BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr Langenhagen übt

Feuerwehr Langenhagen trainiert Ernstfall bei Reemtsma

4. Juli 2025/in Region Hannover

Komplexes Szenario mit Rauch, Leckage und Verletzten geübt.

LANGENHAGEN (redu). Die Ortsfeuerwehr Langenhagen hat am Donnerstagabend eine groß angelegte Einsatzübung bei der Reemtsma Cigarettenfabrik durchgeführt. Dabei wurde ein Gefahrgutunfall mit Rauchentwicklung und mehreren Verletzten simuliert.

Am Donnerstagabend führte die Ortsfeuerwehr Langenhagen eine umfangreiche Übung auf dem Gelände der Reemtsma Cigarettenfabrik in Langenhagen durch. Das Szenario stellte eine kombinierte Lage mit ausgetretener Flüssigkeit, starker Rauchentwicklung und mehreren verletzten Personen dar.

Die Alarmierung der rund 40 beteiligten Einsatzkräfte erfolgte um 18:55 Uhr über digitale Meldeempfänger. Gegen 19:05 Uhr trafen die Feuerwehrfahrzeuge vor Ort ein. In einem Produktionsnebengebäude war eine farblich markierte Flüssigkeit aus einem IBC-Behälter ausgetreten. Zeitgleich wurde die Halle künstlich verraucht, um die Sichtverhältnisse realistisch einzuschränken.

Drei verletzte Personen waren zu retten – zwei wurden durch Reemtsma-Mitarbeitende gespielt, eine durch eine Übungspuppe dargestellt. Die Rettung erfolgte je nach Lage über das Treppenhaus, mit Schleifkorbtrage und Bergetuch sowie mithilfe einer Drehleiter. Eine besonders fordernde Aufgabe stellte die Rettung eines nicht gehfähigen Patienten von einer Empore dar.

Zusätzlich wurde innerhalb der Übung ein Atemschutznotfall simuliert. Die Leckage befand sich in einem schwer zugänglichen Bereich, was die Lageeinschätzung erschwerte. Die Feuerwehr nutzte das Szenario zur Erprobung der Menschenrettung, Lageerkundung und Einsatzkoordination.

Auch Reemtsma prüfte im Rahmen der Übung betriebliche Abläufe. Die Vorbereitung der Übung lag bei den Zugführern Karsten Patz und Martin Bombach und wurde in Abstimmung mit dem Unternehmen über drei Monate geplant.

Die Übung endete gegen 19:55 Uhr. Im Anschluss folgte ein gemeinsames Grillen auf dem Werksgelände. Beide Seiten bewerteten die Zusammenarbeit als erfolgreich.

Feldbrand Garbsen

Großbrand auf Feld bei Garbsen: 100 Kräfte im Einsatz

3. Juli 2025/in Region Hannover

Löschmaßnahmen mit Landwirten und Drohne stoppen Flammen auf 5 Hektar.

GARBSEN (redu). Ein Brand einer Ballenpresse bei Osterwald Oberende hat am Donnerstagabend ein Feldfeuer ausgelöst. Rund 100 Einsatzkräfte waren nötig, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Am Donnerstag gegen 17.40 Uhr geriet auf einem Feld am Auterweg in Osterwald Oberende eine Ballenpresse in Brand. Durch die Trockenheit und den Wind breiteten sich die Flammen rasch auf das angrenzende Stoppelfeld aus und zogen sich Richtung Süden weiter.

Die Stadtfeuerwehr Garbsen alarmierte die Ortsfeuerwehren Osterwald Oberende, Osterwald Unterende, Frielingen sowie den Einsatzleitwagen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden weitere Löschfahrzeuge mit Wassertanks aus Berenbostel, Garbsen und Horst hinzugezogen. Insgesamt beteiligten sich über 100 Kräfte an der Brandbekämpfung.

