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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge – Brand Neustadt Malerei1 cmm

Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge

28. September 2023/in Region Hannover

Starke Rauchentwicklung – Bevölkerung wurde über Warn-App NINA informiert

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM). Am Donnerstagmorgen um 09:35 Uhr sind die Feuerwehren Neustadt, Suttorf, die Hygieneeinheit Süd und die Informations und Kommunikationseinheit zu einem Dachstuhlbrand in einem Malereibetrieb im Neustädter Gewerbegebiet alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

An der Einsatzstelle wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung und einer Riegelstellung mit C und B Strahlrohren eingesetzt. Von der Drehleiter aus wurde ein Wenderohr in den Einsatz genommen und das Feuer von oben bekämpft. Da es sich um eine Halle aus Metallwänden und Dach handelte, war es schwer an die Flammen heranzukommen. Im Verlauf des Einsatzes wurden daher eine spezielle Kettensäge für Metall und Trennschleifer zum Öffnen des Daches eingesetzt. Um ein Lagebild von oben zu bekommen, wurde die Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 mit einer Wärmebildkamera eingesetzt und die Bilder an den Einsatzleitwagen übertragen.

In der Lagerhalle befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers Leitern, Gerüste, zwei PKWs, Dämm-Materialien, Farb- und Lackgebinde. Durch die starke Rauchentwicklung wurden die Anwohner über Radiodurchsagen und Warn-Apps aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Mess-Trupp der Umweltschutzeinheit der Stadtfeuerwehr nahm im Umfeld Messungen vor, konnten aber keine gesundheitsschädlichen Werte feststellen.

Nachdem das Feuer soweit unter Kontrolle gewesen ist und Nachlöscharbeiten durch geführt werden konnten, kam ein Bagger der Firma Fernau zum Einsatz um das Dach und die Wände zu entfernen, um an die restlichen Brandnester zu gelangen. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde ein Schwerschaumrohr eingesetzt.

Die Abwasserbetriebe der Stadt Neustadt hatte im Laufe des Einsatzes Kanalblasen in den Regenwasserkanal gesetzt und das Löschwasser gestaut, eine Fachfirma hat es dann abgesaugt und fachgerecht der Entsorgung zugeführt.

Im Einsatz waren 130 Einsatzkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet, die stellvertretenden Stadtbrandmeister, der Abschnitts- und stellv. Regionsbrandmeister, die Informations und Kommunikationseinheit, die Messwagenbesatzung, die Hygieneeinheiten Nord und Süd, die Verpflegungs- und Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1, der Rettungsdienst mit Rettungswagen und Notarzt, die Polizei, die Abwasserbetriebe der Stadt Neustadt und die Stadtwerke für Gas und Strom.

Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge – Brand Neustadt Malerei2 cmm

Mit mehreren Strahlrohren ging die Feuerwehr gegen den Brand vor. © Carl-Marcus Müller

Schwimmbagger

Schwimmbagger im Einsatz: Mehr Freiheiten für die Wasser der Leine

26. September 2023/in Region Hannover

Ufersicherung der Leine bei Koldingen wird naturnah umgestaltet

LAATZEN (PM). Ab Montag, 18. September 2023, wird ein Bagger auf der Leine nahe der Bundesstraße 443 bei Koldingen in Aktion zu beobachten sein. Das schwimmende Baugerät gestaltet im Auftrag des Gewässer- und Landschaftspflegeverbandes Mittlere Leine (GLV 52) die vorhandene Uferbefestigung so um, dass der Fluss mehr Möglichkeiten hat, sich gemäß seiner wechselnden Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten zu entwickeln.

Die Arbeiten sind mit der unteren Wasserbehörde und unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover abgestimmt. Bei der Finanzierung der Maßnahme wird der GLV 52 von der Region Hannover sowie von der Bingo-Umweltstiftung unterstützt.

Nach der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union haben die Mitgliedsländer die Aufgabe, für den „guten Zustand“ ihrer Gewässer zu sorgen. Für Hannovers Hausfluss bedeutet dies: Der Leine soll, wo möglich, ihr natürlicher Lauf gelassen oder wiederhergestellt werden. Die Erhaltung und gegebenenfalls Herrichtung als (wieder) naturnahes Fließgewässer „in einem günstigen Erhaltungsgrad“ ist zugleich Ziel des Bewirtschaftungs- und Managementplans des von der Region Hannover festgesetzten Natura 2000-Gebiet „Leineaue zwischen Hannover und Ruthe“.

