar 2021 kommt eine günstige Zeitkarte für Rentnerinnen und Rentner

16. Juni 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER. Das wird vor allem unsere älteren Mitbürger*innen erfreuen. Eine vergleichbare Monatskarte für alle Zonen vom Tarif 63plus kostet im Moment noch 80,50 Euro. Ab Januar 2021 wird es dann die Seniorennetzkarte für 30 Euro geben. Im Jahresabo reduziert sich der Preis sogar auf 25 Euro. 

Mit der Tarifanpassung zum 01. Januar 2021 führt der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) eine preisgünstige Zeitkarte für Rentnerinnen und Rentner sowie für Menschen im Ruhestand ab einem Alter von 60 Jahren ein.Die neue Seniorennetzkarte kostet im Monat 30 Euro (Einzelverkauf), als vorauszahlbare Jahreskarte rund 300 Euro und ist im GVH-Tarifgebiet in den Zonen A bis C gültig. Änderungen sind auch bei der Jugendnetzkarte geplant: Für unverändert 15 Euro monatlich können ab dem Jahresanfang 2021 nun auch Auszubildende (Berufsschülerinnen und Berufsschüler) Busse und Bahnen für den Weg zur Ausbildungsstätte und in der Freizeit nutzen. Bei vielen der bestehenden Fahrkartenarten ergeben sich keine Preisanpassungen, andere werden marktgerecht angehoben.

„Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, Neukundinnen und -kunden für den Öffentlichen Personennahverkehr sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den älteren Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hannover zu gewinnen“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, die neuen Fahrkartenangebote: „Mit dem Angebot der Seniorennetzkarte wird Menschen, die ihre Berufstätigkeit beendet haben, ein Anreiz gegeben, auf Fahrten mit dem eigenen Auto zu verzichten und dafür öfter Busse und Bahnen zu nutzen.“

Die Seniorennetzkarte im Einzelverkauf oder im Abonnement ersetzt die Monatskarte 63plus, die nur von wenigen Kundinnen und Kunden, die überwiegend im Erwerbsleben stehen, gekauft wird. Sie können künftig die Monatskarten im Normaltarif oder Jobtickets nutzen.

Einen Beitrag zur Verkehrswende soll auch die Erweiterung des Berechtigtenkreises der schon 2018 eingeführten Jugendnetzkarte leisten. Neben Schülerinnen und Schülern sowie Teilnehmern und Teilnehmerinnen an freiwilligen Diensten profitieren ab dem kommenden Jahr nun auch jugendliche Auszubildende von dem Tarifangebot. Für nur 15 Euro im Monat können sie ohne Einschränkungen Busse und Bahnen im gesamten GVH-Tarifgebiet nutzen.

Verkehrsdezernent Franz: „Wer schon in jungen Jahren Busse und Bahnen als Verkehrsmittel nutzt und ihre Vorteile zu schätzen gelernt hat, wird es später leichter haben – auch im Sinne des Klimaschutzes –  die richtige Mobilitätsentscheidung zu treffen.“

Drittes neues Angebot im GVH ist die 6-Tageskarte zum Preis von 29,00 Euro (A, B, C), 37,00 Euro (AB oder BC) und 45,00 Euro (A-C). „Damit wird ein attraktives Angebot besonders für Teilzeitkräfte und Berufstägige geschaffen, die nicht jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen oder dem Trend folgend, von zu Hause aus arbeiten“ so Ulf-Birger Franz.

Zum 01. Januar 2021 werden auch die im Großraum-Verkehr Hannover schon geltenden Tarife an die Aufwandsentwicklung der Verkehrsunternehmen angepasst. „Den Verkehrsunternehmen im GVH ist es erneut gelungen, die Preiserhöhung moderat zu halten“, so der Verkehrsdezernent: Sie liegt für 2021 bei durchschnittlich ca. 0,7 Prozent.

