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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gefahr vor Unwetter

DWD warnt vor schweren Gewittern am Samstagabend

14. Juni 2025/in Region Hannover

Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Böen möglich – genaue Zugbahn noch unklar.

OFFENBACH (redu). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Vorabinformation zu schweren Gewittern in der Region Hannover für Samstagabend veröffentlicht. Zwischen dem 14. Juni um 18 Uhr und dem 15. Juni um Mitternacht kann es gebietsweise zu unwetterartigen Wetterereignissen kommen.

Laut Mitteilung des DWD sind Starkregen mit Mengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter möglich. Eng begrenzt können die Regenmengen auch deutlich darüber liegen. Darüber hinaus wird Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter erwartet. Schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h, vereinzelt auch orkanartige Böen bis 110 km/h, sind nicht ausgeschlossen.

Derzeit besteht noch Unsicherheit über die genaue Zugbahn der Gewitter. Diese können typischerweise sehr lokal auftreten und in wenigen Orten ihre volle Intensität entfalten. Konkrete Angaben zu Ort und Zeit der Ereignisse werden erst mit den amtlichen Warnungen veröffentlicht.

Die Vorabinformation dient dazu, die Bevölkerung auf die mögliche Wetterlage vorzubereiten und rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. Weitere Hinweise und Handlungsempfehlungen stellt der DWD auf seiner Website bereit.

Großübung ABC-Lage

Großübung: Feuerwehr trainiert Salzsäureaustritt in Lehrte

13. Juni 2025/in Region Hannover

123 Einsatzkräfte proben Ernstfall mit Chemikalien und Menschenrettung.

LEHRTE (redu). Ein realistisches Gefahrgut-Szenario stellte am Freitagabend die Einsatzkräfte im Lehrter Stadtgebiet auf die Probe. Im Rahmen einer groß angelegten Übung simulierte die Feuerwehr einen Austritt von Salzsäure in einer chemischen Produktionsstätte und eine darauffolgende Verpuffung.

Gegen 17:00 Uhr wurde die Feuerwehr Lehrte von der Leitstelle zur Erkundung eines Zwischenfalls in einem Betrieb an der Köthenwaldstraße alarmiert. In dem angenommenen Szenario hatte ein Gabelstapler innerbetriebliche Edelstahlbehälter beschädigt, die mit Salzsäure gefüllt waren. Die ätzende Flüssigkeit trat aus und floss teilweise in einen angrenzenden Bachlauf.

Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte wurde laut Übungslage eine Verpuffung innerhalb des Gebäudes angenommen. Vier Personen galten in der Folge als vermisst. Aufgrund der Lage erhöhte der Einsatzleiter das Alarmstichwort auf „ABC 2“. Insgesamt wurden 123 Einsatzkräfte mobilisiert. Neben der Feuerwehr Lehrte beteiligten sich auch Einheiten aus Burgdorf, Sehnde und Uetze. Der ABC-Zug der Region Hannover-Ost unterstützte mit Fachpersonal und Spezialausrüstung. Auch der Rettungsdienst war eingebunden.

Laut Übungsszenario konnte eine vermisste Person nur noch tot geborgen werden. Eine zweite wurde verletzt gerettet. Zwei weitere mussten durch speziell ausgerüstete Trupps in Chemikalienschutzanzügen (CSA) unter schwierigen Bedingungen gesucht und geborgen werden. Parallel sicherten CSA-Trupps die beschädigten Behälter und begannen mit der Eindämmung der ausgetretenen Salzsäure. Sämtliche Maßnahmen wurden dokumentiert und beobachtet, um die Abläufe später analysieren zu können.

Der Einsatz stellte die typischen Herausforderungen eines ABC-Szenarios dar. Solche Einsätze erfordern spezielle Schutzkleidung, schnelle Stoffidentifikation, sorgfältige Dekontamination und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Organisationen. Chemikalienschutzanzüge schränken Bewegungsfreiheit und Kommunikation stark ein, besonders bei hohen Außentemperaturen wie am Übungstag mit rund 27 Grad Celsius. Die körperliche Belastung ist für die Trupps entsprechend hoch.

Zudem besteht bei unklarer Gefahrenlage ein erhebliches Risiko für Einsatzkräfte und Bevölkerung. Die Gefahrstoffe können giftig, ätzend oder explosiv sein. Eine rasche und fachkundige Einschätzung ist unerlässlich, um Gesundheits- und Umweltschäden zu minimieren. Auch der Schutz der Umwelt spielt eine wichtige Rolle. Der simulierte Austritt von Salzsäure in den Lehrter Bach unterstreicht, welche Folgen solche Vorfälle für Ökosysteme haben können.

Die Übung diente dem Ziel, die Abläufe bei komplexen Gefahrguteinsätzen zu überprüfen und zu verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten funktionierte reibungslos. Nach einer gemeinsamen Abschlussbesprechung wurde der Übungseinsatz beendet.

  • Großübung: Feuerwehr trainiert Salzsäureaustritt in Lehrte – BGPress 1317938
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Gruppenbild Jugendparlament

Jugendparlament startet Pfandringe-Projekt in Langenhagen

13. Juni 2025/in Region Hannover

Pilotphase mit fünf Standorten im und am Langenhagener Stadtpark gestartet.

LANGENHAGEN (redu). Fünf neue Pfandringe stehen im und um den Stadtpark Langenhagen. Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt vom örtlichen Jugendparlament, das mit dem Pilot einen praktischen Beitrag zu Sauberkeit und sozialem Nutzen leisten will.

Das Jugendparlament Langenhagen hat an fünf Standorten im Bereich des Stadtparks sogenannte Pfandringe installiert. Die Idee: Wer seine Pfandflaschen nicht mehr benötigt, kann sie dort abstellen, statt sie in den Müll zu werfen. Menschen, die Pfand sammeln, können die Flaschen leicht mitnehmen, ohne im Abfall suchen zu müssen. Die robusten Metallringe werden an Laternen oder Pfosten befestigt und bieten Platz für bis zu sechs Pfandflaschen oder Dosen. Die Standorte wurden gezielt gewählt. „Wir haben Orte ausgesucht, an denen junge Menschen oft unterwegs sind“, sagt Marlene Rosenbohm vom Jugendparlament.

Ziel des Projekts ist es, sowohl den Müll zu reduzieren als auch Menschen beim Pfandsammeln zu unterstützen. Malte Kruppa, ebenfalls im Jugendparlament aktiv, betont den niederschwelligen Ansatz: „Wir wollten ein einfaches Projekt mit sichtbarem Effekt.“

Unterstützung kommt auch aus der Stadtverwaltung. Bürgermeister Mirko Heuer begrüßt das Engagement der Jugendlichen. Er verweist auf die bisher übliche Praxis, Pfand neben Mülleimern abzustellen – was jedoch häufig zu Bruch und Verletzungsgefahr führe. Die Pfandringe böten dafür eine sicherere Alternative.

Zur besseren Sichtbarkeit erhalten die Ringe zusätzliche Aufkleber, die auf das Projekt hinweisen. Dabei wird auch das neue Logo des Jugendparlaments verwendet. Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln des Jugendparlaments. Die Entscheidung zur Umsetzung fiel in einer öffentlichen Sitzung im Haus der Jugend. Sollte sich der Pilot bewähren, könnten weitere Pfandringe im Stadtgebiet folgen.

Kultursommer 2025

Kultursommer 2025: 29 Events in der Region Hannover

13. Juni 2025/in Kultur, Region Hannover

Region Hannover lädt zu Kultur an besonderen Orten vom 20.6. bis 20.8. ein.

REGION HANNOVER (redu). Vom 20. Juni bis 20. August 2025 lädt die Region Hannover zum 27. Kultursommer ein. Das Kulturfestival umfasst 29 Veranstaltungen in 19 Städten und Gemeinden und bietet Musik, Literatur, Film und mehr.

