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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Eisrettung

Feuerwehreinsatz auf dem Steinhuder Meer: Hund und Halterin gerettet

20. Februar 2025/in Region Hannover

Einbruch ins Eis: Feuerwehr warnt vor Gefahr auf Gewässern.

STEINHUDE (redu). Ein Vorfall auf dem Steinhuder Meer sorgte am heutigen Morgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Ein Hund war auf die Eisfläche gelaufen und eingebrochen. Seine Besitzerin wollte ihn retten und brach ebenfalls ein. Glücklicherweise konnten beide selbstständig ans Ufer gelangen. Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um erneut vor den Gefahren zu dünner Eisflächen zu warnen.

Gegen 9:15 Uhr spielte sich an der Hafenstraße in Steinhude eine gefährliche Rettungsaktion ab. Ein Hund lief unangeleint auf das scheinbar zugefrorene Steinhuder Meer. Nach wenigen Metern gab das Eis nach, und das Tier brach ins Wasser ein. Die Halterin reagierte sofort und betrat ebenfalls die Eisfläche, um ihren Hund aus dem eiskalten Wasser zu retten. Doch auch sie geriet in Lebensgefahr, als das Eis unter ihrem Gewicht nachgab und sie ins Wasser fiel.

Feuerwehr mit Spezialfahrzeug im Einsatz

Passanten bemerkten die dramatische Situation und setzten umgehend einen Notruf ab. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Besonders die Feuerwehr Steinhude rückte mit einem für Eisrettungseinsätze konzipierten Hovercraft aus. Dieses Spezialfahrzeug kann sich auf instabilen Eisflächen sicher bewegen und dient der Rettung von Personen und Tieren aus eingebrochenen Gewässern.

Noch bevor die Einsatzkräfte aktiv eingreifen mussten, gelang es der Halterin und ihrem Hund, sich aus eigener Kraft an das Ufer zu retten. Beide blieben unverletzt, dennoch war der Vorfall eine gefährliche Situation, die auch anders hätte enden können.

Feuerwehr warnt vor dünnem Eis

Die Feuerwehr nahm den Vorfall zum Anlass, um erneut vor dem Betreten von Eisflächen zu warnen. Gerade zu Beginn und zum Ende der Wintersaison können die Temperaturen schwanken, sodass die Tragfähigkeit des Eises oft trügerisch ist. Selbst wenn eine Eisfläche auf den ersten Blick stabil erscheint, kann sie unter dem Gewicht eines Menschen oder Tieres brechen.

Wichtige Sicherheitshinweise:
  • Betreten Sie keine zugefrorenen Gewässer! Auch wenn das Eis stabil aussieht, kann es täuschen.
  • Halten Sie Haustiere an der Leine! So vermeiden Sie, dass sie aufs Eis laufen und sich in Gefahr bringen.
  • Alarmieren Sie bei einem Eisunfall sofort die Feuerwehr unter 112! Wer selbst ins Wasser geht, riskiert sein eigenes Leben.

Besonders wichtig sei es, Haustiere an der Leine zu führen, um zu verhindern, dass sie sich in Gefahr bringen. Falls ein Tier doch ins Eis einbricht, sollte kein Rettungsversuch unternommen werden, da Menschen ebenfalls schnell in Lebensgefahr geraten können. Die Feuerwehr appelliert an die Bevölkerung, im Notfall sofort die Rettungskräfte unter der Notrufnummer 112 zu verständigen, anstatt selbst eine riskante Rettung zu versuchen.

Dieser Vorfall endete glimpflich – doch die Feuerwehr betonte, dass ein solches Ereignis auch tragisch ausgehen kann.

Rauchvorhang

Kellerbrand in Langenhagen schnell unter Kontrolle

19. Februar 2025/in Region Hannover

Rauchentwicklung in Einfamilienhaus: Feuerwehr setzt Rauchvorhang ein.

LANGENHAGEN (redu). Am Mittwochnachmittag gegen 16:06 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte Zugführer Karsten Patz eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich.

Ein Atemschutztrupp lokalisierte den Brandherd an der Heizungsanlage und brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Um eine weitere Verbreitung des Brandrauchs im Gebäude zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte einen Rauchvorhang ein. Nach dem vollständigen Löschen des Feuers sorgte ein Drucklüfter für die Entrauchung des Hauses.

Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Der Keller bleibt vorerst unbenutzbar. Neben der Ortsfeuerwehr Langenhagen waren auch Kräfte der Ortsfeuerwehr Godshorn sowie ein Rettungswagen vor Ort.

Warnstreik

Ver.di-Streik: Am 21. Februar kein Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA

19. Februar 2025/in Region Hannover

Busse und Bahnen der ÜSTRA fallen am Freitag ganztägig aus.

HANNOVER (redu). Die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag, den 21. Februar 2025, einen ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Davon betroffen sind sämtliche Bus- und Stadtbahnlinien der ÜSTRA. Der Streik beginnt mit Betriebsstart gegen 3:00 Uhr und dauert bis zum Betriebsschluss an.

Aufgrund des Ausstands entfallen auch die Nachtverbindungen des ÜSTRA Nachtsternverkehrs in der Nacht von Freitag auf Samstag. Ebenso wird die Fahrt der Stadtbahnlinie 2 um 4:39 Uhr ab Alte Heide am Samstagmorgen gestrichen. Alle weiteren Fahrten des Samstagsfahrplans sollen jedoch wieder regulär stattfinden.

Diese Linien sind vom Streik betroffen:

Stadtbahnlinien:

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17

Buslinien:

100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800

Welche Verkehrsmittel fahren dennoch?

Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien sowie die von regiobus betriebenen Buslinien. Eine Ausnahme bilden dabei 182 Fahrten, die durch den regiobus-Subunternehmer ÜSTRA Reisen durchgeführt werden – diese entfallen.

Das On-Demand-Angebot sprinti steht grundsätzlich weiterhin zur Verfügung, es kann jedoch in einigen Kommunen zu Einschränkungen kommen. Zudem bleibt das sprintRad-Angebot nutzbar.

Die ÜSTRA empfiehlt Fahrgästen, an diesem Tag auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, und bittet um Verständnis für die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten.

U18-Wahl Langenhagen

U18-Wahl in Langenhagen: Jugendliche zeigen politisches Interesse

18. Februar 2025/in Region Hannover

Politische Bildung im Fokus der U18-Wahl in Langenhagen.

LANGENHAGEN (redu). Bei der U18-Wahl in Langenhagen am 13. Februar 2025 konnten junge Menschen ihre Stimme abgeben. Die Wahl dient der politischen Bildung und soll demokratische Prozesse erlebbar machen. 66 Kinder und Jugendliche beteiligten sich, das Durchschnittsalter lag bei 13 Jahren.

Im Haus der Jugend Langenhagen fand am 13. Februar 2025 die U18-Wahl statt. Diese bundesweite Initiative zur politischen Bildung ermöglicht es Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, ihre Stimme symbolisch abzugeben und sich mit demokratischen Abläufen auseinanderzusetzen.

In Langenhagen nutzten 66 junge Menschen diese Möglichkeit. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug 13 Jahre. Zwei Drittel der Wählenden kamen aus der Kernstadt, ein Drittel aus den umliegenden Ortschaften.

Ergebnisse der U18-Wahl in Langenhagen:

  • SPD: 35 %
  • Die Linke: 21 %
  • AfD: 21 %
  • CDU: 5 %
  • Grüne: 5 %
  • Tierschutzpartei: 5 %
  • Sonstige: 8 % (jeweils maximal eine Stimme)

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln das politische Meinungsbild der teilnehmenden Jugendlichen wider.

Politische Bildung im Mittelpunkt
Neben der Stimmabgabe gab es verschiedene Angebote zur politischen Bildung. Über 80 Besucherinnen und Besucher nutzten unter anderem den Wahl-O-Mat auf Laptops und Tablets, um sich über Parteien und Programme zu informieren. Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit standen für Erklärungen bereit.

„Die Gespräche mit den Jugendlichen zeigen, wie intensiv sie sich mit sozialen und politischen Themen befassen“, resümiert Organisator Andreas Lachmann. Die lockere Atmosphäre wurde durch ein Verpflegungsangebot mit Pizza, Waffeln und Getränken unterstützt.

Hintergrund zur U18-Wahl
Die U18-Wahl wird von einem bundesweiten Netzwerk unterstützt, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, der Deutsche Bundesjugendring und verschiedene Jugendverbände. Sie wird vom Deutschen Bundestag sowie weiteren Institutionen gefördert.

Detaillierte Wahlergebnisse aus anderen Regionen sind unter wahlen.u18.org abrufbar.

Feuerwehr Arnum

Jugendfeuerwehr-Mitglied verhindert Brand in letzter Sekunde

16. Februar 2025/in Region Hannover

13-Jähriger löscht Brand und alarmiert Feuerwehr in Arnum.

HEMMINGEN-WESTERFELD (redu).  Ein 13-jähriger Jugendfeuerwehrmann bemerkte am 15. Februar eine Rauchentwicklung in Arnum und handelte geistesgegenwärtig. Er alarmierte die Feuerwehr und verhinderte mit einer Gießkanne die Ausbreitung eines Entstehungsbrandes. Die Feuerwehr lobte sein umsichtiges und mutiges Eingreifen.

Am 15. Februar 2025 gegen 17 Uhr wurden mehrere Feuerwehren zu einem gemeldeten Garagenbrand in Arnum alarmiert. Noch auf der Anfahrt erhielt die Einsatzleitung jedoch die Information, dass es sich möglicherweise um eine gelöschte Feuerschale handeln könnte.

Vor Ort stellte die Feuerwehr Arnum schließlich abgelöschten Grünschnitt in einem Sammelbehälter fest. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Gefahren. Alle alarmierten Kräfte – bis auf das Tanklöschfahrzeug aus Arnum – konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.

Besondere Anerkennung erhielt ein 13-jähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld. Der Junge hatte die Rauchentwicklung bemerkt, keine Reaktion der Anwohner erhalten und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Zusätzlich löschte er den Brand mit einer Gießkanne, bevor sich die Flammen ausbreiten konnten.

Die Feuerwehr lobte das besonnene und schnelle Handeln des Jugendlichen, das eine größere Gefahr verhinderte. Auch die Hauseigentümer bedankten sich herzlich bei ihrem jungen Retter.

Dieser Vorfall zeigt eindrucksvoll die Bedeutung der Jugendfeuerwehr. Neben einer abwechslungsreichen Freizeitgestaltung lernen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren wertvolle Fähigkeiten wie Teamgeist, Verantwortung und schnelles Handeln in Notfallsituationen.

Nach rund 20 Minuten war der Einsatz beendet.

Explosion im Dachgeschoss

Explosion in Lehrte: Feuerwehr rettet Bewohner aus Brandwohnung

11. Februar 2025/in Region Hannover

55 Einsatzkräfte vor Ort – Bewohner verletzt ins Krankenhaus gebracht.

LEHRTE (redu). Am Montagnachmittag kam es in Lehrte zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Ein lauter Knall ging den Flammen voraus. Die Feuerwehr rettete den Bewohner über eine Drehleiter, das Feuer wurde schnell gelöscht. Die Wohnung ist unbewohnbar.

Die Feuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel wurden am Montag, dem 10. Februar, gegen 15:11 Uhr zu einem Brand in der Burgdorfer Straße in Lehrte alarmiert. Ein lauter Knall und Flammen aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses hatten die Alarmierung ausgelöst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage: Ein Bewohner befand sich noch an einem Fenster der betroffenen Dachgeschosswohnung. Ein weiteres Fenster war durch die Wucht der Explosion aus den Scharnieren gerissen worden.

Die Einsatzleitung ordnete umgehend die Menschenrettung über die Drehleiter an. Gleichzeitig drang ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Wohnung ein. Das Feuer, das im Badezimmer ausgebrochen war, konnte mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden.

Aufgrund eines wahrgenommenen Gasgeruchs wurde vorsorglich die Gasversorgung des Hauses abgeschaltet. Die Feuerwehr führte Messungen durch und belüftete das Gebäude. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, wurde die Gasversorgung wiederhergestellt, und die nicht betroffenen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Seine Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei vor Ort. Der Einsatz war gegen 17:30 Uhr beendet.

THW Übung Mauerdurchbruch

THW trainiert Rettungseinsatz in Mellendorf: Mauerdurchbrüche geübt

7. Februar 2025/in Region Hannover

Realitätsnahe THW-Übung: Rettung von Verschütteten mit schwerem Gerät.

MELLENDORF / HANNOVER (redu). In einem Abrisshaus in Mellendorf hat das Technische Hilfswerk (THW) Hannover/Langenhagen am Freitagabend eine groß angelegte Übung zur Rettung verschütteter Personen durchgeführt. Ziel war es, realitätsnah den Einsatz verschiedener Rettungstechniken zu trainieren, darunter Mauerdurchbrüche und die Befreiung von eingeklemmten Personen.

Unfälle, bei denen Menschen unter Trümmern oder in unzugänglichen Bereichen eingeschlossen werden, stellen Rettungskräfte weltweit immer wieder vor große Herausforderungen. In solchen Situationen ist schnelles und präzises Handeln gefragt. Häufig ist es nicht möglich, direkt zu den Betroffenen zu gelangen, sodass alternative Zugänge geschaffen werden müssen.

Die Fachgruppe Ortung des THW übernahm zunächst die Aufgabe, die verschütteten und teils eingeschlossenen Personen im Übungsobjekt ausfindig zu machen. Da einige Räume nicht auf herkömmlichem Weg betreten werden konnten, wurde die Bergungsgruppe zur Unterstützung hinzugezogen.

Mit einem Gesteinsbohrhammer bohrten die Einsatzkräfte ein etwa 5 cm großes Loch in eine Wand, um mit einer speziellen Search-Cam nach Überlebenden zu suchen. Nachdem die Position einer eingeschlossenen Person bestätigt wurde, begannen die Helfer mit einem gezielten Wanddurchbruch, um den Zugang zu ermöglichen. Dabei unterstützte ein Baufachberater das Team, indem er wichtige Hinweise zur Bausubstanz gab und über mögliche Gefahren durch Strom- und Wasserleitungen informierte.

Erschwerte Bergung aus dem Obergeschoss

Ein weiteres Szenario der Übung betraf die Rettung einer verletzten Person aus dem Obergeschoss. Da das Treppenhaus als Fluchtweg nicht genutzt werden konnte, mussten die Einsatzkräfte eine alternative Lösung finden. Die einzige Möglichkeit war der Abtransport über eine schiefe Ebene. Dabei war besondere Vorsicht geboten, um die Sicherheit sowohl der verletzten Person als auch der Retter zu gewährleisten.

Bergung eingeklemmter Personen mit schwerem Gerät

Neben Mauerdurchbrüchen wurde auch die Rettung von Personen trainiert, die unter schweren Lasten eingeklemmt waren. Eine Herausforderung bestand in der Befreiung einer verletzten Person, die unter einer etwa eine Tonne schweren Eisenplatte lag. Hier kam ein hydraulischer Rettungsspreizer zum Einsatz, unterstützt durch eine Unterfütterung mit Holzbalken, um die Platte sicher anzuheben.

Eine weitere komplexe Aufgabe war die Rettung einer Person, die zwischen zwei Bauschuttcontainern eingeklemmt war. Die Einsatzkräfte mussten die Container vorsichtig auseinanderdrücken, ohne die eingeschlossene Person zusätzlich zu gefährden.

Mauerdurchbruch

Mit schwerem Gerät wird der Mauerdurchbruch vorbereitet © THW / Pierre Graser

Koordination und Infrastruktur während des Einsatzes

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, übernahm die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung die Ausleuchtung der Einsatzstellen. Dies war besonders wichtig, da die Übung in den Abendstunden stattfand und eine gute Sichtbarkeit für präzises Arbeiten erforderlich war.

Die Koordination der einzelnen Fachgruppen wurde vom Zugtrupp übernommen. Dieser führte eine detaillierte Lagekarte, um jederzeit den Überblick über den Einsatzverlauf zu behalten.

Wertvolle Erfahrung für zukünftige Einsätze

Solche realitätsnahen Übungen sind für die THW-Kräfte besonders wertvoll, da sie nur selten die Möglichkeit haben, Mauerdurchbrüche und komplexe Rettungsszenarien in einer authentischen Umgebung zu trainieren. Das Abrisshaus in Mellendorf bot ideale Bedingungen für eine praxisnahe Ausbildung.

Das THW Hannover/Langenhagen bedankte sich ausdrücklich bei der Firma ABR Abbruch & Tiefbau GmbH, die das Gebäude für die Übung zur Verfügung stellte.

Zwei Tote Brand Burgwedel

Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel

7. Februar 2025/in Region Hannover

Mutter und Tochter kommen vermutlich durch Rauchgase ums Leben.

BURGWEDEL (red). Ein Brand in einer Doppelhaushälfte im Haflinger Weg in Burgwedel forderte am frühen Freitagmorgen zwei Todesopfer. Eine 77-jährige Mutter und ihre 49-jährige Tochter konnten nicht mehr gerettet werden. Dichter Brandrauch versperrte ihren Fluchtweg.

Gegen 3:00 Uhr wurden Nachbarn durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Feuer aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Alarmstufe auf B2 erhöht. Mehrere Ortsfeuerwehren sowie Rettungswagen und Notärzte eilten zur Einsatzstelle.

Die Feuerwehr rettete die beiden Frauen unter schwerem Atemschutz aus dem Obergeschoss des Hauses. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst blieben alle Versuche erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer vermutlich in einem Hauswirtschaftsraum aus. Der Brandrauch breitete sich im Haus rasch aus. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte aus vier Ortsfeuerwehren (Großburgwedel, Kleinburgwedel, Wettmar und Thönse) sowie mehrere Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240366
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240388
    Die Feuerwehr Burgwedel war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und dem Rettungsdienst vor Ort. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240377
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240382
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240371
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240357
    Zwei Personen konnten die Notärzte und der Rettungsdienst nicht mehr retten. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240375
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Zwei Tote Brand Burgwedel
    Obwohl die Feuerwehr den Brand in Burgwedel schnell unter Kontrolle hatte, überlebten zwei Personen das Unglück nicht. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240359
    Zwei Personen konnten die Notärzte und der Rettungsdienst nicht mehr retten. © Bernd Günther

 

Warnstreik

ÜSTRA-Streik am 11. Februar: Bus- und Bahnverkehr lahmgelegt

6. Februar 2025/in Region Hannover, Hannover

Gewerkschaft ver.di kündigt ganztägigen Streik an.

HANNOVER (redu). Am Dienstag, den 11. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste der ÜSTRA auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat für diesen Tag einen ganztägigen Streik angekündigt. Busse und Bahnen der ÜSTRA werden den Betrieb von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr) bis zum Betriebsschluss einstellen.

Der Streik betrifft das gesamte Stadtbahnnetz sowie zahlreiche Buslinien der ÜSTRA. Konkret fallen alle Stadtbahnlinien (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17) sowie zahlreiche Buslinien aus. Dazu gehören unter anderem die Linien 100/200, 120, 121, 125, 126, 128, 130, 134, 136, 137, 253, 330, 345, 363, 371, 372, 373, 390, 450, 470, 610/611, 616, 631 und 800.

Welche Alternativen gibt es?

Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Wer also auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann diese Alternativen nutzen. Das On-Demand-Angebot sprinti steht ebenfalls zur Verfügung, könnte jedoch durch eine erhöhte Nachfrage überlastet sein. Auch das Fahrradverleihsystem sprintRad bleibt betriebsbereit und bietet eine weitere Option für die Fortbewegung.

Eingeschränkter regiobus-Betrieb

Die von der regiobus GmbH betriebenen Buslinien fahren planmäßig weiter. Allerdings gibt es eine Ausnahme: 182 regiobus-Fahrten, die von ÜSTRA Reisen durchgeführt werden, entfallen ebenfalls. Eine vollständige Liste der betroffenen Fahrten wurde von der ÜSTRA veröffentlicht.

ÜSTRA bittet um Verständnis

Die ÜSTRA empfiehlt ihren Fahrgästen, sich rechtzeitig über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. In einer Mitteilung äußerte das Unternehmen Bedauern über die Unannehmlichkeiten, die durch den Streik entstehen.

Frontalkollision

Frontalcrash bei Gehrden: Fahrerin stirbt nach Kollision

4. Februar 2025/in Region Hannover

Feuerwehr befreit eingeklemmte Frau – sie stirbt noch vor Ort.

GEHRDEN (REDU). Auf der Kreisstraße zwischen Gehrden und Weetzen ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Kleinwagen und ein Lieferwagen kollidierten frontal. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lieferwagens erlitt leichte Verletzungen.

Unfallhergang und Rettungseinsatz

Der Unfall ereignete sich zwischen dem Abzweig nach Ronnenberg und der Auffahrt auf die Bundesstraße 217. Durch den heftigen Aufprall wurde der Kleinwagen herumgeschleudert und kam schwer beschädigt auf einem Radweg zum Stehen. Ein nachfolgendes Fahrzeug konnte im Trümmerfeld stoppen, ohne selbst in den Unfall verwickelt zu werden.

Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Fahrer des Lieferwagens bereits aus seinem Fahrzeug ausgestiegen. Ersthelfer kümmerten sich um die schwer verletzte Fahrerin des Peugeot-Kleinwagens, die in ihrem Fahrzeugwrack eingeklemmt war. Feuerwehrleute befreiten sie mit hydraulischen Rettungsgeräten. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag sie noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Sicherungsmaßnahmen und Betreuung von Zeugen

Der leicht verletzte Fahrer des Lieferwagens wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine unverletzte Unfallzeugin wurde von Ersthelfern und Feuerwehr betreut, bis Angehörige sie abholten.

Um Brandgefahren auszuschließen, klemmten Einsatzkräfte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit speziellem Bindemittel ab. Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit fünf Fahrzeugen und 23 Kräften im Einsatz.

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