Keine Preisänderungen gibt es bei

  • bei der Kurzstreckenkarte
  • bei den Einzel-und Tageskarten im Kindertarif
  • bei der Tageskarte S für Kinder
  • bei den Monatskarten Ausbildung im Einzelverkauf und im Abo und Jahreskarte
  • bei der Jugendnetzkarte
  • beim Semesterticket GVH
  • bei der Monatskarte U21 und der Jahreskarte U21
  • bei den Zuschlägen zu den AnrufSammelTaxis in Springe und Wedemark
  • bei den Aufpreisen zur Nutzung der 1. Wagenklasse
  • bei den Preisen zur Erweiterung des Jobtickets auf die Zonen des Regionaltarifs (D, E oder bis F)
  • bei den Fahrkarten im Regionaltarif für Einzelkunden

Die neuen Angebote werden am 23. Juni im Verkehrsausschuss und abschließend am 7. Juli 2020 im Regionsausschuss behandelt.

Zeit ohne WASSERWELT LANGENHAGEN hat ein Ende – Wasserwelt Langenhagen

Zeit ohne WASSERWELT LANGENHAGEN hat ein Ende

11. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Der Termin steht fest: Die WASSERWELT LANGENHAGEN öffnet am Mittwoch, 1. Juli, ihre Türen für ihre Besucherinnen und Besucher. Angesichts des konkreten Datums ist auch das Team im Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Straße erleichtert. Etwa dreieinhalb Monaten musste der Betrieb in dem Sport-, Freizeit- und Familienbad im Zuge der infektionsschützenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus ruhen.

„Nachdem das Land Mitte Mai die Wiedereröffnung der Freibäder angekündigt hatte, gab es zwar noch keinen Termin für die Hallenbäder. Doch wir konnten anhand der seinerzeit gemachten Auflagen in etwa einschätzen, was uns erwarten könnte“, berichtet Heike Ebersbach. Sie ist in der WASSERWELT LANGENHAGEN als Betriebsleiterin der GMF tätig; einer auf den Betrieb von Bädern spezialisierten Gesellschaft. Diese hatte im Mai einen Pandemie- und Hygieneplan erstellt. Er wurde Ende des gleichen Monats der Langenhagener Politik vorgelegt.

Die Abstimmung mit der Stadt ist jedoch nur eine der Vorbereitungen, die vor der Wiedereröffnung getroffen werden müssen. Schwieriger und damit zeitintensiver gestaltete sich etwa der Einbau eines weiteren Programms in das verwendete Kassensystem. Es wird benötigt, um mithilfe von Zeittickets die Zahl der Besucherinnen und Besucher im Schwimmbad gemäß der geltenden Niedersächsischen Verordnung zu regeln und einzuhalten. So müssen bis dato die Kontaktdaten der Gäste erfasst werden, was auf einfachem Wege über das Ticketing möglich ist. „Grundsätzlich werden wir für unsere Badegäste zwei Zeitfenster anbieten. Und damit auch das Vereinsschwimmen wieder stattfinden kann, wird es zeitnah ein Abstimmungsgespräch mit allen Vereinen geben“, ergänzt Ebersbach. Dabei weist sie darauf hin, dass ein Betrieb unter Corona-Bedingungen nicht mit einem „normalen“ Betrieb zu vergleichen sei.

Vorausgesetzt, dass an dem aktuellen Stufenplan vom 05.06.2020 keine Änderungen vorgenommen werden, kann auch die Saunalandschaft wieder in Betrieb gehen. Selbstverständlich auch dieses unter Einhaltung aller Vorgaben und mit zwei Zeitfenstern.

Es sind einige große und viele kleine Schritte, die angesichts der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ erforderlich sind. „Diese abzuarbeiten, braucht seine Zeit“, sagt Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Bad. Auch wenn die WASSERWELT LANGENHAGEN dank der vorgezogenen Revisionszeit relativ gut für die Wiedereröffnung aufgestellt sei, erfordere es für den zukünftigen Betrieb mehr als eine gründliche Reinigung, nämlich einen reibungslosen Betrieb bei diesen außergewöhnlichen Umständen. „Bestimmte Aspekte konnten wir erst klären, nachdem der Wortlaut der aktuellen Verordnung bekannt war. Und dazu gehört auch, einen Langenhagener Weg für jene Punkte zu erarbeiten, für die das Land einzig Empfehlungen gegeben hat.“

Über die konkrete Ausgestaltung des Schwimmbetriebs ab dem 1. Juli informieren die WASSERWELT LANGENHAGEN und die Stadt Langenhagen zu gegebener Zeit auf ihren Internetseiten (https://www.wasserwelt-langenhagen.de/).

Feiern von Taufe oder Hochzeit wieder in Dorfgemeinschaftshäusern möglich

10. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen öffnet ihre Dorfgemeinschaftshäuser (DGH) für Feiern anlässlich einer Taufe oder Hochzeit. Die Verwaltung hat eine praktikable Verfahrensweise erarbeitet, nachdem die „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ vom 5. Juni solche Familienfeste für bis zu 50 Personen ausdrücklich zulässt. Unter Auflage der begrenzten Teilnehmerzahl können die fünf städtischen DGH für diese Zwecke ab Freitag, 12. Juni, wieder angemietet sowie bestehende Reservierung vor dem Hintergrund der aktuellen Vorgaben bestätigt werden.

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, Hochzeiten oder Taufen feiern zu können. Darum haben wir eine Anlage zum Mietvertrag erstellt, indem die Vorgaben aus der gültigen Verordnung kurz dargelegt sind. Die Mieterin oder der Mieter versichert mit seiner Unterschrift, dass er sich an die Vorgaben hält und nur eine der genehmigten Veranstaltungen mit der zulässigen Höchstteilnehmeranzahl ausrichtet“, erläutert Kirsten Grimm-Hose. Wie die Leiterin der Abteilung Gebäudeverwaltung ausführt, werde aktuell auch der Anlass der Feier abgefragt. Denn Geburtstags- oder andere Feiern ohne religiösen Bezug können auch weiterhin nicht in den DGH ausgerichtet werden.

„Es ist gut, dass bedeutende Familienfeste wie Taufe oder Hochzeit wieder etwas größer gefeiert werden können“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Dass wir hierfür die Dorfgemeinschaftshäuser anbieten, ist doch selbstverständlich. Und ich bin mir sicher, dass wir trotz der widrigen Umstände und den Corona-Verhaltensregeln einen guten Weg gefunden, damit die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Familien und engsten Freunden in diesen städtischen Räumen feiern können.“

Die Adressen der städtischen Dorfgemeinschaftshäuser sowie die Telefonnummern für eine Kontaktaufnahme sind auf der städtischen Internetseite www.langenhagen.de abrufbar.

 

Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411293© Bernd Günther

Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz

10. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN. Als weiterer Hubschrauber der DRF Luftrettung wird „Christoph Niedersachsen“ mit einem EpiShuttle, einer speziellen Isolationstrage, ausgestattet. Für einen geübten und sicheren Umgang mit dem System erhielten die medizinischen Besatzungen der Station in den vergangenen Tagen eine ausführliche Einweisung und Trainings.

Zum Schutz von Patienten und Crews wird der rund um die Uhr einsatzbereite Intensivtransport-hubschrauber „Christoph Niedersachsen“, der am Flughafen Hannover stationiert ist, als weiterer Hubschrauber der DRF Luftrettung mit einem EpiShuttle ausgestattet. „Unser Ziel ist es, mit den weiter verfügbaren EpiShuttle eine möglichst flächendeckende Verteilung innerhalb Deutschlands zu erreichen, um insbesondere im Fall eines erneuten Anstiegs der Corona Infiziertenzahlen eine bundesweite Abdeckung vorzuweisen. Daher sind wir sehr froh, die EpiShuttle frühzeitig angeschafft zu haben, denn so sind wir für den Ernstfall bestmöglich ausgerüstet“, erläutert Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. Die Trage schützt im Allgemeinen die Patienten und die Hannoveraner Luftretter während des Einsatzes in hoch infektiösen Situationen optimal. Darüber hinaus ist die aufwändige Desinfektion des Hubschrauberinnenraums nach Einsätzen mit infektiösen Patienten nicht notwendig, die Besatzungen sparen wertvolle Zeit und der Hubschrauber steht schnell wieder zur Verfügung.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat sich heute selbst einen Eindruck verschafft und begrüßt die Einführung der Isoliertrage: „Die Corona-Pandemie hat uns auf drastische Weise noch einmal mehr klar gemacht, wie wichtig eine bestmögliche Ausstattung im medizinischen Bereich ist. Dabei ist ein elementarer Baustein, dass unsere Rettungskräfte und das gesamte medizinische Personal vor Infektionen geschützt werden. Genau das ist der Zweck des EpiShuttle: schnellstmögliche Rettung der Patientinnen und Patienten bei gleichzeitig maximalem Schutz der Rettungskräfte! Dass dadurch auch noch für die Rettung potentiell lebensgefährlich verletzter oder kranker Menschen Zeit gespart wird, rundet das positive Bild ab.

„Alles in allem also eine echte Erleichterung für die eingesetzten Kräfte und ein weiterer wichtiger Schritt, um den Schutz von infizierten Patientinnen und Patienten sowie die Sicherheit der Crew zu erhöhen.“

Das innovative EpiShuttle erlaubt es, Patienten mit hochinfektiösen Krankheiten wie in einer Isolierstation zu transportieren: Der Patient liegt unter einer durchsichtigen Abdeckung, kann über luftdichte Zugänge an ein Intensivbeatmungsgerät angeschlossen sowie zeitgleich überwacht und behandelt werden. Die Isoliertragen stehen auch nach der aktuellen Pandemie zur Verfügung und verbessern somit nachhaltig das Gesundheitssystem durch ein erweitertes Einsatzspektrum. So können die EpiShuttle zukünftig auch bei anderen Infektionen, z.B. bei möglichen Influenzawellen, zum Einsatz kommen. Die medizinischen Besatzungen der Stationen wurden im Vorfeld eingehend mit dem System vertraut gemacht, unter anderem durch ein umfangreiches Einsatzkonzept, das unterschiedlichste Szenarien berücksichtigt. Somit sind die Crews in der Lage, bei entsprechender Indikation, Transporte mit dem EpiShuttle nach höchsten Sicherheitsstandards durchzuführen. Die Kosten für ein EpiShuttle liegen derzeit bei 40.000 Euro.

Die Kosten für das EpiShuttle in Höhe von circa 40.000 Euro übernehmen zu einem Viertel die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und die Stiftung Hannoversche Volksbank. Die Wichtigkeit des EpiShuttles für die Region Hannover unterstreichen Jochen Ramakers, Vorstandsvorsitzender der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank bei der offiziellen Inbetriebnahme vor Ort. Aus Sicht beider genossenschaftlicher Institute ist die Anschaffung eine gute Investition in die Gesundheitsprävention aller Menschen in Niedersachsen.

  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411236
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411249
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411252
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Dr. Krystian Pracz erklärt von der DRF Luftrettung die spezielle Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
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    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
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    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Innenminister Pistorius besuchte die Vorstellung des EpiShuttle © Bernd Günther
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    Innenminister Boris Pistorius besuchte die Vorstellung des EpiShuttle am Flughafen Hannover © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411481
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
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    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411522
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411527
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411542
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411553
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Frauen – Petra Mundt© Ines Schiermann / Region Hannover

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Frauen

9. Juni 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER. Frauen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Sie tragen die Hauptlast der Krise, die Folgen der Maßnahmen treffen sie ungleich gravierender als Männer. Ihre Interessen werden hingegen in der Dynamik der politischen Entscheidungen zu wenig berücksichtigt.

Dies führt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, in einem Positionspapier aus, das sie heute im Gleichstellungsausschuss vorgestellt hat. Sie fordert darin auch von den Kommunen, dazu beizutragen, die aktuelle Lage der Frauen zu verbessern. „Die Problemlagen verschärfen sich genau in den Handlungsfeldern, die auch schon vor der Krise im Fokus unsere Gleichstellungsbemühungen standen,“ sagt Petra Mundt.

Am Beispiel der sogenannten „Frauenberufe“ zeigt sich ihr zufolge die strukturelle Ungerechtigkeit. Frauen arbeiten überwiegend in den systemrelevanten Berufen, deren Wichtigkeit in den letzten Wochen mehr als deutlich geworden ist. Ihre Bezahlung hingegen ist immer noch unterdurchschnittlich. Petra Mundt fordert, die Arbeitsbedingungen und das Image systemrelevanter Berufe aufzuwerten.

Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Frauen in der Corona-Krise wieder in traditionelle Rollenbilder gedrängt werden und noch mehr Verantwortung für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen. Dies habe für sie zum Teil erhebliche finanzielle Auswirkungen und Folgen für ihre berufliche Zukunft. Solange die Kitas und Schulen noch nicht im Regelbetrieb sind, leben viele berufstätige Eltern weiterhin an der Belastungsgrenze. „Auch, wenn die Verantwortlichen bei ihrem Betreuungsauftrag weiterhin vor großen Herausforderungen stehen, dürfen diese nicht noch länger auf den Schultern der Familien und insbesondere der Frauen ausgetragen werden. Ich setze darauf, dass die zuständigen Kommunen weiterhin die Kraft aufbringen, für ausreichende Angebote zu sorgen. Mittlerweile ist allen klar, dass Kinderbetreuung im Home-Office keine dauerhafte Perspektive bietet“, so Mundt.

Häusliche Gewalt ist kein neues Thema, es verschärft sich aber in der Corona-Krise durch Überlastung, räumliche Enge und steigende partnerschaftliche Konflikte. Petra Mundt sagt: „Es ist wichtig, dass die Frauenhäuser und Beratungsstellen sich auf eine langfristige Finanzierung verlassen können, um die Folgen, die diese Krise mit sich bringt, aufzufangen. Schutzmaßnahmen gegen Gewalt an Frauen müssen weiter eine wichtige Rolle spielen.“

Auch für schwangere und gebärende Frauen ist die Corona-Krise ein harter Einschnitt. Petra Mundt fordert unter anderem die uneingeschränkte Begleitung einer Vertrauensperson vor, während und nach der Geburt, auch bei einem Kaiserschnitt, um Frauen in dieser sensiblen Phase nicht allein zu lassen.

All die genannten Aspekte führen dazu, dass Frauen derzeit noch weniger als sonst die Möglichkeit haben, sich politisch einzubringen. Petra Mundt verweist auf das Beispiel der Zusammensetzung der Leopoldina-Arbeitsgruppe, auf deren Corona-Empfehlungen sich die Bundesregierung stützt. Auf 24 Männer kommen hier nur zwei Frauen. Sie fordert: „Gremien müssen unbedingt zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt werden, damit auch Frauen und ihre Anliegen besser repräsentiert werden.“

„Gleichstellung ist aber kein alleiniges kommunales Projekt. Um die Lage der Frauen in Zeiten von Corona nachhaltig zu verbessern, müssen die zum Teil jahrzehntealten gleichstellungspolitischen Forderungen endlich auf allen staatlichen Ebenen eingelöst werden. Dies gilt insbesondere für die europäische wie für die Bundes- und Landesebene – nur so lassen sich wirkungsvoll Fortschritte erzielen“, schließt Petra Mundt.

Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410772© Bernd Günther

Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise

6. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (bg). Es kam ohne Vorwarnzeit und betraf alle Hilfsorganisationen, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk. Der sonst bei allen geregelte Ausbildungsbetrieb der ehrenamtlichen Kräfte wurde nach Eintritt der Corona-Beschränkungen massiv durcheinandergewirbelt und kam zum Erliegen.

So ebenfalls beim Ortsverband Hannover/Langenhagen (OV) des Technischen Hilfswerks. Deren Helferinnen und Helfer hatten noch am 28. März in Hannover vor dem Krankenhaus Henriettenstift für die beginnende Corona-Pandemie eine erweiterte Notaufnahme aufgebaut. Durch den Lockdown kam der Dienst- und Ausbildungsbetrieb beim THW danach fast vollständig zum Erliegen.

Gestern begleitete BG-PRESS.de den 2. Technischen Zug des Ortsverbandes Hannover / Langenhagen bei seinem ersten Dienst nach der Corona-Krise. Man merkte den Helfer*innen und Führungskräften die Erleichterung deutlich an, dass es, wenn auch mit Auflagen und Einschränkungen, wieder losgeht.

Pressesprecher Pierre Graser des THW-Ortsverbandes erläuterte uns die vergangenen Wochen und wie es stufenweise weitergehen wird.

„Durch die Corona-Krise war unser Dienstbetrieb erheblich eingeschränkt, die Einsatzfähigkeit jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Experten in der THW-Leitung nutzten die vergangenen Wochen intensiv, um ein Konzept zu erarbeiten, nach dem die Ortsverbände sukzessiv und strukturiert zum Dienstbetrieb zurückkehren können. Jetzt sind erste Lockerungen erfolgt und der Ausbildungs- und Dienstbetrieb wird schrittweise unter Einhaltung von Hygieneregeln wieder aufgenommen. Dazu gehören unter anderem das Einhalten der Abstandsregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, das Vermeiden von Körperkontakt und das Waschen der Hände sowie die Hände-, Geräte und Fahrzeugdesinfektion.

Auch beim THW Hannover/Langenhagen starten wieder, wenn auch unter anderen Bedingungen als zuvor, die Ausbildungsdienste. Auf dem Gelände des Ortsverbandes dürfen sich zeitgleich maximal 20 Personen aufhalten, Ausbildungen sind in Gruppenstärke wieder möglich. Daher machen die Technischen Züge bis auf weiteres getrennt Dienst. Gut gelaunt machten die Helferinnen und Helfer des 1. Technischen Zugs am vergangenen Freitag (29.05.2020) den Anfang. Die Grundausbildung startet ab Mittwochabend wieder.

Warten müssen leider noch immer unsere jüngsten Nachwuchskräfte. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb für die Minigruppen und alle Jugendlichen unter 16 Jahren ist weiterhin nicht möglich. Aber, was wäre das THW, wenn wir nicht auch hierfür eine Lösung gefunden hätten. Ob mit Handy, PC oder Notebook, dank der digitalen Vielfalt gestalten unsere Jugendlichen ihre Dienste weiterhin in Form von Webinaren.“

„Die schrittweise Öffnung ist enorm wichtig für das Engagement unserer motivierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, so Graser.

Bei dem gestrigen Ausbildungsabend stand vor allem die Einweisung in die Hygienevorschriften zu Anfang auf dem Plan. Im Anschluss wurden von den Helfer*innen die Materialbestände auf den Einsatzfahrzeugen des Technischen Zuges gecheckt. Unter anderem wurde das verbrauchte Holz für den Aufbau der erweiterten Notaufnahme am Henriettenstift soweit auf einem Bauholzanhänger ergänzt, dass die Einsatzbereitschaft wieder vollständig hergestellt ist. Der regelmäßige Check und das Auffüllen von Fehlmaterial gehören zum festen Bestandteil des Dienstes. Wenn es zu einer Alarmierung kommt, muss sich die Mannschaft des THW auf ihr Material und seine Fahrzeuge verlassen können.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt.

  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410767
    Einweisung in die Hygienevorschriften und die Arbeitsweise unter Corona-Bedingungen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410768
    Die Helfer*innen des THW freuen sich, wieder aktiv zu werden © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410769
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410771
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410772
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410773
    Kurze Besprechung der anstehenden Kontrollaufgaben bei den Fahrzeugen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410775
    Alles wird gründlich auf Einsatzfähigkeit gecheckt © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410777
    Überprüfung eines tragbaren Notstromnaggregats © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410778
    Auch die Atemschutzgeräte unterliegen einem strengen Check © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410779
    Bei weniger als 1,5 Meter Abstand gilt Maskenpflicht für die Einsatzkräfte © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410782
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410783
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410789
    Der THW-Anhänger mit Bauholz wird wieder aufgefüllt © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410797
    Betriebsstoffkontrolle an einem Gerätekraftwagen des THW © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410798
    Die Ladung wird sicher verstaut © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410799
    Die letzten fehlenden Balken werden verladen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410801
    Technikcheck in der Fahrzeughalle © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410804
    Jedes Fach wird auf Vollständigkeit und Einsatzbereitschaft kontrolliert © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410807
    An Masken und Desinfektionsmittel kommt keiner vorbei © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410811
    Büroeinschränkung in der Corona-Zeit im Verwaltungsgebäude des THW © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410812
    Jede zweite Toilette ist vorsichtshalber gesperrt worden © Bernd Günther
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    Maximal drei Helfer pro Spindzeile dürfen in den Gang © Bernd Günther
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    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita "Rappelkiste" in Pattensen – Kita Corona© pixabay

Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen

5. Juni 2020/in Region Hannover

PATTENSEN (bg). Die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Pattensen ist wegen einer Covid-19-Infektion bei einer Mitarbeiterin zurzeit geschlossen. Vermutlich hatte sich die Mitarbeiterin der Kita im eigenen privaten Umfeld infiziert. Die Einrichtungsleitung der Kita reagierte schnell und besonnen. Sie informierte umgehend die Stadt Pattensen, das Gesundheitsamt und die Eltern.

Die DRK Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover gemeinnützige GmbH bestätigte uns auf Anfrage den Fall und erläuterte kurz den Ablauf.

Demnach hatte die Mitarbeiterin bis zum 28. Mai in der Kita gearbeitet und war dann nach Kenntnisnahme einer Covid-19-Erkrankung in ihrem privaten Umfeld vorsorglich am nächsten Tag selber in Isolation gegangen. Sie nahm sofort mit ihrem Hausarzt und dem Gesundheitsamt Kontakt auf.

Alle Eltern wurden bereits im Vorfeld von dem Verdachtsfall informiert. Am 2. Juni erfolgte die Probenentnahme auf Anweisung des Gesundheitsamtes bei der betroffenen Mitarbeiterin der Einrichtung. Der Test wurde am 4. Juni positiv bestätigt. Das DRK reagierte darauf umgehend und ordnete die Schließung der Einrichtung an.

Die Quarantänemaßnahmen werden bis einschließlich 11. Juni nach Vorgabe des Gesundheitsamtes andauern, so dass die Kindertagesstätte voraussichtlich am Freitag, den 12. Juni, wieder in Betrieb gehen kann. Von der Quarantäne betroffen sind fünf Kinder und alle Mitarbeiter in der Einrichtung. Weitere Personen sind nach Angabe des DRK nicht betroffen.

Die Bereichsleitung Silke Tormann vom DRK bestätigte uns in einem Telefonat, dass zu jederzeit ein intensiver Kontakt zwischen der Stadt Pattensen quasi fast per „Standleitung“, dem Gesundheitsamt und der Einrichtungsleitung unterhalten wurde. Sie betonte nochmals, dass alle betroffenen Mitarbeiterinnen, vor allem aber die Einrichtungsleitung der Kita „Rappelkiste“, sehr umsichtig mit der Situation umgegangen sind. Eine vorsorgliche, offene und zeitnahe Information aller Betroffenen hatte hier oberste Priorität für das DRK.

JUH Motorradstaffel© JUH LV Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Stauhelfer starten jetzt in die Saison

4. Juni 2020/in Region Hannover

Hannover. Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen sind wieder auf den Autobahnen unterwegs. Im Normalfall starten die Helfer auf zwei Rädern im März in die Saison. Doch leider nicht in diesem Jahr. Der Grund: Corona (SARS CoV-2-Virus) und die umfangreichen Einschränkungen beruhend auf der „Niedersächsischen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte“. Nach sinkenden Infektionszahlen folgen nun die Lockerungen. So auch in der Tourismus-Branche. Ein guter Moment für die Motorradstaffeln, auf die Autobahnen zurückzukehren.

„Die Corona-Pandemie hat den Start der Stauhelfer-Saison unmöglich gemacht. Zum einen blieben die Urlauber zu Ostern zu Hause und somit die vollen Straßen aus und zum anderen mussten die Ressourcen anders eingeteilt werden: dazu gehörten besonders die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die beim möglichen Katastrophenfall für Einsätze an anderer Stelle zurückgehalten werden mussten,“ sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Der Katastrophenfall ist nicht eingetreten. Herausforderungen waren dennoch zu bewältigen: „Es musste ein Hygienekonzept erarbeitet werden, das die Vorgaben aus der Politik berücksichtigt und die Fahrer und auch die Menschen, die in ihren Autos unterwegs sind, schützt und trotzdem die Arbeit nicht behindert,“ sagt Renken. Die Verantwortlichen in den Verbänden haben sich mit den Vorgaben zur Hygiene auseinandergesetzt: Handschuhe und Visier sind aufgrund der Einsatzkleidung der Stauhelfer gegeben. Informationen zu Abstandsregelungen, Verhalten in Notfällen und bei Corona-Verdachtsfällen sowie das fachgerechte Desinfizieren der Ausrüstung und Motorräder wurde besprochen und die Beteiligten vor Ort informiert.

Zu Himmelfahrt und Pfingsten sind weitere Lockerungen für Reisende, Hoteliers, Campingplatzbetreiber und Besitzern von Ferienwohnungen beschlossen worden: Die erste große Reisewelle in diesem Jahr verlief glücklicherweise normal und ohne besondere Vorkommnisse. „Es ist für uns ganz klar, dass wir uns wieder auf den Sattel schwingen und helfen: Alle Staffelmitglieder sind motiviert und freuen sich, dass es wieder losgeht,“ sagt Renken.

Die Johanniter-Stauhelfer sind regulär von März bis Oktober rein ehrenamtlich und überwiegend spendenfinanziert unterwegs. In dieser Zeit sind die über 60 Ehrenamtlichen auf ihren insgesamt 16 Motorrädern nicht nur als Erstversorger im Einsatz, sondern unterstützen bei besonders heißem Wetter und immer dichter werdenden Verkehr auch mit Wasser, Stofftieren und Snacks. Zudem werden sie im Bevölkerungsschutz eingesetzt, etwa bei Bombenräumungen, Unfallabsicherungen, der Bildung von Rettungsgassen und anderen Notlagen.

Hilfe, die ankommt!

In der aktuellen Situation sind die Johanniter ganz besonders auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Viele ehrenamtliche Helfer sind für die Menschen im Einsatz und engagieren sich wie die Motorradstaffel freiwillig und unentgeltlich. Insbesondere für spezielle Ausstattung und Ausrüstung wie Schutzbekleidung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit Spenden unterstützen möchte, nutzt bitte dazu gerne folgende Kontoverbindung:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18
BIC: BFSWDE33XXX
VWZ: Spende/Ehrenamt

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725© Bernd Günther

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen

3. Juni 2020/in Region Hannover

LAATZEN. Am Dienstagabend (03.06.2020) gegen 21 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem leerstehenden ehemaligen Hotel an der Karlsruher Straße in Laatzen.

Es brannte in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss. Das Feuer konnte schnell, durch einen Trupp mit Atemschutz gelöscht werden. Im Anschluss, wurde das gesamte verqualmte Gebäude, durch mehrere Atemschutztrupps, auf weitere Brandstellen und Personen durchsucht. Eingesetzt waren auch zwei Druckbelüfter, um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Die Stadtfeuerwehr Laatzen war mit insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen und dem DRK-Rettungsdienst aus Laatzen vor Ort.

  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410720
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410722
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410724
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410729
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
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    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410732
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
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    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
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