Der diesjährige Kultursommer der Region Hannover bringt ein umfangreiches Kulturangebot in die Fläche. Veranstaltet wird das Festival vom Team der Region Hannover gemeinsam mit der Stiftung Kulturregion Hannover. Das Programm reicht von Konzerten über Lesungen bis hin zu Filmvorführungen an besonderen Orten wie Schlössern, Kirchen, Parks und Gärten.

Der Auftakt erfolgt am 20. Juni im Innenhof von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Ab 19 Uhr spielt dort das brasilianisch inspirierte Sextett Tudo Azul sowie die Neo-Soul-Sängerin Ki‘Luanda.

Ein weiterer Höhepunkt ist die „Nachtmusik“ des Kulturvereins Scena am 21. Juni. Dabei handelt es sich um ein Wandelkonzert in Burgdorf mit mehreren musikalischen Stationen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr vor der Magdalenenkapelle.

Am 17. August startet um 13 Uhr eine musikalische Fahrradtour am Maschsee-Nordufer. Ziel ist die Kirche St. Vitus in Wilkenburg. Dort trifft ab 16 Uhr europäische Barockmusik auf orientalische Klänge.

Open-Air-Formate ergänzen das Angebot. Am 1. August tritt der Musiker Abi Wallenstein mit Blues Culture im Park der Sinne in Laatzen auf. Einen Tag später sorgt das Malikì World Orchestra in Seelze für Balkan- und Latin-Rhythmen.

Literaturveranstaltungen richten sich unter anderem an Kinder: Der Autor Wolfgang Hänel liest am 28. Juni im Alten Garten des NABU in Gehrden. Am 13. Juli folgt eine Lyriklesung mit musikalischer Begleitung in der St. Nicolai-Kirche in Bolzum.

Auch Kammermusik hat ihren Platz im Programm. Am 5. Juli sind Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe auf dem Haasenhof in Mandelsloh zu erleben. Weitere Auftritte klassischer Ensembles finden in Lüdersen und Neustadt statt.

Ein einstündiges Gratis-Konzert mit lateinamerikanischer Musik gibt das Antigua Quartett am 12. August im Bürgerpark Wunstorf. Zum 20-jährigen Bestehen des Ensembles Federspiel findet am 16. August ein Konzert in der Kirche St. Martini in Brelingen statt.

Zum Abschluss zeigt ein Wanderkino am 20. August im Amtsgarten von Schloss Landestrost Kurzfilme von Méliès und Keaton mit Livemusikbegleitung.

Die Stiftung Kulturregion Hannover unterstützt das Festival mit 76.000 Euro. Neu im Programm sind mehrere Veranstaltungsorte, sowohl etablierte als auch neue Kulturinitiativen wirken mit.

Einige Veranstaltungen sind kostenlos, für andere wird Eintritt verlangt. Tickets sind an den jeweils angegebenen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen bietet die Website: www.kultursommer-region-hannover.de

Brand an einer Fassade in Wunstorf

Fassadenbrand in Wunstorf: Feuerwehr verhindert Ausbreitung

12. Juni 2025/in Region Hannover

Brand an rückwärtiger Fassade eines Nagelstudios löst Großeinsatz aus.

WUNSTORF (redu). Ein Brand an der Rückseite eines Gebäudes in der Wunstorfer Innenstadt hat am Abend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagabend gegen 20:45 Uhr wurde die Feuerwehr Wunstorf zu einem Brandeinsatz in die Alte Bahnhofstraße alarmiert. Der Notruf meldete ein Feuer in einem Nagelstudio in der Innenstadt. Bereits auf der Anfahrt war eine dichte Rauchsäule über dem Stadtgebiet sichtbar. Mehrere Anrufer berichteten zudem von hohen Flammen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass nicht das Nagelstudio selbst betroffen war. In Brand geraten war eine Fassadenverkleidung auf der Rückseite des Gebäudes. Das Feuer drohte sich auf das Dach auszubreiten, was ein schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte erforderlich machte.

Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand mit C-Rohren. Zusätzlich kam eine Drehleiter zum Einsatz. Über sie wurde gezielt das Dach geöffnet, um Glutnester aufzuspüren und ein Übergreifen auf den Dachstuhl zu verhindern.

Insgesamt waren rund 40 Kräfte der Stadtfeuerwehr Wunstorf im Einsatz. Die Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile konnte durch das rasche Eingreifen verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.


Schlepperbrand

Traktor auf Landstraße bei Kirchhorst komplett ausgebrannt

11. Juni 2025/in Region Hannover

Zwei Feuerwehren löschen Traktorbrand nahe Kirchhorst unter Atemschutz.

ISERNHAGEN (redu). Ein Traktor mit Anbaugerät ist am Mittwochvormittag auf der K116 zwischen Kirchhorst und dem Abzweig Kirchhorst-Mitte vollständig in Brand geraten. Mehrere Ortsfeuerwehren aus Isernhagen waren im Einsatz.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das landwirtschaftliche Fahrzeug bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Um ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Gelände zu verhindern, wurde eine Riegelstellung aufgebaut.

Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wird das Brandgut mit Schaum abgedeckt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kirchhorst-Stelle und Altwarmbüchen sowie ein Einsatzleitwagen aus Isernhagen NB und ein Schlauchwagen aus Neuwarmbüchen.

Die Kreisstraße K116 (Höfestraße) war voll gesperrt. Verkehrsteilnehmende wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Airbus Rumpf

Schwerlasttransport von Airbus darf durch Schutzgebiet rollen

6. Juni 2025/in Region Hannover

Absenkung des Rumpfes und Hochbinden von Ästen ermöglichen Transport ohne Baumschäden.

REGION HANNOVER (redu). Der geplante Transport eines ausrangierten Airbus A310 in den Serengeti Park kann ohne naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erfolgen. Grund ist ein Verfahren, das Schäden an Bäumen im Landschaftsschutzgebiet verhindert.

Region Hannover erlaubt Airbus-Transport in Serengeti Park ohne Genehmigungspflicht

Für den geplanten Schwerlasttransport eines Airbus A310 in den Serengeti Park gibt es keine naturschutzrechtlichen Einwände mehr seitens der Region Hannover. Möglich wird dies durch ein technisch angepasstes Transportverfahren, das den Schutz des Landschaftsschutzgebiets (LSG) gewährleistet.

Rumpfabsenkung und Baumschonung

Das Flugzeug wird auf eine Transporthöhe von 5,90 Metern abgesenkt. Ursprünglich lag die Höhe bei 6,80 Metern. In Kombination mit der sogenannten „Reverse Rigging“-Methode, bei der Baumäste entlang der Route hochgebunden werden, soll das Verfahren Schäden an der Vegetation verhindern. Dies bestätigte ein Praxistest mit einem maßstabsgetreuen Modell des Rumpfes auf der vorgesehenen Strecke.

Abschluss der naturschutzrechtlichen Prüfung

Da durch das neue Verfahren keine Beeinträchtigungen mehr für das LSG zu erwarten sind, ist laut Region Hannover keine Ausnahmegenehmigung nach Naturschutzrecht mehr erforderlich. Umweltdezernent Jens Palandt betont, dass die Lösung in enger Abstimmung mit dem Serengeti Park, der Gemeinde und Naturschutzorganisationen wie dem NABU entwickelt wurde. Alle Beteiligten konnten sich im Praxistest vom Schutz der Bäume überzeugen.

Zeitlicher Rahmen und Einschränkungen

Außerhalb des Landschaftsschutzgebiets könnten dennoch Rückschnitte an Bäumen notwendig sein. Aus diesem Grund ist ein Transport frühestens ab dem 1. Oktober 2025 – nach Ende der Brut- und Setzzeit – möglich. Etwaige Astschnitte würden zudem Ausgleichsmaßnahmen nach sich ziehen.

Wohnhausbrand

Frau stirbt bei Wohnhausbrand – Großeinsatz in der Neustädter Kernstadt

1. Juni 2025/in Region Hannover

Bewohnerin kommt bei Dachstuhlbrand ums Leben – Vier Feuerwehrkräfte verletzt.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am Sonntagmorgen eine Frau ums Leben gekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Vier Einsatzkräfte und drei Ersthelfer wurden verletzt.

Am Sonntagmorgen kam es in der Kernstadt zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Die örtliche Feuerwehr befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung im Übungsdienst und konnte umgehend ausrücken. Bereits während der Anfahrt erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe. Weitere Einsatzkräfte wurden hinzugezogen.

Vor Ort drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Hauses. Kurz darauf platzte ein Fenster, Flammen schlugen heraus. Die eingeleitete Menschenrettung verzögerte sich durch starke Hitze im Inneren des Gebäudes. Erst durch Löschmaßnahmen von außen konnten die Temperaturen gesenkt und die Suche fortgesetzt werden.

Eine weibliche Bewohnerin konnte nur noch tot geborgen werden. Weitere Personen befanden sich nicht im Haus.

Die Brandbekämpfung wurde später auch über eine Drehleiter unterstützt. Um Glutnester abzulöschen, musste die Dachhaut geöffnet werden. Insgesamt kamen 15 Atemschutztrupps zum Einsatz. Für die Logistik und Hygienemaßnahmen waren die Einheiten aus Basse, Suttorf und Borstel zuständig. Die Versorgung der Kräfte übernahm die Verpflegungskomponente der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1.

Neben der Kernstadtfeuerwehr waren auch Einheiten aus Poggenhagen, Eilvese, die ELO-Einheit, die feuerwehrtechnische Zentrale sowie ein Fachberater des Technischen Hilfswerks, mehrere Rettungsdienste, Notärzte und drei Notfallseelsorger vor Ort. Unterstützung kam ebenfalls von der Stadtführung und Feuerwehrleitung.

Vier Feuerwehrkräfte sowie drei betroffene Ersthelfer erlitten Verletzungen. Zeitgleich wurde die Ortsfeuerwehr Otternhagen zu einer Türöffnung nach Suttorf gerufen und übernahm anschließend den Brandschutz für die Kernstadt.

Die Polizei teilte zu dem Vorfall am 02.06.2025 folgendes mit:

Am Sonntagmittag, dem 1. Juni 2025, ist es in der Dyckerhoffstraße in Neustadt am Rübenberge zu einem tödlichen Brand gekommen. Nach ersten Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover brach das Feuer gegen 10:30 Uhr im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses aus.

Ein Nachbar bemerkte den Brand und alarmierte umgehend die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr traf schnell ein und begann mit den Löscharbeiten. Dabei wurde im Gebäude eine leblose Person gefunden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei der Toten mit hoher Wahrscheinlichkeit um die 59-jährige Bewohnerin des Hauses. Eine formelle Identifizierung steht noch aus.

Die benachbarten Häuser wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Alle Nachbarinnen und Nachbarn blieben unverletzt. Das betroffene Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf bis zu 300.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Spezialisten der Polizei Hannover haben die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern aktuell an.

Kampfmittelbeseitigung

Flakgranate in Langenhagen – Sprengung noch am Abend

27. Mai 2025/in Region Hannover

250 Anwohnende betroffen – Sammelstelle und Bürgertelefon eingerichtet.

LANGENHAGEN (redu). In Langenhagen wurde am Nachmittag des 27. Mai 2025 auf einem Baugrundstück am Pferdemarkt eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Aufgrund des beschädigten Zünders ist das Kampfmittel nicht transportfähig. Eine kontrollierte Sprengung ist noch am selben Abend vorgesehen.

Die Granate misst rund 50 Zentimeter. Spezialisten stufen sie als nicht verlagbar ein, da der Zünder stark beschädigt ist. Um die Gefahr für die Bevölkerung zu minimieren, soll die Sprengung vor Ort stattfinden.

Etwa 250 Menschen im Umkreis von 200 Metern müssen bis spätestens 21 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt hat eine Sammelstelle in der Hermann-Löns-Schule eingerichtet. Diese ist ab 20:30 Uhr geöffnet. Die Polizei hat Absperrungen eingerichtet und kontrolliert den Zugang zum betroffenen Gebiet.

Eine vollständige Liste aller betroffenen Straßen und Hausnummern ist auf der Website der Stadt Langenhagen unter www.langenhagen.de abrufbar.

Ein Bürgertelefon ist unter der kostenfreien Nummer (0800) 7307000 erreichbar. Personen mit Mobilitätseinschränkungen, die nicht eigenständig aus dem Sperrgebiet gelangen oder zur Sammelstelle kommen können, erhalten auf telefonische Anfrage Unterstützung.

Die Stadt Langenhagen informiert über den Stand der Maßnahme laufend über ihre Online-Kanäle bei Instagram und Facebook.

Laut Stadtsprecher Ralph Gureck kann der Rückkehrzeitpunkt der Anwohnerinnen und Anwohner je nach Ablauf der Sprengung variieren. Ziel sei es, die Maßnahme noch vor Mitternacht abzuschließen.

Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis und dankt für die Kooperation. Laut der Stadt Langenhagen konnte die Evakuierung erst gegen 21:00 Uhr beginnen und läuft derzeit.

Update laut Stadt Langenhagen (22:30 Uhr): (weitere Informationen unter dem LIVETICKER der Stadt Langenhagen)

Gegen 22:30 vermeldete die Stadt Langenhagen, dass die Sprengung der Granate durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich durchgeführt wurde und alle betroffenen Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

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Wasserabgabe

Feuerwehr Ilten richtet Traditionswettkämpfe 2025 aus

27. Mai 2025/in Region Hannover

Ortsfeuerwehr Klein Lobke gewinnt den Löschangriff mit Bestzeit und ohne Fehler.

ILTEN (redu). Am 24. Mai 2025 fanden die jährlichen Traditionswettkämpfe der Stadtfeuerwehr Sehnde statt. Veranstaltungsort war das Feuerwehrhaus Ilten. Mehrere Gruppen aus dem Stadtgebiet traten gegeneinander an. Die Ortsfeuerwehr Ilten war für die Ausrichtung zuständig.

Ziel des Wettkampfs war der Aufbau eines dreiteiligen Löschangriffs. Neun Feuerwehrleute je Gruppe stellten zunächst eine Wasserversorgung über Saugleitungen zur Tragkraftspritze her. Anschließend musste das Wasser bis zur sogenannten Eimerlinie gefördert werden. Dort galt es, drei Eimer mit dem Wasserstrahl umzuwerfen. Die Zeitmessung endete mit dem Fall des letzten Eimers.

Für eine gute Platzierung zählten Geschwindigkeit und fehlerfreie Ausführung. Die beste Zeit erreichte in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr Klein Lobke. Mit 50,70 Sekunden und ohne Fehlerpunkte sicherte sich die Gruppe den ersten Platz. Platz zwei belegte die erste Gruppe der Ortsfeuerwehr Ilten, gefolgt von der Feuerwehr Haimar auf Rang drei.

Siegergruppe

Die Siegergruppe aus Klein Lobke © Stadtfeuerwehr Sehnde

Bürgermeister Olaf Kruse und Stadtbrandmeister Jochen Köpfer würdigten bei der Siegerehrung die Leistungen der Teams. Beide betonten die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren.

Für die Gäste bot die Veranstaltung ein vielseitiges Rahmenprogramm. Neben einem Kuchenbuffet und Gegrilltem gab es auch eine Hüpfburg für Kinder. Die Ortsfeuerwehr Ilten sorgte für die Organisation vor Ort.

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