Wolf

Region Hannover erteilt Ausnahmegenehmigung zur Wolfsentnahme

25. September 2023/in Region Hannover

Tier zeigt wiederkehrendes, erlerntes und problematisches Rissverhalten

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover erteilt als zuständige untere Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme eines Wolfes. In engem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu Rissereignissen ist zudem die Entnahme anderer Individuen des betroffenen Rudels zulässig. Die Ausnahmegenehmigung wird bis Ende Februar 2024 befristet. Der zur Entnahme berechtigte Personenkreis ist von der Region Hannover definiert.

Seit dem Frühjahr 2022 häufen sich die Rissereignisse im Revier des betroffenen Rudels. Es ist nachgewiesen, dass das Tier, auf das sich die Ausnahmegenehmigung bezieht, mehrfach erfolgreich zum Selbstschutz befähigte Tierherden angegriffen hat. Das wiederkehrende, erlernte Rissverhalten lässt weitere ernste Schäden erwarten. Die untere Naturschutzbehörde hat sich deshalb nach ausführlicher rechtlicher Prüfung und intensiver Abwägung zwischen Artenschutz und den berechtigten Interessen der Tierhalter*innen für das Erteilen einer Ausnahmegenehmigung entschieden. Die Entscheidung ist eng mit dem niedersächsischen Umweltministerium abgestimmt worden.

Die Ausnahmegenehmigung mit einer ausführlichen Begründung ist ab sofort zur Information der Öffentlichkeit unter www.bekanntmachungen.region-hannover.de abrufbar. In der kommenden Woche wird die Genehmigung offiziell wirksam, dann steht der Rechtsweg gegen die Entscheidung der Region Hannover offen. Der Sofortvollzug der Ausnahmegenehmigung wird angeordnet, sodass ein Widerspruch keine aufschiebende Wirkung hat.

Üstra und Regiobus

ÜSTRA und regiobus werden ein Gemeinschaftsbetrieb

21. September 2023/in Region Hannover

Schulterschluss: Region Hannover bündelt ihre Verkehrsunternehmen

REGION HANNOVER (PM). Die Weichen werden gestellt für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft: die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus sollen zu einem so genannten Gemeinschaftsbetrieb zusammengelegt werden. Das sieht ein Vorschlag der Regionsverwaltung vor. Der angestrebte Schulterschluss wird von der Politik im Verkehrsausschuss am 12. Oktober beraten und muss dann schlussendlich von der Regionsversammlung am 14. November beschlossen werden.

Beide Unternehmen, ÜSTRA und regiobus, bleiben zwar formal selbstständig, sollen in Zukunft aber als ein Betrieb geführt werden unter der Dachmarke der ÜSTRA. „Die Zusammenführung von ÜSTRA und regiobus in einem Betrieb macht den Nahverkehr in der Region Hannover noch stärker“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. „Wir stellen unsere Verkehrsunternehmen jetzt für die Zukunft auf, nutzen dabei die positiven Erfahrungen aus der Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und bieten den Fahrgästen eine Leistung aus einer Hand“, so Franz weiter.

Elke Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende ÜSTRA und Geschäftsführerin regiobus, begrüßt den Schulterschluss: „Durch ein gemeinsames Management ist es bereits in den vergangenen Jahren gelungen, die Arbeit von regiobus und ÜSTRA systematisch zu synchronisieren. Durch zahlreiche Kooperationsprojekte wie zum Beispiel beim zentralem Einkauf, beim Beteiligungsmanagement, bei der Planung und dem Bau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder der Digitalisierungsstrategie konnten bereits erhebliche Synergien gehoben werden. Ein Gemeinschaftsbetrieb ist der logische, nächste Schritt, um bestens für die Zukunft gerüstet zu sein und Verkehrsleistungen aus einer Hand erbringen zu können.“

Die Mitarbeitenden beider Betriebe wurden ebenfalls heute Vormittag informiert. „Uns ist wichtig, alle Mitarbeiter*innen auf unserer Reise zum Gemeinschaftsbetrieb mitzunehmen. Fragen, Sorgen, Ängste und Anregungen sollen immer Platz finden“, sagt Denise Hain, ÜSTRA Arbeitsdirektorin, Vorständin Betrieb & Personal sowie Geschäftsführerin regiobus. „Wir werden daher Formate und Plattformen in den Unternehmen finden und bieten, in denen Fragen gemeinsam beantwortet und Lösungen gefunden werden können.“ Im Fokus stehe ein integriertes Verkehrsunternehmen mit effektiven und effizienten Strukturen sowie modernen Arbeitsprozessen aufzustellen, so Hain. Gute und sichere Arbeitsbedingungen und ein gesundes, offenes und konstruktives Arbeitsklima seien dafür Grundvoraussetzungen. „Keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter soll durch den Gemeinschaftsbetrieb und alles, was daraus noch entstehen kann, Nachteile erfahren.“

Für Regina Oelfke, Vorständin Finanzen und Recht der ÜSTRA sowie Geschäftsführerin regiobus, bietet der Gemeinschaftsbetrieb die Möglichkeit, bereits vorhandene Kooperationen zu ergänzen: „Es ergeben sich vielversprechende Potenziale, beispielweise mit Blick auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Generierung von Fördermitteln oder perspektivisch beim Einwerben günstiger Kreditmittel. Neben diesen strategischen Themenfeldern gibt es eine Reihe operativer Themen, bei denen ein zukünftiges gemeinsames Arbeiten positive Ergebnisse erwarten lassen. Dabei bleiben die Öffentlichen Dienstleistungsaufträge, die sowohl ÜSTRA als auch regiobus mit der Region Hannover haben, bestehen.“

Die wichtigste Botschaft des Tages: Die Betriebsräte beider Unternehmen stehen hinter dem Weg zum Gemeinschaftsbetrieb. Christian Bickel, Betriebsrats- und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der ÜSTRA: „Uns als Betriebsrat ist es wichtig, den Prozess hin zum Gemeinschaftsbetrieb mitgestalten zu können – alles im Sinne des Co-Managements. Wir dürfen nicht das Gefühl aufkommen lassen, dass jemand abgehängt wird oder hinten runterfällt.“ Transparenz, Beteiligung und Mitbestimmung würden auch in diesem Prozess wesentliche Bausteine für eine erfolgreiche Umsetzung darstellen, sagt Bickel weiter.

Rainer Weber, Betriebsratsvorsitzender von regiobus, ergänzt: „Für uns als Arbeitnehmervertreter ist entscheidend, dass die Zukunft der regiobus und damit auch alle Arbeitsplätze mit der Gründung eines Gemeinschaftsbetriebes langfristig gesichert sind.“ Wichtig dabei sei auch, so Weber weiter: „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn sowie gleiche Arbeitsbedingungen in den Häusern. Unser Augenmerk als Betriebsrat liegt bei diesem Prozess aber auch darauf, dass alle Beschäftigten mitgenommen und eingebunden werden. Vor uns allen liegt jetzt eine spannende und wichtige Aufgabe, dies es gemeinsam zu lösen und umzusetzen gilt.“

In den vergangenen Jahren habe sich der Aufsichtsrat der regiobus GmbH intensiv mit der wirtschaftlichen Lage im Vergleich zu anderen Verkehrsunternehmen beschäftigt, erklärt Wolfgang Toboldt, Aufsichtsratsvorsitzender der regiobus: „Erste Schritte zur Verbesserung sind mit dem Konzept zur Reorganisationen eingeleitet. Nun werden Vorschläge gemacht, wie ÜSTRA und regiobus gemeinsam den ÖPNV in der Region Hannover zukünftig noch intensiver gestalten können. Dies ist auch ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Arbeitsplätze in den Verkehrsunternehmen in öffentlicher Trägerschaft.“

An welchen Stellen eine weitere Verzahnung beider Unternehmen erfolgen soll, gilt es in den kommenden Monaten auszugestalten. Der anstehende Beschluss in der Regionsversammlung soll den Startschuss für diesen Gestaltungsprozess geben.

Feuerwehr-Übungseinsatz mit vielfältigen Aufgaben – Uebung FF LGH Lisa Grosshaus

Feuerwehr-Übungseinsatz mit vielfältigen Aufgaben

19. September 2023/in Region Hannover

Feuerwehren aus Engelbostel und Schulenburg üben mit Rettungskräften der Johanniter

LANGENHAGEN (PM/red). Zu einem Unfall mit Radlader und mehreren Verletzten auf einem gewerblichen Grundstück an der Resser Str., wurden die Ortswehr Engelbostel und Schulenburg am Freitag 15.09.23 um 19:05h alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde dem ersteintreffenden Gruppenführer, Björn v. d. Osten klar, dass es sich um eine Übung handelte, denn er wurde von Übungsleiter R. Schweidler in Empfang genommen. Schweidler teilte v.d. Osten als vermeintlicher Mitarbeiter mit, was vorgefallen ist.

Schnell stellte sich heraus, dass es sich um drei Einsatzlagen handelte. Der mit angerückte Ortsbrandmeister T. Jathe übernahm die Einsatzleitung und bildete entsprechende Einsatzabschnitte. Es galt einen bewusstlosen Radlader-Fahrer sowie eine eingeklemmte Person unter einem umgestürzten Container zu retten. Außerdem war ein Arbeiter in einen 4m hohen Auflieger gestürzt. Zeitgleich trafen die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte der JUH Langenhagen ein und übernahmen die medizinische Versorgung der verunfallten Personen.

Während die ersten Rettungsmaßnahmen liefen, wurde der Einsatzort durch eine Explosion erschüttert. Kurz darauf entwickelte sich auf dem Gelände ein Feuer. Somit musste Jathe einen weiteren Einsatzabschnitt bilden.

Nach ca. 2 Std. waren alle Einsatzlagen von den Rettungskräften abgearbeitet. Schweidler resümierte, dass das Übungsziel zu aller Zufriedenheit erreicht wurde. An der Übung waren 41 Feuerwehrkräfte und 9 Rettungskräfte der JUH beteiligt.

Großer Dank gilt den Firmen Garten- und Landschaftsbau Kretschmer GmbH und Fa. Gohla‘s Dienstleistungen GmbH, die für die Übung ihr Firmengrundstück bzw. Fahrzeuge, Maschinen und Container zur Verfügung gestellt haben.

Stadtbahn

Preiserhöhungen bei Bus und Bahn ab 2024

19. September 2023/in Region Hannover

GVH-Tarifanpassung: Kinder- und Jugendtarife bleiben stabil

REGION HANNOVER (PM). Wie in vielen anderen Bereichen, haben auch die Verkehrsunternehmen mit Preissteigerungen zum Beispiel bei den Energie- und Personalkosten zu kämpfen. Das wirkt sich auf die Ticketpreise aus: ab 2024 wird das Fahren mit Bus und Bahn in der Region Hannover teurer. Die Tarifmaßnahme im GVH-Großraum haben heute (19. September 2023) die Mitglieder des Verkehrs- und des Regionsausschusses beschlossen.

Die gute Nachricht: die Tarife der Kinderkarten und der Jugendnetzkarte bleiben stabil. Das ist Regionspräsident Steffen Krach besonders wichtig: „Für mich war von Beginn an klar: Die Tarife für Kinder, Jugendliche und Azubis sowie Senior*innen und Sozialtickets fassen wir so wenig wie möglich an. Wir haben dafür alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, um die Steigerungen fair zu verteilen und das ist gelungen.“

Die Jugendnetzkarte kostet weiterhin 15 Euro, die Jahres-Abonnements für Senior*innen, Auszubildende und Jugendliche sowie das Deutschlandticket Hannover sozial liegen unter 365 Euro. Für Arbeitnehmer*innen gibt es das Deutschlandticket Job – für Firmen mit Standort in der Region Hannover auch mit weiteren Rabattierungen.

Krach: „Ich bin überzeugt, dass wir unter schwierigen Vorzeichen ein gutes Ergebnis herausholen konnten und uns weiterhin auf einem guten Weg befinden, den ÖPNV in der Region zu einem der attraktivsten in Niedersachsen und Deutschland zu machen.“

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz ergänzt: „Viele Verkehrsbetriebe in Deutschland haben unterjährig ihre Preise schon erhöht, wir müssen im Januar 2024 aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung und wegen höherer Energie- und Personalkosten nachziehen.“

Durchschnittlich erhöhen sich die Tarife um rund sieben Prozent. Im Einzelnen bedeutet das, dass sich der Preis für die Einzelkarten um jeweils 20 Cent für die Zone A, B und C und um 30 Cent für die Zonen AB/BC sowie ABC erhöht. Das Einzelticket kostet dann 3,40 Euro beziehungsweise 4,30 Euro (AB/BC) und 5,20 Euro über alle drei Zonen. Eine Kurzstreckenkarte wird um 10 Cent teurer. Die Preise der 6er-Einzelkarte erhöhen sich um 19 Cent für eine Zone und um 29 Cent für drei Zonen (ABC) pro Fahrt. Die Preise der Tageskarte werden um 40 bis 60 Cent, die der Tageskarte Gruppe um 60 bis 90 Cent erhöht.

 

Budget 2024 der Region Hannover umfasst 2,68 Milliarden Euro – Steffen Krach

Budget 2024 der Region Hannover umfasst 2,68 Milliarden Euro

19. September 2023/in Region Hannover

Zukunftsinvestitionen in ÖPNV und Gesundheit, Defizit deutlich reduziert

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover steht vor der schwierigen Aufgabe, sich in einem unsicheren Umfeld und mit knappen finanziellen Mitteln für die Zukunft aufzustellen – das machten Regionspräsident Steffen Krach und Finanzdezernentin Cordula Drautz im Rahmen der Haushaltseinbringung in der heutigen Regionsversammlung deutlich.

Die Regionsverwaltung plant bei einem Budget von rund 2,68 Milliarden Euro mit einem Defizit von rund 35 Millionen Euro. Trotz weiterhin roter Zahlen eine deutliche Verbesserung: In der Planung für das laufende Jahr hatte das Minus noch bei 144 Millionen Euro gelegen.

Auf eine Anhebung der Regionsumlage verzichtet die Region Hannover erneut, die Hebesätze bleiben auch 2024 stabil. „Die Kommunen stehen vor den gleichen finanziellen Herausforderungen wie wir. In dieser schwierigen Situation stehen wir an der Seite unserer Städte und Gemeinden“, stellte der Krach klar. Die Region müsse weiterhin verantwortungsbewusst mit den knappen Mitteln planen.

„Von diesem Haushaltsentwurf geht vor allem eine Botschaft aus: Wir gestalten Zukunft sozial“, erklärte der Regionspräsident. Überall dort, wo es um sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft gehe, wolle die Region weiterhin investieren. So sei ein bezahlbarer, gut ausgebauter Nahverkehr unverzichtbar. „Wir arbeiten daran, die Kommune mit dem besten ÖPNV in Deutschland zu werden.“ Als Beispiele nannte Krach das 365-Euro-Ticket, die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen und die Erweiterung des On-Demand-Angebots sprinti. Auch bei der Förderung von Kindern wolle die Region nicht sparen. Sie seien besonders hart von der Corona-Pandemie getroffen worden. „Die Zahl der Kinder mit einem überproportionalen Sprachförderbedarf steigt. Gegen diese Entwicklung müssen wir etwas unternehmen.“ Geplant sei eine umfassende Initiative zur Sprachförderung. Auch für die Schwimmoffensive stünden 2024 wieder 350.000 Euro zur Verfügung. Zudem betonte der Regionspräsident die Bedeutung einer guten Gesundheitsversorgung: „Wir planen, das Kapital des Klinikums Region Hannover um weitere 15 Millionen Euro aufzustocken. Das ist notwendig. Die Medizinstrategie führt aber hoffentlich dazu, dass wir dieses Geld zukünftig direkt in die medizinische Versorgung investieren können, statt das Klinikum zu stützen.“ Die Region Hannover setze um, was auf Landes- und Bundesebene noch diskutiert werde.

Die größten Aufwendungen gibt es in den Bereichen Soziales (1.016 Millionen Euro), Teilhabe (451 Millionen Euro) und Verkehr (406 Millionen Euro), gefolgt von Jugend (300 Millionen Euro) und Schulen (108 Millionen Euro). Die geplanten Netto-Investitionen umfassen nach derzeitiger Planung 132 Millionen Euro. Davon entfallen 41 Millionen Euro auf den Verkehrsbereich, 15 Millionen auf die Kapitalzuführung ans Klinikum, 10 Millionen auf den Sozialbereich, jeweils 9 Millionen auf die Schulen und den Zoo sowie 22 Millionen auf die Krankenhausumlage, die die Region Hannover ans Land zahlt.

Budget 2024 der Region Hannover umfasst 2,68 Milliarden Euro – Cordula Drautz

Finanzdezernentin Cordula Drautz © Philipp Westphal

Finanzdezernentin Cordula Drautz ging in ihrer Rede auf die unsicheren Rahmenbedingungen ein: „Die Kommunen stehen zum wiederholten Male vor der Situation, dass wesentliche bundes- und landespolitische Fragen zum Zeitpunkt der Haushaltseinbringung nicht geklärt sind. Das erschwert eine seriöse Finanzplanung.“ So sei noch offen, ob die Einnahmeverluste durch das Deutschlandticket von Bund und Land aufgefangen werden. Auch bei der Erstattung von Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz ziehe das Land sich teilweise zurück. „Gleichzeitig belasten die hohen Kreditzinsen den Regionshaushalt zusätzlich“, berichtete Drautz. Eine Chance sieht die Dezernentin in der Verwaltungsdigitalisierung: „Wir schaffen es schon jetzt nicht mehr, alle offenen Stellen in der Verwaltung zu besetzen. Deswegen setzen wir darauf, konsequent zu digitalisieren und effizienter zu werden.“ Ab Anfang 2024 arbeite die gesamte Verwaltung mit der elektronischen Akte. Damit sei die Grundvoraussetzung für eine vollständige Digitalisierung aller Arbeitsabläufe geschaffen.

Auch wenn sich das Defizit verringert hat: Nach den vorgelegten Planzahlen muss die Region auch für 2024 ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen. „Dazu sind wir verpflichtet, weil wir in der Mittelfristplanung bis 2027 weiterhin keinen Haushaltsausgleich erreichen“, erklärte Drautz. „Ich bin optimistisch, dass wir das im aktuellen Haushaltssicherungskonzept festgelegte Konsolidierungsziel von 107,3 Millionen Euro bereits in diesem Jahr erreichen. Wir werden deshalb für 2024 ein neues Konzept mit einem reduzierten finanziellen Rahmen zur Beschlussfassung im Dezember vorlegen.“ Die inhaltlichen Ansatzpunkte blieben aber weitgehend gleich. „Organisationsuntersuchungen, die Digitalisierung oder eine Konsolidierung unserer Beteiligungsunternehmen schafft man nicht in einem Jahr. Wir haben uns erfolgreich auf den Weg gemacht und werden ihn in den nächsten Jahren konsequent weitergehen.“

Schiff sinkt auf Mittellandkanal zwischen Haimar und Mehrum – Schiff sinkt im MLK

Schiff sinkt auf Mittellandkanal zwischen Haimar und Mehrum

13. September 2023/in Region Hannover

Feuerwehr legt Ölsperren aus

HAIMAR (PM). Am heutigen Mittwochvormittag kam es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall auf dem Mittellandkanal zwischen Haimar und Mehrum (LK Peine). Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Auf dem Mittellandkanal zwischen der Sehnder Ortschaft Haimar und der Ortschaft Mehrum in der Gemeinde Hohenhameln kam es zu einem Unfall eines Schiffs. Aus noch ungeklärter Ursache hatte dieses leckgeschlagen und drohte zu sinken. Gegen 08:00 Uhr wurden deshalb bereits die Ortsfeuerwehren Mehrum und Hohenhameln alarmiert und versuchten umgehend den betroffenen Bereich mit Tauchpumpen zu entlasten. Da jedoch mehr Wasser nachlief als die Pumpen hinausfördern konnten, konnte ein Sinken des Schiffs nicht verhindert werden. Des Weiteren wurden bereits erste Ölsperren auf dem Kanal verlegt.

Aufgrund des größer werdenden Ausmaßes ließ der Einsatzleiter über die Regionsleitstelle Hannover weitere Kräfte nachalarmieren. Gegen 09:55 Uhr wurden so die Ortsfeuerwehren Dolgen, Haimar und Sehnde sowie die Tauchergruppen aus Sehnde, Lehrte und Burgdorf alarmiert. Mit Hilfe dreier Feuerwehrboote wurden weitere Ölsperren zu Wasser gebracht und so konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden.

Mehrere Feuerwehrtaucher sicherten zudem die Arbeiten am und auf dem Gewässer ab. Im Anschluss übernahmen eine Fachfirma sowie ein Havariekommissar die weiteren Bergungsarbeiten und die Maßnahmen der Feuerwehr konnten gegen 15:00 Uhr beendet werden.

Der Mittellandkanal ist bis auf Weiteres gesperrt. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Dolgen, Haimar und Sehnde aus dem Stadtgebiet Sehnde, die Tauchergruppen Sehnde, Lehrte und Burgdorf sowie die Ortsfeuerwehren Mehrum und Hohenhameln aus der Gemeinde Hohenhameln, Landkreis Peine, mit insgesamt rund 65 Einsatzkräften. Außerdem war der Rettungsdienst, dass Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, die Wasserschutzpolizei und die untere Wasserbehörde vor Ort.

Toter Kellerbrand

Ein Toter bei Kellerbrand in Arnum

13. September 2023/in Region Hannover

Bewohner erliegt schweren Brandverletzungen

ARNUM (PM/red). Am Dienstagmittag gegen 14:21 Uhr alarmierten die Nachbarn eines Einfamilienhauses in der Straße „Im Bergfeld“ die Feuerwehr. Da die Bewohner des betroffenen Hauses die Tür nicht öffneten, jedoch noch vermutet wurde, dass diese sich noch zuhause befanden, wurden die Feuerwehren Arnum, Harkenbleck, Hiddesdorf/Ohlendorf und Hemmingen Westerfeld mit dem Alarmstichwort Brand 2 alarmiert.

Die zuerst eintreffenden Arnumer Kräfte verschaffen sich zutritt zum betreffenden Wohnhaus und stellten im Kellerbereich eine Rauchentwicklung fest. Der Gruppenführer des ersten Löschfahrzeugs koordinierte den sofortigen Löschangriff mit zwei C-Rohren, sowie eine umfassende Personensuche in allen Etagen. Aufgrund des dicht bebauten Wohngebiets, wurde das Alarmstichwort vom Einsatzleiter auf Stadtalarm erhört. Dadurch wurden zusätzlich noch die Feuerwehren aus Devese und Wilkenburg in die Straße „Im Bergfeld“ alarmiert.

Im Laufe der ersten Maßnahmen fand ein Trupp im Keller eine verletzte, männliche Person vor. Diese wurde unmittelbar gerettet und sofort vom Notarzt behandelt. Des Weiteren wurde in den oberen Etagen noch eine weitere männliche Person durch die Feuerwehr gefunden, welche das Haus aber selbstständig verlassen konnte. Zwei weibliche Personen hatten das Haus beim Eintreffen der ersten Kräfte eigenständig verlassen. Alle drei Personen, die das Wohnhaus selbstständig verlassen haben, wurden dennoch an der Einsatzstelle rettungsdienstlich untersucht, konnten aber vor Ort entlassen werden.

Da durch den schnellen Eingriff der Feuerwehrkräfte das Feuer schnell gelöscht wurde, bestand für die Bevölkerung und anliegenden Wohnhäuser keine Gefahr.

Im Laufe des Einsatzes traf der zuständige Energieversorger ein und schaltete das Haus stromlos. Die Arnumer Kräfte kontrollierten im Nachgang regelmäßig die Temperaturen in den Decken und Wänden im Kellerbereich. Das betroffene Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Stadt Hemmingen kümmerte sich um eine Ersatzunterkunft für die betroffenen Bewohner.

Die Stadtfeuerwehr Hemmingen war mit 10 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften aus 6 Ortsfeuerwehren im Einsatz. Außerdem vor Ort waren Polizei, Rettungsdienst, Energieversorger, Stadtbrandmeister sowie der Brandschutzabschnittsleiter 3. Einsatzende war nach allen Arbeiten von Energieversorger und Polizei um 17:00 Uhr.

Die Polizei teilte zu dem Einsatz Folgendes mit:

Hannover (ots). Infolge eines Brandes in einem Reihenhaus im Hemminger Ortsteil Arnum am Dienstag, 12.09.2023, ist ein Bewohner ums Leben gekommen. Der 46-Jährige erlitt schwerste Brandverletzungen, denen er im Krankenhaus erlag. Weitere Bewohner des Hauses konnten sich vor dem aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochenen Brand rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war das Feuer am Dienstagnachmittag gegen 14:20 Uhr in der Straße „Am Bergfeld“ gemeldet worden. Die Feuerwehr löschte den in einem Kellerraum ausgebrochenen Brand und holte aus dem Zimmer einen 46-jährigen Mann, der schwerste Brandverletzungen erlitten hatte. Ein Krankenwagen brachte den Mann in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er verstarb.

Die genaue Todesursache war zunächst unklar. Ebenso unbekannt war auch am Mittwochmorgen, was den Brand ausgelöst hatte. Brandermittler der Polizei Hannover müssen dies nun klären. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden mit rund 10.000 Euro. Das Haus kann vorerst nicht genutzt werden.

Entdeckertag

Heiß, heißer, Entdeckertag: rund 150.000 Menschen „auf Tour“

10. September 2023/in Region Hannover

Entdeckertag, Gratis-Fahr’n-Tag und verkaufsoffener Sonntag locken nach draußen

REGION HANNOVER (PM). Es war der heißeste Entdeckersonntag seit der Premiere im Jahr 1987: Beim Auftritt der Latino-Cubano-Formation Guacamole Aqui gegen 15 Uhr (10. September) zeigte das Thermometer auf dem Opernplatz in Hannover 28 Grad Celsius an; am Himmel keine Wolke und die Band lieferte auch noch die versprochenen „heißen Rhythmen“.

Doch mit der Aussicht auf die kommenden, gar nicht mehr so spätsommerlichen Temperaturen ließen sich rund 100.000 Menschen in der hannoverschen Innenstadt gerne noch mal auf einen kleinen Tanz oder einen Spaziergang durch die City ein. Wie auch knapp 50.000 Entdecker*innen, die in Hannover oder dem Umland unterwegs waren, um neue Ziele zu entdecken, um neue Erfahrungen mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit Bussen und Bahnen zu machen. Letztere zum Nulltarif: ein weiteres Novum in der Geschichte des Entdeckertages der Region Hannover.

„Der 36. Entdeckertag war ein großer Erfolg. 150.000 Menschen waren in der gesamten Region unterwegs – trotz Hitze. Was mich besonders freut: Gerade die Stationen im Umland wurden gut angenommen. Dazu hat wahrscheinlich auch das Gratis-Fahr‘n mit Bus und Bahn beigetragen. Ich bin überzeugt, dass viele die Region noch einmal von einer anderen Seite kennengelernt haben. Rund herum also ein gelungener Tag, der hoffentlich auch zum Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Region beigetragen hat“, sagte Regionspräsident Steffen Krach als Veranstalter des Entdeckertages.

Das Ausflugsprogramm

Richtig viel zu erleben gab es an den 37 Tourenzielen in der ganzen Region Hannover und in den angrenzenden Landkreisen. Barsinghausen lockte mit einer „Open Stage“ im ASB Bahnhof und dem Besucherbergwerk Klosterstollen. In Garbsen ist mit dem Campus Maschinenbau das größte Hochschulbauprojekt des Landes Niedersachsen entstanden – den die Besucher*innen bei verschiedenen Führungen erleben konnten. Tief versteckt im Wald wartete das Mausoleum in Hemmingen auf junge und alte Entdecker*innen. Lange hat das Bauwerk ein Schattendasein gefristet und ist nun zu einem bedeutenden und geschichtsträchtigen Ort avanciert, den die 150 Besucher*innen neu entdeckten. Rund 300 Gäste schauten dem Anglerverband über die Schultern: Biberstation, Schau-Aquarium und das Riesen-Angelspiel lockten nach Bemerode. „Wir freuen uns über so viel reges Interesse an Hannovers Wasserswelten“, sagte Eva-Maria Cyrus, Sprecherin des Anglerverbandes Niedersachsen e.V.

40 mutige Wanderer konnte auch die heißen Temperaturen nicht abschrecken: sie machten mit bei der XXL-Wanderung von Pattensen durch die Leineaue über Hemmingen und Laatzen. 18 Kilometer – bis auf den Opernplatz in Hannover. „Alle waren begeistert von der grünen Vielfalt der Region“, sagte Rainer Dorau vom Wegeteam Hemmingen nach getaner Arbeit auf der Regionsbühne in der Innenstadt.

Und auch in Hannover war neben dem Entdeckerfest einiges los: rund 600 Gäste haben getestet, was es heißt, ihr Bier selbst zu brauchen. „Die ersten Gäste waren schon vor der Öffnung hier“, sagte Anita Hiller, Vorsitzende der Hobbybrauer Hannover. „Kleine Welt ganz groß“ hieß die Modelleisenbahnausstellung, die knapp 600 kleine und große Gäste lockte. Rund 500 Entdecker*innen besuchten das Taubblindenwerk in Hannover. Lange anstehen mussten die 500 Besucher*innen bei der Roboterfabrik in den Räumen der Leibniz-Universität. Zu den Top-Zielen zählten der Zoo Hannover, das Schulbiologiezentrum und aha, die zusammen alleine fast 10.000 Besucher*innen zählten.

Entdeckerfest in Hannover

Einfach nur im Schatten chillen, das war zumindest am Nachmittag in Hannovers Innenstadt die Option der Stunde; persönlich passende Aktivitäten für alle Jahreszeiten schon am Vormittag auszuprobieren eine andere. So war der südliche Abschnitt der Georgstraße ab morgens bevölkert mit Familien, die die Gelegenheit nutzten, ganz unterschiedliche Sportarten vom Klettern über Bungee-Run bis zu Torwandschießen auszuprobieren.

Hannover: City of Music

Das Musik-Programm auf den Stages auf dem Opernplatz, Kröpcke und Georgsplatz war bestückt mit alten und neuen lokalen „Held*innen. Auf dem Opernplatz eröffneten am Vormittag Egon und die Treckerfahrer mit frechem und kindgerechtem Punkrock. Danach eroberten Stageperform mit einem mitreißenden Show-Feuerwerk die Bühne, bevor Salsa del Alma und Guacamole Aqui mit Latino-Rhythmen Hüften zum Schwingen brachten. Das Grand Finale auf der Regionsbühne war diesem Jahr der Hiphop-Formation Passepartout vorbehalten. Die deutsch-französische Band ist ein Garant für schweißtreibende Konzerte, Positivität und klare Haltung!

Neu auf dem Entdeckerfest: die Bühne der Vielfalt – präsentiert von der Initiative women*in music. Auf dem Georgsplatz waren Künstler*innen wie Cathy Meyer, Erika Emerson mit Kögi und VEYN zu erleben, die vielfältig und divers sind. Präsentiert wurde das Programm von dem Netzwerk women* in music hannover (w*im), das sich für die Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz von weiblich gelesenen und nicht-binären Personen einsetzt.

Menschen „auf Touren“ zu bringen – mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad – ist das erklärte Ziel des Entdeckertags, der in diesem Jahr seine 36. Auflage erlebte. Busse und Bahnen verzeichneten ein deutliches Plus an Fahrgästen, auch weil der Null-Tarif des GVH zog.

Jetzt schon vormerken: Im nächsten Jahr findet der Entdeckertag der Region Hannover am Sonntag, 8. September 2024, statt.

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