Mehrere Landwirte unterstützten die Feuerwehr mit Traktoren, Pflügen, Eggen und Wasserfässern. So konnte die Ausbreitung des Feuers verlangsamt werden. Dennoch griff das Feuer auf ein weiteres Feld über. Ein Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover mit 10.000 Litern Wasser wurde ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Eine Drohne kam zum Einsatz, um die Ausbreitung des Feuers aus der Luft zu überwachen. Am Ortseingang von Osterwald wurde ein Hydrant als Wasserentnahmestelle eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken sicher. Ersatz für verbrauchtes Schlauchmaterial wurde von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neustadt geliefert.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Gegen 20 Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte wieder abrücken. Insgesamt brannte eine Fläche von rund 500 mal 100 Metern.

Während des laufenden Einsatzes wurde gegen 18.45 Uhr ein weiterer Brand auf einem Balkon im Stadtteil Auf der Horst in Garbsen gemeldet. Die Feuerwehren aus Garbsen, Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen wurden alarmiert. Ein brennender Plastikstuhl konnte dort jedoch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden.

Sirene

Neue Mittel für Sirenen: Region Hannover investiert in Warnsysteme

3. Juli 2025/in Region Hannover

Region Hannover stellt drei Millionen Euro für den Ausbau des Sirenennetzes bereit.

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover fördert ab sofort gezielt den Ausbau und die Modernisierung von Sirenen in ihren Umlandkommunen. Das Programm soll bestehende Lücken in der Warninfrastruktur schließen und umfasst ein Volumen von drei Millionen Euro.

Mit einem neuen Förderprogramm will die Region Hannover die Warninfrastruktur in ihren Umlandkommunen stärken. Im Zentrum steht dabei der Ausbau und die Erneuerung von Sirenenanlagen. Das Programm läuft über drei Jahre und stellt jährlich eine Million Euro zur Verfügung. Ziel ist es, ein flächendeckendes Warnsystem sicherzustellen, das insbesondere bei Gefahrenlagen schnell und effektiv Alarm schlagen kann.

Nach Angaben der Regionsverwaltung werden Sirenen weiterhin als wesentliches Instrument zur Warnung der Bevölkerung betrachtet. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, betont die Bedeutung: „Sirenen sind ein unverzichtbares Element unseres Warnsystems.“ Sie seien dort besonders wichtig, wo ein schnelles und flächendeckendes Erreichen der Bevölkerung notwendig ist. Außerdem dienen sie vielerorts der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren.

Der Bedarf in der Region Hannover (ausgenommen die Landeshauptstadt) wird auf 575 Anlagen geschätzt. Bisher wurden 28 davon durch Fördermittel von Bund und Land abgedeckt. Das neue Programm der Region soll helfen, den übrigen Bedarf zu decken. Gefördert werden elektronische Sirenenanlagen – ob auf Dächern, Gebäuden oder freistehend – sowie Steuerungsempfänger. Für jede Anlage stehen pauschal 5.300 Euro brutto an Fördermitteln zur Verfügung, unabhängig vom konkreten Typ oder vom Umfang der Maßnahme.

Die Region verfolgt mit dem Programm ein umfassendes Konzept der Warnung. Sirenen sind dabei für die erste akustische Alarmierung zuständig. Weitere Medien wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps, Internetseiten oder digitale Anzeigetafeln sollen ergänzend informieren und konkrete Handlungsempfehlungen geben. Dieser sogenannte Warn-Mix gilt als zeitgemäßes Modell für den Bevölkerungsschutz.

Da Bund und Land Niedersachsen aktuell keine weiteren Förderungen für Sirenenanlagen in Aussicht stellen, übernimmt die Region Hannover mit ihrem Programm eine eigenständige Rolle. Sie will damit eine bestehende Förderlücke schließen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger erhöhen.

Vorabinfo Gewitter

Schwere Gewitter in Region Hannover erwartet

1. Juli 2025/in Region Hannover

Unwettervorwarnung für den 2. Juli – erhebliche Risiken durch Sturm und Starkregen.

HAMBURG (redu). Der Deutsche Wetterdienst warnt für Mittwoch, 2. Juli 2025, in der Region Hannover vor schweren Gewittern. Zwischen 16 und 23 Uhr kann es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Die Bevölkerung wird gebeten, Schutzmaßnahmen zu treffen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstagabend eine Vorabinformation für eine mögliche Unwetterlage in der Region Hannover veröffentlicht. Demnach ist am Mittwoch, 2. Juli, zwischen 16:00 Uhr und 23:00 Uhr mit schweren Gewittern zu rechnen.

Auslöser der Wetterlage ist eine Kaltfront, die sich von Benelux aus ostwärts über Deutschland hinweg bewegt. In ihrem Vorfeld können sich am Nachmittag und Abend teils heftige Gewitter bilden. Diese sollen in der Nacht zum Donnerstag langsam an Intensität verlieren, besonders im Nordosten und in der Mitte des Landes.

Die möglichen Auswirkungen sind erheblich. Der DWD nennt Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde, lokal auch bis zu 60 Litern. Zudem wird vor Hagelkörnern mit einem Durchmesser von etwa zwei Zentimetern gewarnt. In besonders betroffenen Gebieten könnten Hagelkörner sogar vier Zentimeter erreichen.

Auch der Wind wird zur Gefahr: Erwartet werden Sturmböen bis zu 105 km/h, in Einzelfällen sogar orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 und 130 km/h.

Die Kombination aus Wind und starker Belaubung der Bäume erhöht das Risiko für umstürzende Bäume und herabfallende Äste deutlich. Weiterhin besteht die Gefahr durch lose Dachziegel und andere größere Gegenstände, die durch Böen mitgerissen werden könnten.

Der Wetterdienst empfiehlt, sich bei Ankündigung nahender Gewitter nicht im Freien aufzuhalten. Auch wird vor erheblichen Beeinträchtigungen im Straßen- und Bahnverkehr gewarnt. Verkehrsteilnehmende sollten besondere Vorsicht walten lassen und sich vorab über die aktuelle Lage informieren.

Diese Vorabinformation dient als frühzeitiger Hinweis auf eine mögliche Unwetterlage mit hohem Gefahrenpotenzial. Sie soll es Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung ermöglichen, notwendige Schutzmaßnahmen vorzubereiten.

Da genaue Angaben zu Ort, Intensität und Zeitpunkt lokaler Gewitter erst bei konkreten amtlichen Warnungen erfolgen können, empfiehlt der DWD, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen. Aktualisierte Warnungen und Hinweise finden sich unter anderem auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes.

Julia Fürst

Julia Fürst leitet jetzt Abfallbetrieb aha

1. Juli 2025/in Region Hannover

Julia Fürst übernimmt Geschäftsführung des Abfallwirtschaftsbetriebs aha.

REGION HANNOVER (redu). Zum 1. Juli 2025 hat Julia Fürst die Geschäftsführung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) übernommen. Die 42-jährige Betriebswirtin bringt umfassende Erfahrung aus der kommunalen Entsorgungswirtschaft mit und folgt auf Thomas Schwarz.

Mit dem Wechsel an der Spitze von aha ist eine neue Phase für einen der größten kommunalen Abfallwirtschaftsbetriebe Deutschlands eingeläutet. Julia Fürst, zuletzt in leitender Funktion bei Gelsendienste in Gelsenkirchen tätig, übernahm am 1. Juli 2025 die Geschäftsführung des hannoverschen Entsorgungsunternehmens.

Die studierte Betriebswirtschaftlerin war seit 2016 bei Gelsendienste beschäftigt. Dort sammelte sie umfassende Erfahrungen im Bereich Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst. 2020 übernahm sie die Leitung der Abteilung Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft. In dieser Position verantwortete sie die sichere und effiziente Sammlung und Entsorgung von Abfällen sowie die Wertstofferfassung im gesamten Stadtgebiet.

In ihrer neuen Funktion bei aha will Fürst bestehende Strategien ausbauen und weiterentwickeln – insbesondere in den Bereichen Klima- und Ressourcenschutz, Digitalisierung und kundenorientierte Kommunikation. „Abfallwirtschaft trägt wesentlich zum Klimaschutz bei“, betont Fürst. „Zukunftsorientierte Technologien machen es möglich, ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich leistungsfähig zu bleiben.“

Ein zentrales Anliegen der neuen Geschäftsführerin ist es, den Kundinnen und Kunden eine transparente und verlässliche Dienstleistung zu bieten. Ergänzend dazu will sie betriebswirtschaftliche und gebührenrechtliche Maßnahmen anpassen, um Qualität, Stabilität und Wachstum des Unternehmens langfristig abzusichern.

