BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Sommerfest

Interkulturelles Sommerfest setzt Zeichen für Teilhabe

8. Juli 2025/in Region Hannover

Innenministerin Behrens lobt sportliches Integrationsprojekt in Laatzen.

LAATZEN (redu). Mit einem Fußballturnier und vielfältigem Rahmenprogramm hat ein Sommerfest in Laatzen Integration erlebbar gemacht. Über 200 Menschen nahmen teil, auch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens war vor Ort.

Am Donnerstag fand auf dem Sportgelände der IBM im Park der Sinne in Laatzen ein interkulturelles Sommerfest statt. Veranstaltet wurde es von der Notunterkunft Messe des ASB Leine-Weser in Zusammenarbeit mit der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen. Mehr als 200 Personen nahmen teil, darunter Geflüchtete, Ehrenamtliche und Interessierte aus der Region.

Im Zentrum des Festes stand ein Fußballturnier mit zwölf Mannschaften aus verschiedenen Standorten der Landesaufnahmebehörde. Rund 120 Spielerinnen und Spieler aus diversen Herkunftsländern zeigten auf dem Platz, wie Sport kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden kann. Ergänzt wurde das Turnier durch ein Rahmenprogramm mit Musik und Mitmachaktionen.

Ab 15 Uhr war auch Niedersachsens Innen- und Sportministerin Daniela Behrens vor Ort. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die gesellschaftliche Integration. Sie hob hervor, dass Formate wie dieses die Teilhabe fördern und dem öffentlichen Diskurs über Migration eine menschliche Perspektive hinzufügen. Ihr Dank galt allen Organisatoren und Mitwirkenden.

Initiator der Veranstaltung war Rouven Knabe, Leiter des Sozialen Teams beim ASB Leine-Weser. Die Idee sei durch ein ähnliches Turnier in Bad Bodenteich entstanden. Ziel sei es gewesen, Menschen aus verschiedenen Kulturen über den Sport zusammenzubringen und den Teamgeist zu stärken.

Neben dem sportlichen Wettbewerb sorgten Live-Musik und das Maskottchen von Hannover 96 für eine lebendige Atmosphäre. Für die Gäste wurde das Fest zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung. Auch viele Familien aus der Umgebung besuchten die Veranstaltung.

Das Sommerfest in Laatzen steht exemplarisch für den Versuch, durch einfache, gemeinsame Erlebnisse Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu bauen. Sport erwies sich dabei erneut als wirkungsvolles Mittel zur Förderung von Gemeinschaft und gegenseitiger Wertschätzung.

Feuer an UNI in Garbsen

Feuer im Uni-Technikzentrum: Einsatz in Garbsen

7. Juli 2025/in Region Hannover

Büroraum brennt aus – Ursache noch unklar, Polizei ermittelt.

GARBSEN (redu). Ein Feuer in einem Büroraum des Produktionstechnischen Zentrums der Uni Hannover in Garbsen-Mitte hat am Freitagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Brand konnte gelöscht werden. Die Polizei ermittelt zur Ursache. Verletzt wurde niemand.

Am Freitag gegen 17 Uhr meldete die automatische Brandmeldeanlage des Universitätsgebäudes ein Feuer. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr trafen kurze Zeit später ein. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich die Meldung – es brannte in einem Büroraum.

Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen wurden zusätzlich hinzugezogen. Unter Atemschutz drangen Einsatzkräfte in den betroffenen Raum vor und löschten den Brand. Es brannten Einrichtungsgegenstände, der Rauch breitete sich in angrenzende Flure aus.

Um den Rauch zu entfernen, setzte die Feuerwehr zwei Belüftungsgeräte ein. Weitere Gebäudeteile wurden auf eine mögliche Rauchausbreitung kontrolliert. Gegen 18 Uhr waren die Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen.

Die Feuerwehr rückte nach dem Abbau ihrer Ausrüstung schrittweise wieder ein. Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenhöhe konnten seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

Feuerwehr Langenhagen übt

Feuerwehr Langenhagen trainiert Ernstfall bei Reemtsma

4. Juli 2025/in Region Hannover

Komplexes Szenario mit Rauch, Leckage und Verletzten geübt.

LANGENHAGEN (redu). Die Ortsfeuerwehr Langenhagen hat am Donnerstagabend eine groß angelegte Einsatzübung bei der Reemtsma Cigarettenfabrik durchgeführt. Dabei wurde ein Gefahrgutunfall mit Rauchentwicklung und mehreren Verletzten simuliert.

Am Donnerstagabend führte die Ortsfeuerwehr Langenhagen eine umfangreiche Übung auf dem Gelände der Reemtsma Cigarettenfabrik in Langenhagen durch. Das Szenario stellte eine kombinierte Lage mit ausgetretener Flüssigkeit, starker Rauchentwicklung und mehreren verletzten Personen dar.

Die Alarmierung der rund 40 beteiligten Einsatzkräfte erfolgte um 18:55 Uhr über digitale Meldeempfänger. Gegen 19:05 Uhr trafen die Feuerwehrfahrzeuge vor Ort ein. In einem Produktionsnebengebäude war eine farblich markierte Flüssigkeit aus einem IBC-Behälter ausgetreten. Zeitgleich wurde die Halle künstlich verraucht, um die Sichtverhältnisse realistisch einzuschränken.

Drei verletzte Personen waren zu retten – zwei wurden durch Reemtsma-Mitarbeitende gespielt, eine durch eine Übungspuppe dargestellt. Die Rettung erfolgte je nach Lage über das Treppenhaus, mit Schleifkorbtrage und Bergetuch sowie mithilfe einer Drehleiter. Eine besonders fordernde Aufgabe stellte die Rettung eines nicht gehfähigen Patienten von einer Empore dar.

Zusätzlich wurde innerhalb der Übung ein Atemschutznotfall simuliert. Die Leckage befand sich in einem schwer zugänglichen Bereich, was die Lageeinschätzung erschwerte. Die Feuerwehr nutzte das Szenario zur Erprobung der Menschenrettung, Lageerkundung und Einsatzkoordination.

Auch Reemtsma prüfte im Rahmen der Übung betriebliche Abläufe. Die Vorbereitung der Übung lag bei den Zugführern Karsten Patz und Martin Bombach und wurde in Abstimmung mit dem Unternehmen über drei Monate geplant.

Die Übung endete gegen 19:55 Uhr. Im Anschluss folgte ein gemeinsames Grillen auf dem Werksgelände. Beide Seiten bewerteten die Zusammenarbeit als erfolgreich.

Feldbrand Garbsen

Großbrand auf Feld bei Garbsen: 100 Kräfte im Einsatz

3. Juli 2025/in Region Hannover

Löschmaßnahmen mit Landwirten und Drohne stoppen Flammen auf 5 Hektar.

GARBSEN (redu). Ein Brand einer Ballenpresse bei Osterwald Oberende hat am Donnerstagabend ein Feldfeuer ausgelöst. Rund 100 Einsatzkräfte waren nötig, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Am Donnerstag gegen 17.40 Uhr geriet auf einem Feld am Auterweg in Osterwald Oberende eine Ballenpresse in Brand. Durch die Trockenheit und den Wind breiteten sich die Flammen rasch auf das angrenzende Stoppelfeld aus und zogen sich Richtung Süden weiter.

Die Stadtfeuerwehr Garbsen alarmierte die Ortsfeuerwehren Osterwald Oberende, Osterwald Unterende, Frielingen sowie den Einsatzleitwagen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden weitere Löschfahrzeuge mit Wassertanks aus Berenbostel, Garbsen und Horst hinzugezogen. Insgesamt beteiligten sich über 100 Kräfte an der Brandbekämpfung.

Mehrere Landwirte unterstützten die Feuerwehr mit Traktoren, Pflügen, Eggen und Wasserfässern. So konnte die Ausbreitung des Feuers verlangsamt werden. Dennoch griff das Feuer auf ein weiteres Feld über. Ein Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover mit 10.000 Litern Wasser wurde ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Eine Drohne kam zum Einsatz, um die Ausbreitung des Feuers aus der Luft zu überwachen. Am Ortseingang von Osterwald wurde ein Hydrant als Wasserentnahmestelle eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken sicher. Ersatz für verbrauchtes Schlauchmaterial wurde von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neustadt geliefert.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Gegen 20 Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte wieder abrücken. Insgesamt brannte eine Fläche von rund 500 mal 100 Metern.

Während des laufenden Einsatzes wurde gegen 18.45 Uhr ein weiterer Brand auf einem Balkon im Stadtteil Auf der Horst in Garbsen gemeldet. Die Feuerwehren aus Garbsen, Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen wurden alarmiert. Ein brennender Plastikstuhl konnte dort jedoch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden.

Sirene

Neue Mittel für Sirenen: Region Hannover investiert in Warnsysteme

3. Juli 2025/in Region Hannover

Region Hannover stellt drei Millionen Euro für den Ausbau des Sirenennetzes bereit.

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover fördert ab sofort gezielt den Ausbau und die Modernisierung von Sirenen in ihren Umlandkommunen. Das Programm soll bestehende Lücken in der Warninfrastruktur schließen und umfasst ein Volumen von drei Millionen Euro.

Mit einem neuen Förderprogramm will die Region Hannover die Warninfrastruktur in ihren Umlandkommunen stärken. Im Zentrum steht dabei der Ausbau und die Erneuerung von Sirenenanlagen. Das Programm läuft über drei Jahre und stellt jährlich eine Million Euro zur Verfügung. Ziel ist es, ein flächendeckendes Warnsystem sicherzustellen, das insbesondere bei Gefahrenlagen schnell und effektiv Alarm schlagen kann.

Nach Angaben der Regionsverwaltung werden Sirenen weiterhin als wesentliches Instrument zur Warnung der Bevölkerung betrachtet. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, betont die Bedeutung: „Sirenen sind ein unverzichtbares Element unseres Warnsystems.“ Sie seien dort besonders wichtig, wo ein schnelles und flächendeckendes Erreichen der Bevölkerung notwendig ist. Außerdem dienen sie vielerorts der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren.

Der Bedarf in der Region Hannover (ausgenommen die Landeshauptstadt) wird auf 575 Anlagen geschätzt. Bisher wurden 28 davon durch Fördermittel von Bund und Land abgedeckt. Das neue Programm der Region soll helfen, den übrigen Bedarf zu decken. Gefördert werden elektronische Sirenenanlagen – ob auf Dächern, Gebäuden oder freistehend – sowie Steuerungsempfänger. Für jede Anlage stehen pauschal 5.300 Euro brutto an Fördermitteln zur Verfügung, unabhängig vom konkreten Typ oder vom Umfang der Maßnahme.

Die Region verfolgt mit dem Programm ein umfassendes Konzept der Warnung. Sirenen sind dabei für die erste akustische Alarmierung zuständig. Weitere Medien wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps, Internetseiten oder digitale Anzeigetafeln sollen ergänzend informieren und konkrete Handlungsempfehlungen geben. Dieser sogenannte Warn-Mix gilt als zeitgemäßes Modell für den Bevölkerungsschutz.

Da Bund und Land Niedersachsen aktuell keine weiteren Förderungen für Sirenenanlagen in Aussicht stellen, übernimmt die Region Hannover mit ihrem Programm eine eigenständige Rolle. Sie will damit eine bestehende Förderlücke schließen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger erhöhen.

Vorabinfo Gewitter

Schwere Gewitter in Region Hannover erwartet

1. Juli 2025/in Region Hannover

Unwettervorwarnung für den 2. Juli – erhebliche Risiken durch Sturm und Starkregen.

HAMBURG (redu). Der Deutsche Wetterdienst warnt für Mittwoch, 2. Juli 2025, in der Region Hannover vor schweren Gewittern. Zwischen 16 und 23 Uhr kann es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Die Bevölkerung wird gebeten, Schutzmaßnahmen zu treffen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstagabend eine Vorabinformation für eine mögliche Unwetterlage in der Region Hannover veröffentlicht. Demnach ist am Mittwoch, 2. Juli, zwischen 16:00 Uhr und 23:00 Uhr mit schweren Gewittern zu rechnen.

Auslöser der Wetterlage ist eine Kaltfront, die sich von Benelux aus ostwärts über Deutschland hinweg bewegt. In ihrem Vorfeld können sich am Nachmittag und Abend teils heftige Gewitter bilden. Diese sollen in der Nacht zum Donnerstag langsam an Intensität verlieren, besonders im Nordosten und in der Mitte des Landes.

Die möglichen Auswirkungen sind erheblich. Der DWD nennt Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde, lokal auch bis zu 60 Litern. Zudem wird vor Hagelkörnern mit einem Durchmesser von etwa zwei Zentimetern gewarnt. In besonders betroffenen Gebieten könnten Hagelkörner sogar vier Zentimeter erreichen.

Auch der Wind wird zur Gefahr: Erwartet werden Sturmböen bis zu 105 km/h, in Einzelfällen sogar orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 und 130 km/h.

Die Kombination aus Wind und starker Belaubung der Bäume erhöht das Risiko für umstürzende Bäume und herabfallende Äste deutlich. Weiterhin besteht die Gefahr durch lose Dachziegel und andere größere Gegenstände, die durch Böen mitgerissen werden könnten.

Der Wetterdienst empfiehlt, sich bei Ankündigung nahender Gewitter nicht im Freien aufzuhalten. Auch wird vor erheblichen Beeinträchtigungen im Straßen- und Bahnverkehr gewarnt. Verkehrsteilnehmende sollten besondere Vorsicht walten lassen und sich vorab über die aktuelle Lage informieren.

Diese Vorabinformation dient als frühzeitiger Hinweis auf eine mögliche Unwetterlage mit hohem Gefahrenpotenzial. Sie soll es Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung ermöglichen, notwendige Schutzmaßnahmen vorzubereiten.

Da genaue Angaben zu Ort, Intensität und Zeitpunkt lokaler Gewitter erst bei konkreten amtlichen Warnungen erfolgen können, empfiehlt der DWD, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen. Aktualisierte Warnungen und Hinweise finden sich unter anderem auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes.

Julia Fürst

Julia Fürst leitet jetzt Abfallbetrieb aha

1. Juli 2025/in Region Hannover

Julia Fürst übernimmt Geschäftsführung des Abfallwirtschaftsbetriebs aha.

REGION HANNOVER (redu). Zum 1. Juli 2025 hat Julia Fürst die Geschäftsführung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) übernommen. Die 42-jährige Betriebswirtin bringt umfassende Erfahrung aus der kommunalen Entsorgungswirtschaft mit und folgt auf Thomas Schwarz.

Mit dem Wechsel an der Spitze von aha ist eine neue Phase für einen der größten kommunalen Abfallwirtschaftsbetriebe Deutschlands eingeläutet. Julia Fürst, zuletzt in leitender Funktion bei Gelsendienste in Gelsenkirchen tätig, übernahm am 1. Juli 2025 die Geschäftsführung des hannoverschen Entsorgungsunternehmens.

Die studierte Betriebswirtschaftlerin war seit 2016 bei Gelsendienste beschäftigt. Dort sammelte sie umfassende Erfahrungen im Bereich Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst. 2020 übernahm sie die Leitung der Abteilung Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft. In dieser Position verantwortete sie die sichere und effiziente Sammlung und Entsorgung von Abfällen sowie die Wertstofferfassung im gesamten Stadtgebiet.

In ihrer neuen Funktion bei aha will Fürst bestehende Strategien ausbauen und weiterentwickeln – insbesondere in den Bereichen Klima- und Ressourcenschutz, Digitalisierung und kundenorientierte Kommunikation. „Abfallwirtschaft trägt wesentlich zum Klimaschutz bei“, betont Fürst. „Zukunftsorientierte Technologien machen es möglich, ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich leistungsfähig zu bleiben.“

Ein zentrales Anliegen der neuen Geschäftsführerin ist es, den Kundinnen und Kunden eine transparente und verlässliche Dienstleistung zu bieten. Ergänzend dazu will sie betriebswirtschaftliche und gebührenrechtliche Maßnahmen anpassen, um Qualität, Stabilität und Wachstum des Unternehmens langfristig abzusichern.

Die neue Leitung steht unter dem Vorzeichen von Kontinuität und Innovation zugleich. Fürst folgt auf Thomas Schwarz, der seit 2016 an der Spitze von aha stand und den Betrieb über fast ein Jahrzehnt geprägt hat. Seine Amtszeit endete planmäßig zum 30. Juni 2025.

Maik Renneberg, stellvertretender Geschäftsführer von aha, begrüßt die neue Führung: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Fürst. Ihre Fachkenntnis und Führungserfahrung sind eine Bereicherung für das Unternehmen.“

Die Berufung von Julia Fürst zur Geschäftsführerin wurde bereits Anfang 2025 beschlossen. Ihr Vertrag ist zunächst auf fünf Jahre befristet. In dieser Zeit wird sie an der Weiterentwicklung eines Betriebs arbeiten, der mit rund 2.000 Beschäftigten zu den größten kommunalen Entsorgungsunternehmen in Deutschland gehört.

Neben den klassischen Aufgaben der Abfallbeseitigung und Stadtreinigung sieht Fürst auch in der Digitalisierung von Prozessen und in der Optimierung interner Strukturen große Potenziale. Sie will moderne Lösungen einsetzen, um Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig ökologische Standards weiter anzuheben.

Notfallkrankenwagen

Region Hannover verstärkt Rettungsdienst in Lehrte/Sehnde

30. Juni 2025/in Region Hannover

Region Hannover setzt auf erweiterten Rettungsdienst mit Notfallkrankenwagen.

REGION HANNOVER (redu). Ab dem 1. Juli 2025 wird der Rettungsdienst im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde um einen weiteren Notfallkrankenwagen (NKTW) verstärkt. Die Region Hannover reagiert damit auf steigende Anforderungen an die Versorgung bei Notfällen mit niedriger Dringlichkeit.

Die Region Hannover stellt ab Juli 2025 einen zusätzlichen Notfallkrankenwagen (NKTW) in Dienst. Das Fahrzeug ergänzt das bestehende Rettungsdienstangebot im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde. Laut Mitteilung der Region Hannover ist die Einführung des NKTW Teil einer Maßnahme, die zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) entwickelt wurde. Ziel ist es, die Einsatzkapazitäten bei sogenannten niederschwelligen Notfällen auszubauen.

Die Region Hannover sieht darin einen wichtigen Schritt, um Rettungswagen (RTW) für lebensbedrohliche Notfälle freizuhalten. Gerade bei weniger komplexen Einsätzen soll der NKTW künftig eine tragende Rolle übernehmen. Damit will die Region sicherstellen, dass hochqualifizierte Rettungsteams schneller für schwere Notfälle zur Verfügung stehen.

Im Versorgungsbereich Lehrte/Sehnde sind bisher vier RTW, ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie ein Krankentransportwagen (KTW) im Einsatz. Der neue NKTW ist mit zwei Rettungssanitäterinnen besetzt, von denen mindestens eine über eine erweiterte Ausbildung und praktische Erfahrung verfügt. Die medizinische Ausstattung des NKTW entspricht der eines RTW. Laut Region Hannover ist so eine gleichbleibend hohe Qualität in der Versorgung gewährleistet. Im Unterschied zum NKTW ist der RTW mit einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter besetzt.

Das Konzept sieht vor, mit dem NKTW vor allem Einsätze ohne Lebensgefahr zu übernehmen. Dadurch soll sich die Verfügbarkeit der RTW bei kritischen Einsätzen verbessern. Die Region reagiert mit dieser Erweiterung auf die stetig steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst und will so den Anforderungen einer wachsenden Bevölkerung gerecht werden.

Die Einführung des NKTW ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Rettungsdienstes in der Region. Ziel ist es nach Angaben der Verantwortlichen, die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu halten und zugleich flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Viel Trinken.

Kostenloser Online-Kurs: Sicher durch die Hitzewelle

30. Juni 2025/in Region Hannover

Hitze-Kurs der Johanniter mit Hinweisen für Risikogruppen und Helfende.

HANNOVER (redu). Mit einem kostenlosen Online-Kurs bieten die Johanniter Tipps und Hinweise, wie Menschen sicher durch extreme Hitzeperioden kommen. Der Kurs vermittelt Grundlagen der Hitze-Prävention, informiert über Erste-Hilfe-Maßnahmen und richtet sich besonders an Risikogruppen sowie deren Umfeld.

Die Sommer in Deutschland werden zunehmend heißer. Für 2024 rechnet das Robert Koch-Institut mit etwa 3.000 hitzebedingten Todesfällen. Schon 2023 starben bundesweit rund 3.200 Menschen an Folgen extremer Hitze. Neben Todesfällen steigt auch die Zahl von Notfällen wie Austrocknung, Hitzschlag und Herz-Kreislauf-Problemen.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Kinder sowie Personen, die beruflich direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Für diese Gruppen bieten die Johanniter nun ein kostenloses E-Learning-Angebot an. Unter www.johanniter.de/hitze-kurs können Interessierte lernen, wie sie Hitzeschäden vermeiden und bei Notfällen richtig reagieren.

Das Online-Angebot enthält eine interaktive Checkliste. Diese hilft dabei, Vorkehrungen in den eigenen vier Wänden zu treffen. Zudem vermittelt der Kurs Wissen über die Erkennung typischer Hitzeschäden wie Sonnenstich, Sonnenbrand und Hitzschlag.

Erste Anzeichen solcher Schäden können Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sein. Bei einem Sonnenstich sind Kopf und Nacken oft heiß und gerötet. Ein Hitzschlag zeigt sich durch einen heißen, roten Körper. Der Kurs beschreibt auch, wie Betroffene sofort geholfen werden kann: Sie sollten in den Schatten gebracht, der Kopf höher als die Beine gelagert und Kopf sowie Füße gekühlt werden.

Neben Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt der Kurs Ratschläge für den Alltag. Dazu zählen ausreichendes Trinken von Wasser, ungesüßten Tees oder Saftschorlen, leichte Mahlzeiten mit wasserreichem Obst und Gemüse sowie das Meiden von Anstrengungen in der Mittagshitze.

Die Johanniter empfehlen außerdem das Tragen luftiger Kleidung und einer Kopfbedeckung. Wer Medikamente einnimmt, sollte mit seinem Arzt klären, ob die Dosierung während Hitzewellen angepasst werden muss.

Laut Expertinnen und Experten wird die Zahl der Hitzeperioden in Zukunft zunehmen. Damit wächst auch der Bedarf an Information und Vorsorge. Mit dem E-Learning wollen die Johanniter einen Beitrag leisten, um Menschen zu sensibilisieren und zu schützen.

Erste Schritte zur Hitze-Prävention

  • Halten Sie sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, legen Sie bewusst Pausen ein.
  • Ideale Durstlöscher sind nicht-alkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur.
  • Tragen Sie luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung am besten mit Nackenschutz und verwenden Sie Sonnencreme mit ausreichend Lichtschutzfaktor.
  • Kühlen Sie zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser ab.
  • Essen Sie leichte Kost wie Salate sowie wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Tomaten und Gurken.
  • Stimmen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin die Verwendung von Medikamenten bei einer Hitzewelle ab und passen Sie Ihre Medikation gemäß der ärztlichen Rücksprache an.
Verhinderung eines Flächenbrandes

Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Flächenbränden

29. Juni 2025/in Region Hannover

Einsätze in Höver, Rethmar und an der B443 erfolgreich beendet.

SEHNDE (redu). Die Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde waren am Sonntag mehrfach im Einsatz. Ein Junge musste aus einer Toilettenkabine befreit werden. Zudem bekämpften Einsatzkräfte mehrere Flächenbrände in der Region.

Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Höver um 13:48 Uhr alarmiert. Im Schwimmbad in Höver war ein Junge nach dem Toilettengang eingeschlossen. Die Feuerwehr nahm Kontakt zu ihm auf und befreite ihn, indem sie Teile der Tür entfernte. Der Junge blieb unverletzt.

Während die Feuerwehrkräfte in Höver noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt waren, kam ein weiterer Alarm: Auf einem Getreidefeld nahe der B443 brannte es. Bereits auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung zu sehen. Die Leitstelle erhöhte sofort die Alarmstufe. Unterstützung kam von den Ortsfeuerwehren aus Wassel, Bolzum und Wehmingen. Auch die Feuerwehr Höver rückte mit einem Tanklöschfahrzeug nach.

Vor Ort verhinderten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Rapsacker. Dazu wurden Wasser aus den Fahrzeugtanks sowie Löschrucksäcke eingesetzt. Ein Landwirt zog mit einem Grubber Schneisen ins Feld, wodurch sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Rund 1.200 Quadratmeter Ackerfläche waren betroffen. Während der Löscharbeiten musste die B443 zeitweise voll gesperrt werden.

Am Abend, um 20:57 Uhr, rückte die Ortsfeuerwehr Rethmar zu einem Flächenbrand aus. Bei Eintreffen war das Feuer von Anwohnern bereits mit Gießkannen gelöscht worden. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle und übergab sie der Polizei. Ursache und Entstehung der Brände sind bislang unklar.

Insgesamt waren die Ortsfeuerwehren Höver, Müllingen-Wirringen, Bolzum, Wehmingen, Wassel und Rethmar im Einsatz. Eine Feuerwehrfrau musste wegen Kreislaufbeschwerden behandelt werden.

Seite 25 von 136«‹2324252627›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Bundesweiter Warntag 2026: Warnsysteme werden am Donnerstag in Niedersachsen getestet 9. September 2026
  • Schutz vor häuslicher Gewalt: Niedersachsen stellt Weichen für Fußfessel 8. September 2026
  • Finals 2026 bringen Wirtschaftseffekt von 25,5 Millionen Euro 8. September 2026
  • Hängesteg über Wietze: THW trainiert besondere Bauweise 8. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN