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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gerätewagen Küche

Gerätewagen Küche bewähren sich im Großeinsatz beim Regionszeltlager

24. Juli 2023/in Region Hannover

Beim Regionszeltlager der Jugend– und Kinderfeuerwehren in Neustadt a. Rbge. kommen gleich vier Gerätewagen zum Einsatz

HANNOVER (PM). Die 2019 von der Region Hannover beschafften Gerätewagen Küche bestanden beim diesjährigen Regionszeltlager für Kinder– und Jugendfeuerwehren in Neustadt a. Rbge. eine echte Bewährungsprobe: Vier der fünf Versorgungskomponenten sorgten eine Woche lang für die Verpflegung von rund 1.500 Kinder, Jugendliche und Betreuer der Feuerwehren aus der Region Hannover und gingen damit über ihre eigentlichen Kapazitäten bei Einsätzen der Regionsfeuerwehrbereitschaften für 150 Personen pro Gerätewagen noch hinaus.

Es gab drei Mahlzeiten am Tag. Am Montag gab es z. B. mittags HotDogs und abends Gulasch mit Nudeln und am Dienstagmittag Frikadellen mit Kartoffeln, Erbsen, Möhren und Soße. Für so eine lange Dauer kamen die Gerätewagen Küche bisher noch nicht zum Einsatz. Dabei wurde auch erstmalig das Zusammenspiel von mehr als zwei Versorgungskomponenten geübt.

Gerätewagen Küche

Im Gerätewagen Küche werden die nächsten Mahlzeiten zubereitet © Regionsfeuerwehr Hannover

Diese Mammutaufgabe wurde von den insgesamt rd. 50 Helferinnen und Helfer unter der Leitung der Kameraden Jens Adamskie, Ingo Kussmann, Dennis Schumann mit Bravour gelöst. Gekocht haben in den Fahrzeugen der Brandabschnitte 1, 2 4 und 5 jeweils drei Einsatzkräfte. Eine weitere Crew hat sich um die vegetarische, die schweinefleischfreie Kost und Sonderwünsche (z. B. glutenfreie Spagetti) gekümmert. Die Zeltlagerteilnehmer waren sehr zufrieden und es gab durchweg positive Rückmeldungen.

Benjamin Moß (Leiter der Regionsfeuerwehrbereitschaft 3) ist Koordinator für die Gerätewagen Küche und lobte die hervorragende Zusammenarbeit der Küchencrews vor Ort. „Das lief richtig gut und wir können auch bei großen Lagen viele Feuerwehrangehörige versorgen.“ Außerdem konnten die Küchenfahrzeuge bei dieser einzigartigen Übungsmöglichkeit komplett auf Herz und Nieren geprüft werden. „Alle Fahrzeuge liefen auf Volllast und erst zum Donnerstag konnten wir kleinere technische Defekte feststellen, die durch die Technikmannschaft vor Ort sofort behoben werden konnten“, berichtete Benjamin Moß.

Auch Regionsbrandmeister Karl–Heinz Mensing war sehr zufrieden: „Die Bewährungsprobe bei dieser Übung im Regionszeltlager war eine Win–Win–Situation für die Versorgungseinheiten der Bereitschaften wie für die Regionsjugendfeuerwehr und alle Kinder, Jugendlichen und Betreuer*innen des Zeltlagers“.

Feuerwehr Isernhagen

Ackerbrand in Stelle

19. Juli 2023/in Region Hannover

Feuerwehr verhindert Schlimmeres

ISERNHAGEN (red). Eine Rauchsäule, die weithin sichtbar war, alarmierte am gestrigen Dienstag die Feuerwehren aus Altwarmbüchen, Kirchhorst, Stelle und Neuwarmbüchen. Der Ort des Geschehens war die Moorstraße in Stelle, wo ein Ackerbrand ausgebrochen war. Schnell reagierende die Einsatzkräfte vor Ort und konnten Schlimmeres verhindern.

Die ersten Meldungen erreichten Einsatzleiter Christian Reinhart, der umgehend die Alarmstufe erhöhte, als er die riesige Rauchsäule aus der Ferne erspähte. Sofort wurden die Tanklöschfahrzeuge aus Isernhagen NB und HB in Marsch gesetzt, um den Flammen Einhalt zu gebieten. Auch der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Isernhagen wurde zum Gerätehaus in Stelle beordert.

Einsatzleiter

Einsatzleiter Christian Reinhart bespricht das weitere Vorgehen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Das Feuer wütete in einem Getreidefeld entlang der Moorstraße und bedrohte durch Ausbreitung die angrenzenden Wohnhäuser. Die Feuerwehrkräfte handelten umsichtig und schafften mit zwei Löschfahrzeugen Ankerpunkte an den Randbereichen, die über eine feste Wasserversorgung verfügten. So konnten sie die Gebäude wirkungsvoll schützen.

Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Brandes in Richtung Moor und Autobahn wurden zwei allradgetriebene Löschfahrzeuge eingesetzt, die während der Fahrt kontinuierlich Wasser auf die Ackerfläche abgaben. Die Landwirte vor Ort unterstützten die Löscharbeiten, indem sie sogenannte Wundstreifen anlegten, um das Feuer an einer weiteren Ausbreitung zu hindern.

Wundstreifen fahren

Bauern aus der Nachbarschaft fahren mit ihren Treckern sogenannte Wundstreifen in den Acker, um eine Ausbreitung auf weitere Felder zu verhindern © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Insgesamt waren 69 Feuerwehrkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Dabei kam auch die Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 5 aus Kaltenweide zum Einsatz, um die Ausdehnung des Brandes auf der etwa 4 Hektar großen Fläche zu erkunden.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Gebäude verhindert werden. Die schnelle Reaktion und das beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte haben Schlimmeres verhindert und das Feuer erfolgreich eingedämmt.

Strohballenpresse

Feuerwehr löscht rund 300 Quadratmeter Feld und eine Strohballenpresse

18. Juli 2023/in Region Hannover

Brennende Ballenpresse fordert 55 Einsatzkräfte – Eine verletzte Person

LANGENHAGEN (PM). Am frühen Dienstagabend um 17:05 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Engelbostel zu einem gemeldeten Feldbrand an der Langenhagener Straße alarmiert. Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung wurde um 17:10 Uhr, noch während sich die ersten Einsatzkräfte auf der Anfahrt befanden, die Alarmstufe durch die Regionsleitstelle auf „Brand außerorts, 2. Alarmstufe“ erhöht, sodass die Ortsfeuerwehren Godshorn und Schulenburg hinzualarmiert wurden.

Bei landwirtschaftlichen Arbeiten geriet eine Strohballenpresse aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und entzündete dabei ein Feld. Geistesgegenwärtig fuhr der Fahrer des Gespanns die brennende Strohballenpresse von dem bereits brennenden Feld auf einen gemähten Acker. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drohte sich das Feuer weiter auszubreiten. Durch den schnellen Einsatz von Feuerpatschen und zwei C–Rohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Parallel gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor, um die circa 150 Meter entfernt stehende, brennende Strohballenpresse und kleinere umliegende Brandstellen zu löschen. Das brennende Stroh in der Ballenpresse wurde von den Atemschutztrupps mithilfe von Harken entfernt und gezielt abgelöscht. Zum Ablöschen aller Brandstellen setzten die Feuerwehrkräfte rund 7.000 Liter Löschwasser ein. Dafür wurde eine Wasserversorgung von einem an der Straße gelegenen Hydranten aufgebaut und zum Ende der Löschmaßnahmen Löschschaum eingesetzt, um sicher alle Glutnester zu ersticken. Außerdem rettete die Feuerwehr bei den Nachlöscharbeiten eine Feldmaus und setzte diese an einer anderen Stelle wieder aus. Während der Löscharbeiten wurde die Feuerwehr von einem Landwirt mit einem Traktor unterstützt.

Der Fahrer des Gespanns wurde leicht verletzt und an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst versorgt, musste aber nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Insgesamt brannte es auf rund 300 Quadratmetern, die Strohballenpresse wurde bei dem Brand vollständig zerstört.

Der entstandene Schaden wird auf circa 80.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst vergangenen Mittwoch probten die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Engelbostel gemeinsam mit den Brandschützenden aus Kaltenweide und Krähenwinkel das Vorgehen bei solchen Vegetationsbränden. Das dort erlernte Wissen konnte somit gleich praktisch im Einsatz eingesetzt und durch die gewonnene Erfahrung weiter gefestigt werden.

Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Arne Boy waren 55 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen, ein Rettungswagen, ein Notarzt, die Polizei und der Kriminaldauerdienst für ungefähr zwei Stunden im Einsatz.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Vermehrtes Aufkommen von Blaualgen am Steinhuder Meer

18. Juli 2023/in Region Hannover

Vor allem Kinder und Hunde sollten beaufsichtigt werden

REGION HANNOVER (PM).  Wegen vermehrten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover, bei den beiden Badestellen am Steinhuder Meer (Badestrand Weiße Düne und Badeinsel Steinhude) besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine erhöhte Konzentration an sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen).

Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist damit zu rechnen, dass es zu Algen-Ansammlungen an der Badestelle kommen kann. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar.

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

 

Großübung Feuerwehr und DRK

Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf

18. Juli 2023/in Region Hannover

Angenommene Lage: Verpuffung in Gasumfüllstation in Ehlershausen

BURGDORF / RAMLINGEN (PM/red). Am heutigen Montag, 17.07.2023 um 18:08 Uhr alarmierte die Leitstelle Hannover die Ortsfeuerwehren Ramlingen–Ehlershausen und Burgdorf zu einem Mittelbrand in den Zunftweg nach Ehlershausen.

Einsatzleiter Stadtbrandmeister Dennis Heuer erkundete sofort nach seinem Eintreffen die Lage und erhöhte die Alarmstufe auf B3, sodass die Ortsfeuerwehren Otze und Weferlingsen hinzu alarmiert wurden. Für das Einsatzszenario waren es jedoch immer noch zu wenig Einsatzkräfte, woraufhin die Ortsfeuerwehren Dachtmissen und Hülptingsen noch hinzukamen. Vor Ort bot sich den insgesamt 102 Einsatzkräften eine im ersten Augenblick recht unübersichtliche Lage. Durch die Verpuffung wurden Betonteile durch die Luft geschleudert und begruben eine Person unter sich, die durch die Rettungskräfte schnell und gut befreit und gerettet werden konnte und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Im weiteren Verlauf gab es in einer Halle eine starke Verqualmung; hier wurden insgesamt vier Personen als vermisst gemeldet. Durch die Verpuffung wurden auf der anderen Straßenseite zwei weitere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. In der Buchbinderei wurden zwei Personen vermisst und in der Kfz–Werkstatt ebenfalls zwei Personen.

Dank der schnellen und guten Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnten die vermissten Personen umgehend gefunden und gerettet werden. Sie wurden zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst, der durch sieben ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Burgdorf dargestellt wurde, übergeben. Insgesamt 28 Atemschutzgeräteträger waren mit der Durchsuchung der Gebäude beauftragt worden. Anschließend wurden die Gebäude noch belüftet, um sie wieder rauchfrei zu bekommen.

Eine weitere Herausforderung war die Wasserversorgung. Sämtliche Unterflurhydranten im Zunftweg waren durch die Detonation beschädigt worden und somit defekt; es musste auf den Weidendamm ausgewichen werden. Durch Hinzuziehen eines Brunnens und eines Unterflurhydranten konnten insgesamt 2000 Liter Wasser in der Leitung gefördert werden, sodass ausreichend Löschwasser vor Ort zur Verfügung stand.

Bürgermeister Armin Pollehn zeigte sich sehr zufrieden mit der Übung der Feuerwehr. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsfeuerwehren.

  • Übung Freiwillige Feuerwehr Burgdorf
    Ortsfeuerwehren der Gemeinde Burgdorf über gemeinsam eine größere Schadenslage © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058318
    Auch das Technische Hilfswerk beteiligte sich an der Übung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058363
    Gemeinsam retten Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz einen "Verletzten" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung Feuerwehr und DRK
    Gemeinsam retten Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz die "Verletzten" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058341
    Unter schwerem Atemschutz dringt ein Angriffstrupp zur Menschenrettung in eine "verrauchte" Werkstatthalle vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Trecker brennt

Trecker brennt bei Gut Harms in der Feldmark

14. Juli 2023/in Region Hannover

Feuerwehr bekommt Brand schnell unter Kontrolle

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (red). Gestern am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Neustadt am Rübenberge und Poggenhagen zu einem Brand in der Feldmark in der Nähe des Guts Harms alarmiert.

Ein Traktor geriet aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Das Feuer konnte schnell mit einem C-Strahlrohr und einem Schaumrohr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die vollständige Zerstörung des Traktors konnte jedoch nicht mehr verhindert werden.

Besonders bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen kommt es immer wieder vor, dass landwirtschaftliche Maschinen während der Arbeit überhitzen und sich dann entzünden. Dabei kann es auch schnell zu einem zusätzlichen Vegetationsbrand kommen.

Vegetationsbrand

Feuerwehr übt Vegetationsbrandbekämpfung

14. Juli 2023/in Region Hannover

Die neue Drohne der Regionsfeuerwehr kommt ebenfalls zum Einsatz

LANGENHAGEN (PM). Am vergangenen Mittwoch trafen sich 39 Feuerwehrangehörige der Ortsfeuerwehren Engelbostel, Kaltenweide, Krähenwinkel und der Drohnengruppe der Stadtfeuerwehr in Hainhaus auf einem Stoppelfeld und führten einen gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung durch.

Ausgearbeitet und geleitet wurde der Sonderdienst von Gruppenführer Tobias Seifert aus der Ortsfeuerwehr Kaltenweide. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung wurde das Stoppelfeld an einigen Stellen kontrolliert angezündet. So konnten direkt erste praktische Erfahrungen gesammelt und die Brandschützenden im Umgang mit der Feuerpatsche geschult werden. Besonders die Wärmeentwicklung stellt bei der Vegetationsbrandbekämpfung und dem Einsatz von Feuerpatschen eine Herausforderung dar, da die Feuerwehrleute mit nur geringem Abstand gegen das Feuer vorgehen. Später wurde dann der sogenannte Pump-and-Roll-Betrieb mit den Löschfahrzeugen trainiert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei welchem bei langsamer Fahrgeschwindigkeit der Motor die Feuerlöschkreiselpumpe (FPN) antreibt und somit über ein Strahlrohr während des Fahrbetriebes Wasser abgegeben werden und Vegetations-, Feld- und Waldbrände bekämpft werden können. Daher auch die Namensgebung Pump-and-Roll – gleichzeitiger „Pump- und Fahrbetrieb“.

Drohne Regionsfeuerwehr

Mit der neuen Drohne kann die Ausbreitung von Vegetationsbränden aus der Luft eingeschätzt und versteckte Glutnester aufgespürt werden. © Gianluca Sarli / Stadtfeuerwehr Langenhagen

Vor kurzem wurde der Stadtfeuerwehr Langenhagen von der Regionsfeuerwehr eine Drohne übergeben. Diese wurde parallel durch die Angehörigen der Drohnengruppe in den Einsatz gebracht und so die Unterstützungsmöglichkeiten bei Vegetationsbränden trainiert. So wurde unter anderem das Farbprofil der Wärmebildkamera angepasst und optimiert, sodass Temperaturunterschiede wie bspw. in heißer werdenden oder abkühlenden Bereichen besser dargestellt werden können. Weiter trainierten die Piloten das Kartografieren eines festgelegten Bereiches. Über das Thema Drohne wird die Stadtfeuerwehr Langenhagen noch gesondert berichten.

Zur Verfügung gestellt wurde das ca. 6,8 Hektar große, abgemähte Feld von Eigentümer und Landwirt Lars Dusche. Die Feuerwehr bedankt sich für die großartige Übungsmöglichkeit. Besonders bei den sommerlichen Temperaturen um die 30° C und lange ausbleibenden Regenfällen ist die Gefahr für Vegetations- und Waldbrände besonders hoch. Erst am Mittwochvormittag musste die Ortsfeuerwehr Kaltenweide zu einem Feuer im Naturschutzgebiet Kaltenweider Moor ausrücken. Hier war ein vermutlich altes Lagerfeuer unbeaufsichtigt gelassen worden, sodass es auf einer Fläche von ca. 25qm zu einem Bodenfeuer kam, welches durch die Feuerwehr mit ca. 2400 Liter Löschwasser abgelöscht wurde.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass es wichtig ist in solchen Gebieten nicht zu rauchen, keine offenen Feuer zu entzünden, das Grillen zu unterlassen, nur ausgewiesene Parkflächen zu nutzen und Zu- und Durchfahrten für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Besonders mit Blick auf solche Einsätze sind eine gute Ausbildung und Vorbereitung der Feuerwehrleute obligatorisch, weswegen solche besonderen, wenn auch aufwendigen, Ausbildungsdienste von den Feuerwehrangehörigen geschätzt werden. So kann im Ernstfall schnelle und qualifizierte Hilfe geleistet werden.

Nach ca. zwei Stunden war der Sonderdienst beendet, sodass die 39 Feuerwehrleute wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrückten. „Es hat alles gut funktioniert, ich bin zufrieden.“, sagte Tobias Seifert nach Dienstende zusammenfassend.

Übung Feuerwehr

Große Feuerwehrübung bei hochsommerlichen Temperaturen

13. Juli 2023/in Region Hannover

Stadtfeuerwehr Hemmingen übt Rettung in Seniorenheim

HEMMINGEN (PM/red). Am späten Dienstagabend (11.07.2023) gegen 18:45 Uhr begann die angekündigte Übung mit einer Besprechung. Alle 6 Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Hemmingen versammelten sich auf dem Parkplatz Hohe Bünte, wo sie vom Einsatz-/Übungsleiter Thorsten Heitmann (Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld) in den groben Plan und Ablauf der Übung eingewiesen wurden.

Trotz der Außentemperaturen über 30°C hatten sich 64 Feuerwehrkräfte der Stadtfeuerwehr zum Üben versammelt.
Heitmann zeigte hier die zu erwartenden Aufgaben auf und unterbreitete die Rahmenbedingungen, an die sich aufgrund des weiterlaufenden Betriebs zu halten war.

Die Details sahen die Einsatzkräfte jedoch erst vor Ort, als sie am Pflegeheim in der Berliner Straße (Hemmingen-Westerfeld) ankamen.
Die Einrichtungsleitung hatte mit der Feuerwehr Kontakt aufgenommen, um eine intern geplante Evakuierungsübung durch die Feuerwehr begleiten zu lassen. Da solche Anlässe auch seitens der Feuerwehr sehr gern genutzt werden, hatte man gemeinsam an diesem Konzept gearbeitet. Es entstand eine Übung mit insgesamt 115 Beteiligten.

Unter den 25 zu rettenden Personen waren auch einige Bewohnende, die sich gern an der Übung beteiligen wollten. Ergänzt wurden sie von den Mimen der realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Freiwilligen Feuerwehr Pattensen, sowie Mitarbeitenden der Einrichtung.  In einem nordöstlichen Trakt des Heimes konnten insgesamt 13 Trupps der Feuerwehr zeigen, was sie auch bei diesen Temperaturen leisten können. Unter vollständiger Einsatzkleidung, schwerem (umluftunabhängigem) Atemschutz sind die Trupps in das Gebäude vorgegangen. Sie haben alle Bewohnenden erfolgreich retten können – eine Person sogar von einem auf der Gebäuderückseite liegenden Balkon im Dachgeschoss (2. OG). Hierzu wurde die Drehleiter in der angrenzenden Straße in Stellung gebracht, um die Menschenrettung über den Drehleiterkorb vorzunehmen.

Es wurden unterschiedlichste Mobilitätseinschränkungen berücksichtigt und geübt, wie trotz verschiedener Einschränkung sicher evakuiert werden kann. Aber auch die Einsatzkräfte ohne Atemschutzgeräte hatten verschiedenste Aufgaben. Einige unterstützen beispielsweise die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Devese, welche mit ihrem Fahrzeug rund 300m Schlauchleitungen zur Wasserversorgung verlegten. Angesichts der aktuellen, hitzebedingten Grundwasserstände wurde jedoch kein Wasser abgegeben.

Aufgrund der Vielzahl an Fahrzeugen wurde im Vorfeld mit den Verkehrsunternehmen Kontakt aufgenommen. Da die Berliner Straße von insgesamt 3 Buslinien befahren wird (1x ÜSTRA, 2x regiobus), wurde von der ÜSTRA ein Fahrzeug der Verkehrssteuerung eingesetzt, um bei ggf. entstehenden Beeinträchtigungen durch die Großfahrzeuge zu unterstützen. Hierbei haben auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger außerhalb der vorbeifahrenden Busse staunend vom Straßenrand zugesehen. Auch in den sozialen Medien gab es einige Zuschauende. Rund 300 Interessierte, welche erstmals parallel auf Instagram dabei sein konnten, sahen zu, was die Hemminger Feuerwehr gerade übt.

In der rund einstündigen Übung wurde auch ein Sprungretter in Stellung gebracht. Dieses große Luftkissen ist eine weitere Möglichkeit, Menschen aus einem brennenden Objekt zu retten. Im Rahmen der Übung ist eine der Übungspuppen, nach einem mutigen Sprung, sicher im Kissen gelandet und auch dieser Auftrag konnte erfolgreich abgearbeitet werden.

Feuerwehrübung

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen sicherte der Rettungsdienst die Übung der Feuerwehr Hemmingen ab © Sebastian Schlund / Stadtfeuerwehr Hemmingen

Die fünf ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover e.V. konnten die Übung vor Ort verfolgen, mussten jedoch keine echten Patienten versorgen. Trotz der großen Wärmebelastung haben alle Kräfte die Übung erfolgreich beendet, wie sowohl Thorsten Heitmann, als auch Andreas Baumert (Leiter der Einrichtung) in der Nachbesprechung resümierten.

Sattelauflieger brennt

Sattelauflieger brennt komplett aus

13. Juli 2023/in Region Hannover

Sperrung der A2 löst langen Rückstau aus

GARBSEN (PM). In der Nacht zum Donnerstag gegen 23.15 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr zu einem brennenden Lkw auf die BAB A2 zwischen den Anschlußstellen Garbsen und Herrenhausen gerufen.

Aus unbekannter Ursache war es in einem Sattelauflieger zu einem Brand gekommen. Der Lkw-Fahrer lenkte sein Gefährt auf den Standstreifen und konnte die Zugmaschine noch abkuppeln und in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand er Auflieger schon komplett in Flammen.

Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps unter Atemschutz ein und nahm die Brandbekämpfung auf. Da auch schon die angrenzende Böschung in Brand geraten war, wurde hier zuerst eine weitere Ausbreitung verhindert. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen, sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Berenbostel und Osterwald UE zusätzlich alarmiert. Da der Lkw erst kurz vor der Autobahnbrücke der Berenbosteler Straße zum Stehen gekommen war, konnte von dort von einem Hydranten eine Wasserversorgung zur Brandstelle aufgebaut werden. Dies übernahm die Ortsfeuerwehr Meyenfeld. Nachdem die Wasserversorgung gesichert war, konnte die Brandbekämpfung intensiviert werden und es kamen mehrere Löschrohre mit Wasser und Schaum zu Einsatz.

Der Brand fand in der aus unterschiedlichen Waren bestehenden Ladung reichlich Nahrung. Nachdem die offenen Flammen abgelöscht waren, mussten noch aufwändig Brandnester abgelöscht werden, dazu wurde ein Großteil der Ladung vom Auflieger auf die Fahrbahn gezogen und dort abgelöscht.

Erst gegen 2.30 Uhr konnten bis auf eine Brandwache die meisten Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken. Die Brandwache blieb vor Ort, um während der Bergung eventuell aufflammende Brandnester ablöschen zu können.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover komplett gesperrt, es bildete sich ein langer Rückstau. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Feuerwehr der Stadt Garbsen war mit 16 Fahrzeugen aus 6 Ortsfeuerwehren und ca. 75 Kräften im Einsatz.

Feuerwehr aktuell

Wallbox brennt neben E-Auto in Garage

10. Juli 2023/in Region Hannover

Einsatzkräfte der Feuerwehren Sievershausen und Arpke verhindern schlimmeres

LEHRTE (PM). Unsanft durch Rauchwarnmelder geweckt worden sind die Bewohner eines Einfamilienhauses in der John-F.-Kennedy-Straße in Sievershausen am heutigen Montagmorgen, 10. Juli 2023 um 4:02 Uhr. Ein Feuer war in der Garage ausgebrochen.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren aus Sievershausen und Arpke hatten das Feuer schnell im Griff und konnten einen ausgedehnten Brand verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Um 4:02 Uhr wurde der 4. Zug der Lehrter Stadtfeuerwehr, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke, in die John-F.-Kennedy-Straße in Sievershausen gerufen. Bei ihrer Ankunft schlug Rauch aus der Garage eines Einfamilienhauses worauf vorsorglich die Alarmstuf erhöht wurde. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass ein Anrücken der Hämelerwalder Einsatzkräfte nicht mehr nötig war: Flammen waren bei der Erkundung durch Sievershausens Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Thorsten Greve nicht zu erkennen. Da sich das Garagentor nicht öffnen ließ, wurde durch die Brandbekämpfer über eine Tür auf der Gebäuderückseite die Garage betreten. Mit zwei C-Rohren gingen sie im Innern der Garage gegen das Feuer vor, das schnell abgelöscht werden konnte. Anschließend konnte auch das Garagentor mechanisch geöffnet werden.

Es stellte sich heraus, dass aus bislang unbekannten Gründen eine von zwei Wallboxen, die gerade in Betrieb war, Feuer gefangen hatte und dadurch die benachbarte Wallbox wie auch im Umfeld gelagerte Gegenstände in Brand gesetzt hatte. Das Fahrzeug, welches in der Garage stand, konnte aus dieser gefahren werden und hat augenscheinlich keinen größeren Schaden genommen.

Die Feuerwehrkräfte kontrollierten nach Abschluss der Löscharbeiten noch einmal den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Auch wurde eine benachbarte Garage auf Brandschäden oder eine etwaige Ausbreitung kontrolliert. Gegen 5 Uhr konnte Einsatzleiter Thorsten Greve den Rückbau der Einsatzmittel anordnen, das Feuer war gelöscht. Größerer Schaden konnte durch die ehrenamtlichen Brandbekämpfer verhindert werden.

Am Ende waren drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Die Polizei hat nach den Löscharbeiten ihre Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sievershausen mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften, die Ortsfeuerwehr Arpke mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

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