Die neue Leitung steht unter dem Vorzeichen von Kontinuität und Innovation zugleich. Fürst folgt auf Thomas Schwarz, der seit 2016 an der Spitze von aha stand und den Betrieb über fast ein Jahrzehnt geprägt hat. Seine Amtszeit endete planmäßig zum 30. Juni 2025.

Maik Renneberg, stellvertretender Geschäftsführer von aha, begrüßt die neue Führung: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Fürst. Ihre Fachkenntnis und Führungserfahrung sind eine Bereicherung für das Unternehmen.“

Die Berufung von Julia Fürst zur Geschäftsführerin wurde bereits Anfang 2025 beschlossen. Ihr Vertrag ist zunächst auf fünf Jahre befristet. In dieser Zeit wird sie an der Weiterentwicklung eines Betriebs arbeiten, der mit rund 2.000 Beschäftigten zu den größten kommunalen Entsorgungsunternehmen in Deutschland gehört.

Neben den klassischen Aufgaben der Abfallbeseitigung und Stadtreinigung sieht Fürst auch in der Digitalisierung von Prozessen und in der Optimierung interner Strukturen große Potenziale. Sie will moderne Lösungen einsetzen, um Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig ökologische Standards weiter anzuheben.

Notfallkrankenwagen

Region Hannover verstärkt Rettungsdienst in Lehrte/Sehnde

30. Juni 2025/in Region Hannover

Region Hannover setzt auf erweiterten Rettungsdienst mit Notfallkrankenwagen.

REGION HANNOVER (redu). Ab dem 1. Juli 2025 wird der Rettungsdienst im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde um einen weiteren Notfallkrankenwagen (NKTW) verstärkt. Die Region Hannover reagiert damit auf steigende Anforderungen an die Versorgung bei Notfällen mit niedriger Dringlichkeit.

Die Region Hannover stellt ab Juli 2025 einen zusätzlichen Notfallkrankenwagen (NKTW) in Dienst. Das Fahrzeug ergänzt das bestehende Rettungsdienstangebot im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde. Laut Mitteilung der Region Hannover ist die Einführung des NKTW Teil einer Maßnahme, die zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) entwickelt wurde. Ziel ist es, die Einsatzkapazitäten bei sogenannten niederschwelligen Notfällen auszubauen.

Die Region Hannover sieht darin einen wichtigen Schritt, um Rettungswagen (RTW) für lebensbedrohliche Notfälle freizuhalten. Gerade bei weniger komplexen Einsätzen soll der NKTW künftig eine tragende Rolle übernehmen. Damit will die Region sicherstellen, dass hochqualifizierte Rettungsteams schneller für schwere Notfälle zur Verfügung stehen.

Im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde sind bisher vier RTW, ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie ein Krankentransportwagen (KTW) im Einsatz. Der neue NKTW ist mit zwei Rettungssanitäterinnen besetzt, von denen mindestens eine über eine erweiterte Ausbildung und praktische Erfahrung verfügt. Die medizinische Ausstattung des NKTW entspricht der eines RTW. Laut Region Hannover ist so eine gleichbleibend hohe Qualität in der Versorgung gewährleistet. Im Unterschied zum NKTW ist der RTW mit einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter besetzt.

Das Konzept sieht vor, mit dem NKTW vor allem Einsätze ohne Lebensgefahr zu übernehmen. Dadurch soll sich die Verfügbarkeit der RTW bei kritischen Einsätzen verbessern. Die Region reagiert mit dieser Erweiterung auf die stetig steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst und will so den Anforderungen einer wachsenden Bevölkerung gerecht werden.

Die Einführung des NKTW ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Rettungsdienstes in der Region. Ziel ist es nach Angaben der Verantwortlichen, die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu halten und zugleich flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Viel Trinken.

Kostenloser Online-Kurs: Sicher durch die Hitzewelle

30. Juni 2025/in Region Hannover

Hitze-Kurs der Johanniter mit Hinweisen für Risikogruppen und Helfende.

HANNOVER (redu). Mit einem kostenlosen Online-Kurs bieten die Johanniter Tipps und Hinweise, wie Menschen sicher durch extreme Hitzeperioden kommen. Der Kurs vermittelt Grundlagen der Hitze-Prävention, informiert über Erste-Hilfe-Maßnahmen und richtet sich besonders an Risikogruppen sowie deren Umfeld.

Die Sommer in Deutschland werden zunehmend heißer. Für 2024 rechnet das Robert Koch-Institut mit etwa 3.000 hitzebedingten Todesfällen. Schon 2023 starben bundesweit rund 3.200 Menschen an Folgen extremer Hitze. Neben Todesfällen steigt auch die Zahl von Notfällen wie Austrocknung, Hitzschlag und Herz-Kreislauf-Problemen.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Kinder sowie Personen, die beruflich direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Für diese Gruppen bieten die Johanniter nun ein kostenloses E-Learning-Angebot an. Unter www.johanniter.de/hitze-kurs können Interessierte lernen, wie sie Hitzeschäden vermeiden und bei Notfällen richtig reagieren.

Das Online-Angebot enthält eine interaktive Checkliste. Diese hilft dabei, Vorkehrungen in den eigenen vier Wänden zu treffen. Zudem vermittelt der Kurs Wissen über die Erkennung typischer Hitzeschäden wie Sonnenstich, Sonnenbrand und Hitzschlag.

Erste Anzeichen solcher Schäden können Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sein. Bei einem Sonnenstich sind Kopf und Nacken oft heiß und gerötet. Ein Hitzschlag zeigt sich durch einen heißen, roten Körper. Der Kurs beschreibt auch, wie Betroffene sofort geholfen werden kann: Sie sollten in den Schatten gebracht, der Kopf höher als die Beine gelagert und Kopf sowie Füße gekühlt werden.

Neben Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt der Kurs Ratschläge für den Alltag. Dazu zählen ausreichendes Trinken von Wasser, ungesüßten Tees oder Saftschorlen, leichte Mahlzeiten mit wasserreichem Obst und Gemüse sowie das Meiden von Anstrengungen in der Mittagshitze.

Die Johanniter empfehlen außerdem das Tragen luftiger Kleidung und einer Kopfbedeckung. Wer Medikamente einnimmt, sollte mit seinem Arzt klären, ob die Dosierung während Hitzewellen angepasst werden muss.

Laut Expertinnen und Experten wird die Zahl der Hitzeperioden in Zukunft zunehmen. Damit wächst auch der Bedarf an Information und Vorsorge. Mit dem E-Learning wollen die Johanniter einen Beitrag leisten, um Menschen zu sensibilisieren und zu schützen.

Erste Schritte zur Hitze-Prävention

  • Halten Sie sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, legen Sie bewusst Pausen ein.
  • Ideale Durstlöscher sind nicht-alkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur.
  • Tragen Sie luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung am besten mit Nackenschutz und verwenden Sie Sonnencreme mit ausreichend Lichtschutzfaktor.
  • Kühlen Sie zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser ab.
  • Essen Sie leichte Kost wie Salate sowie wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Tomaten und Gurken.
  • Stimmen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin die Verwendung von Medikamenten bei einer Hitzewelle ab und passen Sie Ihre Medikation gemäß der ärztlichen Rücksprache an.
Verhinderung eines Flächenbrandes

Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Flächenbränden

29. Juni 2025/in Region Hannover

Einsätze in Höver, Rethmar und an der B443 erfolgreich beendet.

SEHNDE (redu). Die Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde waren am Sonntag mehrfach im Einsatz. Ein Junge musste aus einer Toilettenkabine befreit werden. Zudem bekämpften Einsatzkräfte mehrere Flächenbrände in der Region.

Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Höver um 13:48 Uhr alarmiert. Im Schwimmbad in Höver war ein Junge nach dem Toilettengang eingeschlossen. Die Feuerwehr nahm Kontakt zu ihm auf und befreite ihn, indem sie Teile der Tür entfernte. Der Junge blieb unverletzt.

Während die Feuerwehrkräfte in Höver noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt waren, kam ein weiterer Alarm: Auf einem Getreidefeld nahe der B443 brannte es. Bereits auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung zu sehen. Die Leitstelle erhöhte sofort die Alarmstufe. Unterstützung kam von den Ortsfeuerwehren aus Wassel, Bolzum und Wehmingen. Auch die Feuerwehr Höver rückte mit einem Tanklöschfahrzeug nach.

Vor Ort verhinderten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Rapsacker. Dazu wurden Wasser aus den Fahrzeugtanks sowie Löschrucksäcke eingesetzt. Ein Landwirt zog mit einem Grubber Schneisen ins Feld, wodurch sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Rund 1.200 Quadratmeter Ackerfläche waren betroffen. Während der Löscharbeiten musste die B443 zeitweise voll gesperrt werden.

Am Abend, um 20:57 Uhr, rückte die Ortsfeuerwehr Rethmar zu einem Flächenbrand aus. Bei Eintreffen war das Feuer von Anwohnern bereits mit Gießkannen gelöscht worden. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle und übergab sie der Polizei. Ursache und Entstehung der Brände sind bislang unklar.

Insgesamt waren die Ortsfeuerwehren Höver, Müllingen-Wirringen, Bolzum, Wehmingen, Wassel und Rethmar im Einsatz. Eine Feuerwehrfrau musste wegen Kreislaufbeschwerden behandelt werden.

Kinderfeuerwehr

Spiel und Teamgeist bei Kinderfeuerwehr-Olympiade

29. Juni 2025/in Region Hannover

Sievershausen gewinnt Wettbewerb mit kreativem Feuerwehr-Gedicht.

LEHRTE (redu). Bei der Kinderfeuerwehr-Olympiade in Hämelerwald stellten 134 Kinder ihre Teamfähigkeit und Kreativität unter Beweis. Die Gruppe aus Sievershausen holte den Sieg, während spannende Aufgaben für Abwechslung sorgten.

Am Samstag, dem 28. Juni 2025, fand in Hämelerwald die Olympiade der Kinderfeuerwehren aus Lehrte und Mehrum statt. Insgesamt nahmen 134 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren teil. Ziel der Veranstaltung war es, Teamgeist, Geschicklichkeit und Kreativität der jungen Brandschützer zu fördern.

Organisiert wurde die Olympiade von David Czeczerski und seinem Team. Die Veranstaltung begann an der Grundschule Hämelerwald. Von dort aus starteten die Gruppen zu einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Hämelerwalder Wald. Auf ihrem Weg mussten die Kinder nicht nur verschiedene Stationen finden, sondern auch einen 112 Gramm schweren Stein suchen und ein selbstverfasstes Feuerwehr-Gedicht schreiben.

An den Stationen waren Geschick und Kreativität gefragt. So warfen die Kinder einen Feuerwehrstiefel möglichst weit, überwanden ein gespanntes Spinnennetz zwischen Bäumen und sammelten Wäscheklammern an einer Klopapierrolle. Beim Spiel „Montagsmaler“ malte ein Kind einen Begriff, den die anderen erraten mussten. Weitere Aufgaben waren Säckchenwerfen auf eine Lochwand, das Treffen eines Tennisballs mit einer von der Drehleiter hängenden Wasserflasche und das Stapeln von Papp-Ringen mit einem Strohhalm ohne Hände.

Nach dem ersten Teil versorgte der Verpflegungswagen der Regionsfeuerwehr Hannover die Kinder mit Nudeln und Tomatensoße. Anschließend folgten auf dem Schulgelände weitere Stationen, wie der „heiße Draht“, das „Cola-Flaschenziehen“ und das Basteln sowie Weitfliegen von Papierfliegern. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und unterschiedlichste Flieger flogen durch die Turnhalle.

Für Abkühlung sorgte der Besuch des Eismanns, der mit seinem Wagen auf den Pausenhof fuhr. Kinder und Betreuer durften sich ein Eis aussuchen.

Zum Abschluss stellten die Gruppen bei weiteren Stationen ihr Geschick unter Beweis. Unter anderem balancierten sie auf Cola-Kisten, löschten gezeichnete Flammen mit einer Kübelspritze und bewältigten einen Geschicklichkeitsparcours.

Die Betreuer wurden zum Finale einbezogen. Ein Betreuer pro Gruppe rutschte auf einem Schwimmreifen den mit Wasser präparierten Rodelberg hinunter und musste dabei einen grünen Kegel greifen. Die Kinder feuerten ihre Betreuer an, bevor sie selbst den Berg stürmten.

Den ersten Platz erreichte die blaue Gruppe aus Sievershausen. Sie überzeugte unter anderem mit ihrem Gedicht „Tatü Tata, die blauen Feuerfüchse sind da“, das sie unterwegs verfasst hatte. Zweiter wurde die Gruppe aus Mehrum, dritter Platz ging an Aligse. Insgesamt nahmen 17 Kinderfeuerwehrgruppen teil. David Czeczerski zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Viele Kinder äußerten sich begeistert über den Tag.

Gasaustritt Feuerwehreinsatz

Gasaustritt in Neuwarmbüchen löst Feuerwehreinsatz aus

26. Juni 2025/in Region Hannover

Sieben Ortsfeuerwehren im Einsatz nach Erdgasleck – keine Verletzten gemeldet.

ISERNHAGEN / NEUWARMBÜCHEN (redu). Ein Bagger hat am Donnerstagnachmittag in Neuwarmbüchen eine Gasleitung beschädigt. Der Gasaustritt löste einen umfangreichen Feuerwehreinsatz mit Evakuierungsmaßnahmen aus. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstag, den 26. Juni 2025, kam es gegen 13:30 Uhr im Ziegeleiweg in Neuwarmbüchen zu einem Gasaustritt, nachdem bei Bauarbeiten eine Erdgasleitung durch einen Mobilbagger beschädigt worden war. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin umgehend mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Isernhagen sowie den Einsatzleitwagen.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Neuwarmbüchen veranlasste sofort die Evakuierung eines benachbarten Wohngebäudes, um eine Gefährdung der Anwohner auszuschließen. Parallel dazu führten Einsatzkräfte der Feuerwehr Altwarmbüchen Gasmessungen durch. Dabei wurde im Umfeld der Schadstelle eine explosionsfähige Atmosphäre festgestellt. Die Einsatzstelle wurde daraufhin großräumig abgesperrt.

Gasaustritt in Neuwarmbüchen löst Feuerwehreinsatz aus – Gasaustritt NWB1

Ein Trupp unter Atemschutz untersucht das Gasleck © Feuerwehr Neuwarmbüchen / Wegener

Ein Trupp unter Atemschutz begab sich in die Baugrube, um die defekte Gasleitung provisorisch mit einer Klemmschelle abzudichten. Diese Maßnahme stabilisierte die Lage, sodass eine unmittelbare Gefährdung ausgeschlossen werden konnte. Der zuständige Energieversorger Avacon wurde zur weiteren Sicherung der Leitung hinzugezogen.

Nach abschließenden Messungen durch die Fachleute von Avacon wurde Entwarnung gegeben. Die Einsatzstelle konnte gegen 14:45 Uhr an den Eigentümer übergeben werden. Insgesamt dauerte der Einsatz rund 75 Minuten.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Neuwarmbüchen, Altwarmbüchen, Kirchhorst, Stelle sowie aus Isernhagen F.B., Isernhagen H.B. und Isernhagen K.B. Mit vor Ort waren 48 Einsatzkräfte sowie ein Rettungswagen. Personen wurden nicht verletzt. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte eine gefährliche Lage unter Kontrolle gebracht und größerer Schaden verhindert werden. Den Einsatz leitete Jan Jürgens von der Ortsfeuerwehr Neuwarmbüchen.

Seite 19 von 129«‹1718192021›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Küchenbrand in Ahlem: Feuerwehr rettet Bewohner aus Mehrfamilienhaus 30. Mai 2026
  • Woche der Sicherheit: Mehr als 2.000 Kontrollen in Hannover 30. Mai 2026
  • Großbrand in Anderten: Lagerhalle im Lohweg in Flammen 30. Mai 2026
  • Stadtbahn-Unfall in Hannover: Weichenfehler wohl Ursache für ÜSTRA-Kollision 28. Mai 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
« Apr.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN