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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Ab Samstag gilt eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Deutschland – Testpflicht

Ab Samstag gilt eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Deutschland

6. August 2020/in Region Hannover, Reisen

BERLIN. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass für Reiserückkehrer aus ausgewiesenen Risikogebieten am Samstag (8. August) in Deutschland bei Einreise eine Testpflicht besteht.

Somit setzte Spahn seine Ankündigung zu einem verpflichtenden Test heute um. Die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, wenn man aus Riskiogebieten einreist, galt ja schon länger.

Laut Spahn werden zurzeit in Deutschland bei Corona-Tests ca. 1% der Test positiv bestätigt. Seit letzten Samstag werden an Flughäfen freiwillige Tests bei Reiserückkehrern angeboten. Dort ist der Prozentsatz an Positivergebnissen jetzt schon teilweise über 2%.

Zusätzlich zu den Testzentren an deutschen Flughäfen, die in Hannover von den Johannitern betrieben wird, sind nun auch unterschiedliche Testzentren für Rückreisende auf dem Landweg eingerichtet worden. Dieses ist im Bereich der Region Hannover im Moment das Corona-Testzentrum des DRK-Region Hannover in Empelde. Vor allem aus dem Bereich der Türkei kommen viele Reiserückkehrer mit ihren eigenen Fahrzeugen aus dem Urlaub zurück. Nur einige Provinzen in der Türkei sind als Riskiogebiete ausgenommen worden.

Corona-Tests, die Urlauber im Urlaubsland vor Einreise durchführen lassen haben, dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Spahn räumte ein, dass es zurzeit noch etwas holprig mit der Durchführung der Tests anläuft. Er danke aber ausdrücklich allen Beteiligten für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung beim Aufbau der Teststrukturen.

Das Robert Koch-Institut hat heute erstmals seit Mai mitgeteilt, dass sie mehr als 1.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet haben. Der R-Faktor ist in den letzten Tagen leicht gesunken.

Ein Verstoß gegen die angeordnete Testpflicht ist bußgeldbewehrt. Unabhängig von einer Weigerung zum Test nach Rückreise aus einem Risikogebiet ist dann die 14-tägige häusliche Quarantäne zwingend einzuhalten. In diesem Zeitraum ist ein Verlassen der häuslichen Wohnung oder der Empfang von Besuchen untersagt.

Zu der vom Bund beschlossenen Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann:

„Das Virus reist mit. Das zeigen die ersten freiwilligen Tests der vergangenen Tagen. Deswegen ist es wichtig, dass auf die freiwillige Regelung jetzt die Pflicht zum Testen folgt. Wer in ein Risikogebiet reist, trägt eine besonders große Verantwortung – nicht nur für sich und seine eigene Gesundheit, sondern auch für alle anderen Menschen in seinem Umfeld! Es sind nur zwei Anrufe erforderlich: einer bei der Hausarztpraxis, um einen Testtermin zu vereinbaren, und ein Anruf beim Gesundheitsamt, um seine Ankunft zu Hause zu melden.“

DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2211© Bernd Günther

DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf

4. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / EMPELDE. Erst letzten Freitag hatten das Deutsche Rote Kreuz sein Testzentrum im Katastrophenschutzzentrum am Standort Empelde heruntergefahren. Doch schon am Montag dieser Woche nahmen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover ihren Dienstbetrieb auf Anforderung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) auf. 

Zielgruppe dieses Testzentrums sind nicht, wie am Flughafen, die rückreisenden Fluggäste, sonder die Urlauben, die mit Bus, Bahn, eigenem Auto oder per Schiff aus dem Ausland wieder nach Deutschland eingereist sind. Noch ist der Corona-Test freiwillig und kostenlos für Reiserückkehrer innerhalb der ersten 72 Stunden nach Einreise.

Bald kann aber zumindest für Reiserückkehrer aus vom Robert Koch-Institut (RKI) definierten Risikoländern der Test zur Pflicht werden. Dieses plant zumindest Gesundheitsminister Jens Spahn, der in Kürze für die Umsetzung sorgen will.

Im Moment wird das Corona-Testzentrum auf Anforderung der KVN Mo. – Fr. im Zeitraum von 18:00 – 22:00 Uhr mit ca. 15 Einsatzkräften und Ärzten besetzt. An Wochenenden sind keine Testungen vorgesehen. Ein Test kann aber nur durchgeführt werden, wenn ein Hausarzt über das KVN-System eine Testung für Reiserückkehrer anfordert. Bei dem heutigen Termin, der für diesen Tag angemeldete 122 Testungen vorsieht, musste eine Person von den DRK-Mitarbeitern ohne Test sogar freundlich weggeschickt werden. Die Person hatte sich einfach zum Testzentrum in der Hoffnung aufgemacht, auch ohne hausärztliche Anweisung einen Test zu bekommen.

Angemeldete Personen erhalten über das EDV-System per SMS einen Nummerncode, der dann gleich beim Betreten des Geländes von DRK-Helfern kontrolliert wird. Erst wenn dieser mit den Unterlagen des DRK übereinstimmt, werden die Personen zum Testen in die Fahrspur gelassen.

Laut dem Pressesprecher der KVN, Dr. Uwe Köster, ist die zahlenmäßige Entwicklung dieser, speziell auf Reiserückkehrer ausgerichteten Corona-Tests, noch nicht absehbar. Das System wird angefahren, behält aber sicherlich noch die eine oder andere offene Organisationsfrage bereit. Eine Ausweitung des Dienstbetriebes für dieses Testzentrum ist zwar vorerst nicht geplant, aber man hat verschiedene Szenarien im Hinterkopf. Dazu zählt auch unter Umständen der Umzug zurück auf das Messegelände, wenn Kapazitätsgrenzen erreicht werden.

Vorteil für uns ist, so Christian Niemüller vom DRK, hauptamtlich zuständig für den Bereich Katastrophenschutz / Bereitschaften in der DRK-Region Hannover, dass durch die extrem kurze Unterbrechung von nur einem Wochenende wir schnell wieder in die bewährte Routine gehen können. Das Testzentrum ist vom DRK mehrere Monate seit Corona-Ausbruch in unterschiedlichen Größenordnungen betrieben worden. Dieses merkte man den Helferinnen und Helfern aus den DRK-Bereitschaften auch an. Sie nahmen gelassen und routiniert wie schon Wochen zuvor einfach ihren Dienst wieder auf.

  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2202
    Gleich an der Zufahrt zum DRK Gelände werden die zum Test angemeldeten Personen in Empfang genommen © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2205
    Zurzeit reichen zwei Spuren aus, um Reiserückkehrer zügig einem Corona-Test zu unterziehen © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2210
    Das Corona-Testzentrum im Katastrophenschutzzentrum der DRK-Region Hannover © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2211
    Die ersten angemeldeten Reiserückkehrer stehen zum Test an © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2212
    Das Corona-Testzentrum im Katastrophenschutzzentrum der DRK-Region Hannover © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2214
    Das Material zur Probenentnahme steht bereit © Bernd Günther
  • DRK Region-Hannover nimmt Betrieb des Corona-Testzentrums in Empelde wieder auf – BGPress 2220
    Ein Arzt nimmt den notwendigen Abstrich aus dem Rachenraum vor © Bernd Günther
Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

4. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Direkt aus dem Urlaubsflieger zum Corona-Test – so läuft es seit vergangenem Mittwoch am Flughafen Hannover. 3.300 Urlaubsrückkehrinnen und -rückkehrer und damit 30 bis 40 Prozent der Reisenden haben sich bereits freiwillig testen lassen – ein guter Zuspruch, findet Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Heute machte sie sich ein Bild vor Ort, sprach mit Organisatoren und Reisenden. „Das Angebot für die Reisenden ist vor allem niedrigschwellig. Noch bevor man die Heimfahrt antritt, gibt es die Möglichkeit eines Corona-Tests. Ich bin sehr beindruckt von der Organisation und danke den Verantwortlichen des Flughafens, der Region Hannover und der Johanniter Unfall-Hilfe. Das Testzentrum wurde schnell eingerichtet, als klar war, dass diese Testmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Jetzt läuft der Betrieb hier so routiniert und professionell, dass es den Reisenden sehr leicht gemacht wird. Hat man sich auf der Reise mit dem Virus infiziert, kann der Test einen wichtigen Beitrag leisten, andere nicht zu gefährden und das Virus nicht weiter zu verbreiten.“

Die Bilanz nach einer Woche Testungen zeigt bei 16 Fluggästen von insgesamt 1.705 getesteten Personen eine Infektion. „Ich hoffe, dass diese Quote weiter so stabil niedrig bleibt. 1 Prozent klingt vielleicht wenig, aber jedem muss klar sein, dass schon wenige unerkannt Erkrankte ein großes Risiko darstellen“, so die Ministerin.

Da der Test lediglich eine Momentaufnahme darstellt, ruft die Gesundheitsministerin weiter zur Vorsicht auf: „Wir haben es alle in der Hand, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt. Egal ob auf Reisen oder im Alltag zu Hause, wir müssen weiter auf Abstand und Hygiene achten!“

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich in häusliche Isolierung zu begeben und das Gesundheitsamt am Wohnort zu informieren.

Seit dem 1. August kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten wird zurzeit auf Bundesebene vorbereitet.

Die Kosten dafür werden seit dem 1. August vom Bund übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise gemacht wird. Reisende sollten sich an ihre Hausarztpraxis bzw. außerhalb der Sprechzeiten an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 oder ihr Gesundheitsamt wenden.

Neben dem Testzentrum am Flughafen wird die Kassenärztliche Vereinigung flächendeckend Testzentren einrichten. Diese werden in den nächsten Tagen sukzessive in Betrieb gehen.

Reisende, die sich nicht direkt als Fluggast am Flughafen testen lassen können, müssen in der Arztpraxis beispielsweise durch einen Boarding-Pass, ein Ticket oder eine Hotelrechnung glaubhaft nachweisen, dass ein Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Reisende finden alle wichtigen Informationen zum Testzentrum am Flughafen unter https://www.hannover-airport.de/rund-ums-fliegen/coronavirus-passagierinformationen/

Nach Angaben der Johanniter sind inzwischen 3.316 Personen (Stand 04.08.2020 6:00 Uhr) am Airport getestet worden. Die Johanniter arbeiten im Corona-Testzentrum am Airport in drei Schichten mit jeweils 15 Mitarbeitern. Sechs Ortsverbände mit rund 120 Helfern und Mitarbeitenden aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte sind aktuell im Einsatz: Federführend der Nordhannoversche Ortsverband um Einsatzleiter Helge Vogelsang, der durch die Ortsverbände Hannover-Wasserturm, Wunstorf-Steinhuder Meer, Aller-Leine, Landesbergen und Deister unterstützt wird. Die ehren- wie hauptamtlichen Johanniter kümmern sich mit ihrem medizinischen Know-how und ihren Erfahrungen im Bevölkerungsschutz – angefangen von den Komponenten Logistik und Kommunikation, also von Strom, Wasser, Internet über Schutz- und Testmaterial bis zur Büroausstattung, um die Sorgen und Nöte der Reisenden am Flughafen Langenhagen.

  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2060
    Gut abgeschirmt befindet sich das Corona-Testzentrum im Bereich der Ankunftsebene am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062
    Das Corona-Testzentrum der Johanniter am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2071
    Hinweisschilder weisen den Reiserückkehrern den Weg zum Testzentrum am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2080
    Material zur Probenentnahme liegt bereit © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2093
    Gesundheitsministerin Carola Reimann informiert sich über das Corona-Testzentrum für rückkehrende Fluggäste aus dem Ausland © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2117
    Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2124
    Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2131
    Der vorgelagerte Registrierungsbereich für Fluggäste, die sich freiwillig testen lassen wollen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2135
    Eine Helferin der Johanniter warten an einer Registrierungsstelle auf die nächsten Flugäste © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2136
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2159
    Gesundheitsministerin Reimann informiert sich über die Probenentnahme © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2160
    Ein Fluggast übergibt die notwendigen Unterlagen zur Durchführung der Probe an den Johanniter-Mitarbeiter © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2170
    Probenentnahme bei einem Fluggast nach Ankunft am Flughafen Langenhagen.

 

Ausbildungsstart bei der Stadt Langenhagen – Auszubildende Langenhagen

Ausbildungsstart bei der Stadt Langenhagen

4. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am 03.08.2020 liegt ein bisschen Nervosität in der Rathaus-Luft. Für die neuen Auszubildenden und eine neue Anwärterin ist heute der erste Arbeitstag gekommen.

Und der startete ganz offiziell: Bürgermeister Mirko Heuer hatte in den Ratssaal geladen und begrüßte seine neuen „Schützlinge“ persönlich zu diesem Ausbildungsbeginn der besonderen Art. Mit Alltagsmaske und Abstand heißt er die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich willkommen. Begleitet wird er dabei von Carsten Geese, Leiter der Personalabteilung und Ausbildungsleiter Patrick Lampe.

In ganz unterschiedlichen Bereichen werden sie zukünftig das Team erweitern:

Julia Sigosch, Leonie Lübke und Maike Holzkämper sind ab heute angehende Verwaltungsfachangestellte. In der dualen Ausbildung durchlaufen sie im Praxisteil verschiedene Stationen innerhalb der Verwaltung und besuchen im theoretischen Teil die Berufsschule oder das Niedersächsische Studieninstitut. Sabrina Sievers beginnt ein dreijähriges Studium als Stadtinspektor-Anwärterin und macht damit nach einigen Jahren Erfahrung innerhalb der Verwaltung den nächsten Schritt in den gehobenen Dienst. Marven Bendel bereichert die kommunale Kita Stadtmitte und beginnt dort seine Ausbildung zum Erzieher. Sein Wunsch ist es, hiermit den Grundstein für eine Zukunft als Leiter einer Kindertagesstätte zu legen. Außerdem neu im Team ist Lennart Reinke, der auf der städtischen Kläranlage seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik startet.

Geese freut sich über die Verstärkung: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie während der Ausbildung feststellen, dass Sie sich das Richtige ausgesucht haben.“ Und auch wenn der Start Corona-bedingt etwas anders verläuft als üblich, hofft Lampe, dass sich alle schnell einleben und im neuen Job wohlfühlen.

Heuer wünscht den neuen Kolleginnen und Kollegen viel Freude bei ihren kommenden Aufgaben und gibt nochmal einen Ausblick in die Zukunft: „Langenhagen bietet enormen Raum für Entwicklung. Das Schöne an unserer Stadtverwaltung ist, dass Sie eine große Bandbreite möglicher Berufe hat, und somit zukünftig auch Veränderungen möglich macht.“

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus – Corona Test DRK

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus

31. Juli 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER / HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund der aktuellen Aussagen des Bundesgesundheitsministers vom heutigen Freitag, 31. Juli, prüft die Region Hannover den kurzfristigen Aufbau weiterer Testkapazitäten. Mit dem angekündigten Erlass sollen ab Samstag, 1. August, allen Reiserückkehrerinnen und -rückkehrern auch freiwillige Tests auf Covid-19 angeboten werden.

Die von der Region Hannover beauftragte Johanniter-Unfall-Hilfe ist weiterhin am Flughafen zuständig und auf einen ersten möglichen Ansturm vorbereitet. Sie wird dort alle freiwilligen und verpflichtenden Tests für Fluggäste durchführen. Die kassenärztliche Vereinigung bereitet darüber hinaus aktuell eine Testmöglichkeit in Ronnenberg-Empelde vor. Dort sollen sich ab Montag Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer unabhängig von Reiseland oder Verkehrsmittel testen lassen können. Der Zugang zu diesen Testungen wird nach den derzeit vorliegenden Informationen über die Hausärzte geregelt.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin der sofortige Antritt einer in der Regel 14-tägigen Quarantäne. Sie kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig beendet werden.

Leichenbergung in Laatzen aus der Leine – Rettungsboot Laatzen

Leichenbergung in Laatzen aus der Leine

31. Juli 2020/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Ein Radfahrer entdeckte heute Morgen gegen 11 Uhr eine Leiche im Fluß Leine im Laatzener Ortsteil Grasdorf. Er verständigte umgehend die Polizei.

Um 11.08 Uhr rückten die ehrenamtlichen Helfer der Laatzener Ortsfeuerwehr mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle nahe dem Grasdorfer Wasserwerk aus. Dort sah man von der Brücke aus eine Leiche kopfüber an Ästen hängend.

Vom Rettungsboot aus bargen die Helfer den Mann aus dem Flußlauf. An einer günstigen Stelle brachten sie den Leichnam gegen 12 Uhr an Land. Unter einer Brücke wurde die Leiche anschließend von der Polizei untersucht. Ein östlich gelegener Wander- und Radweg entlang der Leine wurde deshalb gesperrt.

Nach ausgiebiger Reinigung der Einsatzutensilien rückte die Feuerwehr gegen 12.30 Uhr wieder zum Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg ein.  Das Boot brachten die Helfer mit der Drehleiter (Kranfunktion) an der Talstraße zu Wasser. Bis zum Wasserwerk wurde dann flußaufwärts gefahren.

Im Einsatz waren ein gutes Dutzend Helfer mit mehreren Fahrzeugen.

Stadt Langenhagen und DAK-Gesundheit zaubern „ein Lächeln ins Gesicht“ – Lächeln LGH

Stadt Langenhagen und DAK-Gesundheit zaubern „ein Lächeln ins Gesicht“

30. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mit kleinen Kunstwerken eine Freude bereiten: Das möchten 30 Kinder eines Sprachförderprogramms für Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund der Stadt Langenhagen. Dazu haben sie sich, gemeinsam mit ihren Gruppenleiterinnen Gana Miftari und Ayse Kartal an der Aktion „Wir zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht“ der DAK-Gesundheit Langenhagen beteiligt.

Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen hat die Corona-Pandemie besonders hart getroffen: Kontakt- und Besuchsbeschränkungen und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen führten nicht selten zu Isolation und Einsamkeit. Persönliche Besuche sind oft noch immer auf ein Minimum beschränkt. In dieser Zeit für ein Lächeln sorgen, ein bisschen Freude verbreiten – das wollten die Kids unter der Leitung von Koordinatorin Ilka Sommerfeldt und ihren Kolleginnen. Fleißig haben sie an vielen Nachmittagen gebastelt, geklebt und gemalt. So sind viele farbenfrohe kleine Objekte, Bilder oder Püppchen entstanden, die möglichst vielen älteren Mitmenschen ein Leuchten in die Augen zaubern werden.

Übergeben wurden die Bastelarbeiten an Stefanie Gödecke, Leiterin der DAK-Gesundheit Langenhagen. „Wir werden die vielen tollen Werke in den kommenden Wochen an unsere teilnehmenden Pflegeheime in der ganzen Region Hannover verteilen“, freut sich Gödecke über die Beteiligung, „und damit hoffentlich für viel Freude sorgen können.“

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung – Airport Testzentrum JUH

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung

30. Juli 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Um 2.20 Uhr erschienen heute Nacht die ersten beiden Urlauber im neuen Corona-Testzentrum am Hannover Airport. Ein junges Paar aus Herforth, braun gebrannt nach drei Wochen Urlaub im türkischen Izmir, durchlief Registrierung, Information und Abstrich und konnte das Testzentrum nach nur sechs Minuten wieder verlassen.

„Wir haben uns schon vor der Rückreise darüber informiert, was uns zuhause erwartet“, sagten die beiden. Auch wenn der Corona-Test derzeit noch freiwillig ist, eine 14-tägige Quarantäne statt des kurzen Zwischenstopps auf dem Weg nach Hause war für sie keine Option. Eine Quarantänepflicht gilt bei getesteten Personen allerdings auch bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses. Zwei Flüge aus dem Risikogebiet Türkei machten heute Nacht den Anfang. Insgesamt 70 Personen ließen sich zwischen 2.20 und 3.32 Uhr von den Johannitern testen, darunter auch einige Eltern mit ihren Kindern. Die Stimmung war ruhig. Alle Reisende blieben gelassen, selbst als die Wartedauer sich kurzzeitig etwas länger hinzog. Der Grund: Die Registrierung der Reiserückkehrer nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als der dann folgende Abstrich. „Hier werden wir schnell nachbessern und eine Lösung finden“, sagte Einsatzleiter Helge Vogelsang in der Nacht. Insgesamt aber war er mit dem Auftakt zufrieden: „Der Anfang ist gemacht.“

In nur zwölf Stunden hatten die Johanniter aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte, in Kooperation mit dem Hannover Airport, gestern das Corona-Testzentrum vor dem Terminal C (Ankunft) aufgebaut und in Betrieb genommen. Das Gesundheitsamt der Region Hannover als Auftraggeber rechnet täglich mit bis zu 800 Passagieren aus einem Corona-Risikogebiet. Für Hannover sind das aktuell Reisende aus den Ländern Weißrussland, Serbien und Türkei. Wer aus diesen Ländern kommt und sich testen lässt, bekommt einen QR-Code, über den sich 24 Stunden später das Testergebnis über eine App anfordern lässt.

Region startet Corona-Tests am Flughafen – Probenentnahme JUH

Region startet Corona-Tests am Flughafen

28. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ab Mittwoch, 29. Juli, können sich Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten auch am Flughafen Hannover freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Möglichkeit besteht für Rückkehrende am Mittwochabend. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium hat das Gesundheitsamt der Region Hannover die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Durchführung der Tests beauftragt.

Die Region ist damit – nach Gesprächen mit der Landesebene – vertraglich und im Vertrauen auf die bisherige Zusage der Übernahme der Kosten durch das Land auf der Basis der Regelung von Bund und Ländern eine Verpflichtung eingegangen. Eine erste Teststation wird auf einem der Parkdecks des Flughafens eingerichtet, die Vorbereitungen haben am heutigen Dienstagnachmittag (28. Juli) begonnen, der Aufbau wird Mittwoch im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Das Angebot richtet sich an Reisende aus Risikogebieten. Die Testungen sind bis Sonntag, 2. August zunächst freiwillig. Der Bund hat angekündigt, eine verpflichtende Testung für Rückkehrer aus Risikogebieten ab Montag einzuführen. Derzeit rechnet das Gesundheitsamt nach Angaben des Flughafens mit insgesamt rund 800 Reisenden täglich. „Der Test für Reisende aus Risikogebieten trägt dazu bei, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen.“ erläutert Cora-Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover. „Dem Flughafen Hannover bin ich sehr dankbar für die gute Kooperation und den zielführenden Austausch“.

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport:

„Wir begrüßen es sehr, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden, das Testzentrum am Hannover Airport so schnell in Betrieb gehen kann. Durch die Möglichkeit für Passagiere aus Risikogebieten, sich direkt nach der Ankunft testen zu lassen, erhöht sich für die Flugreisenden die Sicherheit. Dies wird sich auch positiv auf die Wiederbelebung des Flugverkehrs und der gesamten Touristikbranche auswirken.“

Neue Ultra-Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge bei der A2 in Hannover – Ultra Schnellladesäule

Neue Ultra-Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge bei der A2 in Hannover

28. Juli 2020/in Verkehr, Region Hannover

HANNOVER (PM). enercity eröffnet Hannovers erste Ultra-Schnellladesäule – und einen ganzen Ladepark dazu: nah an der A2 und direkt an der B6 ist im Norden Hannovers ein Ladepark mit vier leistungsstarken Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen und weiteren sechs 22-kW-Ladepunkten in Betrieb gegangen.

Der Ladepark an der Finca & Bar Celona Hannover an der Garbsener Landstraße 25 in Hannover-Marienwerder  gehört mit den Schnellladesäulen und dem ENERCON-Steuerungssystem E-Charger 600 mit modulierbarer Ladekapazität von bis zu 350 kW zu den leistungsfähigsten in Deutschland. Er bietet 100 Prozent Ökostrom, wie alle Ladestationen von enercity.

An insgesamt zehn neuen Ladepunkten können E-Mobilisten bei einem Restaurantbesuch ihre E-Fahrzeuge laden. Die vier Schnellladesäulen werden in Kürze auf 350 kW Ladeleistung ertüchtigt – vorläufig haben drei davon noch max.150 kW Leistung. Mit seiner Ladeinfrastruktur wird der von enercity betriebene E-Ladepark insbesondere den hohen Ansprüchen des DC-Ladens von Fernreisenden gerecht. Die Schnelllader können perfekt für eine Boxenstopp-Ladepause genutzt werden.

Kundenfreundliche Zahlungsmodalitäten an attraktivem Standort

enercity hält seine Stationen für alle Ladekartenanbieter offen. Bei diesen mit EnerCharge weiterentwickelten Schnellladesäulen lässt sich zusätzlich die einfache Bank- und Kreditkarten-Direktbezahlfunktion ohne irgendeine Vorabregistrierung nutzen. Vom 1. August bis zum 31. Oktober gewährt enercity einen Sonderpreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde – so günstig wie das Laden zu Hause.

Auf dem Parkplatz der Finca & Bar Celona Hannover können bis zu zehn E-Fahrzeuge gleichzeitig laden. Das Restaurant nahe der A2 gehört zur Gastrokette Celona Gastro GmbH, die vor allem in Norddeutschland vertreten ist. Die Zusammenarbeit zwischen der Celona Gastro und enercity geht über Hannover hinaus, um auf den Parkplätzen der Restaurants weitere Ladestationen zu errichten und zu betreiben. Aktuell ist ein weiterer Ladepark in Oldenburg in Bau, weitere Projekte folgen sukzessive.

Innovative Netz-Technik

Klimafreundliche E-Mobilität ist nicht ohne Ökostrom wie etwa aus Windenergie denkbar. Daher kommen im E-Charger 600 neben der innovativen Gleichstromwandler- und Schaltgerätetechnik von PowerInnovation als Kernkomponenten auch ENERCON-Wechselrichter, wie sie in Windenergieanalagen verbaut sind, zum Einsatz. Damit ist es nicht nur möglich, Fahrzeugbatterien im Idealfall für eine 400 Kilometer lange Fahrt in weniger als zehn Minuten zu laden, gleichzeitig kann das Versorgungsnetz stabilisiert und gestützt werden. Nach den bisherigen Prototypen- und Test-Installationen des E-Charger 600 befindet sich im E-Ladepark an der A2 das erste öffentlich zugängliche Projekt mit dem E-Charger-Serienmodell.

Eine eigene Netzstation mit einem speziellen Mittelspannungs-Trafo ist das Bindeglied zwischen dem Stromnetz und den E-Ladestationen. Die hier eingesetzte Ormazabal E-Mobility-Station enthält einen speziellen Trafo, der für die Belastung durch die Ladetechnik ausgelegt ist und eine dafür optimierte Kühlung aufweist. Die Beton-Kompaktstation entspricht somit den hohen Anforderungen an die Netzanbindung eines E-Ladeparks.

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